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10 Mütter im Interview - Ab wann haben eure Kinder durchgeschlafen?

03_Mittwoch_10_Mutter_Vorlage(Mindestens 10 Stunden am Stück)

 

„Meine Tochter mit 5 Jahren und mein Sohn wacht nachts mit fast 3 Jahren noch auf“. Ich finde das aber nicht schlimm, ich werde nachts auch manchmal wach. (Anja Z.)

 

„Die große im Alter von 7 Tagen (19:30-7:00) und der kleine mit circa 4 Wochen (19:00-7:30). Das kam von alleine.“ (Corina K.)

 

„Ab 2/ 2.5 Jahre“ (Kenja K.)

 

„Mein Kind hat noch nie durchgeschlafen.“ (Yvette E.)

 

„Bei unserer Großen ging das ziemlich flott mit dem durchschlafen...mit 6 Wochen hat sie das erste Mal alleine in ihrem Zimmer geschlafen und ab dieser Zeit waren die Nächte mit ihr sehr entspannt. Auch heute schläft sie nachts durch und muss nur sehr, sehr selten mal zum Pippi machen aufstehen. Unsere Jüngste hingegen brauchte immer viel Körperkontakt und wurde nachts regelmäßig wach, wenn man nicht direkt an ihrem Körper lag. Sie ist jetzt fast 5 Jahre alt und schläft erst seit ca. 2 Jahren nachts durch.“ (Saskia H.)

 

„Bei unserem Sohn war das relativ früh der Fall, ich glaube mit Einführung der ersten Breimahlzeit. 5 Monate alt dürfte er gewesen sein. er ist auch heute noch, mit 7 Jahren, ein leidenschaftlicher Langschläfer.

Bei unserer Tochter war das deutlich schwieriger, Sie war ein Bauchschmerzkind. Ich glaube die ersten entspannten Nächte ohne zwanzig Mal wach werden, hatten wir so mit 2 1/2 - 3 Jahren. richtig durchgeschlafen hat sie erst mit 5 Jahren, vorher kamen zu Bauchschmerzen noch Alpträume und ganz furchtbare Nächte mit Nachtschreck.“ (Anja W.)

 

„Leider noch nie!“ (Tugba J.)

 

„Das war sehr unterschiedlich. Unsere Grosse musste von Anfang an immer zum Stillen geweckt werden, sonst hätte sie rund um die Uhr geschlafen. Die Mittlere hat erst mit ca. 2 Jahren durchgeschlafen und unser Jüngster bereits mit 6 Monaten.“ (Nicole K.)

 

„Mit 4 Monaten, wenn ich mich recht erinnere.“ (Jasmin M.)

 

„Unser Schatz hat mit 8,5 Monaten durchgeschlafen und das bis zum heutigen Tag.“ (Verena A.)

 
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10 Tipps - Wie Babys besser schlafen lernen

02_Dienstag_10_Tipps_VorlageObwohl Babys ja eigentlich von Anfang an viel schlafen, kann es schwierig sein sie an einen Rhythmus zu gewöhnen. Manchen Kinder fällt dieses leichter, bei anderen "artet" das zu richtigen Schwierigkeiten aus.

Um einfacher damit umzugehen oder nicht zu verzweifeln haben wir hier 10 Tipps zum Einschlafen lernen zusammengestellt.

 

1. Routine


Es ist nicht immer ganz einfach eine gewissen Routine in den Alltag zu bringen, gerade wenn man berufstätig ist oder mehrere Kinder hat. Aber gerade dann ist eine Regelmäßigkeit beim Zu-Bett-gehen wichtig. Versucht euch vielleicht ein Zeitfenster zu setzen, wann es Zeit ist für die Kleinen, ins Bett zu gehen. Beispielsweise immer zwischen 18.30 und 19.00 Uhr. Die innere Uhr, nicht nur eure, sondern auch die eures Babys, wird sich nach einer Weile auf diese Uhrzeit einstellen und die abendliche Routine wird so ein verlässlicher Anhaltspunkt für die ganze Familie.

2. Beruhigung


Es hilft überhaupt nichts wenn das Kind weint, sich hilflos fühlt oder schreit. Absolut nichts! Im Gegenteil: Es werden Urängste beim Kind geweckt wenn es sich in den Schlaf weint. Euer Baby mag zwar auch nach Schreiwochen irgendwann abends ohne Weinen einschlafen, aber traurig, unglücklich und sich allein gelassen fühlend. Es resigniert, es "lernt" nicht. Wir halten davon also überhaupt nichts. 
Deshalb gilt, und ich denke dass kann man auch gut auf sich selbst beziehen: Ein glückliches, zufriedenes und sich sicher fühlendes Kind schläft besser. Auch die irgendwann anstehende  Trennung von den Eltern, um im eigenen Bett zu schlafen, kann so viel einfacher fallen wenn das Baby weiß, es kann sich im Vertrauen lösen und wird nicht im Stich gelassen mit Sorgen und Ängsten.

