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Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_Geburtsbericht_25-11Es war früh am Morgen, ich wartete auf meinen Termin im Kreissaal, ich war aufgeregt und konnte kaum was essen. Dann machten wir uns endlich auf den Weg ins Krankenhaus, 30 Minuten Fahrt zogen sich plötzlich wie Kaugummi, doch das war inzwischen nichts neues, schließlich wartete ich bereits 9 Tage darauf, dass sich der Kleine auf den Weg macht. In der Klinik angekommen wurde zunächst ein CTG gemacht und ich wurde untersucht. Die Ärztin entschied sich dafür ein Gel zur Einleitung vor den Muttermund zu legen, danach musste ich 2 Stunden im Kreissaal liegen und mal wieder warten. Da wartet man 9 Monate, da sollten ein paar Stunden mehr doch eine Kleinigkeit sein? Weit gefehlt. Es dauerte und dauerte. Mein Freund kam dann auch in die Klinik und um 11 Uhr durfte ich dann wieder aufstehen. Die Hebamme schickte uns los, wir sollten noch etwas essen, es würde ja noch dauern. Die Wehen waren allerdings schon kaum zu verachten und dann was essen? Naja, sie wird schon wissen was sie sagt. Wir machten uns also auf den Weg zum nächstgelegenen Bäcker und holten uns belegte Brötchen, die Verkäuferin war sichtlich perplex, dass ich vor der Theke stand und atmete als hätte ich einen Marathon hinter mir, aber 500 Meter mit Wehen sind eben keine Kleinigkeit. Wir aßen in Ruhe und machten uns auf den Weg zurück in die Klinik. Wir gingen auf mein Zimmer und warteten auf die Hebamme. Inzwischen war es ca. 12.30 Uhr und die Wehen waren ordentlich zu spüren. Gegen 13 Uhr kamen wir wieder in den Kreissaal, die Hebamme untersuchte mich, 3 cm Muttermund, wir sollten noch etwas laufen gehen und abwarten (natürlich, was auch sonst). Also sind wir losmarschiert, die Gänge auf und ab. Die Wehen waren zwischenzeitlich sehr stark geworden und ich musste oft stehen bleiben und veratmen. Die Abstände waren schon sehr kurz und plötzlich verging die halbe Stunde schneller als erwartet. Zurück im Kreissaal die erneute Untersuchung. 4 cm geöffnet, wir sollten weiter laufen, dagegen habe ich mich vehement gewehrt. Ich hatte nur sehr kurze Abstände und dachte die Schmerzen könnten nicht schlimmer werden. Da die Fruchtblase noch nicht geplatzt war, öffnete die Hebamme sie, aber es kam kaum Fruchtwasser. Nach ca. 30 Minuten liegen, schickte die Hebamme meinen Freund los, er solle einen Kaffee trinken, wir hätten ja noch Zeit und ich durfte in die Wanne. Die Hebamme half mir mich auszuziehen und brachte mich in die Wanne. Ich habe so viel gelesen, wie entspannend und schmerzhemmend das warme Wasser wäre. Ich habe bei jeder Wehe das gesamte Stockwerk lautstark über meine Wehe informiert. Ich lag in der Wanne und die Wehen wurden stärker und stärker. Die Hebamme fragte, ob ich Druck verspüren würde, meine Schreie klängen nach Presswehen. Wie soll das gehen? Ich lag gerade mal 5 Minuten in der Wanne - Muttermund war bei 4 cm - das geht doch nicht? Die Wanne half mir ja leider sowieso nicht, also wieder raus, die Hebamme trocknete mich ab, zog mir mein T-Shirt wieder an und brachte mich zurück in den Kreissaal. Während sie mich erneut untersuchte, flehte ich nach einer PDA (die ich vorher mehrfach ausgeschlagen hatte), diese Worte werde ich nie vergessen „Entschuldigung, aber dafür ist es mehr als zu spät, 10 cm geöffnet. Leg dich hin du kannst versuchen zu pressen!“ ähm, nein? Mein Freund ist noch Kaffee trinken! Also begann das Warten wieder, nicht auf das Baby, die Wehen oder schöneres Wetter. Warten auf den Vater meines Sohnes der Kaffee trinken war! Auf wen war ich sauer? Die Hebamme die ihn überhaupt erst los geschickt hat oder er, der 15 Minuten für einen Kaffee braucht? Warten. Flehen. Schreien. Atmen. Dann, die erlösenden Worte „Schatz ich bin da, wir können los legen!“ Wir? Alles klar. Die erste Wehe in der ich endlich pressen durfte, war eine solche Erleichterung. Endlich konnte ich etwas gegen dieses Gefühl tun. Mir wurde schwindelig, ich hatte kaum noch Kraft. Die Ärztin wies meinen Freund darauf hin, mir nach jeder Wehe die Sauerstoffmaske aufzusetzen. Das machte er fleißig, auch wenn ich mehrfach versuchte sie in die nächste Ecke zu schmeißen. Die Hebamme hielt ein Bein, die Ärztin eins. Dann kamen 2 Schwesternschülerinnen rein und stellten sich in die Ecke (habe es kaum realisiert, ich wurde aber vorher gefragt ob es für mich ok wäre, da sie gerne mal eine Geburt sehen würden). Wehen waren genug da, gepresst habe ich wie verrückt, doch er ist immer wieder zurück gerutscht. Die Hebamme versuchte ihn zu greifen, doch wieder war er weg, als würde er nicht raus wollen. Warum auch? In Mamas Bauch ist es warm, ruhig und man wird den halben Tag hin und her geschaukelt. Aber keine Chance, er muss da raus, ich will nicht mehr länger warten. Wehe für Wehe gab ich mein Bestes und endlich bekam sie ihn zugreifen und er rutschte nicht zurück, nächste Wehe, wieder pressen und endlich war er da. 15.26 Uhr, nach 30 Minuten pressen und unzähligen Presswehen. Die Hebamme konnte ihn mir nur auf den Bauch legen, denn die Nabelschnur war zu kurz, deshalb rutschte er auch jedes Mal wieder zurück. Mein Freund durchtrennte sie und dann wurde mir dieses kleine zerbrechliche Wesen auf die Brust gelegt. Ich hattee ihn zu diesem Zeitpunkt noch kein einziges Mal angesehen, ich war am Ende meiner Kräfte. Als ich merkte, wie er mich zur Begrüßung erstmal vollgepullert hat, sah ich ihn an, schockverliebt. Die Ärztin begann sofort meine Wunden zu nähen, ich streichelte meinen Sohn und meine ersten Worte waren „Du bleibst Einzelkind“. Ich gab ihm einen Kuss, sah zu meinem Freund der weinte, als wäre er am Zwiebeln schneiden. Wir waren überglücklich. Einzelkind, ja so war es geplant. Was soll ich sagen? Heute ist mein Sohn 13 Monate alt und wir erwarten Wunder Nummer Zwei.

