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10 Tipps - um Wehen zu fördern

10_Tipps_Dienstag_VorlageDie letzten Wochen/Tage einer Schwangerschaft sind die kräftezehrendsten, das wissen auch wir... Viele Schwangere wünschen sich daher, gerade dann wenn es über den Entbindungstermin geht ein paar Kniffe und Tricks um die Geburt schneller herbeizuführen.

 

Doch vorab: Alle unsere Tipps können nur funktionieren wenn das Baby bereit für die Geburt ist und selbst dann können wir keine Garantie auf die erfolgreiche Wirkung geben.

Wir haben hier 10 Tipps zum "Ansporn" für euch.

1. Das "heiße" Bad


Wenn ihr die Möglichkeit einer Badewanne habt und euer Kreislauf noch fit genug ist, kann auf diese Weise Wehen ausgelöst werden. Macht das aber besser nicht wenn ihr allein Zuhause seid, denn der Kreislauf ist am Schluss der Schwangerschaft nicht mehr ganz so fit und es ist auch nicht mehr so einfach alleine aus der rutschigen Wanne zu steigen. Macht das Wasser nicht zu heiß, auch Badezusätze sind, bei noch geschlossenem Muttermund gerne erlaubt. Generell ist diese Methode eher unbedenklich, kann entspannend wirken und ein schnelles Ergebnis hervorrufen.

2. Massage


Diese Methode eignet sich am besten nach Methode 1, dem warmen Bad, denn so kann das Öl besser einziehen.
Ein bekanntes Rezept ist hierfür: 10ml Mandelöl mit jeweils zwei Teelöffeln Nelkenöl, Zimtöl, Eisenwurzöl und Ingweröl. Alles vermischt ergibt dies eine wohlriechende Massagebasis, welche sanft auf deinem Bauch einmassiert werden kann. Übt hier nicht zu viel Druck aus, nur so viel dass es für euch angenehm ist und ihr euch gut entspannen könnt. 
Nelken, Zimt, Ingwer und Eisenwurz sind bekannt für ihre Stimulationswirkung auf die Muskulatur und wirken daher wehenfördernd. Diese Methode ist nicht bedenklich und trägt auch noch zur Entspannung in den eh schon stressigen Tagen bei.

3. Heublumensitzbad


Neben dem eben erwähnten heißen Bad ist auch ein Sitzbad über Heublumenextrakt ein sehr hilfreiches und angenehmes Mittel. Ein bis zweimal die Woche kann man den in der Apotheke gekauften Zusatz anwenden. Wie folgt könnt ihr dabei vorgehen: Sucht euch entweder eine Schüssel die ihr in die Toilette stellen könnt oder nutzt ein Bidet und füllt dieses mit heißem, kochenden Wasser sowie einer Kappe vom Heublumenextrakt. Setzt euch nun für 10 Minuten darüber, nicht hinein! Hier besteht sonst Verbrühungsgefahr! Sollte es euch unangenehm sein oder zu heiß werden, brecht den Vorgang kurzzeitig ab und wartet ein paar Minuten bis das Wasser sich ein wenig abgekühlt hat.

Diese Methode hat gleich 2 Vorteile: Zum einen wird der Beckenboden durch ein Heublumenbad gelockert, was wiederum Wehen fördern kann, zum anderen kann man den Damm dadurch auf die Geburt vorbereiten. 

4. Brustwarzenstimulation


Diese weitere Methode kann gut und gerne zusammen mit dem Partner eingesetzt werden. Bei der Stimulation der Brustwarze wird das Wehenhormon Oxytocin freigesetzt, allerdings nur bei längerer Stimulation durch Massage.
Aber Achtung! Wenn die Gebärmutter bereit ist, setzen die Wehen normalerweise innerhalb einer Stunde ein. 

5. Sex


Ja, knallhart ausgesprochen. (Die Redaktion lacht sich grade wie 13 jährige kaputt über den Zusammenhang von Sex und knallhart, bitte entschuldigt dies...)

