Blog


Veröffentlicht am von

10 Tipps wie Babys besser schlafen lernen

Obwohl Babys ja eigentlich von Anfang an viel schlafen, kann es schwierig sein sie an einen Rhythmus zu gewöhnen. Manchen Kinder fällt dieses leichter, bei anderen "artet" das zu richtigen Schwierigkeiten aus.

Um einfacher damit umzugehen oder nicht zu verzweifeln haben wir hier 10 Tipps zum Einschlafen lernen zusammengestellt.

 

preview_COLOURBOX3756112preview_COLOURBOX10450559preview_COLOURBOX3756128

 

1. Routine


Es ist nicht immer ganz einfach eine gewissen Routine in den Alltag zu bringen, gerade wenn man berufstätig ist oder mehrere Kinder hat. Aber gerade dann ist eine Regelmäßigkeit beim Zu-Bett-gehen wichtig. Versucht euch vielleicht ein Zeitfenster zu setzen, wann es Zeit ist für die Kleinen, ins Bett zu gehen. Beispielsweise immer zwischen 18.30 und 19.00 Uhr. Die innere Uhr, nicht nur eure, sondern auch die eures Babys, wird sich nach einer Weile auf diese Uhrzeit einstellen und die abendliche Routine wird so ein verlässlicher Anhaltspunkt für die ganze Familie.

2. Beruhigung


Es hilft überhaupt nichts wenn das Kind weint, sich hilflos fühlt oder schreit. Absolut nichts! Im Gegenteil: Es werden Urängste beim Kind geweckt wenn es sich in den Schlaf weint. Euer Baby mag zwar auch nach Schreiwochen irgendwann abends ohne Weinen einschlafen, aber traurig, unglücklich und sich allein gelassen fühlend. Es resigniert, es "lernt" nicht. Wir halten davon also überhaupt nichts. 
Deshalb gilt, und ich denke dass kann man auch gut auf sich selbst beziehen: Ein glückliches, zufriedenes und sich sicher fühlendes Kind schläft besser. Auch die irgendwann anstehende  Trennung von den Eltern, um im eigenen Bett zu schlafen, kann so viel einfacher fallen wenn das Baby weiß, es kann sich im Vertrauen lösen und wird nicht im Stich gelassen mit Sorgen und Ängsten.

3. Nähe


Babys brauchen viel Nähe, gerade in bestimmten Situationen oder während seiner Entwicklungsschübe. Manchmal zu viel für uns, aber: Das ist schneller vorbei als uns lieb ist - Kinder werden viel zu schnell groß. Wir wollen damit nicht sagen dass ihr über Stunden euer Kleines im Arm tragen und in den Schlaf schaukeln müsst. Nein, eher dass ein Kind eure "Nähe" spüren sollte in dem ihr es eventuell streichelt, ihm ein Lied vorsingt, Bücher vorlest, bei ihm liegt oder das Händchen haltet. Für ein Kind, gerade für ein kleines Baby ist es das wichtigste zu wissen dass es nicht alleine ist. Allein sein birgt enorme Ängste beim Kind, diese können vermieden werden in dem ihr einfach "da" seid.

4. Rituale


Wie bei Punkt 3 schon erwähnt ist es zum Beispiel ein schönes Ritual ein Buch vorzulesen. Ältere Kinder können sich dies sogar schon selbst aussuchen und euch mit der Zeit sogar selbst "vorlesen". Es ist zauberhaft welche Geschichte die Kleinen dann zu den Büchern erfinden, wirklich... 
Auch z.B. eine ruhige, leise CD oder ein von euch gesungenes Lied dass ihr täglich wiederholt kann ein Ritual werden. 
Es muss zudem nicht nur ein Ritual unmittelbar vor dem Einschlafen sein, sondern kann vielleicht beim Abendessen beginnen, danach wird dann z.B. Zähne geputzt, der Schlafanzug angezogen, ein Buch ausgesucht, zusammen gelesen, das Nachtlicht angeschaltet, die CD gestartet und noch ein paar Minuten gekuschelt bevor ihr euch verabschiedet oder bei eurem Schützling bleibt bis er schläft. Hier findet jeder mit der Zeit sein eigenes Ritual, zusammen mit seinem Kind. Macht euch hier auch keinen Kopf wenn mal ein Tag aus der Reihe fällt... Ausnahmen bestätigen schließlich die Regel.

