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10 Mütter im Interview - Kinder sind die perfekte Ausrede oder? Erzählt uns eure Beste!

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"Ich glaube der Kleine wird krank, ich glaube wir sollten lieber zuhause bleiben" (Monja H.)

 

„Dank Mini mussten wir nicht auf die nervige Geburtstagsfeier der bösartigen Oma meines Mannes. „Das ist noch nichts für Ihn, da kommt er ganz aus dem Rhythmus“ „So viele Leute, und die Strecke ist so weit.“ Ich glaub wir sind manchmal schlechte Menschen. Aber diese Frau hat weder mir zum Geburtstag noch meinem Sohn zur Geburt gratuliert oder ähnliches! Das haben wir nicht nötig!“ (Luisa M.)

 

„Ich hatte einmal keine Lust auf Besuch und habe dann gesagt meine Tochter wäre krank. Ich hoffe ich komme dafür nicht in die Hölle.“ (Tina R.)

 

„Bisher gibt es da noch keine, außer dass man jetzt schon einmal schneller etwas absagen kann, weil der Kleine irgendwas hat.“ (Anne W.)

 

„Als ich einmal absolut keine Lust hatte mich mit Leuten zu treffen, da hatte ich keinen Babysitter gefunden. (Ich hatte mich erst gar nicht drum gekümmert).“ (Daniela F.)

 

„Wir haben ja erst seit 22 Monaten unseren Schatz, da brauchte man noch nicht so viele Ausreden.  Aber klar, wenn man auf einem Geburtstag keine Lust mehr hat oder so dann kann man es schnell aufs Kind schieben. Gute Ausrede für seinen Shoppingwahn ist auch das Kind...das braucht immer neue Klamotten.“ (Janine B.)

 

„Die Kleine hat Bauchkrämpfe, deshalb können wir leider nicht kommen. Sorry! (Emine A.)

 

„Mein Kind ist die perfekte Ausrede, wenn ich zu spät dran bin seit ich Mama bin, war ich nicht einmal mehr pünktlich. Außerdem drücken wir uns dank Kind vor einer langweiligen Trauung (leider ein richtig schlechter Pfarrer) im Sommer und kommen erst zur Feier.“ (Pia T.)

 

„Wir hatten erst die Läuse im Haus, und sind uns noch nicht sicher, dass wir alle wieder lausfrei sind.“ (Victoria M.)

 

„Ich war auf einer Babyparty eingeladen kurz nach meiner Fehlgeburt und fühlte mich wirklich fehl am Platz. Es wollte keine Freude aufkommen. Dann rief mein Mann mich an und meinte der kleinen geht es nicht gut. Ab nachhause und siehe da es war alles gut. Er wusste wohl, dass ich mich nicht wohl fühle.“ (Noreen E.)

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10 Tipps um den richtigen Kinderarzt zu finden

 

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1. Empfehlungen einholen

Besonders wertvoll ist es, wenn man schon aus dem Bekanntenkreis oder der Familie einen Kinderarzt empfohlen bekommt. Aber auch im Krankenhaus oder bei der Landesärztekammer sind Listen der Kinderärzte in der jeweiligen Region erhältlich.

 

2. Checkliste festlegen

Besonders hilfreich bei der Suche nach dem richtigen Kinderarzt ist es, für sich selbst eine Liste anzufertigen, welche die wichtigsten, persönlichen Anforderungen und Erwartungen an den Kinderarzt festhält. So lässt sich der Kreis der infrage kommenden Ärzte eingrenzen.

 

3. Bewertungen im Internet

Im Internet gibt es zahlreiche Portale, auf welchen Eltern die Möglichkeit haben, Kinderärzte zu bewerten. Dementsprechend kann hier auch jeder die Bewertungen einsehen und sich über die Qualität des Arztes informieren.

 

4. Die Lage der Praxis

Es ist besonders wichtig, dass der Kinderarzt in der Nähe des Wohnortes liegt. So kann er im Notfall schnell erreicht werden oder auch mal für einen Hausbesuch vorbeikommen. Besonders in ländlichen Regionen ist dies ein wichtiges Entscheidungskriterium.