3. Nähe


Babys brauchen viel Nähe, gerade in bestimmten Situationen oder während seiner Entwicklungsschübe. Manchmal zu viel für uns, aber: Das ist schneller vorbei als uns lieb ist - Kinder werden viel zu schnell groß. Wir wollen damit nicht sagen dass ihr über Stunden euer Kleines im Arm tragen und in den Schlaf schaukeln müsst. Nein, eher dass ein Kind eure "Nähe" spüren sollte in dem ihr es eventuell streichelt, ihm ein Lied vorsingt, Bücher vorlest, bei ihm liegt oder das Händchen haltet. Für ein Kind, gerade für ein kleines Baby ist es das wichtigste zu wissen dass es nicht alleine ist. Allein sein birgt enorme Ängste beim Kind, diese können vermieden werden in dem ihr einfach "da" seid.

4. Rituale


Wie bei Punkt 3 schon erwähnt ist es zum Beispiel ein schönes Ritual ein Buch vorzulesen. Ältere Kinder können sich dies sogar schon selbst aussuchen und euch mit der Zeit sogar selbst "vorlesen". Es ist zauberhaft welche Geschichte die Kleinen dann zu den Büchern erfinden, wirklich... 
Auch z.B. eine ruhige, leise CD oder ein von euch gesungenes Lied dass ihr täglich wiederholt kann ein Ritual werden. 
Es muss zudem nicht nur ein Ritual unmittelbar vor dem Einschlafen sein, sondern kann vielleicht beim Abendessen beginnen, danach wird dann z.B. Zähne geputzt, der Schlafanzug angezogen, ein Buch ausgesucht, zusammen gelesen, das Nachtlicht angeschaltet, die CD gestartet und noch ein paar Minuten gekuschelt bevor ihr euch verabschiedet oder bei eurem Schützling bleibt bis er schläft. Hier findet jeder mit der Zeit sein eigenes Ritual, zusammen mit seinem Kind. Macht euch hier auch keinen Kopf wenn mal ein Tag aus der Reihe fällt... Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel.

5. Pucken


Dieser Tipp gilt eigentlich nur bei kleinen Babys, ältere Kinder werden das nicht mehr ganz so toll finden. (Obwohl auch hier gilt: verloren in einem riesigen Bett mit riesiger Decke ist manchmal auch der falsche Weg, aber das muss jeder selbst heraus finden)
Zurück zum Pucken: Babys bis zum 5. Monat neigen ab und an zu unkontrollierten Zuckungen (Moro-Reflex) und können sich zudem noch gut an die wohlige Enge in Mamas Bauch erinnern. Um dieses Gefühl aufrecht zu waren und es geborgen zu halten ist Pucken eine tolle Alternative. Gerade beim ersten Mal rät es sich eine Hebamme um Hilfe zu bitten euch das richtige "einwickeln" des Kindes zu zeigen, aber auch YouTube kann hier sehr hilfreich sein, denn Pucken führt bei den meisten Babys zu ruhigerem und längerem Schlaf. Aber eben nur bei den meisten. Probiert es am besten einfach mal aus.

 

6. Reizüberflutung vermeiden


Übertrieben gesagt: Eine Spieluhr, eine Lichterkette, das Sternenlicht an der Decke, der laufende Fernseher aus dem Wohnzimmer, die leuchtende Laterne auf der Straße, das Radio in der Küche und die ratternde Waschmaschine sind zu viel. 
Ihr versteht was wir sagen wollen? Wie bei einem selbst gilt: Zu viele Umgebungsreize vermeiden. Es kann schon helfen die Rollläden herunter zu lassen, aus dem Bett das Spielzeug zu nehmen, nur eine Lichtquelle aufrecht zu erhalten und wechselnde Geräusche wie TV und Radio für diese Zeit abzuschalten. Der Körper und auch der Kopf müssen zur Ruhe kommen und das geht am besten wenn so wenig äusserliche Eindrücke wie möglich auf das Nervensystem einprasseln. 

7. Der richtige Zeitpunkt


Hier möchten wir noch einmal an Punkt 1 - die Routine anknüpfen. Dieser Tipp soll keineswegs den ersten widerlegen, dennoch: Ist euer Baby um 18.30 zur gewohnten Schlafenszeit einfach nicht müde, so überhaupt kein bisschen, hat es keinen Wert es in sein/euer Bett zu legen. Das lange warten bis euer Kind endlich schläft birgt Stress auf beiden Seiten. Euer Schützling steht unter Leistungsdruck weil es schlafen soll, aber nicht kann, und ihr verliert früher oder später vielleicht die Geduld. Macht in solchen Situationen lieber noch eine Ausnahme in dem ihr noch ein Bad einlasst, zusammen etwas malt oder ein ruhiges Spiel spielt. Auch beim Wäsche falten, Abwasch machen oder bügeln können die Kleinen ruhig noch dabei sein oder sogar helfen, das kommt ganz auf das Alter an. Euer Kind vor dem TV zu "parken" oder mit ihm durch das Haus zu toben ist jedoch vermutlich fehl am Platz, denn hier drehen die Kinder noch einmal auf und kommen auch später noch schwer zur Ruhe. Mit der Zeit lernt ihr euer Kleines so gut kennen, dass ihr abschätzen könnt wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist um ins Bett zu gehen und leider auch wie schnell dieser Zeitpunkt überschritten ist. Hier kann wahrscheinlich fast jede Mutter ein Lied von singen...

