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10 Mütter im Interview -Was fehlt euch seit Ihr Mama seid?

 

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„Mir fehlt das Durchschlafen ganz arg, einfach in Ruhe frühstücken können ohne dabei noch zu stillen. Ehrlich gesagt fehlt die Zeit als Paar, ich schlafe abends einfach immer auf der Couch ein.“ (Pia T.)

 

„Fehlen tut mir manchmal nur der Schlaf einfach morgens einmal ausschlafen, trotz dass meine Kinder wirklich gut schlafen und ich eigentlich nichts zu beanstanden habe.“ (Tina R.)

 

„Nichts!!!“ (Claudia A.)

 

„Mir fehlt teilweise die Spontanität, mit Kind muss man eben viel planen.“ (Victoria M.)

 

„Was mir fehlt? Mir hat ganz lange das Gefühl gefehlt, dass ich D. bin! Ich war immer nur "die Frau von" oder "die Mama von"! Erst seitdem die Kinder größer sind, ich einmal wieder öfter machen kann, was ich möchte ohne die Kinder abgeben zu müssen, sondern weil sie jetzt so selbstständig sind, fühle ich mich wieder freier und lebendiger! Es gibt mir auch unheimlich viel, dass ich wieder arbeiten gehe und mir einmal über andere Dinge Gedanken machen darf, nicht nur über "Was koche ich heute?", "Was muss ich noch einkaufen?", "Wie bekomme ich Kind A zu Ort A, wo doch Kind B gleichzeitig an Ort B sein muss...?"“ (Daniela F.)

 

„Schlaf und Zweisamkeit.“ (Monja H.)

 

„Manchmal denke ich mir so jetzt noch einmal spontan mit dem Schatz Essengehen oder ins Kino... das geht zwar alles, muss aber nun geplant sein, nicht falsch verstehen.“ (Anne W.)

 

„Zeit und nur an sich Denken, egoistisch sein. Man ist nie wirklich alleine für sich.  Und wenn man dann einmal Zeit hat für sich denkt man nur ans Kind.“ (Janine B.)

 

„Meine Freundinnen! Wir waren eine Gang mit vielen Mädels, wir kannten uns seit dem Kindergarten und haben alles zusammen erlebt, doch nun bekommen manche Kinder, manche heiraten, viele ziehen weg und andere haben einfach auf dieses „Familiending“ noch keine Lust und gehen lieber feiern … (Kann man übrigens auch ab und zu mit Kind, das Leben ist nicht vorbei!)“ (Luisa M.)

 

„Die Unabhängigkeit. Ich liebe mein Baby über alles, aber mit ihr sind einige Aktivitäten schwieriger als gedacht, wie z.B. der Urlaub auf Bali.“ (Emine A.)

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10 Tipps um das Erstgeborene auf das Geschwisterchen vorzubereiten

 

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1. Kindgerecht erzählen

Kinder haben noch kein Zeitgefühl. Je jünger ein Kind ist, desto offensichtlicher sollte die Schwangerschaft sein. Das heißt, je runder der Bauch, desto greifbarer ist das Geschwisterchen für das Erstgeborene. Erfährt ein Kind zu früh von dem Geschwisterchen, kann das in Ungeduld und Missmut umschwenken.

 

2. Bedürfnisse eines Babys

Damit bei dem vorhandenen Kind keine falschen Vorstellungen entstehen, ist es wichtig, dass ihr dem Kind vermittelt, dass das Baby zuerst viel Aufmerksamkeit braucht. So können Enttäuschungen über einen neuen, sofortigen Spielkameraden vermieden werden. 

 

3. Spielerisch vorbereiten

Ein Baby bringt viele Veränderungen mit sich – auch für große Geschwister. Um sie auf diese Veränderungen vorzubereiten, eignen sich spezielle Bücher über das Leben mit Geschwistern. Diese gibt es auch für die Schwangerschaft.

 

4. Lieber weniger Details

Eine Schwangerschaft ist etwas Wundervolles. Aber auch Schmerzen und Beschwerden gehören dazu. Diese solltet ihr vor dem Kind nicht erwähnen, dass es das neue Geschwisterchen dafür verantwortlich macht. Kein Kind möchte, dass es der Mama schlecht geht!

