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10 Tipps - zur Gestaltung des Kinderzimmers

10_Tipps_23-07Es ist nicht immer ganz einfach ein Kinderzimmer auch kindgerecht und dennoch liebevoll und dekorativ einzurichten.

Wir haben hier 10 Tipps für euch, wie Ihr euer Kinderzimmer/Babyzimmer schön einrichten könnt.

1. Farbgestaltung


Kinder lieben es bunt, aber zu bunt wirkt oft unruhig und unstrukturiert. Eventuell ist es besser sich für nur eine oder zwei nicht zu grelle Farben zu entscheiden. Farben haben auch einen psychologischen Aspekt, z.B. wirkt Rot auf den Mensch aggressiv, Orange dagegen gibt ein wohlig warmes Gefühl. Auch wenn sich zwei Kinder einen Raum teilen sollten nicht mehr als 2 Farben gemischt werden, hier sollte man nur darauf achten, dass jedes Kind seine eigene Farbe bekommt und diese beiden miteinander harmonieren. Helle Farben wirken freundlich und einladend, lassen sich besser mit weiteren Einrichtungsgegenständen kombinieren. Auch: Je kleiner ein Raum, desto heller sollte die Wandfarbe sein.


2. Ordnungsmöglichkeiten schaffen


Kinder räumen nicht gerne auf und selbst wenn, sie tun sich schwer damit Ordnung zu schaffen. Deshalb gilt, um so einfacher das Ordnungssystem, desto besser. Simple Regale mit Boxen darin haben hier einen großen Vorteil. Kinder merken sich schnell was in welche Box gehört und müssen Dinge dann nicht dekorativ platzieren, sondern können diese ganz einfach darin verstauen. Auch große Boxen mit Deckel sind optimal, diese können frei in den Raum gestellt werden, oder auch als Sitzmöglichkeit verwendet werden. Den Nerven zuliebe sollte jedoch darauf verzichtet werden täglich die Dinge exakt in die richtigen Kisten zu sortieren. Kinder verlieren dann schnell den "Spaß" am mithelfen, das Ordnen kann einmal monatlich zusammen mit dem Kind vorgenommen werden.


3. Kindgerechte Möbel


Meist macht man sich schon in der Schwangerschaft Gedanken über die Einrichtung des Kinderzimmers. Meistens wird es dann ein Gitterbett, die Wickelkommode und ein Kleiderschrank. Vielleicht auch noch ein Stillsessel und Dekoartikel. 
Nach circa 1 1/2 Jahren, spätestens aber nach 2 1/2 Jahren ist aber ein solches Gitterbett  nicht mehr die richtige Wahl. Auch die Wickelkommode wird oft nach dieser Zeit nicht mehr gebraucht. Und dann? Schon wieder neue Möbel kaufen? Nein!
Besser wäre es doch, wenn die Möbel von Anfang an einen längeren Lebensweg des Kindes begleiten würden, mit Mitwachsmöbeln.
Betten die man zum Kleinkindbett nach der Gitterbettzeit umbauen kann, eine Wickelkommode, die man als Sideoard nutzen kann. So bleibt das Kind auch länger im eigenen Zimmer heimisch und wächst weiterhin in der gewohnten, haltgebenden Umgebung auf.
Auch finanziell ist dies ein wichtiger Aspekt. Nicht jeder kann und WILL sich jährlich neue Möbel leisten. 


4. Stauraum optimal nutzen 


Hohlräume, wie z.B den Platz unter dem Kinderbett oder auch die Lücke hinter der Wickelkommode können optimal genutzt werden. Gerade in kleineren Zimmern ist Stauraum Gold wert. Wer handwerklich begabt ist, kann hier Schubladen einsetzen oder aus Holz passende Regale bauen, die dann an der Wickelkommode z.B. als Ablage für Windeln, Feuchttücher und auch Spucktücher verwendet werden können.
Unter dem Bett ist ein idealer Platz für Winterkleidung oder auch die heiß geliebten Kuscheltiere. Weiterer Stauraum kann auch durch Wandregale für z.B. Bücher oder Hängeregale für Legosteine oder Barbiepuppen entstehen. 


5. Lichtquellen für eine warme Athmosphäre


Gemütliches, vor allem warmes Licht ist im Kinderzimmer fast noch wichtiger als in allen anderen Räumen. Warum? Kinder halten sich viel mehr in ihrem Zimmer auf, als wir Erwachsene z.B. im Schlafzimmer. Gerade abends zum einschlafen brauchen viele Kinder noch Licht, da sie sich im dunklen fürchten. Eine schöne Lösung sind hier z.B. sanfte Nachtlichter oder stilvolle Lichterketten. Tagsüber, sollte das Sonnenlicht nicht ausreichen, kann eine schöne, warm leuchtende Deckenlampe platziert werden, auch eine Wandlampe macht es in den frühen Abendstunden einfacher den Tag ausklingen zu lassen.

 


6. Spielmöglichkeiten bieten


Jedes noch so schöne Zimmer in dem ein Kind aber nicht spielen kann oder darf macht keinen Sinn. Dekoration hin oder her, nur in einem gewissen Maß. Eine tolle Möglichkeit, die zudem noch dekorativ ist, ist Tafellack! Dieser kann auf einem Holzbrett aufgebracht werden, oder direkt auf die Wand (dies bitte vorher austesten ob das beim Auszug auch wieder entfernt werden kann). Jetzt noch ein paar bunte Kreiden und das mehrfache erwähnen, dass nur und ausschließlich auf dieser Wand gemalt werden darf und schon kann der Spaß los gehen! Tafellacke gibt es übrigens nicht mehr nur in schwarz oder dunkelgrün, die verschiedensten Farben können passend zur Wandgestaltung gewählt werden.
Ebenfalls dekorativ, aber auch praktisch sind Spielteppiche. Hier gibt es längst nicht mehr nur die "öden" grünen Autoteppiche von früher, Nein, ganze Welten sind teilweise käuflich zu erwerben. Ob Spielzeugautos, Holztiere, Playmobilfiguren oder Puppenstuben, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

7. Das Kind einbeziehen 


Was hilft euch das schönste Zimmer wenn es dem Kind nicht gefällt, oder es sich sogar nicht mehr wohl fühlt?
Kinder haben eine klare Vorstellung von Ihrem Zimmer, zwar nicht immer die Beste und wahrscheinlich auch nicht im geringsten die, die ihr im Kopf habt, aber mit ein wenig Überzeugungsarbeit und auch vielen Kompromissen lässt sich ein Reich zaubern womit beide zufrieden sind. Hier gilt es wirklich, nicht einfach kaufen oder streichen wenn das Kind vorher nicht zumindest mal gefragt wurde. Stellt euch mal vor man würde euer Wohnzimmer einfach umgestalten, so dass ihr nicht mal mehr Zeit darin verbringen wollt. Das wär auch nicht so toll, oder?

