Beiträge zum Thema: Tipps

Blog


Veröffentlicht am von

10 Tipps - gegen Langeweile bei schlechtem Wetter

02_Dienstag_10_Tipps_01-10Es regnet seit Tagen, alle Matschklamotten sind schon durchgeweicht, aber daheim fällt euch trotzdem die Decke auf den Kopf? Dann tritt oftmals Ideenlosigkeit ein... wir haben da mal ein paar erfahrungserprobte Tipps für euch:

 

1. Kino

Zugegeben meist recht teuer, aber man kann auch mit ein bisschen Glück, z.B. an Familientagen oder in der "Happy Hour" relativ sparsam einen super Nachmittag in einer lustigen, kinderfreundlichen Kinovorstellung verbringen. 

Gerade Kinderfilme aus den Illustration-Studios können wir empfehlen, denn anders wie in (leider jedem) Disneyfilm stirbt dort eher sehr selten ein, wenn auch fiktiver Darsteller.

 

2. Indoor-Spielplatz

Was bei schönem Wetter draußen der "ganz normale" Spielplatz ist, geht bei Regen noch mal eine Nummer größer: Oftmals mit Trampolinen, XXL-Klettergerüsten, Rutschen, Hüpfburgen, Mini-Kartbahnen und vielem mehr. In vielen der Indoorparks ist auch ein Café oder Restaurant integriert, in dem die Eltern zwischendrin Pause vom ganzen Trubel machen können. Ein Zusatztipp von uns: Gerade an verregneten Tagen ist es dort zu späteren Stunde recht voll, früh eintreffen lohnt sich ;)

 

3. Kartbahn

Ich fragt euch was ihr mit den kleinen Mäusen da sollt? Spaß haben! Viele Kartbahnen bieten inzwischen "Eltern-Kind-Karts" an oder auch spezielle Minikarts, womit auch die Kleinen schon, bei abgesperrter Bahn, einen riesen Spaß haben können. Selbst den allerkleinsten Mäusen macht es in der Karthalle (eventuell mit Ohrschutz) schon Freude, allein durch's zusehen, versprochen!

 

4. Kindermuseum

Ob das Nürnberger Spielzeugmuseum, die Augsburger Puppenkiste, ein Traktor- oder Flugzeugmuseum, Sea Life oder einer Museumsausstellung auf einer Burg... interessante Museen gibt es so viele und so langweilig sie für uns Erwachsene auch manchmal scheinen mögen, für Kinder gibt es so unglaublich viel Neues zu entdecken, anzusehen, auszuprobieren. Probiert es einfach mal aus, ihr werdet staunen welch große, glückliche Augen eure Kinder machen werden.

 

5. Schwimmbad

Sobald der Nabel eures Babys gut verheilt ist und am Besten auch alle Erstimpfungen vorgenommen sind, könnt ihr mit eurem Kleinen schon in das warm temperierte Babybecken. In vielen Bädern gibt es getrennte Bereiche für Babys, Nichtschwimmer und Schwimmer, wobei die einzelnen Bereiche meist auch super an die entsprechenden Bedürfnisse angepasst sind. Thermen sind meist nur an einem Tag in der Woche für Familien zugänglich, Sportbäder weiterhin nicht geeignet für den Nachwuchs. Sucht euch am besten ein Familienbad, hört euch nach Empfehlungen im Freundeskreis um und testet einfach aus, denn dies ist fast schon unser günstigster Tipp in diesem Artikel, ab 3,- pro Person seid ihr hier nämlich schon dabei!

 

6. Kinderfreundliche Restaurants

Wir reden hier nicht vom goldenen M, obwohl, zugegebener Maßen die Spielebereiche dort meist wesentlich ausgeprägter sind wie in den allermeisten anderen Restaurants. Es gibt aber auch Lokalitäten die genau darauf setzen: gutes Essen, entspannte Eltern und glückliche, strahlende Kinder. Manchmal ist es nur eine schöne, größere Spielecke mit viel Spielmöglichkeiten, ab und an ein seperater Raum mit Einsicht von den Tischen aus und mit viel Glück sogar ein richtiger Spielplatz im Lokal. Diese Etablissements sind sicher nichts für Eltern die mehr als ein paar Minuten Ruhe brauchen, jedoch entspannen, durchatmen und vor allem glückliche Zeit mit der Familie verbringen kann  man hier sehr wohl. Uns wurde sogar erzählt, man könne dort ein ganzes Gespräch mit dem Partner führen OHNE unterbrochen zu werden. Hatten wir für einen Mythos gehalten.

 

7. Theater und Konzerte für Kinder

Kasperletheater, Vorführungen vom ortsansässigen Turnverein oder ein richtiges Musical, ganz egal, hier ist eigentlich für jedes Budget etwas dabei. Aber auch hier gilt: Was für euch langweilig erscheinen mag, kann für ein Kind die Bretter der Welt bedeuten. Ein ganz einfaches, wenn auch nicht lang dauerndes Puppentheater macht schon den Kleinsten richtig Spaß! Letzteres kann man übrigens auch selbst bauen und bespielen, ein absolutes Highlight für die Kinder und toll um die eigene Phantasie anzuregen.

 

8. Zirkus

Nicht jedermanns Sache, das wissen wir. Gerade den Tierschützern unter euch werden jetzt die Haare zu Berge stehen, aber: es gibt auch Vorstellungen ohne Tiere. Mit Artisten, Clowns, Spaß und Spannung. Informiert euch am Besten vorab ob die Art und Weise des Schaustellers zu euren ethischen Grundsätzen passt und nehmt dann mit viel Freude an der entsprechenden Vorstellung teil. Den meisten von uns ist ein Zirkus aus der Kindheit doch noch eine bleibende Erinnerung oder?

 

9. Bowling und Indoor-Minigolf

Bei diesem Tipp sollten eure Kinder mindestens 5 Jahre alt sein, denn z.B. beim Bowling ist selbst die kleinste Kugel recht schwer und auch das Erfolgserlebnis bleibt aus wenn nicht die entsprechenden körperlichen Voraussetzungen gegeben sind. 

Beim Minigolf ist das Alter der Kinder FÜR DIE KINDER noch relativ egal, denn irgendwann geht der Ball schon in's Loch, für euch Eltern kann das allerdings zu einer nervenzerreissenden Geduldsprobe werden. Ab dem 5. Geburtstag sollten beiden Aktivitäten jedoch keine Hindernisse mehr im Weg liegen und ihr könnt einem tollen, durchaus sportlichen Tag verbringen.

 

10. Picknick Zuhause

Und für die, die bei diesem Sauwetter am liebsten gar nicht das Haus verlassen, haben wir hier noch eine Idee für euch.

Legt eine Decke mitten in das Wohnzimmer, bereitet einen Picknickkorb mit leckerem Fingerfood vor, deckt euren Platz mit Tellern und Trinkflaschen, macht es euch gemütlich und spielt vielleicht ein Gesellschaftsspiel. Auch für einen Filmabend anschließend eine tolle Variante.

Schon alle Tipps durch? Kopf hoch, die Sonne kommt bestimmt bald wieder!

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps - zu Outdooraktivitäten mit Kindern

02_Dienstag_10_Tipps_24-091. Radtouren

Mit dem passenden Fahrradanhänger könnt ihr auch schon mit den allerkleinsten Kindern eine tolle Radtour machen. Es gibt spezielle Babyeinsätze oder Halterungen in denen ihr die Babyschale befestigen könnt. Nehmt euch am Besten nicht zu lange Strecken vor, eine Stunde hin und zurück, mit eventuell einem Zwischenstopp ist vollkommen ausreichend. Unterwegs könntet ihr dann z.B. Tipp 2 umsetzen:

2. Geocaching/Schnitzeljagd

Wer Geocaching nicht kennt, kann auf www.geocaching.com viele Informationen dazu finden. Kurz zusammengefasst ist dies jedoch eine Art digitale, auf Geodaten basierende Schnitzeljagd, bei der kleine Schätze in Form von Logbüchern gefunden werden müssen. Wer nicht an ein digitales Gerät gebunden sein möchte, kann auch eine Schatzkarte für Kinder malen und auf eine herkömmliche Art und Weise eine Schnitzeljagd mit kleinen versteckten Schätzen vorbereiten und mit den Kindern zusammen auf die geheimnisvolle Suche gehen.

3. Wildpark/Bauernhof/Tierpark

Gerade in ländlichen Gegenden gibt es hier viel Auswahl. Ob ein Wildpark, in dem ihr zum Beispiel Rehe und Wildschweine sehen und vielleicht sogar füttern könnt, oder ein Bauernhof auf dem eure Kleinen tatkräftig beim Ausmisten oder Melken helfen können, oder auch ein Tierpark in dem man viel über die verschiedensten Tierarten lernen kann: Mit Tieren kann man gerade bei Kindern kaum etwas verkehrt machen.

4. Reiten

Gerade die Mädchen finden das toll! Auf Reiter- oder Ponyhöfen gibt es viele Angebote rund um das Thema reiten. Angefangen beim striegeln und der Pflege der Tiere, über den richtigen Umgang, das Satteln und zuletzt das Reiten lernen, hier kommt jeder auf seine Kosten!

5. Rodeln

Zugegeben: Das ist fast nur im Winter möglich, aber es macht solchen Spaß, dass es in unserer Liste nicht fehlen darf! Hier reicht schon der kleinste Hügel und der minimalste Bob aus, um den Kindern ein riesiges Lächeln ins Gesicht zu zaubern! Erinnert euch doch mal an früher zurück... Wie gern waren wir dabei und hatten einen riesigen Spaß!

Und für die ganz Ausgefuchsten unter euch: Es gibt auch Sommerrodelbahnen ;)

6. Freizeitpark/Märchenpark

Wusstet ihr, dass es Freizeitparks nicht nur für Erwachsene gibt? Nein, auch schon für die ganz Kleinen! Der Playmobil Funpark zum Beispiel oder das Ravensburger Spieleland! Beide Parks sind wirklich kindgerecht eingerichtet, die Attraktionen sind meist auch schon für die ganz Kleinen zulässig und es gibt wechselnde Angebote wie Kinderschminken und Co. Aber keine Sorge auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz! 

Eine Alternative zum Freizeitpark sind unter anderem auch Märchenparks. Diese sind oftmals viel Kleiner, dadurch aber auch mit weniger Tumuld und zeitlich nicht ganz so aufwendig wie ein großer Freizeitpark.

