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Geburtsbericht - Montagsblogserie

Geburtsberichte_Montagsblog

 

Ich war vom ersten Tag an stets gerne schwanger. Doch irgendwann kommt die Zeit, da kann man es kaum noch abwarten sein Baby in den Armen zu halten. 

 

Und dann am 16.12.2017 machte sich unser kleines Baby auf den Weg. Seit Monaten schlief ich die erste Nacht mal wieder so richtig gut. Keine Senkwehen, keine Übungswehen, keine Ein – und Durchschlafprobleme. Als Erstgebärende denkt man sich da nichts bei…und dann platze um 7 Uhr meine Fruchtblase. Glücklicherweise sogar auf der Toilette – so ersparte ich meinem Mann eine ausgedehnte Putzaktion.

 

Uff…sollte es dann endlich soweit seit? 

Völlig überwältigt von den vielen Emotionen schrie ich durch die Wohnung: „ Schatz, die Fruchtblase ist geplatzt. Aufwachen!“ Naja, mein Mann ist eher der gemütliche Typ und das war nun natürlich kein wenig anders. 

Ich rief im Krankenhaus an und die freundliche Hebamme sagte mir, dass ich mich noch in Ruhe zu Hause duschen kann und frühstücken soll. Ruhe…sie hat gut reden. Natürlich war ich schnell wie der Blitz und stand mit Sack und Pack bereit zur Abfahrt.

Auf Station angekommen wurde ich ans CTG angeschlossen. So gut wie keine Wehentätigkeit und bei der Untersuchung war der Muttermund bei 2 cm und weich. Ich durfte erst einmal mein Zimmer beziehen. Alle 4 Std sollte ich mich wieder im Kreissaal melden, wenn sich nichts Gravierendes tut. Nach dem nächsten CTG hatten wir jedoch die gleichen Ergebnisse. Ein Arzt kam und klärte uns darüber auf, dass ich gegen 19 Uhr eingeleitet würde und zur Vorsicht antibiotisch abgedeckt würde, da das Baby quasi auf dem Trockenen liegt und durch den Muttermund Keime in die Fruchtblase gelangen könnten. Also schickte ich meinen Mann nach Hause, damit er sich noch ein wenig ausruhen konnte. Ich versuchte das gleiche, jedoch ohne Erfolg. 

Stattdessen ging ich auf große Wanderschaft im Krankenhaus. Treppen rauf und Treppen runter – ein Tipp der Hebamme vom Vorbereitungskurs. Immer in Bewegung bleiben.

Also meldete ich mich weitere 4 Std später auf Station. Immer noch kaum merkliche Wehen- Tätigkeit. Ein kleiner Fortschritt beim Muttermund, ganze 4 cm. Ich bekam dann auch die erste Antibiose. 

Und wieder hieß es warten und wandern. Zur nächsten Untersuchung war dann auch mein Mann wieder dabei und da sich weiterhin nichts tat wurde ich mit Hilfe einer Tablette eingeleitet. 

Wow, sag ich euch. Dass ich so schnell Wehen bekäme, hätte ich nicht gedacht. Keine 30 Minuten nach der Einnahme bekam ich Wehen und dann auch gleich im 2 Minuten tackt. Ab da an durften wir frei entscheiden ob wir im Kreissaal bleiben möchten oder aufs Zimmer gehen wollen. Wir nahmen die letztere Option. Ein nicht so schöner Nebeneffekt der Wehen war, dass ich andauernd auf die Toilette musste. Dann zog der Abstand der Wehen noch mal an – ca. alle 1 bis 1 ½ Minuten. Wir gingen in den Kreissaal und ich wurde dort nochmals untersucht. Ich muss sagen, diese Untersuchung war mit Abstand das Schlimmste an der gesamten Geburt. Da mein Muttermund scheinbar ein wenig versteckt lag, hatte die neue zuständige Hebamme Probleme ihn zu erreichen. Ich hatte starke Schmerzen und war völlig verzweifelt. Ich weinte und bat sie damit aufzuhören. In dem Moment verfluchte ich die Hebamme, doch sie hörte nicht auf und lokalisierte meinen Darm als Schmerzauslöser. Ich war der felsenfesten Überzeugung, dass nach zahlreichen Toilettengängen nichts mehr kommen würde. Doch ich lag falsch. Ich bekam einen kleinen Einlauf und danach fühlte ich mich wesentlich besser und die nächste Untersuchung war wieder Schmerzfrei. Jedoch war der Muttermund weiterhin bei 4 cm. 

Die Wehentätigkeit nahm weiterhin zu und sie kamen ca. alle 30 Sekunden. Mein Mann war mir eine große Stütze und massierte mir bei jeder Wehe den unteren Rücken. Eine Wohltat für mich. Ich selber versuchte mich auf meine Atmung zu konzentrieren und ging bei jeder Wehe tief in Knie. Ich versuchte im Zimmer hin und her zu laufen, jedoch war zwischen den einzelnen Wehen zu wenig Zeit verstrichen. Ich hatte nach knapp 2 Std mit diesen Wehen gefühlt keine Luft mehr zum Atmen. 

Eigentlich wollte ich gerne eine natürliche Spontangeburt, da sich aber weiterhin der Muttermund nicht weiter öffnete, entschied ich mich dann aber für eine PDA. Der Anästhesist kam gegen 1.45 Uhr und ich bekam einen Wehen Hemmer. Diese sorgten dafür, dass mein ganzer Körper zitterte und ich mich hinlegen musste. Ich bekam einen Katheter in den Rücken gelegt. Ich hatte es mir deutlich schlimmer vorgestellt, wie es dann wirklich wahr. Der Anästhesist war super klasse. Er machte mir jedoch keinen Mut, denn er glaubte nicht, dass die Geburt bald sei. Seine Erfahrungen waren eher das die Geburt aufgrund der Medikamentes der PDA zum zeitweisen Stillstand kommt. Ich nutzte die Ruhe um ein wenig zu entspannen und machte die Augen zu. 

