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10 Tipps - Zum Oma/Opa werden

02_Dienstag_10_Tipps_10-09Wenn ein Kind geboren wird, ist das nicht nur für die Eltern das wohl größte Geschenk des Lebens – auch für die Großeltern beginnt mit der Geburt des Enkelkindes eine neue, eine, wie ich finde, unglaublich aufregende Zeit. Es ist wundervoll erleben zu dürfen, wie dieses kleine Wesen heranwächst, sich entwickelt und die Welt erkundet. „Das haben Großeltern doch bei den eigenen Kindern auch schon erlebt...“, werden jetzt vielleicht viele denken. Ja, das stimmt. Und dennoch ist es ein völlig anderes Erlebnis, Enkelkinder in ihr Leben begleiten zu dürfen. Nicht nur, weil die wenigsten Großeltern die Kleinen tagtäglich um sich haben sondern auch, weil die Erfahrung des Elternseins und die weit weniger große Verantwortung in Erziehungsfragen vieles einfacher macht. 

Damit ein gutes und harmonisches Zusammensein mit Großeltern, Eltern und Kindern funktioniert und Spannungen so gut wie möglich ausbleiben, hier ein paar Tipps aus der eigenen Erfahrung als Oma und Opa. 

1. Zurückhaltung 

„Sind die Söckchen nicht zu dünn? Das Kleine hat ja ganz kalte Füße!“ Omas Fürsorge ist sicherlich gut gemeint, macht jungen Müttern das Leben aber unnötig schwerer als es ohnehin schon ist. Wir Großeltern sollten und dürfen darauf vertrauen, dass auch unsere Töchter oder Schwiegertöchter genügend Urinstinkt mitbringen, um zu wissen, wie sie ihr Baby kleiden müssen. Wenn wir zurückdenken an unsere Zeit als frischgebackene Mama werden wir ganz schnell wissen, dass auch wir es ohne Zutun der eigenen Mutter ganz gut geschafft haben, unsere Kinder auf ihr späteres Leben vorzubereiten. Ohne Erfrierungen an den Füßen oder Händen. Eher waren unsere Kinder zu warm eingepackt und haben uns das mit rot erhitztem Gesichtchen und verschwitzten Haaren mehr als einmal deutlich gemacht. Auch wann und was der Nachwuchs essen oder trinken soll, müssen junge Mütter ganz für sich entscheiden. Kein Enkelkind ist das genaue Abbild unserer eigenen Kinder, darüber müssen wir uns im Klaren sein. Und auch darüber, dass sich in den letzten 20 bis 30 Jahren – in diesem Alter sind vermutlich unsere Kinder in dem Moment, in dem sie selbst Eltern werden – vieles geändert hat. Die Zusammensetzung der Nahrung, die textilen Eigenschaften der Kleidung und auch so manche Sichtweise, wie Kinder zu erziehen sind. 
Vertrauen wir einfach darauf, dass wir unsere Kinder zu guten, vernünftigen und verantwortungsbewussten Menschen erzogen haben, dann können wir sicher sein, dass es den Enkelkindern in ihrer Obhut an Nichts mangelt. 

2. Hilfsbereitschaft im Stand-By-Modus

Einmischen, das haben wir gerade erfahren, ist keine gute Idee. Aber bereit stehen, wenn Hilfe gebraucht wird, um Rat gefragt wird oder einfach nur jemand zum Zuhören gewünscht wird, das sollten Großeltern in jedem Fall. Erinnern wir uns zurück an die Zeit, als wir selbst junge, unerfahrene Eltern waren: Nicht selten sind Fragen aufgetaucht, auf die wir keine Antwort hatten, die wir mit unserem gesunden Menschenverstand und Instinkt einfach nicht gefunden haben. Wer seinerzeit Eltern hatte, auf deren Rat er vertrauen durfte, konnte deutlich entspannter in das Abenteuer der Kindererziehung starten. Seid da für eure Kinder, beantwortet ihre Fragen so gut es geht. Erzählt von euren Erfahrungen und gebt Tipps – wenn ihr danach gefragt werdet. Aber – ja, jetzt kommt ein großes Aber: Akzeptiert, wenn eure, ganz sicher gut gemeinten, Ratschläge letztlich doch nicht umgesetzt werden. Erstens stammen eure Erfahrungen aus einer Zeit, die sich doch sehr von der heutigen unterscheidet und zweitens kann ein Tipp aus eurem Erziehungs-Ratgeber durchaus auch der Anstoß für die jungen Eltern sein, etwas ähnliches, euch aber nicht unbedingt schlüssiges sein. 