8. Lichtquellen reduzieren


Wir hatten eben schon von Reizüberflutung gesprochen, dies gilt natürlich auch für Lichtquellen. Je weniger Licht in den Raum dringt, desto weniger Eindrücke können noch wahr genommen werden. Achtet hier daher darauf, dass, wenn überhaupt eine Lichtquelle erwünscht ist, diese gerade so hell ist, dass das Kind den Weg zur Tür erkennen kann beziehungsweise erkennen kann ob sich "Monster" im Raum befinden. Auch hier dient das wieder dazu, dem Kind eine Sicherheit zu vermitteln. 

Zusatztipp: Übrigens hilft gegen Monster, Gespenster und Hexen aller Art auch ein "Anti-Monster-Spray". Eine Bastelanleitung inklusive Druckvorlage dazu befindet sich auch in unserem Dankeschön-Paket zu eurer Spende an das Deutsche Kinderhilfswerk.

9. Zu viel Essen vermeiden


Nein, Nein, ihr sollt euren Kindern abends nicht das Essen verweigern, aber auf eine gewissen Zeitspanne zwischen Abendessen und Schlafenszeit achten. Mit vollen Magen schläft man ja auch selbst viel unruhiger und schlechter, als wenn man wohlig gesättigt ist und zufrieden einschläft. Auch zu schwere Kost am Abend können die Schlafqualität des Kindes beeinträchtigen denn der Magen benötigt viel Energie um das Gegessene zu verarbeiten, was den Körper daran hindern kann herunter zu fahren.
Solltet ihr erst spät zum Essen kommen reicht hier auch eine gemischte Brotzeit, vielleicht mit Paprika, Tomate, Gurke und einen Wurstbrot. Croissant mit Nutella oder Käsespätzle sollten es nicht gerade sein ;) Wenn eure Kinder noch gestillt werden oder die Flasche bekommen entfällt dieser Punkt ja sowieso zum größten Teil.

10. Verständnis


Kinder wollen manchmal einfach nicht, oder nicht alleine schlafen. Das geht einem ja selbst auch ab und an so oder? Manchmal wünscht man sich dann einfach eine starke Schulter oder jemanden der einen in den Arm nimmt herbei. Auch euren Kindern, sogar neugeborenen Babys geht das schon so, nur können es die Kleinen meist noch nicht ausdrücken. Manchmal sieht man das als Eltern dann als Schikane und fragt sich warum zum Teufel dieses kleine, zuckersüße Wesen partout nicht einschlafen möchte... Weil es eben so ist. Punkt. Niemand verlangt von euch dass ihr das versteht, nur dass ihr Verständnis zeigt. Nehmt es einfach so hin, nehmt euren Zwerg in den Arm, es wird irgendeinen, euch vermutlich unerklärlich Grund haben warum es eben jetzt nicht, oder nicht alleine schlafen möchte. Früher oder später jedoch werden Sie schlafen, versprochen.

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10 Mütter im Interview - Jetzt einmal ehrlich: Wann geht ihr abends ins Bett?

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„Ich bringe Mini 20.00 Uhr ins Bett ab und zu schlafe ich gleich mit ein. Traurig aber wahr! Sonst gehe ich gegen 22.00 Uhr ins Bett, mache in den Kinderfreien Stunden oft noch etwas Haushalt oder genieße meinen Mann.“ (Luisa M.)

 

„Zwischen 22.00 und 23.00 Uhr.“ (Monja H.)

 

„Wir schlafen ab 22 Uhr meist auf der Couch. Manchmal auch schon 21 Uhr. Ins Bett gehen wir dann meist um 24/1 Uhr, wenn die nächste Stillmahlzeit dran ist.“ (Pia T.)

 

„So früh wie möglich. Meistens mit den Kindern gegen 20 Uhr, spätestens um 22 Uhr bin ich meistens dann aber im Bett. Länger schaffe ich selten.“ (Tina R.)

 

„Dann, wenn ich müde bin.“ (Anne W.)

 

„Manchmal schon 21 Uhr an anderen Tagen erst 24 Uhr, das schlimme ist meistens gar nicht die Müdigkeit abends, sondern das Aufstehen am nächsten Morgen... am besten die Kaffeemaschine auf den Nachttisch.“ (Victoria M.)

 

„Unterschiedlich, Manchmal Schlaf ich neben dem Mini Mann sogar schon vor ihm ein. Manchmal aber auch erst weit nach Mitternacht.“ (Janine B.)

 

„Mein Rhythmus richtet sich absolut nach unserem Baby. Mittlerweile schaffen wir es spätestens um 23:00 Uhr im Bett zu sein.“ (Emine A.)

 

„Mittlerweile gehe ich immer zwischen 22:00 und 24:00 ins Bett! Ab und zu gibt´s auch Tage, da gehe ich um 20:00 schlafen!“ (Daniela F.)

 

„Meistens schlafe ich vor 22.00 auf der Couch ein...manchmal früher, selten später!“ (Claudia A.)

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10 Tipps zum Thema Familienbett

 

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Wähle die richtige Größe

Es gibt nichts schlimmeres, als die Nacht zu zweit in einem 90cm Bett zu verbringen. Wähle ein Ehebett aus, in dem ihr ohne Probleme zu zweit schlafen könnt und noch genügend Platz habt für andere Bettaktivitäten. 

