Blog


Veröffentlicht am von

10 Tipps - Wie Kinder die Uhr lernen

02_Dienstag_10_Tipps_20-08Wie, wo und wann fängt man denn überhaupt an Kindern die Uhrzeiten beizubringen?

Selbst für manch Erwachsenen ist es schwer die Uhr ohne Ziffern abzulesen, wie soll dass dann nur ein 5 bis 6 Jahre altes Kind lernen?
Wie haben hier 10 Tipps für euch, wie eure Kinder dies erlernen können, Schritt für Schritt.

1. Der große und der kleine Zeiger 

Am besten beginnt man noch vor den Zeiten damit, beide, bzw. alle drei Zeiger zu unterscheiden. Meist ist der Stundenzeiger dicker und kürzer als der Minutenzeiger. Der Sekundenzeiger ist meistens dünn wie ein Haar. Kinder lernen oft einfacher durch Assoziationen. Beispielsweise kann der große, kräftigere Zeiger der Papa sein, der Minutenzeiger die Mama und der Sekundenzeiger das Kind.

2. Bewegungsrichtung

 

Zeiger bewegen sich immer nach rechts, ihr könnt das veranschaulichen in dem ihr eurem Kind z.B. sagt, dass sich die Zeiger immer zu der Hand hin drehen, mit der es auch malt. Oder eben andersrum, dass sich die Zeiger immer von der Malhand weg drehen, jedem ob Rechts- oder Linkshänder. Wenn ihr eine Uhr mit Sekundenzeiger habt, wird das auch schnell in der Bewegung deutlich.

3. Volle Stunden


Wenn also der große Zeiger auf der 12 steht, somit der Papazeiger, dann ist es die volle Stunde. Der Mamazeiger zeigt hingegen an welche Stunde es ist. Steht der Papazeiger nun auf der 12 und der Mamazeiger auf der 3, ist es 3 Uhr, denn die Mama hat immer Recht. ;)
Assoziiert werden kann dies so: Der Papa sagt er möchte essen, Mama aber entscheidet was es zu essen gibt.
Beginne hier lieber erst einmal mit dem 12-Stunden-System und nicht mit 15 Uhr oder ähnlichem.
Achtet darauf, dass ihr, sowie euer Kind immer das Wort Uhr dazu sagt, also 3 Uhr, oder 9 Uhr. Verwirrungen, wenn dann die Minuten dazu kommen, können so vermieden werden.

4. Halbe Stunden


Sobald euer Kind die vollen Stunden ganz verstanden hat, könnt ihr den nächsten Schritt angehen, die halben Stunden.
Nehmt euch hier am besten eine Uhr zu Hand die man manuell verstellen kann. Setzt nun den großen Papazeiger auf die 4 und den kleinen Mamazeiger auf die 6. Es ist nun halb 4 Uhr.
Wenn der kleine Zeiger also auf der 6 steht ist es immer "halb Uhr". Euer Kind sagt also erst halb und dann die Zahl auf der der große Papazeiger steht.
Übt am besten auch hier wieder jede halbe Stunde durch, bis euer Kind auf Anhieb die Zeit richtig benennen kann. Wiederholt anschließend den Vorgang erneut, nehmt aber die vollen Stunden aus Schritt 3 wieder hinzu.

5. Viertel Stunden


Ähnlich wie bei Schritt 4 geht ihr nun auch bei den viertel Stunden vor. 
Vermeidet hier erstmal Worte wie "Viertelvier" oder "Dreiviertelvier". Die Uhrzeit ist für ein Kind schon verwirrend genug.
Beginnt schrittweise erst einmal bei viertel vor einer Zeit und erklärt dem Kind, dass der Kreis noch nicht ganz geschlossen ist, wenn der Zeiger noch nicht wieder oben ist, daher viertel vor "Schluss". Geht auch hier wieder jede Stunde durch und nehmt dann wieder die halben und vollen Stunden dazu. Eben Schritt für Schritt. Dies muss keinesfalls alles an einem Tag passieren, habt Geduld mit euren Kleinen.
Im nächsten Schritt könnt ihr dann die viertel nach Stunden antreten, aber wirklich erst, wenn alle anderen bisher eingeübten Uhrzeiten auch schon sitzen. Am besten ihr lasst eurem Kind so viel Zeit wie es für sich benötigt.