3. Verwöhnen

Es gibt einen Spruch, der zum Nachdenken anregen soll und muss: „Nach einem Besuch bei Oma und Opa sind Kinder erziehungstechnisch wieder auf Werkseinstellungen zurück gesetzt“.  Das sollte auf keinen Fall passieren – wer von uns Großeltern möchte dafür verantwortlich sein, dass es zwischen den Enkelkindern und ihren Eltern nach einem Besuch bei uns ein unnötiges Spannungsverhältnis gibt? Wir sollten und müssen unseren Kindern und Schwiegerkindern so viel Respekt entgegen bringen, dass wir deren Erziehungs-Grundsätze akzeptieren, respektieren und auch im Umgang mit den Enkelkindern praktizieren. „Dann kann ich die Kleinen ja gar nicht verwöhnen! Das ist doch das schönste für mich als Oma oder Opa“, werden viele jetzt denken. Stimmt nicht – das geht trotzdem und sogar sehr gut! Besprecht einfach im Vorfeld mit den Eltern, was die Kleinen bei Oma und Opa dürfen, was zu Hause eher die Ausnahme ist. Ein Beispiel: Meine Enkelkinder kommen auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause an einer Bäckerei vorbei. Wenn Papa oder Mama die beiden abholen, ist Süßes aus der Bäckerei tabu. Sind aber Oma oder Opa dabei, dann wissen beide, dass sie sich in der Bäckerei eine Süßigkeit aussuchen dürfen. 
Es sollte Grundregeln geben, an die sich die Enkelkinder sowohl zu Hause als auch bei den Großeltern halten müssen. Gleichzeitig aber sollte es Dinge geben, die den Besuch bei Oma und Opa zu etwas ganz Besonderem machen. Immer aber in Absprache mit den Eltern – diese sind es nämlich, die tatsächlich im Alltag die „Arbeit“ haben, ihre Kleinen wieder auf Kurs zu bringen, wenn der Erziehungs-Kurs völlig aus dem Ruder gelaufen ist. 

4. Oma/Opa erzähl mal

Wenn Enkelkinder größer sind, spätestens, wenn der Nachwuchs in die Schule geht, dürften die ersten Fragen auch an uns Großeltern heran getragen werden nach dem Früher. Auch nach dem, wie Papa oder Mama als Kinder waren. Das ist eine Situation, in der sich Großeltern sehr genau überlegen sollten, wie sie dem Enkelkind was näher bringen. Die Unwahrheit – das versteht sich von selbst – sollte immer außen vor bleiben. Aber wie sag ich es meinem „Enkel“-Kinde, dass der Papa oder die Mama in jungen Jahren nicht nur ein Vorzeige-Kind gewesen ist. Wie viel Wahrheit ist gut für die Kleinen? Wie viel Wahrheit ist gut für die weitere Entwicklung und vor allem, mit welchen Aussagen untergrabe ich die Autorität der Eltern? Hier tut Abwägung Not und die Antworten sollten sich auch immer auf den jeweiligen Entwicklungsstand der Enkelkinder beziehen. Ist zum Beispiel die Pubertät gerade in vollem Gange und die Kinder rebellieren vor allem gegen die eigenen Eltern, sollte das nicht unbedingt noch damit befeuert werden, dass wir unsere eigenen Kinder in den Augen der Enkelkinder schlecht machen. Erklären Sie dem Enkel, dass es auch zwischen Ihnen und Ihrem Kind Streitigkeiten gab. Erklären Sie ihr oder ihm aber auch, was diese schwierige Phase für Sie persönlich bedeutet hat. Welche Ängste und Sorgen Sie als Eltern in dieser Zeit gehabt haben. Es könnte in Ihrem Enkelkind das Bewusstsein schaffen, dass auch seine Eltern eine schwere Zeit durchmachen und dass nichts desto trotz Mama und Papa und die Großeltern heute ein inniges Verhältnis zueinander haben. 