Da ich in einem kleinen Krankhaus entbunden habe, wurde die Bereitschaft gerufen. Somit bekam ich eine neue Hebamme. Sie betrat auf ca. 3 Uhr das Zimmer und war sehr euphorisch: „Hallo ihr zwei, wie geht es euch? Also ich würde dich gerne einmal untersuchen, denn dein CTG verrät mir das du es gleich geschafft hast.“ Hmm… davon war ich jetzt nicht wirklich überzeugt. Aber sie hatte Recht. Mein Muttermund war bei 9 cm und ich spürte einen starken Druck ins Becken. Sie bat mich, dass ich mich auf die andere Seite drehe, da das Würmchen als Sternengucker (Gesicht nach oben) im Becken lag. Und tatsächlich bewirkte meine Drehung auch die Drehung des Würmchens. Gegen 3.30 Uhr war den Muttermund bei ungefähr 9,5 cm und der Druck ins Becken wurde immer stärker und intensiver. Ich wollte unbedingt pressen, durfte es aber noch. Irgendwann sagte sie dann zu mir, dass ich endlich die 10 cm erreicht habe und ich nun aktiv pressen darf. Nach 5 Presswehen war es dann endlich geschafft. 

 

Am 17.12.2017 um 4.01 Uhr erblickte unsere kleine Tochter Amy das Licht der Welt. 

Ich bekam sie sofort zum Bonding auf meine nackte Haut gelegt und betrachtete sie voller Stolz. Mein Mann schnitt dann nach einiger Zeit die Nabelschnur durch. Die Nachgeburt war dann eher unspektakulär. Dann kam die Oberärztin dazu um mich zu untersuchen und meine kleinen Verletzungen am Damm zu versorgen. Die Ärztin wurde ein wenig unruhig, da ich ihr zu stark blutete. Da sie die Blutungsquelle nicht ausmachen konnte, wurde ich zur Kürettage in den OP gebracht. 

Zurück im Kreissaal wurde mir unsere Tochter angelegt und wir genossen die ersten Minuten als Familie. 

 

Ich habe mir die Geburt immer anders vorgestellt und war auch ein wenig ängstlich. Heute kann ich sagen, dass es alles nur halb so schlimm war und ich mich tatsächlich auf eine weitere Schwangerschaft und Geburt freue.

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

 

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Mein Schniefchen, 

 

Züge, die an dir besonders sind, sind dein absolut soziales Wesen, deine unglaubliche Geduld und deine Gabe aus jedem noch so schweren und negativem Moment etwas Gutes zu machen, in dem du einfach jeden mit deinem Lächeln verzauberst! Und all das, obwohl du von Anfang an keinen leichten Weg gegangen bist. Viel zu früh musstest du deine Wärme Höhle verlassen und das grelle Licht der Welt erblicken. Viel zu klein solltest du fortan um dein Leben kämpfen und stark sein! Dein Herzchen hat es dir dabei nicht immer leicht gemacht! Und doch warst du wie ein Löwe, hast so viele Hürden gemeistert und dich durchgebissen! Und wir standen immer an deiner Seite! Keine Sekunde haben wir an dir gezweifelt und mit dir gekämpft. Nie haben wir geglaubt, zu was man als Eltern fähig sein muss, was man aushalten kann, wie oft man an seine Grenzen gerät, wie emotional man plötzlich ist und wie verdammt sich dieser Kampf trotzdem lohnt. Wenn ich dich heute anschaue, sehe ich nicht das kranke Kind, sondern einen kleinen frechen Jungen, den man einfach nur Lieben kann! Du bereicherst unser Leben so ungemein, für nichts auf der Welt möchte ich unsere Geschichte tauschen! Und auch wenn wir heute noch Hürden zu meistern haben, weiß ich, dass wir diese schaffen werden, dass wir als Eltern dir alles ermöglichen werden, dass du in einer schönen, annähernd unbeschwerten Kindheit aufwachsen kannst, dass du frei bist, wild und ungehalten, frech und abenteuerlustig und weiter unser wahrer Sonnenschein! Und wir werden da sein, wir werden all deine Wege mitgehen und dich unterstützen, wir werden dich lieben, wie wir es jetzt schon tun und wir werden nie aufgeben! 

Als du geboren wurdest, hat man uns gesagt, Kinder wie du suchen sich ihre Eltern aus, denn nicht alle Eltern sind dazu fähig so einen Weg zu gehen! Heute wissen wir, du bist eine Bereicherung für unser Leben, uns hätte nichts Besseres passieren können, wir sind an dir gewachsen, wir haben durch dich als Familie noch enger zusammen gefunden und dafür sind wir dir so unendlich dankbar! 

Wir lieben dich! 

 

Mama und Papa

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Fetales Alkoholsyndrom - Das unsichtbare Handicap - Donnerstagsblogserie

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Plötzlich die Schockdiagnose

 

Steht den Kindern nicht schon bei der Geburt ins Gesicht geschrieben, dass sie das Fetale Alkoholsyndrom haben, oder ist dem Arzt nicht bekannt, dass die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat, dann bleiben alkoholbedingte Behinderungen oft genug bis ins Schulalter hinein unerkannt. 

Den Kindern und ihren Eltern, sowie allen anderen Menschen in ihrem Umfeld ist zwar bewusst, dass sie beispielsweise Verhaltens- und Lernstörungen haben, manches nicht gut oder gar nicht können so wie andere. Dennoch führen die Kinder jahrelang ein “normales Leben unter normalen Menschen”. Als behindert gelten andere, eben jene, denen man ihr Handicap sofort ansieht oder anmerkt. Und dann kommt der Tag, an dem die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern plötzlich die Schockdiagnose ereilt: Ihr Kind hat das Fetale Alkoholsyndrom (FAS).

Weder Eltern noch ihren Sprößlingen war dieses Krankheitsbild in aller Regel besonders vertraut. Sie betreten ein Neuland, das obendrein sehr komplex und kompliziert ist. Zudem ist FAS eine Diagnose, die das Leben aller Beteiligten für die Zukunft komplett verändert. Ängste und Sorgen beherrschen die Gedanken aller.