8. Übersicht behalten 


Zuviel von allem ist der falsche Weg! Hier gilt ganz klar: Unnötiges Spielzeug, Dekomaterial und Möbel müssen weichen. Kinder brauchen Platz um sich zu entfalten. Viel Platz. Das heißt keinesfalls dass ein Kinderzimmer 30qm benötigt, Nein, aber man muss die Übersicht behalten können und dem Kind auf dem Boden eine freie Spielfläche von mindestens 1,5qm bieten. Das gleiche gilt für das Bett, wobei bei Babys aus Sicherheitsgründen im ersten Lebensjahr ganz auf Kuscheltiere und Co dort verzichtet werden sollte, sollte auch danach genug Platz sein ums sich im Bett auch mal zu drehen. Viele von uns kennen das selbst: Die Zierkissen in unserem Bett, auch wir entfernen diese vor dem schlafen gehen. Wer sich im Kinderbett die "Räumerei" sparen möchte, setzt hier eben nur die absoluten Lieblingskuscheltiere des Kindes hin.
Ähnlich verhält es sich bei Spielzeug: Lieber zwischendrin mal etwas verräumen und nach einigen Wochen wieder gegen etwas anderes austauschen. Bei zu viel Auswahl weiß ein Kind oft nicht mehr mit was es spielen soll und spielt entweder immer nur noch mit ein und dem selben Spielzeug oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Belegt daher nicht zu viel Platz mit ungenutzten Dingen im Kinderzimmer.

9. Sicherheit 


Ihr fragt euch vielleicht auf was man da denn achten sollte, bis auf die Steckdosensicherungen...
Wir sind im Team fast alle Eltern, und glaubt mir, wir können schon Bücher über Unfälle mit den Kleinen in ihren Zimmern schreiben... 
Gerne würden wir vermeiden dass euch das auch passiert.

Daher gilt: Schränke und Kommoden werden zusätzlich an der Wand befestigt. Wer nämlich kleine Kletteraffen hat wird sonst schnell merken wie fix diese umfallen und auf dem Kind landen können.

Befestigt bitte auch keine Kabel, Schnüre, Dekobänder, Lichterketten oder ähnliches in Reichweite des Kindes. Die Kleinen kommen auf Ideen an die wir im Traum nicht denken, wie z.B. mit dem Geschwisterchen Hund zu spielen und ihm die "Leine" um den Hals zu wickeln. Ich denke wir wissen alle wie schlimm das ausgehen kann. 

Vermeidet Glas oder Porzellan in Kinderzimmern, so schön es auch aussehen mag, es ist einfach gefährlich wenn dies bricht und die Kinder das womöglich dann nur aufsammeln wollen um es zu entsorgen. Sie werden noch schnell genug groß um Vasen oder ähnliches in ihrem Zimmer aufzustellen.

Auch bei Pflanzen solltet ihr acht geben, viele Pflanzen sind gerade für kleine Kinder giftig, gegenenfalls sogar tödlich, fragt hier bei Anschaffung lieber erst einmal im Fachhandel nach. Selbst wenn diese kein Gesundheitsrisiko darstellen, die kleine spielen auch äußerst gern mit der Erde im Blumenkübel ;-)

Wenn ihr nicht im Erdgeschoss wohnt, achtet unbedingt auf Fester die die Kinder noch nicht selbst aufbekommen, es gibt dafür spezielle Schlösser an den Festerriegeln. Es passiert so schnell, unbemerkt, dass Kinder diese öffnen und herausfallen, fast jeder von uns kennt einen derartigen Fall aus den Nachrichten...

Und noch ein Tipp zum Schluss: Zieht den Schlüssel der Zimmertüre ab. Ernsthaft. Es ist kein Spaß wenn das Kind im Zimmer weint, schreit, panische Angst hat, weil es die Tür nicht mehr aufbekommt und ihr von außen ebenfalls keine Chance habt herein zukommen. 

10. Das Kinderzimmer ist das Kinderzimmer


Ja, so blöd das auch klingen mag, lasst Spielzeuge nicht in der ganzen Wohnung, bzw. dem ganzen Haus walten. In eurem Schlafzimmer z.B. sollte euer Kind kein Spielzeug haben, denn das ist euer Rückzugsort, in der Küche gilt dies aus hygienischen Gründen, im Ess-/Wohnzimmer sollte auch kein Spielzeug sein, da Kinder sich sehr leicht von Mahlzeiten ablenken lassen.
Kinder brauchen ihr eigenes Reich, Ihren Rückzugsort, ein Ort der Freude - und genau da ist das Spielzeug an seinem richtigen Platz. Eltern nehmen sich auch in den Zimmern ihrer Kinder wesentlich bewusster Zeit zum mitspielen, wie wenn das Kind neben ihnen auf der Couch beim Fernsehen spielt.

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Kinderzimmer einrichten und gestalten – Ideen und Tipps

 

Ob ein Zimmer für Eisprinzessinnen oder angehende Fußballprofis: Ein Kinderzimmer kann nicht fröhlich, bunt und gemütlich genug sein. Schließlich sind Kinder die Hauptdarsteller in ihren Zimmer. Und diese gestalten ihr Zimmer gerne mit bunten Farben und fröhlichen Mustern. Deswegen werden in diesem Beitrag Ideen und Tipps zum Kinderzimmer einrichten gegeben.

 

(Bild: Kha Ruxury / Pexels.com)

 

Wie richtet man ein perfektes Kinderzimmer ein?

