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10 Tipps zum Oma/Opa werden

 

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Wenn ein Kind geboren wird, ist das nicht nur für die Eltern das wohl größte Geschenk des Lebens – auch für die Großeltern beginnt mit der Geburt des Enkelkindes eine neue, eine, wie ich finde, unglaublich aufregende Zeit. Es ist wundervoll erleben zu dürfen, wie dieses kleine Wesen heranwächst, sich entwickelt und die Welt erkundet. „Das haben Großeltern doch bei den eigenen Kindern auch schon erlebt...“, werden jetzt vielleicht viele denken. Ja, das stimmt. Und dennoch ist es ein völlig anderes Erlebnis, Enkelkinder in ihr Leben begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil die wenigsten Großeltern die Kleinen tagtäglich um sich haben sondern auch, weil die Erfahrung des Elternseins und die weit weniger große Verantwortung in Erziehungsfragen vieles einfacher macht. 
Damit ein gutes und harmonisches Zusammensein mit Großeltern, Eltern und Kindern funktioniert und Spannungen so gut wie möglich ausbleiben, hier ein paar Tipps aus der eigenen Erfahrung als Oma und Opa. 

1. Zurückhaltung 

„Sind die Söckchen nicht zu dünn? Das Kleine hat ja ganz kalte Füße!“ Omas Fürsorge ist sicherlich gut gemeint, macht jungen Müttern das Leben aber unnötig schwerer als es ohnehin schon ist. Wir Großeltern sollten und dürfen darauf vertrauen, dass auch unsere Töchter oder Schwiegertöchter genügend Urinstinkt mitbringen, um zu wissen, wie sie ihr Baby kleiden müssen. Wenn wir zurückdenken an unsere Zeit als frischgebackene Mama werden wir ganz schnell wissen, dass auch wir es ohne Zutun der eigenen Mutter ganz gut geschafft haben, unsere Kinder auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Ohne Erfrierungen an den Füßen oder Händen. Eher waren unsere Kinder zu warm eingepackt und haben uns das mit rot erhitztem Gesichtchen und verschwitzten Haaren mehr als einmal deutlich gemacht. Auch wann und was der Nachwuchs essen oder trinken soll, müssen junge Mütter ganz für sich entscheiden. Kein Enkelkind ist das genaue Abbild unserer eigenen Kinder, darüber müssen wir uns im Klaren sein. Und auch darüber, dass sich in den letzten 20 bis 30 Jahren – in diesem Alter sind vermutlich unsere Kinder in dem Moment, in dem sie selbst Eltern werden – vieles geändert hat. Die Zusammensetzung der Nahrung, die textilen Eigenschaften der Kleidung und auch so manche Sichtweise, wie Kinder zu erziehen sind. 
Vertrauen wir einfach darauf, dass wir unsere Kinder zu guten, vernünftigen und verantwortungsbewussten Menschen erzogen haben, dann können wir sicher sein, dass es den Enkelkindern in ihrer Obhut an Nichts mangelt. 

2. Hilfsbereitschaft im Stand-By-Modus

Einmischen, das haben wir gerade erfahren, ist keine gute Idee. Aber bereit stehen, wenn Hilfe gebraucht wird, um Rat gefragt wird oder einfach nur jemand zum Zuhören gewünscht wird, das sollten Großeltern in jedem Fall. Erinnern wir uns zurück an die Zeit, als wir selbst junge, unerfahrene Eltern waren: Nicht selten sind Fragen aufgetaucht, auf die wir keine Antwort hatten, die wir mit unserem gesunden Menschenverstand und Instinkt einfach nicht gefunden haben. Wer seinerzeit Eltern hatte, auf deren Rat er vertrauen durfte, konnte deutlich entspannter in das Abenteuer der Kindererziehung starten. Seid da für eure Kinder, beantwortet ihre Fragen so gut es geht. Erzählt von euren Erfahrungen und gebt Tipps – wenn ihr danach gefragt werdet. Aber – ja, jetzt kommt ein großes Aber: Akzeptiert, wenn eure, ganz sicher gut gemeinten, Ratschläge letztlich doch nicht umgesetzt werden. Erstens stammen eure Erfahrungen aus einer Zeit, die sich doch sehr von der heutigen unterscheidet und zweitens kann ein Tipp aus eurem Erziehungs-Ratgeber durchaus auch der Anstoß für die jungen Eltern sein, etwas ähnliches, euch aber nicht unbedingt schlüssiges sein. 

3. Verwöhnen

Es gibt einen Spruch, der zum Nachdenken anregen soll und muss: „Nach einem Besuch bei Oma und Opa sind Kinder erziehungstechnisch wieder auf Werkseinstellungen zurück gesetzt“.  Das sollte auf keinen Fall passieren – wer von uns Großeltern möchte dafür verantwortlich sein, dass es zwischen den Enkelkindern und ihren Eltern nach einem Besuch bei uns ein unnötiges Spannungsverhältnis gibt? Wir sollten und müssen unseren Kindern und Schwiegerkindern so viel Respekt entgegen bringen, dass wir deren Erziehungs-Grundsätze akzeptieren, respektieren und auch im Umgang mit den Enkelkindern praktizieren. „Dann kann ich die Kleinen ja gar nicht verwöhnen! Das ist doch das schönste für mich als Oma oder Opa“, werden viele jetzt denken. Stimmt nicht – das geht trotzdem und sogar sehr gut! Besprecht einfach im Vorfeld mit den Eltern, was die Kleinen bei Oma und Opa dürfen, was zu Hause eher die Ausnahme ist. Ein Beispiel: Meine Enkelkinder kommen auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause an einer Bäckerei vorbei. Wenn Papa oder Mama die beiden abholen, ist Süßes aus der Bäckerei tabu. Sind aber Oma oder Opa dabei, dann wissen beide, dass sie sich in der Bäckerei eine Süßigkeit aussuchen dürfen. 
Es sollte Grundregeln geben, an die sich die Enkelkinder sowohl zu Hause als auch bei den Großeltern halten müssen. Gleichzeitig aber sollte es Dinge geben, die den Besuch bei Oma und Opa zu etwas ganz Besonderem machen. Immer aber in Absprache mit den Eltern – diese sind es nämlich, die tatsächlich im Alltag die „Arbeit“ haben, ihre Kleinen wieder auf Kurs zu bringen, wenn der Erziehungs-Kurs völlig aus dem Ruder gelaufen ist. 

4. Oma/Opa erzähl mal

Wenn Enkelkinder größer sind, spätestens, wenn der Nachwuchs in die Schule geht, dürften die ersten Fragen auch an uns Großeltern heran getragen werden nach dem Früher. Auch nach dem, wie Papa oder Mama als Kinder waren. Das ist eine Situation, in der sich Großeltern sehr genau überlegen sollten, wie sie dem Enkelkind was näher bringen. Die Unwahrheit – das versteht sich von selbst – sollte immer außen vor bleiben. Aber wie sag ich es meinem „Enkel“-Kinde, dass der Papa oder die Mama in jungen Jahren nicht nur ein Vorzeige-Kind gewesen ist. Wie viel Wahrheit ist gut für die Kleinen? Wie viel Wahrheit ist gut für die weitere Entwicklung und vor allem, mit welchen Aussagen untergrabe ich die Autorität der Eltern? Hier tut Abwägung Not und die Antworten sollten sich auch immer auf den jeweiligen Entwicklungsstand der Enkelkinder beziehen. Ist zum Beispiel die Pubertät gerade in vollem Gange und die Kinder rebellieren vor allem gegen die eigenen Eltern, sollte das nicht unbedingt noch damit befeuert werden, dass wir unsere eigenen Kinder in den Augen der Enkelkinder schlecht machen. Erklären Sie dem Enkel, dass es auch zwischen Ihnen und Ihrem Kind Streitigkeiten gab. Erklären Sie ihr oder ihm aber auch, was diese schwierige Phase für Sie persönlich bedeutet hat. Welche Ängste und Sorgen Sie als Eltern in dieser Zeit gehabt haben. Es könnte in Ihrem Enkelkind das Bewusstsein schaffen, dass auch seine Eltern eine schwere Zeit durchmachen und dass nichts desto trotz Mama und Papa und die Großeltern heute ein inniges Verhältnis zueinander haben. 

5. Vertrauen aufbauen

Vor allem dann, wenn die Enkelkinder schon etwas älter sind und – wie oben schon erwähnt – sich in der Pubertät befinden, gibt es Dinge, über die sie mit den Eltern nicht sprechen möchten. Vielleicht kommt ihr Enkel mit einem Problem zu ihnen um sich sein Herz auszuschütten. Gleichzeitig aber werden Sie gebeten, auf keinen Fall den Eltern etwas davon zu erzählen. Und jetzt? Jetzt sitzen wir zwischen den Stühlen! Zum einen möchten wir das Vertrauen des Enkelkindes auf keinen Fall enttäuschen, zum anderen sind wir aber der Meinung, dass das Thema unbedingt mit den Eltern besprochen und geklärt werden muss. Eines vorweg: Eigenmächtig mit den Eltern reden geht gar nicht! Wie würden Sie selbst reagieren, wenn eine Person ihr Vertrauen derart missbrauchen würde? Viel besser ist es, zu versuchen, diesem jungen, im Augenblick ziemlich verunsicherten Menschen das Gefühl zu geben, ihn an der Hand zu nehmen und durch das unruhige Fahrwasser zu geleiten. Schlagen Sie vor, gemeinsam mit den Eltern das Gespräch zu suchen. Suchen Sie gemeinsam mit der Enkeltochter oder dem Enkelsohn  nach Worten, mit denen das Thema angesprochen werden kann. Geben Sie ihrem Enkelkind einfach das gute Gefühl, nicht alleine zu sein.

 

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6. Das Abenteuer „übernachten“

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, die wir ohne die Eltern bei Oma und Opa verbringen durften. Meist war das in den Schulferien. Was für ein Spaß! Doch bis es soweit ist, dass die kleinen „Großen“ über einen längeren Zeitraum ohne die Eltern bei den Großeltern die Ferien verbringen dürfen, sollte es eine Phase der Vorbereitung geben. Wann diese beginnt, hängt unter anderem auch davon ab, wie oft euer Baby bzw. Kleinkind die Großeltern sieht. Denn je weiter die Familien voneinander entfernt leben, desto länger dauert naturgemäß der Prozess des Kennen- und Vertrauen-Lernens. Kinder, deren Großeltern quasi in der Nachbarschaft oder gar im gleichen Haus leben, können viel früher zunächst einzelne Stunden und dann auch mal ein ganzes Wochenende mit Oma und Opa verbringen. Kinder und Großeltern, denen es aufgrund der Entfernung seltener vergönnt ist, sich zu sehen, sollten dieses Abenteuer erst dann angehen, wenn die Kleinen ein Gefühl für Trennung, Entfernung und vor allem auch Zeit entwickelt haben. Denn was nutzt es, dem Kind zu erklären, dass Mama und Papa es in zwei Tagen wieder abholen, wenn das Kind mit diesem Zeitraum so gar nichts anfangen kann. Verlustängste und in nicht seltenen Fällen auch Panikattacken führen nicht nur zu Stress bei den Kindern, sondern auch bei den Großeltern, die sich dann oft überfordert fühlen. Zielführend für ein entspanntes Verhältnis zwischen den Generationen ist das sicherlich nicht. Daher gilt: Lieber später das Abenteuer „Ferien bei Oma und Opa“ angehen, als aufgrund überstürzter Aktionen eine Gefühlsbarriere für die Zukunft zu schaffen. Dann werden die Tage, die eure Kinder in der Obhut eurer Eltern verbringen durften, für immer in Erinnerung bleiben. Denkt ihr auch so gerne und mit verklärtem Blick an die Zeit zurück, in der Oma und Opa ganz und gar euch gehörten? Ich – und ich glaube, auch meine Kinder schon. 