 

5. Erstes Kennenlernen

Der dicke Bauch der Mama ist für Kinder spannend. Lasst das Erstgeborene den Bauch streicheln und an ihm horchen. Der erste Kontakt zwischen den Kindern ist für die spätere Bindung wichtig und das Erstgeborene hat das Gefühl, dass es ein Teil des Ganzen ist.

 

6. Angst nehmen

Die Veränderung der Mama kann für viele Kinder beängstigend sein. Um ihnen diese Angst zu nehmen, seht euch gemeinsam Fotos aus der ersten Schwangerschaft und den ersten Jahren an. 

 

7. Mitentscheiden lassen

Ein Baby braucht viel Aufmerksamkeit. Dennoch darf das erstgeborene Kind nicht zu kurz kommen. Zeigt ihm, dass seine Meinungen wichtig sind und lasst das Kind entscheiden, welche Kuscheldecke für das Baby gekauft wird. 

 

8. Verantwortung übernehmen

Auch kleine Kinder können lernen Verantwortung zu übernehmen. Kleinere Kinder können das durch eine Babypuppe lernen. Ist euer erstgeborenes Kind älter, kann es euch bei der Fütterung oder dem Kuscheln unterstützen.

 

9. Bewusste Zeit für das Erstgeborene

Insbesondere erstgeborenen Kindern fällt es schwer, sich an den neuen Erdenbürger zu gewöhnen. Bis zur Geburt mussten sie die Eltern nicht teilen. Trotz der Fokussierung auf das Baby ist es wichtig, dass die großen Geschwister nicht kürzer treten müssen. Plant in euren Tagesablauf bewusst Zeiten ein, die nur dem Erstgeborenen gehören.

 

10. Nicht nur Mama

Die Bindung zwischen Mutter und Kind ist besonnders intensiv. Je enger diese Beziehung ist, desto schwerer wird es dem Erstgeborenen fallen, dich zu teilen. Es ist bereits vor der Geburt wichtig, dass die Bindung zu anderen Bezugspersonen wie beispielsweise dem Vater oder den Großeltern intensiviert wird. So hat das Kind nicht den Druck um die Auferksamkeit der Mutter zu buhlen.

 

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10 Mütter im Interview - Was habt ihr schon 100x gesagt und würdet es hier gerne noch einmal loswerden?

 

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„Auch wenn man mit Anfang 20 ein Baby bekommt kann man eine gute Mutter sein!“ (Luisa M.)

 

„"Genießt jede Sekunde mit den Kleinen. Es geht viel zu schnell" früher habe ich immer über diese Sprüche gelacht und war gelangweilt davon und hab die Mütter belächelt die das immer sagten... Tada... TUT ES.“  (Anne W.)

 

„Ich weiß am besten ob meinem Kind zu warm oder kalt ist! Und stillen ist das natürlichste der Welt, die Brust sieht man dabei übrigens gar nicht!“  (Pia T.)

 

„Mir wurde damals vor der Geburt viel Angst gemacht und ich habe mich viel belesen und auch da haben viele geschrieben " während der Geburt hat man Vernichtungsschmerzen ... aber hey lasst euch bitte alle nicht verrückt machen bereitet euch gut vor (ja man kann sich vorbereiten ...Himbeerblättertee, Akupunktur, und vieles mehr) und dann lasst es ganz in Ruhe auf euch zu kommen, ihr schafft das.“ (Victoria M.)

 

„Frage bitte, wenn du Fernsehe schauen möchtest und mache ihn nicht einfach an. Musst du auf die Toilette? Sei bitte leise, dein Bruder schläft.“ (Tina R.)

 

„Dieses gegenseitige Bewerten unter den Müttern und dieses ungefragte Einmischen in die Erziehung das nervt mich total! Im Nachhinein haben mich die anderen Mütter beim 1. Kind total verunsichert. Jetzt, als dreifache Mutter denke ich, alle Mütter machen es so, wie sie es für richtig halten, und wir machen alle Fehler, sind nicht perfekt und sollten versuchen auf unser Bauchgefühl zu hören und danach zu handeln - nicht nach den Ratschlägen anderer Mütter! Gib einen Ratschlag, wenn Du gefragt wirst, ansonsten lass es!“ (Daniela F.)

