10 Tipps zur Einrichtung eines Kinderzimmers

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10 Tipps zur Einrichtung eines Kinderzimmers

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Es ist nicht immer ganz einfach ein Kinderzimmer auch kindgerecht und dennoch liebevoll und dekorativ einzurichten.

Wir haben hier 10 Tipps für euch, wie Ihr euer Kinderzimmer/Babyzimmer schön einrichten könnt.

1. Farbgestaltung


Kinder lieben es bunt, aber zu bunt wirkt oft unruhig und unstrukturiert. Eventuell ist es besser sich für nur eine oder zwei nicht zu grelle Farben zu entscheiden. Farben haben auch einen psychologischen Aspekt, z.B. wirkt Rot auf den Mensch aggressiv, Orange dagegen gibt ein wohlig warmes Gefühl. Auch wenn sich zwei Kinder einen Raum teilen sollten nicht mehr als 2 Farben gemischt werden, hier sollte man nur darauf achten, dass jedes Kind seine eigene Farbe bekommt und diese beiden miteinander harmonieren. Helle Farben wirken freundlich und einladend, lassen sich besser mit weiteren Einrichtungsgegenständen kombinieren. Auch: Je kleiner ein Raum, desto heller sollte die Wandfarbe sein.


2. Ordnungsmöglichkeiten schaffen


Kinder räumen nicht gerne auf und selbst wenn, sie tun sich schwer damit Ordnung zu schaffen. Deshalb gilt, um so einfacher das Ordnungssystem, desto besser. Simple Regale mit Boxen darin haben hier einen großen Vorteil. Kinder merken sich schnell was in welche Box gehört und müssen Dinge dann nicht dekorativ platzieren, sondern können diese ganz einfach darin verstauen. Auch große Boxen mit Deckel sind optimal, diese können frei in den Raum gestellt werden, oder auch als Sitzmöglichkeit verwendet werden. Den Nerven zuliebe sollte jedoch darauf verzichtet werden täglich die Dinge exakt in die richtigen Kisten zu sortieren. Kinder verlieren dann schnell den "Spaß" am mithelfen, das Ordnen kann einmal monatlich zusammen mit dem Kind vorgenommen werden.


3. Kindgerechte Möbel


Meist macht man sich schon in der Schwangerschaft Gedanken über die Einrichtung des Kinderzimmers. Meistens wird es dann ein Gitterbett, die Wickelkommode und ein Kleiderschrank. Vielleicht auch noch ein Stillsessel und Dekoartikel. 
Nach circa 1 1/2 Jahren, spätestens aber nach 2 1/2 Jahren ist aber ein solches Gitterbett  nicht mehr die richtige Wahl. Auch die Wickelkommode wird oft nach dieser Zeit nicht mehr gebraucht. Und dann? Schon wieder neue Möbel kaufen? Nein!
Besser wäre es doch, wenn die Möbel von Anfang an einen längeren Lebensweg des Kindes begleiten würden, mit Mitwachsmöbeln.
Betten die man zum Kleinkindbett nach der Gitterbettzeit umbauen kann, eine Wickelkommode, die man als Sideoard nutzen kann. So bleibt das Kind auch länger im eigenen Zimmer heimisch und wächst weiterhin in der gewohnten, haltgebenden Umgebung auf.
Auch finanziell ist dies ein wichtiger Aspekt. Nicht jeder kann und WILL sich jährlich neue Möbel leisten. 


4. Stauraum optimal nutzen 


Hohlräume, wie z.B den Platz unter dem Kinderbett oder auch die Lücke hinter der Wickelkommode können optimal genutzt werden. Gerade in kleineren Zimmern ist Stauraum Gold wert. Wer handwerklich begabt ist, kann hier Schubladen einsetzen oder aus Holz passende Regale bauen, die dann an der Wickelkommode z.B. als Ablage für Windeln, Feuchttücher und auch Spucktücher verwendet werden können.
Unter dem Bett ist ein idealer Platz für Winterkleidung oder auch die heiß geliebten Kuscheltiere. Weiterer Stauraum kann auch durch Wandregale für z.B. Bücher oder Hängeregale für Legosteine oder Barbiepuppen entstehen. 