 

Wie bereiten sie die Kinder und Jugendlichen auf die Diagnose vor? Und welche Reaktionen zeigen sie?

 

Dr. Murafi: Wir führen ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit den Kindern und Jugendlichen, altersgemäß sprachlich angepasst an das Entwicklungsalter und die kognitiven Ressourcen der Betroffenen.

Teilweise nutzen wir dazu auch Videomaterial aus dem Internet, zum Beispiel das Video „Max und das Fetale Alkoholsyndrom (FAS)“https://www.youtube.com/watch?v=zzjxrROycmE.

Die Reaktionen sind zweischneidig. In den meisten Fällen sehen wir auf der einen Seite natürlich emotionale Betroffenheit, gepaart mit dem Gefühl, dass in einer frühen Phase des Lebens etwas schief gegangen ist, dass die Betroffenen keine ausreichende Fürsorge erfahren haben. Dies führt oftmals sowohl zu Kränkungen und Verletzungen, Enttäuschung, Wut und Ärger, als auch zu Schuldgefühlen. Das liegt darin begründet, dass die Kinder meist nicht gut aushalten können, dass andere für sie verantwortlich und sie somit abhängig, hilflos und ohnmächtig waren. Die Folge ist, dass sie das Gefühl haben, dass es nur an ihnen gelegen haben kann, dass die Mutter sie während der Schwangerschaft nicht ausreichend fürsorglich behandelt hat. 

Auf der anderen Seite sind viele Kinder auch entlastet. Nach einer späten Diagnose haben die meisten von ihnen lange Jahre sehr mit sich gerungen ihre Defizite zu überwinden. Scham- und Schuldgefühle waren ihre ständigen Begleiter, da sie viele altersgemäße Entwicklungsziele nicht einfach erreichen konnten – zum Beispiel im schulischen Kontext oder durch ihr Verhalten. Dass sie den Ärger und die negative Bewertung ihrer sozialen Umwelt auf sich gezogen haben, gehörte zu ihrem täglichen Brot. Nun endlich erhalten sie erstmalig ein Erklärungsmodell, das für sie eben auch eine entlastende Wirkung hat.

 

Wie reagieren die Eltern auf die Diagnose?

 

Dr. Murafi: In den meisten Fällen haben ich in meinem klinischen Kontext mit Adoptiv- und Pflegeeltern zu tun. Diese reagieren zunächst entlastet, da ihnen das neue Verständnis auch die Möglichkeit gibt zu verstehen, warum viele ihrer gut gemeinten und intensiv eingebrachten Hilfestellungen nicht immer ausreichend Wirkung entfalten konnten. 

Zumeist dominieren aber Traurigkeit und Verzweiflung die Gefühle. Immerhin wird allen Beteiligten klar, dass ein Teil der entstandenen Probleme hätte verhindert werden können, wenn man gewusst hätte, dass es sich bei den Verhaltensstörungen und -auffälligkeiten um das Ergebnis neurologischer Schäden handelt. 

Darüber hinaus und im besonderen macht den Eltern zu schaffen, dass auch der weitere zu begleitende Weg mit Sicherheit nicht einfach sein wird. Hierbei kommt erschwerend hinzu, dass es für FAS keine einfache spezifische Behandlung gibt. Vielmehr ist es so, dass man lediglich versuchen kann, den komplexen individuellen Anforderungen gerecht zu werden, soweit dies eben möglich ist.

 

Was kann ihnen helfen mit der Diagnose umzugehen? Was raten Sie den Kindern und Jugendlichen persönlich? Was raten Sie den Eltern?

 

Dr. Murafi: Allen gemeinsam rate ich die vollständige Akzeptanz der Diagnose. Es ist ganz wichtig, dass mit der Diagnose frühzeitig Frieden geschlossen wird, dass akzeptiert wird, dass es eine Entwicklung gab, die eine solche Erkrankung hervorgerufen hat. Die durchaus nachvollziehbaren emotionalen Betroffenheiten und die sich immer wieder darstellenden Schuldthemen sind am Ende des Tages wenig förderlich für den therapeutischen Verlauf.

Das heißt im Klartext: Alle sollten möglichst pragmatisch mit der Diagnose umgehen. Das bedeutet, individuelle Förderpläne zu erstellen und immer wieder im besonderen die kleinen positiven Schritte der Entwicklung des Schützlings in den Vordergrund zu stellen. Dabei sollte sich natürlich immer angemessen an den Defiziten des Schützlings orientiert werden. Frühzeitiges Erkennen der Defizite ermöglicht frühzeitige Behandlung und damit Schutz vor unnötiger seelischer Qual.

Bei den Kindern und Jugendlichen werde ich oft mit dem Thema konfrontiert, dass sie sich die Frage stellen, ob man ihnen in der Öffentlichkeit, zum Beispiel aufgrund der Stigmata im Gesicht, das FAS ansehen könne. Hier kann ich zumeist beruhigend auf die Kinder eingehen und ihnen vermitteln, dass dies nur durch Experten erkannt werden kann. Ich kann wirklich beruhigen: Im allgemeinen ist niemand derartig auffällig und könnte durch die soziale Umgebung zugeordnet werden.

Im übrigen ist mir sehr positiv aufgefallen, dass die betroffenen Kinder in Gruppen sehr offen in den Austausch miteinander gehen, oftmals sogar relativ unbefangen einen Umgang mit dem Thema finden, sich gegenseitig befragen, ob man ihnen FAS ansehen kann.

 

Welche begleitenden Massnahmen halten sie nach der Diagnose und Erstbehandlung für die Betroffenen und ihre Familien für sinnvoll und erforderlich?