 

„Jedes Kind hat anfangs die gleichen Chancen, dann startet die Erziehung.“ (Claudia A.)

 

„Sein prefrontaler Cortex ist noch nicht komplett entwickelt. Das ist ein wichtiger Teil in unserem Gehirn, lest einmal drüber nach - total interessant. Kleinkinder unter 3 können noch nicht genau zwischen richtig und falsch unterscheiden. Interessantes Thema um die Kleinen in ihrem Tun und Handeln besser zu verstehen.“ (Janine B.)

 

„Ich muss nicht jeden Ratschlag umsetzen, sondern darf als Mama selbst entscheiden, was gut für meine Kleine ist.“ (Emine A.)

 

„Dass es wirklich schön ist, eine junge Mutter zu sein!“ (Monja H.)

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10 Tipps zum rechnen lernen

 

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Gemeinsam backen

Was erst einmal merkwürdig klingt, ist wissenschaftlich bestätigt. Kinder, die mit ihren Eltern zuhause Backen, haben eine bessere Chance auf gute Leistungen im Fach Mathematik. Der Zusammenhang lässt sich vermutlich über das Kennenlernen von Mengenverhältnissen beim Backen erklären.

 

Fordern aber nicht überfordern

Kinder brauchen Unterstützung, die von ihnen einen gewissen Grad an Anstrengung verlangt, aber sie auf keinen Fall überfordert. Verlangt nicht von eurem Kind, dass es bereits in der 1. Klasse schriftlich Multiplizieren kann. 

 

Nur als Ergänzung für die Schule

Kinder bekommen in der Grundschule alles gelehrt, was für ihr mathematisches Verständnis in dem Alter wichtig ist. Es ist daher gut, die Lehrmethoden der Schule zu unterstützen, beispielsweise durch Hilfe bei den Hausaufgaben, allerdings solltet ihr den Hauptlehrteil der Schule überlassen. Ihr seid nicht die Privatlehrer eurer Kinder. 

 

Spielend lernen

Kinder verlieren schnell die Lust am Rechnen, wenn ihnen der Spaß dabei fehlt. Um das zu vermeiden, versucht das Ganze spielerisch aufzubauen und beispielsweise die Aufgaben mit kleinen Geschichten ausschmücken. 

 

Zahlen und Mengen veranschaulichen

Die Vorstellungskraft von Kindern im jungen Alter ist noch begrenzt. Ihr könnt ihnen helfen, indem ihr veranschaulichende Aufgaben wählt. Rechnet beispielsweise mit Gummibärchen. So haben die Kinder etwas, an dem sie sich festhalten können und müssen keine abstrakten Aufgaben bearbeiten.

 

Habt Geduld

Wie bei allem, das neu gelernt wird, ist eines besonders wichtig. Habt Geduld. Euer Kind wird Zeit brauchen, um alles zu verstehen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

 

Mitmachen aber nicht Vormachen

Es ist schön, wenn ihr eurem Kind mit seinen Rechenaufgaben helfen wollt, aber vergesst dabei nicht, dass ihr wirklich nur eine Hilfe seid. Es bringt keinem etwas, wenn ihr die Aufgaben für euer Kind löst und es nicht die Chance hatte, sie selbst zu lösen.

 

Üben, üben, üben

Wie bei allem, gilt auch beim Rechnen: Üben, üben, üben. Nur so kann das Gelernte gefestigt werden.

 

Fehlschläge gehören dazu

Diese Tatsache muss sowohl von euch als Eltern akzeptiert, als auch dem Kind verdeutlicht werden. Wenn eine Aufgabe nicht gelöst werden kann, dann geht davon die Welt nicht unter.

 

Hilfe holen

Wenn ihr selbst nicht weiter wisst, was die Rechenaufgaben eurer Kinder betrifft, dann scheut euch nicht davor, selbst um Hilfe zu bitten. Und sei es einfach nur ein anderes Elternteil aus der Klasse.

 
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10 Mütter im Interview - Die nervigste Frage in Bezug auf euer Kind oder eure Familie ist?

 

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"Wie hat dein Mann auf die freudige Nachricht reagiert, ich dachte ihr könnt keine Kinder bekommen" (Monja H.)

 

„Wann heiratet ihr? In Bezug auf den Kleinen gibt es eigentlich keine nervige Frage. Ich Rede gerne über mein Kind.“ (Janine B.)

