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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Bei meinem jüngsten Sohn waren wir bei 40+4 im Krankenhaus zur Kontrolle. Es war ein Sonntag, die 2 großen waren versorgt und mein Mann war dabei. Nachdem die Hebamme geschaut hatte meinte sie nur "er macht keinerlei Anstalten".. Ich habe darauf hin gefragt ob man nicht einleiten könnte. Nein das könnte man erst am Mittwoch, außer es ist etwas nicht in Ordnung. Die Ärztin schaut jetzt aber nochmal drüber. Gesagt getan, die Ärztin schallte und meinte dann auch das alles ok war.. Ich wollte aber nicht mehr, diese Schwangerschaft war durch Krankenhaus-Aufenthalte geprägt und jetzt gerade war mein Mann da und die großen Kinder versorgt.. Nach einer halben Stunde betteln und bitten hat sie dann gemeint dass doch ein paar Verkalkungen zu sehen seien und wir einleiten könnten.. Ich sollte mich aber auf eine absolute Horror-Geburt einstellen. Mir wurde dann gegen 14 Uhr ein "Tampon" gelegt. Die Hebamme machte mir noch mächtig Vorwürfe und meinte dann das sie zum Glück Schicht-Ende hat und wir spazieren gehen sollen.. Gesagt getan. Der Tampon schlug eine halbe Stunde später schon an. Ctg unauffällig, Muttermund weich, Köpfchen drückt.. Bis 17 Uhr sind wir also hoch, runter und hin und her gelaufen..ich hatte starke Wehen und wollte meine Mama zusätzlich bei mir haben. Ich habe sie also angerufen.. Sie meinte nur: „Ich bin noch Fotos machen, aber so wie du dich anhörst hast du auch noch keine richtigen Wehen. Ich komme sobald ich fertig bin“.. Mein Mann machte währenddessen auch Witze.. Ich hätte bei unser Tochter ganz anders ausgesehen als es los ging.. Das würde noch dauern.. Um 17.30 hab ich mich dann unter heftigen Schmerzen in den Kreißsaal geschleppt.. Ctg angeschlossen.. Nicht eine Wehe, der Muttermund gerade einmal 1 cm geöffnet. Die Ärztin wurde hinzu gerufen, um den Tampon zu entfernen bevor ich noch heftigere Schmerzen bekomme.. Die Ärztin kam um 17.45 rein. Schaute.. Meinte nur „ach du Scheiße“ und zog mir alles aus und sagte zur Hebamme: „6 cm“.. Plötzlich kam dann um 17.47 doch eine Wehe die angezeigt wurde und ich durfte endlich pressen...eine weitere Wehe später, um 17.50, Uhr lag mein Sohn bei mir auf dem Bauch..Durch die schnelle Geburt kam der Mutterkuchen nicht hinterher und so lag ich dann noch 45 min in Fruchtwasser, Urin und Blut.. nebenbei verfluchte ich meinen Mann dem ich übriges während der Geburt so heftig die Hand zerdrückt habe das er tage später noch Erinnerung daran hatte. Und meine Mutter, die um 18.30 dann auch endlich mal da war.. Unser Lleinster hatte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und hat die schnelle Geburt sehr gut weg gesteckt. Ich hingegen kam mir auch eine Woche danach wie in Trance vor und konnte nicht richtig realisieren das ich so schnell mit so wenig Geburtsschmerzen ein Kind bekommen habe. Ich habe durch die schnelle Geburt, bei der Teile von der Fruchtblase zurück geblieben sind, 1 1/2 Wochen später einen Blutstau gehabt mit Fieber usw. Mit künstlichen Wehen, eingeleitet über einen Tropf wurde nachgeholfen. Erst danach, fast zwei Wochen nach der Geburt, fühlte ich mich nicht mehr benommen und konnte anfangen die Zeit richtig zu genießen..

 

Ich hoffe euch gefällt mein Geburtsbericht. Ich möchte damit niemandem Angst machen vor einer Einleitung oder einen schnellen Geburt. Aber es gibt viele Frauen die sich danach wie ich gefühlt habe. Das ist nichts schlimmes und nur weil man nicht stunden- oder sogar tagelang in den Wehen lag oder unendlichen Schmerzen hatte, kann eine so heftige schnelle Geburt auch sehr traumatisch sein..

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10 Mütter im Interview - Kinder sind die perfekte Ausrede oder? Erzählt uns eure Beste!

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"Ich glaube der Kleine wird krank, ich glaube wir sollten lieber zuhause bleiben" (Monja H.)

 

„Dank Mini mussten wir nicht auf die nervige Geburtstagsfeier der bösartigen Oma meines Mannes. „Das ist noch nichts für Ihn, da kommt er ganz aus dem Rhythmus“ „So viele Leute, und die Strecke ist so weit.“ Ich glaub wir sind manchmal schlechte Menschen. Aber diese Frau hat weder mir zum Geburtstag noch meinem Sohn zur Geburt gratuliert oder ähnliches! Das haben wir nicht nötig!“ (Luisa M.)