 

Lara


 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

1111Marlon - unser Sternengucker

Als hätten wir es geahnt oder als hätte unser Krümel es gehört, war am Abend des 26.4.2017 zu Hause alles fertig! 

Am nächsten Morgen verabschiedete sich mein Mann bei mir um zur Arbeit zu fahren und ich blieb noch im Bett und döste weiter! Irgendwann merkte ich, dass ich untenrum nass war und dachte, ich hätte mir in die Hose gemacht. Auf der Toilette bestätigte sich aber, dass meine Fruchtblase geplatzt war. Also rief ich zuerst meinen Mann an und dann im Krankenhaus! Da ich vom letzten Ultraschall zwei Tage zuvor wusste, das der Kopf unseres Krümels schön tief im Becken lag, machten wir uns in Ruhe zu Hause nochmal frisch, packten noch ein paar Sachen in die Kliniktasche und gingen dann zu Fuß ins Krankenhaus, welches die Straße runter lag. Im Krankenhaus wurden wir in einem Kreißsaal aufgenommen, es wurde ein CTG gemacht und ich wurde untersucht. Der Muttermund war aber trotz der geplatzten Fruchtblase noch nicht geöffnet und ich hatte keine Wehen!

Da sich nach einer Stunde nichts tat, wurden wir in ein Zimmer umquartiert. Am Nachmittag kamen leichte und unregelmäßige Wehen. Auch die Nacht war ruhig, es wurde immer mal wieder ein CTG gemacht, die unregelmäßigen Wehen blieben und ich konnte zwar nicht wirklich schlafen, aber wir konnten uns etwas ausruhen.

Um 7:00 Uhr am nächsten Morgen ging es wieder in den Kreißsaal und die Einleitung begann. Zuerst bekam ich eine Tablette, die aber nicht anschlug. Um 10 Uhr wurde ich an den Wehentropf angeschlossen, der direkt seine Wirkung entfaltete. Nun kamen alle 3-4 Minuten starke Wehen. Um mich davon abzulenken und die Nerven meines Mannes zu beruhigen, schauten wir uns auf unserem Tablet eine Komödie an. Ich hatte die große Hoffnung, dass es bald geschafft war, wurde aber enttäuscht als die Hebamme uns um 13 Uhr mitteilte das der Muttermund erst 3 cm geöffnet sei. Ich muss zugeben ich wurde etwas ungeduldig, denn auch die Wehen wurden immer schwieriger zu ertragen! 

Eine Dreiviertelstunde später hielt ich es nicht mehr aus und bekam eine PDA. Ich konnte nochmal etwas durchatmen und entspannte, denn der Muttermund war nach einer guten Stunde in der PDA bei 7 cm Öffnung. 

Noch eine Stunde später ging es dann in die heiße Phase. Die Hebamme stellt fest, dass unser Krümel, der 3 Tage zuvor noch genau richtig im Becken gelegen hatte, sich um die eigene Achse gedreht hatte und nun falsch herum lag. Mit homöopathischen Mitteln und einigen Positionswechseln versuchten wir, ihn dazu zu bewegen sich erneut zu drehen, was er aber nicht tat. 

So kam unser Marlon um Punkt 20:00 Uhr, mit etwas Unterstützung in Form einer Ärztin, die von oben auf meinen Bauch drückte, als Sternengucker auf die Welt. 

Jessi Lenarduzzi

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_Geburtsbericht_04-11Am 01.08.2017 gegen 5 Uhr sprang ich erschrocken aus dem Bett. Es war nass zwischen meinen Beinen. Ich lief so schnell ich konnte über den Gang zur Toilette - kein Zweifel - die Fruchtblase war geplatzt. Endlich!! Warteten wir doch schon seit fast einer Woche darauf, dass sich der kleine Mann endlich auf den Weg macht. ET: 25.07.

Hochsommer! Ich wollte endlich meinen Junge im Arm halten und auch diesen Bauch loswerden.

 

Es gab kein Zurück mehr!

Wie lange würde es dauern? 

Kommt er heute noch?