7. Von der Anstrengung „Großeltern sein“

Zugegeben, ich bin Oma mit Haut und Haaren. Und ich genieße jeden Augenblick, den ich mit meinen Enkelkindern verbringen darf. Aber ich gebe auch zu, dass ich nach einem Nachmittag mit den beiden an meine Grenzen stoße. Mancher wird sich fragen: Wie hat sie das dann mit ihren eigenen beiden Kindern geschafft? Nun ja, das ist fast 30 Jahre her. Mit zunehmendem Alter nimmt die Belastungsfähigkeit einfach ab, nicht nur psychisch, auch physisch. Sind wir früher mit unseren eigenen Kindern stundenlang in deren selbst gebauter Höhle unter dem Tisch gesessen und haben vorgelesen, schmerzt heute nach kurzer Zeit der Rücken. Da liest es sich besser am Tisch oder auf dem Sofa – auch wenn das für die Enkelkinder natürlich nicht so spannend ist, wie in der Höhle. 
Beim Fußballspielen geht uns Großeltern schneller die Puste aus und auch das seit gefühlten Jahrhunderten so beliebte „Engelchen flieg“ fordert seinen Tribut schneller als des den Kindern lieb ist. Aber auch die Drahtseile, besser als Nerven bekannt, haben an Belastbarkeit verloren. Das liegt in der Regel daran, dass wir uns im Umgang mit den Enkelkindern unsicherer fühlen, oft ein unglaublich hohes Verantwortungsgefühl entwickeln und manchmal sogar ein schlechtes Gewissen. Wer hat sich nicht selbst schon dabei ertappt, den Enkeln Dinge erlauben zu wollen, die es früher bei den eigenen Kindern nie gegeben hätte. Wir befinden uns in einer Zwickmühle – auf der einen Seite verstehen wir uns als Eltern unserer Kinder, die immer noch Vorbild sein wollen, auf der anderen Seite wollen wir unseren Enkeln die besten Großeltern der Welt sein. Und die machen einfach alles mit, geben immer nach und stehen jederzeit für jedes Abenteuer bereit. Seien Sie ehrlich zu sich selbst, zu ihren Kindern und ihren Enkelkinder. Reden Sie darüber, wenn Sie sich etwas nicht zutrauen, Ihnen eine Situation einfach zu anstrengend und nervenaufreiben ist. Nur Ehrlichkeit schafft Verständnis und Vertrauen. Sie werden sehen – weder die Kinder, noch die Enkelkinder werden sich zurückziehen oder in Ihnen nicht mehr die perfekten Großeltern sehen. 

8. Brücken bauen zwischen damals und heute


Wie haben wir es geliebt, wenn die Großeltern aus einer längst vergangenen Zeit erzählt haben! Und wie gerne erinnern wir uns an die legendären Dampfnudeln, die niemand so gut zubereiten konnte wie die Oma! Damit auch eure Enkelkinder später in solchen Erinnerungen schwelgen können, sind Rituale und Traditionen unerlässlich. Beim gemeinsamen Pfannenkuchen backen hören die Enkelkinder ganz besonders gerne zu, wenn Oma von früher erzählt. Oder wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen, schaffen es Erzählungen aus der Kindheit von Opa oder Papa, in Kindern fantastische Bilder zu erzeugen. Verbunden mit dem Duft des heißen Kakao, den es mit dem typischen Geschmack nur bei Oma und Opa gibt, knüpft das Gehirn unauflösliche Bande der Erinnerung, die nicht selten der Beginn neuer Familienbräuche sein können. Oder eben uralte, seit Generationen gelebte Bräuche in ihrem Fortbestand sichern. In unserer Familie könnte, so hoffe ich es insgeheim ein bisschen, ein neuer Brauch entstanden sein. Auf die Frage an meinen Enkel (zu der Zeit fast 5), was er sich denn am Heiligen Abend zu essen wünsche, kam ohne zu überlegen die Antwort: „Pfannenkuchen“. Sein Wunsch wurde erfüllt – Pfannenkuchen in allen erdenklichen Variationen könnten der neue Weihnachtsbrauch in unserer Familie werden, denn alle drei Generationen waren begeistert. 


9. Was schenken wir?

Geburtstag, Weihnachten, Ostern ... das sind nur einige Anlässe, die Großeltern nutzen können und in der Regel auch wollen, dem Nachwuchs mit einem Geschenk eine Freude zu bereiten. Doch was? Diese Frage lässt sich zugegebener Maßen gar nicht so einfach beantworten. Natürlich sollte erst einmal das Kind nach seinen Wünschen gefragt werden – sofern es diese schon artikulieren kann. Schreiben Sie eine Wunschliste die Sie dann mit den Eltern der Kleinen durcharbeiten. Denn nicht jedes Geschenk, dass Ihr Enkelkind sich wünscht und das Sie vielleicht auch bereit wären, anzuschaffen, sorgt für Begeisterung bei den Eltern. Die nämlich müssen es im Alltag ertragen, wenn stundenlang Trommelwirbel aus dem Kinderzimmer zu hören ist oder der bellende und krabbelnde Hund im Wohnzimmer oder im Esszimmer seine unermüdlichen Runden dreht. Manchmal ist es aber schlichtweg so, dass Eltern ihrem Kind einen Wunsch schon seit einer Weile abschlagen, weil sie sich das Geschenk schlichtweg nicht leisten können. Junge Familien müssen in der Regel mit ihren Finanzen sehr genau haushalten. Dann gleicht es – wenn auch mit Sicherheit nicht beabsichtigt – wenn die Großeltern plötzlich genau mit diesem Geschenk vor der Tür stehen. Ist darüber aber im Vorfeld gesprochen worden, dann steht ungetrübter Freude natürlich nichts im Weg. 
Ein Tipp, wenn es um Geburtstagsgeschenke geht, ist mir an dieser Stelle aus persönlich gemachter Erfahrung zu einem Geburtstag meines Sohnes sehr wichtig! Schenken Sie auch den „Nicht-Geburtstags-Geschwistern“ eine Kleinigkeit. Es schmerzt und ist für kleine Kinder schlichtweg überhaupt nicht zu verstehen, wenn sie scheinbar nicht wertvoll genug sind, auch mit einer kleinen Aufmerksamkeit von den geliebten Großeltern (oder auch der Tante, dem Onkel) bedacht zu werden. 

10. In vollen Zügen genießen

Mein letzter Tipp für alle Großeltern, alle Omas und Opas, Großis, Omis und Opis oder wie auch immer die Enkelkinder euch nennen: Genießen wir die Zeit die uns geschenkt wird mit unseren Enkelkindern! Sie sind neben unseren Kindern der Garant dafür, dass ein Stück von uns auch dann noch diese wundervolle Erde bevölkert, wenn wir längst nicht mehr da sind. In ihnen leben wir weiter.  Die Kleinen sind geboren aus der Liebe, die wir an unsere Kinder weitergegeben haben. Im Vertrauen darauf, unsere Kinder zu verantwortungsvollen und liebenden Menschen erzogen zu haben können wir auch darauf vertrauen, unsere Enkelkinder zu ganz wundervollen Menschen heranwachsen zu sehen. Mit all ihrer Unvollkommenheit und all ihren Fehlern – die gehören nun einmal dazu. Wir dürfen stolz sein – auf unsere Kinder und ihre neue kleine Familie in der auch wir unseren Platz haben dürfen.

 

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10 Tipps zum Beikoststart

Die ersten Wochen/Monate war es noch recht "einfach" euer Kind zu ernähren oder? Es gab ja eigentlich nur Stillen oder Fläschchen. Doch was ist, wenn es eurem Kind nicht mehr reicht? Oder ihr beschlossen habt mit der Beikost zu starten? Dann kommen oft einige Fragen und Unsicherheiten auf. Wir haben euch deshalb 10 Tipps zusammengefasst wie ihr erfolgreich starten könnt.

 

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1. Der richtige Zeitpunkt

Zunächsteinmal vorab: Im ersten Lebensjahr sollte Mutter- oder Zusatzmilch der Hauptbestandteil der Ernährung des Kindes sein, es heisst nicht umsonst "Beikost".

Circa ab dem 5. Monat könnt ihr langsam mit der Gewöhnung an Brei oder Lebensmittel beginnen an denen sich das Kind nicht verschlucken kann (Gurkenstreifen, trockene Breze ohne Salzkörner, usw.).

Wichtig ist jedoch zum einen, dass euer Kind den Kopf eigenständig halten kann und mit Unterstützung sitzen kann und zum anderen dass auch von eurem Kind bereits Interesse gezeigt wird indem es z.B. den Löffel versucht zu greifen oder sich die Hand bei den gemeinsamen Mahlzeiten immer wieder mal zum Mund führt.

Falls ihr direkt mit Brei startet, legt am besten alles ausser Reichweite was nicht schmutzig werden sollte, bzw. nicht gewaschen werden kann. Kinder niessen ganz gern genau dann, wenn der Mund voll mit Karottenbrei ist, glaubt uns, wir sprechen aus Erfahrung. Alle. Ein Lätzchen oder ein Spucktuch schützt nicht nur die Kleidung eures Kindes, sondern auch eure. Aller Anfang ist schwer, so auch dieser, es klappt meist nicht auf Anhieb und es gibt höchstwahrscheinlich eine mehr oder weniger niedliche Sauerrei... Wenn ihr euch darauf jedoch entsprechend vorbereitet ist das alles halb so schlimm.

2. Der Beikoststart in der "richtigen" Reihenfolge

5. bis 7. Monat

1. Morgens: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
2. Mittags: Schritt für Schritt die Muttermilch bzw. das Fläschchen mit zusätzlichem Gemüsebrei erweitern
3. NachmittagAbends: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch

6. bis 8. Monat

1. Morgens: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
2. Mittags: Zum Gemüsebrei kann nun auch Fleischbrei gegeben werden
3. Nachmittags: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
4. Abends: Schritt für Schritt kann mit einem Milch-Getreide-Brei gestartet werden

7. bis 9. Monat

1. Morgens: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
2. Mittags: Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
3. Nachmittags: Obst-Getreide-Brei
4. Abends: Milch-Getreide-Brei

ab dem 10. Monat

kann euer Kind schon mehr oder weniger eure Mahlzeiten vom Tisch mitessen. Achtet hier jedoch darauf, dass diese nicht, oder nicht zu stark gewürzt sind.

3. Tischregeln von Anfang an

Natürlich kann ein Baby nicht von Anfang an still am Tisch sitzen, wissen welche Gabel im Nobelrestaurant zuerst benutzt wird und vieles unnötiges mehr. Es gibt jedoch Regeln die schon von Beginn an auch für ein Baby Sinn machen. Erklärt eurem Kind warum man zum Beispiel vor dem Essen immer Hände wäscht, lasst es sich nach dem Essen (sobald vom Alter möglich) den Mund und die Hände selbst mit einem Tuch säubern, erklärt auch warum Essen kein Spielzeug ist und man dies zum Beispiel nicht werfen oder in die Nase stecken darf. Während dem Essen sollte auch kein Spielzeug auf dem Tisch sein oder der TV laufen, das lenkt Kinder beim Essenslernprozess zu sehr ab. Die Mahlzeiten beginnen z.B. auch erst dann wenn alle am Tisch sitzen und enden wenn alle mit dem Essen (nicht mit der anschliessenden Unterhaltung) fertig sind. Sobald eure Kleinen ein wenig älter sind und frei sitzen können spielt auch die aufrechte Haltung am Tisch eine Rolle, denn so klappt es auch mit der Verdauung leichter.

