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10 Tipps zur Erstausstattung

 

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Schwanger. Hurra! Und jetzt? Was braucht man denn eigentlich alles? Es ist gar nicht so einfach bei der Vielfalt der Angebote herauszufiltern was tatsächlich Wichtig ist, oder? Wir haben uns daher einmal zurück erinnert an unsere erste Zeit als Eltern und euch eine Checkliste zur Erstausstattung erfasst. Wir haben übrigens rege diskutiert, was tatsächlich notwendig ist und um das Fazit vorweg zu nehmen: Wirklich Jede von uns erachtet andere Dinge für unverzichtbar, Dinge die andere von uns nie benutzt haben. Letztendlich haben wir dennoch beschlossen alles für euch aufzuschreiben:

1. Kleidung

So viel brauchen die kleinen Zwerge eigentlich noch gar nicht, hier neigen oft wir Mama's dazu viel zu viel zu kaufen... Aber kommen wir nun mal zu dem was wirklich wichtig ist:

5 Strampler

6 Bodys

4 Shirts

2 Baumwollpullis

2 Mützchen

3 Schlafanzüge

5 Paar Frottesöckchen

1 Paar Handschuhe (Winterbabys)

2 Baumwolljäckchen

2 Strumpfhosen

Sonnenhut (Sommerbabys)

Es ist ratsam alle diese Kleidungsstücke direkt in Größe 56 und 62 zu besorgen, denn man weiß ja nie wie groß unsere Zwerge tatsächlich bei der Geburt sind.

2. Nahrung

Grundsätzlich ist Stillen ja bekanntlich das Beste für's Kind, dennoch solltet ihr gerade beim ersten Kind euch einen "Notfallvorrat" anlegen, es kann immer mal etwas schief gehen und ihr seid dann auf Hilfsartikel angewiesen. Besser ist, man hat in Stresssituationen gleich alles zur Hand und braucht es im besten Fall gar nicht.

6 Babyflaschen

Flaschen und Saugerbürste

Sterilisiergerät

Thermo-Flaschenbehälter für unterwegs

Abtropfständer

3-5 Schnuller Größe 1

2-3 Lätzchen

Fenchel- und Kamillentee

1 Packung PRE-Säuglingsmilch

3. Waschen und Baden

Ob man die folgenden Produkte unbedingt speziell für das Baby braucht, oder man eben die "Erwachsenen-Versionen" davon verwendet, die man ja in den meisten Fällen schon Zuhause hat, bleibt euch überlassen. Falls ihr euren Kindern jedoch ihr eigenes, speziell auf Sie zugeschnittenes Zubehör kaufen möchtet, haben wir euch alles notwendige hier aufgelistet:

Babybadewanne

Badethermometer

Nagelschere

Weiche Bürste

2 Badetücher

4. Für Unterwegs

Kinder sollten bekanntlich viel und oft an die frische Luft, aber ständig auf Mama's Arm wird dann vielleicht doch irgendwann anstrengend. Gerade wenn es an's Auto fahren geht, ist Sicherheit angesagt und eine Erweiterung muss her, daher hier unsere Einkaufstipps für unterwegs.

Kinderwagen

Lammfell

Babyschale

Babytragetuch

Wickeltasche 

Reisebett 

Zum Tragetuch empfehlen wir euch von Herzen eine Trageberatung, eine Investition die es euch und eurem Baby viel leichter macht, versprochen!

5. zum Schlafen

Bettdecke und Kopfkissen, wie oft empfohlen, spart ihr euch besser in der ersten 12 Lebensmonaten des Kindes noch. Auch Stofftiere im Bettchen sind fast noch zu früh, besser sind:

Babyphone

2 Schlafsäcke

Spannbetttuch

Matratze

Nestchen

Kirschkernkissen

 

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6. Stillhilfen

Die meisten von euch möchten vermutlich nach der Geburt stillen, eigentlich habt ihr dazu auch schon alles parat, jedoch gibt's ein paar kleinere Helferlein die euch das Stillen enorm erleichtern können:

2 Still-BH's

2 Packungen Stilleinlagen

Stillkissen

2-3 Stillshirts

Milchpumpe

Stilltee

Kühlkompressen

Wollfett

7. Wickeln 

Hier kommen wir zu einem Punkt der (fast) unverzichtbar ist, Wickelausstattung! Was genau ihr am Besten besorgt haben wir anschließend zusammengefasst: 

10 Mullwaschlappen

20-30 Mullwindeln

3 Moltontücher

Wickelauflage

Windeleimer

2 Packungen Windeln Größe 1

Heizstrahler

8. Haut und Haarpflege

Gerade die sensible Babyhaut benötigt viel Aufmerksamkeit und Pflege. Neben lauwarmen Wasser und viel Luft könnten euch diese Produkte helfen:

Feuchttücher

Wundschutzcreme

Pflegeöl

Pflegelotion

Babypuder

Waschlotion

Baby-Shampoo

Wind- und Wettercreme

9. Einrichtung

Jetzt wird's teuer. Leider. Aber das meiste von unserer folgenden Auflistung benutzt man deutlich länger als nur ein paar Monate, das Geld ist somit gut investiert:

Babybett

Krabbeldecke 

Kleiderschrank 

Wickelkommode

Stubenwagen

Nachtlicht

Mobile

Babywippe

Hochstuhl mit Newbornset

Laufstall

Weitere Tipps zur Kinderzimmereinrichtung haben wir hier für euch: 10 Tipps zur Einrichtung des Kinderzimmers

10. Sicherheit und Spielzeug

Glaubt nicht, dass eure Kinder nach der Geburt noch zu Klein für die folgenden Punkte sind, denn sie werden schneller Groß als gedacht. Besser man hat vorgesorgt und muss dann nicht mehr an diese Sachen denken:

Baby-Fieberthermometer

Steckdosenschutz

Türschutzgitter

Herdsicherung

Schmusetuch

Spieltrapez

Baby-Meilensteinkarten

Spätestens beim zweiten Kind wisst ihr dann sicher was ihr von diesen ganzen Sachen wirklich braucht und nutzt. Es wird einiges sein, was nicht zum Einsatz kommt. Dennoch gilt Vorsicht ist besser als Nachsicht - bedeutet: Lieber habt ihr es Zuhause griffbereit als das Hektik ausbricht. 

 

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10 Tipps im Umgang mit Kindern

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Wir können uns vorstellen, dass ihr davon schon mehr als genug an den Kopf geworfen bekommt und sie auch wahrscheinlich absolut nicht mehr hören könnt. Das Gute bei unseren Tipps ist jedoch: Ihr könnt sie lesen wenn IHR das wollt, ihr könnt sie umsetzen wenn IHR das wollt und ihr könnt sie auch gekonnt ignorieren wenn IHR das wollt.

 

1. Aufmerksamkeit schenken

Wie oft passiert es einem, auch uns, dass man beim Abendessen auf dem Handy herumtippt, am Nachmittag vor dem TV hängt oder zu seinem Kind sagt: "Jetzt nicht." Aber muss das denn immer sein? Es steht außer Frage, dass man ab und an mal Zeit für sich braucht, vertieft in etwas ist oder auch einfach mal nicht möchte - und das ist auch völlig legitim, aber habt ihr euch mal in eure Kinder hineinversetzt, wie die sich dabei fühlen? "Allein", "ignoriert" und "unwichtig" vielleicht? Natürlich sollten Kinder auch diese Gefühle kennenlernen um damit umgehen zu können, aber in welchem Maß ist die Frage... Versucht euren Kleinen ruhig ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken, sie werden schneller groß, selbstständig und desinteressiert als es euch lieb ist.

 

2. Unerwünschtes Verhalten nicht beachten

Gerade reden wir noch davon, die Kinder mehr zu beachten und schon raten wir wieder davon ab. Nicht ganz. Denn nur wenn euer Kind versucht eure Aufmerksamkeit mit negativem Verhalten zu erhaschen solltet ihr diesem eben nicht nachgeben. Lenkt es lieber geschickt davon ab, bis es sich beruhigt hat und der Ärger verflogen ist und schenkt ihm dann eure ganze, ungeteilte Aufmerksamkeit. Kinder sind nicht dumm, im Gegenteil, sie merken schnell wie sie euch dazu bringen nur sie zu beachten ;)

 

3. Konsequent bleiben

An dieser Stelle muss ich erst einmal lachen, denn ich bin wahrlich die Falsche um diesen Absatz zu verfassen... Strenge ja, aber Konsequenz? Dabei wissen wir alle ganz genau wie wichtig dies für Kinder ist. Kinder brauchen Regeln um sich zurecht zu finden, um zu lernen was richtig und was falsch ist. Durch Konsequenz (oder eben keine) lernen Kinder ganz schnell, wie weit sie gehen dürfen und können. Wer also konsequent bleibt hat es auf Dauer in der Erziehung vermutlich leichter. Erzählen zumindest andere ;)

 

4. Vertrauen geben

Der Satz: "Das kannst du nicht!" ist einer, der eurem Kind sofort entweder alles an Selbstvertrauen nimmt oder es zu Hochtouren anspornt. Besser ist es zum Beispiel, das Kind daran glauben zu lassen dass es mit Übung etwas lernen kann. Der Satz: "Das kannst du NOCH nicht!" klingt für uns fast gleich, für Kinderohren jedoch sind das kleine Engelsflügel die Kraft spenden. Abgesehen davon, lasst es, wenn keine gefährliche Situation entstehen kann, die Kinder doch erst mal versuchen, gebt ihnen Tipps wenn sie danach fragen und schreitet ein wenn um Hilfe gebeten wird. Ganz oft haben wir zu wenig Vertrauen und sind letztlich überrascht was unsere Kleinen dann doch schon alles können.

 

5. Zuhören - was will euer Kind wirklich?

Etwas was Eltern nicht immer leicht fällt, zuzuhören, denn Kinder reden dann, wenn es Ihnen auf dem Herzen liegt, und nicht dann, wenn wir mal 5 Minuten Zeit dafür haben. Aber überlegt mal, wenn jemand zu euch mehrfach sagt: "Jetzt nicht" oder "ich hab jetzt keine Zeit", erzählt ihr dieser Person dann überhaupt noch etwas? Vermutlich nicht. Lasst nicht zu dass eure Kind euch kleine, und in nicht allzu ferner Zukunft große Dinge verheimlicht. 

 

6. Ernst nehmen

Direkt an den vorherigen Punkt angeknöpft, ist anschließend an das Zuhören auch das Ernst nehmen. Manchmal nicht ganz so leicht, das kennen wir auch, aber oft können sich Kinder noch nicht richtig ausdrücken oder vermischen Fantasie mit Realität, das macht aber auch nichts. Um so genauer ihr zuhört, je besser könnt ihr heraushören was euren Kleinen tatsächlich auf dem Herzen liegt, und das, wir sprechen aus Erfahrung, kann manchmal schwerwiegender sein als wir anfangs wahrgenommen haben.

 

7. Motivieren

Selbstbewusstsein baut sich in der Kindheit auf und ihr tragt einen entscheidenen Teil dazu bei. Unterstützt euer Kind bei neuen Sachen, gebt ihm Kraft, verleiht ihm Flügel. 

Kennt ihr diesen Test?

Euer Partner stellt sich mit dem Rücken zu euch und nimmt beide Arme deutlich nach oben. 2 weitere Personen im Raum, sowie ihr selbst denkt nun negative Gedanken wie: "das schaffst du nicht" oder "du bist so schwach" oder gar "du hast keine Kraft".

Nun versucht ihr eurem Partner, der mit aller Kraft dagegen hält, die Arme nach unten an den Körper zu drücken. Es wird euch gelingen.

Wiederholt nun diesen Versuch, aber mit positiven Gedanken, wie: "du schaffst das" oder "du bist stark genug" oder auch "gib alles, du kannst das".

Es wird euch nicht oder wesentlich schwerer möglich sein die Arme eures Partners nach unten an den Körper anzulegen. Mentale Stärke nennt man dies, gebt diese durch Gedanken, aber ganz wichtig auch durch Worte und Taten an euer Kind weiter.

 

8. Loben

In diesem Punkt ticken die Kleinen nicht anders als wir Großen, nur ein bisschen intensiver. Wer von uns hört bei der Arbeit nicht gern ein Lob? Oder vom Partner wie toll man heute aussieht? Auch ein "Danke" kann lobend sein, zumindest macht es ein tolles Gefühl im Herzen. Vergesst daher nicht eurem Kind mitzugeben wie toll es ist, wie toll es etwas macht oder wie wertvoll es für diese Welt ist. Für Kinder sind das fast die wichtigsten Worte die zur Entwicklung beitragen.

