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10 tolle Tipps, wie du dein Kind beim Putzen und Aufräumen einbeziehst

10 tolle Tipps, wie du dein Kind beim Putzen und Aufräumen einbeziehst 

Das Leben mit Kindern ist kunterbunt und chaotisch – und das spiegelt sich oft auch im Zustand der Wohnung wider. Doch leider kann man nicht immer einen Babysitter finden, und völlig aus den Augen lassen kann man die Kleinen auch nicht, um ein wenig Ordnung zu schaffe. Wie soll man also vernünftig saubermachen? Die Antwort ist ganz einfach: bezieht eure Kinder beim Putzen und Aufräumen mit ein! Hier kommen 7 Tipps inklusive Infografik, mit denen euch das super gelingt. 

Tipp 1: mit Spiel & Spaß zum Ziel!

Ganz oben auf der Tippliste steht natürlich der Spaß. Denn so von sich aus werden Kinder nicht gerade den Putzbesen schwingen. Wenn das Putzen oder Aufräumen mit Kindern wirklich funktionieren soll, dann muss euch vor allem Eines klar sein: ohne Interesse wird das nichts! Und das weckt ihr am besten, indem ihr ein Spiel aus der ganzen Sache macht. 

Man kann gemeinsam die Staubmonster bekämpfen und den Keimen den Krieg erklären oder die Fenster von „Fingertapsern“ befreien, damit man die Gegner besser erkennt … eurer Fantasie sind beinahe keine Grenzen gesetzt! Oder legt ein wenig Musik auf und macht das Schrubben zum Tanzspaß! Wichtig ist nur, dass eure Kinder auch wirklich mitmachen wollen. 

Tipp 2: das Zauberwort heißt Nachmachen!

Eine gute Art, um die Kleinen zu animieren, ist das Vormachen. Beginnt einfach mal damit, sauber zu machen und erklärt den Kindernwas ihr da gerade macht und warum das eigentlich so wichtig ist. So wollen auch die Kinder Teil davon sein, fühlen sich eingebunden, und machen oft ganz von selbst mit. 

Wer kennt das nicht, wenn sich ein Kind plötzlich den Lappen schnappt und am Boden rumwischt? Wenn die Mama oder der Papa das macht, dann will man das schließlich auch mal probieren. Nachahmung ist ein guter Weg, um die Kinder beim Putzen oder Aufräumen mitmachen zu lassen. 

Tipp 3: nicht mit Lob sparen!

Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn ihr euren Kindern Anerkennung für ihr Teilnehmen zollt, dann sind sie Teil einer wichtigen Aufgabe. Natürlich geht nicht immer alles glatt beim Putzen mit Kindern, das ist ganz klar. Schenkt euren Kindern dennoch Lob für ihren Willen und ihr Bemühen, Mama und Papa zu helfen – auch wenn sie das nicht als solches erkennen. Es ist absolut in Ordnung, wenn sie nur ein Spiel darin sehen, das ihnen selbst etwas gibt. Wichtig ist, dass sie das Gefühl haben, mit dabei zu sein

Tipp 4: das ganze muss völlig zwangfrei bleiben

Deshalb ist es auch extrem wichtig, Kinder nicht kompromisslos zum Mithelfen zu zwingen. Wenn sie mal keine Lust dazu haben oder generell absolut kein Interesse darin zeigen, dann sollte das in Ordnung sein. Zwang hat hier keinen Platz, denn zu viel Druck vertreibt den Spaß.

Tipp 5: mit System geht es leichter!

Ein System mit Kindern? Ja, hin und wieder funktioniert das ja tatsächlich – warum also nicht auch beim Aufräumen? Eine geniale Idee sind Aufräumsysteme, die ihr in jedem Möbelgeschäft bekommt. Themenboxen und Regale mit lustigen Motiven machen das Wegräumen von Spielsachen sinnvoller für Kinder. Die Legosteine kommen in den Kasten mit dem Legosymbol drauf, die Kuscheltiere in die Box mit dem Äffchen, und so weiter. So entwickeln Kinder einen gewissen Sinn für Ordnung und räumen auch von sich aus lieber ihre Sachen weg. Probiert es einfach mal aus!

Tipp 6: die richtigen Putzmittel wählen!

Damit auch alles kindersicher abläuft, könnt ihr euch diese Checkliste zu Herzen nehmen. Beim Putzen mit Kindern braucht ihr Mittel, die:

  1. am besten biologisch,
  2. nicht-chemisch,
  3. unerreichbar aufbewahrt,
  4. und leicht erkennbar sind.

Tipp 7: niemals Putzmittel zum Spaß in andere Behälter umfüllen

Wichtig: füllt eure Mittel niemals in andere Behälter um! Unfälle sind hier keine Seltenheit. Tipp: informiert euch am besten online über Umweltsiegel bei Putzmittel.

Tipp 8: regelmäßiger Hygiene-Check! 

Kinderspielzeug tendiert dazu, nicht allzu lange sauber und krümelfrei zu bleiben. Damit Keime keine Chance haben, solltet ihr euch um eine regelmäßige Reinigung bemühen. Plastik-Spielzeug wird am besten in der Spül- oder Waschmaschine bei maximal 30 Grad sauber. Lasst alles gut trocknen, bevor ihr die Kleinen wieder ranlasst. 

Tipp 9: regelmäßige Funktionschecks einbauen

Kontrolliert außerdem, ob noch alles funktionstüchtig ist, um Gefahrenpotenzial zu vermeiden. Wichtig auch: keine Chemikalien dazugeben! Wenn ihr Holzspielzeug reinigt, müsst ihr besonders vorsichtig sein, denn da kann Einiges schiefgehen. 

Tipp 10: Flexibilität muss sein!

Bei allen Plänen, die ihr euch vornehmt, solltet ihr eines nicht vergessen: Flexibilität! Denn es läuft ja sowieso nichts genau nach Plan – wir haben es schließlich mit der endlosen Fantasie von Kindern zu tun. Macht euch das Leben also nicht unnötig schwer und seht alles ein wenig entspannter. Auch wenn ihr das Staubsaugen für einen gewissen Zeitpunkt aufgespart habt, muss es nicht genau da passieren – auch wenn es scheint, als wäre das die einzige Möglichkeit. 

Oft entwickeln sich die Dinge wie von selbst zum Guten – ein überraschendes Nickerchen da, oder eine zusätzliche ruhige Minute, und schon können ein paar Dinge mehr erledigt werden.

Fazit

Kinder beim Aufräumen und Putzen miteinzubeziehen, kann super funktionieren. Wenn ihr es richtig anstellt, ihnen ihren Spaß lasst und sie als wichtigen Teil miteinbindet, dann könnt ihr durchaus Erfolg haben. Findet heraus, was das Interesse eurer Kinder weckt und lasst sie nur da mithelfen, wo es auch sinnvoll ist. Das kann mitunter ein wenig aufwendiger sein, als alleine zu putzen, fördert aber ihre Eigenständigkeit und kann auch euch viel Freude bringen! Weitere tolle Tipps zum Putzen mit Kindern hält diese Infografik von Mr. Cleaner bereit.   

 
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