Blog


Veröffentlicht am von

Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_Geburtsbericht_VorlageMit gemischten Gefühlen machten wir uns nach dem letzten Frühstück zu zweit auf den Weg ins Krankenhaus. Ich kann gar nicht richtig in Worte fassen, welches Gefühl sich in den Vordergrund drängte. 

Die Erleichterung, wegen der Einweisung ins Krankenhaus zur Einleitung, der Aufregung wann es denn so weit sein würde oder wegen der Vorfreude zu wissen, dass man bald zu dritt sein wird und sein ganz persönliches Wunder in den Armen halten darf. 

Im Krankenhaus angekommen wurden wir über die genauen Abläufe der anstehenden Einleitung genau informiert. Man teilte uns auch mit, dass sich eine Einleitung auch über mehrere Tage hinziehen kann und man schnell frustriert ist, weil sich quasi nichts tut. 

Da der Befund bei der Untersuchung jedoch „Muttermund leicht geöffnet“ lautete, war die Hoffnung recht groß, dass es mit der Geburt bald losgehen würde. Man muss dazu sagen, dass ich wegen der Wassereinlagerungen noch vor dem eigentlichen Entbindungstermin, in der 39. Woche, ins Krankenhaus eingewiesen wurde. 

Der Tagesablauf war immer der gleiche. Mehrmals am Tag CTG, frische Luft und ein wenig Bewegung. Ab und an der ein oder andere Zwischensnack, den mir mein Mann mitbrachte.

Nach drei Tagen des Wartens, tat sich nach wie vor nichts. Wir beschlossen, im Gespräch mit der mich betreuenden Ärztin einen gemeinsamen Plan zu vereinbaren, wie es jetzt weitergehen sollte.

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass es bereits der 21.12. war und niemand gerne über die Weihnachtstage im Krankenhaus liegt. 

Um nicht ganz alleine warten zu müssen, bis das Gespräch stattfand, bekam ich überraschend Besuch von meiner Mama. Da es bereits 17:30 Uhr war und das nächste CTG anstand, begleitete sie mich in den Kreissaal. An diesem Abend lag ich länger am CTG als die anderen Male. Schon den ganzen Tag war es verdächtig ruhig im Bauch. Das war sehr ungewöhnlich, denn ich hatte einen mehr als lebhaften Bauchbewohner. Die Hebammen versicherten mir, dass sich mein kleiner Schatz auf die Geburt vorbereitet und das es normal sei, wenn es dann etwas ruhiger wird im Bauch. Das CTG zeigte immer wieder abfallende Herztöne für einen kurzen Zeitraum. 

Während wir gemeinsam auf meinen Mann warteten, kam die Ärztin um das weitere Vorgehen zu besprechen. Ich bat sie, in 20 Minuten nochmals zu kommen, da dann auch mein Mann da sein würde. 

Zum Glück war das kein Problem und sie verließ das Zimmer. Ungefähr 10 Minuten später kam sie wieder, erklärte ich, ich solle meinen Mann anrufen, wenn er bei der Geburt seines Kindes dabei sein wolle, weil sie jetzt direkt einen Kaiserschnitt machen müssen.

Völlig geschockt und unerwartet traf mich diese Information. Es überrannte mich einfach total. Schnell nahm ich mein Handy und bei meinem Mann anzurufen. Als ich seine Stimme hörte, flossen nur noch die Tränen und meine Mama übernahm alles Weitere für mich.

Ich bekam den Aufklärungsbogen zum Unterschreiben und diese schicke OP-Kleidung. Alles ging einfach an mir vorbei, so geschockt war ich. Mein Mann kam auch in der Zwischenzeit und hielt einfach nur meine Hand. Wohl wissend, dass ich genau das brauchte. Auch er bekam einen Bogen den er unterschreiben musste. Übertrieben gesagt stimmte er zu, im Falle einer Ohnmacht erst nach der OP vom Boden aufgelesen zu werden.

Im OP bekam ich noch die Spinalanästhesie. Leider musste der Arzt drei Mal stechen, bis der Schlauch richtig lag. Bis dahin war ich dann wirklich völlig fertig. Als es dann losging, war auch mein Mann wieder an meinem Kopf, wie man das aus Filmen kennt. Zwischen meiner Unterschrift und der Geburt vergingen genau 40 Minuten. Zwischen der Nachricht, dass unser Kind auf der Welt sei und dem ersten Schrei, verging eine Ewigkeit. Weil das Fruchtwasser schon grün und unser kleiner Engel leichte Anpassungsschwierigkeiten hatte, wurde er direkt auf die Intensivstation gebracht. Ein weiterer Schock für mich. Ohne lange zu überlegen, schickte ich meinen Mann direkt hinterher. 