 

„Warum seid Ihr denn noch schon so früh Eltern geworden? War er wirklich geplant? Warum genießt Ihr nicht erst Euer Leben? – WIR GENIESSEN ES! MIT ARMIN, UNSEREM WUNSCH BABY!“ (Luisa M.)

 

„Und schläft M. besser? Trinkst du genug?“ (Pia T.)

 

„Wann kommt das nächste? Ich hatte im Januar eine Fehlgeburt und viele wissen es nicht. Fast täglich kommt die Frage wann denn das nächste Kind kommt.“ (Noreen E.)

 

„Wie lange willst du denn noch Stillen und das es ja jeder besser machen würde ... da Oskar in der Nacht noch bis zu 3 einmal wach wird und sich nur durch die Brust beruhigen lässt...jedes Kind ist doch anders und ich verstehe einfach nicht wieso ich es jeder besser wissen sollte als ich. Für Ratschläge bin ich gern offen aber ob ich die nun Umsetze finde ich liegt ganz in meinem Ermessen. Das ist wie eine Krankheit das sich jeder versucht einzumischen.“ (Victoria M.)

 

„Was mich sehr lange genervt hat, war, als unser jüngstes Kind gerade ein paar Monate alt war, wurde ich ständig gefragt, ob ich schon wieder arbeiten gehe bzw. wann ich denn einmal wieder arbeiten gehen wolle! Ich habe drei Kinder und einen Mann, der im Hotel arbeitet - bedeutet: mein Alltag ist nicht planbar! Außerdem haben wir nicht drei Kinder bekommen, um sie dann ständig woanders betreuen zu lassen! Letztes Jahr war der richtige Zeitpunkt da, der richtige Job und so sollte das auch sein! Und finanziell tut es natürlich auch gut, aber man sollte sich das schon gut überlegen, ob es das Geld auch wert ist.“ (Daniela F.)

 

„Was hat er da im Gesicht er hat da so ein paar raue, trockene Stellen, wo man noch nicht so weiß was es ist.“ (Anne W.)

 

„Bekommt er denn bald was Gescheites zum Essen.“ (Tina R.)

 

„"Warum ist sie denn so klein?“ - unser Baby ist ein Frühchen und braucht eben länger als andere.“ (Emine A.)

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10 Kinderreime, die Spaß machen

 

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1. Backe, backe Kuchen

Besonders zum gemeinsamen Arbeiten in der Küche, und in der Adventszeit zum Keksebacken, genau der richtige Reim:

 

Backe, backe Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen,
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
Schieb, schieb in’n Ofen ’nein.  

 

(Volkslied aus Sachsen/Thüringen ca. 1840)

 

2. Hoppe, hoppe Reiter

Wer erinnert sich nicht als er bei seinen Eltern auf dem Schoß saß und „geritten“ ist? 

 

Hoppe Hoppe Reiter,

wenn er fällt dann schreit er,

fällt er in den Graben,

dann fressen ihn die Raben,

fällt er in die Hecken,

dann fressen ihn die Schnecken,

fällt er in den Sumpf, dann macht der Reiter plumps.

 

(Volksweise um 1800)

 

 

3. Piep, piep, piep

Wenn alle schon zu Tisch sitzen und das Essen endlich losgehen kann.

 

Piep, Piep, Piep,
wir haben uns alle lieb,
ein jeder esse was er kann,
nur nicht seinen Nebenmann;
und nimmt man’s ganz genau,
auch nicht seine Nebenfrau;
und auch nicht das Geschirr,
sonst macht’s im Magen Klirr. 

 

(mündlich überlieferter Kinderreim, aus Baden) 

 

4. Messer, Gabel, Schere, Licht

Auch wenn man es nicht glauben will, so merken sich die Kinder diese Regel ganz prima über diesen Reim.

 

Messer, Gabel, Schere, Licht,

sind für kleine Kinder nicht.

 

(Aus "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann)

 

5. Advent, Advent

Ob in der Schule, oder zuhause. Ein allseits beliebter Reim zum Anzünden der Kerzen auf dem Adventskranz. 

 

Advent, Advent
ein Lichtlein brennt
erst eins dann zwei
dann drei dann vier
dann steht das Christkind vor der Tür 

 

(Musik: Hans Poser, Text: mündlich überliefert 2. Hälfte 19. Jh.)

