Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Anfang des Jahres 2016, irgendwann im März, stand ich im (geplanten) Kinderzimmer und hab aus dem Fenster geschaut. Kaum zu glauben, aber in diesem Moment ist ein Storch vorbei geflogen. Naja, was soll ich sagen, er hat wohl beim Vorbeifliegen gesehen, dass ich in einem leeren Zimmer stehe… Jedenfalls, kurz darauf sollte ich erfahren, dass wir ab Dezember zu dritt sind! 

 

Wir mussten 3 Jahre warten, bis sich unser kleines Wunder zu uns auf den Weg gemacht hat. Wir waren ab dem positiven Schwangerschaftstest die glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt.

 

Der errechnete Geburtstermin war der 24. Dezember. Letztendlich ist Lenny an einem Donnerstag geboren, um 23.24 Uhr. 

 

Wir freuten uns, dass er erst einige Tage nach dem 24. Dezember zu uns gekommen ist, allerdings war es eine sehr lange und nervenaufreibende Zeit für uns. Wir waren am 24. und 25. und 26. Dezember täglich gegen 8.00 Uhr morgens im Krankenhaus, um per Ultraschall checken zu lassen, ob es ihm gut geht. Am dritten Tag, also am 26. Dezember hat uns die Ärztin gesagt, dass die Geburt nun eingeleitet wird. Ich bekam ein Zimmer, viele Stunden des langen Wartens standen nun vor uns. Die ganze Familie und sehr viele Freunde haben mitgefiebert und sich immer wieder nach uns erkundigt. Ganze 4 Tage mussten wir ihnen immer wieder sagen, dass er sich noch nicht auf den Weg macht.

 

Auch mit meiner Hebamme war ich in dieser Zeit ständig in Kontakt. Ihr Rat war: raus aus dem Bett und stramm marschieren. Das hab ich dann auch gemacht. Ich bin raus und in den nahegelegenen Wald gelaufen. Als ich plötzlich pinkeln musste, bin ich schnell zwischen die Bäume. Was soll ich sagen, soviel Pech kann man eigentlich nicht haben, aber ich bin dann zu allem Übel auch noch in einen riesen Haufen Hunde-Kacka gelaufen. Es war so schlimm, dass ich die Schuhe wegwerfen musste! 

 

Am 29. Dezember sind wir dann endlich gegen 18.30 Uhr 

in den  Kreissaal eingezogen. Ich war so glücklich, dass es endlich losging, obwohl ich natürlich wusste, dass der schwierigste Teil noch auf mich zukommen würde.

Ich lag fast 4 Stunden in den Wehen, doch leider wollte der Muttermund sich einfach nicht mehr als 2cm öffnen. Uns wurde dann gegen 

 

22. 15 Uhr mitgeteilt, dass unser Sohn wahrscheinlich per Kaiserschnitt geholt werden  muss. So ist es dann leider auch eingetroffen: um 23.24 Uhr hat unser kleiner Schatz endlich das Licht der Welt erblickt. Er durfte zuerst seinen Papa  kennen lernen, worüber er sehr, sehr stolz war. Ungefähr 30 Minuten später durfte auch ich ihn endlich in meine Arme  schließen. 

 

Der Kaiserschnitt war das Schlimmste und zugleich das Beste, was mir je passieren konnte. 

Seitdem sind wir die glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt und er zaubert uns täglich mehrere Male ein Lächeln ins Gesicht.

 

Lenny ist mittlerweile 20 Monate alt. Wie wir vor kurzem erfahren haben, hätte ich aufgrund meiner Hormon-Werte gar nicht schwanger werden können. 

Es war wirklich ein Wunder – deswegen sicher auch der errechnete Geburts-Termin am 24. Dezember!

 

Achja, schnell noch was Lustiges:

 

wir haben beide ganz schön Sauerei gemacht. Er hat das Handtuch, in das er gewickelt wurde, total vollgekackert und ich hab die Narkose nicht vertragen und hab ziemlich viel gebrochen.


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