 

„Ich hatte einmal keine Lust auf Besuch und habe dann gesagt meine Tochter wäre krank. Ich hoffe ich komme dafür nicht in die Hölle.“ (Tina R.)

 

„Bisher gibt es da noch keine, außer dass man jetzt schon einmal schneller etwas absagen kann, weil der Kleine irgendwas hat.“ (Anne W.)

 

„Als ich einmal absolut keine Lust hatte mich mit Leuten zu treffen, da hatte ich keinen Babysitter gefunden. (Ich hatte mich erst gar nicht drum gekümmert).“ (Daniela F.)

 

„Wir haben ja erst seit 22 Monaten unseren Schatz, da brauchte man noch nicht so viele Ausreden.  Aber klar, wenn man auf einem Geburtstag keine Lust mehr hat oder so dann kann man es schnell aufs Kind schieben. Gute Ausrede für seinen Shoppingwahn ist auch das Kind...das braucht immer neue Klamotten.“ (Janine B.)

 

„Die Kleine hat Bauchkrämpfe, deshalb können wir leider nicht kommen. Sorry! (Emine A.)

 

„Mein Kind ist die perfekte Ausrede, wenn ich zu spät dran bin seit ich Mama bin, war ich nicht einmal mehr pünktlich. Außerdem drücken wir uns dank Kind vor einer langweiligen Trauung (leider ein richtig schlechter Pfarrer) im Sommer und kommen erst zur Feier.“ (Pia T.)

 

„Wir hatten erst die Läuse im Haus, und sind uns noch nicht sicher, dass wir alle wieder lausfrei sind.“ (Victoria M.)

 

„Ich war auf einer Babyparty eingeladen kurz nach meiner Fehlgeburt und fühlte mich wirklich fehl am Platz. Es wollte keine Freude aufkommen. Dann rief mein Mann mich an und meinte der kleinen geht es nicht gut. Ab nachhause und siehe da es war alles gut. Er wusste wohl, dass ich mich nicht wohl fühle.“ (Noreen E.)

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Die 10 besten Tipps für Taufpaten

 

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1. Die Taufe

 

Wir freuen uns, wenn ihr euch schon bei der Vorbereitung der Taufe aktiv einbringt. Bestimmt könnt ihr uns einige Aufgaben abnehmen.

Ihr könnt auch ganz direkt bei der Taufe mitwirken, indem ihr zum Beispiel die Taufkerze haltet oder die Fürbitten sprecht.

 

2. Um die Taufe herum

 

Ich weiß nicht, ob ihr es schon wusstet, aber bei vielen Taufen wird es so gehandhabt, dass die Taufpaten während der Zeremonie und auch bei der anschließenden Feier viele Fotos schießen. Damit könnt ihr dafür sorgen, dass dieser besonderer Tag für immer festgehalten wird.

 

3. Sprecht euch ab

 

In der Regel seid ihr zu zweit. Also setzt euch am besten vor der Taufe einmal zusammen und sprecht euch ab. Dann könnt ihr viele Aufgaben im Vorfeld schon aufteilen und habt später auch weniger zu tun.

 

4. Dauer der Patenschaft

 

In der Regel dauert die Patenschaft vom Tag der Taufe bis zum Tag der Firmung, bzw. der Konfirmation. Meistens wird sie auch noch bis zum 18. Geburtstag fortgesetzt. Wenn ihr zu unserem Kind eine besondere Bindung entwickelt, ist es natürlich auch möglich und schön, dass eure Patenschaft immer bestehen bleibt.

 

5. Geschenke

 

Geschenke kommen bei Kindern natürlich immer gut an, aber übertreibt es bitte nicht. Eine gute Idee ist es zum Beispiel, zur Taufe des Kindes ein Sparbuch anzulegen, dann könnt ihr jedes Jahr einen bestimmten Betrag einzahlen. Ansonsten genügt es vollkommen, wenn ihr unserem Kind zum Geburtstag und zu Weihnachten eine Kleinigkeit schenkt, wenn ihr möchtet.

 

6. Taufgeschenke

 

Viele Paten schenken zur Taufe etwas Besonderes. Das könnte etwa ein gravierter Taufteller sein oder ein persönlicheres Fotoalbum. Euch fällt bestimmt eine nette Idee ein, mit der ihr diesen Tag etwas besonderer machen könnt.

 

7. Ansprechpartner

 

Wichtiger als Geschenke ist natürlich eure persönliche Beziehung zu unserem Kind. Als Paten habt ihr mehr Abstand als wir und könnt somit auch Ansprechpartner bei Problemen sein. Plant gelegentlich Treffen oder Ausflüge ein, damit euer Patenkind das nötige Vertrauen zu euch aufbauen kann.

 

8. Die Voraussetzungen

 

In der katholischen Kirche müsst ihr mindestens 16 Jahre alt, getauft, katholisch firmiert und Kirchenmitglied sein.