Die Vorstellungen von einem perfekt gestalteten Kinderzimmer sind sehr unterschiedlich. Bei den verschiedenen Vorstellungen kommt es auf die Gegebenheiten des Raumes, die Vorlieben des eigenes Kindes und den funktionalen Aspekten an. Im perfekten Gestaltungskonzept spielen diese Faktoren eine entscheidende Rolle, weil Kinder sich am häufigsten im Kinderzimmer aufhalten. Daher sollte das Zimmer die Individualität des eigenes Kindes widerspiegeln um ein heimisches Gefühl zu schaffen.

 

Kinderzimmer für die Einrichtung vorbereiten

Bevor man beginnt den neuen Boden zu verlegen, die Wand zu streichen oder neue Möbel zu bestellen, sollte ein Plan erstellt werden. Der Plan zeigt die Anordnung der verschiedenen Bereiche im Kinderzimmer, welcher Bereich ist zum Spielen, für die Hausaufgaben, zum Kuscheln oder Lesen geeignet. Jedes Kind braucht Grenzen - nicht nur bei der Erziehung, sondern auch im eigenen Zimmer. Die verschiedenen Bereiche müssen klar voneinander getrennt sein. Immerhin lassen sich die Hausaufgaben leichter erledigen durch die klaren Grenzen, weil die Ablenkungsmöglichkeiten vermindert wurden.

 

Persönlichkeit des Kindes mit einfließen lassen

Ein Kind sollte mit heran schreitendem Alter immer mehr in die Gestaltung miteingebunden werden. Dabei kann die Persönlichkeit des Kindes durch die Wahl der Wandfarbe, des Teppichs oder einzelner Möbelstücken nach Wunsch des Kindes gestaltet werden. Umso älter das Kind ist desto mehr Freiräume sollte den Kind bei der Gestaltung gelassen werden – so kann sich der Charakter des Kindes entfalten und eine individuelle Persönlichkeit heranwachsen.

 

Auf Ordnung im Kinderzimmer achten

In einem Kinderzimmer ist der verfügbare Stauraum ein wichtiger Aspekt, um die Ordnung im Kinderzimmer aufrechtzuerhalten. Bei der Planung sollte festgelegt werden, welche Spielsachen wo verstaut werden. Dabei sollten die Aufbewahrungsmöglichkeiten in Reichweite der Kinder sein. Um Spielautos, Schulsachen und Puppen im Kinderzimmer zu verstauen können Regale , Boxen, Kisten und Schränke verwendet werden. Bei Regalen und Schränken können Sachen außerhalb der greifbaren Nähe des Kindes verstaut werden. Auch bei diesen Aspekt sollte das Kind einbezogen werden, weil dadurch die Chance höher ist das Kinder die vereinbarte Ordnung einhalten.

 

Das richtige Design für das Kinderzimmer wählen

Ein Kinderzimmer muss nicht immer nur Rosa oder Blau sein. Um die Mädchen und Jungen zu begeistern, gibt es eine Vielzahl an Kinderzimmer Ideen. Die beste Inspiration bekommt man, wenn man sich die Vorlieben des Kindes genauer anschaut. Das richtige Design kann auf das Lieblingshobby abgestimmt werden, ob Fußball oder Ballet - bei der Gestaltung des Designs sind keine Grenzen gesetzt.

 

Gemütlichkeit im Kinderzimmer als höchste Priorität

Jedes Kinderzimmer sollte gemütlich sein. Dabei können kuschelige Textilien, fröhliche Muster oder Pastellfarben hilfreich sein. Außerdem ist es für ein gemütliches Zimmer wichtig, einen Bereich zu schaffen, indem Kinder kuscheln, ein Buch lesen oder mit Freunden von Abenteuern träumen können. Diese Kuschel- oder Leseecke sollte bequem und kuschelig sein und ist für jede Altersklasse etwas.

 

Die richtigen Möbel für das Kinderzimmer

Die Möbel im Kinderzimmer sollten mit Blick auf die Zukunft ausgewählt werden. Es gibt Kinderzimmermöbel, die mit dem Kind mitwachsen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch oder Stuhl sind die beste Wahl für ein Kinderzimmer, weil diese auch im Jugendzimmer Verwendung finden können. Neben einem Barbie Haus oder einer Rennbahn wünschen sich Kinder ein ausgefallenes Bett.

 

Die Fantasien der Kinder reichen von einem Hochbett mit Rutsche über ein Himmelbett oder ein Bett, dessen Gehäuse ein Raumschiff ist. Bei der Auswahl des Bettes sollte also auf die Vorlieben der Kinder geachtet werden. Aber in erster Linie sollte bei der Auswahl der Möbel immer darauf geachtet werden, dass sie kindgerecht sind: standsicher, robust und leicht zu reinigen.

 

Die richtige Dekoration im Kinderzimmer

Eisprinzessinnen, Schlümpfe, Einhörner oder Jedi-Ritter - Motive wie diese setzen Akzente im Kinderzimmer. Durch die Wahl der richtigen Dekorationen kann auch das Gesamtbild des Raumes verändert werden. Da dekorative Elemente leichter austauschbarer sind als Möbel, sind sie perfekt für das Kinderzimmer geeignet. Die Deko-Elemente können mit wenigen gezielten Handgriffen auf die Vorlieben des Kindes angepasst werden.  

 

Wer sich also nicht sicher ist, ob sein Kind langfristig die gleichen Interessen verfolgt, sollte auf schlichte Möbel setzen und das Zimmer mit leicht austauschbaren Accessoires dekorieren. Die Accessoires können Textilien, Bilder und Tapeten sein.

 

Die richtige Wandgestaltung im Kinderzimmer

Die Gestaltung der Wand ist in keinem anderen Zimmer so wichtig, wie im Kinderzimmer.  Die Wände im Kinderzimmer sollten Wärme und Freundlichkeit ausstrahlen, sodass sich die Kinder wohlfühlen können. Deswegen sollten helle Farben verwendet werden. Bei der Auswahl der Tapeten sollten kindgerechte Motive ausgewählt werden, wie zum Beispiel der Lieblingscomic-Held, das Lieblingsmärchen-Motiv oder geometrische Muster.

