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Mein Schülerpraktikum bei omaMa-Shop - mit vielen Freebies

IMG_1654Stelle dich doch bitte kurz vor?

Ich heiße Silvia, bin 14 Jahre alt und besuche zur Zeit die 9. Klasse der Gesamtschule hier im Ort.

Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie deine berufliche Zukunft aussehen könnte?


Bis jetzt weiß ich noch nicht genau, was ich später beruflich machen möchte. Ich habe aber auf jeden Fall vor meinen Schulabschluss im M-Zweig zu machen um dann darauf aufzubauen um später sogar studieren zu können. 

Welche Aufgaben und Arbeiten hast du denn bei omaMa-Shop im Praktikum bewältigt?

Ich bekam von meinen "Kurzzeit-Kollegen" oder von meiner Chefin - je nach dem - die Arbeitsbereiche erklärt, die es in einem Online-Shop, der sich mit personalisierten Produkten für Babys und Kinder beschäftigt, gibt. Ich durfte in alle Bereiche, wie Grafik, Logistik, Versand, Entwicklung und Projektfindung "reinschnuppern". Ich habe also Ware verpackt, beim Entwurf neuer Designs zugesehen und auch Ideen eingebracht und am Computer gearbeitet.

Wie ist der Kontakt zu omaMa-Shop entstanden?

Zum omaMa-Shop gekommen bin ich dadurch, dass eine Freundin von mir dort arbeitet und ich auch schon vorher ein paar mal dort zu Besuch war. Und weil mich das, was dort alles hergestellt wird, richtig begeistert hat, war es mein großer Wunsch hier ein Praktikum zu machen. 

Was hat dir am meisten Spaß gemacht?

Eigentlich hat mit alles sehr viel Spaß gemacht, aber ich denke am meisten Spaß hat mir das Zusammenstellen der Grafiken nach den Kundenwünschen gefallen. Dabei muss man sich nämlich viele Gedanken darüber machen, was gut zusammen passt und was nicht. Hier kann man der Kreativität einfach freien Lauf lassen.

Was hat dir gar nicht gefallen?

Eigentlich nichts. Allerdings war das Zusammenbauen der Versandkartons nach einer gewissen Zeit schon ein bisschen eintönig. Aber das gehört in einem Online-Shop, von dem aus jeden Tag viele Produkte verschickt werdne, einfach dazu und deswegen hatte ich jetzt kein wirkliches Problem damit. 

Was konntest du in diesem Praktikum für deine eigene Zukunft lernen?

Ganz wichtig ist für mich, dass meine Arbeit später einmal abwechslungsreich ist und ich nicht immer nur eine Tätigkeit ausübe. Bei omaMa-Shop konnte ich zwischen Grafik, Produktion, Verpackung und Büroarbeit wechseln, so dass es nie langweilig war.

Auf was bist du denn besonders stolz?

Ich durfte verschiedene Freebies zum Download selbst entwerfen und am Computer und Plotter erstellen, unter anderem:


To-Do-Liste

To-Do-Liste

 

​Fingerfreunde

Fingerfreunde

 


Fehlersuche

Fehlersuche


Schatten finden

Schatten_suchen


Notfallkarte

Notfallkarte


Notfallarmband

Notfallarmband


Kuscheltierpass

Kuscheltierpass


und ein Gute-Laune-Bildchen-Passepartout

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Einfach anklicken, herunterladen, ausdrucken und fertig! Ich wünsche euch viel Spaß damit!

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10 erste Hilfe Tipps bei Kindern mit Freebie Notfallplan

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Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt was man macht wenn ein Notfall bei Kindern eintrifft? Oftmals ist man einfach überfragt, wenn man nicht weiß wie man handeln soll. Wir haben uns deswegen überlegt, dass wir euch zehn Tipps aufschreiben wie ihr zukünftig in solchen Fällen vorgehen solltet.

1. Lagerung bei Bewusstlosigkeit


Hier muss man zuerst einmal unterscheiden ob das Kind schon zwei Jahre alt ist oder noch nicht. Bei Kindern unter zwei Jahren ist es schwierig eine stabile Seitenlage zu realisieren. Legt eure Kinder daher am besten auf den Bauch, dreht den Kopf zur Seite und neigt ihn leicht nach hinten. Der Mund wird geöffnet. Hat euer über 2-Jahre altes Kind das Bewusstsein verloren, kann aber noch selbstständig atmen, bietet sich die stabile Seitenlage an. Auch hier sollte auf einen geöffneten Mund geachtet werden. Generell gilt jedoch, bewusstlose Kinder, egal welchen Alters bis zum eintreffen des  Notarztes nie alleine zu lassen und die Atmung ständig zu überprüfen.

2. Beatmen


Ist euer Kind bewusstlos und atmet nicht selbstständig, muss es dringend beatmet werden. Dazu legt es auf den Rücken und beugt den Kopf des Kindes nach hinten. Als nächstes hebt ihr leicht das Kinn an und umschließt bei einem Kleinkind nur den Mund, haltet dabei die Nase mit Daumen und Zeigefinger fest verschlossen. Bei einem Baby umfasst ihr Mund und Nase. Nun lasst ihr langsam und behutsam Luft in die Lungen eures Kindes. Ganz wichtig dabei ist, dass ihr nicht so viel Luft in die Lungen des Kindes blast, um sie nicht zu verletzen. Bei Babys reicht dazu schon der Inhalt des Mundraumes eines Erwachsenen aus. Wenn ihr den Vorgang fünf mal wiederholt habt,  kontrolliert ob das Kind nun selbstständig zu atmen beginnt. Ist dies nicht der Fall muss mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden.