 

6. verinnerlichen und üben


Sobald euer Kind das verstanden hat, lasst es die Uhr selbst einstellen und die Zeit erraten. Übt das auch einfach mal mehrere Tage lang, insofern eure Kleinen dazu überhaupt Lust haben. Wenn das grob klappt, könnt ihr euch an die Minuten machen. Aber auch hier gilt, nicht verzweifeln, Geduld haben. Wir haben das früher vermutlich auch nicht auf Anhieb gelernt ;)

7. Die Fünferschritte


Wenn ihr ein Zifferblatt habt, welches ihr anmalen könnt, ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Googelt einfach mal nach Zifferblatt und druckt euch ein solches, bitte mit Zahlen von 1 bis 12 aus. Malt nun die rechte Hälfte, also bis zur 6 bunt an. In der bunten Hälfte heißt es immer "nach", in der linken "vor".
Beginnt nun die einzelnen Zahlen von 1-12 noch weiter bunt zu markieren. Die 1 und die 11 werden z.B. Blau, die 2 und die 10 Grün, die 3 und die 9 rosa usw.
Beginnt nun euren Kind zu erklären dass bei der 1 und der 11 ein "Fünf vor/nach" erreicht ist, bei der 2 und der 10 ein 10. "vor/nach" und so weiter... Die 9 und die 3, sowie die 6 könnt ihr auslassen, denn die kennen eure Schützlinge ja bereits. Klingt kompliziert, oder? Ist es auch, gerade für kleine Kinder. Daher gilt: Zwischendurch immer wieder loben das spornt die Kids ungemein an.

8. Die Minuten


Am besten ihr malt euch hier auf bei Schritt 7 genanntem Zifferblatt noch die einzelnen Minuten von 1 bis 30 dazu, einmal rechts von oben nach unten und einmal links von oben nach unten.
Steht ein Zeiger in der rechten Hälfte z.B auf der 23 ist es 23 Minuten vor 10. Steht dieser jedoch in der linken Hälfte auf der 18 Ist es 18 Minuten vor 11. Das ist alles gar nicht so einfach, daher gilt auch hier wieder: üben, üben, üben! 

9. die Minuten nach/vor halben Stunden


Wenn ihr bisher alle Schritte, auch durcheinander immer wieder mit eurem kleinen Schatz durchgegangen seid, und diese das wirklich problemlos verinnerlicht haben, dann könnt ihr noch einen weiteren Schritt gehen. "Zehn nach halb Zehn" z.B.
Schreibt dazu nun die Zahlen 1-14 von der 6 nach oben weg, sodass die 14 an der gleichen Stelle steht, wie vorher die 16 als ihr die Zahlen von oben nach unten geschrieben habt. Nun könnt ihr eurem Kind erklären, dass z.B. 16 Minuten vor 12 auch 14 Minuten nach halb 12 bedeuten kann. Schon verwirrend unsere Zeitangaben oder? Aber auch das werden eure Kleinen bald raus haben.

10. Verdeutlichungen


Kindern fällt es einfacher, wenn Sie z.B. ein tägliches Ritual haben, dass immer zu gleichen Uhrzeit stattfindet. Der Wecker für den Kindergarten oder die Schule klingelt z.B. immer um 6.45 Uhr, das heißt, euer Kind kann dann direkt ablesen und sagen "viertel vor sieben". 

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps um den richtigen Schulranzen zu finden mit Freebie Stundenplan

preview_COLOURBOX13524211preview_COLOURBOX13524223

 

Es geht schneller als man denkt. Und meist auch schneller als einem lieb ist.
Waren unsere Kleinen doch gestern noch in Mama's Bauch, kommen Sie wenige "Tage" später schon in die Schule.
Doch unmittelbar kommen neue Fragen auf, bezüglich des Schulranzens zum Beispiel. Wir haben daher hier 10 Tipps für euch, wie ihr den richtigen Schulranzen finden könnt.

1. Der Tragegriff


Euer Kind kann ihn leicht greifen und der Griff ist am Ranzen gut vernäht? Dann ist das schon einmal super! Achtet zusätzlich auch noch darauf ob die Kanten einschneiden oder scharf sind, denn dann ist dies nicht das richtige Modell für euch. Ist das nicht der Fall könnt ihr mit dem nächsten Kriteriencheck weiter machen.

2. Das Material


Ganz wichtig ist hier ein wasserabweisenden Material, es kommt nun einmal vor dass es regnet und eure Kinder ihn dann beim warten auf euch oder den Bus auf dem nassen Boden abstellt. Wenn die richtige Beschichtung gewählt wird, bleiben Hefte, Bücher und weiterer Inhalt trocken.