5. Pucken


Dieser Tipp gilt eigentlich nur bei kleinen Babys, ältere Kinder werden das nicht mehr ganz so toll finden. (Obwohl auch hier gilt: verloren in einem riesigen Bett mit riesiger Decke ist manchmal auch der falsche Weg, aber das muss jeder selbst heraus finden)
Zurück zum Pucken: Babys bis zum 5. Monat neigen ab und an zu unkontrollierten Zuckungen (Moro-Reflex) und können sich zudem noch gut an die wohlige Enge in Mamas Bauch erinnern. Um dieses Gefühl aufrecht zu waren und es geborgen zu halten ist Pucken eine tolle Alternative. Gerade beim ersten Mal rät es sich eine Hebamme um Hilfe zu bitten euch das richtige "einwickeln" des Kindes zu zeigen, aber auch YouTube kann hier sehr hilfreich sein, denn Pucken führt bei den meisten Babys zu ruhigerem und längerem Schlaf. Aber eben nur bei den meisten. Probiert es am besten einfach mal aus.

 

preview_COLOURBOX6238536preview_COLOURBOX6238544

 

6. Reizüberflutung vermeiden


Übertrieben gesagt: Eine Spieluhr, eine Lichterkette, das Sternenlicht an der Decke, der laufende Fernseher aus dem Wohnzimmer, die leuchtende Laterne auf der Straße, das Radio in der Küche und die ratternde Waschmaschine sind zu viel. 
Ihr versteht was wir sagen wollen? Wie bei einem selbst gilt: Zu viele Umgebungsreize vermeiden. Es kann schon helfen die Rollläden herunter zu lassen, aus dem Bett das Spielzeug zu nehmen, nur eine Lichtquelle aufrecht zu erhalten und wechselnde Geräusche wie TV und Radio für diese Zeit abzuschalten. Der Körper und auch der Kopf müssen zur Ruhe kommen und das geht am besten wenn so wenig äusserliche Eindrücke wie möglich auf das Nervensystem einprasseln. 

7. Der richtige Zeitpunkt


Hier möchten wir noch einmal an Punkt 1 - die Routine anknüpfen. Dieser Tipp soll keineswegs den ersten widerlegen, dennoch: Ist euer Baby um 18.30 zur gewohnten Schlafenszeit einfach nicht müde, so überhaupt kein bisschen, hat es keinen Wert es in sein/euer Bett zu legen. Das lange warten bis euer Kind endlich schläft birgt Stress auf beiden Seiten. Euer Schützling steht unter Leistungsdruck weil es schlafen soll, aber nicht kann, und ihr verliert früher oder später vielleicht die Geduld. Macht in solchen Situationen lieber noch eine Ausnahme in dem ihr noch ein Bad einlasst, zusammen etwas malt oder ein ruhiges Spiel spielt. Auch beim Wäsche falten, Abwasch machen oder bügeln können die Kleinen ruhig noch dabei sein oder sogar helfen, das kommt ganz auf das Alter an. Euer Kind vor dem TV zu "parken" oder mit ihm durch das Haus zu toben ist jedoch vermutlich fehl am Platz, denn hier drehen die Kinder noch einmal auf und kommen auch später noch schwer zur Ruhe. Mit der Zeit lernt ihr euer Kleines so gut kennen, dass ihr abschätzen könnt wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist um ins Bett zu gehen und leider auch wie schnell dieser Zeitpunkt überschritten ist. Hier kann wahrscheinlich fast jede Mutter ein Lied von singen...

8. Lichtquellen reduzieren


Wir hatten eben schon von Reizüberflutung gesprochen, dies gilt natürlich auch für Lichtquellen. Je weniger Licht in den Raum dringt, desto weniger Eindrücke können noch wahr genommen werden. Achtet hier daher darauf, dass, wenn überhaupt eine Lichtquelle erwünscht ist, diese gerade so hell ist, dass das Kind den Weg zur Tür erkennen kann beziehungsweise erkennen kann ob sich "Monster" im Raum befinden. Auch hier dient das wieder dazu, dem Kind eine Sicherheit zu vermitteln. 

Zusatztipp: Übrigens hilft gegen Monster, Gespenster und Hexen aller Art auch ein "Anti-Monster-Spray". Eine Bastelanleitung inklusive Druckvorlage dazu befindet sich auch in unserem Dankeschön-Paket zu eurer Spende an das Deutsche Kinderhilfswerk.