7. Freibad

Da hätten wir doch das Pendant zum Rodeln: Schwimmbäder im Freien! Hier gibt es einiges an Auswahl: Naturfreibäder, Wasserparks, Babybecken und noch viel mehr! Bei gutem Wetter ein tolles Ausflugsziel für die ganze Familie. Die günstige Alternative dazu ist an einen Badesee zu fahren, hier solltet ihr nur darauf achten, dass das Wasser oft für Kleinkinder noch zu kalt ist und diese unter Umständen dann sehr schnell auskühlen.

8. Camping

Selbstverständlich nicht Jedermanns Sache, aber Camping ist immer mehr im Kommen. Wir finden den Trend richtig gut, denn selten verbringt man so viel Zeit am Stück naturnahe und bewusst mit seiner Familie. Auf vielen Campingplätzen gibt es Kinderbereiche mit Spiel- und Wasserplätzen, Grillstellen und sogar Kinderdiscos. Camping ist auf jeden Fall mal einen Versuch Wert, ob im Wohnwagen, Wohnmobil, Zelt, Mobilheim, Bus und Co.

9. Spielplatz

Ja, simple und einfallslos. Meint man zumindest, ist es aber garnicht! Erinnert euch doch noch einmal zurück, wie gern wart ihr damals auf Spielplätzen? Rutschen, Schaukeln, Klettern, Sandburgen bauen, neue Kinder und Freunde für ein Nachmittag kennen lernen, rennen, toben, spielen. Und das alles kostenlos. Besser geht es kaum.

10. Walderlebnispfad

Unser letzter Outdoortipp richtet sich speziell an die Entdecker unter euch. Auch ein Wald kann richtig interessant sein, nicht nur, aber gerade wenn er einen Erlebnispfad enthält. Kinder sind wissbegierig, was gibt es also besseres als die Kombination draußen - entdecken - austesten - lernen? In den passenden Jahreszeiten können unterwegs sogar noch Tannenzapfen oder Pilze gesammelt werden, aus denen anschließend Zuhause noch gebastelt oder gekocht werden kann, ein krönender Abschluss.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps - um das Geschlecht des Babys zu steuern

02_Dienstag_10_Tipps_17-09Ihr wünscht euch eher ein Mädchen, oder nach 3 Stammeshalterinnen nun auch einen Jungen? Dann haben wir hier passende Tipps für euch.

Allerdings müsst ihr eurem Mann nicht wie früher in Frankreich den linken Hoden abbinden, oder wie damals in Griechenland euren Göttergatten nach rechts während dem Geschlechtsverkehr drehen, Nein, es gibt inzwischen wissenschaftliche Fakten, die man zur Planung gut nutzen kann.

Übrigens, noch vorab: Es ist nicht verwerflich sich ein bestimmtes Geschlecht zu wünschen, solange es dann, wenn tatsächlich doch das Gegenteil eintrifft, euer Kind genau so geliebt wird wie es ist.

1. Der richtige Zeitpunkt

Jeder von uns kennt den Spruch: Hauptsache es ist Gesund! Ja, das stimmt. Dennoch schlummert in dem ein oder anderen unter uns der Wunsch eher ein Mädchen oder doch einen Jungen zu bekommen. Wissenschaftlich gesehen kann der richtige Zeitpunkt hier ausschlaggebend sein. Ein Mädchen sollte circa 3 Tage vor dem Eisprung gezeugt werden, ein Junge am Tag, oder ein Tag nach dem Eisprung. Um diesen zu bestimmen besorgt euch am Besten in der Apotheke einen Ovulationstest, welcher euch euren Eisprung fast genau anzeigen kann.

2. der PH-Wert der Scheidenflora

Um ein Mädchen zu zeugen sollte dieser eher sauer sein, das bedeutet, ihr Mädels unter uns verzichtet besser auf den Orgasmus. Für einen geplanten Jungen hingegen ist ein solcher nur von Vorteil, denn nach dem Orgasmus ist der PH-Wert alkalischer und somit freundlich für männliche Spermien. Lasst euch aber bitte nicht den Spass bei der Zeugung nehmen, eine Garantie dafür, dass das mit der Geschlechtsbestimmung funktioniert gibt es leider eh nicht...

3. die Position beim Geschlechtsakt

Also doch wie damals in Griechenland, oder? Nein, nicht ganz, denn mit der Liegeposition des Mannes hat das dann doch eher weniger etwas zu tun, mehr mit der "Tiefe". Wer auf einen Jungen spekuliert, sollte seinen Partner möglichst tief eindringen lassen und so den männlichen Samen den Weg zur Eizelle verkürzen. Dadurch werden zum Beispiel auch die Spermien vor dem, in Punkt 2 erwähnten saurem PH-Wert besser geschützt.

4. die Anzahl der Spermien

Wird ein Junge gewünscht, sollte euer Partner vor dem eigentlichen Geschlechtsverkehr ein paar Tage enthaltsam sein, denn je höher die Spermiendichte, desto mehr männliche Spermien sind vorhanden. Hier empfiehlt sich auch weite Unterwäsche und auf Fahrrad fahren für ein paar Tage zu verzichten. 
Für ein geplantes Mädchen kann es hilfreich sein, wenn der Geschlechtsakt mehrere Tage hintereinander vollzogen wird, denn dann sind die weibliche Spermien meist in der Überzahl.

5. ein heißes Bad

Gut um ein Mädchen zu Zeugen ist es, wenn euer Partner vor dem Akt noch einmal heiß baden geht, denn männliche Spermien mögen Hitze überhaupt nicht. Solltet ihr also auf einen Jungen spekulieren, bewahrt in diesem Fall nicht nur einen kühlen Kopf ;)

6. geschlechtsbestimmende Temperatur

Im Sommer werden laut britischen Wissenschaftlern mehr Jungs als Mädchen gezeugt, ähnlich verhält es sich in warmen Wintern. Leider ist bis heute nicht klar warum dies so ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass wenn ihr im Sommer schwanger werdet, es automatisch auch ein Junge wird, ganz und garnicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon mal geringfügig höher wie wenn ihr euer Baby im Winter bei -30 Grad zeugt.

7. Ernährung

Ja, auch durch die Ernährung der werdenden Mutter kann das Geschlecht des Babys beeinflusst werden. Natürlich nicht wenn ihr schon schwanger seid, aber davor. Laut einer Studie aus dem Jahr 2008 hilft es, wenn die Frau sich vor und um den Zeugungstermin herum Zucker- und Energiereich ernährt um einen Jungen zu bekommen. Mädchen werden bei diesem Ernährungsstil seltener gezeugt. 

8. der chinesische Empfängniskalender

Ein uralter Kalender, bei dem man anhand des Alters der Frau bei der Zeugung ablesen kann, welches Geschlecht das Kind haben wird. Wissenschaftlich belegt ist dies nicht, dennoch scheint es bei vielen Frauen zuzutreffen. Wir haben euch hier einen Link zum Kalender rausgesucht: http://www.jolie.de/sex/chinesischer-empfaengniskalender-wird-es-ein-junge-oder-ein-maedchen

9. Stress

Mal abgesehen davon, dass man Stress sowieso vermeiden sollte, währe das im Bezug auf den Wunsch einen Jungen zu Zeugen noch wichtiger. Mädchen werden in anhaltenden Stresssituationen wie z.B. einem Krieg, einer Hungersnot oder ähnlichem häufiger gezeugt. Britische Wissenschaftler wollen einen Zusammenhang auch in Ehekrisen oder starken finanziellen Nöten gefunden haben. Es ist ja allgemein bekannt, dass Jungs so oder so gemütlicher sind, wird ein solcher also gewünscht, sollten auch die Eltern einen Gang zurück schalten.

10. künstliche Befruchtung

Ethisch sehr fragwürdig und in Deutschland verboten, dennoch wollen wir euch auch diese Methode nicht vorenthalten, denn es ist die einzige die mit Sicherheit das Geschlecht bestimmen kann. In Kinderwunschkliniken in der USA, kann man sich für circa 2000 Euro für eine Geschlechterselektion entscheiden. In Deutschland allerdings gibt es das Embryonenschutzgesetz, dass die Geschlechterselektion, die nicht zur Vermeidung von bestimmten Erbkrankheiten durchgeführt wird, verboten ist. Das ist auch eigentlich ganz gut so, denn was würde passieren wenn sich z.B. 80% der Eltern weltweit nur noch Mädchen wünschen? Nicht auszudenken...

Generell gilt, ihr solltet nicht enttäuscht sein, wenn euer Wunschkind nicht auch das Wunschgeschlecht trägt, denn es soll dann einfach so sein. Ohne großes wenn und aber. Euer Kind ist euer Kind, ob Mädchen oder Junge, Hauptsache ist eben doch - es ist gesund! 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps - Zum Oma/Opa werden

02_Dienstag_10_Tipps_10-09Wenn ein Kind geboren wird, ist das nicht nur für die Eltern das wohl größte Geschenk des Lebens – auch für die Großeltern beginnt mit der Geburt des Enkelkindes eine neue, eine, wie ich finde, unglaublich aufregende Zeit. Es ist wundervoll erleben zu dürfen, wie dieses kleine Wesen heranwächst, sich entwickelt und die Welt erkundet. „Das haben Großeltern doch bei den eigenen Kindern auch schon erlebt...“, werden jetzt vielleicht viele denken. Ja, das stimmt. Und dennoch ist es ein völlig anderes Erlebnis, Enkelkinder in ihr Leben begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil die wenigsten Großeltern die Kleinen tagtäglich um sich haben sondern auch, weil die Erfahrung des Elternseins und die weit weniger große Verantwortung in Erziehungsfragen vieles einfacher macht. 

Damit ein gutes und harmonisches Zusammensein mit Großeltern, Eltern und Kindern funktioniert und Spannungen so gut wie möglich ausbleiben, hier ein paar Tipps aus der eigenen Erfahrung als Oma und Opa. 

1. Zurückhaltung 

„Sind die Söckchen nicht zu dünn? Das Kleine hat ja ganz kalte Füße!“ Omas Fürsorge ist sicherlich gut gemeint, macht jungen Müttern das Leben aber unnötig schwerer als es ohnehin schon ist. Wir Großeltern sollten und dürfen darauf vertrauen, dass auch unsere Töchter oder Schwiegertöchter genügend Urinstinkt mitbringen, um zu wissen, wie sie ihr Baby kleiden müssen. Wenn wir zurückdenken an unsere Zeit als frischgebackene Mama werden wir ganz schnell wissen, dass auch wir es ohne Zutun der eigenen Mutter ganz gut geschafft haben, unsere Kinder auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Ohne Erfrierungen an den Füßen oder Händen. Eher waren unsere Kinder zu warm eingepackt und haben uns das mit rot erhitztem Gesichtchen und verschwitzten Haaren mehr als einmal deutlich gemacht. Auch wann und was der Nachwuchs essen oder trinken soll, müssen junge Mütter ganz für sich entscheiden. Kein Enkelkind ist das genaue Abbild unserer eigenen Kinder, darüber müssen wir uns im Klaren sein. Und auch darüber, dass sich in den letzten 20 bis 30 Jahren – in diesem Alter sind vermutlich unsere Kinder in dem Moment, in dem sie selbst Eltern werden – vieles geändert hat. Die Zusammensetzung der Nahrung, die textilen Eigenschaften der Kleidung und auch so manche Sichtweise, wie Kinder zu erziehen sind. 
Vertrauen wir einfach darauf, dass wir unsere Kinder zu guten, vernünftigen und verantwortungsbewussten Menschen erzogen haben, dann können wir sicher sein, dass es den Enkelkindern in ihrer Obhut an Nichts mangelt. 