5. Vertrauen aufbauen

Vor allem dann, wenn die Enkelkinder schon etwas älter sind und – wie oben schon erwähnt – sich in der Pubertät befinden, gibt es Dinge, über die sie mit den Eltern nicht sprechen möchten. Vielleicht kommt ihr Enkel mit einem Problem zu ihnen um sich sein Herz auszuschütten. Gleichzeitig aber werden Sie gebeten, auf keinen Fall den Eltern etwas davon zu erzählen. Und jetzt? Jetzt sitzen wir zwischen den Stühlen! Zum einen möchten wir das Vertrauen des Enkelkindes auf keinen Fall enttäuschen, zum anderen sind wir aber der Meinung, dass das Thema unbedingt mit den Eltern besprochen und geklärt werden muss. Eines vorweg: Eigenmächtig mit den Eltern reden geht gar nicht! Wie würden Sie selbst reagieren, wenn eine Person ihr Vertrauen derart missbrauchen würde? Viel besser ist es, zu versuchen, diesem jungen, im Augenblick ziemlich verunsicherten Menschen das Gefühl zu geben, ihn an der Hand zu nehmen und durch das unruhige Fahrwasser zu geleiten. Schlagen Sie vor, gemeinsam mit den Eltern das Gespräch zu suchen. Suchen Sie gemeinsam mit der Enkeltochter oder dem Enkelsohn  nach Worten, mit denen das Thema angesprochen werden kann. Geben Sie ihrem Enkelkind einfach das gute Gefühl, nicht alleine zu sein.

 

6. Das Abenteuer „übernachten“

Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeit, die wir ohne die Eltern bei Oma und Opa verbringen durften. Meist war das in den Schulferien. Was für ein Spaß! Doch bis es soweit ist, dass die kleinen „Großen“ über einen längeren Zeitraum ohne die Eltern bei den Großeltern die Ferien verbringen dürfen, sollte es eine Phase der Vorbereitung geben. Wann diese beginnt, hängt unter anderem auch davon ab, wie oft euer Baby bzw. Kleinkind die Großeltern sieht. Denn je weiter die Familien voneinander entfernt leben, desto länger dauert naturgemäß der Prozess des Kennen- und Vertrauen-Lernens. Kinder, deren Großeltern quasi in der Nachbarschaft oder gar im gleichen Haus leben, können viel früher zunächst einzelne Stunden und dann auch mal ein ganzes Wochenende mit Oma und Opa verbringen. Kinder und Großeltern, denen es aufgrund der Entfernung seltener vergönnt ist, sich zu sehen, sollten dieses Abenteuer erst dann angehen, wenn die Kleinen ein Gefühl für Trennung, Entfernung und vor allem auch Zeit entwickelt haben. Denn was nutzt es, dem Kind zu erklären, dass Mama und Papa es in zwei Tagen wieder abholen, wenn das Kind mit diesem Zeitraum so gar nichts anfangen kann. Verlustängste und in nicht seltenen Fällen auch Panikattacken führen nicht nur zu Stress bei den Kindern, sondern auch bei den Großeltern, die sich dann oft überfordert fühlen. Zielführend für ein entspanntes Verhältnis zwischen den Generationen ist das sicherlich nicht. Daher gilt: Lieber später das Abenteuer „Ferien bei Oma und Opa“ angehen, als aufgrund überstürzter Aktionen eine Gefühlsbarriere für die Zukunft zu schaffen. Dann werden die Tage, die eure Kinder in der Obhut eurer Eltern verbringen durften, für immer in Erinnerung bleiben. Denkt ihr auch so gerne und mit verklärtem Blick an die Zeit zurück, in der Oma und Opa ganz und gar euch gehörten? Ich – und ich glaube, auch meine Kinder schon. 