 

Neben Tapeten können Wandtattoos die Zimmer verschönern. Wer die kreative Ader seines Kindes fördern möchte sollte eine sogenannte Kritzelwand in das Zimmer integrieren. Kritzelwände entstehen durch das Auftragen von Tafelfarbe auf die Wand. Die Kinder können auf der so entstandenen Leinwand mit Tafelkreide malen.

 

Tipps für ein Kinderzimmer für Jungen

Ein Jungenzimmer einzurichten ist eine schwierige Aufgabe für die Eltern, weil es gemütlich, praktisch, kindgerecht sein sollte und den Interessen des kleinen Jungen entsprechen sollte. Die Möbel für Jungs sollten viel Stauraum bieten und platzsparend sein. Die Farbgestaltung kann ziemlich bunt sein, dabei ist nur wichtig, dass die Interessen des kleinen Jungen aufgegriffen werden. Die meisten Jungs stehen auf Spielzeugautos, Helden aus Zeichentrickfilmen und auf alle blauen Akzente. Deswegen empfiehlt es sich, bei der Gestaltung des Jungenzimmers die Farbe Blau zu verwenden.

 

Entscheidet man sich für eine weiße Wandfarbe, kann das Zimmer mit blauen Farbakzenten, die auf Bettwäsche oder Möbeln sind,  aufgepeppt werden. Natürlich ist Blau nicht die einzige Farbe für die Gestaltung eines Jungenzimmers. Am besten lässt sich Blau mit Grün kombinieren und ist meist die Lieblingsfarbe von kleinen Jungs. Zwar sind beide Farbtöne entspannend vermitteln aber eine kältere Atmosphäre. Durch die zusätzliche Verwendung von Rot, Orange und Gelb kann eine wärmere Atmosphäre im Zimmer geschaffen werden.

 

Tipps für ein Kinderzimmer für Mädchen

Die Gestaltung eines Mädchenzimmers ist dem eines Jungenzimmers sehr ähnlich. Das Prinzip ist dasselbe, nur können diesmal blaue Farbakzente und Spielzeugautos durch Akzente mit Rosa Farbnuancen und Mädchenspielzeug ersetzt werden. Dabei ist besonders wichtig, dass es Mädchenhaft ist. Natürlich ist Rosa nicht die einzige Farbe für ein Mädchenzimmer. Lila und Violett sind sanfte Farbnuancen und lassen sich gut mit Rosa kombinieren. Man kann auch mit Hellblau, Orange, Grün und Rot experimentieren.

 

Die Atmosphäre in einem Mädchenzimmer sollte märchenhaft und romantisch sein. Diese Atmosphäre lässt kleine Mädchen geborgen und sorglos aufwachsen. Ein Hochbett ist sehr beliebt bei Mädchen, weil Mädchen es als Höhle oder Prinzessinnenschloss nutzen können. Die beliebtesten Mädchenmotive im Kinderzimmer sind Schmetterlinge und Herzen, diese können bei der Wandgestaltung und beim Dekorieren genutzt werden.

 

Fazit

Die beste Kinderzimmerausstattung nutzt nichts, wenn das Zimmer kalt und ungemütlich ist. Die Kinder müssen sich im eigenen Zimmer wohl fühlen. Immerhin sind die Kinder die Hauptdarsteller in ihrem Kinderzimmer. Und Kinder gestalten ihre Zimmer gerne bunt und mit vielen Mustern.

 

Nicht nur durch die Farbgestaltung können die Interessen des Kindes eingebunden werden. Durch Fotos, Bilder, Tapeten und Wandtattoos wird eine Atmosphäre geschaffen, die ein Kinderzimmer zu einer Wohlfühloase entstehen lässt. Deswegen sollte man sich von seiner eigenen und der kindlichen Fantasie leiten lassen, denn beim Kinderzimmer einrichten sind keine Grenzen gesetzt.

 

Bildquelle

https://www.pexels.com/photo/toddler-girl-wearing-long-sleeved-top-reading-book-while-sitting-on-bed-860536/

 

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10 Tipps für den werdenden Papa

 

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1. Cool Down

Dich bringt es auf die Palme, dass Sie schon wieder vergessen hat, wo der Autoschlüssel ist und zum x-ten Mal hast du einen Großbrand in Eurer Küche verhindert? Bleib ruhig, nimm es mit Humor. Das ist zwar einfacher gesagt als getan, aber in Zukunft wird es noch größere Hürden als die verloren gegangene Fernbedienung und den unauffindbaren Lieblingspullover geben.

 

 

 

2. Unterstütze Sie und hilf mit

Es ist schon klar: Niemand will zum Pantoffelhelfen werden, aber ein bisschen Haushaltshilfe schadet nie. Schließlich wird sich deine Partnerin die nächste Zeit intensiv um den neuen Schützling kümmern können. Einfach mal eine ausgeräumte Spülmaschine vorzufinden, kann da wunderbar entstressend für die Liebste wirken. Und da Übung den Meister macht: Fang am besten schon mal an, bevor der Familienzuwachs da ist.

 

3. Geburtsvorbereitungskurse

Du hast Angst? Gut. Alle guten Väter haben irgendwo ein bisschen Angst – auch, wenn sie das natürlich nie zugeben wird. Deine Liebste wird es verstehen, dass du dir nicht begeistert und hocheuphorisch die kompletten Geburtsvorbereitungskurse antun möchtest. Aber zumindest ab und zu mal mitkommen, nachfragen und hinhören könnte auch deine kleinen Ängste verpuffen lassen.

 

4. Hör mal, wer da hämmert

Babysocken shoppen und über Babybionahrung seitenweise Internetseiten durchwühlen ist kaum das Ding eines echten Mannes. Aber auch du bist gefragt in der Vorbereitung für das neue Nesthäkchen. Jedes Küken braucht ein Nest. Es ist also fortan deine primäre Aufgabe, sämtliche Kinderzimmermöbel zusammenzuschrauben und Eure schicken Glasmöbel möglichst perfekt kindersicher zu machen.

 

5. Dabei sein oder nicht? – Das ist hier die Frage

Ihr solltet rechtzeitig – nicht erst bei der hektischen Autofahrt zur Klinik – besprechen, ob der werdende Papa auch bei der Geburt dabei sein sollte. Wie so ziemlich alles, ist auch dies natürlich Geschmacksfrage. Es sollte nur nicht unbedingt zum Streitthema nach der geplatzten Fruchtblase werden.