Dann lag ich da auf diesem OP Tisch und wurde „aufgeräumt“. Immer im Hinterkopf, wie es meinem Kind wohl geht, wann ich es endlich sehen kann und viele weitere Fragen, die in meinem Kopf umher schwirrten. Als ich versorgt und endlich im Aufwachraum des Kreissaals lag, fragte ich sofort nach meinem Mann. Dieser kam nach ein paar Minuten und zeigte mir stolz die ersten Bilder und Videos von unserem kleinen Engel. 

Dank der Narkose konnte ich bald einschlafen und wartete am nächsten Tag ungeduldig, bis mein Mann endlich ins Krankenhaus kam, um mit mir auf die Intensivstation zu fahren.

Der unbedingte Wille mein Kind zu sehen, ließ mich fast die brennenden Schmerzen an der OP Narbe vergessen. 

Es war unbeschreiblich. Es gibt kein Wort um zu beschreiben, wie glücklich ich war, als ich mein Kind zum ersten Mal im Arm hielt. Es ganz fest an mich drückte, küsste und dabei einiges an Freudentränen vergoss. Diesen wundervollen und magischen Augenblick werde ich nie vergessen.

Nach drei Tagen durften wir beide nach Hause. Ganz heimlich schlich sich mein Bruder aus dem Haus, um uns beide zusammen mit meinem Mann abzuholen. Wer jetzt mitgerechnet hat, weiß, dass dieser Donnerstag an dem wir nach Hause gefahren sind, kein ganz normaler Donnerstag war. 

Es war Heilig Abend. 

Das war wohl das Beste Weihnachtsgeschenk, was je unter unserem Baum lag. Es ist unsere ganz persönliche Weihnachtsgeschichte, bei der ich immer wieder Tränen in die Augen bekomme, wenn ich daran denke oder es erzähle. 

 

Ann-Sophie

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

05_Freitag_Briefe_amK_04-10-2019Hallo mein Schatz, 

Kaum warst du auf der Welt, habe ich mir auch schon Gedanken darum gemacht, dass ich dich irgendwann leider verlassen muss. Ich hoffe wir werden noch viele Jahre zusammen haben, aber leider weiß man nie wie das Leben so spielt. Wie du weißt habe ich meine Mama sehr früh verloren und ich wünschte ich hätte ein paar Zeilen von ihr, die sie mir vor ihrem Leben geschrieben hat. Ich hatte so viele Fragen. Fragen, die mir niemand außer ihr beantworten kann. Ich möchte das Du all deine Fragen beantwortet bekommst, dass du weißt das du alles bist, was ich jemals wollte und ich immer wieder dieselben Entscheidungen treffen würde. Offene Fragen können einen quälen, aus diesem Grund hatte ich mir vorgenommen, dir jeden Tag einen Brief zu schreiben, welcher hoffentlich jede Frage zu deiner Kindheit beantwortet. Schnell wurde mir klar das, dass kaum möglich sein wird. Somit habe ich mich dazu entschieden, dir zumindest das Wichtigste zu sagen: „Jeder Sekunde meines Lebens habe ich dich mehr geliebt als alles andere auf der Welt. Ich bin so stolz wie eine Mutter auf ihr Kind nur sein kann. Bitte mache  immer das, was dich glücklich macht, nicht das was andere von dir erwarten. Sei du selbst, denn so bist du perfekt. Jede Hürde in deinem Leben, sollst du nehmen egal wie hoch sie ist, denn du kannst alles schaffen. Es gab keine Minute in der ich je an dir gezweifelt habe.

Es gibt so viele schöne Momente, welche ich dir erzählen könnte, so unfassbar viele. Dafür reicht aber kein Block mit Papier aus. 

Das erste Mal, als du mich richtig fest gedrückt hast, war der allerschönste Moment für mich, dass erste Lächeln und das erste Lachen - werde ich nie vergessen. In so kurzer Zeit kamen so viele neue Erfahrungen in mein, und vor allem in deinem Leben vor. 