 

Dr. Murafi: Neben den spezifischen Maßnahmen – zum Beispiel bei Aufmerksamkeitsstörungen, motorischer Entwicklungsverzögerung, Sprachentwicklungsverzögerung, Zahnstatus, organischen Problemen (Herz, Niere, Augen, Ohren) etc., den spezifischen pädagogischen und therapeutischen Maßnahmen – braucht es mit Sicherheit für die gesamte Familie eine gute stabile psychotherapeutische Begleitung auf dem gemeinsamen langen Weg. Psychotherapeutische Unterstützung hilft im besonderen, die immer wieder stark aufkommenden Emotionen, Frustrationen und Rückschläge einzuordnen. Wichtig ist darüber hinaus, dass alle Familienmitglieder gemeinsam auf einen, die positiven Beziehungsaspekte erhaltenden Weg, begleitet werden. Ein solche, vertrauensvolle langfristig angelegte Beziehung, erscheint mir eines der wirklich hilfreichen Interventionen in der Begleitung von Familien mit FAS-Kindern zu sein.

 
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10 Mütter im Interview - Was habt ihr euch als Mama ganz anders vorgestellt?

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„Ich hätte niemals gedacht, dass es so schön ist Mama zu sein. Diese Liebe die einem durch das Kind widerfährt ist das Beste was ich in meinem Leben erfahren darf. Ich hätte niemals gedacht, dass diese Liebe so intensiv. Ich dachte ach du wirst deine Arbeit vermissen und so in der Art und jetzt?! 10 Minuten ohne meinen Schatz - geht nicht. Ich habe immer gesagt so eine Helikoptermama werde ich nicht, schrecklich. Kind im Bett schlafen?! Geht gar nicht- naja wo unser Kleiner seit Wochen schläft muss ich wohl nicht erwähnen - natürlich zwischen Mama und Papa.“  (Anne W.)

 

„Ich dachte tatsächlich als Nicht-Mama, dass man seinem Kind maximal 10x sagt: "Nein, das darfst Du nicht!" und dann hat es dann verstanden...ich lache noch immer.“ (Daniela F.)

 

„Ich dachte man schafft mehr in der Zeit, wenn das Baby schläft, aber irgendwie ist die Zeit dann so schnell rum und der Kleine ist wieder wach und man hat nix geschafft.“ (Julia B.)

 

„Den täglichen morgen Wahnsinn. Hatte echt immer geglaubt, dass man das schon auf die Reihe bekommt. Hab mich immer gewundert das die Leute sich so beschweren das die Kinder in der Früh nicht fertig werden. Jetzt mach ich es selber jeden Tag mit.“ (Susanne B.)

 

„Ich muss gestehen wir hatten ein mega pflegeleichtes Baby. Und ich bin da eher entspannt an die Sache dran ohne mir vorher groß Gedanken zu machen wie man was machen muss usw. Das einzige was ich mir anderes Vorgestellt habe bzw. naja eigentlich vorher nicht gedacht hätte das es so lange dauert, ist das selbst wieder einigermaßen Fit sein...meine Hebamme wollte immer das ich nach der Geburt auf den Bauch schlafe und es ging halt irgendwie nicht.“ (Janine B.)

 

„Ich dachte, dass es nur ein Mythos ist das Kinder nachts dauernd aufwachen, und ich dachte tatsächlich das mich volle Windeln total anekeln werden aber bei meiner Maus macht mir das gar nicht zu schaffen.“ (Seyda A.)

 

„Ich hatte es mir zum einen schwerer vorgestellt alles zu managen aber man wächst mit seinen Aufgaben und es klappt jetzt alles prima. Ich hätte vorher nicht gedacht das man so alleine dasteht, die Familie bringt sich relativ wenig mit ein das finde ich ein wenig schade.“ (Victoria M.)

 

„Ich habe immer gedacht, dass die ersten drei Monate so verlaufen, dass das Baby durchgehend schläft und nur zum Essen aufwacht. Schon in der ersten Nacht habe ich gemerkt, dass das eine totale Wunschvorstellung ist.“ (Emine A.)

 

„Ich habe gedacht Mutter sein ist einfacher, ich kann meinen 3 Mädchen nicht so gerecht werden, wie ich es gerne hätte. Der Tag hat zu wenig Stunden und es bekommt leider nicht immer die gleiche Aufmerksamkeit, das hatte ich mir leichter vorgestellt.“ (Marie G.)

 

„Ich hatte keine Vorstellung wie es ist Mama zu sein, aber ich dachte schon, ich wäre stressresistent, da ich aus einem Beruf komme, der das praktisch impliziert. Dann kam die 3-Monats-Kolik, Zähne, diverse Phasen und der selbsterkannte eigene Wille und Schwups merkte ich, ich habe keine Ahnung was Stress ist.“ (Verena K.)

 

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10 Tipps für mehr Geduld in der Kindererziehung

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Jedes Kind konnte irgendwann laufen

Setzt euch nicht selbst unter Druck, weil euer Kind noch nicht das kann, was ihr vielleicht glaubt, was ein Kind in dem Alter schon können sollte. Jedes Kind ist unterschiedlich schnell in seiner Entwicklung, aber es gibt kein (gesundes) Kind, das nie gelernt hat zu laufen. Gebt ihm die Zeit, die es braucht.  

 

Zählt bis 10

Wenn man den Apfelbrei die Wand hinunterlaufen sieht, ist es schwer noch ruhig zu bleiben. Eine einfache Entspannungstechnik hilft dabei. Zählt langsam bis 10 und ihr werdet merken wie euer Ärger verfliegt.

 

Lasst euer Kind Kind sein

Stellt nicht zu hohe Anforderung an euer Kind. Habt Geduld mit ihm und lasst es seine Kindheit genießen. 

 

Verfallt nicht in einen Wettstreit mit anderen Eltern

Nur weil das Nachbarskind Tom schon sprechen kann, heißt das nicht, dass euer Kleiner es auch schon können muss. Es ist nicht hilfreich, eure Kinder miteinander zu vergleichen und etwas zu suchen, in dem das eigene Kind schneller, größer oder besser ist.

 

Vertraut eurer Intuition

Macht euch nicht zu viele Gedanken. Eure Intuition als Eltern wird euch schon sagen wie ihr euch in welchen Situation zu verhalten habt. Ihr dürft auch euch nicht zu sehr unter Druck setzen. 