2. Hilfsbereitschaft im Stand-By-Modus

Einmischen, das haben wir gerade erfahren, ist keine gute Idee. Aber bereit stehen, wenn Hilfe gebraucht wird, um Rat gefragt wird oder einfach nur jemand zum Zuhören gewünscht wird, das sollten Großeltern in jedem Fall. Erinnern wir uns zurück an die Zeit, als wir selbst junge, unerfahrene Eltern waren: Nicht selten sind Fragen aufgetaucht, auf die wir keine Antwort hatten, die wir mit unserem gesunden Menschenverstand und Instinkt einfach nicht gefunden haben. Wer seinerzeit Eltern hatte, auf deren Rat er vertrauen durfte, konnte deutlich entspannter in das Abenteuer der Kindererziehung starten. Seid da für eure Kinder, beantwortet ihre Fragen so gut es geht. Erzählt von euren Erfahrungen und gebt Tipps – wenn ihr danach gefragt werdet. Aber – ja, jetzt kommt ein großes Aber: Akzeptiert, wenn eure, ganz sicher gut gemeinten, Ratschläge letztlich doch nicht umgesetzt werden. Erstens stammen eure Erfahrungen aus einer Zeit, die sich doch sehr von der heutigen unterscheidet und zweitens kann ein Tipp aus eurem Erziehungs-Ratgeber durchaus auch der Anstoß für die jungen Eltern sein, etwas ähnliches, euch aber nicht unbedingt schlüssiges sein. 

3. Verwöhnen

Es gibt einen Spruch, der zum Nachdenken anregen soll und muss: „Nach einem Besuch bei Oma und Opa sind Kinder erziehungstechnisch wieder auf Werkseinstellungen zurück gesetzt“.  Das sollte auf keinen Fall passieren – wer von uns Großeltern möchte dafür verantwortlich sein, dass es zwischen den Enkelkindern und ihren Eltern nach einem Besuch bei uns ein unnötiges Spannungsverhältnis gibt? Wir sollten und müssen unseren Kindern und Schwiegerkindern so viel Respekt entgegen bringen, dass wir deren Erziehungs-Grundsätze akzeptieren, respektieren und auch im Umgang mit den Enkelkindern praktizieren. „Dann kann ich die Kleinen ja gar nicht verwöhnen! Das ist doch das schönste für mich als Oma oder Opa“, werden viele jetzt denken. Stimmt nicht – das geht trotzdem und sogar sehr gut! Besprecht einfach im Vorfeld mit den Eltern, was die Kleinen bei Oma und Opa dürfen, was zu Hause eher die Ausnahme ist. Ein Beispiel: Meine Enkelkinder kommen auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause an einer Bäckerei vorbei. Wenn Papa oder Mama die beiden abholen, ist Süßes aus der Bäckerei tabu. Sind aber Oma oder Opa dabei, dann wissen beide, dass sie sich in der Bäckerei eine Süßigkeit aussuchen dürfen. 
Es sollte Grundregeln geben, an die sich die Enkelkinder sowohl zu Hause als auch bei den Großeltern halten müssen. Gleichzeitig aber sollte es Dinge geben, die den Besuch bei Oma und Opa zu etwas ganz Besonderem machen. Immer aber in Absprache mit den Eltern – diese sind es nämlich, die tatsächlich im Alltag die „Arbeit“ haben, ihre Kleinen wieder auf Kurs zu bringen, wenn der Erziehungs-Kurs völlig aus dem Ruder gelaufen ist. 

4. Oma/Opa erzähl mal

Wenn Enkelkinder größer sind, spätestens, wenn der Nachwuchs in die Schule geht, dürften die ersten Fragen auch an uns Großeltern heran getragen werden nach dem Früher. Auch nach dem, wie Papa oder Mama als Kinder waren. Das ist eine Situation, in der sich Großeltern sehr genau überlegen sollten, wie sie dem Enkelkind was näher bringen. Die Unwahrheit – das versteht sich von selbst – sollte immer außen vor bleiben. Aber wie sag ich es meinem „Enkel“-Kinde, dass der Papa oder die Mama in jungen Jahren nicht nur ein Vorzeige-Kind gewesen ist. Wie viel Wahrheit ist gut für die Kleinen? Wie viel Wahrheit ist gut für die weitere Entwicklung und vor allem, mit welchen Aussagen untergrabe ich die Autorität der Eltern? Hier tut Abwägung Not und die Antworten sollten sich auch immer auf den jeweiligen Entwicklungsstand der Enkelkinder beziehen. Ist zum Beispiel die Pubertät gerade in vollem Gange und die Kinder rebellieren vor allem gegen die eigenen Eltern, sollte das nicht unbedingt noch damit befeuert werden, dass wir unsere eigenen Kinder in den Augen der Enkelkinder schlecht machen. Erklären Sie dem Enkel, dass es auch zwischen Ihnen und Ihrem Kind Streitigkeiten gab. Erklären Sie ihr oder ihm aber auch, was diese schwierige Phase für Sie persönlich bedeutet hat. Welche Ängste und Sorgen Sie als Eltern in dieser Zeit gehabt haben. Es könnte in Ihrem Enkelkind das Bewusstsein schaffen, dass auch seine Eltern eine schwere Zeit durchmachen und dass nichts desto trotz Mama und Papa und die Großeltern heute ein inniges Verhältnis zueinander haben. 

5. Vertrauen aufbauen

Vor allem dann, wenn die Enkelkinder schon etwas älter sind und – wie oben schon erwähnt – sich in der Pubertät befinden, gibt es Dinge, über die sie mit den Eltern nicht sprechen möchten. Vielleicht kommt ihr Enkel mit einem Problem zu ihnen um sich sein Herz auszuschütten. Gleichzeitig aber werden Sie gebeten, auf keinen Fall den Eltern etwas davon zu erzählen. Und jetzt? Jetzt sitzen wir zwischen den Stühlen! Zum einen möchten wir das Vertrauen des Enkelkindes auf keinen Fall enttäuschen, zum anderen sind wir aber der Meinung, dass das Thema unbedingt mit den Eltern besprochen und geklärt werden muss. Eines vorweg: Eigenmächtig mit den Eltern reden geht gar nicht! Wie würden Sie selbst reagieren, wenn eine Person ihr Vertrauen derart missbrauchen würde? Viel besser ist es, zu versuchen, diesem jungen, im Augenblick ziemlich verunsicherten Menschen das Gefühl zu geben, ihn an der Hand zu nehmen und durch das unruhige Fahrwasser zu geleiten. Schlagen Sie vor, gemeinsam mit den Eltern das Gespräch zu suchen. Suchen Sie gemeinsam mit der Enkeltochter oder dem Enkelsohn  nach Worten, mit denen das Thema angesprochen werden kann. Geben Sie ihrem Enkelkind einfach das gute Gefühl, nicht alleine zu sein.

 

6. Das Abenteuer „übernachten“

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, die wir ohne die Eltern bei Oma und Opa verbringen durften. Meist war das in den Schulferien. Was für ein Spaß! Doch bis es soweit ist, dass die kleinen „Großen“ über einen längeren Zeitraum ohne die Eltern bei den Großeltern die Ferien verbringen dürfen, sollte es eine Phase der Vorbereitung geben. Wann diese beginnt, hängt unter anderem auch davon ab, wie oft euer Baby bzw. Kleinkind die Großeltern sieht. Denn je weiter die Familien voneinander entfernt leben, desto länger dauert naturgemäß der Prozess des Kennen- und Vertrauen-Lernens. Kinder, deren Großeltern quasi in der Nachbarschaft oder gar im gleichen Haus leben, können viel früher zunächst einzelne Stunden und dann auch mal ein ganzes Wochenende mit Oma und Opa verbringen. Kinder und Großeltern, denen es aufgrund der Entfernung seltener vergönnt ist, sich zu sehen, sollten dieses Abenteuer erst dann angehen, wenn die Kleinen ein Gefühl für Trennung, Entfernung und vor allem auch Zeit entwickelt haben. Denn was nutzt es, dem Kind zu erklären, dass Mama und Papa es in zwei Tagen wieder abholen, wenn das Kind mit diesem Zeitraum so gar nichts anfangen kann. Verlustängste und in nicht seltenen Fällen auch Panikattacken führen nicht nur zu Stress bei den Kindern, sondern auch bei den Großeltern, die sich dann oft überfordert fühlen. Zielführend für ein entspanntes Verhältnis zwischen den Generationen ist das sicherlich nicht. Daher gilt: Lieber später das Abenteuer „Ferien bei Oma und Opa“ angehen, als aufgrund überstürzter Aktionen eine Gefühlsbarriere für die Zukunft zu schaffen. Dann werden die Tage, die eure Kinder in der Obhut eurer Eltern verbringen durften, für immer in Erinnerung bleiben. Denkt ihr auch so gerne und mit verklärtem Blick an die Zeit zurück, in der Oma und Opa ganz und gar euch gehörten? Ich – und ich glaube, auch meine Kinder schon. 