 

6. Wir haben Hunger

Oft skandiert von Jungs und Mädels, schon mit dem Besteck in der Hand, wenn alle nur noch auf das leckere Essen warten.

 

Wir haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Hunger, Hunger, Hunger,
haben Hunger, Hunger, Hunger, haben Durst.
Wo bleibt das Essen, Essen, Essen,
bleibt das Essen, Essen, Essen, bleibt die Wurst?
Wenn wir nichts kriegen, kriegen, kriegen,
fressen wir Fliegen, Fliegen, Fliegen,
fressen wir Fliegen, Fliegen, Fliegen,
von der Wand. 

 

(mündlich überliefert)

 

7. Piep, piep, Mäuschen

Ein kleiner Reim über das allerseits beliebte Butterbrot.

 

Piep, Piep, Mäuschen,
bleib in Deinem Häuschen.
Frisst du mir mein Butterbrot,
kommt die Katz´ und jagt dich tot.
Piep, Piep, Piep, recht guten Appetit 

 

(Kinderreim Anfang 20. Jh, Süddeutschland)

 

8. Abends wenn ich schlafen geh

Ein besinnlicher Reim zum ins Bett gehen.

 

Abends wenn ich schlafen geh
vierzehn Engel um mich stehn
zwei zu meiner Rechten
zwei zu meiner Linken
zwei zu meinen Häupten
zwei zu meinen Füßen
zwei, die mich decken
zwei, die mich wecken
zwei, die mich führen
ins himmlische Paradies 

 

(Duett aus „Hänsel und Gretel“ von E. Humperndick)

 

9. Mein Hut der hat drei Ecken

Ein absoluter Klassiker zum mitsingen und mitmachen.

 

Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut,
und hat er nicht drei Ecken, dann ist es nicht mein Hut.
Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut,
und hat er nicht drei Ecken, dann ist es auch nicht mein Hut.

 

(neopolitanisches Volkslied)

 

10. Drei Chinesen mit dem Konterbass

Zum Buchstaben tauschen und Spaß haben für groß und klein. 

 

Drei Chinesen mit dem Kontrabaß
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam ein Polizist: "Ja was ist denn das?"
Drei Chinesen mit dem Kontrabaß.

(Volksweise um den ersten Weltkrieg)

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

 

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Traumgeburt am 24.8.17 

 

Mein errechneter Entbindungstermin war der 19.08.17, so saßen mein Mann und ich wir da und warteten und warteten, von seinem Urlaub blieben immer weniger Tage über. An Tag et +3 dachten wir wirklich, unsere ist die Erste, die für immer drin bleibt!

 

Aber nein, auch wir durften eine gefühlte Ewigkeit später unsere Maus in den Armen halten. 

Wir wussten nämlich schon seit der 13 ssw, dass es ein Mädchen wird. 

 

Am 23.8.17 ging ich wie immer um 21:00 Uhr ins Bett. Ich merkte da jedoch ein leichtes Ziehen im Unterleib, da ich aber jeden Abend, bei jedem zuperl dachte: „Jetzt gehts aber los!“, nahm ich meinen Körper irgendwie nicht mehr ganz so ernst und verließ mich ganz auf die Aussagen: „Du wirst merken, wenn es los geht!“

 

Um 23:00 Uhr wurden die regelschmerzartigen Kontraktionen heftiger und regelmäßiger, mit Hilfe einer App konnte ich die Abstände messen. Diese waren aber noch sehr unregelmäßig. 

Um meinen Mann nicht zu stören, da einer ja fit sein musste, verzog ich mich auf das Sofa und dämmerte so vor mich hin. Die Abstände blieben bis am nächsten Tag gegen 11:00 Uhr unregelmäßig. 

Aber dann, oh je, kam die Steigerung, ok, jetzt wusste ich, wozu diese ganze Veratmungsübungen gut sein sollten. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass seien richtige Wehen, weil sie mich sogar in die Knie zwangen. Und da wusste ich: Jetzt ist der Zeitpunkt da, an dem wir losfahren sollten. 

Nach einer sehr schmerzhaften Autofahrt waren wir um 11:45 Uhr im Krankenhaus. 