Bei den Protestanten müsst ihr mindestens 14 Jahre alt, getauft und konfirmiert sein. Es genügt, wenn einer von euch Paten evangelisch ist, ihr müsst aber beide in der Kirche sein.

 

9. Religiöse Erziehung

 

Als Taufpaten wart ihr früher vor allem für die religiöse Erziehung des Kindes zuständig. Heute ist das nicht mehr ganz so wichtig, ihr solltet aber trotzdem dafür sorgen, dass unser Kind eine Kinderbibel besitzt und die wichtigsten kirchlichen Feste kennt.

 

10. Im Falle des Todes

 

Früher war es üblich, dass die Paten im Falle des Todes der Eltern für das Kind verantwortlich waren. Heute ist das kein Muss mehr, aber natürlich immer noch möglich. Diese Vormundschaft muss allerdings vorab mit einem Notar abgeklärt werden.

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Auf die Plätze, fertig - los geht es

Mein kleiner aber fixer Geburtsbericht. Meine Tochter ist jetzt bereits  3 Jahre alt. Und auch wenn die Schmerzen der Geburt schon nach wenigen Minuten vergessen waren, das Erlebnis hat sich fest in meine Gedanken gebrannt - und das ist auch gut so. Am Tag der Geburt meiner Tochter hätte ich nämlich im Leben nicht damit gerechnet, sie noch am selben Tag in meinen Armen halten zu können.

 

Auf die Plätze, fertig - los geht es

Der Morgen war ein ganz gewöhnlicher Morgen. Ich schlief aus, ich ging eine kleine Runde mit dem Hund spazieren und machte mich ein wenig zurecht. Meine Hebamme kam zu einem ganz normalen Vorsorgetermin vorbei. Nichts besonderes also. Bis zur Geburt waren noch gut 14 Tage Zeit, ich war also die Ruhe in Person. Ich kochte Kaffee und Tee und deckte den Tisch für den Besuch. 

Als meine Hebamme bei uns ankam, quatschen wir zunächst ein wenig über mein Wohlbefinden. Später legte ich mich zur Untersuchung auf die Couch, alles bereits reine Routine. Während ich also gemütlich mit frei liegendem Bauch auf der Couch lümmelte, wusch sich meine Hebamme die Hände. Sie trat zu mir ins Wohnzimmer und hielt plötzlich mitten im Satz inne. Mit der Untersuchung hatte sie noch gar nicht begonnen, sie stand noch einige Meter entfernt von der Couch. "Nimm deine Kliniktasche und fahr ins Krankenhaus", war alles was sie sagte. Ich war zunächst irgendwie leicht verwirrt. Es stellte sich heraus, dass sie auch aus einigen Metern Entfernung sehen konnte, dass mein Bauch eckig wurde. Laut ihrer Aussage hatte ich verdammt starke Wehen. "Merkst du denn gar nichts?" war die Frage. Naja ich hatte ein wenig Rückenschmerzen, aber an sich nichts neues. Die Fruchtblase war nicht geplatzt. 

Nachdem ich 20 Minuten erstmal meinen Mutterpass gesucht hatte - ja, ich hatte ihn scheinbar verlegt, ging es dann auch los ins Krankenhaus. Wir kamen auch ziemlich schnell an die Reihe. Es wurde einiges getestet, ich durfte ans CTG (in meiner Schwangerschaft bereits gefühlt das 100. mal) und es wurde geprüft, ob ich Fruchtwasser verliere. Allerdings war bei mir alles im grünen Bereich. Ich verlor kein Fruchtwasser und auch meine Wehen hatten sich wieder gelegt. Das könnte noch dauern hieß es.

Da bleiben sollte ich dennoch. Ich war mit meinen 21 Jahren wohl (laut Aussage der Hebammen) ziemlich jung, außerdem sei es mein erstes Kind. Im Krankenhaus bleiben kann also nicht schaden. Sollte sich über Nacht nichts ändern könnte ich auch nochmal nach Hause fahren. Super, ich kuschelte mich also ins Krankenhausbett und begann fröhlich zu lesen.

Währenddessen forderte ich Essen an - verdammt ich hatte Hunger! Mein Frühstück  bzw. Mittagessen musste schließlich etwas unsanft abgebrochen werden. Und so saß ich einige Stunden im Krankenhaus und aß so vor mich hin. Bis ich auf die Toilette musste. Als ich aufstand sammelte sich unter mir eine riesige Pfütze Blut. Also rief ich die Schwester. - Und man glaubt es kaum, ich durfte wundervolle 30 Minuten wieder am CTG liegen. Auch die stärkeren Wehen waren zurückgekehrt. Es war zwar nicht schmerzhaft aber so langsam wurde es wirklich unangenehm. Als die dortigen Hebammen auf das VTG schauten gaben sie allerdings wieder Entwarnung, aber man wolle mal nach meinem Blutverlust schauen.