 

Hab genug Decken parat

Das nächtliche Klauen der Bettdecke ist ein altbekanntes Problem. Es lässt sich kinderleicht lösen, indem ihr genug Decken (und auch Kissen) im Bett liegen habt. So kann man, wenn man ohne Decke wach wird, einfach zur nächsten greifen.

 

Tiere im Bett?

Überlegt euch gut, ob ihr es erlauben wollt, dass beispielsweise Hund oder Katze das Bett mit euch teilen. Wichtig hierbei ist: Redet darüber. Wenn sich einer von euch beiden bei diesem Gedanke unwohl fühlt, dann sorgt dafür, dass ihr das Bett für euch alleine habt.

 

Kinder im Bett?

Wenn der oder die Kleine nachts vor dem Bett steht, weil Albträume ihn geweckt haben, dann stellt sich die Frage ob heute bei Mama und Papa geschlafen werden darf. Überlegt euch hier frühzeitig, wie ihr mit solchen Situationen umgehen wollt. Natürlich ist das gegen nächtliche Ängste eine gute Lösung, aber dann müsst ihr auch damit rechnen, dass es öfter vorkommen wird, wenn ihr es erlaubt.

 

Fernseher im Schlafzimmer?

Ein Partner kann nur einschlafen, wenn im Hintergrund der Fernseher läuft und der andere hat es lieber komplett still. Besprecht dieses Problem und einigt euch vorher, ob ein Fernseher ins Schlafzimmer gehört und wenn ja wie lange er laufen darf. 

 

Beide müssen bequem liegen können

Wählt eine Matratze aus, auf der beide Partner gut und bequem liegen. Falls ihr euch beispielsweise in eurem bevorzugten Härtegrad unterscheidet, dann wählt lieber zwei verschiedene Matratzen für euer Familienbett. 

 

Es gibt Lösungen gegen Schnarchen

Wer stark unter dem Schnarchen seines Partners leidet, sollte wissen: Es gibt einfache Möglichkeiten, das Schnarchen zu reduzieren. Sprecht doch einfach mal euren Hausarzt an. 

 

Das Familienbett als Spieloase?

Einigt euch darüber, ob es für euch okay ist, wenn das Familienbett tagsüber als Hüpfburg für eure Kleinen dient oder ob ihr es lieber nicht wollt, wenn in Tagesklamotten im Bett geturnt wird.

 

Setzt auf gute Qualität

Da euch euer Familienbett vermutlich eine ganze Weile lang begleiten wird, setzt von Anfang an auf gute Qualität. Es bringt nichts, an den falschen Enden zu sparen, wenn ihr dann euer Leben lang an Rückenschmerzen leidet. 

 

Lasst euch beraten

Die Entscheidung, sich ein Familienbett anzulegen sollte gut durchdacht werden. Klärt Fragen, wie die nach dem optimalen Gestell oder der Matratze am besten mit einem Experten.

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Mein Kind kann nicht einschlafen - Was tun?

 

Quelle: Pixabay.com

 

 

Viele Eltern haben das gleiche Problem, wenn es darum geht, ihr Kind schlafen zu legen. Hält das Problem länger an, kommt noch die Sorge dazu, dass etwas nicht stimmt. Der folgende Beitrag zeigt 10 mögliche Gründe, warum dein Kind nicht schläft und gibt hilfreiche Tipps, wie du das ändern kannst.

 

 

 

10 Gründe warum dein Kind nicht schläft

 

1. Dein Kind ist jünger als 6 Monate

Kinder die weniger als 6 Monate alt sind, haben noch keinen schlaf-wach-Rhythmus entwickelt. In diesem Abschnitt brauchen sie noch sehr viel schlaf und es dauert ca. bis zum 6. Monat, ehe sich ein bestimmter Rhythmus eingestellt hat. Hier heißt es abwarten.

 

2. Dein Kind zahnt

Mit ca 6-8 Monaten wachsen die ersten Zähnchen. Dies führt häufig zu schmerzbedingten Ein- und Durchschlafproblemen. Abhilfe schaffen, kannst du durch einen Beißring, Zäpfchen oder auch lokal mit Betäubungsgel. Für den Gebrauch von Zäpfchen und Gelen ist eine ärztliche Beratung zu empfehlen, da diese oft diverse ungeeignete Inhaltsstoffe aufweisen.

 

3. Dein Kind hat die falsche Matratze

Um gut einschlafen zu können, muss man bequem liegen, hierbei spielt die richtige Kindermatratze ein große Rolle. Sie darf nicht zu hart oder weich sein und sollte atmungsaktiv sein, um Pilzbefall zu vermeiden. Empfohlene Materialien sind Kaltschaum oder Naturlatex, da diese sich sehr gut der Form des Kindes anpassen. Du solltest nicht auf den Preis achten, lies immer die Testberichte und kaufe auf keinen Fall ungetestete, oder beim Test durchgefallene Matratzen.

 

4. Dein Kind ist in der Trotzphase

Ab einem gewissen Alter,möchten Kinder sich behaupten. Sie merken, dass sie Einfluss nehmen können, besonders wenn es ums Schlafen geht. Hier gilt die oberste Regel, sich nicht auf Machtspiele einzulassen. Gib deinem Kind eine Auswahlmöglichkeit, z.B. ob es gleich oder in 10 min ins Bett möchte. Dann kann es selbst eine Entscheidung treffen und fühlt sich als eigenständige Person ernst genommen.