9. Zu viel Essen vermeiden


Nein, Nein, ihr sollt euren Kindern abends nicht das Essen verweigern, aber auf eine gewissen Zeitspanne zwischen Abendessen und Schlafenszeit achten. Mit vollen Magen schläft man ja auch selbst viel unruhiger und schlechter, als wenn man wohlig gesättigt ist und zufrieden einschläft. Auch zu schwere Kost am Abend können die Schlafqualität des Kindes beeinträchtigen denn der Magen benötigt viel Energie um das Gegessene zu verarbeiten, was den Körper daran hindern kann herunter zu fahren.
Solltet ihr erst spät zum Essen kommen reicht hier auch eine gemischte Brotzeit, vielleicht mit Paprika, Tomate, Gurke und einen Wurstbrot. Croissant mit Nutella oder Käsespätzle sollten es nicht gerade sein ;) Wenn eure Kinder noch gestillt werden oder die Flasche bekommen entfällt dieser Punkt ja sowieso zum größten Teil.

10. Verständnis


Kinder wollen manchmal einfach nicht, oder nicht alleine schlafen. Das geht einem ja selbst auch ab und an so oder? Manchmal wünscht man sich dann einfach eine starke Schulter oder jemanden der einen in den Arm nimmt herbei. Auch euren Kindern, sogar neugeborenen Babys geht das schon so, nur können es die Kleinen meist noch nicht ausdrücken. Manchmal sieht man das als Eltern dann als Schikane und fragt sich warum zum Teufel dieses kleine, zuckersüße Wesen partout nicht einschlafen möchte... Weil es eben so ist. Punkt. Niemand verlangt von euch dass ihr das versteht, nur dass ihr Verständnis zeigt. Nehmt es einfach so hin, nehmt euren Zwerg in den Arm, es wird irgendeinen, euch vermutlich unerklärlich Grund haben warum es eben jetzt nicht, oder nicht alleine schlafen möchte. Früher oder später jedoch werden Sie schlafen, versprochen.

 

preview_COLOURBOX3858290preview_COLOURBOX3800638preview_COLOURBOX4050949

 

Ihr bloggt gerne und habt Lust auch mal einen Gastbeitrag für uns zu schreiben? 
Dann meldet euch einfach unter info@omaMa-Shop.de und lasst uns einen Themenvorschlag für euren Blogeintrag da. Als Dankeschön vergüten wir jeden veröffentlichten Artikel mit einem 30,- Euro Gutschein für unseren Online-Shop.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

10 Tipps zur Einrichtung eines Kinderzimmers

c0581aba709d18e44386626a4bf9d7ac498e7466ac469907f90775c6b80182ea preview_COLOURBOX11762225preview_COLOURBOX11762242

 

Es ist nicht immer ganz einfach ein Kinderzimmer auch kindgerecht und dennoch liebevoll und dekorativ einzurichten.

Wir haben hier 10 Tipps für euch, wie Ihr euer Kinderzimmer/Babyzimmer schön einrichten könnt.

1. Farbgestaltung


Kinder lieben es bunt, aber zu bunt wirkt oft unruhig und unstrukturiert. Eventuell ist es besser sich für nur eine oder zwei nicht zu grelle Farben zu entscheiden. Farben haben auch einen psychologischen Aspekt, z.B. wirkt Rot auf den Mensch aggressiv, Orange dagegen gibt ein wohlig warmes Gefühl. Auch wenn sich zwei Kinder einen Raum teilen sollten nicht mehr als 2 Farben gemischt werden, hier sollte man nur darauf achten, dass jedes Kind seine eigene Farbe bekommt und diese beiden miteinander harmonieren. Helle Farben wirken freundlich und einladend, lassen sich besser mit weiteren Einrichtungsgegenständen kombinieren. Auch: Je kleiner ein Raum, desto heller sollte die Wandfarbe sein.


2. Ordnungsmöglichkeiten schaffen


Kinder räumen nicht gerne auf und selbst wenn, sie tun sich schwer damit Ordnung zu schaffen. Deshalb gilt, um so einfacher das Ordnungssystem, desto besser. Simple Regale mit Boxen darin haben hier einen großen Vorteil. Kinder merken sich schnell was in welche Box gehört und müssen Dinge dann nicht dekorativ platzieren, sondern können diese ganz einfach darin verstauen. Auch große Boxen mit Deckel sind optimal, diese können frei in den Raum gestellt werden, oder auch als Sitzmöglichkeit verwendet werden. Den Nerven zuliebe sollte jedoch darauf verzichtet werden täglich die Dinge exakt in die richtigen Kisten zu sortieren. Kinder verlieren dann schnell den "Spaß" am mithelfen, das Ordnen kann einmal monatlich zusammen mit dem Kind vorgenommen werden.


