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Fetales Alkoholsyndrom - Das unsichtbare Handicap - Donnerstagsblogserie

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“Wenn ich sage, was ich habe, gucken mich alle an und denken, ich spinne”

 

Alexia, heute 17 Jahre alt, hat das Fetale Alkoholsyndrom. Als sie 10 Jahre alt war, wurde das schwere Handicap bei ihr diagnosdiziert. Im Interview begegne ich einem fröhlichen, selbstbewussten und aufgeschlossen Menschen, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Zu Recht. Denn sie hat viel erlebt und ertragen müssen. Am wenigsten erträgt sie, dass unentwegt neue Kinder mit dem Fetalen Alkoholsyndrom auf die Welt kommen, obwohl das durch Aufklärung vermeidbar wäre. Deshalb unterstützt sie mit herausragendem Einsatz unsere Kampagne.

 

Wann ist Dir das erste Mal bewusst gewesen, dass Du anders bist als die anderen?

Alexia: Als ich andere Mädels in der Stadt gesehen habe, die ohne ihre Mutter unterwegs waren. Das ging ja für mich aus verschiedenen Gründen überhaupt nicht.

 

Welche Beeinträchtigungen durch FAS hast Du, welche stören Dich am meisten?

Alexia: Am meisten nervt und frustriert mich, dass ich Gefühle nicht richtig kontrollieren kann. Freude kann ganz schnell in Wut umkippen und Wut in Traurigkeit. Und all das von einer auf die andere Sekunde, ohne dass ich etwas dagegen tun kann. Ich kann auch schlecht mit Aufregung umgehen. Das kann auch sehr schnell in Wut umschwenken.

 

Das Vergessen ist auch sehr schlimm. Ich lerne etwas in der Schule, kann es wirklich richtig gut, komme nach Hause und möchte es meiner Mutter erzählen – ich weiß nichts mehr, es ist wie ausradiert.

Ich habe kein Gefühl für Zeit, ich kann sie nicht greifen. Die Uhr kann ich nur digital.

Und auch Orientierung habe ich nicht. Ständig Wiederholtes, Gewohntes – das geht. Aber wehe es passieren Abweichungen. Und ich alleine in der Fremde? Da habe ich keine Chance.

 

Wenn Du mich quälen willst, gib’ mir Matheaufgaben.

Meine Konzentrationsfähigkeit reicht nur für eine Stunde.

Druck kann ich nicht aushalten. Innerlich läuft alles Sturm. Ganz schlimm.

An manchen Tagen spüre ich keine Schmerzen. Da kann ich mir beispielsweise Blasen laufen bis die Schuhe voller Blut sind und merke es nicht. Und morgen kann es dann wieder ganz anders sein. Das macht mir auch Angst.

Ach ja, mit Geld umgehen, das kann ich gar nicht. Erst gebe ich ganz lange gar nichst aus, dann ist plötzlich alles auf einmal weg und ich weiß nicht mehr wofür.

 

Wie versuchst Du, Deine Schwierigkeiten etwas in den Griff zu bekommen?

Alexia: Ich muss immer meine Kopfhörer dabei haben. Wenn ich in Not bin und meine Umwelt ausschalten muss, dann drehe ich die Musik extrem laut, dass ich nichts anderes mehr wahrnehmen muss und kann. 

Gegen innere Unruhe, Anspannung, Nervosität habe ich zwei Igelbälle – einen weichen und einen harten. Den harten, den brauche ich, um zu merken, dass ich noch da bin. Den weichen Ball nehme ich zum Beruhigen.

Außerdem bekomme ich Medikamente, die mir helfen.

 

Welche besonderen Talente hast Du?

Alexia: Ich kann sehr gut reflektieren und mich in andere hineinfühlen. Ich ahne oft Dinge, die dann tatsächlich eintreten.

Ich kann sehr gut mit Tieren umgehen und mit kleinen Kindern. 

 

Wie begegnen Dir Menschen, die keine Ahnung von FAS haben?

Alexia: Da man mir nichts ansieht, denken sie, ich sei “normal”. Selbst wenn ich es Erwachsenen erkläre, dann wollen die mir das nicht glauben. Die denken immer, ich sei nur frech und man könne mein dummes Verhalten weg-erziehen. Selbst Lehrer behaupten, dass man FAS weg-erziehen kann. Eine Leiterin hat meiner Mutter mal gesagt, dass ich mir die Krankheit ja nur ausgedacht habe als Ausrede für mein Benehmen. Ich dachte, ich höre nicht richtig, als ich das erfahren habe.

 

Hast Du Schwierigkeiten Freunde zu finden? Wenn ja, warum?

Alexia: Das macht mir sehr zu schaffen, dass es schwierig ist, Freunde zu finden. Die meisten sehen nicht, dass ich FAS habe und denken alle, dass ich normal bin. Wenn ich ihnen das dann sage, dann gucken die mich an, als ob ich spinne. Die wollen das dann gar nicht glauben.

Ich hatte mal eine Freundin, die hat mich ganz so gemocht wie ich war. Die hat mich richtig verstanden. Leider sind die dann weggezogen.

Jetzt habe ich einen festen Freund. Der hat auch so seine Probleme. Er kann zum Beispiel auch nicht gut Druck aushalten. Ich kann das ja gut verstehen. Wir ergänzen uns super. Das sagen auch meine Eltern.

 

Hast Du Ausgrenzung erlebt, wenn ja, in welcher Form?

Alexia: Es sind immer wieder Leute über whatsapp auf mich losgegangen. Als ich mal in einer Reha war, habe ich richtiges Mobbing erlebt. 

Die verstehen alle nicht, dass FAS eine Krankheit ist und werden böse. Teilweise bin ich richtiggehend bedroht worden. Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, warum die nichts mit mir zu tun haben wollen. Das ist doof. Es macht mich traurig und wütend zugleich.

 

Welche Unterstützung hast Du bisher bekommen und was hat Dir besonders gut getan?

Alexia: Ich reite, seit ich drei Jahre alt bin. Meine Mama hat mich das erste Mal auf der Lochmühle auf ein Pferd gesetzt. Seitdem bin ich einmal die Woche beim therapeutischen Reiten.

Sprachtherapie und auch Ergotherapie haben mir gut getan.

Es ist schön, Hunde und Katzen zu haben so wie wir.

 

Was wünschst Du Dir, was Dein Leben leichter machen würde?

Alexia: Ich wünsche mir mehr Hilfe, vor allem in der Schule. Ich wünsche mir, dass die Lehrer besser geschult werden, mehr Fortbildung bekommen, damit sie FAS verstehen und besser auf uns eingehen können. Es ist doch ein Unding, dass sich die Lehrer einfach ihr eigenes Bild machen und versuchen, uns umzuerziehen. Das geht doch sowieso nicht. 