Werde ich die Schmerzen aushalten können?

Wo ist die Kliniktasche?!

Ach, und vielleicht sollte ich mal meinen Freund aufwecken!?

 

Ich rief in der Klinik an, kündigte uns an und man sagte mir, wir könnten uns Zeit lassen, solange ich noch keine großen Schmerzen hätte.

 

Gegen 7 Uhr trafen wir in der Klinik ein, CTG, ein paar Formulare ausfüllen, unser Familienzimmer beziehen.

Wir schalteten den Fernseher ein und warteten auf die Hebamme, die meinen Muttermund kontrollieren sollte. Noch ging es mir gut, bis auf ein leichtes Ziehen im Unterleib - beginnende Wehen dachte ich.

 

Von jetzt auf gleich bereitete sich mein Körper von selbst auf die Geburt vor - bestimmt 30 Minuten verbrachte ich auf Toilette. Die Schmerzen wurden stärker und gegen 9 Uhr fragte mein Freund nach, wann die Hebamme noch mal käme.

 

Sie kam - kontrollierte - Befund: Muttermund bei 9 cm - sofort ab in den Kreißsaal! 

Was? Schon??? 

Das sollen also diese Wehen sein?!

 

Und als ich dort lag setzten sofort die Presswehen ein. Schmerzhaft - ja, aber aushaltbar. 

Viel weniger schlimm, als ich mir es vorgestellt hatte.

Ein paar Mal wechselte ich die Position, fand jedoch im Liegen die Beste.

Ein Wehentropf sollte diese schnelle Geburt noch schneller beenden.

10:45 Uhr wurde Theo geboren.

Nur 1,5 Stunden im Kreißsaal!

Unser erstes Wunder kam in einer absoluten Traumgeburt 

 

Melanie von mellig.90

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_Geburtsbericht_VorlageDer unglaublichste Tag in meinem Leben beginnt um 05:57:

Alle 5 min. hatte ich Wehen, dachte aber nicht daran, dass es nun wirklich heute losgehen könnte, da man ja immer hört, dass Wehen mit 20 min Abständen beginnen und dann die Abstände immer kürzer werden. Ich ließ mir also um 06:15 ein Bad ein, um zu sehen, ob die Wehen stärker werden. Sie wurden stärker.

Michis Wecker klingelte mittlerweile um 06:30. Als er diesen 5 min nachstellen wollte, bemerkte er, dass ich nicht mehr im Bett war.

Er schaute nach mir und fand mich in der Badewanne vor.

Er fragte ob es nun losgehen würde. Ich sagte, dass ich keine Ahnung habe, aber dass ich es schon glaube.

Er sagte: „Dann geht es los! Ich gehe nicht mehr arbeiten, wir fahren dann ins KH.“

Ich schickte meinen Eltern einen Screenshot von den Wehenabständen, die ich mir als Notiz aufgeschrieben hatte. Mein Papa fragte nur, ob wir wahnsinnig wären und dass wir sofort ins KH fahren sollten, da das ja ziemlich kurze Abstände sind. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass es so schnell gehen würde.

Ganz aufgeregt freute Michi sich, dass es so entspannt losgeht, an seinem Wunschdatum, dem 25. und er sich noch dazu duschen und stylen konnte.

Ich räumte noch unter den Wehen, die alle 5 min kamen die Wohnung auf, machte das Bett und saugte Staub, damit falls es länger dauern würde und Michi nicht nach Hause fahren konnte, jemand ohne, dass wir uns schämen müssen unsere Katzen füttern konnte (dazu muss ich hinzufügen, es war alles ordentlich). 

Um 08:00 Uhr fuhren wir dann weg. 

Im KH angekommen, sagte ich zu einer Schwester, ich glaube ich hab alle 5 min Wehen. Sie sagte, na dann schauen wir mal. Wir machten ein CTG auf dem deutlich schon Wehen erkennbar waren. Die Hebamme schaute nach dem Muttermund. Der Befund um 09:00 Uhr: noch geschlossen. Sie schickte uns eine Runde spazieren und Frühstücken und sagte auch, dass es sein kann, das sie uns nochmal nach Hause schicken muss, wenn sich nichts tut.

Wehmütig machten wir uns auf den Weg und taten, was man uns sagte.

Ich sagte noch zu Michi, dass ich solche Schmerzen habe und nicht wirklich spazieren gehen könnte. Beim Spar angekommen frühstückten wir, bereits unter heftigen Wehen, die mir sogar die Kellnerin anmerkte.

Wir fuhren wieder zurück zum KH und spazierten ein kleines Stück ins stille Tal.

Kamen aber nicht weit, da die Wehen so stark waren, dass ich mich alle paar Meter wo festhalten musste.

Gegen 11:00 waren wir wieder im KH und um 11:30 machten wir nochmals ein CTG.

Die Wehen waren sichtbar stärker. Um 12:00 wurden wir stationär aufgenommen. Ich veratmete die Wehen schon im Stehen und konnte noch ein paar Nachrichten verschicken, war noch gut gelaunt und machte mit ziemlich vielen Leuten per WhatsApp noch Scherze und schrieb, dass es losgehen würde. Mir wurde ein KH-Hemd gebracht, welches ich anzog. 20 min später konnte ich weder Scherze machen, noch Nachrichten schicken. Dies übernahm dann Michi für mich. Ich hatte solche Schmerzen und wollte Schmerzmittel. Die Hebamme sagte: Jetzt jammern wir noch nicht, das ist ja noch viel zu früh. Ich dachte mir: Scheiße, wird das schlimmer? Ich halt das dann nicht aus. Nach meiner Frage nach Schmerzmittel sah sich die Hebamme nochmal meinen Muttermund an, der bereits auf 3-4 cm geöffnet war. Aha, bin ich doch nicht so wehleidig dachte ich mir. Selbst die Hebamme war sehr überrascht, dass es so schnell voran ging.