Also lief ich, das erste mal in meinem Leben, in einen Kreißsaal. " BVB oder Schalke Fan?" wurde ich gefragt. Wie bitte!?! Die Hebamme lachte: "Wir haben einen blauen und einen gelben Kreissaal, irgendeinen Wunsch?". Lachend wanderten wir in den gelben Kreissaal. Dort sollte ich erstmal stehen bleiben, damit das Kind auch schön im Becken liegt, und man schauen kann was los ist. Als stand ich nun im Kreissaal herum. Trank ein wenig Wasser und schaute aus dem Fenster. Irgendwann wurde es dann doch verdammt unangenehm und ich musste mich hinsetzen. Da kam auch schon eine Hebamme um nachzuschauen. Nach einem kurzen Blick auf die untere Gegend sagte sie humorvoll "also ich hab gleich Feierabend, aber das schaffen wir noch, ihr Baby kommt - jetzt". Super dachte ich mir. Und gleich darauf ging es auch wirklich heftig los. Ich glaube, die Frauen in den anderen Kreißsälen konnten mich fluchen hören. Irgendwann dachte ich mir nur noch "ich muss jetzt pressen". Auch wenn die Hebammen anderer Meinung waren, ich wollte pressen! Also hieß es los pressen, und tatsächlich - ich lag schon in den Presswehen. Trotz anderer Aussage der Hebammen. Teilweise habe ich so viel gepresst, dass ich tatsächlich Sternchen gesehen habe. Ich hatte keine Schmerzmittel oder anderes, also ja ich habe die volle Geburt mitbekommen und gefühlt, wie mein Engel die Welt betrat. Und es war wunderschön. Knappe 10 Minuten habe ich gepresst. Dann war sie da, meine pure Liebe.  Während ich genäht wurde, lag sie auf meinem Bauch. Ich bin froh, dass ich nur "einige Macken" davon getragen habe. 

Wie lange ich im Kreissaal war? Eigentlich dürfte ich das wohl gar nicht sagen, weil Mamis, die eine lange Geburt und lange Wehen "ertragen" haben, mich jetzt wohl böse anschauen werden. Ich bin in den Kreissaal alleine hineingelaufen - und wurde eine Stunde später mit Baby wieder hinausgeschoben. 

 

Die ersten Stunden nach der Geburt

Nach der Geburt habe ich mich einfach wie auf Wolke sieben gefühlt, nachdem meine kleine Tochter geboren war, waren meine ersten Worte "Gib' sie mir". Ich musste allerdings warten, bis die Nabelschnur durchtrennt war. Doch dieses Glücksgefühl war nicht das einzige, was ich gefühlt habe.

Als meine Kleine weinte, wusste ich nicht, was sie eigentlich wollte. Ich legte sie an die Brust an und mein Schatz fing an zu trinken. Man sollte meinen, ich war total stolz, aber eigentlich hatte ich die ganze Zeit Angst, etwas falsch zu machen. Drei mal rief ich die Schwester in mein Zimmer, damit sie sich anschauen kann, ob meine Tochter auch richtig an der Brust liegt. Ich war verkrampft und hatte Angst, sie würde an der Brust ersticken weil vielleicht ihre Nase nicht frei war. Also machte ich ihr immer genug Platz zum Atmen. Schon bald taten mir meine Brust, meine Arme und mein Rücken weh. Vor allem, da ich wahrscheinlich am Anfang vollkommen falsch saß und verkrampft war. Als mein Baby schlief, betrachtete ich sie voller Glück. Doch ja, ich legte sie in ihr Beistellbettchen. Man glaubt es kaum, aber so eine Geburt ist anstrengend. Ich rief ebenfalls die Nachtschwester, damit sie die Kleine für ein paar Stunden mitnimmt. Das ist einer der Vorteile von den Tagen im Krankenhaus. Ich wollte irgendwann einfach nur noch schlafen. Auch wenn "meine" Geburt ziemlich schnell vorbei war, ich war vollkommen erschöpft. In der ersten Nacht rief ich zwei mal nach der Nachtschwester, ich brauchte Schmerztabletten für die Nachwehen - niemals hätte ich damit gerechnet, dass die so weh tun würden. Sie brachten mich um den Verstand, beinahe mehr als die richtigen Wehen bei der Geburt.

 

Ich persönlich empfand die Geburt als etwas so unglaublich wundervolles. Die Zeit seit meine Tochter geboren wurde, ist unersetzlich. Wunderschön und emotional, ja auch noch jetzt, 3 Jahre später.

 

Carina

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10 Mütter im Interview - Jetzt einmal ehrlich: Wann geht ihr abends ins Bett?

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„Ich bringe Mini 20.00 Uhr ins Bett ab und zu schlafe ich gleich mit ein. Traurig aber wahr! Sonst gehe ich gegen 22.00 Uhr ins Bett, mache in den Kinderfreien Stunden oft noch etwas Haushalt oder genieße meinen Mann.“ (Luisa M.)

 

„Zwischen 22.00 und 23.00 Uhr.“ (Monja H.)