Wenn du Erwachsen bist und selbst mal Papa wirst, falls du das möchtest, wirst du dich fragen: „Wann bin ich eigentlich zum ersten Mal gelaufen? Wann habe ich alleine gesessen?“ Fragen die ich dir unter Umständen nicht mehr beantworten kann. Aus diesem Grund gebe ich dir hier die Antworten darauf. Mein Schatz, du bist mit 9 Monaten das erste mal freihändig gelaufen, gesessen hast du mit 6 Monaten und gekrabbelt bist du eigentlich gar nicht.

Du bist auch schon mit 2 Jahren und 3 Monaten aufs Töpfchen gegangen und das alles hast du getan, weil du es wolltest. Du warst vom ersten Tag an ein richtiger Kämpfer und immer an der Front mit dabei. Jede Kleinigkeit die du gelernt hast, hat mich so unfassbar stolz gemacht, dass kannst du dir nicht vorstellen!  Ebenso war ich stolz darauf, dass du wusstest was du willst.  Du hast schon mit 2 Jahren versucht deinen Kopf durchzusetzen mit allen Mitteln. Dein starker Charakter hieß für mich, starke Nerven zu bewahren. Wenn du deinen Willen nicht bekommen hast, hast du dich auf dem Boden geworfen und gestrampelt und geschrien - es war richtig Bühnenreif  und ich wusste nicht was ich tun soll. Obwohl es nicht immer leicht war, denke ich gerne an jede einzelne Sekunde zurück. Die Zeit vergeht so schnell und ist so wertvoll jeder Moment ist mehr wert als es Geld auf der Erde gibt. Mein Kind, bitte denke daran egal wie hektisch der Alltag sein mag, vergiss niemals die Momente zu genießen, glücklich zu sein auch wenn dafür andere Dinge mal liegen bleiben. Die Zeit mit deinen Lieben wirst du nie zurückbekommen, die Wohnung jedoch ist auch noch morgen unordentlich. Ich habe immer versucht dir die wichtigen Werte im Leben zu vermitteln, Dankbarkeit , Respekt und Hilfsbereitschaft, das sind im Leben die wichtigsten. Denk  immer daran das ohne diese Grundlagen ein Zusammenleben nicht funktionieren kann. Ich habe dir bei deiner Geburt versprochen, dass ich immer deine Hand halten werde solange du es möchtest, du sollst wissen das du immer ein zu Hause hast, in dem du willkommen bist. Selbst wenn es mich nicht mehr geben sollte, wird es viele Menschen geben, die dich lieben. Dein Papa würde alles für dich geben, ebenso der Rest der Familie. Ich möchte, dass du nie vergisst, dass Familie das wichtigste ist - diese Menschen werden immer da sein, um dich aufzufangen wenn du mal fällst und zögern auch nicht dich zu schubsen, wenn es mal nötig ist. 

Ich hoffe, dass ich dich lange begleiten darf, sehen darf wie du groß wirst und deine eigene Familie gründest oder einen anderen Weg gehst, den du dir wünscht. Wenn du glücklich bist, bin ich es auch. 

Wie sagt man so schön, wenn man erfährt, dass man schwanger ist, trägt man sein Kind unter dem Herzen und nach der Entbindung an der Hand, irgendwann wollen die Kinder die Hand der Mutter nicht mehr und werden flügge, aber meine Hand wird immer da sein um dir das zu geben was du brauchst. Ich hoffe wenn du zurück blickst, blickst du auf schöne Momente. Da wäre zum Beispiel der Tag im Safariland, kaum 2 Jahre alt, aber du musstest auf die Achterbahn! Du hast dich so sehr gefreut und gequietscht. Das Wasser konnte dir auch keine Angst einjagen, Schwimmflügel an und eine Arschbombe ins Becken. Für dich gab es immer nur, höher, schneller weiter! Du kleiner Wirbelwind auf zwei Beinen hast mich zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht. Ohne dich hätte ich vergessen, wie schön das Leben ist. Du hast mich gelehrt die Welt aus einem anderen Winkel zu betrachten. Du hast mich daran erinnert, dass eine Pfütze nicht nur dreckiges Wasser ist, sondern ein Paradies zum planschen und springen und das selbst eine Pusteblume ein Wunder der Natur ist. 