Wir können hier auch aus Erfahrung sprechen, dass diese Regeln manchmal sehr gut klappen und man manchmal viel, sehr viel Überzeugungsarbeit braucht um den Kleinen das "Warum" verständlich zu machen. Habt Geduld und seid nicht all zu nachgiebig.

4. Geschirr und Besteck

Natürlich kann euer Baby auch nicht schon im 5. Monat mit Messer und Gabel umgehen und wenn doch wäre das ein Fall für das Fernsehen... Hier macht es vielleicht etwas mehr Sinn erstmal mit einem kindgerechten Löffel zu beginnen. Dieser kann gern aus Kunststoff sein, sollte nicht zu groß und eventuell sogar leich flexibel sein, denn dies kann vor Verletzungen im und um den Mund schützen. 

Auch Schüsseln und Teller aus bruchsicherem Melamin (Kunststoff) bieten sich an um ebenfalls die Verletzungsgefahr zu senken und auch ständige Neuanschaffungen zu vermeiden wenn diese doch einmal herunter fallen. Gleiches gilt auch bei Bechern, wobei es sich hier am Anfang sogar noch anbietet sogenannte Trinklernbecher oder Trinklernflaschen zu benutzen, denn diese laufen anders wie ein offener Becher auch beim umfallen nicht aus.

5. Es muss nicht aufgegessen werden

Der Magen eures Kindes ist noch klein, manchmal überschätzt man die Menge die man dem Kind auf seinen Teller gibt. Man sieht diese Menge ja doch mit anderen Augen. Zudem kann nur das Kind selbst wissen ob und wieviel Hunger es gerade hat. Zwingt eure Kleinen daher bitte nicht zum Essen oder gar zum aufessen, denn damit wird das natürliche Sättigungsgefühl eventuell zerstört. Besser wäre es ihr animiert es noch ein, zwei Löffelchen zu probieren. Wird allerdings auch das verweigert, lasst es für diesen moment einfach mal gut sein, früher oder später melden sich die Kleinen schon wenn der Hunger kommt.

Wenn es bei euch üblich ist, dass es zum Beispiel nach dem Mittagessen einen Nachtisch gibt, müsst ihr allerdings selbst abwägen ob ihr eurem Kind diesen erlaubt obwohl es kaum oder nichts von der Hauptmahlzeit gegessen hat. Eine mögliche Regelung wäre hier eventuell, dass wenn nur die Hälfte gegegessen wurde, es auch nur die halbe Nachspeise gibt. Hier findet vermutlich jeder eine faire Regelung.

 

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6. Ein Vorbild sein

Kinder lernen hauptsächlich durch das Beobachten. Schleckt ihr vermeindlich das Messer mit der Zunge ab oder esst auf der Couch, wird euer Kleines nicht verstehen warum ihr das dürft und es selbst nicht. Natürlich kann man älteren Kinder erklären, dass ihr schon erwachsen seid, vorsichtig damit seid und zum Beispiel auch nicht mehr kleckert, aber einem kleinen Kind dies zu verdeutlichen ist meist erfolglos. Besser ist es also erst einmal euch selbst zu "erziehen" und das ist alles andere als einfach, hat man doch seine "Macken" und Angewohnheiten schon drin. Legt auch das Handy weg bei den Mahlzeiten, steht nicht auf bevor alle mit dem Essen fertig sind, sprecht nicht mit vollem Mund und so weiter. Da schleichen sich bei vielen gleich ein paar "Fehler" ein, oder? Das bedeutet also, je ordentlicher ihr selbst esst, je weniger müsst ihr eurem Kind an Blödsinn auch wieder austreiben. Das gilt vor allem für die Papas ;)

7. Geduld haben

Wie bei allem bei Babys gilt, Geduld haben. Es ist ganz und gar nicht einfach die Hand richtig zum Mund zu führen, den Becher nicht umzuwerfen oder sich nicht zu kleckern. Das passiert auch noch wenn eure Kinder bereits in die Grundschule gehen. Von Monat zu Monat aber wird das besser und die Unfälle weniger. Setzt eure Kinder nicht unter Druck und schimpft auch nicht unnötig viel wenn mal wieder die Schüssel mit Suppe quer über den Tisch geleert wurde. Es sind Kinder, es ist meist keine Absicht und der Scham des Kindes ist schon gross genug. Wir wiederholen noch einmal: Es sind Kinder, keine kleinen Erwachsenen!

Und ja, wir wissen auch wie dünn der Geduldsfaden manchmal ist, wenn schon der dritte Becher heruntergefallen ist, die Tomatensoße an der Tapete klebt und die Gurke im neben dem Tisch stehenden Lautsprecher steckt. Wir wissen es wirklich. Die Geduld zu verlieren bringt dennoch nichts, denn es zaubert nicht plötzlich die Fähigkeiten her, die euer Kind dazu braucht. Das bringt die Zeit, ihr werdet es sehen.

8. Atmosphäre

Essen lernen ist schon schwer genug für ein so kleines Wesen, zwischen Tür und Angel, im Stehen oder unter Stress klappt das noch weniger. Lasst eure Mahlzeiten soweit es geht zum Ritual werden, denn wenn der Ablauf immer ähnlich ist weiss euer Kind bereits wann es anfangen darf zu essen, wann es wieder spielen darf und so weiter. Auch beim Tisch decken könnt ihr es schon relativ früh einbeziehen und wenn es anfangs nur die Löffel aus eurer Hand nimmt und diese auf den Tisch legt, ganz egal. Schaltet wirklich wie bei Punkt 3 schon erwähnt auch alle störenden Geräusch- und Bildquellen aus, damit keine Ablenkung erfolgen kann. Versucht anfangs auch so viel wie möglich Zuhause zu essen, an einem gewohnten Platz, nicht unbedingt auf der Couch und auch nicht in täglich wechselnden Restaurants.

Entfernt gerade auch bei ganz kleinen Kindern noch die Deko auf dem Tisch, denn so lustig das auch klingt, ein Baby weiss noch nicht was man essen kann und was nicht. Manche Blumen sehen ja auch noch zum anbeissen aus und man kann ihnen das wirklich nicht verübeln wenn sie das noch nicht unterscheiden können.

9. Selbst kochen oder Glässchen-Alternativen

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten hier gibt es keine "richtige" Empfehlung, auch wenn euch das manche Personen wie zum Beispiel eine Mutter aus der Spielgruppe oder die Schwiegermutter weiß machen möchten. Um dennoch einfacher eine Entscheidung für euch zu treffen, haben wir euch eine kleine Pro- und Kontra-Liste erstellt.

Pro der "Glässchen"

Dadurch, dass die Hersteller strengen Kontrollen unterliegen ist die Qualität der Zutaten fast immer ausgezeichnet. Die Inhalte werden ohne Pestizide, Nitrate oder Dünger gepflanzt und unterliegen auch hier strengen Kontrollen auf eventuelle Rückstände. Die Zutaten werden schonend gedünstet, werden keimfrei dampfsterilisiert und die Zubereitung für euch geht schnell und einfach.

Kontra der "Glässchen"

Die Vielfalt der Sorten ist oft unübersichtlich und kann zu Überforderung bei der Wahl führen. Manchmal sind auch mehrere Zutaten enhalten, wobei auf manche allergisch reagiert werden kann. Genau diese Zutat herauszufinden ist im Glässchen schwieriger, wie wenn man einzeln die Zutaten Stück für Stück zeitweise hinzugibt. Der Inhalt ist auch nicht immer nach den Gesichtspunkten abgestimmt was in einem bestimmten Alter gut für den Magen eurer Schützlinge ist, hier heisst es noch einmal zusätzlich informieren. Die Empfehlung ab dem 4. Monat ist zwar gut gemeint, jedoch meist zu früh was möglicherweise zu Resorptionsstörungen im Darm führen kann. Glässchekost ist auch oft gesalzen und enthält zu viel Eiweiß und Zucker. Weitere nicht optimale Inhaltsstoffe können auch Bindemittel und andere Gewürze sein, die ebenfalls Allergien auslösen können.

Und wisst ihr, dass Glässchenkost fast 3x so teuer ist, wie wenn man selbst kocht? Das macht auch finanziell ein Minuspunkt bei Fertigkost der für viele eine Rollen spielen könnte. Denkt bitte auch daran dass ihr die leeren Gläschen wieder entsorgen müsst, hier ensteht also auch noch mal Aufwand.

Pro von "selbst Kochen"

Hier ist ein klarer Pluspunkt, dass sich euer Kind langsam an die verschiedenen Lebensmittel gewöhnen kann, denn ihr selbst bestimmt was enthalten ist. Durch die optimale Zusammenstellung können frühzeitig Allergien vermeiden werden und Unverträglichkeiten festgestelt werden. Kinder lernen auch eher den Geschmack von Gemüse und Getreide kennen, dass heisst sie essen es auch später eher gern als wenn es von Anfang an angereichert mit Gewürzen, Zucker und Zusatzstoffen ist. Im Tiefkühler lassen sich vorbereitete Portionen gut einfrieren und man produziert viel weniger Müll als mit der Glässchenvariante.

Und noch ein entscheidender Vorteil: Ihr könnt die Menge der Portion individuell auf euer Kind anpassen und müsst keine bestimmte Größe kaufen die eventuell nicht reicht oder der restliche Inhalt weggeworfen werden muss.

Kontra von "selbst Kochen"

Natürlich müsst ihr darauf achten, dass die hygienischen Verhältnisse einwandfrei sind, auch die Pürierung muss wirklich absolut fein genug sein wobei leider ein einfacher Mixer fehl am Platz ist. Bedenkt auch, dass ihr immer an saisonales Gemüse und Obst gebunden seid und dies nicht immer einfach zu verarbeiten ist (z.B. Kürbis).

10. Baby-Led-Weaning

Was ist denn nun das schon wieder... Kurz gesagt: Der breifreie Weg zur "normalen" Ernährung.

Bei vielen Familien passiert dies schon unbemerkt nebenher, wenn das Kind zum Beispiel an einer trockenen Breze lutscht oder sich mit noch nicht vorhandenen Zähnen teile der Gurkenstreifen abnagt.

Bei BLW wird jedoch ganz oder zumindest zum grössten Teil auf Brei verzichtet, euer Baby isst somit bereits ab dem 6. Monat am Tisch mit. Ob das nun Wienerle sind, oder Bananen, später auch Kartoffelstücke und vieles mehr. Es kann eigentlich alles gegessen werden was leicht zu kauen ist, das Baby greifen kann und "gesund" ist. (Bitte keine gesalzenen Pommes oder z.B. Nüsse aufgrund der Gefahr des Erstickens)

Früher oder später kommt jedes Kind an den Punkt feste Nahrung interessant zu finden, lasst es dies unter Aufsicht gerne einmal probieren. 

Ausführliche Informationen zum Baby Led Weaning findet ihr z.B. hier: babyled-weaning.de

 

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10 Tipps wie Babys besser schlafen lernen

Obwohl Babys ja eigentlich von Anfang an viel schlafen, kann es schwierig sein sie an einen Rhythmus zu gewöhnen. Manchen Kinder fällt dieses leichter, bei anderen "artet" das zu richtigen Schwierigkeiten aus.

Um einfacher damit umzugehen oder nicht zu verzweifeln haben wir hier 10 Tipps zum Einschlafen lernen zusammengestellt.