Ich hatte mal eine Lehrerin, die sprach mit mir, als ob ich drei Jahre alt wäre. Als ich mal eine Pause von ihr brauchte und weggehen wollte, hat sie mich am Genick und den Händen festgehalten und mir befohlen dazubleiben. Meiner Mutter hat sie gesagt, ich sei nicht beschulbar. Ich finde, sie hat den falschen Beruf.

 

Welchen Berufswunsch hast Du?

Alexia: Ich würde gerne mit Tieren arbeiten. Vielleicht kann ich ja Tierarzthelferin werden. Was mich auch interessiert, ist die Umwelt. Ich mache mir viel Gedanken über die Umweltverschmutzung. Ich kann nicht verstehen, dass die Menschen die Umwelt allein schon dadurch verschmutzen, dass sie ständig Plastik, Flaschen und andere Sachen einfach in die Gegend schmeißen.

 

Kennst Du Deine biologische Mutter? Welche Gefühle hast Du, wenn Du an sie denkst?

Alexia: Ich kenne sie nur vom Foto. Ich will sie gar nicht kennen lernen. Ich habe so ein schönes Leben und stehe mit beiden Beinen im Leben. Das haut mich dann nur weg, wenn ich ihr begegnen würde und das will ich nicht. 

Ich habe Wut und bin sehr traurig, wenn ich darüber nachdenke. Sie leugnet, dass sie getrunken hat. Meine biologische Mutter sehe ich lediglich als eine Erzeugerin. 

Meine Mutter ist die, die mich groß gezogen hat, die, die immer für mich da war und ist und mich immer unterstützt. Alles andere zählt für mich nicht.

 

Hast Du Dich schon immer so mutig dazu bekannt FAS zu haben?

Alexia: Nein, überhaupt nicht. Der Mut kam erst durch die Feuerwehr. Mein Bruder ist da hingegangen. Eines Tages hat er mich mitgenommen. Sechs Jahre bin ich dabei geblieben. Daher habe ich mein sicheres Auftreten bekommen.

Ich habe dann aber aufgehört, als ich bei einer Mannschaftsprüfung mitmachen sollte. Allein die Vorstellung, ich mache bei der Prüfung einen Fehler, der dann der ganzen Mannschaft angerechnet wird und sie deshalb durch die Prüfung fällt – das war mir zu viel Druck. Das habe ich nicht ausgehalten. Ich kann mit Druck einfach nicht umgehen.

 

Warum unterstützt Du die Kampagne?

Alexia: Mit FAS zu leben ist einfach nur Scheiße. Ich träume schon so lange davon, dass es endlich eine Kampagne gibt, die das Thema Alkohol in der Schwangerschaft öffentlich macht. Es sollen nicht noch mehr Kinder geboren werden, die das Fetale Alkoholsyndrom haben.

Ich möchte dazu beitragen, dass die Menschen wissen, dass FAS vermeidbar ist. Es ist doch so einfach. 

Die Frauenärzte sagen einfach immer noch zu oft, dass es okay sei, wenn man während der Schwangerschaft mal ein Gläschen Sekt trinkt. Aber das stimmt nicht! Ich fände es wichtig, dass die Frauenärzte mal eine Aufklärung bekommen.

 

Zum Hintergrund:

Gerade mal acht Monate war die kleine Alexia alt, als sie zu ihren Adoptiveltern kam. “Ein sehr süßes und fröhliches Baby”, erinnert sich ihre Mutter Gabriele Schwinn. Es sei zwar bekannt gewesen, dass die biologische Mutter während der Schwangerschaft Alkohol getrunken habe. Aber es habe lediglich ein Verdacht bestanden, dass eine Alkoholschädigung vorliegen könnte.

Aus heutiger Sicht kaum zu glauben. Denn Alexia hatte ein Loch im Herzen, schrie extrem viel, konnte erst mit viereinhalb Jahren sprechen und sie schielte – alles typische Anzeichen für das Fetale Alkoholsyndrom (FAS).

Alexia wurde operiert und therapiert. FAS war kein Thema.

Im Kindergarten dann die ersten Verhaltensauffälligkeiten, besonders gravierend ihre unkontrollierten Wutanfälle. Erziehungsmaßnahmen – Fehlanzeige. Mütter von Kindergartenfreunden gingen auf Distanz. Die Probleme waren in nicht in den Griff zu kriegen. Ein Antrag auf sonderpädagogische Förderung wurde gestellt.

Aktuell besucht Alexia eine Schule für geistige Entwicklung. “Eigentlich ist sie dafür zu fit”, sagt ihre Mutter, “aber sie benötigt den Schonraum.”

 
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10 Mütter im Interview - Der dämlichste Tipp zur Kindererziehung den ihr je erhalten habt!?

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„Den gibt es eigentlich gar nicht, wahrscheinlich wird der aber sicher noch kommen.“ (Anne W.)

 

„Das Baby muss lernen in seinem eigenen Bett zu schlafen. Nein ein Neugeborenes braucht seine Mama und das solange wie es nötig ist.“ (Janine B.)

 

„Leg sie in ihr Bett und lass sie schreien, irgendwann wird sie schon schlafen, habe ich natürlich nicht gemacht.“ (Seyda A.)

 

„Das man das Baby nicht zu sehr verwöhnen soll, z.B. soll er doch nicht in unserem Bett schlafen am Anfang, sondern gleich in seinem Beistellbett, sonst gewöhnt er sich noch dran. Jetzt schläft er ohne Probleme in seinem Beistellbett.“ (Julia B.)

 

„Man sollte nicht streng sein zum Kind und ihm keine Grenzen setzten. Fand ich nicht so toll da ich immer ein Kind wollte was auch lernt Sachen nicht zu dürfen.“  (Susanne B.)

 

"Füttere das Kind weniger, es wächst ja viel zu schnell“ (Emine A.)

 

„Kam von meiner Mama, das Kind musst du auch einmal schreien lassen. Hä? und was lernt das Kind daraus?“ (Verena K.)

 

„Das muss man dann eben aussitzen oder ich würde jetzt einfach abstillen.“ (Victoria M.)

 

„Es war ein "Tipp" von einer Frau, deren Mann Kinderarzt ist. Sie gab mir den Tipp, unseren Sohn doch einmal von ihrem Mann testen zu lassen, ob man nicht mit Tabletten die Konzentration unseres Sohnes verbessern könnte...da fiel mir nichts zu ein - erst im Auto habe ich schallend gelacht, obwohl es eigentlich echt traurig ist, was da mit einigen Kindern gemacht wird!“ (Daniela F.)

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Center Parcs Park im Allgäu - Sauber. Freundlich. Vielfältig. Für Kinder und auch Erwachsene ein Ort der Freude, Entspannung und bleibende Erlebnisse!

 
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Ein ehrlicher, unbezahlter und freiwilliger Erfahrungsbericht. Von Herzen.