7. Von der Anstrengung „Großeltern sein“

Zugegeben, ich bin Oma mit Haut und Haaren. Und ich genieße jeden Augenblick, den ich mit meinen Enkelkindern verbringen darf. Aber ich gebe auch zu, dass ich nach einem Nachmittag mit den beiden an meine Grenzen stoße. Mancher wird sich fragen: Wie hat sie das dann mit ihren eigenen beiden Kindern geschafft? Nun ja, das ist fast 30 Jahre her. Mit zunehmendem Alter nimmt die Belastungsfähigkeit einfach ab, nicht nur psychisch, auch physisch. Sind wir früher mit unseren eigenen Kindern stundenlang in deren selbst gebauter Höhle unter dem Tisch gesessen und haben vorgelesen, schmerzt heute nach kurzer Zeit der Rücken. Da liest es sich besser am Tisch oder auf dem Sofa – auch wenn das für die Enkelkinder natürlich nicht so spannend ist, wie in der Höhle. 
Beim Fußballspielen geht uns Großeltern schneller die Puste aus und auch das seit gefühlten Jahrhunderten so beliebte „Engelchen flieg“ fordert seinen Tribut schneller als des den Kindern lieb ist. Aber auch die Drahtseile, besser als Nerven bekannt, haben an Belastbarkeit verloren. Das liegt in der Regel daran, dass wir uns im Umgang mit den Enkelkindern unsicherer fühlen, oft ein unglaublich hohes Verantwortungsgefühl entwickeln und manchmal sogar ein schlechtes Gewissen. Wer hat sich nicht selbst schon dabei ertappt, den Enkeln Dinge erlauben zu wollen, die es früher bei den eigenen Kindern nie gegeben hätte. Wir befinden uns in einer Zwickmühle – auf der einen Seite verstehen wir uns als Eltern unserer Kinder, die immer noch Vorbild sein wollen, auf der anderen Seite wollen wir unseren Enkeln die besten Großeltern der Welt sein. Und die machen einfach alles mit, geben immer nach und stehen jederzeit für jedes Abenteuer bereit. Seien Sie ehrlich zu sich selbst, zu ihren Kindern und ihren Enkelkinder. Reden Sie darüber, wenn Sie sich etwas nicht zutrauen, Ihnen eine Situation einfach zu anstrengend und nervenaufreiben ist. Nur Ehrlichkeit schafft Verständnis und Vertrauen. Sie werden sehen – weder die Kinder, noch die Enkelkinder werden sich zurückziehen oder in Ihnen nicht mehr die perfekten Großeltern sehen. 

8. Brücken bauen zwischen damals und heute


Wie haben wir es geliebt, wenn die Großeltern aus einer längst vergangenen Zeit erzählt haben! Und wie gerne erinnern wir uns an die legendären Dampfnudeln, die niemand so gut zubereiten konnte wie die Oma! Damit auch eure Enkelkinder später in solchen Erinnerungen schwelgen können, sind Rituale und Traditionen unerlässlich. Beim gemeinsamen Pfannenkuchen backen hören die Enkelkinder ganz besonders gerne zu, wenn Oma von früher erzählt. Oder wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen, schaffen es Erzählungen aus der Kindheit von Opa oder Papa, in Kindern fantastische Bilder zu erzeugen. Verbunden mit dem Duft des heißen Kakao, den es mit dem typischen Geschmack nur bei Oma und Opa gibt, knüpft das Gehirn unauflösliche Bande der Erinnerung, die nicht selten der Beginn neuer Familienbräuche sein können. Oder eben uralte, seit Generationen gelebte Bräuche in ihrem Fortbestand sichern. In unserer Familie könnte, so hoffe ich es insgeheim ein bisschen, ein neuer Brauch entstanden sein. Auf die Frage an meinen Enkel (zu der Zeit fast 5), was er sich denn am Heiligen Abend zu essen wünsche, kam ohne zu überlegen die Antwort: „Pfannenkuchen“. Sein Wunsch wurde erfüllt – Pfannenkuchen in allen erdenklichen Variationen könnten der neue Weihnachtsbrauch in unserer Familie werden, denn alle drei Generationen waren begeistert. 


9. Was schenken wir?

Geburtstag, Weihnachten, Ostern ... das sind nur einige Anlässe, die Großeltern nutzen können und in der Regel auch wollen, dem Nachwuchs mit einem Geschenk eine Freude zu bereiten. Doch was? Diese Frage lässt sich zugegebener Maßen gar nicht so einfach beantworten. Natürlich sollte erst einmal das Kind nach seinen Wünschen gefragt werden – sofern es diese schon artikulieren kann. Schreiben Sie eine Wunschliste die Sie dann mit den Eltern der Kleinen durcharbeiten. Denn nicht jedes Geschenk, dass Ihr Enkelkind sich wünscht und das Sie vielleicht auch bereit wären, anzuschaffen, sorgt für Begeisterung bei den Eltern. Die nämlich müssen es im Alltag ertragen, wenn stundenlang Trommelwirbel aus dem Kinderzimmer zu hören ist oder der bellende und krabbelnde Hund im Wohnzimmer oder im Esszimmer seine unermüdlichen Runden dreht. Manchmal ist es aber schlichtweg so, dass Eltern ihrem Kind einen Wunsch schon seit einer Weile abschlagen, weil sie sich das Geschenk schlichtweg nicht leisten können. Junge Familien müssen in der Regel mit ihren Finanzen sehr genau haushalten. Dann gleicht es – wenn auch mit Sicherheit nicht beabsichtigt – wenn die Großeltern plötzlich genau mit diesem Geschenk vor der Tür stehen. Ist darüber aber im Vorfeld gesprochen worden, dann steht ungetrübter Freude natürlich nichts im Weg. 
Ein Tipp, wenn es um Geburtstagsgeschenke geht, ist mir an dieser Stelle aus persönlich gemachter Erfahrung zu einem Geburtstag meines Sohnes sehr wichtig! Schenken Sie auch den „Nicht-Geburtstags-Geschwistern“ eine Kleinigkeit. Es schmerzt und ist für kleine Kinder schlichtweg überhaupt nicht zu verstehen, wenn sie scheinbar nicht wertvoll genug sind, auch mit einer kleinen Aufmerksamkeit von den geliebten Großeltern (oder auch der Tante, dem Onkel) bedacht zu werden. 

10. In vollen Zügen genießen

Mein letzter Tipp für alle Großeltern, alle Omas und Opas, Großis, Omis und Opis oder wie auch immer die Enkelkinder euch nennen: Genießen wir die Zeit die uns geschenkt wird mit unseren Enkelkindern! Sie sind neben unseren Kindern der Garant dafür, dass ein Stück von uns auch dann noch diese wundervolle Erde bevölkert, wenn wir längst nicht mehr da sind. In ihnen leben wir weiter.  Die Kleinen sind geboren aus der Liebe, die wir an unsere Kinder weitergegeben haben. Im Vertrauen darauf, unsere Kinder zu verantwortungsvollen und liebenden Menschen erzogen zu haben können wir auch darauf vertrauen, unsere Enkelkinder zu ganz wundervollen Menschen heranwachsen zu sehen. Mit all ihrer Unvollkommenheit und all ihren Fehlern – die gehören nun einmal dazu. Wir dürfen stolz sein – auf unsere Kinder und ihre neue kleine Familie in der auch wir unseren Platz haben dürfen.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps - zur Geburt

10_Tipps_Dienstag_VorlageGerade für Erstgebärende ist die Geburt des Kindes oft eine Herausforderung. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn man weiss ja eigentlich kaum was auf einen zukommt.

Unsicherheit ist aber ganz normal, wir werden euch diese auch nicht komplett nehmen können, jedoch haben wir uns gedacht, wir schreiben einfach mal Tipps auf, damit ihr der Geburt entspannter entgegensehen könnt.

1. Die Klinikwahl

Schaut euch vorab ruhig mehrere Kliniken und Geburtshäuser im Umkreis an, denn ihr müsst euch dort wohl fühlen. Achtet auf die Räumlichkeiten, darauf ob bestimmte, für euch wichtige Dinge (wie z.B. eine Geburtswanne) vorhanden sind. Versucht auch herauszuhören ob es Unstimmigkeiten im Team gibt oder ob das Personal gut miteinander auskommt, gerade in Stresssituationen ist es wichtig dass alle an einem Strang ziehen. 

Auch, und es ist Schade dass dazu schreiben zu müssen, spielt die Hygiene eine große Rolle. Natürlich sind Keime nicht auf den ersten Blick sichtbar, das wäre zu einfach, aber man kann schon grob sehen ob ein Kranknhaus hygienisch/sauber ist. 

Wichtig ist: Ihr müsste euch wohl fühlen, sonst niemand. Nicht eure Begleitung oder jemand anderes, denn nur ihr selbst gebährt auch euer Kind.

2. Geburtsvorbereitungskurs

Beim Geburtsvorbereitungskurs werdet ihr, wie der Name schon sagt auf die Geburt vorbereitet. Dies kann Ängste und Sorgen nehmen, Unsicherheiten vorbeugen und offene Fragen beantworten. Im Kurs werden z.B. Dinge wie Atemübungen, Entspannungstechniken, spezielle Bewegungen, Geburtshaltungen, die anatomischen Vorgänge, die unterschiedlichen Wehenarten, das baldige Elternsein und Informationen zur Geburt ansich besprochen. 

Circa ab der 20. Woche könnt ihr euch dort anmelden, der Kurs sollte jedoch frühestens in der 25. spätestens jedoch in der 30. Woche beginnen, das hängt aber auch davon ab in welchem engen oder weiten Zeitraum die Kursstunden stattfinden.

In den meisten Fällen werden die Kosten für den Kurs von der Krankenkasse übernommen. Ist der werdende Vater erwünscht muss dieser jedoch meist selbst bezahlen.

Es gilt: Ein Geburtsvorbereitungskurs ist kein muss, eine Teilnahme kann aber wirklich hilfreich sein.

3. Dammmassage

Was ist das überhaupt? 

Bei der Geburt wird der Dammsteg stark belastet, es kann zu Rissen oder zu manuellen Schnitten kommen, dies ist meist während den Wehen nicht schmerzhaft, jedoch nach der Geburt kann dies zu Behinderungen und Schmerzen führen. Bei der Dammmassage bereitet ihr den Steg auf die starke Belastung bei der Geburt vor. Es gibt jedoch leider keine Garantie dafür dass die Massage auch eine Verletzung vorbeugt.

Ab der 34. Woche bietet es sich an dies 3-4x die Woche für circa 10 Minuten anzuwenden. (Informationen über das wie findest du bebildert z.B. hier: http://www.frauenzimmer.de/cms/dammmassage-anleitung-zur-intimen-geburtsvorbereitung-1356045.html)

Mit der Zeit wirst du feststellen dass Gewebe und Muskaltur immer lockerer werden und du das Gefühl der Dehnung immer leichter tolerieren kannst.

