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5 Tipps für ein stressfreies Weihnachten mit Kindern

59b1093a5bcdf66d9c92ed592d08e1e36aec6340613ca2340bd527e09da5a781 Weihnachten ist leider in vielen Familien eher eine Zeit voll Stress, Ärger und Streit. Damit die Adventszeit aber doch etwas ruhiger gelingen kann, haben wir 5 Tipps, damit aus „Ohje Du Fröhliche“ wieder „Oh Du Fröhliche“ werden kann.

Tipp 1: Planung ist die halbe Miete.

In der Weihnachtszeit scheint es häufig als hätte der Tag nur 10 Stunden, dafür aber 100 Aufgaben mehr. Damit Du nicht in diesen (gefühlten) Zeitengpass kommst, gibt es folgenden Tipp:

Nimm Dir noch vor der Adventszeit einen Moment, gemütlich mit Tee oder Kaffee und schreib auf, was ihr euch als Familie vornehmt für die Adventszeit. Wer soll alles beschenkt werden? Sollen Plätzchen gebacken werden? Wann und wo findet welche Familienfeier statt?
Nutze gern unsere To-Do-Liste, um Dir Notizen zu machen. Und für die Geschenke helfen Dir Online-Shops wie auch unser Omama-Shop, um tolle individuelle Präsente zu finden und zu bestellen. Das spart schon einmal viel stressige Zeit in den vollen Läden der Städte.

Apropos Zeit… die solltest Du Dir auch einplanen. Nämlich freie Zeit für Dich und Deine Lieben. Zum Ausruhen, gemütlich einen Märchenfilm schauen, Basteln oder einen Spaziergang. Einfach ein bisschen freie Zeit zum Wohlfühlen und Kraft tanken. So wird die Weihnachtszeit für alle weniger anstrengend.

Übrigens: Wenn ihr unterwegs seid, hilft es kleine Beschäftigungen für die Kleinen dabei zu haben. Pixibücher oder auch unsere Ausmalbilder helfen Wartezeiten ohne nörgeln zu überstehen.

Probiert gern auch unsere Rätsel aus, die ihr für die Kleinen kostenlos runterladen könnt: Wie zum Beispiel unser Fehlersuchbild, das Rätsel Schatten finden oder unser hinreißendes Memory zum Selbstbasteln.

Tipp 2: Gemeinsam geht’s schneller.

Es gibt viel zu tun und vorzubereiten. Beziehe doch dabei deinen Partner, Kinder, Verwandte, Bekannte und Freunde mit ein. Gemeinsam geht’s viel schneller und jeder kann etwas anderes gut.
Warum nicht einmal das Weihnachtsmenu gemeinsam kochen? Die Geschenke bei einem Glühwein und Musik zusammen verpacken? Vielleicht bastelt jemand in der Verwandtschaft gern mit den Kindern, während Du Dich anderen Sachen widmen kannst? Größere Kinder kannst Du durchaus auch schon kleine Erledigungen machen lassen und das Tischdecken können auch schon kleinere Helfer mit unterstützen. So haben alle Beteiligten mehr Freude an der Adventszeit und gegenseitige Hilfe schweißt Freundeskreis, Familien und Bekannte enger zusammen. Warum also nicht gemeinsam die Adventszeit verbringen und daraus noch Vorteil gewinnen?

Tipp 3: Weniger Perfektion, mehr Freude.

Klar will man es immer so schön wie irgend möglich haben. Aber echtes Familienleben ist eben nur selten so geordnet wie im Möbelhauskatalog. Lass Dich also nicht unnötig von zu hohen Ansprüchen stressen. So kannst Du zum Beispiel Deinen Kindern erlauben mit zu dekorieren. Oder lass Sie schöne Basteleien für Weihnachtsbaum und Adventsdeko fertigen. Sicher, diese werden nicht perfekt sein – aber dafür mit viel Herzblut gemacht und noch mehr Stolz präsentiert.