 

5. Öffnungszeiten und Kontakt

Je nachdem, wie flexibel man selbst ist, sind auch die Öffnungszeiten relevant, so dass auch berufstätige Eltern die Möglichkeit haben, problemlos mit ihrem Kind zu den Untersuchungen zu gehen. Viele Kinderärzte bieten auch eine telefonische Erreichbarkeit an, wenn es um Nachfragen oder einfachere Fragestellungen geht, die auch eben am Telefon besprochen werden können. Zudem kann auch die Kontaktaufnahme per E-Mail eine Zusatzoption sein.

 

6. Kompetenzen und Fachgebiete

Viele Kinderärzte sind vor allem Allgemeinmediziner. Dies ist im Normalfall auch völlig ausreichend. Jedoch gibt es auch Kinderärzte, die sich beispielsweise auf Homöopathie spezialisiert haben oder über Zusatzqualifikationen oder Fachgebiete verfügen. Dies kann für viele Mütter ein wichtiges Entscheidungskriterium sein.

 

7. Die Praxis

Die Praxis sollte hell und freundlich sein und kindgerecht eingerichtet sein. Viele Praxen verfügen zum Beispiel über eine Spielecke, um die Wartezeit zu verkürzen. Auch das Praxisteam sollte offen und freundlich sein und einen herzlichen Umgang mit den Kleinen pflegen. Selbstverständlich sollte die Arztpraxis auch sauber und gepflegt sein.

 

8. Der Kinderarzt selbst

Ob Mann oder Frau – das müssen die Eltern selbst entscheiden. Wichtig ist es, dass der Kinderarzt eine positive und ruhige Ausstrahlung hat und liebevoll mit den Kleinen umgeht. Er sollte sich Zeit nehmen für Fragen und geduldig sein. Die Sorgen der Eltern sollte er ernst nehmen und Verständnis zeigen. Eltern sollten mit einem vertrauensvollen und sicheren Gefühl zu ihrem Arzt gehen können.

 

9. Termine

Da Kinder doch meist häufiger erkranken und auch spontan ein Besuch beim Kinderarzt nötig sein kann, sollten Termine auch kurzfristig und ohne längere Wartezeiten möglich sein.

 

10. Vertrauen

Da Eltern dem Arzt das Wichtigste in ihrem Leben anvertrauen – nämlich die Gesundheit ihres Kindes – ist es natürlich besonders wichtig, dass die Vertrauensbasis zu dem Kinderarzt stimmt. Sollte man als Elternteil kein gutes Gefühl haben, hat man natürlich jederzeit die Möglichkeit, den Kinderarzt ohne Angabe von Gründen zu wechseln.

 
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10 Fragen im Interview: Mutter eines Schwerbehinderten Sohnes

 

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1. Was ändert sich im Leben, wenn ein schwerbehindertes Kind in die Familie kommt?

Zuerst einmal alles und dann auch wieder nichts. Das ist eine Frage, die sehr schwer zu beantworten ist. Man versucht natürlich die Alltags-Aktivitäten dem anzupassen, was mit einem behinderten Kind möglich ist. Gleichzeitig ist es aber meiner Meinung nach sehr wichtig, so „normal“ wie möglich zu leben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass behinderte Kinder zu viel mehr in der Lage sind, als man sich selbst manchmal eingestehen mag. 
 

2. Was ist das Beste an diesen besonderen Kindern?

Diese Frage wiederum ist ganz schnell beantwortet: Kinder mit Behinderung haben einen unglaublichen Lebenswillen, eine große Freude an allem, was um sie herum geschieht und so viel Energie, Herausforderungen zu meistern. Man muss sie nur tun lassen.