 
Vorab: Nach all der negativen Kritik der letzten Wochen und Monate durch die verschobene geplante Eröffnung und der dadurch entstandenen Kritik möchten wir klar stellen, dass Center Parcs unserer Meinung nach wirklich alles gegeben hat und von den anfänglich großen Problemen kaum mehr etwas spürbar ist. Eigentlich merkt man es nur noch am nicht ganz fertig gewachsenen Rasen und einer teilweise etwas unbeholfenen Belegschaft, die dies aber an Freundlichkeit und Charme perfekt wieder weg macht.
 
 
Wir sind selbst Allgäuer, circa 45min vom Park entfernt wohnhaft. Gerade deswegen war die Neugierde auf das Hotel sehr groß. Die Umgebung hier kennen wir wie unsere Westentasche, wir wollten etwas Neues erleben - eben im die Ecke. Center Parcs war da genau das Richtige! Wir würden nicht enttäuscht!
 
 
Wir hatten nur ein einfaches Zimmer gebucht. Dennoch sehr stilvoll, hochwertig, comfortabel und stimmig eingerichtet. Als unerfahrene Center Parcs Besucher hatten wir aber natürlich nicht bedacht, dass in einer Ferienwohnung kein Salz, Öl oder Taschentücher vorhanden sind. Jetzt sind wir da etwas schlauer ;)
 
Die Betten an sich sind recht hart, aber angenehm. Wir sind verwöhnte Wasserbettschläfer, man kann hier unser Urteil daher nicht all zu ernst nehmen... Toll ist, dass es z.B. einen Hochstuhl direkt im Esszimmer gibt, eine offene Küche, eine möbilierte Terasse in Richtung Wald und auch eine große und ebene Dusche!
 
Je nach Haus kann man sogar einen gemauerten Outdoorgrill oder sogar einen Whirlpool dazu bekommen. Eben für jeden Geldbeutel was dabei!
 
 
Trotz dass vieles noch etwas verplant und durcheinander wirkt - kein Wunder beim Neustart eines solchen Projektes - sind die Mitarbeiter durchweg freundlich. Mehr noch! Hilfsbereit, ehrlich lachend, offen und kulant! Wir waren immer wieder überrascht davon, WIE nett dort wirklich alle sind! Selbst die Mitarbeiter untereinander scheinen ein tolles und positives Verhältnis zueinander zu haben. Es wirkt wie eine große Familie.
 
Die Kritiker mögen doch bitte erstmal selbst einen Komplex in dieser Größe ohne Probleme aufstellen, meiner Meinung nach nicht möglich. Ihr macht das schon gut so, liebe Allgäuer Center Parkler!
 
 
Selbst als wir eine „Reklamation“ hatten (eine unserer Buchungen fand nicht statt) wurden wir herzlich beraten und uns eine wirklich sehr großzügige Entschädigung geboten. Allgemein merkt man, dass auf die Meinung und das Wohlbefinden der Gäste sehr großen Wert gelegt wird. Einfach lobenswert!
 
Die Auswahl des Essensangebots ist groß und vielfältig, aber doch recht hochpreisig. Man erkennt die gehobene Preisklasse dann doch immer wieder am Bier. Ja genau, am Bier. Geht man in eine typische Allgäuer Kneipe kostet ein Bier 2,90 Euro. Im Center Parcs kostete dies ganze 2 Euro mehr auf den halben Liter. Aber was soll ich sagen, wir haben dennoch jedes Restaurant oder Lokalität ausprobiert. Unser Highlight: Parmesan-Knoblauch-Pommes im Rocket‘s und die Knoblauchbällchen im Biergarten! Reinlegen hätte ich mich können! 
 
Auch das vegetarische Angebot ist nicht ohne, man findet durchaus einiges an Menüs ohne Fleisch oder Fisch. 
Wem es dann aber doch nicht schmeckt, oder es zu teuer ist, kann auch in den Nahkauf der direkt central liegt und sich dort selbst sein Menü zum eigens kochen zusammenstellen.
 
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Kommen wir aber doch mal zu dem, weswegen man doch eigentlich in ein Reservoir fährt, das Angebot:

 
Riesig! Die Auswahl ist riesig!
Wir waren „nur“ 4 Tage dort und haben nicht alles geschafft.
Eine kleine Auswahl von dem, was wir dort unternommen haben:
 
Aqua Mundo - ein ganz tolles, großes Erlebnisbad (kostenlos)
 
Balugaland - riesiger Indoorspielplatz mit Kaffee/Bar (kostenlos)
 
Kinderbauernhof - mit Streicheloption (kostenlos)
 
Rutsche (mitten im Center)
 
Orri‘s Aufführungen und Shows (kostenlos)
 
Crazy Bingo Abend (kostenlos)
 
Interaktives Bowling (kann dazu gebucht werden)
 
Kids Safari - Ausflug durch Matsch und Rallyestrecke im Kinderjeep (kann dazugebucht werden)
 
Spielplätze (überall und kostenlos)
 
Kinderschminken (kann dazu gebucht werden)
 
Und noch viel mehr. Das Angebot ist wirklich gigantisch, ganz egal bei welchem Wetter!
 
Es gibt sogar einen Starbucks! Mitten im Allgäu! Für einige unter uns wohl schon alleine ein Grund um dort hinzufahren, oder?
 
Regionales und Aktivitäten im Umkreis, sowie Informelles rund um den Park findet man in der eigenen Zeitung die überall ausliegt. Wir wissen daraus z.B. dass dort vorher Bunker standen, beim Bau über 6000 Bäume gepflanzt wurden, das Aqua Mundo das größte Deutschlands ist, und noch viel mehr. Für Besucher die gern ein wenig mehr Hintergrundinformationen möchten genau Richtig. Kann man auch gut lesen wären man bei einem Kaffee von Starbucks im Indoor-Spielplatz auf die Kids wartet. So zumindest bei uns geschehen.
 
Für uns ausschlaggebend waren auch die Buchungskonditionen. Wir haben knapp 5 Monate vor Anreise gebucht und haben dadurch den Frühbucherrabatt erhalten. Zusätzlich aber auch noch 3 Aktivitätsgutscheine, die man z.B. für Kinderschminken, Bowling und Co einlösen kann und einen Sonderwunschgutschein, mit dem wir uns ein Eckhaus ausgesucht haben. 
Ein weiterer Pluspunkt für uns war noch dazu, dass wir unseren epileptischen Hund mitnehmen konnten. Er sollte einfach nicht mehr allein sein und im Center Parcs sind Hunde in den Ferienwohnungen und auch im Outdoorgelände herzlich willkommen. Mehr noch, wir haben immer wieder Mitarbeiter getroffen die sich richtig gefreut haben über den tierischen Besuch - auch daran merkt man wieder die Offenheit und Herzlichkeit des gesamten Teams!
 