Wir kamen gleich dran, nach CTG und vielen Veratmungen, zu meinem erschrecken, hat sich nichts getan! Was?

Auch wir sollten erstmal zwei Stunden spazieren gehen. Das war mein absoluter Horror, denn ich hasse warten!

Als wir zurück kamen, hieß es, es hat sich um 1 cm etwas getan, aber wir könnten ruhig nochmal nach Hause fahren. Das dauere sicherlich noch bis zum nächsten Tag. 

Nein, seid ihr wahnsinnig, dachte ich!

Da war ich absolut dagegen. Also bekam ich ein Zäpfchen und ein Zimmer angeboten und sollte um 17:00 Uhr zum ctg wieder kommen. 

 

Bis 16:30 Uhr habe ich es ausgehalten, mehr ging nicht. Auch während des ctg's hatte ich sehr starke Wehen für mein Empfinden. Allerdings zeigte das blöde Ding nichts an!

Die Wehen wurden immer stärker, um 18:00 Uhr hatte endlich eine Hebamme Zeit für uns. 

Diese war eine "vom alten Schlag " und war sehr liebevoll und streng, würde ich sagen. 

Nach der Untersuchung war mein Muttermund bei 6 cm und sie meinte, dass wir heute noch Eltern werden! Oh mein Gott, 

der schönste Satz in meinem Leben!

 

Jetzt begann die Austreibungsphase und diese war so richtig fies! Der Kleinen ging es aber wunderbar - die Herztöne waren stabil und sie kämpfte so toll mit. 

Um ca. 19:30 Uhr begannen die Presswehen. Diese waren wirklich sehr schmerzhaft und ich dachte mein Beckenboden verreist es gleich. Aber da konnte ich gut mitarbeiten und eben pressen! Immer wieder war das Köpfchen kurz zu sehen und dann wieder weg. 

Ich lag seitlich auf der Liege und mein Mann hielt meine Hand. 

Es war eine ruhige und entspannte Atmosphäre und ich wimmerte vor mich hin, getröstet von meinem Mann und der Hebamme, die mir ein Schmerzmittel anhängte (was einfach Kochsalzlösung war, das hab ich aber erst am Schluss durch meinen Mann erfahren, der das auf der Flasche gelesen hatte). 

Dann um 20.21 Uhr kam unser Wunder auf die Welt! Das schreien blieb leider aus, da die kleine Maus sehr viel Fruchtwasser geschluckt hatte bei der langen 

Austreibungs- und Pressphase. 

Sie war das Schönste was wir je gesehen haben! Diesen Satz sagen wirklich alle, aber begreifen tut man ihn erst, wenn man es wirklich erlebt hat. 

Da in dieser Nacht 16 weitere Babys die Welt erblickten, waren wir, nachdem ich versorgt wurde und die Kleine für gesund befunden wurde, drei Stunden alleine im Kreißsaal. Die Hebammen und Schwestern hatten einfach keine Zeit mich ins Zimmer zu bringen und so genossen wir diesen magischen Moment zu dritt und ich konnte intuitiv stillen ohne irgendwelche Tipps oder fremde Hände. 

Wir waren die glücklichsten Menschen auf der Welt und sind es heute noch!

 

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10 Mütter im Interview - Was war der peinlichste Moment für euch mit Kind?

 

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„Meine Oma hatte uns zum Familienessen in ein tolles Restaurant eingeladen. Nicht Kinderfreundlich! Eng! Dunkel! Und Überfüllt! Das hat meinem Baby mit 9 Wochen nach 1,5 Stunden natürlich nicht mehr gefallen! Und einfach alle schauten einen doof an! Ist doch klar, dass ein Kind sich irgendwann auch einmal zu Wort melden möchte! Kinderunfreundliches Deutschland! – ich sage es immer wieder!“ (Luisa M.)

 

„Wenn meine Tochter beim Einkaufen den Laden zusammen schreit oder mit mir schimpft.“  (Tina R.)

 

„Ich bin in einem Café aufgestanden, lächelte dem Tisch neben uns zu, da wir gehen wollten. "Ihr Pullover muss noch runter gezogen werden" ich schau an mir runter, "Oh Ja! Danke!" Ich hatte gestillt und mein Oberteil war immer noch nach oben gekrempelt. Peinlich peinlich. Stillhirn und so.“ (Pia T.)