 

9. Sich selbst zuerst erziehen

Ist es euch schon passiert, dass ihr eurem Kind sagt es darf etwas nicht, macht es aber dann selbst? Auf der Couch essen zum Beispiel oder das Messer abschlecken? Klar kann man dem Kind sagen: "Ich darf das, aber du nicht.", optimal ist das aber nicht. Wenn schon, erklärt wenigstens warum dem so ist und das ganze auch so, dass das ein kleines Kind versteht. Besser ist es jedoch wenn ihr euch gleich so verhaltet, wie ihr das auch von eurem Kind wünscht. Kinder lernen vieles durch "abschauen", sie kopieren unser Verhalten.Gucken sie sich das schon richtig ab, müssen wir weniger erziehen ;)

 

10. Regeln vorgeben

In Tipp 3 haben wir das ja schon kurz angesprochen, wir möchten dies jedoch noch einmal verdeutlichen. Regeln sind wirklich wichtig für ein Kind, aber:

- nicht zu viele

- mit Begründung

- nicht nach Belieben

- nur in Einigkeit zwischen den Partnern

Warum das ganze... Kinder brauchen einen Rahmen in dem sie aufwachsen können. Stellt euch das vor wie ein Garten.

Jedes Kind hat seinen eigenen Garten in dem ein paar Spielzeuge stehen, nicht zu viele, man vergisst sonst mit so manchem zu spielen, so ist es auch mit den Regeln.

Manche Spielzeuge davon müssen in ihrer Funktion und Handhabung erklärt werden, beispielsweise eine Schaukel um diese richtig nutzen zu können. Auch das ist bei Regeln gleich, wer versteht warum er Dinge nicht darf kommt leichter mit der Umsetzung klar.

Im Garten steht auch ein Planschbecken, in das man aber nur darf, wenn es warm genug draußen ist. Eben nicht dann, wenn es einem gerade danach ist. Bei manchen Regeln ist das auch so, zum Beispiel darf man unter der Woche bis 19.00 Uhr wach bleiben und am Wochenende bis 20.30 Uhr. Dies sollte immer gleich sein und nicht nach Belieben entschieden werden, Eltern verlieren dadurch ihre Glaubwürdigkeit. Gleiches passiert übrigens auch, wenn sich Eltern in der Erziehung nicht absprechen, gegeneinander arbeiten oder sich ausspielen lassen. Reden hilft. Viel reden, absprechen. Ein starkes, hintereinander stehendes Elternteam erreicht viel mehr!

 

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10 Tipps gegen Langeweile bei schlechtem Wetter

COLOURBOX2716044Es regnet seit Tagen, alle Matschklamotten sind schon durchgeweicht, aber daheim fällt euch trotzdem die Decke auf den Kopf? Dann tritt oftmals Ideenlosigkeit ein... wir haben da mal ein paar erfahrungserprobte Tipps für euch:

 

1. Kino

Zugegeben meist recht teuer, aber man kann auch mit ein bisschen Glück, z.B. an Familientagen oder in der "Happy Hour" relativ sparsam einen super Nachmittag in einer lustigen, kinderfreundlichen Kinovorstellung verbringen. 

Gerade Kinderfilme aus den Illustration-Studios können wir empfehlen, denn anders wie in (leider jedem) Disneyfilm stirbt dort eher sehr selten ein, wenn auch fiktiver Darsteller.

 

2. Indoor-Spielplatz

Was bei schönem Wetter draußen der "ganz normale" Spielplatz ist, geht bei Regen noch mal eine Nummer größer: Oftmals mit Trampolinen, XXL-Klettergerüsten, Rutschen, Hüpfburgen, Mini-Kartbahnen und vielem mehr. In vielen der Indoorparks ist auch ein Café oder Restaurant integriert, in dem die Eltern zwischendrin Pause vom ganzen Trubel machen können. Ein Zusatztipp von uns: Gerade an verregneten Tagen ist es dort zu späteren Stunde recht voll, früh eintreffen lohnt sich ;)

 

3. Kartbahn

Ich fragt euch was ihr mit den kleinen Mäusen da sollt? Spaß haben! Viele Kartbahnen bieten inzwischen "Eltern-Kind-Karts" an oder auch spezielle Minikarts, womit auch die Kleinen schon, bei abgesperrter Bahn, einen riesen Spaß haben können. Selbst den allerkleinsten Mäusen macht es in der Karthalle (eventuell mit Ohrschutz) schon Freude, allein durch's zusehen, versprochen!

 

4. Kindermuseum

Ob das Nürnberger Spielzeugmuseum, die Augsburger Puppenkiste, ein Traktor- oder Flugzeugmuseum, Sea Life oder einer Museumsausstellung auf einer Burg... interessante Museen gibt es so viele und so langweilig sie für uns Erwachsene auch manchmal scheinen mögen, für Kinder gibt es so unglaublich viel Neues zu entdecken, anzusehen, auszuprobieren. Probiert es einfach mal aus, ihr werdet staunen welch große, glückliche Augen eure Kinder machen werden.

 

5. Schwimmbad

Sobald der Nabel eures Babys gut verheilt ist und am Besten auch alle Erstimpfungen vorgenommen sind, könnt ihr mit eurem Kleinen schon in das warm temperierte Babybecken. In vielen Bädern gibt es getrennte Bereiche für Babys, Nichtschwimmer und Schwimmer, wobei die einzelnen Bereiche meist auch super an die entsprechenden Bedürfnisse angepasst sind. Thermen sind meist nur an einem Tag in der Woche für Familien zugänglich, Sportbäder weiterhin nicht geeignet für den Nachwuchs. Sucht euch am besten ein Familienbad, hört euch nach Empfehlungen im Freundeskreis um und testet einfach aus, denn dies ist fast schon unser günstigster Tipp in diesem Artikel, ab 3,- pro Person seid ihr hier nämlich schon dabei!

 

6. Kinderfreundliche Restaurants

Wir reden hier nicht vom goldenen M, obwohl, zugegebener Maßen die Spielebereiche dort meist wesentlich ausgeprägter sind wie in den allermeisten anderen Restaurants. Es gibt aber auch Lokalitäten die genau darauf setzen: gutes Essen, entspannte Eltern und glückliche, strahlende Kinder. Manchmal ist es nur eine schöne, größere Spielecke mit viel Spielmöglichkeiten, ab und an ein seperater Raum mit Einsicht von den Tischen aus und mit viel Glück sogar ein richtiger Spielplatz im Lokal. Diese Etablissements sind sicher nichts für Eltern die mehr als ein paar Minuten Ruhe brauchen, jedoch entspannen, durchatmen und vor allem glückliche Zeit mit der Familie verbringen kann  man hier sehr wohl. Uns wurde sogar erzählt, man könne dort ein ganzes Gespräch mit dem Partner führen OHNE unterbrochen zu werden. Hatten wir für einen Mythos gehalten.

 

7. Theater und Konzerte für Kinder

Kasperletheater, Vorführungen vom ortsansässigen Turnverein oder ein richtiges Musical, ganz egal, hier ist eigentlich für jedes Budget etwas dabei. Aber auch hier gilt: Was für euch langweilig erscheinen mag, kann für ein Kind die Bretter der Welt bedeuten. Ein ganz einfaches, wenn auch nicht lang dauerndes Puppentheater macht schon den Kleinsten richtig Spaß! Letzteres kann man übrigens auch selbst bauen und bespielen, ein absolutes Highlight für die Kinder und toll um die eigene Phantasie anzuregen.

 

8. Zirkus

Nicht jedermanns Sache, das wissen wir. Gerade den Tierschützern unter euch werden jetzt die Haare zu Berge stehen, aber: es gibt auch Vorstellungen ohne Tiere. Mit Artisten, Clowns, Spaß und Spannung. Informiert euch am Besten vorab ob die Art und Weise des Schaustellers zu euren ethischen Grundsätzen passt und nehmt dann mit viel Freude an der entsprechenden Vorstellung teil. Den meisten von uns ist ein Zirkus aus der Kindheit doch noch eine bleibende Erinnerung oder?

 

9. Bowling und Indoor-Minigolf

Bei diesem Tipp sollten eure Kinder mindestens 5 Jahre alt sein, denn z.B. beim Bowling ist selbst die kleinste Kugel recht schwer und auch das Erfolgserlebnis bleibt aus wenn nicht die entsprechenden körperlichen Voraussetzungen gegeben sind. 

Beim Minigolf ist das Alter der Kinder FÜR DIE KINDER noch relativ egal, denn irgendwann geht der Ball schon in's Loch, für euch Eltern kann das allerdings zu einer nervenzerreissenden Geduldsprobe werden. Ab dem 5. Geburtstag sollten beiden Aktivitäten jedoch keine Hindernisse mehr im Weg liegen und ihr könnt einem tollen, durchaus sportlichen Tag verbringen.

 

10. Picknick Zuhause

Und für die, die bei diesem Sauwetter am liebsten gar nicht das Haus verlassen, haben wir hier noch eine Idee für euch.

Legt eine Decke mitten in das Wohnzimmer, bereitet einen Picknickkorb mit leckerem Fingerfood vor, deckt euren Platz mit Tellern und Trinkflaschen, macht es euch gemütlich und spielt vielleicht ein Gesellschaftsspiel. Auch für einen Filmabend anschließend eine tolle Variante.

Schon alle Tipps durch? Kopf hoch, die Sonne kommt bestimmt bald wieder!

 

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10 Tipps zu Outdooraktivitäten mit Kindern

 

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1. Radtouren

Mit dem passenden Fahrradanhänger könnt ihr auch schon mit den allerkleinsten Kindern eine tolle Radtour machen. Es gibt spezielle Babyeinsätze oder Halterungen in denen ihr die Babyschale befestigen könnt. Nehmt euch am Besten nicht zu lange Strecken vor, eine Stunde hin und zurück, mit eventuell einem Zwischenstopp ist vollkommen ausreichend. Unterwegs könntet ihr dann z.B. Tipp 2 umsetzen:

2. Geocaching/Schnitzeljagd

Wer Geocaching nicht kennt, kann auf www.geocaching.com viele Informationen dazu finden. Kurz zusammengefasst ist dies jedoch eine Art digitale, auf Geodaten basierende Schnitzeljagd, bei der kleine Schätze in Form von Logbüchern gefunden werden müssen. Wer nicht an ein digitales Gerät gebunden sein möchte, kann auch eine Schatzkarte für Kinder malen und auf eine herkömmliche Art und Weise eine Schnitzeljagd mit kleinen versteckten Schätzen vorbereiten und mit den Kindern zusammen auf die geheimnisvolle Suche gehen.

3. Wildpark/Bauernhof/Tierpark

Gerade in ländlichen Gegenden gibt es hier viel Auswahl. Ob ein Wildpark, in dem ihr zum Beispiel Rehe und Wildschweine sehen und vielleicht sogar füttern könnt, oder ein Bauernhof auf dem eure Kleinen tatkräftig beim Ausmisten oder Melken helfen können, oder auch ein Tierpark in dem man viel über die verschiedensten Tierarten lernen kann: Mit Tieren kann man gerade bei Kindern kaum etwas verkehrt machen.

4. Reiten

Gerade die Mädchen finden das toll! Auf Reiter- oder Ponyhöfen gibt es viele Angebote rund um das Thema reiten. Angefangen beim striegeln und der Pflege der Tiere, über den richtigen Umgang, das Satteln und zuletzt das Reiten lernen, hier kommt jeder auf seine Kosten!

5. Rodeln

Zugegeben: Das ist fast nur im Winter möglich, aber es macht solchen Spaß, dass es in unserer Liste nicht fehlen darf! Hier reicht schon der kleinste Hügel und der minimalste Bob aus, um den Kindern ein riesiges Lächeln ins Gesicht zu zaubern! Erinnert euch doch mal an früher zurück... Wie gern waren wir dabei und hatten einen riesigen Spaß!

Und für die ganz Ausgefuchsten unter euch: Es gibt auch Sommerrodelbahnen ;)

 

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6. Freizeitpark/Märchenpark

Wusstet ihr, dass es Freizeitparks nicht nur für Erwachsene gibt? Nein, auch schon für die ganz Kleinen! Der Playmobil Funpark zum Beispiel oder das Ravensburger Spieleland! Beide Parks sind wirklich kindgerecht eingerichtet, die Attraktionen sind meist auch schon für die ganz Kleinen zulässig und es gibt wechselnde Angebote wie Kinderschminken und Co. Aber keine Sorge auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz! 