4. Nicht zu früh ins Krankenhaus/Geburtshaus

Beim ersten Kind ist man oft nicht sicher ob es richtige Wehen oder Übungswehen sind. Aber glaubt uns, man merkt meist definitiv wenn Wehen "echt" sind. Solange ihr noch darüber nachdenkt oder ohne weiteres sprechen/atmen könnt, sind die Wehen meist noch nicht ausgeprägt genug um sich auf den Weg zu machen. Vielleicht denkt ihr euch: "Lieber zu früh als zu spät.." Jaein, denn häufig endet es in einer Einleitung wenn man viel zu früh ins Krankenhaus fährt. Versucht euch lieber Zuhause noch etwas abzulenken, die letzten Dinge zu erledigen, ausruhen, oder macht einfach das, wonach ihr euch aktuell fühlt. Es kann zudem auch sein, dass wenn ihr zu früh im Krankenhaus ankommt und die Ärzte feststellen, dass es noch nicht so weit ist, ihr wieder heim geschickt werdet da alle Kreissäale besetzt sind, oder es wirklich nur Übungswehen waren.

"Echte" Wehen erkennt man oft an folgenden Punkten:

- regelmäßig, anfangs circa alle 10 Minuten

- dauern jeweils etwa eine bis eineinhalb Minuten

- beginnen leicht, haben einen Höhepunkt und flauen dann allmählich wieder ab

Wenn die Fruchtblase platzt heisst es: Sofort die Hebamme verständigen oder ab ins Krankenhaus!

5. Vertrauen in sich selbst

Unterstützende Geräte, wie z.B. CTG und co sind ein Segen, aber man kann sich dadurch auch enorm verunsichern lassen.

Ist ein Zacken zu hoch? Sind die Linien unregelmässig weil kurzzeitig falsch geatmet wurde? All das ist nicht schlimm, verunsichert Mutter und Vater jedoch sehr! 

Fragen wie: "Geht's meinem Kind nicht gut? Klingt alles normal?" sind mehr als Verständlich in solch einer Situation. Die Angst begleitet die meisten Frauen bei der Geburt.

Das muss allerdings nicht sein und kann deutlich eingedämmt werden! Vertraut sowohl der Hebamme und auch eurem Arzt, selbst wenn wenig bis keine Symphatie besteht (hier kommen wieder Näher zum Thema in Tipp 6). Eure Geburtsbegleiter wissen von was sie sprechen und werden euch rechtzeitig auf Gefahren, Unsicherheiten usw. hinweisen. Vertraut bitte auch euch selbst. Seit Jahrtausenden werden Kinder geboren, warum solltet gerade ihr dass dann nun nicht schaffen?

50% der Geburten, die Dauerüberwacht werden enden am Schluss in einem Kaiserschnitt. Warum? Weil man sich als baldige Mutter so arg unter Stress setzt und die natürliche Geburt dadurch blockiert. Sollte eine Dauerüberwachung seitens der Ärzte oder Hebammen notwenidg sein, lasst das CTG von euch wegdrehen und den Ton ausstellen, es reicht wenn fachkundige Personen dies überblicken können.

 

6. Die richtige Hebamme

Vertrauen, wie bereits weiter oben geschrieben, hilft beim Kinder bekommen. Habt ihr jedoch Geburtshelfer mit denen ihr auf menschlicher Ebene nicht zusammen passt, ist Vertrauen schwierig. Auch passt kaum eine Geburt in eine Dienstschicht der Hebamme... Das kann vor und Nachteile haben. Kamt ihr mit der ersten nicht klar, habt ihr bei Schichtwechsel nun die Chance mehr Symphatie zur neuen Hebamme zu haben. Andersrum ist das natürlich auch möglich, falls ihr bei Wechsel nun gar nicht mehr mit der neuen Hebamme klar kommt.

Das kann schlimm sein, denn kaum wann anders lässt man jemand so nah an sich ran wie während einer Geburt. Ist abzusehen dass die Geburt bald statt findet, bleiben die meisten Hebammen aber auch bei "ihren" Frauen bis das Kind geboren ist. 

Sollte es für euch jedoch unzumutbar sein, mit dieser Hebamme zu kommunizieren, könnt ihr auch vorsichtig fragen ob ein Hebammenwechsel möglich ist. Meist ist nicht nur eine diensthabende Hebamme vor Ort. Symphatie besteht in den meisten Fällen beidseitig nicht und auch für die Hebamme ist es verständlich und einfacher wenn hier der Wechsel stattfindet. Aber: Auch wenn das nicht geht, ihr schafft das!

7. Wehenpausen akzeptieren

Euer Körper ist keine Maschine, selbst Tim Bendzko hat das schon besungen ;)

Wehenpausen sind ganz normal, gerade bei Geburten die nachts beginnen. Euer Körper braucht zwischendrin eine Pause - und nicht nur euer Körper sondern auch ihr, zum durchatmen. Selbst eine Pause über mehrere Stunden muss keinenfalls schlimm sein. Sollte wirklich ein Geburtsstillstand vorliegen, erhaltet ihr wehenfördernde Mittel oder es werden weitere Maßnahmen getroffen. Diese obliegen Ärzten und Hebammen, die euch früh genug auf weiteres hinweisen werden. 

Setzt euch nicht unter Druck, falls möglich schlaft auch noch mal, so utopisch das klingt. Wenn der Körper wieder bei Kräften ist, kann auch die Geburt weiter gehen und sogar dann schneller vorangehen wie wenn ihr total ausgelaugt und kraftlos seid.

8. die PDA

Schmerzen bei der Geburt sind eigentlich normal. Lasst euch hier nicht von Foreneinträgen und Videos auf z.B. Facebook irritieren in denen beteuert wird dass eine Geburt auch ohne Hilfsmittel schmerzlos einhergeht. Natürlich ist das möglich, jedoch wirklich eine große Ausnahme. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden, somit muss auch jede Gebährende selbst für sich entscheiden ob schmerzlindernde Mittel zum Einsatz kommen.

Bei einer PDA bleibt ihr bei Bewusstsein, die Wehen kommen jedoch nur noch als Druck und nicht mehr als Schmerz an. Auf das Baby geht das Mittel so gut wie nicht über. Oft wird eine PDA auch dann eingesetzt, wenn ein langsamer Geburtsvorgang von statten geht, um die Durchblutung der Plazenta zu steigern, dem Baby somit mehr Sauerstoff und Kraft zu geben und um den Muttermund weicher zu machen. 

Sich eine PDA zu wünschen ist kein Zeichen von Schwäche. Die Geburt ist kein Wettkampf wer die meisten Schmerzen aushalten kann, im Gegenteil! Eine schöne Geburt, an die ihr euch auch noch gern erinnert ist etwas wundervolles. Zögert daher nicht eure Hebamme, bzw. euren Arzt darauf anzusprechen.

Dennoch gilt: In manchen Fällen ist es für eine PDA schon zu spät, gerade wenn die Presswehen schon eingesetzt haben. Dann habt ihr euer kleines Wunder aber auch so ganz bald im Arm.

9. Ruhe gönnen

Ist euer Kind erstmal geboren wird es in eurem Leben nicht mehr so ruhig sein wie es vorher einmal war. Ihr habt gerade auch unglaubliches geleistet und Kräfte eingesetzt von denen ihr vermutlich nicht mal wusstet dass ihr diese habt. Körperlich und Psychisch. 

Der Körper und auch der Kopf müssen dies nun erstmal verarbeiten - und das nicht nur bei euch, sondern auch bei eurem gerade geborenen Kind. Nehmt euch daher Zeit und Ruhe raus, auch wenn alle anderen jetzt schon den kleinen Erdenbürger besuchen möchten. Lehnt hier vielleicht doch besser erst einmal ab. Nicht nur euch zuliebe. Euer Baby möchte vermutlich erst mal seine Mama und vielleicht auch den Papa kennenlernen bevor noch mehr fremde, neue Eindrücke/Gerüche/Stimmen usw. auf es einprasseln. 

Versucht auch, wenn möglich, so lange wie Möglich im Kreissaal zu bleiben, denn hier seit ihr noch unter euch. Hier gibt es keine Bettnachbarn, kein Besuch, keine Krankenschwestern die das Essen bringen oder ähnliches. Hier seid ihr einfach nur unter euch, nun als kleine Familie! Geniesst das solange irgendwie möglich.

10. Nachwehen lindern

Nachwehen werden oft als "schlimmer" als die Geburtswehen empfunden, denn sie führen zu keinem positiven Ausgang mehr. Euer Kind ist bereits geboren, daher sind Nachwehen in vielen Augen unsinnig und werden als nervig empfunden. Gerade bei einem Dammriss- oder schnitt können einem diese sehr zu schaffen machen. Auch sind Nachwehen beim 2./3./... Kind entsprechend stärker weil die Gebärmutter mehr Kraft braucht um sich erneut zurück zu ziehen. 

Um Nachwehen zu lindern können z.B. Arnica Globuli verabreicht werden, auch Paracetamol und Ibuprofen dürfen eingenommen werden. Bei Dammverletzungen können auch Eichenrindesitzbäder Linderung versprechen. 

Generell gilt auch hier: Alles was es euch leichter macht die Nachwehen auszuhalten, sollte auch erlaubt sein. Bei Unsicherheiten sprecht hier vorab mit eurer Hebamme, diese haben oft noch weitere kleine Tipps und Tricks parat.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps - um Wehen zu fördern

10_Tipps_Dienstag_VorlageDie letzten Wochen/Tage einer Schwangerschaft sind die kräftezehrendsten, das wissen auch wir... Viele Schwangere wünschen sich daher, gerade dann wenn es über den Entbindungstermin geht ein paar Kniffe und Tricks um die Geburt schneller herbeizuführen.

 

Doch vorab: Alle unsere Tipps können nur funktionieren wenn das Baby bereit für die Geburt ist und selbst dann können wir keine Garantie auf die erfolgreiche Wirkung geben.

Wir haben hier 10 Tipps zum "Ansporn" für euch.

1. Das "heiße" Bad


Wenn ihr die Möglichkeit einer Badewanne habt und euer Kreislauf noch fit genug ist, kann auf diese Weise Wehen ausgelöst werden. Macht das aber besser nicht wenn ihr allein Zuhause seid, denn der Kreislauf ist am Schluss der Schwangerschaft nicht mehr ganz so fit und es ist auch nicht mehr so einfach alleine aus der rutschigen Wanne zu steigen. Macht das Wasser nicht zu heiß, auch Badezusätze sind, bei noch geschlossenem Muttermund gerne erlaubt. Generell ist diese Methode eher unbedenklich, kann entspannend wirken und ein schnelles Ergebnis hervorrufen.

2. Massage


Diese Methode eignet sich am besten nach Methode 1, dem warmen Bad, denn so kann das Öl besser einziehen.
Ein bekanntes Rezept ist hierfür: 10ml Mandelöl mit jeweils zwei Teelöffeln Nelkenöl, Zimtöl, Eisenwurzöl und Ingweröl. Alles vermischt ergibt dies eine wohlriechende Massagebasis, welche sanft auf deinem Bauch einmassiert werden kann. Übt hier nicht zu viel Druck aus, nur so viel dass es für euch angenehm ist und ihr euch gut entspannen könnt. 
Nelken, Zimt, Ingwer und Eisenwurz sind bekannt für ihre Stimulationswirkung auf die Muskulatur und wirken daher wehenfördernd. Diese Methode ist nicht bedenklich und trägt auch noch zur Entspannung in den eh schon stressigen Tagen bei.