Ich konnte nie verstehen, wenn andere Mütter sagten, dass die Liebe zwischen Mutter und Sohn etwas ganz besonderes ist. Ich dachte immer das alle übertreiben, doch ich muss gestehen das ich mich getäuscht habe. Die Liebe zu dir ist nicht in Worte zu fassen, dir mein Kind wünsche ich, dass du es irgendwann einmal selbst erleben darfst. 

Du hast mir so viel gegeben und soviel geschenkt nur mit der Tatsache, das es dich gibt!  Darum kann ich nicht viel sagen außer: danke! 

Danke, dass du mein Kind bist. Danke, dass du mein Leben lebenswert gemacht hast. Danke für jeden einzelnen Moment mit dir und vor allem Danke, dass es für dich ok war, dass ich nicht immer perfekt war, nicht immer die beste Mutter - egal was ich tat, ich tat es um dich glücklich zu machen. Ich wollte immer nur dein bestes, eine schöne Kindheit und eine blühende Zukunft. Danke, dass du mich geliebt hast, auch wenn ich mal unfair war. Manchmal habe ich dich nicht verstanden, egal wie sehr ich es probiert habe, aber du hast mir immer verziehen. In deinen Augen war ich die tollste Mutter der Welt, der perfekte Mensch, der alles wusste und wenn das mal nicht der Fall war, haben wir eben geforscht. Danke, dass du meine Welt wieder bunt gemacht hast!  

Ich werde dich immer lieben, mit dem ersten Herzschlag bis über den Tod hinaus.“ 

 

Deine dich immer Liebende Mama 

 

Mandy B.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

05_Freitag_Briefe_amK_06-09Mein liebes Kind, 

Vor über 6 Jahren lernte ich Dich kennen, ich lernte es Dich zu lieben, ich lernte Dich zu verstehen auch wenn Du leise bliebst. Irgendwann nahmst Du meine Hand, du schenktest mir Vertrauen, Stück für Stück. Wir wurden ein Team, dein Papa, Du und Ich! 

Als Du größer wurdest lernten Wir uns zu streiten und vor allem uns wieder zu versöhnen. 

Für viele ist es normal solch eine Mama an der Seite zu haben, für Dich war es das nicht. Man merkte die Angst, dass ich Dich verlasse, an jedem Abend an dem ich Dich ins Bett bringen durfte, als Ich Dir Lieder sang und Geschichten vorlas. Ich wartete bis Du schliefst, hielt Deine Hand, summte leise Dein Lieblings Schlaflied und war für Dich da. 

Dann wurdest Du ein großer Bruder, dein Vertrauen, dass ich bei Dir bleibe wurde größer, ich hatte es nach 3 Jahren endlich geschafft. 

 

Nun bist Du bald 12 Jahre alt, ab und zu bin ich Dir peinlich und vor allem bin ich gemein, wenn Du aufräumen sollst. Im Streit sagst Du oft "Du hast mir nichts zu sagen, Du bist nicht meine Mutter" und bereust das sofort. Du verdrehst gern die Augen und stöhnst genervt, wenn Ich dir was sage. Klar tut das weh, aber es ist ok - es liegt am Alter und nicht an mir, das habe ich gelernt. 

Eine Mama kann niemand ersetzen, aber ich gebe mein bestes Dir eine Freundin zu sein, ein Vertrauter, ein Vorbild, der Trost an schlechten Tagen. Ich bin für Dich da, solange Du mich brauchst. 

Ich liebe Dich

Deine (fast) Mama ❤ 

 
Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Einmal ehrlich, was macht eigentlich der Papa?

 

COLOURBOX13274202

„Der Papa ist wunderbar, so wie oben schon beschrieben. Die Zeit bis wir endlich unser Wunder in unsere Arme schließen konnten war sehr schwer und holprig, er war immer da. Hat all meine (schlimmen) Stimmungsschwankungen ertragen. Und jetzt - ich würde sagen die 1. 3 Wochen hätte ich ohne ihn nicht "überstanden" und jetzt ist es ähnlich. Ich würde sagen, ich mache zwar das Meiste mit dem Kleinen, aber der Papa geht ja auch im Gegensatz zu mir arbeiten. Aber wenn er dann zu Haus ist, kann ich quasi sagen, dass ich so gut wie frei habe. Und es ist so toll zu beobachten wie die beiden sich lieben.“ (Anne W.)

 

„Arbeiten. Wenn er dann einmal zuhause ist und der Kleine nicht schon schläft, spielt er viel mit ihm und wechselt auch seine Windeln.“ (Julia B.)