 

„Gibt es doch nicht wirklich welche, oder?“ (Claudia A.)

 

„Das ich bis Ende des 7. Monats ständig nach erbrochenen gerochen hab. Ich hätte eigentlich noch eine Wickeltasche für mich selber benötigt. Oskar war so ein Spuckkind.“ (Victoria M.)

 

„Naja peinlich vielleicht nicht aber Neo ist seit ca. 2 Monaten so in einer Trotzphase und manchmal muss ich ihn z.B. in Stadt im Buggy festschnallen und er trotzt, heult, meckert und strampelt dann wie verrückt. Anfangs fand ich es dann unangenehm wie die Leute gestarrt haben, so als Mutter mit dem ersten Kind kommt man sich dann ein bisschen schlecht vor, weil man denkt die Leute denken nur negatives über einen.“ (Janine B.)

 

„Letzte Woche erst im Zug von Stuttgart nach Hause pupste unsere 8-jährige Tochter sehr laut – wie ein Kerl...alle Sitznachbarn hatten es gehört und mussten lachten...es war mir sehr peinlich!“ (Daniela F.)

 

„Bisher gibt es da noch keinen. Aber so wie ich meinen Sohn einschätze kommen da noch viele Momente.“ (Anne W.)

 

„So viele gab es da noch nicht, aber wir waren ca. 5 Wochen nach der Geburt auf einem Geburtstag eingeladen - mittags zum Kaffee und Kuchen. Mein Baby musste gewickelt werden, und als ich die Windel öffnete wurde ich im hohen Bogen angepinkelt. Also musste ich den Rest der Feier mit einem vollgepinkelten Outfit verweilen.“ (Monja H.)

 

„Kein Moment ist peinlich, aber manchmal werden Momente durch andere Leute „verpeinlicht“. Im Supermarkt schreit das Baby aus irgendwelchen Gründen und die Leute starren dich an, was dir einfach peinlich wird.“ (Emine A.)

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10 Tipps für einen entspannten Urlaub mit Kind

 

 

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Bedenkt das Alter eures Kindes

Bei der Wahl des richtigen Urlaubortes ist unbedingt das Alter des Kindes zu beachten. Es macht beispielsweise keinen Sinn ein einjähriges Kind in einem Skikurs anzumelden.

 

Nutzt Animationsangebote

Falls Animationsangebote vor Ort angeboten werden, dann scheut euch nicht sie zu nutzen. Während eure Kinder bespaßt werden, habt ihr ein wenig Zeit für euch. 

 

Besucht Centerparks

Centerparks sind das optimale Urlaubsziel für Familien mit kleinen Kindern. Es ist alles vor Ort, man muss keine weiten Strecken zurücklegen, um etwas unternehmen zu können und die Kinder haben eine ganze Menge Unterhaltungsmöglichkeiten. Ein weiterer Vorteil ist außerdem der erschwingliche Preis des Urlaubskomplettpaketes. 

 

Lasst keine Langeweile aufkommen

Die beste Möglichkeit Kinder davon abzuhalten, nörgelig zu werden, ist Beschäftigung. Wird Kindern nicht langweilig, so fangen sie auch nicht an zu quengeln. 

 

Vermeidet lange Autofahrten

Lange Autofahrten können für Kinder ermüdet und anstrengend sein. Wenn ihr Glück habt, verschlafen sie den meisten Teil der Fahrt, aber falls nicht, dann wird die Zeit im Auto nicht nur für sie, sondern vor allem für euch anstrengend. 

 

Kinder lieben Tiere

Es gibt etwas, das so ziemlich jedes Kind toll findet: Tiere. Daher tut eurem Kind etwas Gutes und plant in eure Urlaubsreise einen Zoobesuch oder ähnliches ein. 

 

Reist gemeinsam mit den Großeltern

Das mag bei der Frage nach einem entspannten Urlaub erst einmal paradox klingen, aber wenn die Großeltern des Kindes mit an Bord sind, können diese auch einmal die Betreuung übernehmen, so dass ihr Zeit für euch habt. 