5. Lichtquellen für eine warme Athmosphäre


Gemütliches, vor allem warmes Licht ist im Kinderzimmer fast noch wichtiger als in allen anderen Räumen. Warum? Kinder halten sich viel mehr in ihrem Zimmer auf, als wir Erwachsene z.B. im Schlafzimmer. Gerade abends zum einschlafen brauchen viele Kinder noch Licht, da sie sich im dunklen fürchten. Eine schöne Lösung sind hier z.B. sanfte Nachtlichter oder stilvolle Lichterketten. Tagsüber, sollte das Sonnenlicht nicht ausreichen, kann eine schöne, warm leuchtende Deckenlampe platziert werden, auch eine Wandlampe macht es in den frühen Abendstunden einfacher den Tag ausklingen zu lassen.

 

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6. Spielmöglichkeiten bieten


Jedes noch so schöne Zimmer in dem ein Kind aber nicht spielen kann oder darf macht keinen Sinn. Dekoration hin oder her, nur in einem gewissen Maß. Eine tolle Möglichkeit, die zudem noch dekorativ ist, ist Tafellack! Dieser kann auf einem Holzbrett aufgebracht werden, oder direkt auf die Wand (dies bitte vorher austesten ob das beim Auszug auch wieder entfernt werden kann). Jetzt noch ein paar bunte Kreiden und das mehrfache erwähnen, dass nur und ausschließlich auf dieser Wand gemalt werden darf und schon kann der Spaß los gehen! Tafellacke gibt es übrigens nicht mehr nur in schwarz oder dunkelgrün, die verschiedensten Farben können passend zur Wandgestaltung gewählt werden.
Ebenfalls dekorativ, aber auch praktisch sind Spielteppiche. Hier gibt es längst nicht mehr nur die "öden" grünen Autoteppiche von früher, Nein, ganze Welten sind teilweise käuflich zu erwerben. Ob Spielzeugautos, Holztiere, Playmobilfiguren oder Puppenstuben, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

7. Das Kind einbeziehen 


Was hilft euch das schönste Zimmer wenn es dem Kind nicht gefällt, oder es sich sogar nicht mehr wohl fühlt?
Kinder haben eine klare Vorstellung von Ihrem Zimmer, zwar nicht immer die Beste und wahrscheinlich auch nicht im geringsten die, die ihr im Kopf habt, aber mit ein wenig Überzeugungsarbeit und auch vielen Kompromissen lässt sich ein Reich zaubern womit beide zufrieden sind. Hier gilt es wirklich, nicht einfach kaufen oder streichen wenn das Kind vorher nicht zumindest mal gefragt wurde. Stellt euch mal vor man würde euer Wohnzimmer einfach umgestalten, so dass ihr nicht mal mehr Zeit darin verbringen wollt. Das wär auch nicht so toll, oder?

8. Übersicht behalten 


Zuviel von allem ist der falsche Weg! Hier gilt ganz klar: Unnötiges Spielzeug, Dekomaterial und Möbel müssen weichen. Kinder brauchen Platz um sich zu entfalten. Viel Platz. Das heißt keinesfalls dass ein Kinderzimmer 30qm benötigt, Nein, aber man muss die Übersicht behalten können und dem Kind auf dem Boden eine freie Spielfläche von mindestens 1,5qm bieten. Das gleiche gilt für das Bett, wobei bei Babys aus Sicherheitsgründen im ersten Lebensjahr ganz auf Kuscheltiere und Co dort verzichtet werden sollte, sollte auch danach genug Platz sein ums sich im Bett auch mal zu drehen. Viele von uns kennen das selbst: Die Zierkissen in unserem Bett, auch wir entfernen diese vor dem schlafen gehen. Wer sich im Kinderbett die "Räumerei" sparen möchte, setzt hier eben nur die absoluten Lieblingskuscheltiere des Kindes hin.
Ähnlich verhält es sich bei Spielzeug: Lieber zwischendrin mal etwas verräumen und nach einigen Wochen wieder gegen etwas anderes austauschen. Bei zu viel Auswahl weiß ein Kind oft nicht mehr mit was es spielen soll und spielt entweder immer nur noch mit ein und dem selben Spielzeug oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Belegt daher nicht zu viel Platz mit ungenutzten Dingen im Kinderzimmer.