 

6. Es ist ein/eine…

Den Max in deiner Grundschulkasse mochtest du nicht? Mit dem Namen Fritz verbindest du dein Meerschweinchen von früher? Einigt Euch unbedingt rechtzeitig auf den Namen, diskutiert alle Vorschläge aus. Nichts ist schlimmer als wenn Ihr nachher mit dem Namen Eures neuen Sprosses doch nicht ganz so 100% zufrieden seid. Schließlich wird Eurer Familienzuwachs ihn das ganze Leben tragen (müssen).

 

7. Verwöhne Deine Liebste

Mütter wissen ganz genau, mit welchen Wehwehchen sie zu kämpfen hatten – schmerzende Füße, ein verspannter Rücken und dauernde Müdigkeit. Verwöhne Deine Liebste einfach mal überraschend. Sie wird es dir danken.

 

8. Bürokratie – Ahoi!

Wie bereits erwähnt: Neben Geburtsvorbereitungskursen, ständigen Arztbesuchen und einem eigentlich viel zu stressigen Alltag, sollte es nicht noch an deiner Partnerin hängen bleiben, sich mit Bürokratie rumzuschlagen. Informiere dich rechtzeitig über sämtliche wichtige behördliche Dinge – Kindergeld, Elterngeld, die Anmeldung der Elternzeit etc.

 

9. Ein letzter Urlaub zu zweit

Kinderkriegen ist kein Kinderspiel – das weißt du. Darum buche für Euch ein letztes Mal einen trauten Urlaub zu zweit. Entspannt Euch und freut euch auf das baldige Familienglück.

 

10. Der Schutzschild für Stress

Für dich ist es vielleicht noch Zukunftsmusik, aber du solltest jetzt schon wissen, was auf dich zukommt. Sämtliche Freunde und Verwandte stehen nach der Geburt Schlange, Geschenkkörbe und Windeltorten überfluten dich sozusagen und alle wollen nur eins: Die neue Familie mit Baby besuchen. Sei stark und halte möglichst viel Stress von deiner neuen Familie ab. Schließlich haben Mutter und Kind – und du wahrscheinlich auch – gerade einen stressigen Marathon hinter sich.

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Little Walking Wolf – Kunst im Kinderzimmer

 
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Wir haben drei wunderschöne Kinderzimmerprints geschickt bekommen, von Little Walking Wolf.
 
Drei einzigartige Kunstdrucke auf Leinwand, die man in verschiedenen Größen und Motiven auswählen kann und die online bei www.littlewalkingwolf.de oder direkt im Shophttp://shop.littlewalkingwolf.de zu finden sind. Das schon einmal vorweg, aber:

 

Wer ist eigentlich Little Walking Wolf?

 

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Kindermotive für die Wand,
süß wie die Kleinen an der Hand –
bei Little Walking Wolf gibt’s tolle Sachen,
Dinge, die drei Schwestern machen:
Elefant, Bär und Pirat
lustig, bunt – nicht akkurat;
Feuerwehrmann, Pferde, Drachen,
kleine Mädchen, die fröhlich lachen.
Originale, Poster, Leinwanddruck,
wir schicken es ruck, zuck.
Wünsche sind möglich, ist doch klar –
wenn es gefällt ist’s wunderbar!
Quelle: Little Walking Wolf
 
 
 
 
 
Ein Team aus drei Schwestern, die kreativer kaum sein können. Im Portfolio haben sie unter anderem Poster, Leinwände, Postkarten, Kunst für Erwachsene aber auch wundervolle mit Liebe gehäkelte Produkte, sowie kunterbunte Accessoires.

 

Was ist das Tolle an Little Walking Wolf?

 

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Bei den drei Schwestern entsteht alles mit viele Liebe und durch Handarbeit, die Kindermotive sind farbenfroh, fröhlich und vor allem kindgerecht.
 
Ganz individuell kann man entscheiden, welches Motiv in welcher Größe auf Leinwand oder als Poster gedruckt wird.

 

 

 

 

Schaut doch mal rein, es lohnt sich!

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Little Walking Wolf – Kunst im Kinderzimmer

 
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Wir haben drei wunderschöne Kinderzimmerprints geschickt bekommen, von Little Walking Wolf.
 
Drei einzigartige Kunstdrucke auf Leinwand, die man in verschiedenen Größen und Motiven auswählen kann und die online bei www.littlewalkingwolf.de oder direkt im Shophttp://shop.littlewalkingwolf.de zu finden sind. Das schon einmal vorweg, aber:

 

 

 

Wer ist eigentlich Little Walking Wolf?

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Kindermotive für die Wand,
süß wie die Kleinen an der Hand –
bei Little Walking Wolf gibt’s tolle Sachen,
Dinge, die drei Schwestern machen:
Elefant, Bär und Pirat
lustig, bunt – nicht akkurat;
Feuerwehrmann, Pferde, Drachen,
kleine Mädchen, die fröhlich lachen.
Originale, Poster, Leinwanddruck,
wir schicken es ruck, zuck.
Wünsche sind möglich, ist doch klar –
wenn es gefällt ist’s wunderbar!
Quelle: Little Walking Wolf
 
Ein Team aus drei Schwestern, die kreativer kaum sein können. Im Portfolio haben sie unter anderem Poster, Leinwände, Postkarten, Kunst für Erwachsene aber auch wundervolle mit Liebe gehäkelte Produkte, sowie kunterbunte Accessoires.

 

Was ist das Tolle an Little Walking Wolf?

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Bei den drei Schwestern entsteht alles mit viele Liebe und durch Handarbeit, die Kindermotive sind farbenfroh, fröhlich und vor allem kindgerecht.
 
Ganz individuell kann man entscheiden, welches Motiv in welcher Größe auf Leinwand oder als Poster gedruckt wird.

 

Schaut doch mal rein, es lohnt sich!