3. Heublumensitzbad


Neben dem eben erwähnten heißen Bad ist auch ein Sitzbad über Heublumenextrakt ein sehr hilfreiches und angenehmes Mittel. Ein bis zweimal die Woche kann man den in der Apotheke gekauften Zusatz anwenden. Wie folgt könnt ihr dabei vorgehen: Sucht euch entweder eine Schüssel die ihr in die Toilette stellen könnt oder nutzt ein Bidet und füllt dieses mit heißem, kochenden Wasser sowie einer Kappe vom Heublumenextrakt. Setzt euch nun für 10 Minuten darüber, nicht hinein! Hier besteht sonst Verbrühungsgefahr! Sollte es euch unangenehm sein oder zu heiß werden, brecht den Vorgang kurzzeitig ab und wartet ein paar Minuten bis das Wasser sich ein wenig abgekühlt hat.

Diese Methode hat gleich 2 Vorteile: Zum einen wird der Beckenboden durch ein Heublumenbad gelockert, was wiederum Wehen fördern kann, zum anderen kann man den Damm dadurch auf die Geburt vorbereiten. 

4. Brustwarzenstimulation


Diese weitere Methode kann gut und gerne zusammen mit dem Partner eingesetzt werden. Bei der Stimulation der Brustwarze wird das Wehenhormon Oxytocin freigesetzt, allerdings nur bei längerer Stimulation durch Massage.
Aber Achtung! Wenn die Gebärmutter bereit ist, setzen die Wehen normalerweise innerhalb einer Stunde ein. 

5. Sex


Ja, knallhart ausgesprochen. (Die Redaktion lacht sich grade wie 13 jährige kaputt über den Zusammenhang von Sex und knallhart, bitte entschuldigt dies...)

Zurück zum Thema: Auch Geschlechtsverkehr kann rund um den Geburtstermin Wehen auslösen. Denn, das Wehenhormon Oxytocin wird durch sexuelle Erregung hervorgerufen. Dazu kommt noch, dass Sperma Prostaglandine, das sind Gewebehormone, enthält. Gleiche Hormone werden auch bei der medikamentösen Einleitung verwendet. Diese machen den Muttermund weich und helfen dem Gebärmutterhals dabei, sich zu verlängern. Weiterhin kann auch der Orgasmus der Frau förderlich sein, denn dabei zieht sich die Gebärmutter zusammen und kann Wehentätigkeit auslösen.

 

6. nicht zu viel Faulenzen


Zwar sollten anstrengende Arbeiten und Tätigkeiten vor der Geburt vermieden werden - man braucht die Kräfte noch früh genug - jedoch leichte körperliche Aktivitäten können Wehen fördern. Spazieren gehen ist z.B. eine davon. Das Baby rutscht dadurch tiefer ins Becken und drückt dabei immer wieder auf den Gebärmutterhals. Auch kreisende Bewegungen auf dem Gymnastikball oder ein Bauchtanzkurz machen sich gut in dieser Situation. Treppensteigen, wie es allgemein verrufen ist, zählt allerdings nicht zu leichten Aktivitäten und zehrt wertvolle Kräfte die bei der Geburt noch benötigt werden, verzichtet darauf also lieber.

7. Alternative Methoden


Schon mal etwas von Akupunktur gehört? Oder vielleicht von einer Fussreflexzonenmassage? Hilfreich kann auch Homöopathie sein. Lasst diese Methoden jedoch nur und ausschliesslich von erfahrenen Personen durchführen! Wo genau es solche Alternativangebote bei euch gibt, wer diese anbietet oder ausführen kann bringt ihr am besten durch Suchmaschinen in Erfahrung. Auch wer an solche Mittel nicht "glaubt": ausprobieren schadet nicht.

8. Tee trinken


Verschiedene wehenfördernde Tees gibt es beispielsweise in der Apotheke, aber auch selbst machen ist möglich. Wir haben hier ein Rezept für euch:
1 Stange Zimt, 10 Gewürznelken, 1 kleine Ingwerwurzel und 1 EL Eisenkraut vermischen und mit 1 L kochendem Wasser übergießen. Lasst den Tee anschließend circa 10 Minuten ziehen und trinkt diesen lauwarm über den ganzen Tag verteilt in kleinen Schlucken. Ein weiterer, hilfreicher Tee ist auch der Himbeerblättertee, von dem bis zu 3 bis 4 Tassen am Tag getrunken werden können. Diesem wird nachgesagt er mache den Muttermund weich und lockere die Muskulatur der Gebärmutter.

9. Entspannung


Das klingt jetzt vielleicht in manchen Ohren wie Hohn, denn wie soll man sich denn jetzt noch entspannen, aber genau das ist eben wichtig. Stress ist ein fast garantierter Blocker für Wehen! Wer sich also mal zurück lehnt, die Füße hochlegt, die Gedanken sortiert und sich nicht mehr unter Druck setzt, der hat eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit um Wehen zu bekommen. Das Stresshormon Cortisol ist auch nicht gut für euer Baby, versucht euch daher wirklich zu entspannen, soweit noch irgendwie möglich...

10. Wehencocktails, Nelkentampons, Rizinusöl, Abführmittel, Alkohol...


Bitte lasst die Finger davon! Wehencocktails, Nelkentampons und Rizinusöl sollten wenn überhaupt nur von und mit einer Hebamme angewandt werden, NIEMALS alleine und in Eigenregie! Sprecht das in jedem Falle mit eurer Hebamme oder dem Frauenarzt ab. 
Und zum Thema Alkohol... Jeder von uns weiß ja eigentlich dass man auf Alkohol in der Schwangerschaft zu 100% verzichten sollte, macht es daher bitte auch nicht aus Verzweiflung weil die Geburt noch nicht startet, keiner von euch möchte vermutlich vernebelt die Geburt seines Kindes erleben, außerdem kann dies zu Komplikationen bei einer Anästhesie oder einer PDA führen. Somit - Finger weg!

Alles in allem bleibt jedoch die Frage: Ist es wirklich notwendig Wehen auszulösen? Euer Baby wird noch früh genug groß, um so länger es also bei euch im Bauch bleibt, desto später wird es auch 18 Jahre alt ;) Denkt mal drüber nach...

Wir wünschen euch alles Gute bei eurer anstehenden Geburt!

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps - bei zerbrochenen Freundschaften aufgrund von Nachwuchs

10_Tipps_16-07

1. Deutet die Ablehnung nicht als Neid

Wenn ihr in der Freundschaft der Teil seid, der Nachwuchs bekommen hat, dann deutet die Ablehnung eurer Freundin oder eures Freundes nicht als Neid. Wahrscheinlich ist sie oder er einfach nur traurig, dass ihr nicht mehr so viel Zeit habt wie früher.

 

2. Deutet die Ablehnung nicht als „ersetzt werden“

Wenn ihr in der Freundschaft der Teil seid, der keinen Nachwuchs bekommen hat, dann deutet die Ablehnung eurer Freundin oder eures Freundes nicht so, dass ihr ersetzt worden seid. Ein kleines Kind wird niemals die Rolle einer Freundin oder eines Freundes übernehmen können.

 

3. Redet miteinander

Lasst nicht einfach den Kontakt einschlafen, sondern redet miteinander. Sprecht darüber, was euch an der jetzigen Situation stört und geht nicht einfach davon aus, dass der andere es selbst merkt. Keiner von euch kann Gedanken lesen.

 

4. Sucht die Fehler auf beiden Seiten

Versucht nicht eingleisig auf eurer Meinung zu beharren, sondern nehmt eure Scheuklappen ab und betrachtet das Problem auch einmal aus der jeweils anderen Perspektive. 

 

5. Arbeitet gemeinsam an einer Lösung

Wenn ihr eure Freundschaft retten wollt, dann muss nicht einer von euch etwas ändern, sondern ihr beide. Seht es als Hürde an, die ihr gemeinsam nehmen müsst und sucht zusammen nach Lösungsvorschlägen.

 

6. Versucht, euch Zeit zu nehmen

Wenn ihr die Person mit Nachwuchs seid, versucht euch trotz Kind Zeit für eure Freundschaften zu nehmen. Ihr wisst selbst, dass ihr eigentlich nicht auf sie verzichten möchtest, also müsst ihr auch etwas hinein investieren. 

 

7. Versucht, den neuen Menschen im Leben der Freundin/des Freundes zu akzeptieren

Wenn ihr die Person seid, dessen Freundin oder Freund Nachwuchs bekommen hat, dann merkt euch eines: Ihr seid nicht ersetzt worden. Das Kind ist jetzt zusätzlich in das Leben eures Freundes/eurer Freundin getreten, versucht es zu akzeptieren und euch darüber zu freuen, vielleicht knnt ihr dem Kind ja sogar etwas abgewinnen.

 

8. Gebt euch Zeit

Falls ihr merkt, dass eine Problemlösung schwierig zu sein scheint, dann gebt euch die Zeit, die ihr braucht. Und wenn das heißt, dass ihr euch vorrübergehend nicht mehr sehen werdet, dann ist das auch okay.

 

9. Wartet bis auch der oder die andere Nachwuchs bekommen

Viele solcher zerbrochener Freundschaften können leicht wieder gekittet werden, wenn auch der Andere Nachwuchs erwartet. 

 

10. Akzeptiert die Trennung

Falls absolut nichts mehr hilft und ihr keinen Weg findet, euch wieder aufeinander zuzubewegen, dann müsst ihr die Trennung akzeptieren. Manchmal im Leben trennen sich Wege, weil etwas nicht gepasst hat. Vielleicht ist das bei euch so ein Fall.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Kinderzimmer einrichten und gestalten – Ideen und Tipps

 

Ob ein Zimmer für Eisprinzessinnen oder angehende Fußballprofis: Ein Kinderzimmer kann nicht fröhlich, bunt und gemütlich genug sein. Schließlich sind Kinder die Hauptdarsteller in ihren Zimmer. Und diese gestalten ihr Zimmer gerne mit bunten Farben und fröhlichen Mustern. Deswegen werden in diesem Beitrag Ideen und Tipps zum Kinderzimmer einrichten gegeben.

 

(Bild: Kha Ruxury / Pexels.com)

 

Wie richtet man ein perfektes Kinderzimmer ein?