 

Habt immer Spielzeug dabei

Egal wohin ihr geht, habt immer ein paar Spielsachen für eure Kleinen dabei. Egal ob Bauklötze, Spielfiguren oder ein Malbuch, Kinder brauchen Beschäftigungsmöglichkeiten und das gilt beispielsweise auch bei Restaurantbesuchen. 

 

Wählt eine kinderfreundliche Unterkunft aus

Keiner hat etwas davon, wenn ihr mit eurem Kind ein Wellnesshotel bezieht. Schaut stattdessen, ob ihr etwas für Kinder angemesseneres finden könnt. 

 

Viel Action sorgt für einen guten Schlaf

Wenn ihr es schafft, eure Kleinen tagsüber zu beschäftigen, dann werdet ihr eine umso entspanntere Nacht erleben. Wenn Kinder ausgepowert sind, schlafen sie gut und vor allem lange.

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

 

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Ich heiße Laura, bin 22 Jahre jung…

 

und habe am 13.7.2016 meine wunderschöne Tochter Amelie zur Welt gebracht. Ich hatte gegen Ende der Schwangerschaft leider einige Probleme und musste daher für ein paar Wochen ins Krankenhaus. Meine Muttermund hat sich bereits in der 35 ssw geöffnet und mein Mutterhals hat sich verkürzt. Ich habe viele Medikament bekommen, dass die kleine Maus noch etwas drin bleibt. In der 38 ssw durfte ich dann endlich wieder nach Hause. Drei Tage später ging ich am Abend gegen 22 Uhr ins Bett. Ich habe noch ein Buch gelesen wollte dann nur das Nachtlicht ausmachen und dann passierte es, es lief auf einmal und ich dachte ich pinkele gerade ins Bett. Ich bin dann schnell aufs Klo gegangen doch es hörte nicht auf! Da war mir klar, dass die Fruchtblase gerissen ist. Da war ich da sofort total aufgeregt hab nach mein Freund gerufen und ihm gesagt, dass es los geht. Dann haben wir uns angezogen, er hat sich die Taschen geschnappt und wir sind dann direkt ins Krankenhaus gefahren. Meine Lieblings-Krankenschwester, die ich schon vom Aufenthalt kannte hat uns in Empfang genommen. Als erstes ging es zu CTG. Er hat schon leichte Wehen aufgezeichnet und danach wurde ich untersucht. Mein Muttermund war bereits 3 cm geöffnet und ich bekam schon leichte Wehen. Dann durften wir uns einen Kreißsaal aussuchen, da alle frei waren. Ich habe mich natürlich für den mit der Wanne entschieden, weil ich gerne unter den Wehen dort rein wollte. Als die Wehen mehr wurden, wurden mir Medikamente angeboten jedoch wollte ich erstmal ohne weiter machen. Als die Wehen dann nach zwei bis drei Stunden immer stärker wurden, wollte ich dann doch Medikamente haben. Die Hebamme hat mich an einen Tropf gehangen und meinte, dass es wahrscheinlich nicht mehr lange dauern kann bis die kleine Maus kommt. Und so war es dann auch. 

 

Ich hatte sehr starke Schmerzen und nach langen Wehen war es soweit: ich bekam Presswehen. Jedoch wusste ich in dem Augenblick nicht, dass es welche waren. Ich meinte zur Hebamme, dass ich mal aufs Klo muss, groß. Sie sagte "Jetzt geht's los Laura! Nicht mehr lang, dann hast du deine Maus!" Bei der nächsten Presswehe sollte ich drücken. Aber so komisch wie es sich auch anhört, hab ich mich irgendwie nicht getraut. Ich hatte keine Angst vor den Schmerzen, ich habe mich einfach nicht getraut. Aber dann hat sie nochmal gesagt, dass ich pressen soll was das Zeug hält und das habe ich dann auch. Ein paar Mal pressen später, kam unsere kleine Amelie Marie mit 50 cm und 2860g um 06:05 Uhr auf die Welt. Es war für mich so befreiend, als sie endlich auf meiner Brust lag. Ich hab nur noch geweint und gezittert. Endlich sind wir eine Familie. Endlich bist du bei uns. Amelie und mir ging es sehr gut. Sie hatte keine Start-Probleme und ich musste nicht genäht werden oder sonstiges. Nun ist sie schon 1 Jahr und 5 Monate alt und hält uns schön auf Trab.

 

Laura

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