 

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10 tolle Tipps, wie du dein Kind beim Putzen und Aufräumen einbeziehst

10 tolle Tipps, wie du dein Kind beim Putzen und Aufräumen einbeziehst 

Das Leben mit Kindern ist kunterbunt und chaotisch – und das spiegelt sich oft auch im Zustand der Wohnung wider. Doch leider kann man nicht immer einen Babysitter finden, und völlig aus den Augen lassen kann man die Kleinen auch nicht, um ein wenig Ordnung zu schaffe. Wie soll man also vernünftig saubermachen? Die Antwort ist ganz einfach: bezieht eure Kinder beim Putzen und Aufräumen mit ein! Hier kommen 7 Tipps inklusive Infografik, mit denen euch das super gelingt. 

Tipp 1: mit Spiel & Spaß zum Ziel!

Ganz oben auf der Tippliste steht natürlich der Spaß. Denn so von sich aus werden Kinder nicht gerade den Putzbesen schwingen. Wenn das Putzen oder Aufräumen mit Kindern wirklich funktionieren soll, dann muss euch vor allem Eines klar sein: ohne Interesse wird das nichts! Und das weckt ihr am besten, indem ihr ein Spiel aus der ganzen Sache macht. 

Man kann gemeinsam die Staubmonster bekämpfen und den Keimen den Krieg erklären oder die Fenster von „Fingertapsern“ befreien, damit man die Gegner besser erkennt … eurer Fantasie sind beinahe keine Grenzen gesetzt! Oder legt ein wenig Musik auf und macht das Schrubben zum Tanzspaß! Wichtig ist nur, dass eure Kinder auch wirklich mitmachen wollen. 

Tipp 2: das Zauberwort heißt Nachmachen!

Eine gute Art, um die Kleinen zu animieren, ist das Vormachen. Beginnt einfach mal damit, sauber zu machen und erklärt den Kindernwas ihr da gerade macht und warum das eigentlich so wichtig ist. So wollen auch die Kinder Teil davon sein, fühlen sich eingebunden, und machen oft ganz von selbst mit. 

Wer kennt das nicht, wenn sich ein Kind plötzlich den Lappen schnappt und am Boden rumwischt? Wenn die Mama oder der Papa das macht, dann will man das schließlich auch mal probieren. Nachahmung ist ein guter Weg, um die Kinder beim Putzen oder Aufräumen mitmachen zu lassen. 

Tipp 3: nicht mit Lob sparen!

Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn ihr euren Kindern Anerkennung für ihr Teilnehmen zollt, dann sind sie Teil einer wichtigen Aufgabe. Natürlich geht nicht immer alles glatt beim Putzen mit Kindern, das ist ganz klar. Schenkt euren Kindern dennoch Lob für ihren Willen und ihr Bemühen, Mama und Papa zu helfen – auch wenn sie das nicht als solches erkennen. Es ist absolut in Ordnung, wenn sie nur ein Spiel darin sehen, das ihnen selbst etwas gibt. Wichtig ist, dass sie das Gefühl haben, mit dabei zu sein

Tipp 4: das ganze muss völlig zwangfrei bleiben

Deshalb ist es auch extrem wichtig, Kinder nicht kompromisslos zum Mithelfen zu zwingen. Wenn sie mal keine Lust dazu haben oder generell absolut kein Interesse darin zeigen, dann sollte das in Ordnung sein. Zwang hat hier keinen Platz, denn zu viel Druck vertreibt den Spaß.

Tipp 5: mit System geht es leichter!

Ein System mit Kindern? Ja, hin und wieder funktioniert das ja tatsächlich – warum also nicht auch beim Aufräumen? Eine geniale Idee sind Aufräumsysteme, die ihr in jedem Möbelgeschäft bekommt. Themenboxen und Regale mit lustigen Motiven machen das Wegräumen von Spielsachen sinnvoller für Kinder. Die Legosteine kommen in den Kasten mit dem Legosymbol drauf, die Kuscheltiere in die Box mit dem Äffchen, und so weiter. So entwickeln Kinder einen gewissen Sinn für Ordnung und räumen auch von sich aus lieber ihre Sachen weg. Probiert es einfach mal aus!

Tipp 6: die richtigen Putzmittel wählen!

Damit auch alles kindersicher abläuft, könnt ihr euch diese Checkliste zu Herzen nehmen. Beim Putzen mit Kindern braucht ihr Mittel, die:

  1. am besten biologisch,
  2. nicht-chemisch,
  3. unerreichbar aufbewahrt,
  4. und leicht erkennbar sind.

Tipp 7: niemals Putzmittel zum Spaß in andere Behälter umfüllen

Wichtig: füllt eure Mittel niemals in andere Behälter um! Unfälle sind hier keine Seltenheit. Tipp: informiert euch am besten online über Umweltsiegel bei Putzmittel.

Tipp 8: regelmäßiger Hygiene-Check! 

Kinderspielzeug tendiert dazu, nicht allzu lange sauber und krümelfrei zu bleiben. Damit Keime keine Chance haben, solltet ihr euch um eine regelmäßige Reinigung bemühen. Plastik-Spielzeug wird am besten in der Spül- oder Waschmaschine bei maximal 30 Grad sauber. Lasst alles gut trocknen, bevor ihr die Kleinen wieder ranlasst. 

Tipp 9: regelmäßige Funktionschecks einbauen

Kontrolliert außerdem, ob noch alles funktionstüchtig ist, um Gefahrenpotenzial zu vermeiden. Wichtig auch: keine Chemikalien dazugeben! Wenn ihr Holzspielzeug reinigt, müsst ihr besonders vorsichtig sein, denn da kann Einiges schiefgehen. 

Tipp 10: Flexibilität muss sein!

Bei allen Plänen, die ihr euch vornehmt, solltet ihr eines nicht vergessen: Flexibilität! Denn es läuft ja sowieso nichts genau nach Plan – wir haben es schließlich mit der endlosen Fantasie von Kindern zu tun. Macht euch das Leben also nicht unnötig schwer und seht alles ein wenig entspannter. Auch wenn ihr das Staubsaugen für einen gewissen Zeitpunkt aufgespart habt, muss es nicht genau da passieren – auch wenn es scheint, als wäre das die einzige Möglichkeit. 

Oft entwickeln sich die Dinge wie von selbst zum Guten – ein überraschendes Nickerchen da, oder eine zusätzliche ruhige Minute, und schon können ein paar Dinge mehr erledigt werden.