 

„Der Papa arbeitet viel, trotzdem übernimmt er oft das Kochen, Einkaufen, die Kinder und und und. Er entlastet mich so gut er kann und er weiß, was ich als Mama für einen Job mache und wertschätzt diesen auch!“ (Daniela F.)

 

„Gute Frage ich glaube Papas sind in erster Linie da um Spaß zu machen. Den Ernst des Lebens müssen wir Mamas ihnen beibringen.“ (Susanne B.)

 

„Ich denke, dass es von Papa zu Papa variiert. Ich hatte Glück, denn mein Mann übernimmt alle Nachtschichten und lässt mich ausschlafen!“ (Emine A.)

 

„Der Papa ist bei uns auf jeden Fall der lustige Part, er macht die spaßigen Sachen, kann aber auch das Wickeln und Füttern übernehmen aber Hauptsächlich mache ich das natürlich.“ (Victoria M.)

 

„Alles, der Papa macht alles, manchmal natürlich mit einem Stöhnen oder genervten Blick aber er macht es dann trotzdem.“ (Janine B.)

 

„Bei uns steht der Papa für das Abendprogramm. Kind Bespassen, Kind fürs Bett richten und zu Bett bringen.“ (Verena K.)

 

„Er kümmert sich um die Maus, wenn er Zeit hat und Mama darf endlich einmal gescheit frühstücken.“ (Seyda A.)

 

„Papa ist da, er liest mir vieles von den Lippen ab und er steht mir immer bei. Es übernimmt meine Aufgaben, wenn es mir einmal schlecht geht und albern mit den Kindern.“ (Marie G.)

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Was aus eurer eigenen Kindheitserziehung habt ihr übernommen?

COLOURBOX10358865

 

„Die Kinder recht selbstständig zu erziehen. Dass sie alles immer auch selber ausprobieren sollen. Geht nicht gibst nicht.“ (Susanne B.)

 

„Da er halt wie gesagt erst 7 Monate ist kann ich dazu noch nicht viel sagen, aber ich weiß, dass ich vieles so machen werde, wie es meine Eltern bei mir gemacht haben, auch die Dinge weswegen ich sie damals verflucht habe. Z.B. Helmpflicht.“ (Anne W.)

 

„Kann ich bis jetzt schwer sagen, da er erst 4 Monate alt ist. Aber es soll später klare Regeln zur Bettgehzeit geben.“ (Julia B.)

 

„Ja alle Rituale aus meiner Kindheit habe ich übernommen und hoffe meine Kinder werden dies auch tun.“ (Marie G.)

 

„Das Kind nicht in Watte packen, Dinge ausprobieren lassen. Vertrauen ins eigene Kind ist das wichtigste.“  (Janine B.)

 

„Immer mit viel Liebe und Hingabe dem Kind gegenübertreten. Selbst in ganz jungem Alter spüren sie diese innere Ruhe.“ (Emine A.)

 

„Ich bin sehr streng erzogen worden. Viele Regeln, wenig Liebe, wenig Spielraum sich zu entfalten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich für mich nur die Erkenntnis gewonnen, es anders zu machen.“ (Verena K.)

 

„Bis jetzt noch nichts sie ist noch zu klein aber meine Maus darf definitiv wie ich viel im Matsch spielen von mir aus auch einmal Schneckenhäuser sammeln etc.“ (Seyda A.)

 

„Feste Tagesabläufe, Feste Mahlzeiten, Lieder singen und später möchte ich gern das Abendliche Kassetten hören einführen.“ (Victoria M.)

 

„Mir ist wichtig, unseren Kindern zu zeigen, dass es auch noch andere Städte und Dörfer gibt, andere Länder und andere Kulturen, und die sollen sie sich angucken und bereisen! Obwohl sie plötzlich alleine war, hat meine Mutter mich trotzdem ziehen lassen und immer gesagt, ich soll reisen und mir die Welt anschauen!“ (Daniela F.)

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Ein Produkt, welches jede Mutter brauchen wird!

preview_COLOURBOX2396664

 

„Feuchttücher und wir haben ganz viele Spucktücher gebraucht.“ (Anne W.)

 

„Milchpulver egal ob man vor hat zu Stillen oder nicht, ein Päckchen sollte man zuhause haben, weil wenn es Mit dem Stillen nicht klappt dann ist man aufgeschmissen.“ (Janine B.)