Zurück zum Thema: Auch Geschlechtsverkehr kann rund um den Geburtstermin Wehen auslösen. Denn, das Wehenhormon Oxytocin wird durch sexuelle Erregung hervorgerufen. Dazu kommt noch, dass Sperma Prostaglandine, das sind Gewebehormone, enthält. Gleiche Hormone werden auch bei der medikamentösen Einleitung verwendet. Diese machen den Muttermund weich und helfen dem Gebärmutterhals dabei, sich zu verlängern. Weiterhin kann auch der Orgasmus der Frau förderlich sein, denn dabei zieht sich die Gebärmutter zusammen und kann Wehentätigkeit auslösen.

 

6. nicht zu viel Faulenzen


Zwar sollten anstrengende Arbeiten und Tätigkeiten vor der Geburt vermieden werden - man braucht die Kräfte noch früh genug - jedoch leichte körperliche Aktivitäten können Wehen fördern. Spazieren gehen ist z.B. eine davon. Das Baby rutscht dadurch tiefer ins Becken und drückt dabei immer wieder auf den Gebärmutterhals. Auch kreisende Bewegungen auf dem Gymnastikball oder ein Bauchtanzkurz machen sich gut in dieser Situation. Treppensteigen, wie es allgemein verrufen ist, zählt allerdings nicht zu leichten Aktivitäten und zehrt wertvolle Kräfte die bei der Geburt noch benötigt werden, verzichtet darauf also lieber.

7. Alternative Methoden


Schon mal etwas von Akupunktur gehört? Oder vielleicht von einer Fussreflexzonenmassage? Hilfreich kann auch Homöopathie sein. Lasst diese Methoden jedoch nur und ausschliesslich von erfahrenen Personen durchführen! Wo genau es solche Alternativangebote bei euch gibt, wer diese anbietet oder ausführen kann bringt ihr am besten durch Suchmaschinen in Erfahrung. Auch wer an solche Mittel nicht "glaubt": ausprobieren schadet nicht.

8. Tee trinken


Verschiedene wehenfördernde Tees gibt es beispielsweise in der Apotheke, aber auch selbst machen ist möglich. Wir haben hier ein Rezept für euch:
1 Stange Zimt, 10 Gewürznelken, 1 kleine Ingwerwurzel und 1 EL Eisenkraut vermischen und mit 1 L kochendem Wasser übergießen. Lasst den Tee anschließend circa 10 Minuten ziehen und trinkt diesen lauwarm über den ganzen Tag verteilt in kleinen Schlucken. Ein weiterer, hilfreicher Tee ist auch der Himbeerblättertee, von dem bis zu 3 bis 4 Tassen am Tag getrunken werden können. Diesem wird nachgesagt er mache den Muttermund weich und lockere die Muskulatur der Gebärmutter.

9. Entspannung


Das klingt jetzt vielleicht in manchen Ohren wie Hohn, denn wie soll man sich denn jetzt noch entspannen, aber genau das ist eben wichtig. Stress ist ein fast garantierter Blocker für Wehen! Wer sich also mal zurück lehnt, die Füße hochlegt, die Gedanken sortiert und sich nicht mehr unter Druck setzt, der hat eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit um Wehen zu bekommen. Das Stresshormon Cortisol ist auch nicht gut für euer Baby, versucht euch daher wirklich zu entspannen, soweit noch irgendwie möglich...

10. Wehencocktails, Nelkentampons, Rizinusöl, Abführmittel, Alkohol...


Bitte lasst die Finger davon! Wehencocktails, Nelkentampons und Rizinusöl sollten wenn überhaupt nur von und mit einer Hebamme angewandt werden, NIEMALS alleine und in Eigenregie! Sprecht das in jedem Falle mit eurer Hebamme oder dem Frauenarzt ab. 
Und zum Thema Alkohol... Jeder von uns weiß ja eigentlich dass man auf Alkohol in der Schwangerschaft zu 100% verzichten sollte, macht es daher bitte auch nicht aus Verzweiflung weil die Geburt noch nicht startet, keiner von euch möchte vermutlich vernebelt die Geburt seines Kindes erleben, außerdem kann dies zu Komplikationen bei einer Anästhesie oder einer PDA führen. Somit - Finger weg!