Eine Alternative zum Freizeitpark sind unter anderem auch Märchenparks. Diese sind oftmals viel Kleiner, dadurch aber auch mit weniger Tumuld und zeitlich nicht ganz so aufwendig wie ein großer Freizeitpark.

7. Freibad

Da hätten wir doch das Pendant zum Rodeln: Schwimmbäder im Freien! Hier gibt es einiges an Auswahl: Naturfreibäder, Wasserparks, Babybecken und noch viel mehr! Bei gutem Wetter ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie. Die günstige Alternative dazu ist an einen Badesee zu fahren, hier solltet ihr nur darauf achten, dass das Wasser oft für Kleinkinder noch zu kalt ist und diese unter Umständen dann sehr schnell auskühlen.

8. Camping

Selbstverständlich nicht Jedermanns Sache, aber Camping ist immer mehr im Kommen. Wir finden den Trend richtig gut, denn selten verbringt man so viel Zeit am Stück naturnahe und bewusst mit seiner Familie. Auf vielen Campingplätzen gibt es Kinderbereiche mit Spiel- und Wasserplätzen, Grillstellen und sogar Kinderdiscos. Camping ist auf jeden Fall mal einen Versuch Wert, ob im Wohnwagen, Wohnmobil, Zelt, Mobilheim, Bus und Co.

9. Spielplatz

Ja, simple und einfallslos. Meint man zumindest, ist es aber garnicht! Erinnert euch doch noch einmal zurück, wie gern wart ihr damals auf Spielplätzen? Rutschen, Schaukeln, Klettern, Sandburgen bauen, neue Kinder und Freunde für ein Nachmittag kennen lernen, rennen, toben, spielen. Und das alles kostenlos. Besser geht es kaum.

10. Walderlebnispfad

Unser letzter Outdoortipp richtet sich speziell an die Entdecker unter euch. Auch ein Wald kann richtig interessant sein, nicht nur, aber gerade wenn er einen Erlebnispfad enthält. Kinder sind wissbegierig, was gibt es also besseres als die Kombination draußen - entdecken - austesten - lernen? In den passenden Jahreszeiten können unterwegs sogar noch Tannenzapfen oder Pilze gesammelt werden, aus denen anschließend Zuhause noch gebastelt oder gekocht werden kann, ein krönender Abschluss.

 

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10 Tipps um das Geschlecht des Babys zu steuern

Ihr wünscht euch eher ein Mädchen, oder nach 3 Stammeshalterinnen nun auch einen Jungen? Dann haben wir hier passende Tipps für euch.

 

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Allerdings müsst ihr eurem Mann nicht wie früher in Frankreich den linken Hoden abbinden, oder wie damals in Griechenland euren Göttergatten nach rechts während dem Geschlechtsverkehr drehen, Nein, es gibt inzwischen wissenschaftliche Fakten, die man zur Planung gut nutzen kann.

Übrigens, noch vorab: Es ist nicht verwerflich sich ein bestimmtes Geschlecht zu wünschen, solange es dann, wenn tatsächlich doch das Gegenteil eintrifft, euer Kind genau so geliebt wird wie es ist.

1. Der richtige Zeitpunkt

Jeder von uns kennt den Spruch: Hauptsache es ist Gesund! Ja, das stimmt. Dennoch schlummert in dem ein oder anderen unter uns der Wunsch eher ein Mädchen oder doch einen Jungen zu bekommen. Wissenschaftlich gesehen kann der richtige Zeitpunkt hier ausschlaggebend sein. Ein Mädchen sollte circa 3 Tage vor dem Eisprung gezeugt werden, ein Junge am Tag, oder ein Tag nach dem Eisprung. Um diesen zu bestimmen besorgt euch am Besten in der Apotheke einen Ovulationstest, welcher euch euren Eisprung fast genau anzeigen kann.

2. der PH-Wert der Scheidenflora

Um ein Mädchen zu zeugen sollte dieser eher sauer sein, das bedeutet, ihr Mädels unter uns verzichtet besser auf den Orgasmus. Für einen geplanten Jungen hingegen ist ein solcher nur von Vorteil, denn nach dem Orgasmus ist der PH-Wert alkalischer und somit freundlich für männliche Spermien. Lasst euch aber bitte nicht den Spass bei der Zeugung nehmen, eine Garantie dafür, dass das mit der Geschlechtsbestimmung funktioniert gibt es leider eh nicht...

3. die Position beim Geschlechtsakt

Also doch wie damals in Griechenland, oder? Nein, nicht ganz, denn mit der Liegeposition des Mannes hat das dann doch eher weniger etwas zu tun, mehr mit der "Tiefe". Wer auf einen Jungen spekuliert, sollte seinen Partner möglichst tief eindringen lassen und so den männlichen Samen den Weg zur Eizelle verkürzen. Dadurch werden zum Beispiel auch die Spermien vor dem, in Punkt 2 erwähnten saurem PH-Wert besser geschützt.

4. die Anzahl der Spermien

Wird ein Junge gewünscht, sollte euer Partner vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr ein paar Tage enthaltsam sein, denn je höher die Spermiendichte, desto mehr männliche Spermien sind vorhanden. Hier empfiehlt sich auch weite Unterwäsche und auf Fahrrad fahren für ein paar Tage zu verzichten. 
Für ein geplantes Mädchen kann es hilfreich sein, wenn der Geschlechtsakt mehrere Tage hintereinander vollzogen wird, denn dann sind die weibliche Spermien meist in der Überzahl.

5. ein heißes Bad

Gut um ein Mädchen zu Zeugen ist es, wenn euer Partner vor dem Akt noch einmal heiß baden geht, denn männliche Spermien mögen Hitze überhaupt nicht. Solltet ihr also auf einen Jungen spekulieren, bewahrt in diesem Fall nicht nur einen kühlen Kopf ;)

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6. geschlechtsbestimmende Temperatur

Im Sommer werden laut britischen Wissenschaftlern mehr Jungs als Mädchen gezeugt, ähnlich verhält es sich in warmen Wintern. Leider ist bis heute nicht klar warum dies so ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass wenn ihr im Sommer schwanger werdet, es automatisch auch ein Junge wird, ganz und garnicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon mal geringfügig höher wie wenn ihr euer Baby im Winter bei -30 Grad zeugt.

7. Ernährung

Ja, auch durch die Ernährung der werdenden Mutter kann das Geschlecht des Babys beeinflusst werden. Natürlich nicht wenn ihr schon schwanger seid, aber davor. Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 hilft es, wenn die Frau sich vor und um den Zeugungstermin herum Zucker- und Energiereich ernährt um einen Jungen zu bekommen. Mädchen werden bei diesem Ernährungsstil seltener gezeugt. 

8. der chinesische Empfängniskalender

Ein uralter Kalender, bei dem man anhand des Alters der Frau bei der Zeugung ablesen kann, welches Geschlecht das Kind haben wird. Wissenschaftlich belegt ist dies nicht, dennoch scheint es bei vielen Frauen zuzutreffen. Wir haben euch hier einen Link zum Kalender rausgesucht: http://www.jolie.de/sex/chinesischer-empfaengniskalender-wird-es-ein-junge-oder-ein-maedchen

9. Stress

Mal abgesehen davon, dass man Stress sowieso vermeiden sollte, währe das im Bezug auf den Wunsch einen Jungen zu Zeugen noch wichtiger. Mädchen werden in anhaltenden Stresssituationen wie z.B. einem Krieg, einer Hungersnot oder ähnlichem häufiger gezeugt. Britische Wissenschaftler wollen einen Zusammenhang auch in Ehekrisen oder starken finanziellen Nöten gefunden haben. Es ist ja allgemein bekannt, dass Jungs so oder so gemütlicher sind, wird ein solcher also gewünscht, sollten auch die Eltern einen Gang zurück schalten.

10. künstliche Befruchtung

Ethisch sehr fragwürdig und in Deutschland verboten, dennoch wollen wir euch auch diese Methode nicht vorenthalten, denn es ist die einzige die mit Sicherheit das Geschlecht bestimmen kann. In Kinderwunschkliniken in der USA, kann man sich für circa 2000 Euro für eine Geschlechterselektion entscheiden. In Deutschland allerdings gibt es das Embryonenschutzgesetz, dass die Geschlechterselektion, die nicht zur Vermeidung von bestimmten Erbkrankheiten durchgeführt wird, verboten ist. Das ist auch eigentlich ganz gut so, denn was würde passieren wenn sich z.B. 80% der Eltern weltweit nur noch Mädchen wünschen? Nicht auszudenken...

 

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Generell gilt, ihr solltet nicht enttäuscht sein, wenn euer Wunschkind nicht auch das Wunschgeschlecht trägt, denn es soll dann einfach so sein. Ohne großes wenn und aber. Euer Kind ist euer Kind, ob Mädchen oder Junge, Hauptsache ist eben doch - es ist gesund! 

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10 Tipps zum Oma/Opa werden

 

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Wenn ein Kind geboren wird, ist das nicht nur für die Eltern das wohl größte Geschenk des Lebens – auch für die Großeltern beginnt mit der Geburt des Enkelkindes eine neue, eine, wie ich finde, unglaublich aufregende Zeit. Es ist wundervoll erleben zu dürfen, wie dieses kleine Wesen heranwächst, sich entwickelt und die Welt erkundet. „Das haben Großeltern doch bei den eigenen Kindern auch schon erlebt...“, werden jetzt vielleicht viele denken. Ja, das stimmt. Und dennoch ist es ein völlig anderes Erlebnis, Enkelkinder in ihr Leben begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil die wenigsten Großeltern die Kleinen tagtäglich um sich haben sondern auch, weil die Erfahrung des Elternseins und die weit weniger große Verantwortung in Erziehungsfragen vieles einfacher macht. 
Damit ein gutes und harmonisches Zusammensein mit Großeltern, Eltern und Kindern funktioniert und Spannungen so gut wie möglich ausbleiben, hier ein paar Tipps aus der eigenen Erfahrung als Oma und Opa. 

1. Zurückhaltung 

„Sind die Söckchen nicht zu dünn? Das Kleine hat ja ganz kalte Füße!“ Omas Fürsorge ist sicherlich gut gemeint, macht jungen Müttern das Leben aber unnötig schwerer als es ohnehin schon ist. Wir Großeltern sollten und dürfen darauf vertrauen, dass auch unsere Töchter oder Schwiegertöchter genügend Urinstinkt mitbringen, um zu wissen, wie sie ihr Baby kleiden müssen. Wenn wir zurückdenken an unsere Zeit als frischgebackene Mama werden wir ganz schnell wissen, dass auch wir es ohne Zutun der eigenen Mutter ganz gut geschafft haben, unsere Kinder auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Ohne Erfrierungen an den Füßen oder Händen. Eher waren unsere Kinder zu warm eingepackt und haben uns das mit rot erhitztem Gesichtchen und verschwitzten Haaren mehr als einmal deutlich gemacht. Auch wann und was der Nachwuchs essen oder trinken soll, müssen junge Mütter ganz für sich entscheiden. Kein Enkelkind ist das genaue Abbild unserer eigenen Kinder, darüber müssen wir uns im Klaren sein. Und auch darüber, dass sich in den letzten 20 bis 30 Jahren – in diesem Alter sind vermutlich unsere Kinder in dem Moment, in dem sie selbst Eltern werden – vieles geändert hat. Die Zusammensetzung der Nahrung, die textilen Eigenschaften der Kleidung und auch so manche Sichtweise, wie Kinder zu erziehen sind. 
Vertrauen wir einfach darauf, dass wir unsere Kinder zu guten, vernünftigen und verantwortungsbewussten Menschen erzogen haben, dann können wir sicher sein, dass es den Enkelkindern in ihrer Obhut an Nichts mangelt. 