 

„Wir schlafen ab 22 Uhr meist auf der Couch. Manchmal auch schon 21 Uhr. Ins Bett gehen wir dann meist um 24/1 Uhr, wenn die nächste Stillmahlzeit dran ist.“ (Pia T.)

 

„So früh wie möglich. Meistens mit den Kindern gegen 20 Uhr, spätestens um 22 Uhr bin ich meistens dann aber im Bett. Länger schaffe ich selten.“ (Tina R.)

 

„Dann, wenn ich müde bin.“ (Anne W.)

 

„Manchmal schon 21 Uhr an anderen Tagen erst 24 Uhr, das schlimme ist meistens gar nicht die Müdigkeit abends, sondern das Aufstehen am nächsten Morgen... am besten die Kaffeemaschine auf den Nachttisch.“ (Victoria M.)

 

„Unterschiedlich, Manchmal Schlaf ich neben dem Mini Mann sogar schon vor ihm ein. Manchmal aber auch erst weit nach Mitternacht.“ (Janine B.)

 

„Mein Rhythmus richtet sich absolut nach unserem Baby. Mittlerweile schaffen wir es spätestens um 23:00 Uhr im Bett zu sein.“ (Emine A.)

 

„Mittlerweile gehe ich immer zwischen 22:00 und 24:00 ins Bett! Ab und zu gibt´s auch Tage, da gehe ich um 20:00 schlafen!“ (Daniela F.)

 

„Meistens schlafe ich vor 22.00 auf der Couch ein...manchmal früher, selten später!“ (Claudia A.)

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10 Tipps um den richtigen Kinderarzt zu finden

 

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1. Empfehlungen einholen

Besonders wertvoll ist es, wenn man schon aus dem Bekanntenkreis oder der Familie einen Kinderarzt empfohlen bekommt. Aber auch im Krankenhaus oder bei der Landesärztekammer sind Listen der Kinderärzte in der jeweiligen Region erhältlich.

 

2. Checkliste festlegen

Besonders hilfreich bei der Suche nach dem richtigen Kinderarzt ist es, für sich selbst eine Liste anzufertigen, welche die wichtigsten, persönlichen Anforderungen und Erwartungen an den Kinderarzt festhält. So lässt sich der Kreis der infrage kommenden Ärzte eingrenzen.

 

3. Bewertungen im Internet

Im Internet gibt es zahlreiche Portale, auf welchen Eltern die Möglichkeit haben, Kinderärzte zu bewerten. Dementsprechend kann hier auch jeder die Bewertungen einsehen und sich über die Qualität des Arztes informieren.

 

4. Die Lage der Praxis

Es ist besonders wichtig, dass der Kinderarzt in der Nähe des Wohnortes liegt. So kann er im Notfall schnell erreicht werden oder auch mal für einen Hausbesuch vorbeikommen. Besonders in ländlichen Regionen ist dies ein wichtiges Entscheidungskriterium.

 

5. Öffnungszeiten und Kontakt

Je nachdem, wie flexibel man selbst ist, sind auch die Öffnungszeiten relevant, so dass auch berufstätige Eltern die Möglichkeit haben, problemlos mit ihrem Kind zu den Untersuchungen zu gehen. Viele Kinderärzte bieten auch eine telefonische Erreichbarkeit an, wenn es um Nachfragen oder einfachere Fragestellungen geht, die auch eben am Telefon besprochen werden können. Zudem kann auch die Kontaktaufnahme per E-Mail eine Zusatzoption sein.

 

6. Kompetenzen und Fachgebiete

Viele Kinderärzte sind vor allem Allgemeinmediziner. Dies ist im Normalfall auch völlig ausreichend. Jedoch gibt es auch Kinderärzte, die sich beispielsweise auf Homöopathie spezialisiert haben oder über Zusatzqualifikationen oder Fachgebiete verfügen. Dies kann für viele Mütter ein wichtiges Entscheidungskriterium sein.

 

7. Die Praxis

Die Praxis sollte hell und freundlich sein und kindgerecht eingerichtet sein. Viele Praxen verfügen zum Beispiel über eine Spielecke, um die Wartezeit zu verkürzen. Auch das Praxisteam sollte offen und freundlich sein und einen herzlichen Umgang mit den Kleinen pflegen. Selbstverständlich sollte die Arztpraxis auch sauber und gepflegt sein.

 

8. Der Kinderarzt selbst

Ob Mann oder Frau – das müssen die Eltern selbst entscheiden. Wichtig ist es, dass der Kinderarzt eine positive und ruhige Ausstrahlung hat und liebevoll mit den Kleinen umgeht. Er sollte sich Zeit nehmen für Fragen und geduldig sein. Die Sorgen der Eltern sollte er ernst nehmen und Verständnis zeigen. Eltern sollten mit einem vertrauensvollen und sicheren Gefühl zu ihrem Arzt gehen können.

 

9. Termine

Da Kinder doch meist häufiger erkranken und auch spontan ein Besuch beim Kinderarzt nötig sein kann, sollten Termine auch kurzfristig und ohne längere Wartezeiten möglich sein.