9. Sicherheit 


Ihr fragt euch vielleicht auf was man da denn achten sollte, bis auf die Steckdosensicherungen...
Wir sind im Team fast alle Eltern, und glaubt mir, wir können schon Bücher über Unfälle mit den Kleinen in ihren Zimmern schreiben... 
Gerne würden wir vermeiden dass euch das auch passiert.

Daher gilt: Schränke und Kommoden werden zusätzlich an der Wand befestigt. Wer nämlich kleine Kletteraffen hat wird sonst schnell merken wie fix diese umfallen und auf dem Kind landen können.

Befestigt bitte auch keine Kabel, Schnüre, Dekobänder, Lichterketten oder ähnliches in Reichweite des Kindes. Die Kleinen kommen auf Ideen an die wir im Traum nicht denken, wie z.B. mit dem Geschwisterchen Hund zu spielen und ihm die "Leine" um den Hals zu wickeln. Ich denke wir wissen alle wie schlimm das ausgehen kann. 

Vermeidet Glas oder Porzellan in Kinderzimmern, so schön es auch aussehen mag, es ist einfach gefährlich wenn dies bricht und die Kinder das womöglich dann nur aufsammeln wollen um es zu entsorgen. Sie werden noch schnell genug groß um Vasen oder ähnliches in ihrem Zimmer aufzustellen.

Auch bei Pflanzen solltet ihr acht geben, viele Pflanzen sind gerade für kleine Kinder giftig, gegenenfalls sogar tödlich, fragt hier bei Anschaffung lieber erst einmal im Fachhandel nach. Selbst wenn diese kein Gesundheitsrisiko darstellen, die kleine spielen auch äußerst gern mit der Erde im Blumenkübel ;-)

Wenn ihr nicht im Erdgeschoss wohnt, achtet unbedingt auf Fester die die Kinder noch nicht selbst aufbekommen, es gibt dafür spezielle Schlösser an den Festerriegeln. Es passiert so schnell, unbemerkt, dass Kinder diese öffnen und herausfallen, fast jeder von uns kennt einen derartigen Fall aus den Nachrichten...

Und noch ein Tipp zum Schluss: Zieht den Schlüssel der Zimmertüre ab. Ernsthaft. Es ist kein Spaß wenn das Kind im Zimmer weint, schreit, panische Angst hat, weil es die Tür nicht mehr aufbekommt und ihr von außen ebenfalls keine Chance habt herein zukommen. 

10. Das Kinderzimmer ist das Kinderzimmer


Ja, so blöd das auch klingen mag, lasst Spielzeuge nicht in der ganzen Wohnung, bzw. dem ganzen Haus walten. In eurem Schlafzimmer z.B. sollte euer Kind kein Spielzeug haben, denn das ist euer Rückzugsort, in der Küche gilt dies aus hygienischen Gründen, im Ess-/Wohnzimmer sollte auch kein Spielzeug sein, da Kinder sich sehr leicht von Mahlzeiten ablenken lassen.
Kinder brauchen ihr eigenes Reich, Ihren Rückzugsort, ein Ort der Freude - und genau da ist das Spielzeug an seinem richtigen Platz. Eltern nehmen sich auch in den Zimmern ihrer Kinder wesentlich bewusster Zeit zum mitspielen, wie wenn das Kind neben ihnen auf der Couch beim Fernsehen spielt.

 

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