Die Vorstellungen von einem perfekt gestalteten Kinderzimmer sind sehr unterschiedlich. Bei den verschiedenen Vorstellungen kommt es auf die Gegebenheiten des Raumes, die Vorlieben des eigenes Kindes und den funktionalen Aspekten an. Im perfekten Gestaltungskonzept spielen diese Faktoren eine entscheidende Rolle, weil Kinder sich am häufigsten im Kinderzimmer aufhalten. Daher sollte das Zimmer die Individualität des eigenes Kindes widerspiegeln um ein heimisches Gefühl zu schaffen.

 

Kinderzimmer für die Einrichtung vorbereiten

Bevor man beginnt den neuen Boden zu verlegen, die Wand zu streichen oder neue Möbel zu bestellen, sollte ein Plan erstellt werden. Der Plan zeigt die Anordnung der verschiedenen Bereiche im Kinderzimmer, welcher Bereich ist zum Spielen, für die Hausaufgaben, zum Kuscheln oder Lesen geeignet. Jedes Kind braucht Grenzen - nicht nur bei der Erziehung, sondern auch im eigenen Zimmer. Die verschiedenen Bereiche müssen klar voneinander getrennt sein. Immerhin lassen sich die Hausaufgaben leichter erledigen durch die klaren Grenzen, weil die Ablenkungsmöglichkeiten vermindert wurden.

 

Persönlichkeit des Kindes mit einfließen lassen

Ein Kind sollte mit heran schreitendem Alter immer mehr in die Gestaltung miteingebunden werden. Dabei kann die Persönlichkeit des Kindes durch die Wahl der Wandfarbe, des Teppichs oder einzelner Möbelstücken nach Wunsch des Kindes gestaltet werden. Umso älter das Kind ist desto mehr Freiräume sollte den Kind bei der Gestaltung gelassen werden – so kann sich der Charakter des Kindes entfalten und eine individuelle Persönlichkeit heranwachsen.

 

Auf Ordnung im Kinderzimmer achten

In einem Kinderzimmer ist der verfügbare Stauraum ein wichtiger Aspekt, um die Ordnung im Kinderzimmer aufrechtzuerhalten. Bei der Planung sollte festgelegt werden, welche Spielsachen wo verstaut werden. Dabei sollten die Aufbewahrungsmöglichkeiten in Reichweite der Kinder sein. Um Spielautos, Schulsachen und Puppen im Kinderzimmer zu verstauen können Regale , Boxen, Kisten und Schränke verwendet werden. Bei Regalen und Schränken können Sachen außerhalb der greifbaren Nähe des Kindes verstaut werden. Auch bei diesen Aspekt sollte das Kind einbezogen werden, weil dadurch die Chance höher ist das Kinder die vereinbarte Ordnung einhalten.

 

Das richtige Design für das Kinderzimmer wählen

Ein Kinderzimmer muss nicht immer nur Rosa oder Blau sein. Um die Mädchen und Jungen zu begeistern, gibt es eine Vielzahl an Kinderzimmer Ideen. Die beste Inspiration bekommt man, wenn man sich die Vorlieben des Kindes genauer anschaut. Das richtige Design kann auf das Lieblingshobby abgestimmt werden, ob Fußball oder Ballet - bei der Gestaltung des Designs sind keine Grenzen gesetzt.

 

Gemütlichkeit im Kinderzimmer als höchste Priorität

Jedes Kinderzimmer sollte gemütlich sein. Dabei können kuschelige Textilien, fröhliche Muster oder Pastellfarben hilfreich sein. Außerdem ist es für ein gemütliches Zimmer wichtig, einen Bereich zu schaffen, indem Kinder kuscheln, ein Buch lesen oder mit Freunden von Abenteuern träumen können. Diese Kuschel- oder Leseecke sollte bequem und kuschelig sein und ist für jede Altersklasse etwas.

 

Die richtigen Möbel für das Kinderzimmer

Die Möbel im Kinderzimmer sollten mit Blick auf die Zukunft ausgewählt werden. Es gibt Kinderzimmermöbel, die mit dem Kind mitwachsen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch oder Stuhl sind die beste Wahl für ein Kinderzimmer, weil diese auch im Jugendzimmer Verwendung finden können. Neben einem Barbie Haus oder einer Rennbahn wünschen sich Kinder ein ausgefallenes Bett.

 

Die Fantasien der Kinder reichen von einem Hochbett mit Rutsche über ein Himmelbett oder ein Bett, dessen Gehäuse ein Raumschiff ist. Bei der Auswahl des Bettes sollte also auf die Vorlieben der Kinder geachtet werden. Aber in erster Linie sollte bei der Auswahl der Möbel immer darauf geachtet werden, dass sie kindgerecht sind: standsicher, robust und leicht zu reinigen.

 

Die richtige Dekoration im Kinderzimmer

Eisprinzessinnen, Schlümpfe, Einhörner oder Jedi-Ritter - Motive wie diese setzen Akzente im Kinderzimmer. Durch die Wahl der richtigen Dekorationen kann auch das Gesamtbild des Raumes verändert werden. Da dekorative Elemente leichter austauschbarer sind als Möbel, sind sie perfekt für das Kinderzimmer geeignet. Die Deko-Elemente können mit wenigen gezielten Handgriffen auf die Vorlieben des Kindes angepasst werden.  

 

Wer sich also nicht sicher ist, ob sein Kind langfristig die gleichen Interessen verfolgt, sollte auf schlichte Möbel setzen und das Zimmer mit leicht austauschbaren Accessoires dekorieren. Die Accessoires können Textilien, Bilder und Tapeten sein.

 

Die richtige Wandgestaltung im Kinderzimmer

Die Gestaltung der Wand ist in keinem anderen Zimmer so wichtig, wie im Kinderzimmer.  Die Wände im Kinderzimmer sollten Wärme und Freundlichkeit ausstrahlen, sodass sich die Kinder wohlfühlen können. Deswegen sollten helle Farben verwendet werden. Bei der Auswahl der Tapeten sollten kindgerechte Motive ausgewählt werden, wie zum Beispiel der Lieblingscomic-Held, das Lieblingsmärchen-Motiv oder geometrische Muster.

 

Neben Tapeten können Wandtattoos die Zimmer verschönern. Wer die kreative Ader seines Kindes fördern möchte sollte eine sogenannte Kritzelwand in das Zimmer integrieren. Kritzelwände entstehen durch das Auftragen von Tafelfarbe auf die Wand. Die Kinder können auf der so entstandenen Leinwand mit Tafelkreide malen.

 

Tipps für ein Kinderzimmer für Jungen

Ein Jungenzimmer einzurichten ist eine schwierige Aufgabe für die Eltern, weil es gemütlich, praktisch, kindgerecht sein sollte und den Interessen des kleinen Jungen entsprechen sollte. Die Möbel für Jungs sollten viel Stauraum bieten und platzsparend sein. Die Farbgestaltung kann ziemlich bunt sein, dabei ist nur wichtig, dass die Interessen des kleinen Jungen aufgegriffen werden. Die meisten Jungs stehen auf Spielzeugautos, Helden aus Zeichentrickfilmen und auf alle blauen Akzente. Deswegen empfiehlt es sich, bei der Gestaltung des Jungenzimmers die Farbe Blau zu verwenden.

 

Entscheidet man sich für eine weiße Wandfarbe, kann das Zimmer mit blauen Farbakzenten, die auf Bettwäsche oder Möbeln sind,  aufgepeppt werden. Natürlich ist Blau nicht die einzige Farbe für die Gestaltung eines Jungenzimmers. Am besten lässt sich Blau mit Grün kombinieren und ist meist die Lieblingsfarbe von kleinen Jungs. Zwar sind beide Farbtöne entspannend vermitteln aber eine kältere Atmosphäre. Durch die zusätzliche Verwendung von Rot, Orange und Gelb kann eine wärmere Atmosphäre im Zimmer geschaffen werden.

 

Tipps für ein Kinderzimmer für Mädchen

Die Gestaltung eines Mädchenzimmers ist dem eines Jungenzimmers sehr ähnlich. Das Prinzip ist dasselbe, nur können diesmal blaue Farbakzente und Spielzeugautos durch Akzente mit Rosa Farbnuancen und Mädchenspielzeug ersetzt werden. Dabei ist besonders wichtig, dass es Mädchenhaft ist. Natürlich ist Rosa nicht die einzige Farbe für ein Mädchenzimmer. Lila und Violett sind sanfte Farbnuancen und lassen sich gut mit Rosa kombinieren. Man kann auch mit Hellblau, Orange, Grün und Rot experimentieren.

 

Die Atmosphäre in einem Mädchenzimmer sollte märchenhaft und romantisch sein. Diese Atmosphäre lässt kleine Mädchen geborgen und sorglos aufwachsen. Ein Hochbett ist sehr beliebt bei Mädchen, weil Mädchen es als Höhle oder Prinzessinnenschloss nutzen können. Die beliebtesten Mädchenmotive im Kinderzimmer sind Schmetterlinge und Herzen, diese können bei der Wandgestaltung und beim Dekorieren genutzt werden.

 

Fazit

Die beste Kinderzimmerausstattung nutzt nichts, wenn das Zimmer kalt und ungemütlich ist. Die Kinder müssen sich im eigenen Zimmer wohl fühlen. Immerhin sind die Kinder die Hauptdarsteller in ihrem Kinderzimmer. Und Kinder gestalten ihre Zimmer gerne bunt und mit vielen Mustern.

 

Nicht nur durch die Farbgestaltung können die Interessen des Kindes eingebunden werden. Durch Fotos, Bilder, Tapeten und Wandtattoos wird eine Atmosphäre geschaffen, die ein Kinderzimmer zu einer Wohlfühloase entstehen lässt. Deswegen sollte man sich von seiner eigenen und der kindlichen Fantasie leiten lassen, denn beim Kinderzimmer einrichten sind keine Grenzen gesetzt.

 

Bildquelle

https://www.pexels.com/photo/toddler-girl-wearing-long-sleeved-top-reading-book-while-sitting-on-bed-860536/

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Der dämlichste Tipp zur Kindererziehung den ihr je erhalten habt!?

preview_COLOURBOX32762128

 

„Den gibt es eigentlich gar nicht, wahrscheinlich wird der aber sicher noch kommen.“ (Anne W.)

 

„Das Baby muss lernen in seinem eigenen Bett zu schlafen. Nein ein Neugeborenes braucht seine Mama und das solange wie es nötig ist.“ (Janine B.)

 

„Leg sie in ihr Bett und lass sie schreien, irgendwann wird sie schon schlafen, habe ich natürlich nicht gemacht.“ (Seyda A.)