3. Mehrere Fächer


Könnt ihr euch noch an unsere Rucksäcke von früher erinnern, meist so ab der 7./8. Klasse? Ein großes Fach innen und ein kleines außen, das war's oft schon. Genau diese sollten es nicht sein. Ein gutes System mit verschiedenen Fächern im inneren verhindert, dass euer Kind lange suchen muss und schont zudem den Rücken, weil eben nicht alles durcheinander fällt und euerem Kind in die Wirbelsäule drückt. Von Vorteil ist auch eine Tasche an der Seite für die Trinkflasche, falls diese doch einmal auslaufen sollte bleibt trotzdem Innen alles trocken.

4. Die Sicherheit


Hier ist das Stichwort: reflektierende Flächen und zwar mindestens 10% Prozent des gesamten Rucksacks! Gerade auf den Schultergurten sollte mit Reflektoren nicht gespart werden, denn die Kleinen können vor allem morgens in der Dämmerung ganz schnell einmal übersehen werden! Das retroreflektierende Material wirft Licht zurück, wenn der Schulranzen angestrahlt wird und schützt eure Schulgänger somit vor schweren Unfällen.

5. Die Stabilität


Testet beim Kauf am Besten gleich mal ob der Ranzen auch von alleine gut steht, denn so wird zum einen die Lebensdauer verlängert, da der Ranzen unten Standflächen hat, an den anderen Seiten jedoch nur aus Stoff besteht und schneller kaputt gehen kann und zum anderen macht es keinen Spaß in einem ständig umfallenden Schulranzen die umherkullernden Sachen neu zu sortieren. 

 

preview_COLOURBOX2157623preview_COLOURBOX2157627preview_COLOURBOX2157635preview_COLOURBOX2300960

 

6. Das Gewicht


Der Ranzen sollte nach DIN-Norm nicht schwerer als 10% des Körpergewichtes des Kindes sein, dass heißt, wiegt euer Kind circa 20 Kilo, sollte der Rucksack nicht mehr als 2 Kilo wiegen.
Wichtiger ist jedoch, dass euer Kind sich vom Ranzen nicht erdrückt fühlt.

7. Das Rückenteil


Hier gibt es gleich vier Dinge zu beachten: Zum einen, dass das Rückenteil gut gepolstert ist und direkt am Rücken eures Kindes anliegt. Der Ranzen sollte weiterhin nicht weit über die Schultern ragen, damit das Kind noch einen Schulterblick machen kann und zuletzt noch an der Hüfte enden. Dann sitzt er perfekt.

8. Die Schultergurte


Laut Norm sollten die Schultergurte mindestens 3cm breit und 50cm lang sein. Am besten sollten sich diese auch eigenhändig und stufenlos verstellen lassen, sowie über die komplette Auflagefläche gepolstert sein. Achtet auch darauf, dass der Hals eures Kindes nicht eingeengt wird. Lasst euch die Tragegurte am Besten noch im Fachgeschäft einstellen damit euer Kind weder einen Hohl- noch einen Rundrücken bildet.

9. Das Prüfzeichen


Der von euch ausgesuchte Schulranzen sollte unbedingt das GS-Zeichen tragen, denn dies garantiert, dass die Schadstoffgrenze nicht erreicht und die Sicherheitsvorgaben erfüllt sind. Auch die oben bereits erwähnte DIN-Norm 58124 steht noch zusätzlich für Sicherheit und Rückengesundheit bei Schulkindern.

10. Design


Nicht euch muss der Schulranzen gefallen, sondern eurem Kind. Optimal ist es natürlich wenn er euch UND eurem Kind optisch zusagt. Ein bisschen Mitsprache der Eltern ist jedoch auch nicht ganz schlecht, denn ein Schulranzen ist nicht unbedingt günstig, dass heißt, sucht sich euer Kind im ersten Jahr einen Ranzen aus, der ihm im zweiten Jahr peinlich sein könnte, solltet ihr eventuell vorsichtig eingreifen.

Grundsätzlich bietet es sich an den Schulranzen nicht auf den letzten Drücker zu kaufen, sondern sich dafür Zeit zu nehmen, mehrere Ranzen auszuprobieren und sich im Fachhandel speziell für euer Kind beraten zu lassen, ihr werdet früher oder später bestimmt das perfekte Exemplar finden.

 

preview_COLOURBOX8668033

 

Ihr könnt euch hier noch unseren kostenlosen Dreamchen-Stundenplan herunterladen, einfach auf's Bild klicken:

Stundenplan

 

Ihr bloggt gerne und habt Lust auch mal einen Gastbeitrag für uns zu schreiben? Dann meldet euch einfach unter info@omaMa-Shop.de und lasst uns einen Themenvorschlag für euren Blogeintrag da. Als Dankeschön vergüten wir jeden veröffentlichten Artikel mit einem 30,- Euro Gutschein für unseren Online-Shop.

Gesamten Beitrag lesen