Nach weiteren 30 min. sagte ich zu Michi, dass ich es nicht mehr aushalte. ICH BRAUCHE JETZT SCHMERZMITTEL!! Er ging also zu den Hebammen und Schwestern, die gerade gemütlich Mittag aßen und sagte ihnen dies. Meine Hebamme schaute sich also um 12:50 meinen Muttermund an, welcher bereits 10 cm offen war!

Ich konnte es nicht glauben. Michi auch nicht und die Hebamme ebenfalls nicht! Ich sprach nochmals die Schmerzmittel an, aber es war zu spät! Ich sagte nun zu Michi: „OK, super - ich sterbe jetzt!“ Die Hebamme gab mir dann eine Einlage und sagte mir, dass die Fruchtblase ziemlich Prall ist und sehr bald platzen würde.

Tja, um 13:01 ist meine Fruchtblase dann auch geplatzt. Alles Nass, sehr ungutes Gefühl.

Ich verspürte schon enormen Druck nach unten.

Ich wusste nicht mehr wie ich mich bewegen sollte, da die Schmerzen so stark waren. 

Ich musste jedoch noch die Wehen veratmen und durfte noch nicht pressen, es war aber schon so ein immenser Druck da, dass ich mir schwer tat, es nicht zu tun.

Michi musste mir immer wieder mit einer nassen Stoffwindel den Kopf abtupfen und mir die Beine mit einem Öl einmassieren, da ich die Schmerzen in den Beinen kaum noch aushielt. Ich dachte sie fallen mir ab und sind taub. Dies machte mir wirklich Angst und das sagte ich auch der Hebamme. Sie meinte nur, dass das normal wäre. Ich dachte: „Ja super, es tut trotzdem weh, ich wollte ja Schmerzmittel und bekam ja keine!“ (Im Nachhinein bin ich glücklich und stolz, dass es auch ohne ging).

Ich war sehr panisch, zog sogar einmal an dieser Glocke, um die Hebamme zu holen, obwohl sie nur 5m entfernt von mir war. Ich schrie vor Schmerzen (Ich sagte vorher immer, dass ich dies NIEMALS tun werde).

Als ich dann endlich mitpressen durfte, war es einerseits eine Erleichterung, dass ich die Wehen nicht mehr veratmen musste und andererseits wahnsinnig unglaublicher Druck in mir. Ich musste immer wieder am Rücken liegend die Beine anziehen und pressen. Michi hielt mir immer den Kopf nach vor. 

Als es dann soweit war, dass der Kopf meines Kleinen herausschaute, durfte ich greifen und Michi es sich ansehen. Er sagte: „Oh Blond, wie wir gedacht haben.“ Es war ein so unglaubliches Gefühl, dass es nun endlich so weit war.

Einmal presste ich noch, dann war der Kopf HALB draußen - aua, halb tut echt sau weh! Ich griff trotzdem nach seinem Kopf. Ich denke dabei sind mir dann auch die Schamlippen eingerissen. Ich fragte aber panisch, da es so wehtat, ob sie mir jetzt den Damm aufgeschnitten haben. Sie verneinten.

Ich war erleichtert, bis zur nächsten Wehe.

Ich presste nun nochmals und der Kopf war endlich da. Ich war erleichtert. 

Michi sah sich den Kopf an. Im Nachhinein erzählte er mir, wie blau er war. 

Ich griff nach dem Köpfchen.

Ich presste noch 3-mal und der kleine Mann war um 14:08 Uhr nach ca. 2 Stunden heftigen Wehen geboren. Also sehr schnell! Was für ein Gefühl! 

Sie legten ihn mir auf die Brust. Wahnsinn! Ich sagte glaub ich 1000-mal, wie schön er ist und küsste ihn ebenfalls 1000mal!

Michi glaubte es ebenfalls nicht.

Eine Hebamme, machte das 1. Foto von uns als Familie!

Die Nabelschnur durfte auspulsieren und der stolze Papa schnitt sie durch.

Ich presste nochmals die Plazenta aus meinem Körper und wurde dann noch genäht. Mir war alles egal, ich hatte mein Baby! 

Ach ja, und es stimmt, die Schmerzen sind vergessen, sobald das Baby da ist! Ich hätte das NIE geglaubt!

Katharina L.

 
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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

05_Freitag_Briefe_amK_27-09„Ich will nur, dass du weißt was du mir bedeutest.“

Meine Hände zitterten, mein Herz bebte und meine Augen warteten. 

Gerade erst legte ich den Schwangerschaftstest auf den Rand unserer Badewanne ab, als ein paar Minuten später unmissverständlich das Wort „schwanger“ aufblinkte. 

Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so aufgeregt, so glücklich, so voller Vorfreude wie an diesem Tag, als ich erfuhr, dass du in mir heranwachsen würdest. Bis zu diesem Tag wusste ich nicht, was es heißt sich um jemanden zu sorgen und vor allen Dingen wusste ich nicht was es bedeutete, jemanden aufrichtig und bedingungslos zu lieben. 

Ich konnte es kaum erwarten, dass mein Bauch endlich zu wachsen begann.