3. Herz-Lungen-Wiederbelebung


Zuerst einmal kommen wir hier zum richtigen Rhythmus für eine Herz-Lungen-Wiederbelebung: abwechselnd macht ihr 30x eine Herzmassage und beatmet 2x.

Wichtig ist hier noch die Frequenz des Herzens zu kennen. Diese liegt bei Säuglingen bei 100-120 pro Minute beim Kleinkind bei 80-100 pro Minute. Die Wiederbelebung wird so lange fortgeführt bis euer Kind wieder normal zu atmen beginnt oder der Notarzt eintrifft. Der richtige Druckpunkt für die Massage liegt im unteren Drittel des Brustbeins. Beim Säugling wird nur mit zwei Fingern, zum Beispiel mit Zeige- und Mittelfinger etwa 2-3 cm tief gedrückt. Beim Kleinkind wird mit dem ganzen Handballen 3-4 cm tief gedrückt, 4-5 cm tief beim Schulkind.

4. Wunden versorgen


Hier unterscheidet man zwischen verschiedenen Wundenarten:
- Schürfwunden: Diese heilen am besten an der Luft, können aber mit Pflastern vor weiterem Schmutz geschützt werden. Benutzt hier besser keine Watte zum versorgen damit keine Fussel in der Wunde hängen bleiben.
- Verschmutzte Wunden: Diese reinigen sich meist selbst indem sie bluten. Spült die Wunde ansonsten mit Leitungswasser aus und benutzt anschließend ein jodhaltiges Desinfektionsmittel. Beachtet hier, dass keine Puder oder Salben auf die direkte Wunde aufgetragen werden sollten
- Platzwunden: Hier solltet ihr umbedingt einen Arzt aufsuchen. Die Verletzung kann solange mit einer sterilen Kompresse oder mit einem lockeren Pflaster abgedeckt werden.
- Splitter: Entfernt diesen mit einer sauberen Pinzette und gebt nach Bedarf ein Pflaster darauf.
- Bisswunden: Auch hier gilt immer einen Arzt aufsuchen, denn es können sich Erreger an den Zähnen der Tiere befinden und es besteht Infektionsgefahr.

5. Druckverband


Ein Druckverband stoppt eine starke Blutung bis der Notarzt eintrifft oder man die Klinik erreicht. Legt dazu eine sterile Wundauflage auf die Wunde und umwickelt sie zweimal mit einer Mullbinde. Liegt dann eine zweite noch verpackte Mullbinde über die Wundauflage und wickelt dann einen Verband straff drum herum.

 

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6. Kalte Kompressen


Mit kalten Kommpressen können zum Beispiel Schwellungen verhindert werden. Gerade bei Verstauchungen und Prellungen sind diese sehr von Vorteil. Spezielle Kühlkompressen gibt es zum Beispiel in der Apotheke. Wichtig ist jedoch Kühlelemente nie direkt auf die Haut zu legen sondern immer vorher mit einem Tuch zu umwickeln.

7. Verband anlegen


Legt ihr eurem Kind einen Verband an, solltet ihr darauf achten, dass von der Wunde aus nach oben und nicht zu stramm gewickelt wird. Wenn ihr nicht schon ein fertiges Verbandspäckchen habt,  d.h. die Kompresse ist bereits mit der Binde verbunden, kann die Kompresse mit Heftpflastern oder einem Tape an einer Mullbinden befestigt werden.

8. Verbrennungen und Verbrühungen


Hier kommt es immer drauf an wie groß die Verletzung ist. Ist die Oberfläche der Verletzung nicht größer als ein Finger, könnt ihr die Stelle kühlen um Schmerzen zu lindern. Ist die Verletzung jedoch größer als beschrieben, ruft umgehend den Notruf. Bei Verbrühungen müsst ihr so schnell wie möglich die Kleidung vorsichtig entfernen. Eingebrannte Kleidung lasst ihr hingegen an. Haltet eure Kinder trotzdem warm, denn gerade Babys und Kinder kühlen sehr schnell aus.

9. Notruf wählen


Wenn ihr den Notruf anruft, bleibt ruhig und beantwortet folgende Fragen so genau und verständlich wie möglich:

- Wer ruft an?
- Wem ist es passiert?
- Was ist passiert?
- Wie ist die aktuelle Situation?

Wartet anschließend unbedingt Rückfragen ab! 

10. Erste Hilfe Kurse für Eltern


Wohlfahrtsverbände wie zum Beispiel der Malthäser Hilfsdienst oder das Rote Kreuz bieten Kurse für die erste Hilfe an Babys und Kleinkindern an. Eltern können beim jeweiligen Ortsverband sich nach Terminen erkundigen und einen Kurs buchen. Dies ist vielleicht viel Aufwand, lohnt sich aber definitiv, denn man ist nicht mehr so unsicher in einer Notsituation und kann eventuell sogar das Leben des eigenen Kindes retten.

Wir wünschen euch natürlich alles Gute und hoffen dass ihr diese Tipps anwenden müsst, dennoch hoffen wir, dass wenn ihr sie mal braucht, wir euch hiermit helfen konnten.

 

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Ihr könnt euch hier noch unseren kostenlosen Notfallplan herunterladen, einfach auf's Bild klicken:

 

Notfallplan

 

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