Danke für die wundervollen Tage, wir können es nur ehrlich und unbezahlt weiterempfehlen! Und wir kommen sicher bald wieder! 
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10 Sätze, die dein Partner nie zu dir sagen sollte

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1. „Du hast dich verändert.“

Dieser Satz hängt sehr vom Kontext ab, in dem er gesagt wird, aber ihr solltet uns nicht vorwerfen, dass wir nicht mehr genau die Person sind, die ihr kennen gelernt habt. Menschen verändern sich, das ist ganz natürlich, und statt der Vergangenheit nachzutrauern wäre es besser, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und sich vielleicht sogar ganz neu kennen zu lernen.

 

2. „Jetzt entspann dich mal.“

Nein, hinter diesem Satz versteckt sich kein gutgemeinter Aufruf zu mehr Gelassenheit, wenn Dinge mal schiefgehen oder wir gestresst sind. Dieser Satz findet am meisten Anwendung während eines Streites und macht uns eher noch wütender, anstatt uns zu beruhigen.

 

3. „Stimmt, du hast zugenommen.“

Nein nein, das war eine rhetorische Frage. Wir wollten keine ehrliche Antwort hören, sondern eher etwas wie „Wirklich? Ist mir gar nicht aufgefallen!“ oder „Von dir kann es doch gar nicht genug geben.“

 

4. „Wenn du mich wirklich lieben würdest, würdest du …“

Nur, weil wir vielleicht nicht ausnahmslos alles für euch tun würden, heißt das noch lange nicht, dass unsere Liebe nicht echt ist. Dieser Satz ist total manipulativ.

 

5. „Also mit meinem/meiner Ex …“

Lalala, wir hören gar nicht zu. Wir versuchen eh schon unser Bestes, zu vergessen, dass ihr mal ein Leben ohne uns hattet, da solltet ihr uns nicht noch aktiv daran erinnern.

 

6. „Ich mag deine Freunde/Freundinnen nicht.“

Unser Freundeskreis ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, wir sollten niemals gezwungen sein, uns zwischen ihnen und euch entscheiden zu müssen. Einzige Ausnahme: wenn ihr überzeugt davon seid, dass uns manche Menschen nicht guttun, können wir da vielleicht mal in Ruhe drüber reden.

 

7. „Hab dich lieb, Schatz.“

Das ist ja ganz nett, aber wir hören trotzdem lieber „Ich liebe dich“.

 

8. „Du bist genau wie dein Vater/deine Mutter.“

Egal, wie sehr wir unsere Eltern auch lieben, wir können alle ein paar Verhaltensmuster an ihnen benennen, die uns zu Weilen in den Wahnsinn treiben. Dass wir selbst manchmal solches Verhalten übernehmen ist schon ärgerlich genug, da wollen wir nicht noch daran erinnert werden.

 

9. „Dann geh doch!“

Flucht ist keine Lösung in einem Streit, für keinen von uns. Im Moment tut es vielleicht weh, aber da müssen wir jetzt durch, und nach einer Weile finden wir bestimmt wieder zueinander.

 

10. „Wir müssen reden.“

Dieser Satz löst sofort Alarmglocken aus …

 

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Ich hatte irgendwie eine Vorahnung...

 

Ich konnte bereits Nächte lang nicht schlafen... 

Aber erstaunlicherweise konnte ich dann am 22. auf den 23. Dezember 2017 wieder so gut schlafen, das war wirklich so schön.

Am 23. Dezember 2017 habe ich schon zu meinem Mann gesagt, dass es die Ruhe vor dem Sturm ist. Wir haben, als wir zu meinen Eltern sind und noch shoppen waren, die Tasche mit im Auto gehabt. Vom 23. auf dem 24. Dezember hab ich ebenfalls so gut geschlafen Heiligabend haben wir bei meinen Schwiegereltern verbracht, da war ziemliche Randale im Bauch und ich wusste irgendwie nicht wohin mit mir, konnte nicht stehen, nicht sitzen oder liegen. War schon seltsam. Wir sind nachts dann um ca. 1:30 Uhr Zuhause gewesen. Als wir im Bett lagen, konnte ich überhaupt nicht schlafen, ich war hellwach, bin dann bei ca. 4:00 Uhr auf’s Sofa ins Wohnzimmer gewandert, da mein Mann am Schnarchen war und ich ihn auch nicht mit dem Fernseher wecken wollte. Was sehr unnormal war, mein Mann kam um 4:40 Uhr runter und hat nach mir geschaut, normalerweise wird er nie wach. Dass ich dieses Mal aber nicht im Bett war, war irgendwie auch für ihn seltsam, er ist dann wieder hoch,  weil er dachte ich kann unten im Wohnzimmer noch in Ruhe schlafen.

 

Da ich hellwach war, dachte ich, geh ich wieder ins Bett und guck da Fernsehen, störte meinen Mann ja eh nicht. Bin die Treppe hoch und merkte irgendwie wurde es feucht. Decke und Handy in die Ecke geschmissen. ab auf Toilette, da lief es auch schon wie ein Wasserfall; hab mein Mann gerufen und mich hingestellt, um zu gucken, ob es wirklich läuft ohne es halten zu können. Hat mir die Hebamme gesagt, dass man es so für sich prüfen kann. 

 

Da kam leicht die Freude und irgendwie auch Panik in mir auf. Der Gedanke, nun geht es los, unsere Tochter möchte nun kommen, aber auch die Angst vor der Geburt. Wird es schnell gehen, tut es sehr weh...

 

Ich hab mich etwas gewaschen, umgezogen und bin noch etliche Male zur Toilette, da immer wieder Fruchtwasser nach lief. Alle Sachen geschnappt und dann ging es auch schon los zum Krankenhaus.

 

Als wir ankamen war es ca. 5:30 Uhr, es lief immer noch Fruchtwasser, meine Leggings war völlig durchnässt. Die Anmeldung aus dem Notdienst rief im Kreißsaal an und gab Bescheid. Dann habe ich die Aufkleber für die stationäre Aufnahme bekommen und wir sind hoch in Richtung Kreißsaal. Von Wehen war noch nichts zu bemerken. Am Kreißsaal angekommen, klingelten wir. 

 

Dann mussten wir noch warten, da viel zu tun war. Nach 30 Minuten kam endlich die Hebamme und brachte uns zum CTG. Leider nur kleine Wehen zusehen gewesen. Dann kam die Ärztin um mir eine Kanüle zu legen und Blut abzunehmen. CTG lief dann auch schon fast eine Stunde und dann hieß es Ultraschall. Da ich keine Hose hatte und nur im Krankenhaus Schlüppi war, hab ich ein Bettlaken bekommen. Ultraschall war soweit ok, der kleinen ging es super, es war auch noch etwas Fruchtwasser zu sehen, danach wurden wir auf Station gebracht und mussten alle 2 Std wieder zum CTG. 