 

10. Vertrauen

Da Eltern dem Arzt das Wichtigste in ihrem Leben anvertrauen – nämlich die Gesundheit ihres Kindes – ist es natürlich besonders wichtig, dass die Vertrauensbasis zu dem Kinderarzt stimmt. Sollte man als Elternteil kein gutes Gefühl haben, hat man natürlich jederzeit die Möglichkeit, den Kinderarzt ohne Angabe von Gründen zu wechseln.

 
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10 Mütter im Interview - Wie habt ihr den Namen eurer Kinder ausgewählt?

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„Wir lagen diskutierend auf dem Sofa und haben uns gegenseitig Namen an den Kopf geworfen, mich ärgert ein wenig, dass mein Mann auf diese tolle Idee kam. Armin – kurz, knapp, selten und deutsch.“ (Luisa M.)

 

„Das hat ewig gedauert, aber im Endeffekt sollte er uns nicht auf die Nerven gehen und wir mussten ihn immer aufschreiben um zu sehen ob er uns gefällt.“ (Pia T.)

 

„Ich hatte mir den Namen ausgedacht. Mein Mann fand ihn nicht schön. Irgendwann kam er um die Ecke und meinte, doch den nehmen wir. Was ich aber nicht mehr wollte, weil er den Namen ja zunächst blöd fand an sofort nannte meinen Mann das Baby bei seinem Namen im Bauch und als ich dann einmal den Namen erwähnte, weil ich meinte, dass er tritt... war klar das wird er.“ (Anne W.)

 

„Ich habe einfach geschaut, vor allem im Internet, was beiden gefällt und weil beide Namen der Kinder sehr kurz sind, gab es noch einen zweiten ohne Bindestrich mit Bedeutung.“ (Tina R.)

 

„Als ich meinen Mann kennenlernte, war klar, dass sein erster Sohn P. heißen soll. Unser erstes Kind ist ein Junge, er heißt P.! Den zweiten Namen von P. habe ich ausgesucht. Beim 2. Kind (eine Tochter) habe ich den Namen ausgesucht, mein Mann den 2. Namen. Beim 3. Kind (Junge) haben wir uns auf einen Namen geeinigt und ich habe als Zweitnamen den Namen meines früh verstorbenen Onkels gewählt. Wir finden die Namen, die wir unseren Kindern gegeben haben einfach gut.“ (Daniela F.)

 

„Emilia kam durch einen Film und Valentina bedeutet u.a. die "Gesunde"...nach der Punktion bei der zweiten SW.“ (Claudia A.)

 

„Jungenname war sehr schwer, Mädchen wäre viel einfacher geworden.  Anfang haben wir uns Namen gegenseitig gesagt und evtl. gut befundene oder " ja damit könnte ich mich anfreunden " Namen aufgeschrieben, allerdings kam da nicht wirklich viel bei raus. Also App aufs Handy...zuerst hat die Mama dann ausgewählt welche sie toll findet, danach der Papa. Anschließend hat die App dann Übereinstimmungen gezeigt. Bei uns genau NULL. Naja aber dann kam der Name Neo und der war es dann.“ (Janine B.)

 

„Unsere Tochter hat einen Doppelnamen. Mein Mann hat einen ausgewählt und ich den anderen.“ (Emine A.)

 

„Wir haben einfach ein paar Bücher durchforstet und hatten dann den ersten und da er noch einen 2. hat haben wir geschaut was gut zu dem ersten passt und dass jeder einen Namen aussuchen konnte.“ (Victoria M.)

 

„Wir haben sehr lange diskutiert. Es war einfach schwer einen Jungen Namen zu finden. Für ein Mädchen stand er recht schnell fest. Letztendlich hat meine Großmutter ihn eines mittags beim Essen in den Raum geworfen und wir haben uns sofort in den Namen verliebt.“ (Monja H.)

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10 Erziehungstipps, an die man sich doch nicht halten wird

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1. „Lass Sie/Ihn Schreien“

Vor der Schwangerschaft warst du überzeugt. Du würdest nicht so eine Mutter werden, die bei jedem Pieps ans Bett Ihres Schützlings springt. Tja, in Anbetracht von genervten Nachbarn und einem drohenden Polizeibesuch wegen nächtlicher Ruhestörung, möchtest du bei den umliegenden Bewohnern nicht den Eindruck erwecken, dass Kind schreie wegen einer Misshandlung so. Ganz tief im Innern ist daneben natürlich auch der Aspekt, dass du dein Baby sich nicht herzzerreißend in den Schlaf schreien lassen möchtest.