3. Kindgerechte Möbel


Meist macht man sich schon in der Schwangerschaft Gedanken über die Einrichtung des Kinderzimmers. Meistens wird es dann ein Gitterbett, die Wickelkommode und ein Kleiderschrank. Vielleicht auch noch ein Stillsessel und Dekoartikel. 
Nach circa 1 1/2 Jahren, spätestens aber nach 2 1/2 Jahren ist aber ein solches Gitterbett  nicht mehr die richtige Wahl. Auch die Wickelkommode wird oft nach dieser Zeit nicht mehr gebraucht. Und dann? Schon wieder neue Möbel kaufen? Nein!
Besser wäre es doch, wenn die Möbel von Anfang an einen längeren Lebensweg des Kindes begleiten würden, mit Mitwachsmöbeln.
Betten die man zum Kleinkindbett nach der Gitterbettzeit umbauen kann, eine Wickelkommode, die man als Sideoard nutzen kann. So bleibt das Kind auch länger im eigenen Zimmer heimisch und wächst weiterhin in der gewohnten, haltgebenden Umgebung auf.
Auch finanziell ist dies ein wichtiger Aspekt. Nicht jeder kann und WILL sich jährlich neue Möbel leisten. 


4. Stauraum optimal nutzen 


Hohlräume, wie z.B den Platz unter dem Kinderbett oder auch die Lücke hinter der Wickelkommode können optimal genutzt werden. Gerade in kleineren Zimmern ist Stauraum Gold wert. Wer handwerklich begabt ist, kann hier Schubladen einsetzen oder aus Holz passende Regale bauen, die dann an der Wickelkommode z.B. als Ablage für Windeln, Feuchttücher und auch Spucktücher verwendet werden können.
Unter dem Bett ist ein idealer Platz für Winterkleidung oder auch die heiß geliebten Kuscheltiere. Weiterer Stauraum kann auch durch Wandregale für z.B. Bücher oder Hängeregale für Legosteine oder Barbiepuppen entstehen. 


5. Lichtquellen für eine warme Athmosphäre


Gemütliches, vor allem warmes Licht ist im Kinderzimmer fast noch wichtiger als in allen anderen Räumen. Warum? Kinder halten sich viel mehr in ihrem Zimmer auf, als wir Erwachsene z.B. im Schlafzimmer. Gerade abends zum einschlafen brauchen viele Kinder noch Licht, da sie sich im dunklen fürchten. Eine schöne Lösung sind hier z.B. sanfte Nachtlichter oder stilvolle Lichterketten. Tagsüber, sollte das Sonnenlicht nicht ausreichen, kann eine schöne, warm leuchtende Deckenlampe platziert werden, auch eine Wandlampe macht es in den frühen Abendstunden einfacher den Tag ausklingen zu lassen.

 

preview_COLOURBOX11625956preview_COLOURBOX1695352preview_COLOURBOX7004918


6. Spielmöglichkeiten bieten


Jedes noch so schöne Zimmer in dem ein Kind aber nicht spielen kann oder darf macht keinen Sinn. Dekoration hin oder her, nur in einem gewissen Maß. Eine tolle Möglichkeit, die zudem noch dekorativ ist, ist Tafellack! Dieser kann auf einem Holzbrett aufgebracht werden, oder direkt auf die Wand (dies bitte vorher austesten ob das beim Auszug auch wieder entfernt werden kann). Jetzt noch ein paar bunte Kreiden und das mehrfache erwähnen, dass nur und ausschließlich auf dieser Wand gemalt werden darf und schon kann der Spaß los gehen! Tafellacke gibt es übrigens nicht mehr nur in schwarz oder dunkelgrün, die verschiedensten Farben können passend zur Wandgestaltung gewählt werden.
Ebenfalls dekorativ, aber auch praktisch sind Spielteppiche. Hier gibt es längst nicht mehr nur die "öden" grünen Autoteppiche von früher, Nein, ganze Welten sind teilweise käuflich zu erwerben. Ob Spielzeugautos, Holztiere, Playmobilfiguren oder Puppenstuben, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

7. Das Kind einbeziehen 


Was hilft euch das schönste Zimmer wenn es dem Kind nicht gefällt, oder es sich sogar nicht mehr wohl fühlt?
Kinder haben eine klare Vorstellung von Ihrem Zimmer, zwar nicht immer die Beste und wahrscheinlich auch nicht im geringsten die, die ihr im Kopf habt, aber mit ein wenig Überzeugungsarbeit und auch vielen Kompromissen lässt sich ein Reich zaubern womit beide zufrieden sind. Hier gilt es wirklich, nicht einfach kaufen oder streichen wenn das Kind vorher nicht zumindest mal gefragt wurde. Stellt euch mal vor man würde euer Wohnzimmer einfach umgestalten, so dass ihr nicht mal mehr Zeit darin verbringen wollt. Das wär auch nicht so toll, oder?