Wir sind mehrere Male durch das KH spaziert und draußen, sofern es vom Wetter her ging, aber Wehen wurden nicht stärker. Fruchtwasser lief bis zur Geburt auch immer wieder total viel nach. Ich war schon total genervt, jedes Mal CTG und nichts hat sich getan, dann hieß es zum letzten Mal um 21:00 Uhr zum CTG. Ok. Ich musste auch direkt nach 12 Std also um 17 Uhr schon den ersten Antibiotika Tropf bekommen und danach dann alle 8 Stunden. 

 

Ich war also direkt schon mit Medikamenten zu geknallt. Immer wieder Blutdruck und Fieber messen und und und – war alles schon echt nervenaufreibend. Nachts ging es dann los mit Wehen, die schon schmerzhafter wurden, aber wieder nicht ausreichend und es tat sich vom Muttermund her überhaupt nichts! Nachts 1:00 Uhr kam die Schwester rein für den nächsten Tropf. Ich sollte mich ausruhen und endlich versuchen zu schlafen, konnte ich aber nicht, hab auf der Bettkante gesessen und bin immer mal weggenickt, hielt aufgrund der Schmerzen nicht lange an, Ich war dann bereits über 24 Stunden wach. Am nächsten Morgen 26. Dezember 2017 so bei 5:30 Uhr bin ich in den Kreißsaal. Weil mir nicht so gut war und ich das Gefühl hatte es stimmt was nicht, da wurde ich wieder an das CTG gesetzt.

Stärkere Wehen waren dann auch endlich zusehen. Mein Mann war auch wieder auf den Weg ins Krankenhaus, danach war ich wieder auf Station und bekam um 8:00 Uhr wieder den Antibiotika Tropf und wieder ging es alle paar Stunden in den Kreißsaal, aber heute sollte dann auch etwas getan werden um einzuleiten.

 10:30 Uhr wieder Kreißsaal. Da bekam ich ein Gel, damit der Muttermund sich nach vorne schiebt, da er leider nach hinten gekippt war, dann hieß es in 6 Stunden soll ich wieder kommen. Das Gel brannte so extrem - widerliches Gefühl. Hat auch direkt wieder dafür gesorgt, dass mir ein Riesen Schwall Fruchtwasser lief und ich mich wieder komplett umziehen konnte. Da steht man im Zimmer und fühlt sich, als wäre man geplatzt.

 

Um 16:00 Uhr gab es erneut den Antibiotika-Tropf. Meine Bettnachbarin war mit Ihrem Mann aus dem Zimmer und mein Mann ging auch kurz eine Zigarette rauchen. Als meine Bettnachbarin wieder rein kam, ging es mir so schlecht, der Kreislauf war im Keller, ich hab Sterne und dann nur schwarz gesehen, der Blutdruck auch zu niedrig, direkt kam die Schwester und der Pfleger, Anruf im Kreißsaal und direkt ging es im Rollstuhl schon rüber. Mein Mann wollte mir erst noch das Handy in die Hand geben, falls was ist, hab gesagt Quatsch alles gut - und dann sowas. Er kam auch gerade wieder als es rüber ging.

 

Ich wurde untersucht und direkt schon etwas angepflaumt weil es mir sichtlich wehtat, wie die Hebamme mich untersuchte, dann lief sie los um Schmerzmittel zu holen. Ich dachte so cool endlich. Aber im Gegenteil - ich fühlte mich wie auf Drogen, völlig benommen und die Schmerzen spürte ich immer noch, wir wurden dann mit dem Tropf zurück auf Station geschickt, damit ich nochmal etwas schlafen kann. Vom Schmerzmittel musste ich ziemlich oft und viel Spucken. Kreislauf war nicht besser, im Gegenteil. 

 

Die Assistenzärztin kam nochmal ins Zimmer und sagte uns, dass sie mit dem Oberarzt spricht, was nun gemacht wird. Kurz darauf kam die Schwester rein, wir sollen bitte wieder in den Kreißsaal kommen. Die Assistenzärztin wusste auch schon nicht mehr was sie tun sollte und wartete auf Feedback vom Chefarzt. 

 

Ein weiteres Mal bekam ich dieses Gel nicht. Sie war dann auch der Meinung, dass es die ganze Zeit vielleicht kein Fruchtwasser war und wollte es nochmal testen - ich dachte echt die verarscht mich, aber Test positiv, es ist Fruchtwasser - was auch sonst!

 

Sie untersuchte mich nochmal um zu gucken wie weit der Muttermund nun war. Danach kam eine andere Hebamme um auch nochmal zu schauen, da die Assistenzärztin sich nicht sicher war. Sie nahm das Schmerzmittel ab und gab mir einen Tropf mit Wasser. Die Hebamme empfahl mir dann auch die PDA und ging los um das zu besprechen. Irgendwann hieß es PDA, da war es so ca. 18:45 Uhr, hab mich vorher nie damit befasst und wusste nicht, wie genau das abläuft. Dann kamen die Anästhesisten und erklärten mir alles in Ruhe. 

 

An der Bettkante genuckelt sitzend, ging es los, Rücken würde eingeschmiert, vor mir ein netter Herr, der mich beruhigte, vorsichtig und erklärend hat er die PDA gesetzt, bei jeder Wehe musste ich Bescheid sagen und es wurde kurz pausiert. Als die PDA dann saß ging es mir schon viel besser. Ich hatte dann auch einen Katheter bekommen, bei dem die Hebamme mich schon überreden musste. Ich hab da so ein Theater gemacht, dass ich sowas nicht möchte und mein Mann fing auch an mich damit zu nerven, sodass ich noch sagte, lass du dir doch ein Katheter geben. Naja gut, Katheter wurde dann gesetzt - gruselig!

 

Der Muttermund war inzwischen auch schon 5 cm geöffnet. Um 22:00 Uhr war Schichtwechsel und die Hebamme die unsere Emma später auf die Welt brachte kam zu uns in den Kreißsaal. In der Zeit bekam ich auch noch einen Wehentropf um die Wehen mehr in Gang zu bringen. Dann kamen die Wehen auch schon in kürzeren Abständen. Ich sollte mich aufrichten und mich gekniet am Bett abstützen und ein Bein anwinkeln um die kleine weiter ins Becken zu bekommen. Lange hielt ich es nicht aus. Da ich meine Beine kaum spürte und wie Wackelpudding waren. So sollte ich mich dann wieder hinlegen und dann ging es alle 4 Wehen im Wechsel linke Seite - rechte Seite. Bein angewinkelt. 