Weißt du mein Schatz? In diesen 9 Monaten trug ich dich in mir und malte mir schon aus wie du vielleicht aussehen würdest und wem du ähneln würdest. In allen Geschäften rannte ich schnurstracks in die Babyabteilungen. Mein Smartphone war voll mit Apps über Schwangerschaften und mit Links von Babymöbeln und co. Der große Tag rückte immer näher und ich platzte vor Freude, aber gleichzeitig suchten mich Ängste und Sorgen heim. Würdest Du gesund auf die Welt kommen? Würde ich Dir eine gute Mutter sein? Würde ich dich vor allem und jedem Schlechten in dieser Welt beschützen können? Würde ich Dich gut genug erziehen können? Würde ich Dir alles geben können, was Du dir wünschst? 

Ich hatte keine Antworten auf diese Fragen bis zu jenem Moment als ich dein Schreien im Kreißsaal wahrnahm. 

Die Antworten auf all diese Fragen und Sorgen sind gleichgültig, denn ich wusste nur eines: Ich würde Dich lieben, bedingungslos lieben und für Dich kämpfen solange ich lebe. Als du das erste Mal auf meine Brust gelegt wurdest, da sah ich wie von nun an mein Herz außerhalb meines Körpers lebt. Du warst schöner als es meine Vorstellungskraft je hätte erahnen können. Wenn du schläfst, betrachte ich Dich und frage mich womit ich solch ein Geschenk verdient habe. Ich streichle deine zarte Haut, als sei sie aus Seide, Deinen Atem inhaliere ich als würde ich ohne ihn nicht mehr überleben. 

Du warst und bist das Schönste was mir je passiert ist und was mir je passieren wird. Kein einziges Wort und kein Roman können meine Gefühle Dir gegenüber beschreiben. 

Du bist schon als etwas Besonderes auf die Welt gekommen und du wurdest von Tag zu Tag wundervoller. Du bist nicht irgendjemand, du bist meine Sonne im kältesten Winter, du bist der Sommerregen in der dürrsten Wüste. 

Ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich vor deiner Geburt gelebt habe. Mein Leben begann erst mit Dir. Ohne dich existierte ich vorher nicht. Ich war lediglich ein Schatten meiner Selbst und du hast mir Leben eingehaucht. 

Ich bin Deine Mutter und Du mein Kind. Dies ist die stärkste Verbindung auf Erden. Absolut nichts steht dem entgegen. 

Wir sind eins und zwei zugleich und nichts ist uns beiden gleich. 

Ich liebe Dich. 

Deine Mama

Saida A.

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_Geburtsbericht_VorlageEs war soweit. Der errechnete Termin war schon vor 3 Tagen und beim erneuten CTG schreiben hieß es: noch nicht wirklich geburtsreif. Tja siehe da, unser Zwerg war anderer Meinung und machte sich tags darauf, um etwa 10 Uhr vormittags, mit beginnenden Wehen auf den Weg. Am frühen Nachmittag, mit Absprache meiner Schwester (wollte auf Nummer sicher gehen, dass es auch wirklich richtige Wehen waren), fuhren wir ins Krankenhaus. Nach erster Untersuchung war der Muttermund etwa 2 cm offen. Die wollten mich ernsthaft nochmal Heim schicken, was ich mit den Schmerzen verweigerte. Nach 1 Stunde Treppensteigen war er dann schon 5cm offen – ich freute mich riesig und dachte das könnten wir noch vor Mitternacht schaffen. Um etwa 9 hielt ich es nicht mehr aus. Ich wurde 3x verstochen durch Assistenten mit dem ersten Schmerzmittel und da es nicht wirkte gab es kurz darauf die PDA. Ich fühlte mich wie im siebten Himmel. Tja, 9cm offen, fehlte nur mehr 1 cm aber der blieb aus. Alle Versuche scheiterten. Es blieb bei 9 cm. Um etwa 4 Uhr früh wurde mir gesagt, dass es dem Kind nicht mehr so gut ging und ein Kaiserschnitt her muss. In dem Moment war ich schockiert und erleichtert zu gleich. Und etwa eine halbe Stunde später konnten wir unsere Maus endlich in den Armen halten. Egal wie es ablief, sie war und ist gesund. Unser ganzer Stolz! 

Theresa

 
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10 Tipps - um das Geschlecht des Babys zu steuern

02_Dienstag_10_Tipps_17-09Ihr wünscht euch eher ein Mädchen, oder nach 3 Stammeshalterinnen nun auch einen Jungen? Dann haben wir hier passende Tipps für euch.

Allerdings müsst ihr eurem Mann nicht wie früher in Frankreich den linken Hoden abbinden, oder wie damals in Griechenland euren Göttergatten nach rechts während dem Geschlechtsverkehr drehen, Nein, es gibt inzwischen wissenschaftliche Fakten, die man zur Planung gut nutzen kann.

Übrigens, noch vorab: Es ist nicht verwerflich sich ein bestimmtes Geschlecht zu wünschen, solange es dann, wenn tatsächlich doch das Gegenteil eintrifft, euer Kind genau so geliebt wird wie es ist.