 

Nehmt es mit einem Lächeln

Wenn die weiße Wand voll mit rotem Buntstift ist, dann seht es doch mal so: Im Moment seid ihr verärgert, aber im Prinzip ist es eine lustige Geschichte, über die ihr und später vermutlich auch euer Kind rückblickend lachen werdet. 

 

Überlegt, ob ein Wutanfall die Situation verändern würde

Bevor ihr anfangt loszubrüllen und mit eurem Kind zu schimpfen, überlegt kurz, ob das in diesem Moment überhaupt hilfreich wäre. Löst sich dadurch die Fingerfarbe von der Wand oder der Kleber aus dem Hundefell?

 

Ihr ward auch einmal Kind

Erinnert euch daran, dass auch ihr Fehler gemacht habt und eure Eltern mit euch geduldig sein mussten. Dieser Prozess ist menschlich und ihr werdet ihn so oder so durchlaufen müssen, ob ihr euch dabei ärgert oder nicht. 

 

Seid stolz auf euer Kind

Euer Kind macht nicht nur Blödsinn. Vergesst das nicht. Erinnert euch an die Dinge, über die ihr euch gefreut habt und die Situationen, in denen ihr begeistert von seiner Leistung ward. 

 

Nutzt Atem- oder Entspannungsübungen

Es gibt eine Menge einfacher Übungen, mit denen man es schaffen kann, dass man ruhiger wird. Geduld ist etwas, das man lernen und trainieren kann. Probiert es aus. 

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Es war der 30. April und ich war sechs Tage drüber. Also sind wir ins Krankenhaus zur Kontrolle gefahren. Dort war eine Ärztin die ich bisher nicht kannte. Plötzlich war alles anders, sie machte mir total Angst - zu wenig Fruchtwasser. Keine richtige Versorgung mehr und so weiter. Bleiben durfte ich aber nicht, da sie schon drei Einleitungen hätten. Ich habe natürlich total Angst gehabt, weil ich den morgen auch schon mit starken Schmerzen wach wurde. Ich war mir sicher, dass es Wehen sind aber da im CTG nichts aufzuzeichnen war, wurde ich nach Hause geschickt. Über den Tag wurde es mal schlimmer, mal besser. Und abends fingen dann, wie ich jetzt weiß, wirklich Wehen an. Gegen 23 Uhr hatte ich auf einmal richtig starke Schmerzen und wollte ins Krankenhaus. Trotzdem immer dieser Hintergedanke, hoffentlich schicken sie mich nicht wieder weg. Trotzdem sind wir dann gegen 23:30 Uhr losgefahren. Dort angekommen, wurde ich sofort an CTG angeschlossen, wo natürlich keine mehr aufgezeichnet wird. Da ich aber schon alle drei Minuten Wehen hatte, habe ich darum gebeten mich auch so zu untersuchen. Diesmal war eine ganz liebe Ärztin da, die mich untersuchte. Muttermund 4 cm, sie fahren nicht mehr nach Hause. Ich sollte meinen Koffer aus dem Auto holen und wieder hochkommen. Nun war es ungefähr 24 Uhr. Mein Mann und ich sind runter zum Auto und ich dachte wirklich, ich schaffe es nicht mehr nach oben, so schlimm waren die Schmerzen. Also hat er mich nur noch in den Fahrstuhl gezogen. Wir sind hochgefahren. Und in den Kreißsaal. Eine Hebamme hat nachgeschaut und der Muttermund war auf 7 cm innerhalb der 5 Minuten. Mir war so schlecht und noch mal sollte ich aufstehen. Da sie den Kreißsaal mit der Badewanne brauchten und ich doch noch mal in einen anderen sollte. Auf dem Flur bin ich dann zusammengebrochen und konnte nicht mehr. Mir war schlecht ich hatte solche Schmerzen - zu einfach eine durchgehende Wehe. Trotzdem bin ich irgendwann im anderen Kreißsaal angekommen. Ich habe nur noch gerufen, es geht los, er kommt jetzt und die Hebamme ganz ruhig, ach wenn ich schon drückt, dann geht es bald richtig los, ich dachte, ich spinne - einfach solche Schmerzen von Null auf Hundert. Voller Schmerzen habe ich mich noch auf diesem Stuhl gezogen Punkt zu dem Zeitpunkt hatte ich sogar noch meine Jeanshose an die sie mir zack runtergezogen hat im CTG war immer noch keine Wehe, ich hatte aber eine durchgehende Wehe und plötzlich gingen die Presswehen los.

 

Ungefähr vier oder fünf die Jeanshose noch halb an meinem Bein war Lias um 0.47 Uhr schon da. Der bis dahin absolut schönste Moment beim ganzen Leben. Und mit nichts zu vergleichen, alle Schmerzen waren sofort vergessen. Durch die schnelle Geburt hatte er große Anpassungsschwierigkeiten musste leider auf die Kinderintensivstation für eine Woche, was aber an sich überhaupt nicht schlimm war, da wir wundervolle Betreuung hatten – tolle Stillberatung dort und alles super geklappt hat. Wir durften schnell nach Hause, außerdem hat er in der zweiten Nacht kurz aufgehört zu atmen, doppelt froh war ich natürlich, dass er angeschlossen war und gut betreut. Jetzt ist der kleine Mann bereits 28 Monate, unfassbar. Es war eine Geburt, die ich wirklich unglaublich lange verarbeitet habe. Weil ich sagen muss, gerade bei der ersten Geburt rechnet man mit 10 20 Stunden, aber nicht mit einer. Leider war es auch so stressig den Tag, dass ich einfach alles überhaupt kaum wahrgenommen habe.