 

Unsere Hebamme sagte mir, dass ich auch schon mit pressen dürfe. Als die kleine tiefer lag und sie nochmal schaute, hat sie schon ihre Haare sehen können! Sie sagte plötzlich, sie sieht schon ganz viele, ganz dunkle Haare! Ich fragte noch: „Echt jetzt?“ und sie fragte ob ich mal anfassen möchte, aber ich wollte nicht, ich hatte für mich das Gefühl, ich kann das Bett nicht loslassen, ich muss noch festhalten. 

 

Unserer Emma wurde dann am Kopf Blut entnommen um zu gucken, ob sie vom Sauerstoff her noch gut versorgt ist. Die Wehen kamen nun in ganz kurzen Abständen.Ich durfte dann auch schon kurz darauf pressen und war verwundert, wir hatten keine weiteren Infos aber dachten, nun scheint es loszugehen - ich darf pressen. Mein Mann saß mir immer an der Seite und ich war so froh, dass er da war. Er konnte mir zwar nicht helfen. Aber da sein hat für mich gereicht. Es war so ein komisches Gefühl, die PDA Betäubung durfte ich nicht weiter nach drücken, um zu spüren wann ich pressen muss. Ich hatte immer das Gefühl, als müsse ich auf Toilette, aber Gott sei Dank ist nichts passiert. 

Die Hebamme rief mir immer zu weiter, weiter, aber ich konnte nicht und musste erstmal durchatmen, so ging es paar Male, dann ging es wieder weiter und dann war das Köpfchen da! Das war vom Gefühl her das Schlimmste! Danach war es eine große Erleichterung! Ich musste etwas schräger liegen, bei der nächsten Wehe kam sie komplett. So ein wunderschönes Mädchen. Unsere Tochter. In ein Handtuch gewickelt, bekam ich sie direkt auf die Brust. Mein Mann durfte die Nabelschnur durchschneiden. 

 

Danach gab es noch ein Medikament, damit sich die Plazenta löste. Und noch einmal pressen und sie war da. Wir haben Sie uns zeigen und erklären lassen. Hätte nicht gedacht, dass wir uns die ansehen würden. Nun war unser Glück perfekt und die Horror 44 Stunden waren endlich vorbei! Dachte ich, bis die Hebamme wieder rein kam und uns sagte, dass die Plazenta eine Nebenplazenta hat und ein Stück fehlt - was bedeutet, dass eine Operation dann nun auch noch nötig war. Ich war entsetzt, fertig, traurig und konnte nicht glauben, warum ich damit nicht verschont blieb. 

 

Mein Mann ging mit der Kleinen in den anderen Kreißsaal Zimmer, um mich herum die zwei Anästhesisten, die Hebamme, die Assistenzärztin und der Chefarzt. Die PDA wurde verstärkt. Hat auch etwas gedauert, weil ich immer noch etwas gespürt habe. Hätte ich nicht zur Geburt die PDA gehabt. Hätte ich eine Narkose bekommen. Tja nun musste ich die ganze Prozedur noch Live miterleben. Abgedeckt würde nicht viel, ich starrte die ganze Zeit Nacht rechts, auf das Bild an der Wand. Die Anästhesistin war die ganze Zeit an meiner Seite und beruhigte mich. Zudem wurde ich direkt auch noch genäht.

 

Für mich war es wie ein Alptraum. Endlich hat man seine Tochter im Arm und dann noch sowas! Unsere Tochter kam um 1:00 Uhr auf die Welt. Um 4:00 Uhr ca. war der ganze Spuk endlich vorbei. Ich wurde zu meinem Mann gebracht, bekam dort noch einen Tropf mit Wasser. Da ich zudem einen sehr starken Blutverlust hatte. Um 7:30 Uhr waren wir dann endlich auf Station in unserem Familienzimmer. 

44 Stunden Blasensprung, 45 Minuten dauerte es nachdem die Wehen vernünftig waren, bis die Kleine da war. 

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

Briefe_an_mein_Kind_Freitagsserie

 

Liebe Maria-Eleni,

 

heute möchte ich dir eine besondere Geschichte unserer Familie erzählen. Genau in diesem Moment bist du 14 Monate alt, stehst vor mir und strahlst mich mit deinen meerblauen Augen an. Es kommt mir vor als hätte ich schon einmal in solch tolle blauen Augen geschaut. Es ist draußen stürmisch und kalt, ein typischer Novembertag. Genau wie vor 8 Jahren, als unsere Familie im November lernen musste mit Trauer umzugehen. Weißt du Maria-Eleni, bevor du geboren wurdest lebte noch ein Kind bei Omi. Es war dein Onkel und mein Bruder Keanu. Er war wunderschön, hatte wuscheliges blondes Haar, tolle blaue Augen wie du, war 12 Jahre alt, spielte unheimlich gern mit Lego und da war dieser Roller mit dem er stundenlang durch die Gegend düste und die Freiheit liebte. Er liebte das Meer und hat jeden Urlaub den wir in Kroatien machten in vollen Zügen genossen. Keanu war ein toller Kerl. Er war immer fröhlich und ein total freundlicher und hilfsbereiter Mensch. Doch an einem stürmischen, kalten Tag im November wie heute hat Keanu die Erde verlassen und ist über die Regenbogenbrücke in den Himmel gegangen. Der liebe Gott hat beschlossen, dass dein Onkel in den Himmel kommen soll und uns als Schutzengel zu beschützen. Leider konntest du ihn nicht mehr kennenlernen, aber ich bin mir sicher wenn ich in deine blauen Augen schaue, dass du von ihm geschickt wurdest. Ich möchte dass du weißt, dass du immer noch einen Onkel haben wirst, dein Schutzengel Keanu der über dich wacht und Dir den richtigen Weg zeigt. Außerdem möchte ich dir auf deinen Weg mitgeben, lebe jeden Tag als wär es dein letzter, Träume so viel du willst, genieße in vollen Zügen, sei wütend, lach über dich selbst, schätze was du hast, sei neugierig, hör auf dein Herz und hab keine Angst vor der Dunkelheit. Denn dort kannst du in den Himmel schauen und wenn du Glück hast leuchtet irgendwo im Himmel ein kleiner Stern nur für dich! 

 

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Fetales Alkoholsyndrom - Das unsichtbare Handicap - Wir informieren euch Teil III

 
 
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Der Säugling trinkt mit


Trinkt die stillende Mutter Alkohol, gelangt ein Teil des Alkohols über den Verdauungstrakt ins Blut und weiter in die Muttermilch. Alkohol wird vor allem in der Leber abgebaut. Bei Säuglingen ist diese noch nicht voll ausgereift und die Aktivität der Enzyme ist noch deutlich geringer. Die Folge: Beim Säugling wird der Alkohol deutlich langsamer abgebaut, bleibt also viel länger im Körper des kleinen Wurms als bei einem Erwachsenen.