 

„Das man das Baby nicht zu sehr verwöhnen soll, z.B. soll er doch nicht in unserem Bett schlafen am Anfang, sondern gleich in seinem Beistellbett, sonst gewöhnt er sich noch dran. Jetzt schläft er ohne Probleme in seinem Beistellbett.“ (Julia B.)

 

„Man sollte nicht streng sein zum Kind und ihm keine Grenzen setzten. Fand ich nicht so toll da ich immer ein Kind wollte was auch lernt Sachen nicht zu dürfen.“  (Susanne B.)

 

"Füttere das Kind weniger, es wächst ja viel zu schnell“ (Emine A.)

 

„Kam von meiner Mama, das Kind musst du auch einmal schreien lassen. Hä? und was lernt das Kind daraus?“ (Verena K.)

 

„Das muss man dann eben aussitzen oder ich würde jetzt einfach abstillen.“ (Victoria M.)

 

„Es war ein "Tipp" von einer Frau, deren Mann Kinderarzt ist. Sie gab mir den Tipp, unseren Sohn doch einmal von ihrem Mann testen zu lassen, ob man nicht mit Tabletten die Konzentration unseres Sohnes verbessern könnte...da fiel mir nichts zu ein - erst im Auto habe ich schallend gelacht, obwohl es eigentlich echt traurig ist, was da mit einigen Kindern gemacht wird!“ (Daniela F.)

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

6 Spieletipps mit Freebie!

Wenn das Wetter schlecht ist, macht sich schnell mal Langeweile unter den Kids breit, oder? Das muss aber nicht sein, wir haben da ein paar perfekte Gegenmittel!

 
Im Blogartikel findet ihr 6 Spielpläne samt Anleitungen zum Downloaden, selbst ausdrucken und basteln! Wir haben uns die einzelnen Felder und Kärtchen noch laminiert (das geht auch mit entsprechender Folie, Backpapier und einem Bügeleisen), damit wir möglichst lange Spaß an den Spielen haben. Und, was sollen wir sagen: Spaß haben und hatten bislang alle aus dem Team die in der Familie unsere Spiele ausgiebig testen konnten.
 
Wir wünschen euch jetzt auf jeden Fall mindestens genauso viel Spaß und viel Glück!
 
Hier die Anleitungen zu den einzelnen Spielen 
 

FullSizeRender_14Dreamchen-Ärgere-Dich-Nicht

 
Das Ziel des Spieles besteht darin, die drei eigenen Spielfiguren von den Startfeldern in den Ecken auf die Zielfelder der gleichen Farbe im Inneren des Spielfeldes zu ziehen. Dazu müssen die Figuren das Spielbrett einmal umrunden. Über die Anzahl der zu ziehenden Felder pro Runde entscheidet ein Würfel. Es wird im Uhrzeigersinn reihum gewürfelt und gesetzt. Der jüngste Spieler beginnt.
 
Das Spiel beginnt für jeden der maximal vier Spieler auf den mit seiner Farbe versehenen drei Startfeldern in den Ecken des Spielfeldes.  Jeder Spieler darf, hat er eine 6 erwürfelt, auf dem Startfeld den „Wettlauf“ beginnen, der mit einem Pfeil in seiner Farbe gekennzeichnet ist. Der Pfeil gibt zusätzlich die Laufrichtung an. Nach einem kompletten Umlauf muss der Spielstein dann in die drei jeweils farblich passenden Zielfelder ziehen.
 
Wer eine Sechs würfelt, muss eine eigene Spielfigur aus der Startposition heraus auf sein Startfeld stellen, danach darf er erneut würfeln und mit der Figur entsprechend viele Felder vorrücken. Das Startfeld muss so bald wie möglich wieder freigemacht werden. Hat ein  Spieler   keine Figur mehr iim Startfeld, steht es ihm frei, die erwürfelten sechs Felder mit einer Figur seiner Wahl vorzurücken. Auch dann darf er erneut würfeln und einen weiteren Zug machen.
 
Kommt beim Umlauf eine Spielfigur auf ein Feld, das bereits von einer gegnerischen Spielfigur besetzt ist, gilt die gegnerische Figur als geschlagen und muss zurück in ihr Startfeld. Vor allem die Kinder haben einen großen Spaß daran, „schmeißen“ zu dürfen. Erst recht, wenn es die Spielfigur von Mama oder Papa ist. Eigene Figuren allerdings können nicht geschlagen werden. Ist das Zielfeld bereits mit einer eigenen Figur besetzt, darf der Zug weder ausgeführt noch neu gewürfelt werden, sondern der nächste Spieler ist an der Reihe. 
 
Hat ein Spieler mehrere Spielfiguren im Umlauf, kann er frei entscheiden, mit welcher er ziehen möchte. Eine gwürfelte Zahl darf allerdings nicht auf mehrere Figuren aufgeteilt werden.
 
Wer mit seiner letzten Figur vor seinem eigenen Haus steht und eine sechs würfelt, kann nicht ziehen, dieser Zug gilt somit als beendet.
 
Gewonnen hat der Spieler, der seine Zielfelder als erstes mit seinen Figuren besetzt hat.
 

FullSizeRender_8Dreamchen-Rennen:

 
Ziel dieses Spiels ist es als erster mit der eigenen Spielfigur bei Maulwurf und Raupe anzukommen.
 
Zu Beginn des Spiels werden die sechs Spielfiguren auf die farblich passenden Startfelder gestellt. Die Spieler würfeln nun reihum mit einem Farbwürfel und je nach angezeigten Farben werden die jeweiligen Schnecken um je ein Feld vorgezogen. Der ersten Zug jeder Spielfigur beginnt immer am ersten beigen Feld nach den Zahlenfeldern, damit kein Spieler benachteiligt ist. Der jüngste Spieler beginnt.
 
Es können mehrere Spielfiguren auf einem Feld stehen, ein "werfen" ist nicht zulässig.
 
Erreicht eine Spielfigur als erster das Ziel, ist sie Sieger und das Spiel beendet.
 
Das Rennen macht auch schon den kleinsten Spaß!
 

FullSizeRender_17Dreamchen-Falle

 
Ziel dieses Spiels ist es, als erster mit genauer Würfelaugenzahl die Giraffe zu erreichen.
 
Jeder Spieler setzt seine Spielfigur auf eines der vier farblich passenden Startfelder. Der jüngste Spieler beginnt. Gewürfelt wird reihum im Uhrzeigersinn.  Wer an der Reihe ist, zieht seine Figur entsprechend viele Felder entlang des Weges nach vorn.
 
Gerät eine Spielfigur auf ein dunkles Feld, so „rutscht“ die Figur entlang der Schnur auf ein ebenfalls an der Schnur „hängendes“ dunkles Feld. Das erreichte Feld kann, mit etwas Glück, weiter vorne auf der Strecke liegen. Hat der Spieler Pech, fällt er auf der „Rennstrecke“ ein ganzes Stück zurück.
 
Landet eine Spielfigur auf einem Spielfeld mit einem farbigen Pfeil, muss der Spieler, dessen Spielstein genau diese Farbe hat, dieselbe Anzahl der Augenanzahl des Würfels zurückgehen, die der aktuelle Spieler gewürfelt hat.. Betritt einer der Spieler dabei ein dunkles Feld, tritt zusätzlich die Regel dieses Feldes in Kraft.
 
Gerät ein Spieler auf ein buntes (rosa, mint, hellblau, orange) Feld, darf der Spieler dieser Farbe ebenfalls die Augenanzahl auf dem Würfel vorrücken, auch, wenn der Spieler seine eigene Farbe betritt. Wird bei diesem Zug eine weitere Falle betreten, treten auch diese Regeln in Kraft.
 
Trifft eine Spielfigur auf ein Feld mit einer gegnerischen Figur, wird diese rausgeworfen und muss am Startpfeil neu beginnen.
 
Die Figur, die als erste mit genauer Würfelaugenzahl die Giraffe erreicht, gewinnt das Wettrennen.

 

FullSizeRender_16Dreamchen-Memory

 
Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Kartenpaare aufzudecken. 
 
Das Spiel beginnt damit, dass alle Karten gemischt und anschließend verdeckt auf einen beliebigen Spieluntergrund gelegt werden. Anschließend beginnt einer der Spieler die Karten aufzudecken. Dabei ist es ihm jedoch nur erlaubt gleichzeitig zwei Karten aufzudecken. Anschließend findet ein Spielerwechsel statt und der nächste Spieler ist dazu angehalten, ebenfalls zwei Karten aufzudecken. Durch das abwechselnde Aufdecken der Karten erschließen sich den Spielern zusehends sämtliche Motive des Kartenspiels. 
 
Die bei jedem Zug aufgedeckten Karten müssen wieder umgedreht und an exakt der gleichen Position wieder abgelegt werden, falls es sich bei den aufgedeckten Motiven nicht um zwei gleiche Bilder handelt. 
Gelingt es einem der Spieler in einem Zug zwei gleiche Motive aufzudecken, darf er dieses Karten-Paar aus dem Spielfeld entfernen und beiseite legen. Außerdem darf der Spieler gleich im Anschluss zwei weitere Karten aufdecken. Erst, wenn er keine gleichen Motive mehr aufdeckt, ist der nächste Spieler an der Reihe.
 
Bei Memory wird so lange gespielt, bis alle gleichen Kartenpaare aufgedeckt wurden. Dann zählen alle Spieler die Anzahl ihrer Kartenpaare. Der Spieler mit den meisten Kartenpaaren gewinnt.
 

FullSizeRender_15Tic-Tac-Dreamchen

 
Ziel des Spiels ist es, als erster drei Zeichen in einer Reihe auf dem Spielplan zu platzieren
 
Auf einem quadratischen Spielplan mit neun Spielfeldern (3x3) setzen die beiden Spieler abwechselnd ihr Zeichen (ein Spieler Kreuze, der andere Kreise, oder Sterne) in ein freies Feld. Der Spieler, der als Erster drei Zeichen in eine Zeile, Spalte oder Diagonale setzen kann, gewinnt. Wenn allerdings beide Spieler optimal spielen, kann keiner gewinnen, und es kommt zu einem Unentschieden. Das heißt, alle neun Felder sind gefüllt, ohne dass ein Spieler die erforderlichen Zeichen in einer Reihe, Spalte oder Diagonalen setzen konnte.
 
 
 

Hier gehts zu den Downloads!

Dreamchen-Arger-Dich-NichtDreamchen-FalleDreamchen-RennenTic_-_Tac_-_DreamchenTic_-_Tac_-_Dreamchen_SpielfigurenDreamchen-MemoryDreamchen-Memory_2

Gesamten Beitrag lesen