 

Geburt Milo am 7.11 2017 war meine zweite Geburt, dieser Tag begann mit einer Einleitung. Gefühlt Stunden hing ich am CTG voller Aufregung – eine Einleitung. Das wollte ich eigentlich nie. Nun war es aber soweit gegen 12 Uhr bekam ich die erste Tablette + 2 Stunden CTG. Ich hatte schon tierische Schmerzen und auch Wehen, die kannte ich ja nun von vor einem Jahr. Nein das kann nicht sein, sagte die Krankenschwester, Wehen kommen erst nach einer größeren Dosis das wäre ja nur eine Viertel-Tablette gewesen. Die leichten Wehen blieben aber, ich wartete ab. Um 18 Uhr gab es die nächste Tablette diesmal hatte ich überhaupt keine Schmerzen und lag bis 20 Uhr CTG. Ich wollte so gerne eine ganz schnelle Entbindung. Also ich meine zeitnah, da ich schnell wieder nach Hause zu meinem anderen Sohn wollte. Also natürlich mit Milo. Um 21 Uhr kam also meine Freundin und wir sind das Treppenhaus hoch und runter und plötzlich fingen die Wehen wieder an, sehr regelmäßig alle vier Minuten. Um 10 Uhr sollte ich zur kurzen Kontrolle in den Kreißsaal kommen. Das tat ich dann auch, zu diesem Zeitpunkt waren die Wehen schon alle 3 Minuten Punkt die Hebamme wollte ein CTG anschließen, aber ich habe sie direkt gebeten erstmal zu untersuchen, dass mir beim CTG die Wehen angezeigt werden. So war es dann auch Muttermund war bei 5 cm keine Wehe im CTG. Ich wusste was das heißt ganz schnell mein Mann anrufen und meine Freundin die ja gerade erst nach Hause gefahren ist dass sie bitte einmal zu Lias fährt und mein Mann kommt. Dann ging alles wie beim ersten Mal noch schneller. Die Wehen wurden immer schlimmer ich wurde nur noch schnell auf den Stuhl gesetzt. Wie mein Mann reingelaufen kam weiß ich nur noch so halb, weil die Schmerzen nicht wieder zu essen haben. Sehr schmerzhafte Wehen und vier Presswehen später um 22:26 Uhr war Milo geboren. Es war wieder eine wahnsinnig schnelle Geburt aber so viel angenehmer. Ich war ganz alleine im Kreißsaal ich durfte Milo noch ganz lange auf dem Arm behalten, es wurde sich so gut gekümmert. Auch Milo musste auf die Kinderintensiv, weil er durch die schnelle Geburt seine Temperatur nicht halten konnte und der Blutzucker nicht optimal war aber nach 3 Tagen durften wir dann auch nach Hause.

 

Alles in allem kann ich mich nicht beschweren wer wünscht sich nicht so tolle Geburten. Selbst die Intensivbehandlung war nicht schön, aber es gibt wirklich Schlimmeres. Mir war es immer wichtig, bei meinen Kindern zu sein und das war aber bei beiden kein Problem, ich durfte immer bei ihm bleiben immer bei ihm sein. Ich hatte eine super Betreuung und Beratung. Genauso wünsche ich es mir fürs dritte Kind wobei ich Angst habe dass ich dann nur zehn Minuten dauert.

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Was ich dir zu deinem 18. Geburtstag wünsche ........

 

Du bist doch gerade erst geboren. so klein. so hilflos. so niedlich und zerbrechlich. Kerngesund. und trotzdem hat Mama plötzlich so viel Angst , wie sie noch nie zuvor hatte. 

Ich wusste nicht, dass man für einen Menschen so viel Liebe empfinden kann . 

 

Und plötzlich rückt er immer näher. Dein 1.Geburtstag.

 

Am Abend zuvor weinte ich.

Viele Stunden überlegte ich, wo die Zeit geblieben ist und wie ich es schaffe, die Zeit anzuhalten, die eingefangen Momente noch einmal abzurufen. 

All die Erinnerungen an schöne Momente, der erste Schrei, deine panische Angst vorm Badewasser und den Geruch, deiner noch so empfindlichen Babyhaut . 

Nun kommen schon die ersten Zähnchen und laufen kannst du auch bald. 

Schritt für Schritt eroberst du unsere Wohnung und Opas Garten. 

Wie sehr du Kater Louis liebst und wie sehr er dich .obwohl du ihn ständig am Schwanz ziehst und er einen großen Bogen um dich macht. 

Die tollen Erfahrungen mit Opa, der dir so viele schöne Geschichten erzählt und mit dir die Welt entdeckt . 

Deine lieben Omas , die alles für dich tun würden und dich mit Liebe überschütten . 

Ja -da fallen mir 100 Sachen eine ... 1000...

 

Doch du und auch wir .... wir alle werden uns irgendwann nicht mehr an die Erlebnisse nicht erinnern.

 

Es gibt so viele Menschen, die dich lieben , dir nur das Beste wünschen und irgendwann , plötzlich und einfach so aus deinem Leben verschwinden werden . 

Aber noch bist du zu klein um dies zu verstehen.

 

Also kam mir eine Idee ..

 

Ich beauftragte jeden Gast deiner Geburtstagsfeier einen Brief zu schreiben.  

Einen Brief über dich. 

Über dich und was sie über dich denken.  

Ihre Gefühle und Gedanken, wenn du ihnen in den Sinn kommst oder wenn sie dich sehen .  

Die Erlebnisse mit dir. ob schön, ob traurig. 

Das Gefühl ,als sie dich zum ersten Mal gesehen haben.

 

Du sollst sehen - wie sie dich sehen. 

Beilegen sollen sie auserdem ein Foto von sich. 

 

Und tatsächlich kamen alle meinem Wunsch nach.

 

Diese Briefe bewahre ich seit deinem ersten Geburtstag auf. 

An deinem 18. Geburtstag werde ich sie zur Post bringen und an dich senden.

 

Ich wünsche mir, dass du sie an deinem 18. Geburtstag öffnest, dass du jeden Brief öffnest. Ihn liest. Und vielleicht erinnerst du dich an jeden einzelnen Menschen. 

Vielleicht fallen dir all die schönen Momente wieder ein. Vielleicht erinnerst du dich dann wieder an deinen Uropa, der damals schon 90 Jahre alt war, bei dem du immer auf dem Schoß gesessen oder ihm seinen Gehstock gemopst hast.