 

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1. Routine


Es ist nicht immer ganz einfach eine gewissen Routine in den Alltag zu bringen, gerade wenn man berufstätig ist oder mehrere Kinder hat. Aber gerade dann ist eine Regelmäßigkeit beim Zu-Bett-gehen wichtig. Versucht euch vielleicht ein Zeitfenster zu setzen, wann es Zeit ist für die Kleinen, ins Bett zu gehen. Beispielsweise immer zwischen 18.30 und 19.00 Uhr. Die innere Uhr, nicht nur eure, sondern auch die eures Babys, wird sich nach einer Weile auf diese Uhrzeit einstellen und die abendliche Routine wird so ein verlässlicher Anhaltspunkt für die ganze Familie.

2. Beruhigung


Es hilft überhaupt nichts wenn das Kind weint, sich hilflos fühlt oder schreit. Absolut nichts! Im Gegenteil: Es werden Urängste beim Kind geweckt wenn es sich in den Schlaf weint. Euer Baby mag zwar auch nach Schreiwochen irgendwann abends ohne Weinen einschlafen, aber traurig, unglücklich und sich allein gelassen fühlend. Es resigniert, es "lernt" nicht. Wir halten davon also überhaupt nichts. 
Deshalb gilt, und ich denke dass kann man auch gut auf sich selbst beziehen: Ein glückliches, zufriedenes und sich sicher fühlendes Kind schläft besser. Auch die irgendwann anstehende  Trennung von den Eltern, um im eigenen Bett zu schlafen, kann so viel einfacher fallen wenn das Baby weiß, es kann sich im Vertrauen lösen und wird nicht im Stich gelassen mit Sorgen und Ängsten.

3. Nähe


Babys brauchen viel Nähe, gerade in bestimmten Situationen oder während seiner Entwicklungsschübe. Manchmal zu viel für uns, aber: Das ist schneller vorbei als uns lieb ist - Kinder werden viel zu schnell groß. Wir wollen damit nicht sagen dass ihr über Stunden euer Kleines im Arm tragen und in den Schlaf schaukeln müsst. Nein, eher dass ein Kind eure "Nähe" spüren sollte in dem ihr es eventuell streichelt, ihm ein Lied vorsingt, Bücher vorlest, bei ihm liegt oder das Händchen haltet. Für ein Kind, gerade für ein kleines Baby ist es das wichtigste zu wissen dass es nicht alleine ist. Allein sein birgt enorme Ängste beim Kind, diese können vermieden werden in dem ihr einfach "da" seid.

4. Rituale


Wie bei Punkt 3 schon erwähnt ist es zum Beispiel ein schönes Ritual ein Buch vorzulesen. Ältere Kinder können sich dies sogar schon selbst aussuchen und euch mit der Zeit sogar selbst "vorlesen". Es ist zauberhaft welche Geschichte die Kleinen dann zu den Büchern erfinden, wirklich... 
Auch z.B. eine ruhige, leise CD oder ein von euch gesungenes Lied dass ihr täglich wiederholt kann ein Ritual werden. 
Es muss zudem nicht nur ein Ritual unmittelbar vor dem Einschlafen sein, sondern kann vielleicht beim Abendessen beginnen, danach wird dann z.B. Zähne geputzt, der Schlafanzug angezogen, ein Buch ausgesucht, zusammen gelesen, das Nachtlicht angeschaltet, die CD gestartet und noch ein paar Minuten gekuschelt bevor ihr euch verabschiedet oder bei eurem Schützling bleibt bis er schläft. Hier findet jeder mit der Zeit sein eigenes Ritual, zusammen mit seinem Kind. Macht euch hier auch keinen Kopf wenn mal ein Tag aus der Reihe fällt... Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel.

5. Pucken


Dieser Tipp gilt eigentlich nur bei kleinen Babys, ältere Kinder werden das nicht mehr ganz so toll finden. (Obwohl auch hier gilt: verloren in einem riesigen Bett mit riesiger Decke ist manchmal auch der falsche Weg, aber das muss jeder selbst heraus finden)
Zurück zum Pucken: Babys bis zum 5. Monat neigen ab und an zu unkontrollierten Zuckungen (Moro-Reflex) und können sich zudem noch gut an die wohlige Enge in Mamas Bauch erinnern. Um dieses Gefühl aufrecht zu waren und es geborgen zu halten ist Pucken eine tolle Alternative. Gerade beim ersten Mal rät es sich eine Hebamme um Hilfe zu bitten euch das richtige "einwickeln" des Kindes zu zeigen, aber auch YouTube kann hier sehr hilfreich sein, denn Pucken führt bei den meisten Babys zu ruhigerem und längerem Schlaf. Aber eben nur bei den meisten. Probiert es am besten einfach mal aus.

 

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6. Reizüberflutung vermeiden


Übertrieben gesagt: Eine Spieluhr, eine Lichterkette, das Sternenlicht an der Decke, der laufende Fernseher aus dem Wohnzimmer, die leuchtende Laterne auf der Straße, das Radio in der Küche und die ratternde Waschmaschine sind zu viel. 
Ihr versteht was wir sagen wollen? Wie bei einem selbst gilt: Zu viele Umgebungsreize vermeiden. Es kann schon helfen die Rollläden herunter zu lassen, aus dem Bett das Spielzeug zu nehmen, nur eine Lichtquelle aufrecht zu erhalten und wechselnde Geräusche wie TV und Radio für diese Zeit abzuschalten. Der Körper und auch der Kopf müssen zur Ruhe kommen und das geht am besten wenn so wenig äusserliche Eindrücke wie möglich auf das Nervensystem einprasseln. 

7. Der richtige Zeitpunkt


Hier möchten wir noch einmal an Punkt 1 - die Routine anknüpfen. Dieser Tipp soll keineswegs den ersten widerlegen, dennoch: Ist euer Baby um 18.30 zur gewohnten Schlafenszeit einfach nicht müde, so überhaupt kein bisschen, hat es keinen Wert es in sein/euer Bett zu legen. Das lange warten bis euer Kind endlich schläft birgt Stress auf beiden Seiten. Euer Schützling steht unter Leistungsdruck weil es schlafen soll, aber nicht kann, und ihr verliert früher oder später vielleicht die Geduld. Macht in solchen Situationen lieber noch eine Ausnahme in dem ihr noch ein Bad einlasst, zusammen etwas malt oder ein ruhiges Spiel spielt. Auch beim Wäsche falten, Abwasch machen oder bügeln können die Kleinen ruhig noch dabei sein oder sogar helfen, das kommt ganz auf das Alter an. Euer Kind vor dem TV zu "parken" oder mit ihm durch das Haus zu toben ist jedoch vermutlich fehl am Platz, denn hier drehen die Kinder noch einmal auf und kommen auch später noch schwer zur Ruhe. Mit der Zeit lernt ihr euer Kleines so gut kennen, dass ihr abschätzen könnt wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist um ins Bett zu gehen und leider auch wie schnell dieser Zeitpunkt überschritten ist. Hier kann wahrscheinlich fast jede Mutter ein Lied von singen...

8. Lichtquellen reduzieren


Wir hatten eben schon von Reizüberflutung gesprochen, dies gilt natürlich auch für Lichtquellen. Je weniger Licht in den Raum dringt, desto weniger Eindrücke können noch wahr genommen werden. Achtet hier daher darauf, dass, wenn überhaupt eine Lichtquelle erwünscht ist, diese gerade so hell ist, dass das Kind den Weg zur Tür erkennen kann beziehungsweise erkennen kann ob sich "Monster" im Raum befinden. Auch hier dient das wieder dazu, dem Kind eine Sicherheit zu vermitteln. 

Zusatztipp: Übrigens hilft gegen Monster, Gespenster und Hexen aller Art auch ein "Anti-Monster-Spray". Eine Bastelanleitung inklusive Druckvorlage dazu befindet sich auch in unserem Dankeschön-Paket zu eurer Spende an das Deutsche Kinderhilfswerk.

9. Zu viel Essen vermeiden


Nein, Nein, ihr sollt euren Kindern abends nicht das Essen verweigern, aber auf eine gewissen Zeitspanne zwischen Abendessen und Schlafenszeit achten. Mit vollen Magen schläft man ja auch selbst viel unruhiger und schlechter, als wenn man wohlig gesättigt ist und zufrieden einschläft. Auch zu schwere Kost am Abend können die Schlafqualität des Kindes beeinträchtigen denn der Magen benötigt viel Energie um das Gegessene zu verarbeiten, was den Körper daran hindern kann herunter zu fahren.
Solltet ihr erst spät zum Essen kommen reicht hier auch eine gemischte Brotzeit, vielleicht mit Paprika, Tomate, Gurke und einen Wurstbrot. Croissant mit Nutella oder Käsespätzle sollten es nicht gerade sein ;) Wenn eure Kinder noch gestillt werden oder die Flasche bekommen entfällt dieser Punkt ja sowieso zum größten Teil.

10. Verständnis


Kinder wollen manchmal einfach nicht, oder nicht alleine schlafen. Das geht einem ja selbst auch ab und an so oder? Manchmal wünscht man sich dann einfach eine starke Schulter oder jemanden der einen in den Arm nimmt herbei. Auch euren Kindern, sogar neugeborenen Babys geht das schon so, nur können es die Kleinen meist noch nicht ausdrücken. Manchmal sieht man das als Eltern dann als Schikane und fragt sich warum zum Teufel dieses kleine, zuckersüße Wesen partout nicht einschlafen möchte... Weil es eben so ist. Punkt. Niemand verlangt von euch dass ihr das versteht, nur dass ihr Verständnis zeigt. Nehmt es einfach so hin, nehmt euren Zwerg in den Arm, es wird irgendeinen, euch vermutlich unerklärlich Grund haben warum es eben jetzt nicht, oder nicht alleine schlafen möchte. Früher oder später jedoch werden Sie schlafen, versprochen.

 

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10 Tipps wie Kinder die Uhr lernen

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Wie, wo und wann fängt man denn überhaupt an Kindern die Uhrzeiten beizubringen?
Selbst für manch Erwachsenen ist es schwer die Uhr ohne Ziffern abzulesen, wie soll dass dann nur ein 5 bis 6 Jahre altes Kind lernen?
Wie haben hier 10 Tipps für euch, wie eure Kinder dies erlernen können, Schritt für Schritt.

1. Der große und der kleine Zeiger 

Am besten beginnt man noch vor den Zeiten damit, beide, bzw. alle drei Zeiger zu unterscheiden. Meist ist der Stundenzeiger dicker und kürzer als der Minutenzeiger. Der Sekundenzeiger ist meistens dünn wie ein Haar. Kinder lernen oft einfacher durch Assoziationen. Beispielsweise kann der große, kräftigere Zeiger der Papa sein, der Minutenzeiger die Mama und der Sekundenzeiger das Kind.

2. Bewegungsrichtung

 

Zeiger bewegen sich immer nach rechts, ihr könnt das veranschaulichen in dem ihr eurem Kind z.B. sagt, dass sich die Zeiger immer zu der Hand hin drehen, mit der es auch malt. Oder eben andersrum, dass sich die Zeiger immer von der Malhand weg drehen, jedem ob Rechts- oder Linkshänder. Wenn ihr eine Uhr mit Sekundenzeiger habt, wird das auch schnell in der Bewegung deutlich.