 

„Desinfektionstücher in der Handtasche.“ (Seyda A.)

 

„Einen Kinderwagen. Wir haben zwar auch eine Babytrage, aber den Kleinen dann mit seinen 6 Kilo da 2 Stunden zum Spazieren gehen drin zu tragen ist schon sehr anstrengend. Beim Kinderwagen kann man auch gut noch einkaufen gehen und muss nicht alles tragen. Und der kleine liegt bequem und kann schlafen.“ (Julia B.)

 

„Feuchttücher.“ (Susanne B.)

 

„Jede Mutter sollte einen Föhn haben, gerade in den ersten 4/5 Monaten hat sich Oskar von dem am besten beruhigen lassen.“ (Victoria M.)

 

„Windsalbe! Sie ist ideal bei einem Blähbauch.“ (Emine A.)

 

„Feuchttücher! Braucht man immer und überall mit Kindern.“ (Marie G.)

 

„Kühlpads braucht jede Mutter!“ (Daniela F.)

 

„Viele, viele Feuchttücher.“ (Verena K.)

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Was machen in euren Augen viele andere Mütter falsch?

preview_COLOURBOX3494227

 

„Viele Mütter machen sich zu viel Stress, sind selbst zu hibbelig und dadurch auch ihre Kinder. Kein Baby schläft mit 2 Wochen im eigenen Bett, ist normal, wenn sie auf eurer Brust schlafen, damit verwöhnt ihr sie nicht, sondern die brauchen das! Und ja, wenn ihr gestresst seid, ist es auch euer Baby.“ (Pia T.)

 

„Sie sperren ihre Kinder nachts weg, alleine in ihr Zimmer und da müssen sie schlafen, weil behauptet wird, dass man Kinder ansonsten zu sehr verwöhnt und diese nie selbständig werden würden.“ (Tina R.)

 

„Ich weiß nicht, was andere Mütter falsch machen...es steht mir auch nicht zu darüber zu urteilen!“ (Daniela F.)

 

„Dass sie sich viel von anderen Müttern bewerten und beeinflussen lassen. Jedes Kind ist anders, und jede Mutter ist anders. Und jede Mutter findet auch den richtigen Weg, für sich und ihr Kind. Nur weil andere es anders machen, heißt es nicht, man muss es auch so machen.“ (Monja H.)

 

„Sie machen sich oft zu wenig Gedanken darüber, was sie ihren Kindern zumuten bzw. was sich auch durch bestimmte Aussagen verändern kann!“ (Claudia A.)

 

„Ich denke ein Falsch oder Richtig gibt es nicht, jeder muss für sich entscheiden wie er die Erziehung gestaltet, was wichtig ist und wo die Prioritäten liegen. Meine Tante hat z.B. 3 Monate später ihren Sohn bekommen und klar da vergleicht man andauernd und sagt ich mach das aber so und so. Was meine Tante anders aber nicht unbedingt falsch macht ist andauernd dem Kind hinterherzulaufen. Ich finde sie sollten die Welt entdecken und das kann man als Mama auch beaufsichtigen, wenn man 10 Meter entfernt steht und nicht 5 cm.“ (Janine B.)

 

„Nicht viele Mütter aber einige sind einfach nicht herzlich. Das fehlt mir sehr in deren Erziehung. Außerdem verbringen sie nicht viel Zeit mit dem Kind, sondern eher mit dem Handy.“ (Emine A.)

 

„Ich denke als Mutter macht man nichts falsch. Man handelt aus dem Herzen heraus, instinktiv. Jede macht es vielleicht ein bisschen anders. Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden, ich kann es auch nicht mehr hören "wenn der noch länger zwischen euch schläft, bekommt ihr das nie mehr raus" so wie jeder will.“ (Anne W.)

 

„Hier bei uns auf dem Land gehen die Kids oft schon weit unter einem Jahr in den Kindergarten! Das würde ich nicht tun! Klar ist Kindergarten gut für die Kids. Aber mit 1,5 Jahren reicht dies locker noch aus. Man muss die Zwerge ja erst einmal genießen, sonst braucht man sich ja kein Kind anschaffen. Und ich finde sie sollten sich schon verständigen können und sagen was ihnen nicht passt.“ (Luisa M.)

 

„Sich an irgendwelche Richtlinien halten zu viel lesen und zu wenig auf ihr Bauchgefühl hören.“ (Victoria M.)

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Kamen eure Kinder am errechneten Geburtstermin zur Welt?