Auch beim Weihnachtsmenu musst Du Dich nicht mit den Gourmetköchen der Welt duellieren. Zu oft ist es auch vergebene Liebesmüh – da sich kaum jemand an exakte Gangfolge oder Details beim Weihnachtsmahl erinnern wird. Lass lieber die Zubereitungszeit oder den Schwierigkeitsgrad Dein Weihnachtsessen bestimmen. Denn ein einfaches schmackhaftes Essen am Heiligen Abend mit einer wirklich entspannten und fröhlichen Familie wird auch bei den Kindern viel eher positiv in Erinnerung bleiben als ein verstocktes, genervtes, gestresstes High-Class-Menu.

Und auch selbst gebackene Plätzchen müssen nicht aussehen wie aus dem Backbuch – Hauptsache sie schmecken und das Backen hat Spaß gemacht. Weihnachtskarten mit kleinen Schreibfehlern – dafür aber selbst geschrieben von den Kids sind im Zweifelsfall eher charmant denn ein Problem. Tausche deinen Perfektionismus in einen gesunden Anspruch und mehr Zufriedenheit. Du wirst sehen, mit den gesunkenen Ansprüchen wird auch weniger Stress zwischen den Familienmitgliedern in die Weihnachtszeit geschaffen.

Tipp 4: Vom richtigen Zeitpunkt

Nein, es geht hier nicht um minutiöse generalstabsmäßige Planung. Nur um einen gesunden zeitlichen Vorlauf von zu erledigenden Dingen. Zum Beispiel erspart rechtzeitiges Verpacken das stressige schnelle Umwickeln am Weihnachtsvorabend. Auch kann man sich überlegen, ob die Präsente nicht gleich im Laden verpackt werden können. Schon hast Du einen Punkt weniger auf der To-Do-Liste.

Die Geschenke selbst kannst Du bereits während des gesamten Jahres besorgen. Wann immer Dir eine Sache vor die Füße fällt, von der Du glaubst das diese als Geschenk geeignet wäre: kauf Sie! Du kannst diese zu Hause aufbewahren und hast zu Weihnachten bereits einige Geschenke weniger zu besorgen.

Weihnachtseinkäufe – nicht nur für die Feiertage- sollte man im Idealfall nicht erst kurz vor dem Heiligen Abend erledigen. Dann sind nämlich die Läden krachend voll und die nötigen Besorgungen arten in puren Stress aus. Wie wäre es mit einem Vormittagseinkauf unter der Woche? Wenn Du das einrichten kannst, hat dies viele Vorteile: die Kinder sind in der Betreuung und Du hast einen Punkt weniger um den Du Dich kümmern musst. Weihnachtseinkäufe selbst werden mit ein bisschen Lieblingsmusik im Ohr, etwa durch einen MP3-Player häufig deutlich entspannter – und ersparen die die Dauerschleifen an immergleicher Weihnachtsmusik.

Tipp 5: Harmonie durch Rituale

Bitte nicht falsch verstehen: Rein gar nichts spricht dagegen neue Dinge in der Familie einzuführen – gerade auch in der Adventszeit. Selbst gestaltete Traditionen kann man auch gut Jahr für Jahr fortführen oder weiterentwickeln. Der große Vorteil daran ist die Möglichkeit sich zu orientieren.

Wird immer am ersten Adventswochenende der Weihnachtsmarkt besucht? Oder backt ihr jedes Jahr mit den Großeltern Plätzchen? Rituale geben Sicherheit und schaffen Vorfreude. Sie vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit inmitten von Hektik und Stress. Lass Dir gern eigene Vorhaben einfallen und verwerfe solche, die sich als unpraktisch oder unbeliebt erweisen – denn die Adventszeit ist eure (!) Familienzeit. So wird die Adventszeit zu einem Monat, der Euch allen gut tut und auf den ihr euch freuen könnt. Eine Idee für die Rituale haben wir auch für euch.

Schreibt doch mit euren Kleinen einen Brief an den Weihnachtsmann oder das Christkind und verblüfft es mit einer Antwort in der Weihnachtspost. Die Vorlagen haben wir hier zum kostenfreien Download für Euch. 


Kommentare: 1

Gast |
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