 

Ich wünsche dir, dass du Glücklich darüber bist, wie sehr du geliebt wurdest und wirst . 

Ich wünsche dir dass du erkennst, wie wichtig es ist , Menschen im Leben zu haben , die für einen da sind und die dich brauchen .  

Ich wünsche dir die schönsten Gefühle und Gedanken.

Die schönsten Erlebnisse und tollsten Eroberungen.

 

Ich wünsche dir zum 18. Geburtstag, dass du nicht vergisst wer du bist, dass du dir selbst treu bleibst und dass du dein Kind in dir nie verlierst .. 

 

Deine Mama

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Reisen mit Kleinkind, darauf kommt es an

 

Das Reisen mit Kleinkind kann für die Eltern und auch für mitreisende Geschwisterkinder sehr anstrengend sein. Das muss aber nicht sein. Es gibt viele Tipps für einen unbeschwerten Urlaub auch wenn eines der mitreisenden Kinder noch klein ist. Weniger Stress fängt schon zuhause an. Und zwar indem bei der Wahl des Urlaubsortes schon im Vorfeld die richtige Entscheidung trifft.

 

Der perfekte Ort für Reisen mit Kleinkind

Über das perfekte Reiseziel als Familie mit Kleinkind zu finden ist auf den ersten Blick nicht einfach. Dass Fernreisen überhaupt nicht in Frage kommen, ist eine veraltete Ansicht. Allerdings gehen die Reisen mit Kleinkind zum größten Teil doch eher ins Inland oder benachbarte Ausland. Es kommt bei der Wahl des Urlaubsortes natürlich auf das Alter des Kleinkindes an.

 

 

(Bild: 5697702 / Pixabay.com)

 

Gegen Reisen mit Kleinkind ans Meer spricht dabei auch nichts. Obwohl viele hier doch Vorbehalte haben. Vor allem wegen der oftmals stressigen Anreise mit dem Flugzeug. Hier muss man beachten, dass Flugreisen weitaus weniger Stress für die Kleinkinder und auch die Eltern und Geschwisterkinder bedeuten, als eine lange Autofahrt zum Beispiel nach Österreich, die Schweiz, nach Polen oder nach Italien.

 

Während auf der Autobahn und auf Landstraßen die Gefahr von Staus und einer noch länger dauernden Zeitspanne der Autofahrt groß ist, ist man zum Beispiel in eineinhalb Stunden nach Mallorca geflogen, wobei man natürlich noch die zwei Stunden Zeitfenster einplanen muss, die man vor dem Abflug am Flughafen für den Check-In benötigt. Die Busfahrt zum Hotel dauert dann meist nur noch einmal eine Stunde nach der Landung.

 

Buggy und Reisebett mitnehmen

Viele Familien scheuen vor Reisen mit Kleinkindern meist aus dem Grund zurück, weil ihnen der Aufwand des Packens zu groß ist. Wichtig ist, dass man sich vor der Buchung der Reise über die örtliche Infrastruktur erkundigt. Zum Beispiel, ob es die Möglichkeit gibt, im Hotel Buggys zu leihen. Wenn dies nicht möglich ist, sollte der vertraute Buggy mitgenommen werden. Aber natürlich nur dann, wenn es sich um ein gut zusammenklappbares Modell handelt.

 

Die höheren Gepäckkosten sollte man hier in Kauf nehmen. Dies gilt auch für Schlafgelegenheiten für das Kleinkind. Es gibt zum Beispiel kleine Pensionen, die über keine Kinderbetten verfügen. Die Anschaffung von einem Reisebett wäre dann sinnvoll.

 

Spiele, Spiele, Spiele für die Kurzweile

Reisen mit Kleinkind bedeutet für viele Eltern vor allem, dass die Kinder gut beschäftigt werden müssen. Denn Langeweile kommt bei Kleinkindern sehr schnell auf. Doch es gibt Tricks, wie selbst eine längere Autofahrt in den Urlaub fast ohne Gequengel und Geheule über die Bühne gehen kann. Das A und O ist, dass während der Anreise und der Rückfahrt für Kurzweile gesorgt werden kann.

 

Ältere Geschwisterkinder werden sich meist selbst beschäftigen. Mit lustigen Autospielen,  dem Anschauen von einem Videofilm über die im Auto eingebaute Anlage oder mit Musik hören. Kleinkindern sollten die Eltern möglichst ihr Lieblingsspielzeug in die Hand geben schon bei der Abfahrt, zum Beispiel das Lieblings-Kuscheltier. Dieses kann als wunderbarer Trostfaktor fungieren. Darüber hinaus sollten Bilderbücher oder Puzzle mit an Bord genommen werden.

 

Regelmäßig Pausen einlegen

Selbst wenn es einmal auf der Autobahn zu einem längeren Stau kommen sollte, können Reisen mit Kleinkind entspannt verlaufen. Und zwar indem die Eltern für eine gewisse Struktur sorgen. Das bedeutet auch, dass Pausen eingelegt werden. Diese sind auch für den Fahrer wichtig, der die Familienkutsche ja sicher am Urlaubsort bzw. zuhause anbringen möchte.

 

Esspausen sollten daher nie im Auto stattfinden. Es sei denn man befindet sich gerade auf der Autobahn im Stau. Lieber zu den gewohnten Essenszeiten, die die Familie hat. eine Raststätte oder einen Rastplatz ansteuern. Hier gibt es Sitzgelegenheiten und vielleicht auch einen Tisch. Und es besteht die Möglichkeit dass Toiletten aufgesucht werden. Im Idealfall sollte ein Rastplatz oder eine Raststätte angesteuert werden, wo es auch einen Spielplatz gibt.

 

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10 Mütter im Interview - Die dreisteste Situation in Bezug auf Fremde, die euch seit der Schwangerschaft passiert ist, war?