 

5. Dein Kind hat Ängste und Albträume

Ängste und Albträume sollte man unbedingt ernst nehmen. Im Kindergartenalter verstehen Kinder noch nicht, dass das nicht real ist. Du solltest es auf keinen Fall mit einem Satz wie “Monster gibt es nicht” leichtfertig abtun. Versuche hingegen lieber dem Monster mit Geschichten, positive Eigenschaften zu geben, oder schenke deinem Kind ein Kuscheltier-Monster, welches die anderen fernhält.

 

6. Dein Kind ist aufgeregt

Wenn Kinder einen aufregenden Tag erlebt haben, oder noch einer bevorsteht, dann sind sie oft kribbelig und aufgeregt. Dies erschwert das einschlafen enorm. Setze dich an den Bettrand und sprich mit ihm, das Hilft deinem Kind die Situation leichter zu verarbeiten und schneller zur Ruhe zu kommen.

 

7. Dein Kind hat vor dem Schlafen Ferngesehen

Das Fernsehen kann bei Kindern häufig zu einer regelrechten Reizüberflutung führen. Selbst bei Kindersendungen kann das passieren. Daher lass dein Kind nicht direkt vor dem Schlafengehen Fernsehen. Besser ist es, die Lieblingssendung noch vor dem Abendbrot zu schauen, dann ist dazwischen noch genug Zeit, das Gesehene zu verarbeiten.

 

8. Dein Kind ist nicht müde

Ist der Mittagsschlaf zu lang oder zu spät, kann das dazu führen, dass dein Kind am Abend nicht müde ist. Versuche den Mittagsschlaf kurz zu halten und so früh, dass noch genug Zeit ist, um sich bis zum Abend auszutoben und kaputt ins Bett zu fallen. Damit du den Überblick über den Schlaf deines Kindes behälst, kann dir ein Schlaftagebuch helfen. So erkennst du immer sofort, wenn dein Kind zu viel, oder zu wenig geschlafen hat.

 

9. Dein Kind hat Wachstumsschmerzen

Im Vorschul- und Grundschulalter sind Wachstumsschmerzen ein sehr häufiger Grund, warum Kinder nicht ein- oder durchschlafen können. Schnelle Hilfe bieten in diesem Fall Massagen und kalte Wickel. Sollten die Schmerzen sehr stark werden, können auch Schmerzmittel gegeben werden.

 

10. Deinem Kind fehlt die Routine

Oft wehren sich die Kinder regelrecht dagegen, schlafen zu gehen. Da werden immer neue Ausreden und Techniken erfunden, um das Einschlafen hinauszuzögern. Lege dein Kind immer zur gleichen Zeit schlafen. Führt gemeinsam feste Rituale ein, z.B. Lieblingssendung gucken, dann Abendbrot, Zähneputzen, Schlafanzug anziehen und eine Gutenachtgeschichte. Ganz wichtig hier ist ein klarer Abschluss, wie ein Gutenachtkuss oder ein Schluck aus dem Fläschchen. Sobald diese Rituale zur Routine werden, bringen sie etwas Beständiges in den Ablauf deines Kindes.


 

Was kann ich vorbeugend tun?

 

Sorge immer für einen Strukturierten Tagesablauf und feste, wiederkehrende Abläufe über den ganzen Tag. Vermeide es unbedingt, schlechte Einschlafhilfen zur Gewohnheit werden zu lassen. Denn diese lassen sich sehr schwer wieder abgewöhnen. Sollte es zum Beispiel, zu einem Umzug, Urlaub oder einer anderen ungewohnten Situation kommen, wo eine Einschlafhilfe zum einsatz kommt, solltest du deinem Kind deutlich machen, dass diese nur eine Ausnahme ist. So vermeidest du, dass es immer wieder danach fragt. Die Ausnahme solltest du konsequent auch als solche behandeln.

 

Lass dein Kind nicht im Streit ins Bett gehen. Sorge immer für gute Stimmung vor dem einschlafen. Auch wenn es vorher einen Streit gab; zeige deinem Kind deine Zuneigung und gib ihm Geborgenheit. Am nächsten Morgen ist immer noch genug Zeit, um den Rest zu klären. Ebenfalls kannst du dein Kind zum Einschlafen motivieren, indem du es am Morgen lobst, wie toll es am Abend geklappt hat.

 

Beachte im Schlafzimmer des Kindes die Helligkeit und die Temperatur. Bei kleinen Babys solltest du den Raum soweit wie möglich abdunkeln, sie sind noch zu klein, um Angst zu haben; die Dunkelheit sorgt aber dafür, dass Schlafhormone ausgeschüttet werden. Bei größeren Kindern kann ein Nachtlicht gegen Ängste helfen. Die Temperatur sollte nie höher als 18 Grad sein, denn Kinder schlafen schlecht, wenn es im Raum zu warm ist.