7. Von der Anstrengung „Großeltern sein“

Zugegeben, ich bin Oma mit Haut und Haaren. Und ich genieße jeden Augenblick, den ich mit meinen Enkelkindern verbringen darf. Aber ich gebe auch zu, dass ich nach einem Nachmittag mit den beiden an meine Grenzen stoße. Mancher wird sich fragen: Wie hat sie das dann mit ihren eigenen beiden Kindern geschafft? Nun ja, das ist fast 30 Jahre her. Mit zunehmendem Alter nimmt die Belastungsfähigkeit einfach ab, nicht nur psychisch, auch physisch. Sind wir früher mit unseren eigenen Kindern stundenlang in deren selbst gebauter Höhle unter dem Tisch gesessen und haben vorgelesen, schmerzt heute nach kurzer Zeit der Rücken. Da liest es sich besser am Tisch oder auf dem Sofa – auch wenn das für die Enkelkinder natürlich nicht so spannend ist, wie in der Höhle. 
Beim Fußballspielen geht uns Großeltern schneller die Puste aus und auch das seit gefühlten Jahrhunderten so beliebte „Engelchen flieg“ fordert seinen Tribut schneller als des den Kindern lieb ist. Aber auch die Drahtseile, besser als Nerven bekannt, haben an Belastbarkeit verloren. Das liegt in der Regel daran, dass wir uns im Umgang mit den Enkelkindern unsicherer fühlen, oft ein unglaublich hohes Verantwortungsgefühl entwickeln und manchmal sogar ein schlechtes Gewissen. Wer hat sich nicht selbst schon dabei ertappt, den Enkeln Dinge erlauben zu wollen, die es früher bei den eigenen Kindern nie gegeben hätte. Wir befinden uns in einer Zwickmühle – auf der einen Seite verstehen wir uns als Eltern unserer Kinder, die immer noch Vorbild sein wollen, auf der anderen Seite wollen wir unseren Enkeln die besten Großeltern der Welt sein. Und die machen einfach alles mit, geben immer nach und stehen jederzeit für jedes Abenteuer bereit. Seien Sie ehrlich zu sich selbst, zu ihren Kindern und ihren Enkelkinder. Reden Sie darüber, wenn Sie sich etwas nicht zutrauen, Ihnen eine Situation einfach zu anstrengend und nervenaufreiben ist. Nur Ehrlichkeit schafft Verständnis und Vertrauen. Sie werden sehen – weder die Kinder, noch die Enkelkinder werden sich zurückziehen oder in Ihnen nicht mehr die perfekten Großeltern sehen. 

8. Brücken bauen zwischen damals und heute


Wie haben wir es geliebt, wenn die Großeltern aus einer längst vergangenen Zeit erzählt haben! Und wie gerne erinnern wir uns an die legendären Dampfnudeln, die niemand so gut zubereiten konnte wie die Oma! Damit auch eure Enkelkinder später in solchen Erinnerungen schwelgen können, sind Rituale und Traditionen unerlässlich. Beim gemeinsamen Pfannenkuchen backen hören die Enkelkinder ganz besonders gerne zu, wenn Oma von früher erzählt. Oder wenn draußen die ersten Schneeflocken fallen, schaffen es Erzählungen aus der Kindheit von Opa oder Papa, in Kindern fantastische Bilder zu erzeugen. Verbunden mit dem Duft des heißen Kakao, den es mit dem typischen Geschmack nur bei Oma und Opa gibt, knüpft das Gehirn unauflösliche Bande der Erinnerung, die nicht selten der Beginn neuer Familienbräuche sein können. Oder eben uralte, seit Generationen gelebte Bräuche in ihrem Fortbestand sichern. In unserer Familie könnte, so hoffe ich es insgeheim ein bisschen, ein neuer Brauch entstanden sein. Auf die Frage an meinen Enkel (zu der Zeit fast 5), was er sich denn am Heiligen Abend zu essen wünsche, kam ohne zu überlegen die Antwort: „Pfannenkuchen“. Sein Wunsch wurde erfüllt – Pfannenkuchen in allen erdenklichen Variationen könnten der neue Weihnachtsbrauch in unserer Familie werden, denn alle drei Generationen waren begeistert. 


9. Was schenken wir?

Geburtstag, Weihnachten, Ostern ... das sind nur einige Anlässe, die Großeltern nutzen können und in der Regel auch wollen, dem Nachwuchs mit einem Geschenk eine Freude zu bereiten. Doch was? Diese Frage lässt sich zugegebener Maßen gar nicht so einfach beantworten. Natürlich sollte erst einmal das Kind nach seinen Wünschen gefragt werden – sofern es diese schon artikulieren kann. Schreiben Sie eine Wunschliste die Sie dann mit den Eltern der Kleinen durcharbeiten. Denn nicht jedes Geschenk, dass Ihr Enkelkind sich wünscht und das Sie vielleicht auch bereit wären, anzuschaffen, sorgt für Begeisterung bei den Eltern. Die nämlich müssen es im Alltag ertragen, wenn stundenlang Trommelwirbel aus dem Kinderzimmer zu hören ist oder der bellende und krabbelnde Hund im Wohnzimmer oder im Esszimmer seine unermüdlichen Runden dreht. Manchmal ist es aber schlichtweg so, dass Eltern ihrem Kind einen Wunsch schon seit einer Weile abschlagen, weil sie sich das Geschenk schlichtweg nicht leisten können. Junge Familien müssen in der Regel mit ihren Finanzen sehr genau haushalten. Dann gleicht es – wenn auch mit Sicherheit nicht beabsichtigt – wenn die Großeltern plötzlich genau mit diesem Geschenk vor der Tür stehen. Ist darüber aber im Vorfeld gesprochen worden, dann steht ungetrübter Freude natürlich nichts im Weg. 
Ein Tipp, wenn es um Geburtstagsgeschenke geht, ist mir an dieser Stelle aus persönlich gemachter Erfahrung zu einem Geburtstag meines Sohnes sehr wichtig! Schenken Sie auch den „Nicht-Geburtstags-Geschwistern“ eine Kleinigkeit. Es schmerzt und ist für kleine Kinder schlichtweg überhaupt nicht zu verstehen, wenn sie scheinbar nicht wertvoll genug sind, auch mit einer kleinen Aufmerksamkeit von den geliebten Großeltern (oder auch der Tante, dem Onkel) bedacht zu werden. 