Fazit

Kinder beim Aufräumen und Putzen miteinzubeziehen, kann super funktionieren. Wenn ihr es richtig anstellt, ihnen ihren Spaß lasst und sie als wichtigen Teil miteinbindet, dann könnt ihr durchaus Erfolg haben. Findet heraus, was das Interesse eurer Kinder weckt und lasst sie nur da mithelfen, wo es auch sinnvoll ist. Das kann mitunter ein wenig aufwendiger sein, als alleine zu putzen, fördert aber ihre Eigenständigkeit und kann auch euch viel Freude bringen! Weitere tolle Tipps zum Putzen mit Kindern hält diese Infografik von Mr. Cleaner bereit.   

 
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10 Tipps zur Einrichtung eines Kinderzimmers

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Es ist nicht immer ganz einfach ein Kinderzimmer auch kindgerecht und dennoch liebevoll und dekorativ einzurichten.

Wir haben hier 10 Tipps für euch, wie Ihr euer Kinderzimmer/Babyzimmer schön einrichten könnt.

1. Farbgestaltung


Kinder lieben es bunt, aber zu bunt wirkt oft unruhig und unstrukturiert. Eventuell ist es besser sich für nur eine oder zwei nicht zu grelle Farben zu entscheiden. Farben haben auch einen psychologischen Aspekt, z.B. wirkt Rot auf den Mensch aggressiv, Orange dagegen gibt ein wohlig warmes Gefühl. Auch wenn sich zwei Kinder einen Raum teilen sollten nicht mehr als 2 Farben gemischt werden, hier sollte man nur darauf achten, dass jedes Kind seine eigene Farbe bekommt und diese beiden miteinander harmonieren. Helle Farben wirken freundlich und einladend, lassen sich besser mit weiteren Einrichtungsgegenständen kombinieren. Auch: Je kleiner ein Raum, desto heller sollte die Wandfarbe sein.


2. Ordnungsmöglichkeiten schaffen


Kinder räumen nicht gerne auf und selbst wenn, sie tun sich schwer damit Ordnung zu schaffen. Deshalb gilt, um so einfacher das Ordnungssystem, desto besser. Simple Regale mit Boxen darin haben hier einen großen Vorteil. Kinder merken sich schnell was in welche Box gehört und müssen Dinge dann nicht dekorativ platzieren, sondern können diese ganz einfach darin verstauen. Auch große Boxen mit Deckel sind optimal, diese können frei in den Raum gestellt werden, oder auch als Sitzmöglichkeit verwendet werden. Den Nerven zuliebe sollte jedoch darauf verzichtet werden täglich die Dinge exakt in die richtigen Kisten zu sortieren. Kinder verlieren dann schnell den "Spaß" am mithelfen, das Ordnen kann einmal monatlich zusammen mit dem Kind vorgenommen werden.


3. Kindgerechte Möbel


Meist macht man sich schon in der Schwangerschaft Gedanken über die Einrichtung des Kinderzimmers. Meistens wird es dann ein Gitterbett, die Wickelkommode und ein Kleiderschrank. Vielleicht auch noch ein Stillsessel und Dekoartikel. 
Nach circa 1 1/2 Jahren, spätestens aber nach 2 1/2 Jahren ist aber ein solches Gitterbett  nicht mehr die richtige Wahl. Auch die Wickelkommode wird oft nach dieser Zeit nicht mehr gebraucht. Und dann? Schon wieder neue Möbel kaufen? Nein!
Besser wäre es doch, wenn die Möbel von Anfang an einen längeren Lebensweg des Kindes begleiten würden, mit Mitwachsmöbeln.
Betten die man zum Kleinkindbett nach der Gitterbettzeit umbauen kann, eine Wickelkommode, die man als Sideoard nutzen kann. So bleibt das Kind auch länger im eigenen Zimmer heimisch und wächst weiterhin in der gewohnten, haltgebenden Umgebung auf.
Auch finanziell ist dies ein wichtiger Aspekt. Nicht jeder kann und WILL sich jährlich neue Möbel leisten. 


4. Stauraum optimal nutzen 


Hohlräume, wie z.B den Platz unter dem Kinderbett oder auch die Lücke hinter der Wickelkommode können optimal genutzt werden. Gerade in kleineren Zimmern ist Stauraum Gold wert. Wer handwerklich begabt ist, kann hier Schubladen einsetzen oder aus Holz passende Regale bauen, die dann an der Wickelkommode z.B. als Ablage für Windeln, Feuchttücher und auch Spucktücher verwendet werden können.
Unter dem Bett ist ein idealer Platz für Winterkleidung oder auch die heiß geliebten Kuscheltiere. Weiterer Stauraum kann auch durch Wandregale für z.B. Bücher oder Hängeregale für Legosteine oder Barbiepuppen entstehen. 


5. Lichtquellen für eine warme Athmosphäre


Gemütliches, vor allem warmes Licht ist im Kinderzimmer fast noch wichtiger als in allen anderen Räumen. Warum? Kinder halten sich viel mehr in ihrem Zimmer auf, als wir Erwachsene z.B. im Schlafzimmer. Gerade abends zum einschlafen brauchen viele Kinder noch Licht, da sie sich im dunklen fürchten. Eine schöne Lösung sind hier z.B. sanfte Nachtlichter oder stilvolle Lichterketten. Tagsüber, sollte das Sonnenlicht nicht ausreichen, kann eine schöne, warm leuchtende Deckenlampe platziert werden, auch eine Wandlampe macht es in den frühen Abendstunden einfacher den Tag ausklingen zu lassen.