 

preview_COLOURBOX1248269

 

„Errechnet war der 15.07 unsere kleine kam am 12.07 zur Welt.“ (Noreen E.)

 

„Er kam 8 Tage früher, genau einen Tag nachdem wir uns auf einen Namen geeinigt haben, das war wahrscheinlich sein Startzeichen.“ (Victoria M.)

 

„Nein. Rafael kam 2 Wochen früher zu uns.“ (Verena K.)

 

„Durch den Kaiserschnitt kam die Kleine zwei Wochen früher zur Welt. Da es geplant war, war es keine Überraschung für uns.“ (Emine A.)

 

„Nein. Da freut man sich, dass man endlich beim errechneten Termin angekommen ist, stellt sich seelisch mental drauf ein, dass es jederzeit losgehen kann und dann lässt sich das Baby noch irre viel Zeit. Mein Sohn hat mich ganze 1,5 Wochen warten lassen, bevor er sich auf den Weg gemacht hat.“ (Nicole R.)

 

„Nö 5 Tage später.“ (Jennifer E.)

 

„Wie bereits geschrieben, nie am errechnetem Termin. 4 Tage zu spät! 6 Tage zu früh und geplant 8 Tage zu früh.“ (Marie G.)

 

„Nein, meine Kinder kamen in der 35. SSW (34+1) zur Welt und verbrachten die ersten Tage ihres Lebens auf der Intensivstation im Inkubator. Sie waren aber so fit und brauchten keinerlei Sauerstoffunterstützung. So konnten wir ganz schnell auf die Säuglingsstation wechseln. Allerdings fehlen mir viele "erste Male" mit den Kindern, was mich oft noch traurig macht. - Die erste Flasche - Das erste Bad - Die erste Person auf deren Arm sie waren - Viele erste Male die uns nicht gegönnt waren, die wir jetzt aber versuchen aufzuholen und doppelt so schön zu gestalten.“ (Lisa W.)

 

„Nein, der kleine Mann kam bei 41+3 Woche durch Einleitung.“ (Nadine K.)

 

„Nein, sie kam 19 Tage zu früh und das war einfach perfekt so!“ (Ela F.)

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Kinderfotos im Netz - Eure Meinung dazu?

 

preview_COLOURBOX1985538

 

„Nein, ich bin dagegen – die kleinen sollten selbst entscheiden ob und wie sie dem Internet in Erinnerung bleiben, denn das Internet vergisst nie. Ich halte mich strickt daran und verbiete es auch allen anderen.“ (Noreen E.)

 

„Ich habe tatsächlich Fotos auf Instagram von meinem Kleinen, allerdings finde ich das in dem Rahmen okay. Ich glaube es liegt an der Präsentation und Darstellung der Kinder, nicht so viel Raum für Phantasien Dritter zu lassen und somit den Kleinen zu schaden.“ (Verena K.)

 

„Es kommt ganz drauf an. Ist das Gesicht unkenntlich gemacht und das Baby/Kind nicht nackt, bzw. knapp bekleidet zu sehen, so denke ich, ist es akzeptabel. Allerdings habe ich kein Verständnis für Mamas, die ihre Kinder in allen Lebenslagen fotografieren und mit Gott und der Welt im www teilen. Auch Kinder haben eine Privatsphäre und die gilt es als erwachsener auch zu wahren und zu respektieren!“ (Nicole R.)

 

„Ich denke es kommt darauf an, was für Fotos es sind! Fotos auf denen sie unbekleidet zu sehen ist, oder Fotos, die ihr später garantiert peinlich sind, werden nicht gezeigt!! Ich kann aber auch sehr gut nachvollziehen, wenn jemand sein Kind gar nicht zeigen möchte.“ (Ela F.)

 

„Habe ich kein Problem mit. Im Gegenteil ich poste gerne!“ (Jennifer E.)

 

„Kinderfotos im Netz... bis zu einem gewissen Punkt ok..., wenn man aber sehr in der Öffentlichkeit steht und die Bilder öffentlich zugänglich sind, finde ich es nicht unbedingt in Ordnung. Das Kind hat auch ein Recht auf Privatsphäre.“ (Marie G.)

 

„Das muss wirklich jede Mama für sich entscheiden ich selbst würde Oskar am liebsten der ganzen Welt zeigen, das ist ja mein ganzer Stolz allerdings habe ich für mich selbst entschieden bei hochgeladenen Fotos sein Gesicht unkenntlich zu machen. Er soll selbst entscheiden ob und wo er sich im Internet zeigt.“ (Victoria M.)