 

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

 

Erst wenn das Problem langfristig und mit einer bestimmten Häufigkeit auftritt, wird von einer Schlafstörung gesprochen. Sollte dies der Falls sein, solltest du keine Scheu haben, dir professionelle Hilfe zu suchen. Der Arzt kann in diesem Fall auch andere Ursachen und Erkrankungen ausschließen.


 

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Ruhige Nächte mit den Schlafsäcken von Odenwälder Babynest

Welche Mutter kennt nicht diesen Moment, nicht zu wissen, ob es ihrem Baby/Kleinkind in der Nacht zu warm oder zu kalt ist? Mal schwitzt es und dann friert es die Kleinen wieder. Welcher Schlafsack ist denn geeignet, um für alle Situationen perfekt gerüstet zu sein? Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist, zumal die Auswahl an Schlafsäcken riesengroß ist.

 

IMG_9407Wir durften den Schlafsack Timmi cool von Odenwälder BabyNest testen, der besonders jetzt im Sommer mit einem innovativen Hightech-Material für angenehmen Schlaf sorgen soll. Und, was sollen wir sagen: Wir sind tatsächlich restlos begeistert – und nicht nur wir, sondern auch unsere kleine Testerin! Und das ist ja das Wichtigste überhaupt.

Natürlich waren wir und vor allem unsere Kleine erst einmal von dem tollen Design Sea Crab begeistert. Süße kleine Krebse krabbeln auf dem ganzen Schlafsack entlang. Und der Stoff fühlte sich sofort angenehm an. Dieser Baumwollschlafsack (Obermaterial 100% Baumwolle / Futter Coolmax 100% Polyester), der dank seiner Innenausstattung mit dem innovativen Hightech-Material Coolmax, den Kleinsten zu einer angenehmen Körpertemperatur verhelfen soll, wie es in der Werbung für den Odenwälder Schlafsack heißt, hält tatsächlich, was er verspricht. Überschüssige Feuchtigkeit werden durch den leichten und angenehmen Stoff vom Körper weg an die Stoffoberfläche transportiert – die Kinder und damit auch wir Eltern haben einen erholsamen Schlaf. Denn es gibt nichts Besseres als zu wissen, dass es unseren Schätzen nachts rundum gut geht. Unsere Kleine jedenfalls hat in ihrem Odenwälder Schlafsack die letzten warmen Nächte sehr gut geschlafen und war am Morgen überhaupt nicht verschwitzt.

Praktischer Weise ist der Timmi cool mit einem Schonprogramm bis zu 40 Grad waschbar, falls doch mal etwas daneben gehen sollte. Andernfalls wäre der Schlafsack für uns auch gar nicht in Frage gekommen. Dank der Druckknöpfe an den Trägern kann der Schlafsack individuell der Größe des Kindes angepasst werden, somit wächst er mit dem Kind mit und kann lange Zeit getragen werden. Und Odenwälder BabyNest hat noch weiter gedacht. Der praktische Rundum-Reißverschluss ermöglicht ein unkompliziertes nächtliches Wickeln der Kinder, ohne dass die Kleinen ganz ausgezogen werden müssen und dadurch unter Umständen nicht mehr so leicht in den Schlaf finden.

Einfach schön anzuschauen sind die tollen Designs, die Odenwälder BabyNest für die kuschelig-weichen Schlafsäcke ausgewählt hat. Blau-weiß gestreift oder eben mit den niedlichen Krabben. Rosa, hellblau, beige oder zartes Grau – die Farbwahl ist immer dezent gehalten – so wird einer Reizüberflutung kurz vor dem Einschlafen vorgebeugt.

Ohne zu übertreiben oder schön zu malen lautet unser Test-Fazit: Wir werden den tollen Schlafsack auf jeden Fall nicht mehr aus der Hand geben, der Sommer kann kommen. Wir sind bestens darauf vorbereitet. Außerdem werden wir uns weitere Modelle der Odenwälder Schlafsäcke zulegen. Denn auch für den Winter gibt es speziell entwickelte Produkte, die unserer Kleinen den besten Schlaf ermöglichen sollen. Zudem gibt es noch viele andere Produkte wie Fußsäcke, Bettwäsche, Krabbeldecken, Laufgittereinlagen und praktische Auflagen mit der speziellen CoolMax Innovation für den Kinderwagen, Autositz und Babyschale, die perfekt für den Sommer geeignet sind.

Und der Preis? Wir finden, der ist völlig angemessen angesichts der Vorzüge, die der Odenwälder BabyNest Schlafsack bietet: Der Schlafsack Timmi cool kostet 69,99 Euro, aber schon ab 47,49 € können wir unserem Nachwuchs ein wunderbares Schlafklima ermöglichen.

Es gibt noch reichlich mehr schöne und gute Produkte von Odenwälder, z.B.:

Schlafsack_Anni_rose

Anni Schlafsack

Besonders angenehm in wärmeren Sommernächten.

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KlimaSoft cold Tencel

Temperaturausgleichend selbst in wärmsten Sommernächten.

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Coolmax-Auflagen                                       

Optimale Belüftung und Feuchtigkeitsregulierung.

Sommerfusssack_Klimocool_darkmint

Sommerfußsäcke

Mit leichter Wattierung für die Übergangszeit.