2. Hilfsbereitschaft im Stand-By-Modus

Einmischen, das haben wir gerade erfahren, ist keine gute Idee. Aber bereit stehen, wenn Hilfe gebraucht wird, um Rat gefragt wird oder einfach nur jemand zum Zuhören gewünscht wird, das sollten Großeltern in jedem Fall. Erinnern wir uns zurück an die Zeit, als wir selbst junge, unerfahrene Eltern waren: Nicht selten sind Fragen aufgetaucht, auf die wir keine Antwort hatten, die wir mit unserem gesunden Menschenverstand und Instinkt einfach nicht gefunden haben. Wer seinerzeit Eltern hatte, auf deren Rat er vertrauen durfte, konnte deutlich entspannter in das Abenteuer der Kindererziehung starten. Seid da für eure Kinder, beantwortet ihre Fragen so gut es geht. Erzählt von euren Erfahrungen und gebt Tipps – wenn ihr danach gefragt werdet. Aber – ja, jetzt kommt ein großes Aber: Akzeptiert, wenn eure, ganz sicher gut gemeinten, Ratschläge letztlich doch nicht umgesetzt werden. Erstens stammen eure Erfahrungen aus einer Zeit, die sich doch sehr von der heutigen unterscheidet und zweitens kann ein Tipp aus eurem Erziehungs-Ratgeber durchaus auch der Anstoß für die jungen Eltern sein, etwas ähnliches, euch aber nicht unbedingt schlüssiges sein. 

3. Verwöhnen

Es gibt einen Spruch, der zum Nachdenken anregen soll und muss: „Nach einem Besuch bei Oma und Opa sind Kinder erziehungstechnisch wieder auf Werkseinstellungen zurück gesetzt“.  Das sollte auf keinen Fall passieren – wer von uns Großeltern möchte dafür verantwortlich sein, dass es zwischen den Enkelkindern und ihren Eltern nach einem Besuch bei uns ein unnötiges Spannungsverhältnis gibt? Wir sollten und müssen unseren Kindern und Schwiegerkindern so viel Respekt entgegen bringen, dass wir deren Erziehungs-Grundsätze akzeptieren, respektieren und auch im Umgang mit den Enkelkindern praktizieren. „Dann kann ich die Kleinen ja gar nicht verwöhnen! Das ist doch das schönste für mich als Oma oder Opa“, werden viele jetzt denken. Stimmt nicht – das geht trotzdem und sogar sehr gut! Besprecht einfach im Vorfeld mit den Eltern, was die Kleinen bei Oma und Opa dürfen, was zu Hause eher die Ausnahme ist. Ein Beispiel: Meine Enkelkinder kommen auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause an einer Bäckerei vorbei. Wenn Papa oder Mama die beiden abholen, ist Süßes aus der Bäckerei tabu. Sind aber Oma oder Opa dabei, dann wissen beide, dass sie sich in der Bäckerei eine Süßigkeit aussuchen dürfen. 
Es sollte Grundregeln geben, an die sich die Enkelkinder sowohl zu Hause als auch bei den Großeltern halten müssen. Gleichzeitig aber sollte es Dinge geben, die den Besuch bei Oma und Opa zu etwas ganz Besonderem machen. Immer aber in Absprache mit den Eltern – diese sind es nämlich, die tatsächlich im Alltag die „Arbeit“ haben, ihre Kleinen wieder auf Kurs zu bringen, wenn der Erziehungs-Kurs völlig aus dem Ruder gelaufen ist. 

4. Oma/Opa erzähl mal

Wenn Enkelkinder größer sind, spätestens, wenn der Nachwuchs in die Schule geht, dürften die ersten Fragen auch an uns Großeltern heran getragen werden nach dem Früher. Auch nach dem, wie Papa oder Mama als Kinder waren. Das ist eine Situation, in der sich Großeltern sehr genau überlegen sollten, wie sie dem Enkelkind was näher bringen. Die Unwahrheit – das versteht sich von selbst – sollte immer außen vor bleiben. Aber wie sag ich es meinem „Enkel“-Kinde, dass der Papa oder die Mama in jungen Jahren nicht nur ein Vorzeige-Kind gewesen ist. Wie viel Wahrheit ist gut für die Kleinen? Wie viel Wahrheit ist gut für die weitere Entwicklung und vor allem, mit welchen Aussagen untergrabe ich die Autorität der Eltern? Hier tut Abwägung Not und die Antworten sollten sich auch immer auf den jeweiligen Entwicklungsstand der Enkelkinder beziehen. Ist zum Beispiel die Pubertät gerade in vollem Gange und die Kinder rebellieren vor allem gegen die eigenen Eltern, sollte das nicht unbedingt noch damit befeuert werden, dass wir unsere eigenen Kinder in den Augen der Enkelkinder schlecht machen. Erklären Sie dem Enkel, dass es auch zwischen Ihnen und Ihrem Kind Streitigkeiten gab. Erklären Sie ihr oder ihm aber auch, was diese schwierige Phase für Sie persönlich bedeutet hat. Welche Ängste und Sorgen Sie als Eltern in dieser Zeit gehabt haben. Es könnte in Ihrem Enkelkind das Bewusstsein schaffen, dass auch seine Eltern eine schwere Zeit durchmachen und dass nichts desto trotz Mama und Papa und die Großeltern heute ein inniges Verhältnis zueinander haben. 

5. Vertrauen aufbauen

Vor allem dann, wenn die Enkelkinder schon etwas älter sind und – wie oben schon erwähnt – sich in der Pubertät befinden, gibt es Dinge, über die sie mit den Eltern nicht sprechen möchten. Vielleicht kommt ihr Enkel mit einem Problem zu ihnen um sich sein Herz auszuschütten. Gleichzeitig aber werden Sie gebeten, auf keinen Fall den Eltern etwas davon zu erzählen. Und jetzt? Jetzt sitzen wir zwischen den Stühlen! Zum einen möchten wir das Vertrauen des Enkelkindes auf keinen Fall enttäuschen, zum anderen sind wir aber der Meinung, dass das Thema unbedingt mit den Eltern besprochen und geklärt werden muss. Eines vorweg: Eigenmächtig mit den Eltern reden geht gar nicht! Wie würden Sie selbst reagieren, wenn eine Person ihr Vertrauen derart missbrauchen würde? Viel besser ist es, zu versuchen, diesem jungen, im Augenblick ziemlich verunsicherten Menschen das Gefühl zu geben, ihn an der Hand zu nehmen und durch das unruhige Fahrwasser zu geleiten. Schlagen Sie vor, gemeinsam mit den Eltern das Gespräch zu suchen. Suchen Sie gemeinsam mit der Enkeltochter oder dem Enkelsohn  nach Worten, mit denen das Thema angesprochen werden kann. Geben Sie ihrem Enkelkind einfach das gute Gefühl, nicht alleine zu sein.

 

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6. Das Abenteuer „übernachten“

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, die wir ohne die Eltern bei Oma und Opa verbringen durften. Meist war das in den Schulferien. Was für ein Spaß! Doch bis es soweit ist, dass die kleinen „Großen“ über einen längeren Zeitraum ohne die Eltern bei den Großeltern die Ferien verbringen dürfen, sollte es eine Phase der Vorbereitung geben. Wann diese beginnt, hängt unter anderem auch davon ab, wie oft euer Baby bzw. Kleinkind die Großeltern sieht. Denn je weiter die Familien voneinander entfernt leben, desto länger dauert naturgemäß der Prozess des Kennen- und Vertrauen-Lernens. Kinder, deren Großeltern quasi in der Nachbarschaft oder gar im gleichen Haus leben, können viel früher zunächst einzelne Stunden und dann auch mal ein ganzes Wochenende mit Oma und Opa verbringen. Kinder und Großeltern, denen es aufgrund der Entfernung seltener vergönnt ist, sich zu sehen, sollten dieses Abenteuer erst dann angehen, wenn die Kleinen ein Gefühl für Trennung, Entfernung und vor allem auch Zeit entwickelt haben. Denn was nutzt es, dem Kind zu erklären, dass Mama und Papa es in zwei Tagen wieder abholen, wenn das Kind mit diesem Zeitraum so gar nichts anfangen kann. Verlustängste und in nicht seltenen Fällen auch Panikattacken führen nicht nur zu Stress bei den Kindern, sondern auch bei den Großeltern, die sich dann oft überfordert fühlen. Zielführend für ein entspanntes Verhältnis zwischen den Generationen ist das sicherlich nicht. Daher gilt: Lieber später das Abenteuer „Ferien bei Oma und Opa“ angehen, als aufgrund überstürzter Aktionen eine Gefühlsbarriere für die Zukunft zu schaffen. Dann werden die Tage, die eure Kinder in der Obhut eurer Eltern verbringen durften, für immer in Erinnerung bleiben. Denkt ihr auch so gerne und mit verklärtem Blick an die Zeit zurück, in der Oma und Opa ganz und gar euch gehörten? Ich – und ich glaube, auch meine Kinder schon. 

7. Von der Anstrengung „Großeltern sein“

Zugegeben, ich bin Oma mit Haut und Haaren. Und ich genieße jeden Augenblick, den ich mit meinen Enkelkindern verbringen darf. Aber ich gebe auch zu, dass ich nach einem Nachmittag mit den beiden an meine Grenzen stoße. Mancher wird sich fragen: Wie hat sie das dann mit ihren eigenen beiden Kindern geschafft? Nun ja, das ist fast 30 Jahre her. Mit zunehmendem Alter nimmt die Belastungsfähigkeit einfach ab, nicht nur psychisch, auch physisch. Sind wir früher mit unseren eigenen Kindern stundenlang in deren selbst gebauter Höhle unter dem Tisch gesessen und haben vorgelesen, schmerzt heute nach kurzer Zeit der Rücken. Da liest es sich besser am Tisch oder auf dem Sofa – auch wenn das für die Enkelkinder natürlich nicht so spannend ist, wie in der Höhle. 
Beim Fußballspielen geht uns Großeltern schneller die Puste aus und auch das seit gefühlten Jahrhunderten so beliebte „Engelchen flieg“ fordert seinen Tribut schneller als des den Kindern lieb ist. Aber auch die Drahtseile, besser als Nerven bekannt, haben an Belastbarkeit verloren. Das liegt in der Regel daran, dass wir uns im Umgang mit den Enkelkindern unsicherer fühlen, oft ein unglaublich hohes Verantwortungsgefühl entwickeln und manchmal sogar ein schlechtes Gewissen. Wer hat sich nicht selbst schon dabei ertappt, den Enkeln Dinge erlauben zu wollen, die es früher bei den eigenen Kindern nie gegeben hätte. Wir befinden uns in einer Zwickmühle – auf der einen Seite verstehen wir uns als Eltern unserer Kinder, die immer noch Vorbild sein wollen, auf der anderen Seite wollen wir unseren Enkeln die besten Großeltern der Welt sein. Und die machen einfach alles mit, geben immer nach und stehen jederzeit für jedes Abenteuer bereit. Seien Sie ehrlich zu sich selbst, zu ihren Kindern und ihren Enkelkinder. Reden Sie darüber, wenn Sie sich etwas nicht zutrauen, Ihnen eine Situation einfach zu anstrengend und nervenaufreiben ist. Nur Ehrlichkeit schafft Verständnis und Vertrauen. Sie werden sehen – weder die Kinder, noch die Enkelkinder werden sich zurückziehen oder in Ihnen nicht mehr die perfekten Großeltern sehen. 

8. Brücken bauen zwischen damals und heute


Wie haben wir es geliebt, wenn die Großeltern aus einer längst vergangenen Zeit erzählt haben! Und wie gerne erinnern wir uns an die legendären Dampfnudeln, die niemand so gut zubereiten konnte wie die Oma! Damit auch eure Enkelkinder später in solchen Erinnerungen schwelgen können, sind Rituale und Traditionen unerlässlich. Beim gemeinsamen Pfannenkuchen backen hören die Enkelkinder ganz besonders gerne zu, wenn Oma von früher erzählt. Oder wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen, schaffen es Erzählungen aus der Kindheit von Opa oder Papa, in Kindern fantastische Bilder zu erzeugen. Verbunden mit dem Duft des heißen Kakao, den es mit dem typischen Geschmack nur bei Oma und Opa gibt, knüpft das Gehirn unauflösliche Bande der Erinnerung, die nicht selten der Beginn neuer Familienbräuche sein können. Oder eben uralte, seit Generationen gelebte Bräuche in ihrem Fortbestand sichern. In unserer Familie könnte, so hoffe ich es insgeheim ein bisschen, ein neuer Brauch entstanden sein. Auf die Frage an meinen Enkel (zu der Zeit fast 5), was er sich denn am Heiligen Abend zu essen wünsche, kam ohne zu überlegen die Antwort: „Pfannenkuchen“. Sein Wunsch wurde erfüllt – Pfannenkuchen in allen erdenklichen Variationen könnten der neue Weihnachtsbrauch in unserer Familie werden, denn alle drei Generationen waren begeistert. 