„Es ist so wichtig, dass KinderärztInnen die Mütter über Alkoholkonsum in der Stillzeit aufklären“, mahnt Kinderärztin Dr. Cornelia Zock an. 

 
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Bei Pflege- und Adoptivkindern ist es bislang so, dass die Diagnose Fetales Alkoholsyndrom durchschnittlich erst im Alter von 14,7 Jahren gestellt wird. Deshalb wird kostbare Zeit verloren, den Kindern bedarfsgerechte Hilfeleistungen zu geben, die sie fördern würden. Oft genug werden die Auswirkungen der neurologischen Schäden aufgrund falscher Anforderungen an die Kinder obendrein negativ verschärft. (Quelle: FASD Selbsthilfegruppen lebenslänglich Moritz)
 
 
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Als Nina im Alter von vier Jahren in eine Pflegefamilie kam, hatte diese noch nie etwas vom Fetalen Alkoholsyndrom gehört. „Wir wussten, dass sie ein Kind drogenabhängiger Eltern war“, erzählt die Pflegemutter. „Wir dachten, mit viel Liebe und Geduld wird alles gut.“ Dass Nina eine durch Alkohol verursachte Behinderung hat, wurde erst festgestellt, als sie zwölf Jahre alt war. Um Unterstützung und Hilfe für die Schule zu bekommen, musste die Pflegemutter erst einen Anwalt einschalten. „Es gibt zu wenig Hilfen“, kritisiert sie. (Quelle: Apollon, Hochschule der Gesundheitswirtschaft, 09/2017) supportus
 
 
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Verhängnisvoller Trugschluss: Erfahrungswerte von Frauen, die in früheren Schwangerschaften trotz Alkoholgenuss keine geschädigten Kinder zur Welt gebracht haben, führen dazu, dass sie es in der nächsten Schwangerschaft wieder tun. Möglicherweise sind sie im Umgang mit dem Alkohol sogar noch lässiger, weil ja schon beim ersten Mal nichts passiert ist. Fatal: Sie überliefern diese Erfahrungswerte weiter an andere. Dazu sagt FAS-Experte Dr. Feldmann: „Es gibt Kinder, die werden geschädigt, weil die Mutter einmal in der Woche ein Glas Wein getrunken hat. Und es gibt Kinder, die bei viel mehr Alkoholkonsum nicht so stark geschädigt werden. Das ist wie Russisch Roulette. Man kann keinen Grenzwert für die Menge des Alkohols angeben.“ Deshalb gilt: Nur mit Null Alkohol ist man auf der sicheren Seite!
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Fetales Alkoholsyndrom - Das unsichtbare Handicap - Wir informieren euch Teil II

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Aufklärung über das fetale Alkoholsyndrom ist auch deshalb so wichtig, weil eine frühe Diagnose dazu beiträgt, dem Kind mit wirksamen Therapien und Medikamenten eine deutlich bessere soziale und emotionale Entwicklung zu ermöglichen. Das hat eine Studie, angeführt von Dr. Reinhold Feldmann aus unserem Team, bestätigen können. Er sagt: „Zum einen werden dadurch unnötige und unwirksame Therapien vermieden sowie eine geeignete Betreuung und Förderung gefunden. Zum anderen reduziert der Wechsel in eine geeignete Schulform Lernprobleme, die Kinder fühlen sich weniger überfordert. Außerdem  berichten die Eltern, dass sie ihre Kinder nun besser verstehen und nicht mehr so viel Angst haben, bei der Erziehung zu versagen.“

 
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Das macht sprachlos. Entdeckt auf You Tube. Eine Mutter erzählt: „Es wussten alle, dass ich schwanger war, zum einen, weil ich es in meinem Umfeld erzählt hatte und zweites, weil man es bei mir schon deutlich sah. Und jeder fragte, willst Du einen Wein? Und jeder tat so, als ob ich nicht schwanger sei. Ich habe mich während meiner Schwangerschaft auch mit anderen getroffen, die ein Baby erwarteten, und es waren einige dabei, die trotzdem Alkohol getrunken haben - auch einen Cocktail oder Prosecco....  die eine hat einmal die Woche getrunken, die andere hat jeden Abend ein Glas Rotwein getrunken…“
 
 
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Nur 1,59% der SchülerInnen wussten, welche Folgen es hat, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol trinkt. Das erschreckende Ergebnis ermittelte die Suchthilfe Wetzlar im Rahmen eines FAS-Aufklärungsprojektes an Schulen. Wenn man das liest, dann erübrigt sich die Frage nach der Notwendigkeit einer bundesweiten Aufklärungskampagne. Deshalb werden wir nicht müde für unsere Kampagne zu werben und hoffen, dass weitere schwangere Frauen und ihre schwangereren Männer genauso wie nichtschwangere Frauen und Männer zugunsten der Kampagne ein Shirt leisten und ein Foto posten. Wir müssen so viel auf den Weg bringen. BE HAPPY AND HELP 
 
 
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Klar ist: Alkohol in der Schwangerschaft ist ein absolutes NO GO! Worüber oft diskutiert wird, ist, ob Alkohol in der Stillzeit erlaubt ist. Dazu sei angemerkt: Die Alkoholkonzentration im Blut und in der Muttermilch verläuft parallel. In den ersten sechs Lebenswochen des Säuglings ist die Funktion seiner Leber noch unreif. Aber auch danach gilt: Säuglinge können den Alkohol nur etwa halb so schnell abbauen wie die Mutter. Die Auswirkungen, die der Alkohol auf das Baby hat, stehen im direkten Zusammenhang zu der Menge, die die Mutter an Bier, Wein oder Sekt konsumiert hat.  
 
 
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Der Bekanntheitsgrad von FAS ist unter Lehrern sehr gering. Selbst Förderschullehrer sind selten mit dem speziellen Förderbedarf der FAS-Kinder vertraut. Es ist ihnen infolgedessen nicht klar, dass sie das übliche Förderziel, Entwicklungsverzögerungen zu beheben, nicht erreichen können, weil die Hirnschädigungen irreversibel sind. Da die FAS-Kinder den Erwartungen der Lehrer nicht entsprechen und sie sich extremem Leistungsdruck ausgesetzt fühlen, reagieren sie mit negativen Verhaltensweisen. Das wiederum führt bei den Lehrern zu Unverständnis und dem Unwillen, das Kind zu unterstützen. Die Schullaufbahn von FAS-Kindern ist somit geprägt von Niederlagen, Umschulungen und Schulabbrüchen.
 