3. Volle Stunden


Wenn also der große Zeiger auf der 12 steht, somit der Papazeiger, dann ist es die volle Stunde. Der Mamazeiger zeigt hingegen an welche Stunde es ist. Steht der Papazeiger nun auf der 12 und der Mamazeiger auf der 3, ist es 3 Uhr, denn die Mama hat immer Recht. ;)
Assoziiert werden kann dies so: Der Papa sagt er möchte essen, Mama aber entscheidet was es zu essen gibt.
Beginne hier lieber erst einmal mit dem 12-Stunden-System und nicht mit 15 Uhr oder ähnlichem.
Achtet darauf, dass ihr, sowie euer Kind immer das Wort Uhr dazu sagt, also 3 Uhr, oder 9 Uhr. Verwirrungen, wenn dann die Minuten dazu kommen, können so vermieden werden.

4. Halbe Stunden


Sobald euer Kind die vollen Stunden ganz verstanden hat, könnt ihr den nächsten Schritt angehen, die halben Stunden.
Nehmt euch hier am besten eine Uhr zu Hand die man manuell verstellen kann. Setzt nun den großen Papazeiger auf die 4 und den kleinen Mamazeiger auf die 6. Es ist nun halb 4 Uhr.
Wenn der kleine Zeiger also auf der 6 steht ist es immer "halb Uhr". Euer Kind sagt also erst halb und dann die Zahl auf der der große Papazeiger steht.
Übt am besten auch hier wieder jede halbe Stunde durch, bis euer Kind auf Anhieb die Zeit richtig benennen kann. Wiederholt anschließend den Vorgang erneut, nehmt aber die vollen Stunden aus Schritt 3 wieder hinzu.

5. Viertel Stunden


Ähnlich wie bei Schritt 4 geht ihr nun auch bei den viertel Stunden vor. 
Vermeidet hier erstmal Worte wie "Viertelvier" oder "Dreiviertelvier". Die Uhrzeit ist für ein Kind schon verwirrend genug.
Beginnt schrittweise erst einmal bei viertel vor einer Zeit und erklärt dem Kind, dass der Kreis noch nicht ganz geschlossen ist, wenn der Zeiger noch nicht wieder oben ist, daher viertel vor "Schluss". Geht auch hier wieder jede Stunde durch und nehmt dann wieder die halben und vollen Stunden dazu. Eben Schritt für Schritt. Dies muss keinesfalls alles an einem Tag passieren, habt Geduld mit euren Kleinen.
Im nächsten Schritt könnt ihr dann die viertel nach Stunden antreten, aber wirklich erst, wenn alle anderen bisher eingeübten Uhrzeiten auch schon sitzen. Am besten ihr lasst eurem Kind so viel Zeit wie es für sich benötigt.

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6. verinnerlichen und üben


Sobald euer Kind das verstanden hat, lasst es die Uhr selbst einstellen und die Zeit erraten. Übt das auch einfach mal mehrere Tage lang, insofern eure Kleinen dazu überhaupt Lust haben. Wenn das grob klappt, könnt ihr euch an die Minuten machen. Aber auch hier gilt, nicht verzweifeln, Geduld haben. Wir haben das früher vermutlich auch nicht auf Anhieb gelernt ;)

7. Die Fünferschritte


Wenn ihr ein Zifferblatt habt, welches ihr anmalen könnt, ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Googelt einfach mal nach Zifferblatt und druckt euch ein solches, bitte mit Zahlen von 1 bis 12 aus. Malt nun die rechte Hälfte, also bis zur 6 bunt an. In der bunten Hälfte heißt es immer "nach", in der linken "vor".
Beginnt nun die einzelnen Zahlen von 1-12 noch weiter bunt zu markieren. Die 1 und die 11 werden z.B. Blau, die 2 und die 10 Grün, die 3 und die 9 rosa usw.
Beginnt nun euren Kind zu erklären dass bei der 1 und der 11 ein "Fünf vor/nach" erreicht ist, bei der 2 und der 10 ein 10. "vor/nach" und so weiter... Die 9 und die 3, sowie die 6 könnt ihr auslassen, denn die kennen eure Schützlinge ja bereits. Klingt kompliziert, oder? Ist es auch, gerade für kleine Kinder. Daher gilt: Zwischendurch immer wieder loben das spornt die Kids ungemein an.

8. Die Minuten


Am besten ihr malt euch hier auf bei Schritt 7 genanntem Zifferblatt noch die einzelnen Minuten von 1 bis 30 dazu, einmal rechts von oben nach unten und einmal links von oben nach unten.
Steht ein Zeiger in der rechten Hälfte z.B auf der 23 ist es 23 Minuten vor 10. Steht dieser jedoch in der linken Hälfte auf der 18 Ist es 18 Minuten vor 11. Das ist alles gar nicht so einfach, daher gilt auch hier wieder: üben, üben, üben! 

9. die Minuten nach/vor halben Stunden


Wenn ihr bisher alle Schritte, auch durcheinander immer wieder mit eurem kleinen Schatz durchgegangen seid, und diese das wirklich problemlos verinnerlicht haben, dann könnt ihr noch einen weiteren Schritt gehen. "Zehn nach halb Zehn" z.B.
Schreibt dazu nun die Zahlen 1-14 von der 6 nach oben weg, sodass die 14 an der gleichen Stelle steht, wie vorher die 16 als ihr die Zahlen von oben nach unten geschrieben habt. Nun könnt ihr eurem Kind erklären, dass z.B. 16 Minuten vor 12 auch 14 Minuten nach halb 12 bedeuten kann. Schon verwirrend unsere Zeitangaben oder? Aber auch das werden eure Kleinen bald raus haben.

10. Verdeutlichungen


Kindern fällt es einfacher, wenn Sie z.B. ein tägliches Ritual haben, dass immer zu gleichen Uhrzeit stattfindet. Der Wecker für den Kindergarten oder die Schule klingelt z.B. immer um 6.45 Uhr, das heißt, euer Kind kann dann direkt ablesen und sagen "viertel vor sieben". 

 

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Selbst wenn ihr bange habt, das könnte nie etwas werden... wir haben es ja auch alle gelernt oder? ;)

Wir haben freundlicherweise von Watchshop.com eine Infografik bereit gestellt bekommen, inkl. einer Downloaddatei einer Lernuhr zum Basteln:

 

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Die kostenlose Lernuhr zum ausdrucken findet ihr hier: Lernuhr

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10 Tipps zur Geburt

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Gerade für Erstgebärende ist die Geburt des Kindes oft eine Herausforderung. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn man weiss ja eigentlich kaum was auf einen zukommt.

Unsicherheit ist aber ganz normal, wir werden euch diese auch nicht komplett nehmen können, jedoch haben wir uns gedacht, wir schreiben einfach mal Tipps auf, damit ihr der Geburt entspannter entgegensehen könnt.

1. Die Klinikwahl

Schaut euch vorab ruhig mehrere Kliniken und Geburtshäuser im Umkreis an, denn ihr müsst euch dort wohl fühlen. Achtet auf die Räumlichkeiten, darauf ob bestimmte, für euch wichtige Dinge (wie z.B. eine Geburtswanne) vorhanden sind. Versucht auch herauszuhören ob es Unstimmigkeiten im Team gibt oder ob das Personal gut miteinander auskommt, gerade in Stresssituationen ist es wichtig dass alle an einem Strang ziehen. 

Auch, und es ist Schade dass dazu schreiben zu müssen, spielt die Hygiene eine große Rolle. Natürlich sind Keime nicht auf den ersten Blick sichtbar, das wäre zu einfach, aber man kann schon grob sehen ob ein Kranknhaus hygienisch/sauber ist. 

Wichtig ist: Ihr müsste euch wohl fühlen, sonst niemand. Nicht eure Begleitung oder jemand anderes, denn nur ihr selbst gebährt auch euer Kind.

2. Geburtsvorbereitungskurs

Beim Geburtsvorbereitungskurs werdet ihr, wie der Name schon sagt auf die Geburt vorbereitet. Dies kann Ängste und Sorgen nehmen, Unsicherheiten vorbeugen und offene Fragen beantworten. Im Kurs werden z.B. Dinge wie Atemübungen, Entspannungstechniken, spezielle Bewegungen, Geburtshaltungen, die anatomischen Vorgänge, die unterschiedlichen Wehenarten, das baldige Elternsein und Informationen zur Geburt ansich besprochen. 

Circa ab der 20. Woche könnt ihr euch dort anmelden, der Kurs sollte jedoch frühestens in der 25. spätestens jedoch in der 30. Woche beginnen, das hängt aber auch davon ab in welchem engen oder weiten Zeitraum die Kursstunden stattfinden.

In den meisten Fällen werden die Kosten für den Kurs von der Krankenkasse übernommen. Ist der werdende Vater erwünscht muss dieser jedoch meist selbst bezahlen.

Es gilt: Ein Geburtsvorbereitungskurs ist kein muss, eine Teilnahme kann aber wirklich hilfreich sein.

3. Dammmassage

Was ist das überhaupt? 

Bei der Geburt wird der Dammsteg stark belastet, es kann zu Rissen oder zu manuellen Schnitten kommen, dies ist meist während den Wehen nicht schmerzhaft, jedoch nach der Geburt kann dies zu Behinderungen und Schmerzen führen. Bei der Dammmassage bereitet ihr den Steg auf die starke Belastung bei der Geburt vor. Es gibt jedoch leider keine Garantie dafür dass die Massage auch eine Verletzung vorbeugt.

Ab der 34. Woche bietet es sich an dies 3-4x die Woche für circa 10 Minuten anzuwenden. (Informationen über das wie findest du bebildert z.B. hier: http://www.frauenzimmer.de/cms/dammmassage-anleitung-zur-intimen-geburtsvorbereitung-1356045.html)

Mit der Zeit wirst du feststellen dass Gewebe und Muskaltur immer lockerer werden und du das Gefühl der Dehnung immer leichter tolerieren kannst.

4. Nicht zu früh ins Krankenhaus/Geburtshaus

Beim ersten Kind ist man oft nicht sicher ob es richtige Wehen oder Übungswehen sind. Aber glaubt uns, man merkt meist definitiv wenn Wehen "echt" sind. Solange ihr noch darüber nachdenkt oder ohne weiteres sprechen/atmen könnt, sind die Wehen meist noch nicht ausgeprägt genug um sich auf den Weg zu machen. Vielleicht denkt ihr euch: "Lieber zu früh als zu spät.." Jaein, denn häufig endet es in einer Einleitung wenn man viel zu früh ins Krankenhaus fährt. Versucht euch lieber Zuhause noch etwas abzulenken, die letzten Dinge zu erledigen, ausruhen, oder macht einfach das, wonach ihr euch aktuell fühlt. Es kann zudem auch sein, dass wenn ihr zu früh im Krankenhaus ankommt und die Ärzte feststellen, dass es noch nicht so weit ist, ihr wieder heim geschickt werdet da alle Kreissäale besetzt sind, oder es wirklich nur Übungswehen waren.

"Echte" Wehen erkennt man oft an folgenden Punkten:

- regelmäßig, anfangs circa alle 10 Minuten

- dauern jeweils etwa eine bis eineinhalb Minuten

- beginnen leicht, haben einen Höhepunkt und flauen dann allmählich wieder ab

Wenn die Fruchtblase platzt heisst es: Sofort die Hebamme verständigen oder ab ins Krankenhaus!

5. Vertrauen in sich selbst

Unterstützende Geräte, wie z.B. CTG und co sind ein Segen, aber man kann sich dadurch auch enorm verunsichern lassen.

Ist ein Zacken zu hoch? Sind die Linien unregelmässig weil kurzzeitig falsch geatmet wurde? All das ist nicht schlimm, verunsichert Mutter und Vater jedoch sehr! 

Fragen wie: "Geht's meinem Kind nicht gut? Klingt alles normal?" sind mehr als Verständlich in solch einer Situation. Die Angst begleitet die meisten Frauen bei der Geburt.