 

2. „Kinder brauchen feste Regeln“

Ja, schon klar. Theorie und Praxis fallen da aber manchmal auseinander. Und wie heißt es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

3. „Kinder brauchen gesunde Ernährung und feste Essenszeiten“

Toller Tipp, du Supermami. Wann genau soll ich denn tagtäglich das Superdinner kochen? Vielleicht auf dem Weg zum Fußballtraining, wo der Große abgeholt werden will oder lieber gleich direkt nach dem Babyschwimmen? Es hat schließlich noch keinem Kind geschadet, mal ein Brötchen vom Bäcker im Auto zu verzehren. Ohne Krümel macht es sowieso kein Spaß…

 

4. „Süßigkeiten sind für Kinder nicht gut“

Stimmt. Und was sage ich der Schwiegermutter, wenn Sie mit den verflixten Schokobons zu Besuch kommt? Und wie erkläre ich meinem Kind, dass Mama und Papa abends heimlich naschen, während das Kind süßigkeitenmäßig auf dem Trockenen sitzt?

 

5. „Kinder sollten nicht zu viele Spielsachen beherbergen“

Nein, sollten Sie nicht. Finde ich auch. Die 10 Tanten, die sich bei dem kleinen Nesthäkchen aber als Lieblingsverwandter outen wollen, nicht. Vorsätze sind gut, aber auch nur solange, wie andere sie auch einhalten. Und wer will schon so eine Rabenmutter sein und dem Kind das heißgeliebte neue Spielzeug aus den Händen reißen?

 

6. „Man darf Kinder nicht zu sehr verwöhnen“

Wer solche Tipps von sich gibt, saß noch nie vor einem kleinen niedlichen Küken mit großen Kugelaugen und Dackelblick. Selbst eisernes Durchhaltevermögen fängt hier an zu bröckeln.

 

7. „Das muss er/sie aber alleine können“

Sicher müssen Kleinkinder so einiges lernen und vor allem Selbstständigkeit – keine Frage. Dies ist nicht zu unterschätzen, will man später kein Kind, das auf „Hotel Mama“ extrem viel Wert legt. Aber, wenn man zum dringenden Arztbesuch – zu dem man sowieso schon zu spät kommt – nicht nochmal 45 Minuten draufpacken will, weil das Kind den Schuh nicht zubekommt, dann…Dann packt man schnell mal selbst Hand an.

 

8. „Manche Sachen muss man einfach aussitzen“

Auch so ein Satz, der problemlos von einem kinderlosen Besserwisser stammen könnte. Hat sich schon jemand ein Trotzduell mit einem Kleinkind im Supermarkt geliefert? Vor den Augen aller anderen Kunden? Nein? Gut. Ich nämlich auch nicht. Irgendwann wird das Kind frustriert unter den Arm geklemmt. Aber nächstes Mal bin ich dann wirklich konsequent!

 

9. „Selbstversuch macht klug“

Aber es ist definitiv keine Erfahrung wert, wenn der Selbstversuch in einem Krankenhausbesuch oder einer apokalyptischen Katastrophe endet. Da greift man als Mama dann doch lieber vorher ein.

 

10. „Ein Kind hat im Elternschlafzimmer nichts verloren“

Prinzipiell ist das ein sehr wertvoller Tipp. Aber frischgewordene Eltern wollen nur eins: Schlafen, Schlafen, Schlafen. Und, wenn der Preis eben mal eine Nacht des Schützlings im Elternbett ist – dann ist das einfach so. Und hat sicherlich auch noch nicht die komplette Erziehung versaut.

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10 Mütter im Interview - Hund, Katze, Maus - Eure Meinung zu Babys und den direkten Umgang mit Tieren?

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„Wir hatten immer Katzen....alleine habe ich sie aber nie zusammengelassen!“ (Claudia A.)

 

„Wir leben auf dem Land, mit vielen Tieren! Uns ist es auch wichtig, dass Armin mit Tieren aufwächst, doch bitte nur draußen! Für mich gehören Tiere auf den Hof, Stall oder Weide und nicht ins Bett oder aufs Sofa!“ (Luisa M.)

 

„Unser Hund schläft weiterhin mit im Bett und interessiert sich null fürs Baby. Sie sollten zusammen aufwachsen, dann klappt das auch am besten!“ (Pia T.)

 

„An sich finde ich es schön, wenn Kinder mit Tieren aufwachsen. Aber ich bin selbst nicht so der Haustier-Typ. Deshalb haben wir momentan keine Haustiere. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das ja auch irgendwann einmal.“ (Monja H.)

 

„Tiere und generell die Natur sollte das Kind kennen und lieben. Es fördert das Immunsystem und macht aus dem Kind einen besseren Menschen.“ (Emine A.)

 

„Wir haben einen Hund seitdem unser Großer 2 Jahre alt ist. Das hat gut funktioniert. Wir haben die beiden nicht alleine in einem Raum gelassen als sie klein waren. Ich glaube, wir gehen da ganz normal mit um und die Kinder auch, sie vertrauen unserem Hund und sie fühlen sich durch ihn beschützt!“ (Daniela F.)

 

„Ich find es wichtig und gut, dass Kinder schon früh den Umgang mit Tieren lernen.“ (Anne W.)

 

„Der Kontakt ist sehr wichtig, bei uns darf auch ins Gesicht geküsst werden von Hund und Katze.“ (Tina R.)