1. Der richtige Zeitpunkt

Jeder von uns kennt den Spruch: Hauptsache es ist Gesund! Ja, das stimmt. Dennoch schlummert in dem ein oder anderen unter uns der Wunsch eher ein Mädchen oder doch einen Jungen zu bekommen. Wissenschaftlich gesehen kann der richtige Zeitpunkt hier ausschlaggebend sein. Ein Mädchen sollte circa 3 Tage vor dem Eisprung gezeugt werden, ein Junge am Tag, oder ein Tag nach dem Eisprung. Um diesen zu bestimmen besorgt euch am Besten in der Apotheke einen Ovulationstest, welcher euch euren Eisprung fast genau anzeigen kann.

2. der PH-Wert der Scheidenflora

Um ein Mädchen zu zeugen sollte dieser eher sauer sein, das bedeutet, ihr Mädels unter uns verzichtet besser auf den Orgasmus. Für einen geplanten Jungen hingegen ist ein solcher nur von Vorteil, denn nach dem Orgasmus ist der PH-Wert alkalischer und somit freundlich für männliche Spermien. Lasst euch aber bitte nicht den Spass bei der Zeugung nehmen, eine Garantie dafür, dass das mit der Geschlechtsbestimmung funktioniert gibt es leider eh nicht...

3. die Position beim Geschlechtsakt

Also doch wie damals in Griechenland, oder? Nein, nicht ganz, denn mit der Liegeposition des Mannes hat das dann doch eher weniger etwas zu tun, mehr mit der "Tiefe". Wer auf einen Jungen spekuliert, sollte seinen Partner möglichst tief eindringen lassen und so den männlichen Samen den Weg zur Eizelle verkürzen. Dadurch werden zum Beispiel auch die Spermien vor dem, in Punkt 2 erwähnten saurem PH-Wert besser geschützt.

4. die Anzahl der Spermien

Wird ein Junge gewünscht, sollte euer Partner vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr ein paar Tage enthaltsam sein, denn je höher die Spermiendichte, desto mehr männliche Spermien sind vorhanden. Hier empfiehlt sich auch weite Unterwäsche und auf Fahrrad fahren für ein paar Tage zu verzichten. 
Für ein geplantes Mädchen kann es hilfreich sein, wenn der Geschlechtsakt mehrere Tage hintereinander vollzogen wird, denn dann sind die weibliche Spermien meist in der Überzahl.

5. ein heißes Bad

Gut um ein Mädchen zu Zeugen ist es, wenn euer Partner vor dem Akt noch einmal heiß baden geht, denn männliche Spermien mögen Hitze überhaupt nicht. Solltet ihr also auf einen Jungen spekulieren, bewahrt in diesem Fall nicht nur einen kühlen Kopf ;)

6. geschlechtsbestimmende Temperatur

Im Sommer werden laut britischen Wissenschaftlern mehr Jungs als Mädchen gezeugt, ähnlich verhält es sich in warmen Wintern. Leider ist bis heute nicht klar warum dies so ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass wenn ihr im Sommer schwanger werdet, es automatisch auch ein Junge wird, ganz und garnicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon mal geringfügig höher wie wenn ihr euer Baby im Winter bei -30 Grad zeugt.

7. Ernährung

Ja, auch durch die Ernährung der werdenden Mutter kann das Geschlecht des Babys beeinflusst werden. Natürlich nicht wenn ihr schon schwanger seid, aber davor. Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 hilft es, wenn die Frau sich vor und um den Zeugungstermin herum Zucker- und Energiereich ernährt um einen Jungen zu bekommen. Mädchen werden bei diesem Ernährungsstil seltener gezeugt. 

8. der chinesische Empfängniskalender

Ein uralter Kalender, bei dem man anhand des Alters der Frau bei der Zeugung ablesen kann, welches Geschlecht das Kind haben wird. Wissenschaftlich belegt ist dies nicht, dennoch scheint es bei vielen Frauen zuzutreffen. Wir haben euch hier einen Link zum Kalender rausgesucht: http://www.jolie.de/sex/chinesischer-empfaengniskalender-wird-es-ein-junge-oder-ein-maedchen

9. Stress

Mal abgesehen davon, dass man Stress sowieso vermeiden sollte, währe das im Bezug auf den Wunsch einen Jungen zu Zeugen noch wichtiger. Mädchen werden in anhaltenden Stresssituationen wie z.B. einem Krieg, einer Hungersnot oder ähnlichem häufiger gezeugt. Britische Wissenschaftler wollen einen Zusammenhang auch in Ehekrisen oder starken finanziellen Nöten gefunden haben. Es ist ja allgemein bekannt, dass Jungs so oder so gemütlicher sind, wird ein solcher also gewünscht, sollten auch die Eltern einen Gang zurück schalten.

10. künstliche Befruchtung

Ethisch sehr fragwürdig und in Deutschland verboten, dennoch wollen wir euch auch diese Methode nicht vorenthalten, denn es ist die einzige die mit Sicherheit das Geschlecht bestimmen kann. In Kinderwunschkliniken in der USA, kann man sich für circa 2000 Euro für eine Geschlechterselektion entscheiden. In Deutschland allerdings gibt es das Embryonenschutzgesetz, dass die Geschlechterselektion, die nicht zur Vermeidung von bestimmten Erbkrankheiten durchgeführt wird, verboten ist. Das ist auch eigentlich ganz gut so, denn was würde passieren wenn sich z.B. 80% der Eltern weltweit nur noch Mädchen wünschen? Nicht auszudenken...

Generell gilt, ihr solltet nicht enttäuscht sein, wenn euer Wunschkind nicht auch das Wunschgeschlecht trägt, denn es soll dann einfach so sein. Ohne großes wenn und aber. Euer Kind ist euer Kind, ob Mädchen oder Junge, Hauptsache ist eben doch - es ist gesund! 

