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10 Tipps zur entspannten Hausaufgabe mit dem Kind

 

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1. Das perfekte Plätzchen

Sind wir mal ehrlich: Auch wir können am besten in einer unaufgeregten und aufgeräumten Umgebung arbeiten. Anstatt am Küchentisch zwischen Spielsachen, Tellern von der letzten Mahlzeit und dem nebenbei laufendem Fernseher ist es also ratsam, einen Schreibtisch mit guten Lichteinfall und möglichst wenig Ablenkung zu wählen.

 

2. Technik vermeiden

Egal, ob das Smartphone, der Fernseher oder das Radio – Technik ist nicht nur bei Kindern ein echter Aufmerksamkeitskiller. Macht dem Kind klar, dass es seine Hausaufgabe ohne medialen Einfluss viel schneller erledigt hat und seine Freizeit dann voll und ganz – nicht nur halbseidig – genießen kann. Das Smartphone hat während der Hausaufgabenzeit einfach mal Pause.

 

3. Der perfekte Zeitpunkt 

Leider gibt es keine perfekte Formel für jedes Kind. Ihr kennt Euer Kind am besten. Ist es sinnvoller, die Hausaufgaben vor oder nach dem Essen, Spielen etc. zu machen? Ein Tipp sei dann aber doch mitgegeben: Früh morgens oder sehr spät abends – mit dem Druck, die Hausaufgaben aber JETZT unbedingt noch fertig machen zu müssen – ist es unsinnig, das Kind mit seinen schulischen Pflichten zu konfrontieren. 

 

4. Hilfe ? Ja!

Natürlich dürfen und sollen Eltern helfen! Es ist nicht nur ein Zeichen von Interesse, sondern motiviert das Kind eventuell auch, die Hausaufgaben zügig zu erledigen. Allerdings solltet Ihr die Hilfe dem Alter Eures Kindes anpassen. Es gibt erhebliche Unterschiede, ob Ihr dem 8-Jährigen oder dem 14-Jährigen Hilfestellung leisten müsst.

 

5. Keine Lösungen vorsagen

Es ist eigentlich selbstverständlich. Lösungen vorsagen hat noch keinem was geholfen. Es ist ratsamer, dem Kind Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

 

6. Belohnungen als Reize einsetzen

Okay, Kinder sollten nicht für jedes Händewaschen einen Bonbon einfordern wollen. Das ist keine Erziehung zur Selbstständigkeit. Hat Euer Kind aber eine besonders schwere Hausaufgabe gemeistert, ist es auch mal legitim, es mit einem Fußballspiel oder dem Schauen des Lieblingsfilms zu belohnen.

 

7. Schimpfen und Strafen vermeiden

Schimpfen und Strafen bei Misserfolgen wirkt kontraproduktiv. Ein Jeder kennt es eigentlich selbst: Man wird trotzig und hat noch viel weniger Ambition, das fehlerhafte Ergebnis noch einmal zu beleuchten und gegebenenfalls zu korrigieren.

 

8. Pausen einbauen

Wir kennen es – aus der Schule, aus dem Studium, aus der Ausbildung, vom Job. Wenn die Luft raus ist, ist die Luft raus. Da hilft auch der beste Wille nichts. Pausen müssen sein. Idealerweise sind für Kinder – je nach Alter natürlich – alle 30 Minuten eine kleine Verschnaufpause angebracht.

 

9. Für ein entspanntes Klima sorgen

Euer Kind ist gestresst? Es hat sich besonders über einen Lehrer, einen Freund oder eine Note geärgert? Versucht, sämtlichen Alltagsbalast und Ärger zunächst aufzuklären und aus der Welt zu schaffen. Entspannt machen sich die Hausaufgaben nämlich viel besser.

 

10. Neugier wecken

Wie oft hat man sich in seiner eigenen Schulzeit gefragt: „Wofür brauche ich das?“ Versucht Eurem Kind klarzumachen, was es später damit anfangen kann und was es ihm bringt. Das motiviert auf Dauer und weckt die Neugier, Weiterführendes zu erlernen.

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