 

„Wir haben selbst keine Haustiere. Ich find dem Umgang im Kleinkind Alter schon wichtig aber ich würde es nicht wollen das eine Katze oder ein Hund mein paar Monate altes Baby abschlabbert. Die Schwiegermutter hat auch einen Hund, der lässt sich alles gefallen von Neo aber das ist halt dann bei anderen Hunden schwierig.“ (Janine B.)

 

„Tiere und Kinder finde ich klasse, ist meiner Meinung nach wirklich gut für das Sozialverhalten, aber die Tiere benötigen eben auch Zeit und ein Tier zu kaufen nur um dem Kind einen Gefallen zu tun fände ich nicht gut. Da müssen die Eltern schon selber auch Lust drauf haben, ansonsten gibt es ja wunderbare Tierparks wo man dem Streicheltrieb seinen Lauf lassen kann.“ (Victoria M.)

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10 Tipps zur entspannten Hausaufgabe mit dem Kind

 

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1. Das perfekte Plätzchen

Sind wir mal ehrlich: Auch wir können am besten in einer unaufgeregten und aufgeräumten Umgebung arbeiten. Anstatt am Küchentisch zwischen Spielsachen, Tellern von der letzten Mahlzeit und dem nebenbei laufendem Fernseher ist es also ratsam, einen Schreibtisch mit guten Lichteinfall und möglichst wenig Ablenkung zu wählen.

 

2. Technik vermeiden

Egal, ob das Smartphone, der Fernseher oder das Radio – Technik ist nicht nur bei Kindern ein echter Aufmerksamkeitskiller. Macht dem Kind klar, dass es seine Hausaufgabe ohne medialen Einfluss viel schneller erledigt hat und seine Freizeit dann voll und ganz – nicht nur halbseidig – genießen kann. Das Smartphone hat während der Hausaufgabenzeit einfach mal Pause.

 

3. Der perfekte Zeitpunkt 

Leider gibt es keine perfekte Formel für jedes Kind. Ihr kennt Euer Kind am besten. Ist es sinnvoller, die Hausaufgaben vor oder nach dem Essen, Spielen etc. zu machen? Ein Tipp sei dann aber doch mitgegeben: Früh morgens oder sehr spät abends – mit dem Druck, die Hausaufgaben aber JETZT unbedingt noch fertig machen zu müssen – ist es unsinnig, das Kind mit seinen schulischen Pflichten zu konfrontieren. 

 

4. Hilfe ? Ja!

Natürlich dürfen und sollen Eltern helfen! Es ist nicht nur ein Zeichen von Interesse, sondern motiviert das Kind eventuell auch, die Hausaufgaben zügig zu erledigen. Allerdings solltet Ihr die Hilfe dem Alter Eures Kindes anpassen. Es gibt erhebliche Unterschiede, ob Ihr dem 8-Jährigen oder dem 14-Jährigen Hilfestellung leisten müsst.

 

5. Keine Lösungen vorsagen

Es ist eigentlich selbstverständlich. Lösungen vorsagen hat noch keinem was geholfen. Es ist ratsamer, dem Kind Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

 

6. Belohnungen als Reize einsetzen

Okay, Kinder sollten nicht für jedes Händewaschen einen Bonbon einfordern wollen. Das ist keine Erziehung zur Selbstständigkeit. Hat Euer Kind aber eine besonders schwere Hausaufgabe gemeistert, ist es auch mal legitim, es mit einem Fußballspiel oder dem Schauen des Lieblingsfilms zu belohnen.

 

7. Schimpfen und Strafen vermeiden

Schimpfen und Strafen bei Misserfolgen wirkt kontraproduktiv. Ein Jeder kennt es eigentlich selbst: Man wird trotzig und hat noch viel weniger Ambition, das fehlerhafte Ergebnis noch einmal zu beleuchten und gegebenenfalls zu korrigieren.

 

8. Pausen einbauen

Wir kennen es – aus der Schule, aus dem Studium, aus der Ausbildung, vom Job. Wenn die Luft raus ist, ist die Luft raus. Da hilft auch der beste Wille nichts. Pausen müssen sein. Idealerweise sind für Kinder – je nach Alter natürlich – alle 30 Minuten eine kleine Verschnaufpause angebracht.

 

9. Für ein entspanntes Klima sorgen

Euer Kind ist gestresst? Es hat sich besonders über einen Lehrer, einen Freund oder eine Note geärgert? Versucht, sämtlichen Alltagsbalast und Ärger zunächst aufzuklären und aus der Welt zu schaffen. Entspannt machen sich die Hausaufgaben nämlich viel besser.

 

10. Neugier wecken

Wie oft hat man sich in seiner eigenen Schulzeit gefragt: „Wofür brauche ich das?“ Versucht Eurem Kind klarzumachen, was es später damit anfangen kann und was es ihm bringt. Das motiviert auf Dauer und weckt die Neugier, Weiterführendes zu erlernen.

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