3. Was magst du gar nicht im Umgang mit der Behinderung?

Samthandschuhe und Glaskästen. Anders gesagt, ich mag es nicht, wenn Menschen mit Behinderung (das gilt auch für erwachsene Behinderte) behandelt werden wie rohe Eier. Geht auf die Menschen zu, ganz unbefangen, ganz normal. Macht keinen Bogen um sie und starrt sie nicht an als wären sie nicht von dieser Welt. Menschen mit Behinderung sind anders, ja. Aber ist das nicht jeder von uns auch? Anders als andere? 
 

4. Was würdest du dir wünschen, dass andere Eltern im Bezug darauf besser machen könnten?

Mein größter Herzenswunsch wäre, dass andere Eltern ihre „gesunden“ Kinder mit Kinder mit Behinderung unbefangen spielen lassen. Ein Handicap ist nicht ansteckend! Nehmt euch lieber ein Beispiel an euren Kindern – die wollen nämlich einfach nur Spaß haben mit anderen Kindern. 
 

5. Hast du Tipps für den Umgang mit behinderten Menschen?

Dazu habe ich ja oben schon kurz etwas gesagt. Behinderten Menschen muss man begegnen wie jedem anderen Menschen auch. Mitleid hilft nicht weiter, Ablehnung noch viel weniger. Und wer nicht sicher ist, der fragt den Betroffenen einfach. 
 

6. Was hast du schon 100x gesagt und würdest es hier gern noch mal los werden?

Menschen mit Behinderung und vor allem Kinder, die ein oder mehrere Handicaps zum Start ins Leben mitbekommen haben, sind Menschen! Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Nehmt sie wie sie sind. 

7. Haderst du manchmal mit deinem Schicksal?

Nein, gar nicht. Es ist zwar nicht immer leicht, Mutter eines behinderten Kindes zu sein, das stimmt. Aber es ist nicht so, dass ich mich – und die ganze Familie  - bemitleide. Allerdings gibt es Tage, an denen ich mich frage, warum ausgerechnet mein Kind mit einer Behinderung leben muss. Das sind die Tage, wenn weniger ich, aber mehr mein Kind, zum wiederholten Mal die Erfahrung machen muss, etwas nicht zu können. Nicht weil es nicht will, sondern weil es aufgrund seines Handicaps einfach nicht kann. Das tut manchmal sehr weh.
 

8. Was machen in deinen Augen viele Eltern mit behinderten Kindern falsch?

Sie schotten sich ab von der Gesellschaft, leben nur noch in einer sehr beschränkten Welt und nehmen oft nicht genügend Hilfe von außen an. Ein behindertes Kind zu haben heißt nämlich nicht, das Mann- und Frau-Sein, das Ehepartner-Sein und das Mensch-Sein mit der Geburt des Kindes abgeben zu müssen. Und – auch das ist wichtig: Es heißt auch nicht, dass gesunde Kinder, die es in der Familie vielleicht auch noch gibt, immer und überall hinten an stehen müssen. 
 

9. Kannst du daheim gut abschalten?

Ich nehme mir Freiräume und Zeit nur für mich. Ich sage nicht, dass das leicht ist. Dafür muss man halt auch mal „Fünfe grade sein lassen“. Und bei mir ist es auch nicht so, dass die Behinderung meines Sohnes das alles überdeckende Thema in der Familie ist. Das ist eine Frage der Einstellung: Nehme ich das Leben und die Aufgaben die es mir gestellt hat, einfach an und mache das Beste daraus oder sehe ich ein behindertes Kind in der Familie als „Strafe“ für irgendetwas und Belastung? 

10. Wie lässt sich dein Beruf mit dem Familienleben vereinbaren?

Wie bei jeder anderen Mutter auch – manchmal stoße ich an meine Grenzen. Nach wie vor liegt die Hauptlast auf den Müttern, Haushalt, Kindererziehung und Beruf zu vereinbaren. Wobei ich aber merke, dass vor allem jüngere Väter zu Hause viel mehr Unterstützung leisten als das noch vor Jahren der Fall war. Auch die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, mit oder ohne Behinderung, sind heute ja viel besser geworden.

 

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