Das muss allerdings nicht sein und kann deutlich eingedämmt werden! Vertraut sowohl der Hebamme und auch eurem Arzt, selbst wenn wenig bis keine Symphatie besteht (hier kommen wieder Näher zum Thema in Tipp 6). Eure Geburtsbegleiter wissen von was sie sprechen und werden euch rechtzeitig auf Gefahren, Unsicherheiten usw. hinweisen. Vertraut bitte auch euch selbst. Seit Jahrtausenden werden Kinder geboren, warum solltet gerade ihr dass dann nun nicht schaffen?

50% der Geburten, die Dauerüberwacht werden enden am Schluss in einem Kaiserschnitt. Warum? Weil man sich als baldige Mutter so arg unter Stress setzt und die natürliche Geburt dadurch blockiert. Sollte eine Dauerüberwachung seitens der Ärzte oder Hebammen notwenidg sein, lasst das CTG von euch wegdrehen und den Ton ausstellen, es reicht wenn fachkundige Personen dies überblicken können.

 

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6. Die richtige Hebamme

Vertrauen, wie bereits weiter oben geschrieben, hilft beim Kinder bekommen. Habt ihr jedoch Geburtshelfer mit denen ihr auf menschlicher Ebene nicht zusammen passt, ist Vertrauen schwierig. Auch passt kaum eine Geburt in eine Dienstschicht der Hebamme... Das kann vor und Nachteile haben. Kamt ihr mit der ersten nicht klar, habt ihr bei Schichtwechsel nun die Chance mehr Symphatie zur neuen Hebamme zu haben. Andersrum ist das natürlich auch möglich, falls ihr bei Wechsel nun gar nicht mehr mit der neuen Hebamme klar kommt.

Das kann schlimm sein, denn kaum wann anders lässt man jemand so nah an sich ran wie während einer Geburt. Ist abzusehen dass die Geburt bald statt findet, bleiben die meisten Hebammen aber auch bei "ihren" Frauen bis das Kind geboren ist. 

Sollte es für euch jedoch unzumutbar sein, mit dieser Hebamme zu kommunizieren, könnt ihr auch vorsichtig fragen ob ein Hebammenwechsel möglich ist. Meist ist nicht nur eine diensthabende Hebamme vor Ort. Symphatie besteht in den meisten Fällen beidseitig nicht und auch für die Hebamme ist es verständlich und einfacher wenn hier der Wechsel stattfindet. Aber: Auch wenn das nicht geht, ihr schafft das!

7. Wehenpausen akzeptieren

Euer Körper ist keine Maschine, selbst Tim Bendzko hat das schon besungen ;)

Wehenpausen sind ganz normal, gerade bei Geburten die nachts beginnen. Euer Körper braucht zwischendrin eine Pause - und nicht nur euer Körper sondern auch ihr, zum durchatmen. Selbst eine Pause über mehrere Stunden muss keinenfalls schlimm sein. Sollte wirklich ein Geburtsstillstand vorliegen, erhaltet ihr wehenfördernde Mittel oder es werden weitere Maßnahmen getroffen. Diese obliegen Ärzten und Hebammen, die euch früh genug auf weiteres hinweisen werden. 

Setzt euch nicht unter Druck, falls möglich schlaft auch noch mal, so utopisch das klingt. Wenn der Körper wieder bei Kräften ist, kann auch die Geburt weiter gehen und sogar dann schneller vorangehen wie wenn ihr total ausgelaugt und kraftlos seid.

8. die PDA

Schmerzen bei der Geburt sind eigentlich normal. Lasst euch hier nicht von Foreneinträgen und Videos auf z.B. Facebook irritieren in denen beteuert wird dass eine Geburt auch ohne Hilfsmittel schmerzlos einhergeht. Natürlich ist das möglich, jedoch wirklich eine große Ausnahme. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden, somit muss auch jede Gebährende selbst für sich entscheiden ob schmerzlindernde Mittel zum Einsatz kommen.

Bei einer PDA bleibt ihr bei Bewusstsein, die Wehen kommen jedoch nur noch als Druck und nicht mehr als Schmerz an. Auf das Baby geht das Mittel so gut wie nicht über. Oft wird eine PDA auch dann eingesetzt, wenn ein langsamer Geburtsvorgang von statten geht, um die Durchblutung der Plazenta zu steigern, dem Baby somit mehr Sauerstoff und Kraft zu geben und um den Muttermund weicher zu machen. 

Sich eine PDA zu wünschen ist kein Zeichen von Schwäche. Die Geburt ist kein Wettkampf wer die meisten Schmerzen aushalten kann, im Gegenteil! Eine schöne Geburt, an die ihr euch auch noch gern erinnert ist etwas wundervolles. Zögert daher nicht eure Hebamme, bzw. euren Arzt darauf anzusprechen.

Dennoch gilt: In manchen Fällen ist es für eine PDA schon zu spät, gerade wenn die Presswehen schon eingesetzt haben. Dann habt ihr euer kleines Wunder aber auch so ganz bald im Arm.

9. Ruhe gönnen

Ist euer Kind erstmal geboren wird es in eurem Leben nicht mehr so ruhig sein wie es vorher einmal war. Ihr habt gerade auch unglaubliches geleistet und Kräfte eingesetzt von denen ihr vermutlich nicht mal wusstet dass ihr diese habt. Körperlich und Psychisch. 

Der Körper und auch der Kopf müssen dies nun erstmal verarbeiten - und das nicht nur bei euch, sondern auch bei eurem gerade geborenen Kind. Nehmt euch daher Zeit und Ruhe raus, auch wenn alle anderen jetzt schon den kleinen Erdenbürger besuchen möchten. Lehnt hier vielleicht doch besser erst einmal ab. Nicht nur euch zuliebe. Euer Baby möchte vermutlich erst mal seine Mama und vielleicht auch den Papa kennenlernen bevor noch mehr fremde, neue Eindrücke/Gerüche/Stimmen usw. auf es einprasseln. 

Versucht auch, wenn möglich, so lange wie Möglich im Kreissaal zu bleiben, denn hier seit ihr noch unter euch. Hier gibt es keine Bettnachbarn, kein Besuch, keine Krankenschwestern die das Essen bringen oder ähnliches. Hier seid ihr einfach nur unter euch, nun als kleine Familie! Geniesst das solange irgendwie möglich.

10. Nachwehen lindern

Nachwehen werden oft als "schlimmer" als die Geburtswehen empfunden, denn sie führen zu keinem positiven Ausgang mehr. Euer Kind ist bereits geboren, daher sind Nachwehen in vielen Augen unsinnig und werden als nervig empfunden. Gerade bei einem Dammriss- oder schnitt können einem diese sehr zu schaffen machen. Auch sind Nachwehen beim 2./3./... Kind entsprechend stärker weil die Gebärmutter mehr Kraft braucht um sich erneut zurück zu ziehen. 

Um Nachwehen zu lindern können z.B. Arnica Globuli verabreicht werden, auch Paracetamol und Ibuprofen dürfen eingenommen werden. Bei Dammverletzungen können auch Eichenrindesitzbäder Linderung versprechen. 

Generell gilt auch hier: Alles was es euch leichter macht die Nachwehen auszuhalten, sollte auch erlaubt sein. Bei Unsicherheiten sprecht hier vorab mit eurer Hebamme, diese haben oft noch weitere kleine Tipps und Tricks parat.

 

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10 Tipps um Wehen zu fördern

Die letzten Wochen/Tage einer Schwangerschaft sind die kräftezehrendsten, das wissen auch wir... Viele Schwangere wünschen sich daher, gerade dann wenn es über den Entbindungstermin geht ein paar Kniffe und Tricks um die Geburt schneller herbeizuführen.

 

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Doch vorab: Alle unsere Tipps können nur funktionieren wenn das Baby bereit für die Geburt ist und selbst dann können wir keine Garantie auf die erfolgreiche Wirkung geben.

Wir haben hier 10 Tipps zum "Ansporn" für euch.

1. Das "heiße" Bad


Wenn ihr die Möglichkeit einer Badewanne habt und euer Kreislauf noch fit genug ist, kann auf diese Weise Wehen ausgelöst werden. Macht das aber besser nicht wenn ihr allein Zuhause seid, denn der Kreislauf ist am Schluss der Schwangerschaft nicht mehr ganz so fit und es ist auch nicht mehr so einfach alleine aus der rutschigen Wanne zu steigen. Macht das Wasser nicht zu heiß, auch Badezusätze sind, bei noch geschlossenem Muttermund gerne erlaubt. Generell ist diese Methode eher unbedenklich, kann entspannend wirken und ein schnelles Ergebnis hervorrufen.

2. Massage


Diese Methode eignet sich am besten nach Methode 1, dem warmen Bad, denn so kann das Öl besser einziehen.
Ein bekanntes Rezept ist hierfür: 10ml Mandelöl mit jeweils zwei Teelöffeln Nelkenöl, Zimtöl, Eisenwurzöl und Ingweröl. Alles vermischt ergibt dies eine wohlriechende Massagebasis, welche sanft auf deinem Bauch einmassiert werden kann. Übt hier nicht zu viel Druck aus, nur so viel dass es für euch angenehm ist und ihr euch gut entspannen könnt. 
Nelken, Zimt, Ingwer und Eisenwurz sind bekannt für ihre Stimulationswirkung auf die Muskulatur und wirken daher wehenfördernd. Diese Methode ist nicht bedenklich und trägt auch noch zur Entspannung in den eh schon stressigen Tagen bei.

3. Heublumensitzbad


Neben dem eben erwähnten heißen Bad ist auch ein Sitzbad über Heublumenextrakt ein sehr hilfreiches und angenehmes Mittel. Ein bis zweimal die Woche kann man den in der Apotheke gekauften Zusatz anwenden. Wie folgt könnt ihr dabei vorgehen: Sucht euch entweder eine Schüssel die ihr in die Toilette stellen könnt oder nutzt ein Bidet und füllt dieses mit heißem, kochenden Wasser sowie einer Kappe vom Heublumenextrakt. Setzt euch nun für 10 Minuten darüber, nicht hinein! Hier besteht sonst Verbrühungsgefahr! Sollte es euch unangenehm sein oder zu heiß werden, brecht den Vorgang kurzzeitig ab und wartet ein paar Minuten bis das Wasser sich ein wenig abgekühlt hat.

Diese Methode hat gleich 2 Vorteile: Zum einen wird der Beckenboden durch ein Heublumenbad gelockert, was wiederum Wehen fördern kann, zum anderen kann man den Damm dadurch auf die Geburt vorbereiten. 

4. Brustwarzenstimulation


Diese weitere Methode kann gut und gerne zusammen mit dem Partner eingesetzt werden. Bei der Stimulation der Brustwarze wird das Wehenhormon Oxytocin freigesetzt, allerdings nur bei längerer Stimulation durch Massage.
Aber Achtung! Wenn die Gebärmutter bereit ist, setzen die Wehen normalerweise innerhalb einer Stunde ein. 

5. Sex


Ja, knallhart ausgesprochen. (Die Redaktion lacht sich grade wie 13 jährige kaputt über den Zusammenhang von Sex und knallhart, bitte entschuldigt dies...)

Zurück zum Thema: Auch Geschlechtsverkehr kann rund um den Geburtstermin Wehen auslösen. Denn, das Wehenhormon Oxytocin wird durch sexuelle Erregung hervorgerufen. Dazu kommt noch, dass Sperma Prostaglandine, das sind Gewebehormone, enthält. Gleiche Hormone werden auch bei der medikamentösen Einleitung verwendet. Diese machen den Muttermund weich und helfen dem Gebärmutterhals dabei, sich zu verlängern. Weiterhin kann auch der Orgasmus der Frau förderlich sein, denn dabei zieht sich die Gebärmutter zusammen und kann Wehentätigkeit auslösen.