 

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6. Spielmöglichkeiten bieten


Jedes noch so schöne Zimmer in dem ein Kind aber nicht spielen kann oder darf macht keinen Sinn. Dekoration hin oder her, nur in einem gewissen Maß. Eine tolle Möglichkeit, die zudem noch dekorativ ist, ist Tafellack! Dieser kann auf einem Holzbrett aufgebracht werden, oder direkt auf die Wand (dies bitte vorher austesten ob das beim Auszug auch wieder entfernt werden kann). Jetzt noch ein paar bunte Kreiden und das mehrfache erwähnen, dass nur und ausschließlich auf dieser Wand gemalt werden darf und schon kann der Spaß los gehen! Tafellacke gibt es übrigens nicht mehr nur in schwarz oder dunkelgrün, die verschiedensten Farben können passend zur Wandgestaltung gewählt werden.
Ebenfalls dekorativ, aber auch praktisch sind Spielteppiche. Hier gibt es längst nicht mehr nur die "öden" grünen Autoteppiche von früher, Nein, ganze Welten sind teilweise käuflich zu erwerben. Ob Spielzeugautos, Holztiere, Playmobilfiguren oder Puppenstuben, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

7. Das Kind einbeziehen 


Was hilft euch das schönste Zimmer wenn es dem Kind nicht gefällt, oder es sich sogar nicht mehr wohl fühlt?
Kinder haben eine klare Vorstellung von Ihrem Zimmer, zwar nicht immer die Beste und wahrscheinlich auch nicht im geringsten die, die ihr im Kopf habt, aber mit ein wenig Überzeugungsarbeit und auch vielen Kompromissen lässt sich ein Reich zaubern womit beide zufrieden sind. Hier gilt es wirklich, nicht einfach kaufen oder streichen wenn das Kind vorher nicht zumindest mal gefragt wurde. Stellt euch mal vor man würde euer Wohnzimmer einfach umgestalten, so dass ihr nicht mal mehr Zeit darin verbringen wollt. Das wär auch nicht so toll, oder?

8. Übersicht behalten 


Zuviel von allem ist der falsche Weg! Hier gilt ganz klar: Unnötiges Spielzeug, Dekomaterial und Möbel müssen weichen. Kinder brauchen Platz um sich zu entfalten. Viel Platz. Das heißt keinesfalls dass ein Kinderzimmer 30qm benötigt, Nein, aber man muss die Übersicht behalten können und dem Kind auf dem Boden eine freie Spielfläche von mindestens 1,5qm bieten. Das gleiche gilt für das Bett, wobei bei Babys aus Sicherheitsgründen im ersten Lebensjahr ganz auf Kuscheltiere und Co dort verzichtet werden sollte, sollte auch danach genug Platz sein ums sich im Bett auch mal zu drehen. Viele von uns kennen das selbst: Die Zierkissen in unserem Bett, auch wir entfernen diese vor dem schlafen gehen. Wer sich im Kinderbett die "Räumerei" sparen möchte, setzt hier eben nur die absoluten Lieblingskuscheltiere des Kindes hin.
Ähnlich verhält es sich bei Spielzeug: Lieber zwischendrin mal etwas verräumen und nach einigen Wochen wieder gegen etwas anderes austauschen. Bei zu viel Auswahl weiß ein Kind oft nicht mehr mit was es spielen soll und spielt entweder immer nur noch mit ein und dem selben Spielzeug oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Belegt daher nicht zu viel Platz mit ungenutzten Dingen im Kinderzimmer.

9. Sicherheit 


Ihr fragt euch vielleicht auf was man da denn achten sollte, bis auf die Steckdosensicherungen...
Wir sind im Team fast alle Eltern, und glaubt mir, wir können schon Bücher über Unfälle mit den Kleinen in ihren Zimmern schreiben... 
Gerne würden wir vermeiden dass euch das auch passiert.

Daher gilt: Schränke und Kommoden werden zusätzlich an der Wand befestigt. Wer nämlich kleine Kletteraffen hat wird sonst schnell merken wie fix diese umfallen und auf dem Kind landen können.

Befestigt bitte auch keine Kabel, Schnüre, Dekobänder, Lichterketten oder ähnliches in Reichweite des Kindes. Die Kleinen kommen auf Ideen an die wir im Traum nicht denken, wie z.B. mit dem Geschwisterchen Hund zu spielen und ihm die "Leine" um den Hals zu wickeln. Ich denke wir wissen alle wie schlimm das ausgehen kann. 

Vermeidet Glas oder Porzellan in Kinderzimmern, so schön es auch aussehen mag, es ist einfach gefährlich wenn dies bricht und die Kinder das womöglich dann nur aufsammeln wollen um es zu entsorgen. Sie werden noch schnell genug groß um Vasen oder ähnliches in ihrem Zimmer aufzustellen.

Auch bei Pflanzen solltet ihr acht geben, viele Pflanzen sind gerade für kleine Kinder giftig, gegenenfalls sogar tödlich, fragt hier bei Anschaffung lieber erst einmal im Fachhandel nach. Selbst wenn diese kein Gesundheitsrisiko darstellen, die kleine spielen auch äußerst gern mit der Erde im Blumenkübel ;-)

Wenn ihr nicht im Erdgeschoss wohnt, achtet unbedingt auf Fester die die Kinder noch nicht selbst aufbekommen, es gibt dafür spezielle Schlösser an den Festerriegeln. Es passiert so schnell, unbemerkt, dass Kinder diese öffnen und herausfallen, fast jeder von uns kennt einen derartigen Fall aus den Nachrichten...

Und noch ein Tipp zum Schluss: Zieht den Schlüssel der Zimmertüre ab. Ernsthaft. Es ist kein Spaß wenn das Kind im Zimmer weint, schreit, panische Angst hat, weil es die Tür nicht mehr aufbekommt und ihr von außen ebenfalls keine Chance habt herein zukommen. 

10. Das Kinderzimmer ist das Kinderzimmer


Ja, so blöd das auch klingen mag, lasst Spielzeuge nicht in der ganzen Wohnung, bzw. dem ganzen Haus walten. In eurem Schlafzimmer z.B. sollte euer Kind kein Spielzeug haben, denn das ist euer Rückzugsort, in der Küche gilt dies aus hygienischen Gründen, im Ess-/Wohnzimmer sollte auch kein Spielzeug sein, da Kinder sich sehr leicht von Mahlzeiten ablenken lassen.
Kinder brauchen ihr eigenes Reich, Ihren Rückzugsort, ein Ort der Freude - und genau da ist das Spielzeug an seinem richtigen Platz. Eltern nehmen sich auch in den Zimmern ihrer Kinder wesentlich bewusster Zeit zum mitspielen, wie wenn das Kind neben ihnen auf der Couch beim Fernsehen spielt.

 

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