10. In vollen Zügen genießen

Mein letzter Tipp für alle Großeltern, alle Omas und Opas, Großis, Omis und Opis oder wie auch immer die Enkelkinder euch nennen: Genießen wir die Zeit die uns geschenkt wird mit unseren Enkelkindern! Sie sind neben unseren Kindern der Garant dafür, dass ein Stück von uns auch dann noch diese wundervolle Erde bevölkert, wenn wir längst nicht mehr da sind. In ihnen leben wir weiter.  Die Kleinen sind geboren aus der Liebe, die wir an unsere Kinder weitergegeben haben. Im Vertrauen darauf, unsere Kinder zu verantwortungsvollen und liebenden Menschen erzogen zu haben können wir auch darauf vertrauen, unsere Enkelkinder zu ganz wundervollen Menschen heranwachsen zu sehen. Mit all ihrer Unvollkommenheit und all ihren Fehlern – die gehören nun einmal dazu. Wir dürfen stolz sein – auf unsere Kinder und ihre neue kleine Familie in der auch wir unseren Platz haben dürfen.

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10 Tipps - bei zerbrochenen Freundschaften aufgrund von Nachwuchs

10_Tipps_16-07

1. Deutet die Ablehnung nicht als Neid

Wenn ihr in der Freundschaft der Teil seid, der Nachwuchs bekommen hat, dann deutet die Ablehnung eurer Freundin oder eures Freundes nicht als Neid. Wahrscheinlich ist sie oder er einfach nur traurig, dass ihr nicht mehr so viel Zeit habt wie früher.

 

2. Deutet die Ablehnung nicht als „ersetzt werden“

Wenn ihr in der Freundschaft der Teil seid, der keinen Nachwuchs bekommen hat, dann deutet die Ablehnung eurer Freundin oder eures Freundes nicht so, dass ihr ersetzt worden seid. Ein kleines Kind wird niemals die Rolle einer Freundin oder eines Freundes übernehmen können.

 

3. Redet miteinander

Lasst nicht einfach den Kontakt einschlafen, sondern redet miteinander. Sprecht darüber, was euch an der jetzigen Situation stört und geht nicht einfach davon aus, dass der andere es selbst merkt. Keiner von euch kann Gedanken lesen.

 

4. Sucht die Fehler auf beiden Seiten

Versucht nicht eingleisig auf eurer Meinung zu beharren, sondern nehmt eure Scheuklappen ab und betrachtet das Problem auch einmal aus der jeweils anderen Perspektive. 

 

5. Arbeitet gemeinsam an einer Lösung

Wenn ihr eure Freundschaft retten wollt, dann muss nicht einer von euch etwas ändern, sondern ihr beide. Seht es als Hürde an, die ihr gemeinsam nehmen müsst und sucht zusammen nach Lösungsvorschlägen.

 

6. Versucht, euch Zeit zu nehmen

Wenn ihr die Person mit Nachwuchs seid, versucht euch trotz Kind Zeit für eure Freundschaften zu nehmen. Ihr wisst selbst, dass ihr eigentlich nicht auf sie verzichten möchtest, also müsst ihr auch etwas hinein investieren. 

 

7. Versucht, den neuen Menschen im Leben der Freundin/des Freundes zu akzeptieren

Wenn ihr die Person seid, dessen Freundin oder Freund Nachwuchs bekommen hat, dann merkt euch eines: Ihr seid nicht ersetzt worden. Das Kind ist jetzt zusätzlich in das Leben eures Freundes/eurer Freundin getreten, versucht es zu akzeptieren und euch darüber zu freuen, vielleicht knnt ihr dem Kind ja sogar etwas abgewinnen.