 

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6. nicht zu viel Faulenzen


Zwar sollten anstrengende Arbeiten und Tätigkeiten vor der Geburt vermieden werden - man braucht die Kräfte noch früh genug - jedoch leichte körperliche Aktivitäten können Wehen fördern. Spazieren gehen ist z.B. eine davon. Das Baby rutscht dadurch tiefer ins Becken und drückt dabei immer wieder auf den Gebärmutterhals. Auch kreisende Bewegungen auf dem Gymnastikball oder ein Bauchtanzkurz machen sich gut in dieser Situation. Treppensteigen, wie es allgemein verrufen ist, zählt allerdings nicht zu leichten Aktivitäten und zehrt wertvolle Kräfte die bei der Geburt noch benötigt werden, verzichtet darauf also lieber.

7. Alternative Methoden


Schon mal etwas von Akupunktur gehört? Oder vielleicht von einer Fussreflexzonenmassage? Hilfreich kann auch Homöopathie sein. Lasst diese Methoden jedoch nur und ausschliesslich von erfahrenen Personen durchführen! Wo genau es solche Alternativangebote bei euch gibt, wer diese anbietet oder ausführen kann bringt ihr am besten durch Suchmaschinen in Erfahrung. Auch wer an solche Mittel nicht "glaubt": ausprobieren schadet nicht.

8. Tee trinken


Verschiedene wehenfördernde Tees gibt es beispielsweise in der Apotheke, aber auch selbst machen ist möglich. Wir haben hier ein Rezept für euch:
1 Stange Zimt, 10 Gewürznelken, 1 kleine Ingwerwurzel und 1 EL Eisenkraut vermischen und mit 1 L kochendem Wasser übergießen. Lasst den Tee anschließend circa 10 Minuten ziehen und trinkt diesen lauwarm über den ganzen Tag verteilt in kleinen Schlucken. Ein weiterer, hilfreicher Tee ist auch der Himbeerblättertee, von dem bis zu 3 bis 4 Tassen am Tag getrunken werden können. Diesem wird nachgesagt er mache den Muttermund weich und lockere die Muskulatur der Gebärmutter.

9. Entspannung


Das klingt jetzt vielleicht in manchen Ohren wie Hohn, denn wie soll man sich denn jetzt noch entspannen, aber genau das ist eben wichtig. Stress ist ein fast garantierter Blocker für Wehen! Wer sich also mal zurück lehnt, die Füße hochlegt, die Gedanken sortiert und sich nicht mehr unter Druck setzt, der hat eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit um Wehen zu bekommen. Das Stresshormon Cortisol ist auch nicht gut für euer Baby, versucht euch daher wirklich zu entspannen, soweit noch irgendwie möglich...

10. Wehencocktails, Nelkentampons, Rizinusöl, Abführmittel, Alkohol...


Bitte lasst die Finger davon! Wehencocktails, Nelkentampons und Rizinusöl sollten wenn überhaupt nur von und mit einer Hebamme angewandt werden, NIEMALS alleine und in Eigenregie! Sprecht das in jedem Falle mit eurer Hebamme oder dem Frauenarzt ab. 
Und zum Thema Alkohol... Jeder von uns weiß ja eigentlich dass man auf Alkohol in der Schwangerschaft zu 100% verzichten sollte, macht es daher bitte auch nicht aus Verzweiflung weil die Geburt noch nicht startet, keiner von euch möchte vermutlich vernebelt die Geburt seines Kindes erleben, außerdem kann dies zu Komplikationen bei einer Anästhesie oder einer PDA führen. Somit - Finger weg!

Alles in allem bleibt jedoch die Frage: Ist es wirklich notwendig Wehen auszulösen? Euer Baby wird noch früh genug groß, um so länger es also bei euch im Bauch bleibt, desto später wird es auch 18 Jahre alt ;) Denkt mal drüber nach...

Wir wünschen euch alles Gute bei eurer anstehenden Geburt!

 

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10 Tipps zur Taufe

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Eine Taufe ist ein sehr wichtiger Zeitpunkt im noch kurzen Leben eines Babys. Die Entscheidung das Kind taufen zu lassen ist eine weittragende, denn zumindest die ersten 18 Jahre im Leben eines Kindes ist die religiöse Ausrichtung festgelegt. Diese Entscheidung, ob oder ob nicht und gar in welchem Glauben das Kind getauft werden soll, kann euch niemand abnehmen. Weder muss man selbst gläubig sein, noch verheiratet oder gemeinsam erziehend sein. Ein paar Regeln gibt es jedoch, wobei wir schon beim ersten Tipp wären:

1. Kleine Tücken zu Beginn 


Soll das Kind evangelischen Glauben annehmen, sollte zumindest einer der Elternteile auch Mitglied in der evangelischen Kirche sein. Wird jedoch der katholische Glauben bevorzugt, muss mindestens einer der Paten auch der katholischen Kirche zugehörig sein.

2. Das perfekte Alter


Gleich zu Anfang: Das gibt es nicht. Die meisten Eltern lassen ihr Kind zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat taufen. Aber auch später noch ist eine Taufe möglich. Je älter das Baby, desto schwieriger kann sich dies jedoch gestalten. Kleinkinder verstehen oft nicht was mit ihnen dort passiert, warum sie still sein müssen und warum am besten alles perfekt sein muss. Es ist auch für euch vermutlich keine Freude wenn ihr das Kind "einfangen" müsst. Hier bietet es sich an zu warten bis das Kind in einem Alter ist, in dem es das auch selbst möchte und schon ein wenig versteht was dort mit ihm geschieht. 
Auch zu früh ist vielleicht nicht ganz optimal, denn nach der Geburt stehen schon genug Veränderungen an, dann noch eine Taufe zu planen ist kein Kinderspiel.
Jedoch gilt, nur ihr selbst könnt den richtigen Zeitpunkt für euer Kind finden.

3. Die Paten


Bis zu zwei Paten können gewählt werden, ob hier aus der Familie oder aus dem Bakanntenkreis gewählt wird, steht euch frei, auch das Geschlecht spielt hier keine Rolle. Hier ist, wie bei Tipp 1 schon beschrieben nur wichtig, dass bei einer katholischen Taufe mindestens einer der Paten katholisch sind. Die Paten eurer Kinder sollten jedoch mit Bedacht gewählt werden. Ein Pate sollte eine gute Bindung zu eurem Kind haben, auch sollten ihn die Kinder kennen und nicht all zu selten sehen. Ein Pate übernimmt im Falle das euch Eltern etwas passiert eine tragende Rolle. Diesen zu wählen, nur um einen Gefallen zu tun oder weil man das halt so macht ist nicht der richtige Weg. 
Fragt eure potentiellen Paten auf jeden Fall vorher, ob Sie dieses Amt auch wirklich übernehmen wollen, denn nicht jeder fühlt sich dieser Aufgabe gewachsen. Eine nette Idee dafür sind z.B. sogenannte Patenbriefe, googelt einfach mal. ;-)

4. Bürokratie... Die Unterlagen


Folgende Dokumente sind unabkömmlich:
- Geburtsbescheinigung des Kindes
- Personalausweis eines Elternteils

- Kirche bzw. Taufwunschort aussuchen, diese muss nicht im eigenen Wohnort sein

- Je nach Glaubensrichtung wird noch folgendes benötigt:
- eure Taufscheine
- eure Heiratsurkunde
- Bescheinigung der Kirchenzugehörigkeit der Paten

5. Vorgespräch mit der Kirche


Macht einen Termin zur Besprechung aller aufkommenden Fragen mit der Kirche aus. Wann soll die Taufe stattfinden? In welcher Art Gottesdienst soll getauft werden? Welche Lieder passen? Wie können Taufpaten, Familie und Freunde eingebunden werden? Wer kümmert sich um die Dekoration? Dürfen Fotos gemacht werden? Was ist mit einer Taufkerze und den Taufsprüchen? Wie läuft die Salbung ab? Wohin geht die Kollekte? Wird während des Sonntagsgottesdienst getauft, oder bei einer Sammeltaufe oder gar in einem Sondergottesdienst?
Alles worin ihr euch unsicher seid, ihr zu wenig Informationen vorliegen habt oder auch die Wünsche die euch auf dem Herzen liegen können hier angesprochen werden. 

 

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6. Taufkleid oder nicht 


Ein Taufkleid ist nicht zwingend notwendig, dennoch ist es eine schöne Tradition, vor allem wenn das Taufkleid über Generationen weiter vererbt wird. 
Sollte dies noch nicht vorhanden sein, ist das auch ein Anlass dafür die Tradition zu beginnen. Der Vorteil liegt hier klar darin, dass nach eigenem Geschmack entschieden werden kann. Wem ein neues Taufkleid zu teuer ist, er aber nicht auf dieses traditionelle Gewand verzichten möchte, kann auch auf dem Gebrauchtmarkt richtige schöne Kleider finden. 
Es geht allerdings auch ohne. Festliche, elegante, aber auch keine unbequeme Kleidung für das Kind ist hier angesagt. Achtet einfach darauf, dass euer Baby die Kleidung über Stunden gut tragen kann. Ein klarer Vorteil ist hier: Die alternative Kleidung kann doppelt besorgt werden, somit ist auch ein Unglück beim Essen kein Problem.

7. To-Do Liste


- Termin planen
- Taufpaten aussuchen
- Taufe bei der Gemeinde anmelden
- Taufeinladungen gestalten und verteilen
- Räumlichkeiten für die Feier aussuchen und reservieren
- Fotograf engagieren (dies kann auch ein zuverlässiges, kreatives Familienmitglied sein)

8. der Ablauf


Plane für die Taufe in einem Sonntagsgottesdienst circa 60 Minuten ein. Auch anschließend solltest du weitere 15-20 Minuten für Glückwünsche und Fotoaufnahmen noch mit in die Planung aufnehmen. 
Grundsätzlich ist der Ablauf von Religion zu Religion, von Gemeinde zu Gemeinde und von Pfarrer zu Pfarrer jedoch unterschiedlich. Fragt hier am Besten direkt denjenigen der die Taufe auch ausführt. Gebt den Ablauf dann auch an eure Paten weiter und schreibt diesen grob in ein Programmheft, damit auch alle Beteiligten wissen wann was von statten geht.

9. Geschenke zur Taufe


Ihr fragt euch jetzt sicher warum euch das betrifft, das ist doch eigentlich eher Sache der Familienmitglieder und Freunde. Eigentlich schon, ja, aber macht es nicht mehr Sinn die Geschenke grob vorzugeben als unnötige oder doppelte Dinge zu erhalten? Einige eurer Gäste sind vermutlich sogar froh über eine Vorgabe, denn auch für das Umfeld fällt die Wahl nicht immer leicht.
Am besten ihr teilt jedem auf der Einladung direkt mit in welche Richtung euer Wunsch geht oder sprecht eure Gedanken konkret bei Nachfrage an. Fühlt euch jedoch dann nicht auf den Schlips getreten, wenn der ein oder andere doch eine eigene Geschenkidee umsetzt, ab und an ist diese vielleicht auch gar nicht so schlecht.

10. Alternativen zur Taufe


Wenn man auf eine Feier zur Geburt des Kindes nicht verzichten möchte, gibt es alternative Namensfeiern. Im Rahmen dessen kann das Baby in der Familie und bei den Freunden willkommen geheißen werden. Auch hier können Paten gewählt werden, die das Kind auf seinem weiteren Lebensweg begleiten und unterstützen sollen. 