9. Was schenken wir?

Geburtstag, Weihnachten, Ostern ... das sind nur einige Anlässe, die Großeltern nutzen können und in der Regel auch wollen, dem Nachwuchs mit einem Geschenk eine Freude zu bereiten. Doch was? Diese Frage lässt sich zugegebener Maßen gar nicht so einfach beantworten. Natürlich sollte erst einmal das Kind nach seinen Wünschen gefragt werden – sofern es diese schon artikulieren kann. Schreiben Sie eine Wunschliste die Sie dann mit den Eltern der Kleinen durcharbeiten. Denn nicht jedes Geschenk, dass Ihr Enkelkind sich wünscht und das Sie vielleicht auch bereit wären, anzuschaffen, sorgt für Begeisterung bei den Eltern. Die nämlich müssen es im Alltag ertragen, wenn stundenlang Trommelwirbel aus dem Kinderzimmer zu hören ist oder der bellende und krabbelnde Hund im Wohnzimmer oder im Esszimmer seine unermüdlichen Runden dreht. Manchmal ist es aber schlichtweg so, dass Eltern ihrem Kind einen Wunsch schon seit einer Weile abschlagen, weil sie sich das Geschenk schlichtweg nicht leisten können. Junge Familien müssen in der Regel mit ihren Finanzen sehr genau haushalten. Dann gleicht es – wenn auch mit Sicherheit nicht beabsichtigt – wenn die Großeltern plötzlich genau mit diesem Geschenk vor der Tür stehen. Ist darüber aber im Vorfeld gesprochen worden, dann steht ungetrübter Freude natürlich nichts im Weg. 
Ein Tipp, wenn es um Geburtstagsgeschenke geht, ist mir an dieser Stelle aus persönlich gemachter Erfahrung zu einem Geburtstag meines Sohnes sehr wichtig! Schenken Sie auch den „Nicht-Geburtstags-Geschwistern“ eine Kleinigkeit. Es schmerzt und ist für kleine Kinder schlichtweg überhaupt nicht zu verstehen, wenn sie scheinbar nicht wertvoll genug sind, auch mit einer kleinen Aufmerksamkeit von den geliebten Großeltern (oder auch der Tante, dem Onkel) bedacht zu werden. 

10. In vollen Zügen genießen

Mein letzter Tipp für alle Großeltern, alle Omas und Opas, Großis, Omis und Opis oder wie auch immer die Enkelkinder euch nennen: Genießen wir die Zeit die uns geschenkt wird mit unseren Enkelkindern! Sie sind neben unseren Kindern der Garant dafür, dass ein Stück von uns auch dann noch diese wundervolle Erde bevölkert, wenn wir längst nicht mehr da sind. In ihnen leben wir weiter.  Die Kleinen sind geboren aus der Liebe, die wir an unsere Kinder weitergegeben haben. Im Vertrauen darauf, unsere Kinder zu verantwortungsvollen und liebenden Menschen erzogen zu haben können wir auch darauf vertrauen, unsere Enkelkinder zu ganz wundervollen Menschen heranwachsen zu sehen. Mit all ihrer Unvollkommenheit und all ihren Fehlern – die gehören nun einmal dazu. Wir dürfen stolz sein – auf unsere Kinder und ihre neue kleine Familie in der auch wir unseren Platz haben dürfen.

 

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10 Tipps zum Beikoststart

Die ersten Wochen/Monate war es noch recht "einfach" euer Kind zu ernähren oder? Es gab ja eigentlich nur Stillen oder Fläschchen. Doch was ist, wenn es eurem Kind nicht mehr reicht? Oder ihr beschlossen habt mit der Beikost zu starten? Dann kommen oft einige Fragen und Unsicherheiten auf. Wir haben euch deshalb 10 Tipps zusammengefasst wie ihr erfolgreich starten könnt.

 

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1. Der richtige Zeitpunkt

Zunächsteinmal vorab: Im ersten Lebensjahr sollte Mutter- oder Zusatzmilch der Hauptbestandteil der Ernährung des Kindes sein, es heisst nicht umsonst "Beikost".

Circa ab dem 5. Monat könnt ihr langsam mit der Gewöhnung an Brei oder Lebensmittel beginnen an denen sich das Kind nicht verschlucken kann (Gurkenstreifen, trockene Breze ohne Salzkörner, usw.).

Wichtig ist jedoch zum einen, dass euer Kind den Kopf eigenständig halten kann und mit Unterstützung sitzen kann und zum anderen dass auch von eurem Kind bereits Interesse gezeigt wird indem es z.B. den Löffel versucht zu greifen oder sich die Hand bei den gemeinsamen Mahlzeiten immer wieder mal zum Mund führt.

Falls ihr direkt mit Brei startet, legt am besten alles ausser Reichweite was nicht schmutzig werden sollte, bzw. nicht gewaschen werden kann. Kinder niessen ganz gern genau dann, wenn der Mund voll mit Karottenbrei ist, glaubt uns, wir sprechen aus Erfahrung. Alle. Ein Lätzchen oder ein Spucktuch schützt nicht nur die Kleidung eures Kindes, sondern auch eure. Aller Anfang ist schwer, so auch dieser, es klappt meist nicht auf Anhieb und es gibt höchstwahrscheinlich eine mehr oder weniger niedliche Sauerrei... Wenn ihr euch darauf jedoch entsprechend vorbereitet ist das alles halb so schlimm.

2. Der Beikoststart in der "richtigen" Reihenfolge

5. bis 7. Monat

1. Morgens: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
2. Mittags: Schritt für Schritt die Muttermilch bzw. das Fläschchen mit zusätzlichem Gemüsebrei erweitern
3. NachmittagAbends: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch

6. bis 8. Monat

1. Morgens: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
2. Mittags: Zum Gemüsebrei kann nun auch Fleischbrei gegeben werden
3. Nachmittags: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
4. Abends: Schritt für Schritt kann mit einem Milch-Getreide-Brei gestartet werden

7. bis 9. Monat

1. Morgens: Muttermilch oder Fläschchen mit Säuglingsmilch
2. Mittags: Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
3. Nachmittags: Obst-Getreide-Brei
4. Abends: Milch-Getreide-Brei

ab dem 10. Monat

kann euer Kind schon mehr oder weniger eure Mahlzeiten vom Tisch mitessen. Achtet hier jedoch darauf, dass diese nicht, oder nicht zu stark gewürzt sind.

3. Tischregeln von Anfang an

Natürlich kann ein Baby nicht von Anfang an still am Tisch sitzen, wissen welche Gabel im Nobelrestaurant zuerst benutzt wird und vieles unnötiges mehr. Es gibt jedoch Regeln die schon von Beginn an auch für ein Baby Sinn machen. Erklärt eurem Kind warum man zum Beispiel vor dem Essen immer Hände wäscht, lasst es sich nach dem Essen (sobald vom Alter möglich) den Mund und die Hände selbst mit einem Tuch säubern, erklärt auch warum Essen kein Spielzeug ist und man dies zum Beispiel nicht werfen oder in die Nase stecken darf. Während dem Essen sollte auch kein Spielzeug auf dem Tisch sein oder der TV laufen, das lenkt Kinder beim Essenslernprozess zu sehr ab. Die Mahlzeiten beginnen z.B. auch erst dann wenn alle am Tisch sitzen und enden wenn alle mit dem Essen (nicht mit der anschliessenden Unterhaltung) fertig sind. Sobald eure Kleinen ein wenig älter sind und frei sitzen können spielt auch die aufrechte Haltung am Tisch eine Rolle, denn so klappt es auch mit der Verdauung leichter.

Wir können hier auch aus Erfahrung sprechen, dass diese Regeln manchmal sehr gut klappen und man manchmal viel, sehr viel Überzeugungsarbeit braucht um den Kleinen das "Warum" verständlich zu machen. Habt Geduld und seid nicht all zu nachgiebig.

4. Geschirr und Besteck

Natürlich kann euer Baby auch nicht schon im 5. Monat mit Messer und Gabel umgehen und wenn doch wäre das ein Fall für das Fernsehen... Hier macht es vielleicht etwas mehr Sinn erstmal mit einem kindgerechten Löffel zu beginnen. Dieser kann gern aus Kunststoff sein, sollte nicht zu groß und eventuell sogar leich flexibel sein, denn dies kann vor Verletzungen im und um den Mund schützen. 

Auch Schüsseln und Teller aus bruchsicherem Melamin (Kunststoff) bieten sich an um ebenfalls die Verletzungsgefahr zu senken und auch ständige Neuanschaffungen zu vermeiden wenn diese doch einmal herunter fallen. Gleiches gilt auch bei Bechern, wobei es sich hier am Anfang sogar noch anbietet sogenannte Trinklernbecher oder Trinklernflaschen zu benutzen, denn diese laufen anders wie ein offener Becher auch beim umfallen nicht aus.

5. Es muss nicht aufgegessen werden

Der Magen eures Kindes ist noch klein, manchmal überschätzt man die Menge die man dem Kind auf seinen Teller gibt. Man sieht diese Menge ja doch mit anderen Augen. Zudem kann nur das Kind selbst wissen ob und wieviel Hunger es gerade hat. Zwingt eure Kleinen daher bitte nicht zum Essen oder gar zum aufessen, denn damit wird das natürliche Sättigungsgefühl eventuell zerstört. Besser wäre es ihr animiert es noch ein, zwei Löffelchen zu probieren. Wird allerdings auch das verweigert, lasst es für diesen moment einfach mal gut sein, früher oder später melden sich die Kleinen schon wenn der Hunger kommt.

Wenn es bei euch üblich ist, dass es zum Beispiel nach dem Mittagessen einen Nachtisch gibt, müsst ihr allerdings selbst abwägen ob ihr eurem Kind diesen erlaubt obwohl es kaum oder nichts von der Hauptmahlzeit gegessen hat. Eine mögliche Regelung wäre hier eventuell, dass wenn nur die Hälfte gegegessen wurde, es auch nur die halbe Nachspeise gibt. Hier findet vermutlich jeder eine faire Regelung.

 

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6. Ein Vorbild sein

Kinder lernen hauptsächlich durch das Beobachten. Schleckt ihr vermeindlich das Messer mit der Zunge ab oder esst auf der Couch, wird euer Kleines nicht verstehen warum ihr das dürft und es selbst nicht. Natürlich kann man älteren Kinder erklären, dass ihr schon erwachsen seid, vorsichtig damit seid und zum Beispiel auch nicht mehr kleckert, aber einem kleinen Kind dies zu verdeutlichen ist meist erfolglos. Besser ist es also erst einmal euch selbst zu "erziehen" und das ist alles andere als einfach, hat man doch seine "Macken" und Angewohnheiten schon drin. Legt auch das Handy weg bei den Mahlzeiten, steht nicht auf bevor alle mit dem Essen fertig sind, sprecht nicht mit vollem Mund und so weiter. Da schleichen sich bei vielen gleich ein paar "Fehler" ein, oder? Das bedeutet also, je ordentlicher ihr selbst esst, je weniger müsst ihr eurem Kind an Blödsinn auch wieder austreiben. Das gilt vor allem für die Papas ;)

7. Geduld haben

Wie bei allem bei Babys gilt, Geduld haben. Es ist ganz und gar nicht einfach die Hand richtig zum Mund zu führen, den Becher nicht umzuwerfen oder sich nicht zu kleckern. Das passiert auch noch wenn eure Kinder bereits in die Grundschule gehen. Von Monat zu Monat aber wird das besser und die Unfälle weniger. Setzt eure Kinder nicht unter Druck und schimpft auch nicht unnötig viel wenn mal wieder die Schüssel mit Suppe quer über den Tisch geleert wurde. Es sind Kinder, es ist meist keine Absicht und der Scham des Kindes ist schon gross genug. Wir wiederholen noch einmal: Es sind Kinder, keine kleinen Erwachsenen!

Und ja, wir wissen auch wie dünn der Geduldsfaden manchmal ist, wenn schon der dritte Becher heruntergefallen ist, die Tomatensoße an der Tapete klebt und die Gurke im neben dem Tisch stehenden Lautsprecher steckt. Wir wissen es wirklich. Die Geduld zu verlieren bringt dennoch nichts, denn es zaubert nicht plötzlich die Fähigkeiten her, die euer Kind dazu braucht. Das bringt die Zeit, ihr werdet es sehen.