Alles in allem bleibt jedoch die Frage: Ist es wirklich notwendig Wehen auszulösen? Euer Baby wird noch früh genug groß, um so länger es also bei euch im Bauch bleibt, desto später wird es auch 18 Jahre alt ;) Denkt mal drüber nach...

Wir wünschen euch alles Gute bei eurer anstehenden Geburt!

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10 Dinge, die man machen sollte, bevor ein Kind geboren wird

 

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1. Ein letzter Partyabend

 

Auch, wenn der Babybauch schon groß ist: Kauft Euch Konzerttickets Eurer Lieblingsband, gebt eine kleine Hausparty oder genießt einen vorerst letzten Kino-Marathon. Nach der Geburt sind solche ausgelassenen (und vor allem) lauten Abende erstmal rar.

 

2. Ein Abend zu Zweit

 

Es ist okay, wenn Ihr keine Lust habt, Partyqueen zu spielen. Gönnt Euch aber nochmal einen Abend zu zweit, bevor ihr bald zu dritt seid. Statt bequemer Jogginghose macht euch schön und betreibt nochmal richtig Aufwand – wie beim ersten Date.

 

3. Bett, Bett, Bett

 

Schlaft Euch nochmal richtig aus, genieße die idyllische Ruhe in Eurem Bett und nehmt diese Oase nochmal als entspannten Rückzugsort wahr. Bald werdet Ihr Euch nach den weichen Laken und den flauschigen Kissen sehnen.

 

4. Alleine sein

 

Ja, richtig gehört. Reserviert Euch einen Tag beim Friseur, bei der Massage und gehe danach richtig schön Essen. Auch, wenn es Euch vielleicht komisch vorkommt – genießt einen Tag ganz für Euch allein. Bald wird es Euch nur noch im Doppelpack geben.

 

5. Babybauchfotos

 

Zugegeben – die bisher genannten Punkte wirst du vielleicht irgendwann (in fernerer Zukunft) wieder erleben dürfen. Den Babybauch gibt es nur jetzt. Trommelt ein paar Freunde zusammen und macht ein Babybauchshooting, sodass Ihr Euch auch – wenn dein Liebling immer schneller immer größer wird – daran erfreuen könnt.

 

6. Sex

 

Vielleicht steht Euch nicht immer der Sinn danach, dennoch solltet Ihr in Sachen Sex noch hamstern, was das Zeug hält. Bald schon werdet Ihr Euch danach sehnen und den Terminkalender nach ein, zwei ruhigen Stunden absuchen.

 

7. Kurztrips wagen

 

Bucht ganz spontan ein Wochenende zu zweit und reist. Demnächst wird sich Euer Urlaub nicht mehr darum drehen, welches Restaurant Ihr besucht und wo ihr am Strand entspannt, sondern wann Eurer Baby den Mittagschlaf halten kann und wo zum Teufel das nächste WC zum Windeln wechseln ist.

 

8. Umziehen

 

Eure Küche ist eigentlich zu klein, das Wohnzimmer schier ungeräumig und vom Bad braucht Ihr gar nicht erst anfangen? Zieht um. So schnell es geht. Sofort. Und vermeidet damit einen potentiellen Horrorumzug mit einem gestressten Neugeborenen und seinen noch mehr gestressten Eltern.

 

9. Ordnung muss sein

 

Eigentlich braucht Ihr vieles nicht mehr. Der Schrank mit der Deko quillt über, Euer Klamottenschrank könnte auch mal wieder ausgemistet werden und der Keller wird sowieso schon seit Jahren konsequent totgeschwiegen? Räumt jetzt auf. Es wird nicht nur ein befreiendes Gefühl sein, sondern Ihr werdet es euch später selbst danken, wenn Windeln, Tonnen an Spielzeug und babyfeindliche Möbel einen neuen Platz brauchen.

 

10. Entspann Dich Mal

 

In nächster Zeit werdet Ihr nie wieder so entspannt sein. Genießt die Zeit vor der Geburt, in der Ihr noch nicht zur Nachteule. Das Wichtigste ist: Freut Euch auf Euren neuen Familienzuwachs.

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