 

Weitere tolle Produkte gibt es auch im Online-Katalog: Klicken um zum Katalog zu gelangen

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10 Tipps wie Babys besser schlafen lernen

Obwohl Babys ja eigentlich von Anfang an viel schlafen, kann es schwierig sein sie an einen Rhythmus zu gewöhnen. Manchen Kinder fällt dieses leichter, bei anderen "artet" das zu richtigen Schwierigkeiten aus.

Um einfacher damit umzugehen oder nicht zu verzweifeln haben wir hier 10 Tipps zum Einschlafen lernen zusammengestellt.

 

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1. Routine


Es ist nicht immer ganz einfach eine gewissen Routine in den Alltag zu bringen, gerade wenn man berufstätig ist oder mehrere Kinder hat. Aber gerade dann ist eine Regelmäßigkeit beim Zu-Bett-gehen wichtig. Versucht euch vielleicht ein Zeitfenster zu setzen, wann es Zeit ist für die Kleinen, ins Bett zu gehen. Beispielsweise immer zwischen 18.30 und 19.00 Uhr. Die innere Uhr, nicht nur eure, sondern auch die eures Babys, wird sich nach einer Weile auf diese Uhrzeit einstellen und die abendliche Routine wird so ein verlässlicher Anhaltspunkt für die ganze Familie.

2. Beruhigung


Es hilft überhaupt nichts wenn das Kind weint, sich hilflos fühlt oder schreit. Absolut nichts! Im Gegenteil: Es werden Urängste beim Kind geweckt wenn es sich in den Schlaf weint. Euer Baby mag zwar auch nach Schreiwochen irgendwann abends ohne Weinen einschlafen, aber traurig, unglücklich und sich allein gelassen fühlend. Es resigniert, es "lernt" nicht. Wir halten davon also überhaupt nichts. 
Deshalb gilt, und ich denke dass kann man auch gut auf sich selbst beziehen: Ein glückliches, zufriedenes und sich sicher fühlendes Kind schläft besser. Auch die irgendwann anstehende  Trennung von den Eltern, um im eigenen Bett zu schlafen, kann so viel einfacher fallen wenn das Baby weiß, es kann sich im Vertrauen lösen und wird nicht im Stich gelassen mit Sorgen und Ängsten.

3. Nähe


Babys brauchen viel Nähe, gerade in bestimmten Situationen oder während seiner Entwicklungsschübe. Manchmal zu viel für uns, aber: Das ist schneller vorbei als uns lieb ist - Kinder werden viel zu schnell groß. Wir wollen damit nicht sagen dass ihr über Stunden euer Kleines im Arm tragen und in den Schlaf schaukeln müsst. Nein, eher dass ein Kind eure "Nähe" spüren sollte in dem ihr es eventuell streichelt, ihm ein Lied vorsingt, Bücher vorlest, bei ihm liegt oder das Händchen haltet. Für ein Kind, gerade für ein kleines Baby ist es das wichtigste zu wissen dass es nicht alleine ist. Allein sein birgt enorme Ängste beim Kind, diese können vermieden werden in dem ihr einfach "da" seid.

4. Rituale


Wie bei Punkt 3 schon erwähnt ist es zum Beispiel ein schönes Ritual ein Buch vorzulesen. Ältere Kinder können sich dies sogar schon selbst aussuchen und euch mit der Zeit sogar selbst "vorlesen". Es ist zauberhaft welche Geschichte die Kleinen dann zu den Büchern erfinden, wirklich... 
Auch z.B. eine ruhige, leise CD oder ein von euch gesungenes Lied dass ihr täglich wiederholt kann ein Ritual werden. 
Es muss zudem nicht nur ein Ritual unmittelbar vor dem Einschlafen sein, sondern kann vielleicht beim Abendessen beginnen, danach wird dann z.B. Zähne geputzt, der Schlafanzug angezogen, ein Buch ausgesucht, zusammen gelesen, das Nachtlicht angeschaltet, die CD gestartet und noch ein paar Minuten gekuschelt bevor ihr euch verabschiedet oder bei eurem Schützling bleibt bis er schläft. Hier findet jeder mit der Zeit sein eigenes Ritual, zusammen mit seinem Kind. Macht euch hier auch keinen Kopf wenn mal ein Tag aus der Reihe fällt... Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel.

5. Pucken


Dieser Tipp gilt eigentlich nur bei kleinen Babys, ältere Kinder werden das nicht mehr ganz so toll finden. (Obwohl auch hier gilt: verloren in einem riesigen Bett mit riesiger Decke ist manchmal auch der falsche Weg, aber das muss jeder selbst heraus finden)
Zurück zum Pucken: Babys bis zum 5. Monat neigen ab und an zu unkontrollierten Zuckungen (Moro-Reflex) und können sich zudem noch gut an die wohlige Enge in Mamas Bauch erinnern. Um dieses Gefühl aufrecht zu waren und es geborgen zu halten ist Pucken eine tolle Alternative. Gerade beim ersten Mal rät es sich eine Hebamme um Hilfe zu bitten euch das richtige "einwickeln" des Kindes zu zeigen, aber auch YouTube kann hier sehr hilfreich sein, denn Pucken führt bei den meisten Babys zu ruhigerem und längerem Schlaf. Aber eben nur bei den meisten. Probiert es am besten einfach mal aus.