 

„Fotos im Netz, ein Thema bei dem ich mit mir selbst noch nicht einig bin. Fotos ohne die Gesichter meiner Kinder veröffentliche ich auf meinem Instagram Account. Fotos mit Gesicht allerdings nicht. Das World wide Web vergisst nie. Wie würde ich reagieren, wenn alle noch über den Account meiner Eltern Fotos von mir sehen könnten. Aber die andere Seite in mir findet Instagram Feeds von Müttern und ihren Kindern wunderschön. Ich liebe es (besonders Zwillingsmamis) zu folgen und zu sehen wie sich die Kinder so entwickeln. Also Zwiespalt. Ich finde jeder sollte da seinen Weg finden und andere nicht wegen ihrer Meinung und Einstellung verurteilen.“ (Lisa W.)

 

„Ein NO GO, ich finde sowas gehört nicht ins Netz und wenn dann Bilder wo man das Gesicht nicht erkennt oder sieht.“ (Nadine K.)

 

„Warum nicht. So lange man sie nicht zu Werbezwecken benutzt, ist es meiner Meinung nach, kein Problem.“ (Emine A.)

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Mütter im Interview - Postnatale Depression - Was könnt ihr dazu sagen?

preview_COLOURBOX11368217

„Unerklärliche Heulkrämpfe, die überall und jederzeit kommen können ohne absoluten Grund - es war schlimm. Was sehr gut dagegen geholfen hat, waren Ignatia C30 Kügelchen/Globuli. Außerdem viel Zeit mit dem Baby und dem Ehemann verbringen und viel frische Luft.“ (Emine A.)

 

„Nichts, ich hatte keine Depressionen.“ (Noreen E.)

 

„Ich hatte glücklicherweise nie eine Depression. Ich war sehr emotional aber depressiv zum Glück nicht.“ (Marie G.)

 

„Ich war zwar am Anfang durch Müdigkeit erschöpft und etwas überfordert mit dem routinierten Umgang mit meinem kleinen Schatz, aber ich bin froh, dass ich so viel Support hatte, dass mir die Erfahrung der postnatalen Depression erspart blieb.“ (Verena K.)

 

„Ehrlich gesagt habe ich sowas noch nie Gehört und hab auch keine Depressionen.“ (Nadine K.)

 

„Ich selbst hatte damit zum Glück nichts zu tun., kenne aber im Bekanntenkreis schon so einige Geschichten, am Ende hat sich das bei allen die ich kenne wiedergegeben. Ich wünsch mir natürlich dennoch, dass jeder die Zeit danach hauptsächlich mit schönen Erinnerungen im Kopf behält und allen die von den Depressionen betroffen sind wünsche ich in der schweren Zeit natürlich viel Kraft und Unterstützung.“ (Victoria M.)

 

„Ist schrecklich. ich hatte keinen Antrieb raus zu gehen... Hab mich hässlich und schlecht gefühlt, Angst etwas falsch zu machen... Kam kaum hoch und hab nur noch das nötigste im Haushalt gemacht.“ (Jennifer E.)

 

„Keine Erfahrungen mitgemacht, daher kann ich dazu nicht allzu viel sagen, außer dass ich Mitleid mit den Frauen habe, die darunter leiden!“ (Nicole R.)

 

„Nicht viel, außer, dass ich sehr froh bin, dass ich nicht darunter leiden musste! Die betroffenen Frauen tun mir unendlich leid.“ (Ela F.)

 

„Postnatale Depression hatte ich nicht. Ich war viel zu Beschäftigt mit den Auswirkungen des Kaiserschnitts zurecht zu kommen und meine Kinder auf der Intensivstation zu Besuchen. Kräftezehrend? Ja, aber alle Energie die ich hatte wurde in die Kinder gesteckt, dass wir sie so schnell wie möglich mit nach Hause nehmen durften. Natürlich kamen oft die Emotionen durch. Für eine Mutter ist es alles andere als schön, seine Kinder im Inkubator, an Überwachungsmaschinen mit Magensonde und Infusionen zu sehen. Aber auch diese Zeit wurde überstanden und die negativen Gedanken wichen den schönen Momenten.“ (Lisa W.)

Gesamten Beitrag lesen