8. Atmosphäre

Essen lernen ist schon schwer genug für ein so kleines Wesen, zwischen Tür und Angel, im Stehen oder unter Stress klappt das noch weniger. Lasst eure Mahlzeiten soweit es geht zum Ritual werden, denn wenn der Ablauf immer ähnlich ist weiss euer Kind bereits wann es anfangen darf zu essen, wann es wieder spielen darf und so weiter. Auch beim Tisch decken könnt ihr es schon relativ früh einbeziehen und wenn es anfangs nur die Löffel aus eurer Hand nimmt und diese auf den Tisch legt, ganz egal. Schaltet wirklich wie bei Punkt 3 schon erwähnt auch alle störenden Geräusch- und Bildquellen aus, damit keine Ablenkung erfolgen kann. Versucht anfangs auch so viel wie möglich Zuhause zu essen, an einem gewohnten Platz, nicht unbedingt auf der Couch und auch nicht in täglich wechselnden Restaurants.

Entfernt gerade auch bei ganz kleinen Kindern noch die Deko auf dem Tisch, denn so lustig das auch klingt, ein Baby weiss noch nicht was man essen kann und was nicht. Manche Blumen sehen ja auch noch zum anbeissen aus und man kann ihnen das wirklich nicht verübeln wenn sie das noch nicht unterscheiden können.

9. Selbst kochen oder Glässchen-Alternativen

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten hier gibt es keine "richtige" Empfehlung, auch wenn euch das manche Personen wie zum Beispiel eine Mutter aus der Spielgruppe oder die Schwiegermutter weiß machen möchten. Um dennoch einfacher eine Entscheidung für euch zu treffen, haben wir euch eine kleine Pro- und Kontra-Liste erstellt.

Pro der "Glässchen"

Dadurch, dass die Hersteller strengen Kontrollen unterliegen ist die Qualität der Zutaten fast immer ausgezeichnet. Die Inhalte werden ohne Pestizide, Nitrate oder Dünger gepflanzt und unterliegen auch hier strengen Kontrollen auf eventuelle Rückstände. Die Zutaten werden schonend gedünstet, werden keimfrei dampfsterilisiert und die Zubereitung für euch geht schnell und einfach.

Kontra der "Glässchen"

Die Vielfalt der Sorten ist oft unübersichtlich und kann zu Überforderung bei der Wahl führen. Manchmal sind auch mehrere Zutaten enhalten, wobei auf manche allergisch reagiert werden kann. Genau diese Zutat herauszufinden ist im Glässchen schwieriger, wie wenn man einzeln die Zutaten Stück für Stück zeitweise hinzugibt. Der Inhalt ist auch nicht immer nach den Gesichtspunkten abgestimmt was in einem bestimmten Alter gut für den Magen eurer Schützlinge ist, hier heisst es noch einmal zusätzlich informieren. Die Empfehlung ab dem 4. Monat ist zwar gut gemeint, jedoch meist zu früh was möglicherweise zu Resorptionsstörungen im Darm führen kann. Glässchekost ist auch oft gesalzen und enthält zu viel Eiweiß und Zucker. Weitere nicht optimale Inhaltsstoffe können auch Bindemittel und andere Gewürze sein, die ebenfalls Allergien auslösen können.

Und wisst ihr, dass Glässchenkost fast 3x so teuer ist, wie wenn man selbst kocht? Das macht auch finanziell ein Minuspunkt bei Fertigkost der für viele eine Rollen spielen könnte. Denkt bitte auch daran dass ihr die leeren Gläschen wieder entsorgen müsst, hier ensteht also auch noch mal Aufwand.

Pro von "selbst Kochen"

Hier ist ein klarer Pluspunkt, dass sich euer Kind langsam an die verschiedenen Lebensmittel gewöhnen kann, denn ihr selbst bestimmt was enthalten ist. Durch die optimale Zusammenstellung können frühzeitig Allergien vermeiden werden und Unverträglichkeiten festgestelt werden. Kinder lernen auch eher den Geschmack von Gemüse und Getreide kennen, dass heisst sie essen es auch später eher gern als wenn es von Anfang an angereichert mit Gewürzen, Zucker und Zusatzstoffen ist. Im Tiefkühler lassen sich vorbereitete Portionen gut einfrieren und man produziert viel weniger Müll als mit der Glässchenvariante.

Und noch ein entscheidender Vorteil: Ihr könnt die Menge der Portion individuell auf euer Kind anpassen und müsst keine bestimmte Größe kaufen die eventuell nicht reicht oder der restliche Inhalt weggeworfen werden muss.

Kontra von "selbst Kochen"

Natürlich müsst ihr darauf achten, dass die hygienischen Verhältnisse einwandfrei sind, auch die Pürierung muss wirklich absolut fein genug sein wobei leider ein einfacher Mixer fehl am Platz ist. Bedenkt auch, dass ihr immer an saisonales Gemüse und Obst gebunden seid und dies nicht immer einfach zu verarbeiten ist (z.B. Kürbis).

10. Baby-Led-Weaning

Was ist denn nun das schon wieder... Kurz gesagt: Der breifreie Weg zur "normalen" Ernährung.

Bei vielen Familien passiert dies schon unbemerkt nebenher, wenn das Kind zum Beispiel an einer trockenen Breze lutscht oder sich mit noch nicht vorhandenen Zähnen teile der Gurkenstreifen abnagt.

Bei BLW wird jedoch ganz oder zumindest zum grössten Teil auf Brei verzichtet, euer Baby isst somit bereits ab dem 6. Monat am Tisch mit. Ob das nun Wienerle sind, oder Bananen, später auch Kartoffelstücke und vieles mehr. Es kann eigentlich alles gegessen werden was leicht zu kauen ist, das Baby greifen kann und "gesund" ist. (Bitte keine gesalzenen Pommes oder z.B. Nüsse aufgrund der Gefahr des Erstickens)

Früher oder später kommt jedes Kind an den Punkt feste Nahrung interessant zu finden, lasst es dies unter Aufsicht gerne einmal probieren. 

Ausführliche Informationen zum Baby Led Weaning findet ihr z.B. hier: http://www.baby-led-weaning.de

 

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10 Tipps wie Babys besser schlafen lernen

Obwohl Babys ja eigentlich von Anfang an viel schlafen, kann es schwierig sein sie an einen Rhythmus zu gewöhnen. Manchen Kinder fällt dieses leichter, bei anderen "artet" das zu richtigen Schwierigkeiten aus.

Um einfacher damit umzugehen oder nicht zu verzweifeln haben wir hier 10 Tipps zum Einschlafen lernen zusammengestellt.

 

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1. Routine


Es ist nicht immer ganz einfach eine gewissen Routine in den Alltag zu bringen, gerade wenn man berufstätig ist oder mehrere Kinder hat. Aber gerade dann ist eine Regelmäßigkeit beim Zu-Bett-gehen wichtig. Versucht euch vielleicht ein Zeitfenster zu setzen, wann es Zeit ist für die Kleinen, ins Bett zu gehen. Beispielsweise immer zwischen 18.30 und 19.00 Uhr. Die innere Uhr, nicht nur eure, sondern auch die eures Babys, wird sich nach einer Weile auf diese Uhrzeit einstellen und die abendliche Routine wird so ein verlässlicher Anhaltspunkt für die ganze Familie.

2. Beruhigung


Es hilft überhaupt nichts wenn das Kind weint, sich hilflos fühlt oder schreit. Absolut nichts! Im Gegenteil: Es werden Urängste beim Kind geweckt wenn es sich in den Schlaf weint. Euer Baby mag zwar auch nach Schreiwochen irgendwann abends ohne Weinen einschlafen, aber traurig, unglücklich und sich allein gelassen fühlend. Es resigniert, es "lernt" nicht. Wir halten davon also überhaupt nichts. 
Deshalb gilt, und ich denke dass kann man auch gut auf sich selbst beziehen: Ein glückliches, zufriedenes und sich sicher fühlendes Kind schläft besser. Auch die irgendwann anstehende  Trennung von den Eltern, um im eigenen Bett zu schlafen, kann so viel einfacher fallen wenn das Baby weiß, es kann sich im Vertrauen lösen und wird nicht im Stich gelassen mit Sorgen und Ängsten.

3. Nähe


Babys brauchen viel Nähe, gerade in bestimmten Situationen oder während seiner Entwicklungsschübe. Manchmal zu viel für uns, aber: Das ist schneller vorbei als uns lieb ist - Kinder werden viel zu schnell groß. Wir wollen damit nicht sagen dass ihr über Stunden euer Kleines im Arm tragen und in den Schlaf schaukeln müsst. Nein, eher dass ein Kind eure "Nähe" spüren sollte in dem ihr es eventuell streichelt, ihm ein Lied vorsingt, Bücher vorlest, bei ihm liegt oder das Händchen haltet. Für ein Kind, gerade für ein kleines Baby ist es das wichtigste zu wissen dass es nicht alleine ist. Allein sein birgt enorme Ängste beim Kind, diese können vermieden werden in dem ihr einfach "da" seid.

4. Rituale


Wie bei Punkt 3 schon erwähnt ist es zum Beispiel ein schönes Ritual ein Buch vorzulesen. Ältere Kinder können sich dies sogar schon selbst aussuchen und euch mit der Zeit sogar selbst "vorlesen". Es ist zauberhaft welche Geschichte die Kleinen dann zu den Büchern erfinden, wirklich... 
Auch z.B. eine ruhige, leise CD oder ein von euch gesungenes Lied dass ihr täglich wiederholt kann ein Ritual werden. 
Es muss zudem nicht nur ein Ritual unmittelbar vor dem Einschlafen sein, sondern kann vielleicht beim Abendessen beginnen, danach wird dann z.B. Zähne geputzt, der Schlafanzug angezogen, ein Buch ausgesucht, zusammen gelesen, das Nachtlicht angeschaltet, die CD gestartet und noch ein paar Minuten gekuschelt bevor ihr euch verabschiedet oder bei eurem Schützling bleibt bis er schläft. Hier findet jeder mit der Zeit sein eigenes Ritual, zusammen mit seinem Kind. Macht euch hier auch keinen Kopf wenn mal ein Tag aus der Reihe fällt... Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel.

5. Pucken


Dieser Tipp gilt eigentlich nur bei kleinen Babys, ältere Kinder werden das nicht mehr ganz so toll finden. (Obwohl auch hier gilt: verloren in einem riesigen Bett mit riesiger Decke ist manchmal auch der falsche Weg, aber das muss jeder selbst heraus finden)
Zurück zum Pucken: Babys bis zum 5. Monat neigen ab und an zu unkontrollierten Zuckungen (Moro-Reflex) und können sich zudem noch gut an die wohlige Enge in Mamas Bauch erinnern. Um dieses Gefühl aufrecht zu waren und es geborgen zu halten ist Pucken eine tolle Alternative. Gerade beim ersten Mal rät es sich eine Hebamme um Hilfe zu bitten euch das richtige "einwickeln" des Kindes zu zeigen, aber auch YouTube kann hier sehr hilfreich sein, denn Pucken führt bei den meisten Babys zu ruhigerem und längerem Schlaf. Aber eben nur bei den meisten. Probiert es am besten einfach mal aus.

 

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6. Reizüberflutung vermeiden


Übertrieben gesagt: Eine Spieluhr, eine Lichterkette, das Sternenlicht an der Decke, der laufende Fernseher aus dem Wohnzimmer, die leuchtende Laterne auf der Straße, das Radio in der Küche und die ratternde Waschmaschine sind zu viel. 
Ihr versteht was wir sagen wollen? Wie bei einem selbst gilt: Zu viele Umgebungsreize vermeiden. Es kann schon helfen die Rollläden herunter zu lassen, aus dem Bett das Spielzeug zu nehmen, nur eine Lichtquelle aufrecht zu erhalten und wechselnde Geräusche wie TV und Radio für diese Zeit abzuschalten. Der Körper und auch der Kopf müssen zur Ruhe kommen und das geht am besten wenn so wenig äusserliche Eindrücke wie möglich auf das Nervensystem einprasseln. 