 

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10 Tipps zur Einrichtung eines Kinderzimmers

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Es ist nicht immer ganz einfach ein Kinderzimmer auch kindgerecht und dennoch liebevoll und dekorativ einzurichten.

Wir haben hier 10 Tipps für euch, wie Ihr euer Kinderzimmer/Babyzimmer schön einrichten könnt.

1. Farbgestaltung


Kinder lieben es bunt, aber zu bunt wirkt oft unruhig und unstrukturiert. Eventuell ist es besser sich für nur eine oder zwei nicht zu grelle Farben zu entscheiden. Farben haben auch einen psychologischen Aspekt, z.B. wirkt Rot auf den Mensch aggressiv, Orange dagegen gibt ein wohlig warmes Gefühl. Auch wenn sich zwei Kinder einen Raum teilen sollten nicht mehr als 2 Farben gemischt werden, hier sollte man nur darauf achten, dass jedes Kind seine eigene Farbe bekommt und diese beiden miteinander harmonieren. Helle Farben wirken freundlich und einladend, lassen sich besser mit weiteren Einrichtungsgegenständen kombinieren. Auch: Je kleiner ein Raum, desto heller sollte die Wandfarbe sein.


2. Ordnungsmöglichkeiten schaffen


Kinder räumen nicht gerne auf und selbst wenn, sie tun sich schwer damit Ordnung zu schaffen. Deshalb gilt, um so einfacher das Ordnungssystem, desto besser. Simple Regale mit Boxen darin haben hier einen großen Vorteil. Kinder merken sich schnell was in welche Box gehört und müssen Dinge dann nicht dekorativ platzieren, sondern können diese ganz einfach darin verstauen. Auch große Boxen mit Deckel sind optimal, diese können frei in den Raum gestellt werden, oder auch als Sitzmöglichkeit verwendet werden. Den Nerven zuliebe sollte jedoch darauf verzichtet werden täglich die Dinge exakt in die richtigen Kisten zu sortieren. Kinder verlieren dann schnell den "Spaß" am mithelfen, das Ordnen kann einmal monatlich zusammen mit dem Kind vorgenommen werden.


3. Kindgerechte Möbel


Meist macht man sich schon in der Schwangerschaft Gedanken über die Einrichtung des Kinderzimmers. Meistens wird es dann ein Gitterbett, die Wickelkommode und ein Kleiderschrank. Vielleicht auch noch ein Stillsessel und Dekoartikel. 
Nach circa 1 1/2 Jahren, spätestens aber nach 2 1/2 Jahren ist aber ein solches Gitterbett  nicht mehr die richtige Wahl. Auch die Wickelkommode wird oft nach dieser Zeit nicht mehr gebraucht. Und dann? Schon wieder neue Möbel kaufen? Nein!
Besser wäre es doch, wenn die Möbel von Anfang an einen längeren Lebensweg des Kindes begleiten würden, mit Mitwachsmöbeln.
Betten die man zum Kleinkindbett nach der Gitterbettzeit umbauen kann, eine Wickelkommode, die man als Sideoard nutzen kann. So bleibt das Kind auch länger im eigenen Zimmer heimisch und wächst weiterhin in der gewohnten, haltgebenden Umgebung auf.
Auch finanziell ist dies ein wichtiger Aspekt. Nicht jeder kann und WILL sich jährlich neue Möbel leisten. 


4. Stauraum optimal nutzen 


Hohlräume, wie z.B den Platz unter dem Kinderbett oder auch die Lücke hinter der Wickelkommode können optimal genutzt werden. Gerade in kleineren Zimmern ist Stauraum Gold wert. Wer handwerklich begabt ist, kann hier Schubladen einsetzen oder aus Holz passende Regale bauen, die dann an der Wickelkommode z.B. als Ablage für Windeln, Feuchttücher und auch Spucktücher verwendet werden können.
Unter dem Bett ist ein idealer Platz für Winterkleidung oder auch die heiß geliebten Kuscheltiere. Weiterer Stauraum kann auch durch Wandregale für z.B. Bücher oder Hängeregale für Legosteine oder Barbiepuppen entstehen. 


5. Lichtquellen für eine warme Athmosphäre


Gemütliches, vor allem warmes Licht ist im Kinderzimmer fast noch wichtiger als in allen anderen Räumen. Warum? Kinder halten sich viel mehr in ihrem Zimmer auf, als wir Erwachsene z.B. im Schlafzimmer. Gerade abends zum einschlafen brauchen viele Kinder noch Licht, da sie sich im dunklen fürchten. Eine schöne Lösung sind hier z.B. sanfte Nachtlichter oder stilvolle Lichterketten. Tagsüber, sollte das Sonnenlicht nicht ausreichen, kann eine schöne, warm leuchtende Deckenlampe platziert werden, auch eine Wandlampe macht es in den frühen Abendstunden einfacher den Tag ausklingen zu lassen.

 

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6. Spielmöglichkeiten bieten


Jedes noch so schöne Zimmer in dem ein Kind aber nicht spielen kann oder darf macht keinen Sinn. Dekoration hin oder her, nur in einem gewissen Maß. Eine tolle Möglichkeit, die zudem noch dekorativ ist, ist Tafellack! Dieser kann auf einem Holzbrett aufgebracht werden, oder direkt auf die Wand (dies bitte vorher austesten ob das beim Auszug auch wieder entfernt werden kann). Jetzt noch ein paar bunte Kreiden und das mehrfache erwähnen, dass nur und ausschließlich auf dieser Wand gemalt werden darf und schon kann der Spaß los gehen! Tafellacke gibt es übrigens nicht mehr nur in schwarz oder dunkelgrün, die verschiedensten Farben können passend zur Wandgestaltung gewählt werden.
Ebenfalls dekorativ, aber auch praktisch sind Spielteppiche. Hier gibt es längst nicht mehr nur die "öden" grünen Autoteppiche von früher, Nein, ganze Welten sind teilweise käuflich zu erwerben. Ob Spielzeugautos, Holztiere, Playmobilfiguren oder Puppenstuben, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

7. Das Kind einbeziehen 


Was hilft euch das schönste Zimmer wenn es dem Kind nicht gefällt, oder es sich sogar nicht mehr wohl fühlt?
Kinder haben eine klare Vorstellung von Ihrem Zimmer, zwar nicht immer die Beste und wahrscheinlich auch nicht im geringsten die, die ihr im Kopf habt, aber mit ein wenig Überzeugungsarbeit und auch vielen Kompromissen lässt sich ein Reich zaubern womit beide zufrieden sind. Hier gilt es wirklich, nicht einfach kaufen oder streichen wenn das Kind vorher nicht zumindest mal gefragt wurde. Stellt euch mal vor man würde euer Wohnzimmer einfach umgestalten, so dass ihr nicht mal mehr Zeit darin verbringen wollt. Das wär auch nicht so toll, oder?

8. Übersicht behalten 


Zuviel von allem ist der falsche Weg! Hier gilt ganz klar: Unnötiges Spielzeug, Dekomaterial und Möbel müssen weichen. Kinder brauchen Platz um sich zu entfalten. Viel Platz. Das heißt keinesfalls dass ein Kinderzimmer 30qm benötigt, Nein, aber man muss die Übersicht behalten können und dem Kind auf dem Boden eine freie Spielfläche von mindestens 1,5qm bieten. Das gleiche gilt für das Bett, wobei bei Babys aus Sicherheitsgründen im ersten Lebensjahr ganz auf Kuscheltiere und Co dort verzichtet werden sollte, sollte auch danach genug Platz sein ums sich im Bett auch mal zu drehen. Viele von uns kennen das selbst: Die Zierkissen in unserem Bett, auch wir entfernen diese vor dem schlafen gehen. Wer sich im Kinderbett die "Räumerei" sparen möchte, setzt hier eben nur die absoluten Lieblingskuscheltiere des Kindes hin.
Ähnlich verhält es sich bei Spielzeug: Lieber zwischendrin mal etwas verräumen und nach einigen Wochen wieder gegen etwas anderes austauschen. Bei zu viel Auswahl weiß ein Kind oft nicht mehr mit was es spielen soll und spielt entweder immer nur noch mit ein und dem selben Spielzeug oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Belegt daher nicht zu viel Platz mit ungenutzten Dingen im Kinderzimmer.

9. Sicherheit 


Ihr fragt euch vielleicht auf was man da denn achten sollte, bis auf die Steckdosensicherungen...
Wir sind im Team fast alle Eltern, und glaubt mir, wir können schon Bücher über Unfälle mit den Kleinen in ihren Zimmern schreiben... 
Gerne würden wir vermeiden dass euch das auch passiert.

Daher gilt: Schränke und Kommoden werden zusätzlich an der Wand befestigt. Wer nämlich kleine Kletteraffen hat wird sonst schnell merken wie fix diese umfallen und auf dem Kind landen können.

Befestigt bitte auch keine Kabel, Schnüre, Dekobänder, Lichterketten oder ähnliches in Reichweite des Kindes. Die Kleinen kommen auf Ideen an die wir im Traum nicht denken, wie z.B. mit dem Geschwisterchen Hund zu spielen und ihm die "Leine" um den Hals zu wickeln. Ich denke wir wissen alle wie schlimm das ausgehen kann. 

Vermeidet Glas oder Porzellan in Kinderzimmern, so schön es auch aussehen mag, es ist einfach gefährlich wenn dies bricht und die Kinder das womöglich dann nur aufsammeln wollen um es zu entsorgen. Sie werden noch schnell genug groß um Vasen oder ähnliches in ihrem Zimmer aufzustellen.

Auch bei Pflanzen solltet ihr acht geben, viele Pflanzen sind gerade für kleine Kinder giftig, gegenenfalls sogar tödlich, fragt hier bei Anschaffung lieber erst einmal im Fachhandel nach. Selbst wenn diese kein Gesundheitsrisiko darstellen, die kleine spielen auch äußerst gern mit der Erde im Blumenkübel ;-)

Wenn ihr nicht im Erdgeschoss wohnt, achtet unbedingt auf Fester die die Kinder noch nicht selbst aufbekommen, es gibt dafür spezielle Schlösser an den Festerriegeln. Es passiert so schnell, unbemerkt, dass Kinder diese öffnen und herausfallen, fast jeder von uns kennt einen derartigen Fall aus den Nachrichten...

Und noch ein Tipp zum Schluss: Zieht den Schlüssel der Zimmertüre ab. Ernsthaft. Es ist kein Spaß wenn das Kind im Zimmer weint, schreit, panische Angst hat, weil es die Tür nicht mehr aufbekommt und ihr von außen ebenfalls keine Chance habt herein zukommen. 

10. Das Kinderzimmer ist das Kinderzimmer


Ja, so blöd das auch klingen mag, lasst Spielzeuge nicht in der ganzen Wohnung, bzw. dem ganzen Haus walten. In eurem Schlafzimmer z.B. sollte euer Kind kein Spielzeug haben, denn das ist euer Rückzugsort, in der Küche gilt dies aus hygienischen Gründen, im Ess-/Wohnzimmer sollte auch kein Spielzeug sein, da Kinder sich sehr leicht von Mahlzeiten ablenken lassen.
Kinder brauchen ihr eigenes Reich, Ihren Rückzugsort, ein Ort der Freude - und genau da ist das Spielzeug an seinem richtigen Platz. Eltern nehmen sich auch in den Zimmern ihrer Kinder wesentlich bewusster Zeit zum mitspielen, wie wenn das Kind neben ihnen auf der Couch beim Fernsehen spielt.

 

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