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_Geburtsbericht_16-09Samstagvormittag (06.01.) waren wir zum CTG in der Klinik, da ich ja schon ein paar Tage drüber war & alle 2 Tage zum Frauenarzt musste, blieb mir auch nichts anderes übrig. 

Dann sagte die Ärztin, wenn vorher nichts passiert, werde ich am Donnerstag (11.01) eingeleitet. 

Wie auch sonst war keine einzige Wehe zu sehen. Also ging es wieder nach Hause. Am Montag (08.01.) hatte ich dann schubartig heftige Rückenschmerzen, aber hab es nicht ernstgenommen, da ich auch die Monate davor dort immer mal wieder Schmerzen hatte. Also ging es wieder los zum Frauenarzt.

Alles wie immer: keine Wehe. Gar nichts. Nicht mal die Schmerzen konnte er erklären. Naja gut, also ging es wieder nachhause.

Mein Freund hat mir noch eine Wärmflasche gemacht, damit gingen die Schmerzen auch weg. Natürlich haben wir beim Arzt dann noch einen Termin für Mittwochmorgen (10.01.) ausgemacht.

Dienstagmorgen (09.01.) waren die Rückenschmerzen weg. Gegen Mittag wurde es aber wieder unerträglich. Da wir aber von Freunden Geschichten gehört hatten von wegen: „Die schicken euch wieder weg, wenn es noch nicht losgeht“, blieben wir zu Hause auf meinen Wunsch. 

Ich habe im Laufe des Tages vor Schmerzen das ganze Haus zusammen geschrien, irgendwann dämmerte es mir dann auch: DAS SIND WEHEN. Naja gut, ging dann auch irgendwann weg.

Mittwoch (10.01) immer noch dasselbe aber weniger, dafür, wenn sie kamen, umso schmerzhafter.

Eigentlich hätte ich ja meinen Frauenarzttermin gehabt, aber ich glaube die Busfahrt hätte ich nicht überstanden.

Gegen 19:30 war es dann so weit: Fruchtblase geplatzt. Erstmal das ganze Bett geflutet. 

Ich konnte mich vor Panik erstmal nicht bewegen, aber bin dann doch noch duschen gegangen (mit Hilfe von meinem Freund).

Mein Freund hat in der Zeit seinen Schwager angerufen (arbeitet auch beim städtischen Klinikum & kennt natürlich gefühlt jeden) – er  hat sich dann ins Auto gesetzt und uns zur Klinik gefahren. 

Um 20:13 Uhr wurde ich offiziell aufgenommen.

Soweit so gut. Ich wurde ans CTG angeschlossen, allerdings war ich dort grad mal 30 min.  Dann waren die Schmerzen so unerträglich, dass ich drauf bestand etwas dagegen zu bekommen. 

Also erstmal an den Tropf. Schmerzen noch schlimmer, also nach einer PDA gebettelt.

Der, der die legen sollte war schon auf dem Weg, als er mit meinem Schwager ins Gespräch kam (von wegen: was machst du denn hier etc.). Dann meinte er auch, dass eine PDA bei mir schon nichts mehr bringt.

Nach 2 Stunden Klinik-zusammenbrüllen und Freund-fast-erwürgen (hab mich an seinem Pullover Kragen festgehalten) war der kleine Schatz um 22:15 Uhr da.

Ich werde nie vergessen wie mein Freund geschaut hat, er wollte weinen aber hat es unterdrückt. Er sagt mir bis heute noch wie sehr sich das Ereignis eingebrannt hat.

Er hat dann die Nabelschnur durchtrennt und ich hab erstmal mit Max gekuschelt, danach angelegt zum Stillen, da ich wollte, dass er die gute Vormilch bekommt. Dann habe ich 2 Abstilltabletten bekommen (persönliche Gründe). Die Ärztin hat alle Papiere fertig gemacht, was ewig gedauert hat. Gegen 00:30 Uhr ist mein Freund dann nach Hause gefahren (irgendwer muss sich ja noch um den Hund kümmern); gegen 01.30 Uhr waren wir auf unserem Zimmer, der Kleine hat durchgeschlafen und ich hab ihn die ganze Nacht beobachtet, weil ich es immer noch nicht fassen konnte .

Am 13.01. haben wir mit unserem Schwager und der Schwester von meinem Freund die Klinik verlassen und sind nach Hause gefahren.

Die 3 haben dann noch ein Paket vorbereitet mit Pre-Nahrung, Fläschchen und allem, was man so braucht. 

Damit hatte sich die Einleitung für Donnerstag (11.01) auch erledigt.

 

Vanessa W.