7. Der richtige Zeitpunkt


Hier möchten wir noch einmal an Punkt 1 - die Routine anknüpfen. Dieser Tipp soll keineswegs den ersten widerlegen, dennoch: Ist euer Baby um 18.30 zur gewohnten Schlafenszeit einfach nicht müde, so überhaupt kein bisschen, hat es keinen Wert es in sein/euer Bett zu legen. Das lange warten bis euer Kind endlich schläft birgt Stress auf beiden Seiten. Euer Schützling steht unter Leistungsdruck weil es schlafen soll, aber nicht kann, und ihr verliert früher oder später vielleicht die Geduld. Macht in solchen Situationen lieber noch eine Ausnahme in dem ihr noch ein Bad einlasst, zusammen etwas malt oder ein ruhiges Spiel spielt. Auch beim Wäsche falten, Abwasch machen oder bügeln können die Kleinen ruhig noch dabei sein oder sogar helfen, das kommt ganz auf das Alter an. Euer Kind vor dem TV zu "parken" oder mit ihm durch das Haus zu toben ist jedoch vermutlich fehl am Platz, denn hier drehen die Kinder noch einmal auf und kommen auch später noch schwer zur Ruhe. Mit der Zeit lernt ihr euer Kleines so gut kennen, dass ihr abschätzen könnt wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist um ins Bett zu gehen und leider auch wie schnell dieser Zeitpunkt überschritten ist. Hier kann wahrscheinlich fast jede Mutter ein Lied von singen...

8. Lichtquellen reduzieren


Wir hatten eben schon von Reizüberflutung gesprochen, dies gilt natürlich auch für Lichtquellen. Je weniger Licht in den Raum dringt, desto weniger Eindrücke können noch wahr genommen werden. Achtet hier daher darauf, dass, wenn überhaupt eine Lichtquelle erwünscht ist, diese gerade so hell ist, dass das Kind den Weg zur Tür erkennen kann beziehungsweise erkennen kann ob sich "Monster" im Raum befinden. Auch hier dient das wieder dazu, dem Kind eine Sicherheit zu vermitteln. 

Zusatztipp: Übrigens hilft gegen Monster, Gespenster und Hexen aller Art auch ein "Anti-Monster-Spray". Eine Bastelanleitung inklusive Druckvorlage dazu befindet sich auch in unserem Dankeschön-Paket zu eurer Spende an das Deutsche Kinderhilfswerk.

9. Zu viel Essen vermeiden


Nein, Nein, ihr sollt euren Kindern abends nicht das Essen verweigern, aber auf eine gewissen Zeitspanne zwischen Abendessen und Schlafenszeit achten. Mit vollen Magen schläft man ja auch selbst viel unruhiger und schlechter, als wenn man wohlig gesättigt ist und zufrieden einschläft. Auch zu schwere Kost am Abend können die Schlafqualität des Kindes beeinträchtigen denn der Magen benötigt viel Energie um das Gegessene zu verarbeiten, was den Körper daran hindern kann herunter zu fahren.
Solltet ihr erst spät zum Essen kommen reicht hier auch eine gemischte Brotzeit, vielleicht mit Paprika, Tomate, Gurke und einen Wurstbrot. Croissant mit Nutella oder Käsespätzle sollten es nicht gerade sein ;) Wenn eure Kinder noch gestillt werden oder die Flasche bekommen entfällt dieser Punkt ja sowieso zum größten Teil.

10. Verständnis


Kinder wollen manchmal einfach nicht, oder nicht alleine schlafen. Das geht einem ja selbst auch ab und an so oder? Manchmal wünscht man sich dann einfach eine starke Schulter oder jemanden der einen in den Arm nimmt herbei. Auch euren Kindern, sogar neugeborenen Babys geht das schon so, nur können es die Kleinen meist noch nicht ausdrücken. Manchmal sieht man das als Eltern dann als Schikane und fragt sich warum zum Teufel dieses kleine, zuckersüße Wesen partout nicht einschlafen möchte... Weil es eben so ist. Punkt. Niemand verlangt von euch dass ihr das versteht, nur dass ihr Verständnis zeigt. Nehmt es einfach so hin, nehmt euren Zwerg in den Arm, es wird irgendeinen, euch vermutlich unerklärlich Grund haben warum es eben jetzt nicht, oder nicht alleine schlafen möchte. Früher oder später jedoch werden Sie schlafen, versprochen.

 

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10 Tipps wie Kinder die Uhr lernen

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Wie, wo und wann fängt man denn überhaupt an Kindern die Uhrzeiten beizubringen?
Selbst für manch Erwachsenen ist es schwer die Uhr ohne Ziffern abzulesen, wie soll dass dann nur ein 5 bis 6 Jahre altes Kind lernen?
Wie haben hier 10 Tipps für euch, wie eure Kinder dies erlernen können, Schritt für Schritt.

1. Der große und der kleine Zeiger 

Am besten beginnt man noch vor den Zeiten damit, beide, bzw. alle drei Zeiger zu unterscheiden. Meist ist der Stundenzeiger dicker und kürzer als der Minutenzeiger. Der Sekundenzeiger ist meistens dünn wie ein Haar. Kinder lernen oft einfacher durch Assoziationen. Beispielsweise kann der große, kräftigere Zeiger der Papa sein, der Minutenzeiger die Mama und der Sekundenzeiger das Kind.

2. Bewegungsrichtung

 

Zeiger bewegen sich immer nach rechts, ihr könnt das veranschaulichen in dem ihr eurem Kind z.B. sagt, dass sich die Zeiger immer zu der Hand hin drehen, mit der es auch malt. Oder eben andersrum, dass sich die Zeiger immer von der Malhand weg drehen, jedem ob Rechts- oder Linkshänder. Wenn ihr eine Uhr mit Sekundenzeiger habt, wird das auch schnell in der Bewegung deutlich.

3. Volle Stunden


Wenn also der große Zeiger auf der 12 steht, somit der Papazeiger, dann ist es die volle Stunde. Der Mamazeiger zeigt hingegen an welche Stunde es ist. Steht der Papazeiger nun auf der 12 und der Mamazeiger auf der 3, ist es 3 Uhr, denn die Mama hat immer Recht. ;)
Assoziiert werden kann dies so: Der Papa sagt er möchte essen, Mama aber entscheidet was es zu essen gibt.
Beginne hier lieber erst einmal mit dem 12-Stunden-System und nicht mit 15 Uhr oder ähnlichem.
Achtet darauf, dass ihr, sowie euer Kind immer das Wort Uhr dazu sagt, also 3 Uhr, oder 9 Uhr. Verwirrungen, wenn dann die Minuten dazu kommen, können so vermieden werden.

4. Halbe Stunden


Sobald euer Kind die vollen Stunden ganz verstanden hat, könnt ihr den nächsten Schritt angehen, die halben Stunden.
Nehmt euch hier am besten eine Uhr zu Hand die man manuell verstellen kann. Setzt nun den großen Papazeiger auf die 4 und den kleinen Mamazeiger auf die 6. Es ist nun halb 4 Uhr.
Wenn der kleine Zeiger also auf der 6 steht ist es immer "halb Uhr". Euer Kind sagt also erst halb und dann die Zahl auf der der große Papazeiger steht.
Übt am besten auch hier wieder jede halbe Stunde durch, bis euer Kind auf Anhieb die Zeit richtig benennen kann. Wiederholt anschließend den Vorgang erneut, nehmt aber die vollen Stunden aus Schritt 3 wieder hinzu.

5. Viertel Stunden


Ähnlich wie bei Schritt 4 geht ihr nun auch bei den viertel Stunden vor. 
Vermeidet hier erstmal Worte wie "Viertelvier" oder "Dreiviertelvier". Die Uhrzeit ist für ein Kind schon verwirrend genug.
Beginnt schrittweise erst einmal bei viertel vor einer Zeit und erklärt dem Kind, dass der Kreis noch nicht ganz geschlossen ist, wenn der Zeiger noch nicht wieder oben ist, daher viertel vor "Schluss". Geht auch hier wieder jede Stunde durch und nehmt dann wieder die halben und vollen Stunden dazu. Eben Schritt für Schritt. Dies muss keinesfalls alles an einem Tag passieren, habt Geduld mit euren Kleinen.
Im nächsten Schritt könnt ihr dann die viertel nach Stunden antreten, aber wirklich erst, wenn alle anderen bisher eingeübten Uhrzeiten auch schon sitzen. Am besten ihr lasst eurem Kind so viel Zeit wie es für sich benötigt.

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6. verinnerlichen und üben


Sobald euer Kind das verstanden hat, lasst es die Uhr selbst einstellen und die Zeit erraten. Übt das auch einfach mal mehrere Tage lang, insofern eure Kleinen dazu überhaupt Lust haben. Wenn das grob klappt, könnt ihr euch an die Minuten machen. Aber auch hier gilt, nicht verzweifeln, Geduld haben. Wir haben das früher vermutlich auch nicht auf Anhieb gelernt ;)

7. Die Fünferschritte


Wenn ihr ein Zifferblatt habt, welches ihr anmalen könnt, ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Googelt einfach mal nach Zifferblatt und druckt euch ein solches, bitte mit Zahlen von 1 bis 12 aus. Malt nun die rechte Hälfte, also bis zur 6 bunt an. In der bunten Hälfte heißt es immer "nach", in der linken "vor".
Beginnt nun die einzelnen Zahlen von 1-12 noch weiter bunt zu markieren. Die 1 und die 11 werden z.B. Blau, die 2 und die 10 Grün, die 3 und die 9 rosa usw.
Beginnt nun euren Kind zu erklären dass bei der 1 und der 11 ein "Fünf vor/nach" erreicht ist, bei der 2 und der 10 ein 10. "vor/nach" und so weiter... Die 9 und die 3, sowie die 6 könnt ihr auslassen, denn die kennen eure Schützlinge ja bereits. Klingt kompliziert, oder? Ist es auch, gerade für kleine Kinder. Daher gilt: Zwischendurch immer wieder loben das spornt die Kids ungemein an.

8. Die Minuten


Am besten ihr malt euch hier auf bei Schritt 7 genanntem Zifferblatt noch die einzelnen Minuten von 1 bis 30 dazu, einmal rechts von oben nach unten und einmal links von oben nach unten.
Steht ein Zeiger in der rechten Hälfte z.B auf der 23 ist es 23 Minuten vor 10. Steht dieser jedoch in der linken Hälfte auf der 18 Ist es 18 Minuten vor 11. Das ist alles gar nicht so einfach, daher gilt auch hier wieder: üben, üben, üben! 

9. die Minuten nach/vor halben Stunden


Wenn ihr bisher alle Schritte, auch durcheinander immer wieder mit eurem kleinen Schatz durchgegangen seid, und diese das wirklich problemlos verinnerlicht haben, dann könnt ihr noch einen weiteren Schritt gehen. "Zehn nach halb Zehn" z.B.
Schreibt dazu nun die Zahlen 1-14 von der 6 nach oben weg, sodass die 14 an der gleichen Stelle steht, wie vorher die 16 als ihr die Zahlen von oben nach unten geschrieben habt. Nun könnt ihr eurem Kind erklären, dass z.B. 16 Minuten vor 12 auch 14 Minuten nach halb 12 bedeuten kann. Schon verwirrend unsere Zeitangaben oder? Aber auch das werden eure Kleinen bald raus haben.

10. Verdeutlichungen


Kindern fällt es einfacher, wenn Sie z.B. ein tägliches Ritual haben, dass immer zu gleichen Uhrzeit stattfindet. Der Wecker für den Kindergarten oder die Schule klingelt z.B. immer um 6.45 Uhr, das heißt, euer Kind kann dann direkt ablesen und sagen "viertel vor sieben". 

 

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Selbst wenn ihr bange habt, das könnte nie etwas werden... wir haben es ja auch alle gelernt oder? ;)

Wir haben freundlicherweise von Watchshop.com eine Infografik bereit gestellt bekommen, inkl. einer Downloaddatei einer Lernuhr zum Basteln:

 

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Die kostenlose Lernuhr zum ausdrucken findet ihr hier: Lernuhr

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10 Tipps zur Geburt

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Gerade für Erstgebärende ist die Geburt des Kindes oft eine Herausforderung. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn man weiss ja eigentlich kaum was auf einen zukommt.

Unsicherheit ist aber ganz normal, wir werden euch diese auch nicht komplett nehmen können, jedoch haben wir uns gedacht, wir schreiben einfach mal Tipps auf, damit ihr der Geburt entspannter entgegensehen könnt.