 

8. Gebt euch Zeit

Falls ihr merkt, dass eine Problemlösung schwierig zu sein scheint, dann gebt euch die Zeit, die ihr braucht. Und wenn das heißt, dass ihr euch vorrübergehend nicht mehr sehen werdet, dann ist das auch okay.

 

9. Wartet bis auch der oder die andere Nachwuchs bekommen

Viele solcher zerbrochener Freundschaften können leicht wieder gekittet werden, wenn auch der Andere Nachwuchs erwartet. 

 

10. Akzeptiert die Trennung

Falls absolut nichts mehr hilft und ihr keinen Weg findet, euch wieder aufeinander zuzubewegen, dann müsst ihr die Trennung akzeptieren. Manchmal im Leben trennen sich Wege, weil etwas nicht gepasst hat. Vielleicht ist das bei euch so ein Fall.

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10 Mütter im Interview - Was würdet ihr beim nächsten Kind anders machen?

COLOURBOX4253323"Ich würde bei einem weiteren Kind vieles einfacher gestalten, alles ruhiger angehen und nicht bei jedem Mucks vom Kind gleich springen." (Sylvia S.)

 

"Ich würde versuchen noch ruhiger an die Sache ran zu gehen. Obwohl ich beim zweiten Mal schon deutlich gelassener war." (Caro K.)

 

"Bis jetzt Nichts..." (Seyda A.)

 

"Entspannter sein, nicht zuviel Erwarten. Sich und das Kind nicht zu sehr unter Druck setzen." (Janine B.)

 

"Nichts. Nach drei Kindern weiß man Bescheid. Nach dem Ersten habe ich mir allerdings geschworen, dass ich beim Zweiten gelassener bin. Beim Dritten war ich es dann..." (Angie H.)

 

"Im Grunde genommen nichts. Auf das eigene Gefühl verlassen." (Jana G.)

 

"Nichts." (Janine A.)

 

"Bis jetzt Nichts. So wie es zur Zeit und bis jetzt läuft ist es gut." (Julia B.)

 

"Nichts." (Anne W.)

 

"Oh, so einiges... Weniger kaufen, denn man braucht so vieles nicht. Bewusster Zeit nehmen, denn die Zeit rennt so schnell. Stoffwindeln ausprobieren, das hab ich mich nämlich bisher nicht getraut." (Ashley V.)

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10 Mütter im Interview - Wie stand/steht es um die Frage nach einem weiteren Kind?

18d93b5570da14518f48c51db579cf2d20a88164ef567aeb9fcf320e0e653693"Das kam bereits 22 Monate später." (Janine A.)

 

"Zwei Kinder wollten wir schon immer. Aber ein Drittes ist auf keinen Fall ausgeschlossen!" (Jana G.)

 

"Zur Zeit hätten wir gerne noch ein Kind, aber erst in ein paar Jahren, wenn der Kleine aus den gröbsten raus ist." (Julia B.)

 

"Ich habe jetzt drei Kinder und bin alleinerziehend, aber wenn ich den richtigen Partner dazu treffe dann sage ich: Warum nicht noch ein Kind?!" (Angie H.)

 

"Die war schnell geklärt, wir waren uns schon vor dem ersten Kind einig, dass es zwei werden. 20 Monate nach unserem ersten Kind waren wir dann zu viert." (Ashley V.)

 

"Definitiv JA! Aber zur richtigen Zeit. Jetzt noch nicht."  (Seyda A.)

 

"Ich hab immer gesagt wenn die Schwangerschaft und Geburt super verläuft dann gerne noch ein Zweites, momentan reicht uns erst mal der kleine Wirbelwind vollkommen. Mal sehen wie es sich evtl. in den nächsten Wochen/Monaten/Jahren entwickelt." (Janine B.)

 

"Im Moment sage ich Nein, aber nur weil ich Angst davor habe noch mal all das durchstehen zu müssen. Wir haben unser gesundes Wunder in unseren Armen und das "reicht" mir im Moment... Mein Mann würde gern noch eines bekommen, also ist die Familienplanung sicher noch nicht komplett abgeschlossen, darüber geredet und diskutiert wird sicher noch ein paar Mal. Aber das hat noch Zeit. Erstmal genießen wir jetzt die Zeit mit unserem kleinen Schatz."  (Anne W.)

 

"Also ein zweites Kind wollten mein Mann und ich immer. Nur die Frage nach einem Dritten ist noch offen. Mal Ja, mal Nein." (Sylvia S.)

 

"Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen, auch wenn wir mit unseren beiden Mädels schon sehr, sehr glücklich sind." (Caro K.)

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