 

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6. Reizüberflutung vermeiden


Übertrieben gesagt: Eine Spieluhr, eine Lichterkette, das Sternenlicht an der Decke, der laufende Fernseher aus dem Wohnzimmer, die leuchtende Laterne auf der Straße, das Radio in der Küche und die ratternde Waschmaschine sind zu viel. 
Ihr versteht was wir sagen wollen? Wie bei einem selbst gilt: Zu viele Umgebungsreize vermeiden. Es kann schon helfen die Rollläden herunter zu lassen, aus dem Bett das Spielzeug zu nehmen, nur eine Lichtquelle aufrecht zu erhalten und wechselnde Geräusche wie TV und Radio für diese Zeit abzuschalten. Der Körper und auch der Kopf müssen zur Ruhe kommen und das geht am besten wenn so wenig äusserliche Eindrücke wie möglich auf das Nervensystem einprasseln. 

7. Der richtige Zeitpunkt


Hier möchten wir noch einmal an Punkt 1 - die Routine anknüpfen. Dieser Tipp soll keineswegs den ersten widerlegen, dennoch: Ist euer Baby um 18.30 zur gewohnten Schlafenszeit einfach nicht müde, so überhaupt kein bisschen, hat es keinen Wert es in sein/euer Bett zu legen. Das lange warten bis euer Kind endlich schläft birgt Stress auf beiden Seiten. Euer Schützling steht unter Leistungsdruck weil es schlafen soll, aber nicht kann, und ihr verliert früher oder später vielleicht die Geduld. Macht in solchen Situationen lieber noch eine Ausnahme in dem ihr noch ein Bad einlasst, zusammen etwas malt oder ein ruhiges Spiel spielt. Auch beim Wäsche falten, Abwasch machen oder bügeln können die Kleinen ruhig noch dabei sein oder sogar helfen, das kommt ganz auf das Alter an. Euer Kind vor dem TV zu "parken" oder mit ihm durch das Haus zu toben ist jedoch vermutlich fehl am Platz, denn hier drehen die Kinder noch einmal auf und kommen auch später noch schwer zur Ruhe. Mit der Zeit lernt ihr euer Kleines so gut kennen, dass ihr abschätzen könnt wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist um ins Bett zu gehen und leider auch wie schnell dieser Zeitpunkt überschritten ist. Hier kann wahrscheinlich fast jede Mutter ein Lied von singen...

8. Lichtquellen reduzieren


Wir hatten eben schon von Reizüberflutung gesprochen, dies gilt natürlich auch für Lichtquellen. Je weniger Licht in den Raum dringt, desto weniger Eindrücke können noch wahr genommen werden. Achtet hier daher darauf, dass, wenn überhaupt eine Lichtquelle erwünscht ist, diese gerade so hell ist, dass das Kind den Weg zur Tür erkennen kann beziehungsweise erkennen kann ob sich "Monster" im Raum befinden. Auch hier dient das wieder dazu, dem Kind eine Sicherheit zu vermitteln. 

Zusatztipp: Übrigens hilft gegen Monster, Gespenster und Hexen aller Art auch ein "Anti-Monster-Spray". Eine Bastelanleitung inklusive Druckvorlage dazu befindet sich auch in unserem Dankeschön-Paket zu eurer Spende an das Deutsche Kinderhilfswerk.

9. Zu viel Essen vermeiden


Nein, Nein, ihr sollt euren Kindern abends nicht das Essen verweigern, aber auf eine gewissen Zeitspanne zwischen Abendessen und Schlafenszeit achten. Mit vollen Magen schläft man ja auch selbst viel unruhiger und schlechter, als wenn man wohlig gesättigt ist und zufrieden einschläft. Auch zu schwere Kost am Abend können die Schlafqualität des Kindes beeinträchtigen denn der Magen benötigt viel Energie um das Gegessene zu verarbeiten, was den Körper daran hindern kann herunter zu fahren.
Solltet ihr erst spät zum Essen kommen reicht hier auch eine gemischte Brotzeit, vielleicht mit Paprika, Tomate, Gurke und einen Wurstbrot. Croissant mit Nutella oder Käsespätzle sollten es nicht gerade sein ;) Wenn eure Kinder noch gestillt werden oder die Flasche bekommen entfällt dieser Punkt ja sowieso zum größten Teil.

10. Verständnis


Kinder wollen manchmal einfach nicht, oder nicht alleine schlafen. Das geht einem ja selbst auch ab und an so oder? Manchmal wünscht man sich dann einfach eine starke Schulter oder jemanden der einen in den Arm nimmt herbei. Auch euren Kindern, sogar neugeborenen Babys geht das schon so, nur können es die Kleinen meist noch nicht ausdrücken. Manchmal sieht man das als Eltern dann als Schikane und fragt sich warum zum Teufel dieses kleine, zuckersüße Wesen partout nicht einschlafen möchte... Weil es eben so ist. Punkt. Niemand verlangt von euch dass ihr das versteht, nur dass ihr Verständnis zeigt. Nehmt es einfach so hin, nehmt euren Zwerg in den Arm, es wird irgendeinen, euch vermutlich unerklärlich Grund haben warum es eben jetzt nicht, oder nicht alleine schlafen möchte. Früher oder später jedoch werden Sie schlafen, versprochen.

 

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