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„Das Verwandtschaft zu den ich selber Jahre lang schon überhaupt keinen Kontakt mehr habe auf einmal Anspruch auf den kleinen haben wollten, welchen ich jedoch unterbinden werde, da dadurch nur die Familie kaputt gemacht wird.“ (Julia B.)

 

„Eigentlich ist nichts Dreistes passiert. Außer dass mir Leute immer wieder an den Bauch gefasst haben. Ich habe es irgendwann mit Humor genommen.“ (Anne W.)

 

„Ich bin relativ zierlich und wurde öfter gefragt wie ich es geschafft habe schwanger zu werden. Habe dann angeboten eine Anleitung davon herzustellen.“ (Seyda A.)

 

„Das eine komplett fremde Frau einfach in den Wagen gegriffen hat und mein Sohn gestreichelt hat. Ich finde es einfach unangebracht, da kann man ja vorher einmal fragen, hätte das zwar trotzdem verneint aber ich hätte reagieren können. Das mag für manche auch nicht schlimm sein aber für mich war das wirklich schlimm.“ (Victoria M.)

 

„Das Leute mir nicht einmal einen Sitzplatz anbieten, obwohl neben Ihnen noch ein Platz frei wäre.“ (Marie G.)

 

„Während der Schwangerschaft gab es keine dreisten Situationen mit Fremden, also nicht das ich mich dran erinnern könnte.  Nur später dann mit Kinderwagen im Bus, wo die Leute keinen Platz machen um erstens mit dem Kinderwagen überhaupt in den Bus reinzukommen und das obwohl man im strömenden Regen an der Haltestelle steht oder halt das die Leute keinen Platz machen, wenn man im Bus den Kinderwagen an dem dafür vorgesehenen Ort hinstellen möchte.“ (Janine B.)

 

„Direkt nach der Entbindung wurde ich auf meinen noch dicken Bauch angesprochen. Ich fand es nicht nur unpassend und dreist, sondern auch sehr verletzend.“ (Emine A.)

 

„Mich hat einmal eine Frau in der Straßenbahn angeschaut und mich voll angemeckert das mein Baby ja nicht richtig angezogen wäre und hat mich echt ganz klein gemacht. Damals war ich einer der ersten Male mit meinem ersten Kind unterwegs. Er ist ein Winterkind und ich habe Ihn einfach gut eingepackt. War der Dame wohl zu viel.“ (Susanne B.)

 

„Ich arbeitete in der Schwangerschaft im Kundenservice der Bank und viele Mamas, verwechselten die Bank mit einem Streichelzoo. Ohne zu fragen tätschelte man mir andauernd den Bauch mit den Worten „Junge oder Mädchen?“.“  (Verena K.)

 

„Soweit ich mich erinnern kann, hat mir nie jemand ungefragt den Schwangerschaftsbauch getätschelt, aber als der Älteste noch relativ klein war, hat ihm einmal ein älterer Herr einfach über die Wange gestreichelt...das fand ich unmöglich!“ (Daniela F.)

 

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10 (Not)-Lügen von Müttern

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1. Der Spielplatz hat heute leider zu

Wer kennt es nicht, man möchte als Mutter auch mal einen Tag entspannen oder es ist zu kalt oder man möchte einfach nicht dass die neuen Schuhe kaputt gehen, da sagt man einfach mal dass der Spielplatz geschlossen sei.

 

2. Die Zahnfee ist aus Versehen auf dein Polizeiauto getreten

Wenn man ohne Absicht etwas von seinem Kind kaputt gemacht hat tut es einem in der Seele weh und man weiß nicht so recht wie man dies beichten soll, daher war einfach die Zahnfee schuld.

 

3. McDonalds hat nur ein mal im Monat auf

Man möchte ja schließlich nicht, dass sein Kind ständig zu Fast Food Restaurants geht und sich ungesund ernährt. Um schlechte Laune zu verhindern einfach sagen dass das jeweilige Restaurant nur selten geöffnet hat.

 

4. Mama und Papa gehen auch gleich schlafen

Damit man das Kind endlich zu Bett bringen kann, ist es manchmal hilfreich einfach zu behaupten dass man selber als Mutter auch gleich schlafen geht, obwohl man heimlich vielleicht noch Fernsehen guckt oder ein Buch liest.

 

5. Alle Legosteine, die nachts nicht aufgeräumt werden, fliegen weg ins Legoland

Dies ist offensichtlich, man möchte ja nur das alles schön aufgeräumt ist und nichts nachts liegen bleibt wo man auch rauftreten könnte. Da aufräumen nicht so beliebt ist, muss bisschen „gedroht“ werden.

 

6. Die Gummibärchen waren leider ausverkauft

Wenn man mal nicht zu viel Geld ausgeben möchte oder sein Kind gesünder ernähren möchte, dann muss man mal so tun dass die Gummibärchen die man mitbringen sollte, ausverkauft waren.

 

7. Dein Lieblingskuscheltier ist nicht weg, es macht nur Ferien

Dies kennen viele Mütter. Ein Teddy oder anderes Kuscheltier ist verschwunden und bis man es findet, sagt man es sei im Urlaub, damit das Kind nicht traurig ist, vielleicht kommt es ja wieder.

 

8. Keiner lacht über deine Zahnspange, alle coolen haben eine

Mütter sagen dies natürlich damit sich das Kind wohl fühlt. Es denkt, dass es normal sei etwas zu tragen, was ihm sonst unangenehm wäre. So ist das Kind stolz und freut sich vielleicht sogar darüber. 

 

9. Dein Handy muss sich ausruhen.

Es ist verständlich, dass Mütter nicht wollen, dass ihr Kind zu viel am Handy spielt. Daher müssen Notlügen her, wie zum Beispiel dass auch ein Handy Erholung braucht.

 

10. Papa ist gegen alle Tiere sehr allergisch.

Falls ein Kind unbedingt einen Hamster möchte, man als Mutter jedoch dagegen ist, sei es aus verschiedenen Gründen oder man Bedenken hat, das sich nicht genug drum gekümmert wird, muss man es ausreden was sehr schwer sein kann. Daher die vorgetäuschte Allergie als Notlösung.

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