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Fetales Alkoholsyndrom - Das unsichtbare Handicap - Wir informieren euch


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„Viele Menschen wissen nichts oder sehr wenig über FAS. Die, denen es etwas sagt, können meist nur von gescheiterten Pflegeverhältnissen und später suchtkranken sowie kriminellen Jugendlichen erzählen.
Insgesamt ist es eine unglaublich tabuisierte Behinderung. 
Betroffene werden vorverurteilt und abgelehnt, oder ihre Behinderung als Modeerscheinung degradiert. Das macht sie und ihre Familien oft zu Einzelkämpfern. 
Ich glaube, mit dem richtigen Netz aus Hilfsangeboten können auch FAS-Kinder viel erreichen. Damit meine ich aber eher Schutz- und Begleitung- als Therapiekonzepte.“

Zitat einer Mutter mit drei leiblichen und zwei Pflegekindern. Bei beiden Pflegekindern ist das Fetale Alkoholsyndrom diagnostiziert.
 

 
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Aufklärung im Video

 
Proudly present unsere neue Videoreihe "Schwanger mit Doktor Ela“  von und mit unserer leidenschaftlichen Botschafterin, die als Gynäkologin am Marienkrankenhaus in Hamburg arbeitet.  Elena Leineweber wird in loser Abfolge über Alkohol in der Schwangerschaft und der Stillzeit sowie die Folgen sprechen und aus ärztlicher Sicht über das Fetale Alkoholsyndrom aufklären.

Einfach klicken auf www.happy-baby-no-alcohol 

oder bei YouTube: bit.ly/20vQ92u

oder @doktor_ela, wo es weitere Videos gibt, die sich mit Fragen rund um die Schwangerschaft und Geburt beschäftigen.
 
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„Hätte ich früher gewusst, dass ich auch FAS habe, und nicht erst jetzt, da es meine Tochter hat, hätte ich dieses Schicksal meiner Tochter ersparen können. Niemals hätte ich dann auch nur einen Tropfen Alkohol in meiner ersten Schwangerschaft getrunken. Während der Schwangerschaft mit meinem zweiten Kind habe ich nicht einen einzigen Gedanken an Alkohol verschwendet.“ 

Zitat einer Mutter, deren Mutter schon nicht gewusst hat, was sie ihrem Kind antut, wenn sie während der Schwangerschaft Alkohol trinkt. 

 
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Minimum 300.000 Menschen in Deutschland sind vom Fetalen Alkoholsyndrom betroffen, sind nachweislich geistig und/oder körperlich behindert. Trotzdem ist das Fetale Alkoholsyndrom bundesweit nicht als Behinderung anerkannt so wie beispielsweise das Down Syndrom oder Autismus. 

Die örtlichen Versorgungsämter, die für die Anerkennung zuständig  sind, lehnen die Anträge deshalb zumeist ab. Die betroffenen Familien müssen erst einen Anwalt einschalten, einen langwierigen kostenintensiven Prozess anstrengen, um zu ihrem Recht zu kommen.


Schreiendes Unrecht

 
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Niemand hat im leisesten eine Vorstellung, was es bedeutet, mit einem Menschen zusammenzuleben, der FAS hat; nur die Betroffenen selbst. Es ist die Hölle. Trotzdem lieben wir sie, weil sie jenseits ihrer Defizite unglaublich liebende, liebevolle, einfühlsame und umsorgende Menschen sind. Sie sind einzigartig, wundervoll, aber sie machen einen völlig fertig.

 

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10 Tipps, die Väter für Mütter haben

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1. Blaue Flecken

Kinder fallen hin. Das ist ein Fakt. Dabei holen sie sich Schrammen, blaue Flecken und manchmal kleine Wunden. Kein Grund, die Nerven zu verlieren! Wenn du entspannt auf die kleinen Wehwehchen reagierst, wird es dein Kind auch tun.

 

2. Sich dreckig machen

Bei vielen Müttern schrillen die Alarmglocken, wenn das Kind im Matsch spielt. Dabei gibt es dafür keinen Grund - es stärkt sogar das Immunsystem. Also entspannt zurücklehnen, oder noch besser - mitmachen. 

 

3. Abenteuer erleben

Kinder lieben Abenteuer. Mit etwas Fantasie kann man alles in ein Abenteuer verwandeln. Die Fahrt im Einkaufwagen kann so zum Beispiel durch das Verändern der Geschwindigkeit und leichtes Hin- und Herschlingern zu einer wilden Fahrt auf einem reißenden Fluss werden.  

 

4. Raus in die Natur

Noch viel zu häufig ist Zelten oder Wandern eine Männerdomäne. Dabei bietet der Ausflug in die Wildnis für Eltern viele Vorteile. Die Kinder powern sich beim Erklimmen von Bäumen und Toben von ganz alleine aus - ruhige Nächte sind damit garantiert. 

 

5. Insekten sind spannend

Wenn das Kind freudestrahlend mit einer eingefangenen Spinne oder Schrecke von draußen Heim kommt und stolz seine Beute präsentiert, schüttelt es viele Mütter. Dabei ist das kindliche Interesse an Insekten sehr gesund. Zudem sind Ekel und Angst erlernte Verhaltensmuster - reagiert ein Elternteil negativ, wird es das Kind in Zukunft wahrscheinlich auch tun. Also, auch wenn es schwer fällt - Interesse zeigen!

 

6. Nicht auf Krokodilstränen hereinfallen

Auch wenn es schwer fällt: Manchmal muss man das Kind einfach weinen lassen. Kinder lernen schon früh, dass sie durch ihr Weinen bestimmte Reaktionen provozieren können - und verdrücken dann Krokodilstränen, um ihren Willen zu bekommen. Wer hier stark bleibt zeigt dem Kind, dass es damit keinen Erfolg haben wird. 

 

7. Experimente wagen

Krach, Bumm, Knall! Bei solchen Geräuschen gefriert Müttern das Blut in den Adern. Dabei kann man die natürliche Neigung der lieben Kleinen, Dinge zu zerstören ganz einfach dazu benutzen, ihr wissenschaftliches Interesse zu wecken. Einen Backpulver-Vulkan zum Beispiel kann man ganz einfach und ungefährlich mit den Kindern zusammen bauen. 

 

8. Sich für Sport begeistern

Kinder, die schon früh lernen, sich regelmäßig körperlich zu betätigen haben im Erwachsenenalter weniger Probleme mit Übergewicht. Wer mit seinen Kindern zusammen Sport macht hilft nicht nur der Entwicklung der Sprösslinge, sondern verbessert zudem auch noch die eigene Gesundheit. 

 

9. Mehr als "nur" Mutter sein

Es gibt Tage, da kann man sich um gar nichts anderes kümmern als den Nachwuchs. Wichtig ist aber, dass man nicht nur für die Kinder lebt, sondern auch immer noch seine eigenen Interessen und Leidenschaften verfolgt. 

 

10. Zeit für sich nehmen

Es fällt zwar schwer, aber manchmal braucht man Zeit für sich. Auch wenn das Kind weinen mag, muss man kein schlechtes Gewissen haben, wenn man es für einen bestimmten Zeitraum den Großeltern, Freunden oder einem Babysitter übergibt.

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