1. Die Klinikwahl

Schaut euch vorab ruhig mehrere Kliniken und Geburtshäuser im Umkreis an, denn ihr müsst euch dort wohl fühlen. Achtet auf die Räumlichkeiten, darauf ob bestimmte, für euch wichtige Dinge (wie z.B. eine Geburtswanne) vorhanden sind. Versucht auch herauszuhören ob es Unstimmigkeiten im Team gibt oder ob das Personal gut miteinander auskommt, gerade in Stresssituationen ist es wichtig dass alle an einem Strang ziehen. 

Auch, und es ist Schade dass dazu schreiben zu müssen, spielt die Hygiene eine große Rolle. Natürlich sind Keime nicht auf den ersten Blick sichtbar, das wäre zu einfach, aber man kann schon grob sehen ob ein Kranknhaus hygienisch/sauber ist. 

Wichtig ist: Ihr müsste euch wohl fühlen, sonst niemand. Nicht eure Begleitung oder jemand anderes, denn nur ihr selbst gebährt auch euer Kind.

2. Geburtsvorbereitungskurs

Beim Geburtsvorbereitungskurs werdet ihr, wie der Name schon sagt auf die Geburt vorbereitet. Dies kann Ängste und Sorgen nehmen, Unsicherheiten vorbeugen und offene Fragen beantworten. Im Kurs werden z.B. Dinge wie Atemübungen, Entspannungstechniken, spezielle Bewegungen, Geburtshaltungen, die anatomischen Vorgänge, die unterschiedlichen Wehenarten, das baldige Elternsein und Informationen zur Geburt ansich besprochen. 

Circa ab der 20. Woche könnt ihr euch dort anmelden, der Kurs sollte jedoch frühestens in der 25. spätestens jedoch in der 30. Woche beginnen, das hängt aber auch davon ab in welchem engen oder weiten Zeitraum die Kursstunden stattfinden.

In den meisten Fällen werden die Kosten für den Kurs von der Krankenkasse übernommen. Ist der werdende Vater erwünscht muss dieser jedoch meist selbst bezahlen.

Es gilt: Ein Geburtsvorbereitungskurs ist kein muss, eine Teilnahme kann aber wirklich hilfreich sein.

3. Dammmassage

Was ist das überhaupt? 

Bei der Geburt wird der Dammsteg stark belastet, es kann zu Rissen oder zu manuellen Schnitten kommen, dies ist meist während den Wehen nicht schmerzhaft, jedoch nach der Geburt kann dies zu Behinderungen und Schmerzen führen. Bei der Dammmassage bereitet ihr den Steg auf die starke Belastung bei der Geburt vor. Es gibt jedoch leider keine Garantie dafür dass die Massage auch eine Verletzung vorbeugt.

Ab der 34. Woche bietet es sich an dies 3-4x die Woche für circa 10 Minuten anzuwenden. (Informationen über das wie findest du bebildert z.B. hier: http://www.frauenzimmer.de/cms/dammmassage-anleitung-zur-intimen-geburtsvorbereitung-1356045.html)

Mit der Zeit wirst du feststellen dass Gewebe und Muskaltur immer lockerer werden und du das Gefühl der Dehnung immer leichter tolerieren kannst.

4. Nicht zu früh ins Krankenhaus/Geburtshaus

Beim ersten Kind ist man oft nicht sicher ob es richtige Wehen oder Übungswehen sind. Aber glaubt uns, man merkt meist definitiv wenn Wehen "echt" sind. Solange ihr noch darüber nachdenkt oder ohne weiteres sprechen/atmen könnt, sind die Wehen meist noch nicht ausgeprägt genug um sich auf den Weg zu machen. Vielleicht denkt ihr euch: "Lieber zu früh als zu spät.." Jaein, denn häufig endet es in einer Einleitung wenn man viel zu früh ins Krankenhaus fährt. Versucht euch lieber Zuhause noch etwas abzulenken, die letzten Dinge zu erledigen, ausruhen, oder macht einfach das, wonach ihr euch aktuell fühlt. Es kann zudem auch sein, dass wenn ihr zu früh im Krankenhaus ankommt und die Ärzte feststellen, dass es noch nicht so weit ist, ihr wieder heim geschickt werdet da alle Kreissäale besetzt sind, oder es wirklich nur Übungswehen waren.

"Echte" Wehen erkennt man oft an folgenden Punkten:

- regelmäßig, anfangs circa alle 10 Minuten

- dauern jeweils etwa eine bis eineinhalb Minuten

- beginnen leicht, haben einen Höhepunkt und flauen dann allmählich wieder ab

Wenn die Fruchtblase platzt heisst es: Sofort die Hebamme verständigen oder ab ins Krankenhaus!

5. Vertrauen in sich selbst

Unterstützende Geräte, wie z.B. CTG und co sind ein Segen, aber man kann sich dadurch auch enorm verunsichern lassen.

Ist ein Zacken zu hoch? Sind die Linien unregelmässig weil kurzzeitig falsch geatmet wurde? All das ist nicht schlimm, verunsichert Mutter und Vater jedoch sehr! 

Fragen wie: "Geht's meinem Kind nicht gut? Klingt alles normal?" sind mehr als Verständlich in solch einer Situation. Die Angst begleitet die meisten Frauen bei der Geburt.

Das muss allerdings nicht sein und kann deutlich eingedämmt werden! Vertraut sowohl der Hebamme und auch eurem Arzt, selbst wenn wenig bis keine Symphatie besteht (hier kommen wieder Näher zum Thema in Tipp 6). Eure Geburtsbegleiter wissen von was sie sprechen und werden euch rechtzeitig auf Gefahren, Unsicherheiten usw. hinweisen. Vertraut bitte auch euch selbst. Seit Jahrtausenden werden Kinder geboren, warum solltet gerade ihr dass dann nun nicht schaffen?

50% der Geburten, die Dauerüberwacht werden enden am Schluss in einem Kaiserschnitt. Warum? Weil man sich als baldige Mutter so arg unter Stress setzt und die natürliche Geburt dadurch blockiert. Sollte eine Dauerüberwachung seitens der Ärzte oder Hebammen notwenidg sein, lasst das CTG von euch wegdrehen und den Ton ausstellen, es reicht wenn fachkundige Personen dies überblicken können.

 

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6. Die richtige Hebamme

Vertrauen, wie bereits weiter oben geschrieben, hilft beim Kinder bekommen. Habt ihr jedoch Geburtshelfer mit denen ihr auf menschlicher Ebene nicht zusammen passt, ist Vertrauen schwierig. Auch passt kaum eine Geburt in eine Dienstschicht der Hebamme... Das kann vor und Nachteile haben. Kamt ihr mit der ersten nicht klar, habt ihr bei Schichtwechsel nun die Chance mehr Symphatie zur neuen Hebamme zu haben. Andersrum ist das natürlich auch möglich, falls ihr bei Wechsel nun gar nicht mehr mit der neuen Hebamme klar kommt.

Das kann schlimm sein, denn kaum wann anders lässt man jemand so nah an sich ran wie während einer Geburt. Ist abzusehen dass die Geburt bald statt findet, bleiben die meisten Hebammen aber auch bei "ihren" Frauen bis das Kind geboren ist. 

Sollte es für euch jedoch unzumutbar sein, mit dieser Hebamme zu kommunizieren, könnt ihr auch vorsichtig fragen ob ein Hebammenwechsel möglich ist. Meist ist nicht nur eine diensthabende Hebamme vor Ort. Symphatie besteht in den meisten Fällen beidseitig nicht und auch für die Hebamme ist es verständlich und einfacher wenn hier der Wechsel stattfindet. Aber: Auch wenn das nicht geht, ihr schafft das!

7. Wehenpausen akzeptieren

Euer Körper ist keine Maschine, selbst Tim Bendzko hat das schon besungen ;)

Wehenpausen sind ganz normal, gerade bei Geburten die nachts beginnen. Euer Körper braucht zwischendrin eine Pause - und nicht nur euer Körper sondern auch ihr, zum durchatmen. Selbst eine Pause über mehrere Stunden muss keinenfalls schlimm sein. Sollte wirklich ein Geburtsstillstand vorliegen, erhaltet ihr wehenfördernde Mittel oder es werden weitere Maßnahmen getroffen. Diese obliegen Ärzten und Hebammen, die euch früh genug auf weiteres hinweisen werden. 

Setzt euch nicht unter Druck, falls möglich schlaft auch noch mal, so utopisch das klingt. Wenn der Körper wieder bei Kräften ist, kann auch die Geburt weiter gehen und sogar dann schneller vorangehen wie wenn ihr total ausgelaugt und kraftlos seid.

8. die PDA

Schmerzen bei der Geburt sind eigentlich normal. Lasst euch hier nicht von Foreneinträgen und Videos auf z.B. Facebook irritieren in denen beteuert wird dass eine Geburt auch ohne Hilfsmittel schmerzlos einhergeht. Natürlich ist das möglich, jedoch wirklich eine große Ausnahme. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden, somit muss auch jede Gebährende selbst für sich entscheiden ob schmerzlindernde Mittel zum Einsatz kommen.

Bei einer PDA bleibt ihr bei Bewusstsein, die Wehen kommen jedoch nur noch als Druck und nicht mehr als Schmerz an. Auf das Baby geht das Mittel so gut wie nicht über. Oft wird eine PDA auch dann eingesetzt, wenn ein langsamer Geburtsvorgang von statten geht, um die Durchblutung der Plazenta zu steigern, dem Baby somit mehr Sauerstoff und Kraft zu geben und um den Muttermund weicher zu machen. 

Sich eine PDA zu wünschen ist kein Zeichen von Schwäche. Die Geburt ist kein Wettkampf wer die meisten Schmerzen aushalten kann, im Gegenteil! Eine schöne Geburt, an die ihr euch auch noch gern erinnert ist etwas wundervolles. Zögert daher nicht eure Hebamme, bzw. euren Arzt darauf anzusprechen.

Dennoch gilt: In manchen Fällen ist es für eine PDA schon zu spät, gerade wenn die Presswehen schon eingesetzt haben. Dann habt ihr euer kleines Wunder aber auch so ganz bald im Arm.

9. Ruhe gönnen

Ist euer Kind erstmal geboren wird es in eurem Leben nicht mehr so ruhig sein wie es vorher einmal war. Ihr habt gerade auch unglaubliches geleistet und Kräfte eingesetzt von denen ihr vermutlich nicht mal wusstet dass ihr diese habt. Körperlich und Psychisch. 

Der Körper und auch der Kopf müssen dies nun erstmal verarbeiten - und das nicht nur bei euch, sondern auch bei eurem gerade geborenen Kind. Nehmt euch daher Zeit und Ruhe raus, auch wenn alle anderen jetzt schon den kleinen Erdenbürger besuchen möchten. Lehnt hier vielleicht doch besser erst einmal ab. Nicht nur euch zuliebe. Euer Baby möchte vermutlich erst mal seine Mama und vielleicht auch den Papa kennenlernen bevor noch mehr fremde, neue Eindrücke/Gerüche/Stimmen usw. auf es einprasseln. 

Versucht auch, wenn möglich, so lange wie Möglich im Kreissaal zu bleiben, denn hier seit ihr noch unter euch. Hier gibt es keine Bettnachbarn, kein Besuch, keine Krankenschwestern die das Essen bringen oder ähnliches. Hier seid ihr einfach nur unter euch, nun als kleine Familie! Geniesst das solange irgendwie möglich.

10. Nachwehen lindern

Nachwehen werden oft als "schlimmer" als die Geburtswehen empfunden, denn sie führen zu keinem positiven Ausgang mehr. Euer Kind ist bereits geboren, daher sind Nachwehen in vielen Augen unsinnig und werden als nervig empfunden. Gerade bei einem Dammriss- oder schnitt können einem diese sehr zu schaffen machen. Auch sind Nachwehen beim 2./3./... Kind entsprechend stärker weil die Gebärmutter mehr Kraft braucht um sich erneut zurück zu ziehen. 

Um Nachwehen zu lindern können z.B. Arnica Globuli verabreicht werden, auch Paracetamol und Ibuprofen dürfen eingenommen werden. Bei Dammverletzungen können auch Eichenrindesitzbäder Linderung versprechen. 

Generell gilt auch hier: Alles was es euch leichter macht die Nachwehen auszuhalten, sollte auch erlaubt sein. Bei Unsicherheiten sprecht hier vorab mit eurer Hebamme, diese haben oft noch weitere kleine Tipps und Tricks parat.

 

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