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10 Tipps für kleine Kinder bei Sonne

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Endlich kommt der Sommer! Nichts wie raus, am Besten sofort und so lange wie möglich, aber Stopp! Die richtige Handhabung mit der nicht ganz ungefährlichen Sonneneinstrahlung, gerade bei Babys und Kleinkindern ist sehr wichtig. Wir haben euch daher hier 10 Tipps zusammengefasst.

1. Ein gutes Sonnenschutz-Mittel


Ein gutes Mittel erkennt man nicht am Preis, dass wurde 2016 von Stiftung Warentest eindrucksvoll bewiesen, denn hier haben die günstigeren Produkte teilweise wesentlich besser abgeschnitten. Aber woran denn dann? Das ideale Sonnenschutzmittel erkennt man am "Breitbandschutz", dass heißt, es wirkt gegen UVA und UVB-Strahlen, es verzichtet auf Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe, ist wasserfest und verändert sich nicht unter Lichteinfluss.

2. Der Lichtschutzfaktor


Hautärzte empfehlen hier für kleine Kinder ab einem Jahr einen Lichtschutzfaktor von 15-20. Höhere Faktoren bieten nicht viel mehr Schutz, denn hier wird nur die Dauer der unbeschadeten direkten Sonneneinstrahlung verlängert, die bei Kleinkindern jedoch so oder so noch gering gehalten werden sollte.

3. Chemisch oder mineralisch


Ihr wusstet gar nicht, das es da einen Unterschied gibt? Wir bis zu unserer Recherche auch nicht! Sonnenschutzmittel mit physikalischen oder mineralischen Filtern sind für die sensible Kinderhaut besser geeignet, denn hier setzen sich die Mikropigmente wie ein Schutzschild um die Haut und reflektieren die UV-Sonnenstrahlen. Mittel mit chemischen Filtern, die die UV-Strahlen in Wärme umwandeln, können gerade für kleine Kinder eine Belastung der sensiblen Haut darstellen.

4. Ab welchem Alter


Babys im ersten Lebensjahr sollten sich generell eher im Schatten aufhalten, die Haut ist einfach noch sehr sensibel. Aber auch im Schatten birgt es die Gefahr eines Sonnenbrandes, also was tun? Luftige Kleidung, Sonnenschutzsegel, UV-Kleidung oder eine Strandmuschel mit UV-Schutz können hier ihren Dienst leisten. Ab dem ersten Geburtstag kann dann Sonnenschutzmittel eingesetzt werden.

5. Spray oder Creme?


Das spielt eigentlich überhaupt keine Rolle, denn beides muss verrieben werden! Es reicht nicht aus euer Kind mit dem Spray zu besprühen, die Lotion muss auch hier noch gleichmäßig verteilt werden. Ihr könnt hier also frei wählen was für euch angenehmer zum Auftragen ist.

 

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6. Die richtige Menge


Nivea's Lichtschutzforscher haben dazu eine Faustregel entwickelt: Kinder bis 5 Jahre bekommen danach einen circa (Erwachsenen-)Mittelfinger langen Strich auf jeden Oberarm, der Bauch, der Rücken, das Gesicht inklusive Hals und Nacken, sowie jedes Bein bekommen jeweils zwei dieser "Creme-Striche".

7. Jedes Jahr eine neue Creme


Jaein, hier sollte man seinen Augen und seiner Nase vertrauen. Wenn die Sonnencreme noch gut riecht und aussieht, sich also keine Klümpchen bilden oder es sich in flüssige und feste Substanzen getrennt hat, könnt ihr sie problemlos noch verwenden. Ein Richtwert gibt aber auch das "Ablaufdatum" auf der Verpackung, falls ihr euch doch unsicher seid.

8. Das perfekte Strandoutfit


Ja, wie sieht das eigentlich aus? Laut Hautärzten sollte dies so zusammengesetzt sein:
- ein Hut, der nicht nur den Kopf an sich, sondern auch Gesicht und Nacken schützt.
- ein bis über die Ellebogen reichendes T-Shirt
- eine möglichst lange, weit geschnittene Hose
- leichte, bequeme Schuhe die aber auch den Fußrücken bedecken

9. Wie lange kann man denn nun eingecremt draußen bleiben?


Dazu kann pauschal keine Empfehlung gegeben werden, denn hier spielt der Hauttyp eures Kindes eine wesentliche Rolle. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel mal länger man in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Bei LSF 20 bedeutet dass, 20x länger, nur müsste man dazu erst einmal wissen wann man überhaupt einen Sonnenbrand bekommt. Wir empfehlen dies nicht auszutesten, sondern auf das eigene Gefühl zu hören. Schattenpausen zwischendrin sind nicht nur für die Haut wichtig.

10. Eine Sonnenbrille


Gerade bei Kindern ist es wichtig, dass die Netzhaut geschützt wird! Man sieht Kinder mit Sonnenbrille leider noch viel zu selten, vermutlich auch weil es für Kinder anfangs noch sehr ungewohnt ist eine Brille zu tragen, doch die gewöhnen sich da ganz schnell dran. Der Tönungsgrad sollte zwischen 65 und 75% liegen und die Brille mit UV 400 Filter, sowie dem CE-Zeichen versehen sein. Achtet bei kleinen Kindern, wenn möglich darauf, dass die Bügel flexibel sind oder sich die Brillenfront eventuell sogar mit einem Band am Kopf fixieren lässt.

Wir wünschen euch ganz viel Freude beim bald anstehenden Sommer! 

 

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