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

05_Freitag_Briefe_amK_13-09Der Tag an dem Ihr geboren wurdet, war ein ziemlich angsteinflößender Tag für mich und euren Papa. Ich war gerade erst in der 28. Schwangerschaftswoche und hätte nicht im Traum daran gedacht, dass eure Geburt kurz bevor stand. Die Schwangerschaft war sehr turbulent, und ich lag mehrere Wochen im Krankenhaus wegen starker Blutungen und vorzeitiger Wehen. Am Tag eurer Geburt machte ich noch Witze als die Visite kam und saß schon mit gepackten Koffern, um endlich wieder nach Hause zu gehen. Doch dann kam alles anders. Gegen elf Uhr bekam ich in regelmäßigen Abständen Wehen und musste in den Kreissaal. Dort wurde mir das CTG angelegt und ich konnte euren Herzen lauschen. Komischerweise sah man keine einzige Wehe auf dem Gerät. Die Wehen wurden stärker und die Oberärztin wurde hinzugezogen, diese untersuchte mich und sah mir schnell an, dass es sich um echte Wehen handelte. Mir wurde eine Spritze verabreicht, die eurer Lungenreife dienen sollte und hochdosiertes Magnesium um mögliche Hirnblutungen zu verhindern, da eure Venen und Gefäße noch ganz dünnwandig waren. Sämtliche Versuche die Wehen zu stoppen waren vergebens und so wurde ich gegen vier Uhr nochmal untersucht, zu diesem Zeitpunkt war der Muttermund schon 3 cm geöffnet und eure Geburt unausweichlich. Es ging alles Ratz Fatz und so war ich im Nullkommanix im Op, mir wurde eine Spinalanästhesie verpasst und ein paar Minuten später um genau 17.05 Uhr war er da, der erste kleine Schrei von der kleinen Leni- er war so leise aber er war da und ich war dermaßen erleichtert, dass ich mir die Tränen nicht mehr verdrücken konnte. Viel Zeit blieb mir nicht zum Durchschnaufen und da hörte ich schon den nächsten leisen Schrei von der kleinen Nele. Ich durfte euch nicht sehen, denn die Ärzte mussten euch sofort erstversorgen und euch ein Mittel namens Surfactant in die Lunge spritzen, damit ihr selbst atmen konntet. Nachdem ich genäht war, wurde ich kurz zu euch geschoben und mir wurde mitgeteilt, dass ihr selbstständig atmet, aber eine Atemhilfe benötigt um Atemaussetzer vorzubeugen. Geboren wurdet ihr mit 915 und 870 Gramm und jeweils 35 cm. Eine Handvoll Leben. Eine lange Zeit auf der Neo Intensiv stand uns bevor, aber wir haben jeden Tag gemeistert und ihr habt euch ins Leben gekämpft. Ich bin unsagbar stolz auf euch und liebe euch bis zum Mond und zurück. Der Tag an dem ihr geboren wurdet, hat mich zur Mama gemacht. Ein Tag voller Angst, aber noch mehr Liebe und Hoffnung. 

In ewiger Liebe eure Mama 

Melanie G.

 
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10 Mütter im Interview - Rauchen in der Schwangerschaft - Was haltet ihr davon?

03_Mittwoch_10_Mutter_Vorlage„Finde ich wirklich ganz schlimm! Solche Frauen dürften keine Kinder bekommen, wenn sie es nicht mal schaffen 9 Monate auf sowas zu verzichten.“ (Anja Z.)

 

„Rauchen in der Schwangerschaft ist genauso verantwortungslos wie trinken in der Schwangerschaft. Man schadet seinem ungeborenen Kind und ich finde diese einzigartige Gesundheit sollte man nicht wegen einer Zigarette aufs Spiel setzen. Natürlich sagen ganz viele Frauen, sie haben geraucht und alles ist gut, aber es gibt genug Fälle wo es dem Kind erheblichen Schaden zugefügt hat. Diesem Risiko würde ich mein Kind niemals aussetzen. Sobald man ein Kind plant sollte man mit dem Rauchen aufhören.“ (Corina K.)

 

„Geht gar nicht. Für mich fängt Verantwortung in der Schwangerschaft an. Ich habe sofort mit positivem Test aufgehört und seitdem keine Zigarette mehr angefasst.“ (Kenja K.)

 

„Rauchen in der Schwangerschaft ist ein absolutes no go und ich kann nicht verstehen, wie man so egoistisch sein kann und weiter raucht. Die Gesundheit des Kindes wird absichtlich aufs Spiel gesetzt. Wenn man sich für ein Kind entscheidet, dann muss man in einigen Dingen zurückstecken, ohne wenn und aber!“ (Yvette E.)

 

„Rauchen in der Schwangerschaft ist für mich ein absolutes No Go...allerdings bin ich auch Nichtraucher und kann eventuell nicht nachvollziehen, wie es ist von heute auf morgen das Rauchen sein zu lassen. Aber ich denke, das wohl des Kindes sollte für jede Mama an erster Stelle stehen und nicht die eigenen Bedürfnisse, die das Kind schädigen.“ aus zu gehen um erst mal Luft zu holen. Gewalt ist keine Lösung für mich.“ (Saskia H.)

 

„Das ist ein absolutes No Go!!!! Man schadet nicht nur sich, sondern auch dem Ungeborenen. Das kleine Würmchen kann sich nicht mal wehren.“ (Anja W.)

 

„Ich persönlich bin Nichtraucher und finde es unverantwortlich das schon dem ungeborenen Kind anzutun. Erwachsene Menschen haben Angst vor Entzugserscheinungen wenn sie das Rauchen aufgeben, warum möchte man das seinem kleinen Baby antun wenn es auf die Welt kommt? Ich finde das ist ein no go!! „ (Tugba J.)

 

„Ich bin selbst Raucherin, aber während Schwangerschaft und Stillzeit habe ich konsequent darauf verzichtet. Das Rauchen in der Schwangerschaft sollte per Gesetz verboten werden, ebenso wie Alkohol.“ (Nicole K.)

 

„Gar nichts - ein No-Go.“ (Jasmin M.)

 

„Rauchen in der Schwangerschaft ist in meinen Augen ein absolutes No-Go. 

Denn der kleine Bauchzwerg kann nichts dafür.“ (Verena A.)

 
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