8. Übersicht behalten 


Zuviel von allem ist der falsche Weg! Hier gilt ganz klar: Unnötiges Spielzeug, Dekomaterial und Möbel müssen weichen. Kinder brauchen Platz um sich zu entfalten. Viel Platz. Das heißt keinesfalls dass ein Kinderzimmer 30qm benötigt, Nein, aber man muss die Übersicht behalten können und dem Kind auf dem Boden eine freie Spielfläche von mindestens 1,5qm bieten. Das gleiche gilt für das Bett, wobei bei Babys aus Sicherheitsgründen im ersten Lebensjahr ganz auf Kuscheltiere und Co dort verzichtet werden sollte, sollte auch danach genug Platz sein ums sich im Bett auch mal zu drehen. Viele von uns kennen das selbst: Die Zierkissen in unserem Bett, auch wir entfernen diese vor dem schlafen gehen. Wer sich im Kinderbett die "Räumerei" sparen möchte, setzt hier eben nur die absoluten Lieblingskuscheltiere des Kindes hin.
Ähnlich verhält es sich bei Spielzeug: Lieber zwischendrin mal etwas verräumen und nach einigen Wochen wieder gegen etwas anderes austauschen. Bei zu viel Auswahl weiß ein Kind oft nicht mehr mit was es spielen soll und spielt entweder immer nur noch mit ein und dem selben Spielzeug oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Belegt daher nicht zu viel Platz mit ungenutzten Dingen im Kinderzimmer.

9. Sicherheit 


Ihr fragt euch vielleicht auf was man da denn achten sollte, bis auf die Steckdosensicherungen...
Wir sind im Team fast alle Eltern, und glaubt mir, wir können schon Bücher über Unfälle mit den Kleinen in ihren Zimmern schreiben... 
Gerne würden wir vermeiden dass euch das auch passiert.

Daher gilt: Schränke und Kommoden werden zusätzlich an der Wand befestigt. Wer nämlich kleine Kletteraffen hat wird sonst schnell merken wie fix diese umfallen und auf dem Kind landen können.

Befestigt bitte auch keine Kabel, Schnüre, Dekobänder, Lichterketten oder ähnliches in Reichweite des Kindes. Die Kleinen kommen auf Ideen an die wir im Traum nicht denken, wie z.B. mit dem Geschwisterchen Hund zu spielen und ihm die "Leine" um den Hals zu wickeln. Ich denke wir wissen alle wie schlimm das ausgehen kann. 

Vermeidet Glas oder Porzellan in Kinderzimmern, so schön es auch aussehen mag, es ist einfach gefährlich wenn dies bricht und die Kinder das womöglich dann nur aufsammeln wollen um es zu entsorgen. Sie werden noch schnell genug groß um Vasen oder ähnliches in ihrem Zimmer aufzustellen.

Auch bei Pflanzen solltet ihr acht geben, viele Pflanzen sind gerade für kleine Kinder giftig, gegenenfalls sogar tödlich, fragt hier bei Anschaffung lieber erst einmal im Fachhandel nach. Selbst wenn diese kein Gesundheitsrisiko darstellen, die kleine spielen auch äußerst gern mit der Erde im Blumenkübel ;-)

Wenn ihr nicht im Erdgeschoss wohnt, achtet unbedingt auf Fester die die Kinder noch nicht selbst aufbekommen, es gibt dafür spezielle Schlösser an den Festerriegeln. Es passiert so schnell, unbemerkt, dass Kinder diese öffnen und herausfallen, fast jeder von uns kennt einen derartigen Fall aus den Nachrichten...

Und noch ein Tipp zum Schluss: Zieht den Schlüssel der Zimmertüre ab. Ernsthaft. Es ist kein Spaß wenn das Kind im Zimmer weint, schreit, panische Angst hat, weil es die Tür nicht mehr aufbekommt und ihr von außen ebenfalls keine Chance habt herein zukommen. 

10. Das Kinderzimmer ist das Kinderzimmer


Ja, so blöd das auch klingen mag, lasst Spielzeuge nicht in der ganzen Wohnung, bzw. dem ganzen Haus walten. In eurem Schlafzimmer z.B. sollte euer Kind kein Spielzeug haben, denn das ist euer Rückzugsort, in der Küche gilt dies aus hygienischen Gründen, im Ess-/Wohnzimmer sollte auch kein Spielzeug sein, da Kinder sich sehr leicht von Mahlzeiten ablenken lassen.
Kinder brauchen ihr eigenes Reich, Ihren Rückzugsort, ein Ort der Freude - und genau da ist das Spielzeug an seinem richtigen Platz. Eltern nehmen sich auch in den Zimmern ihrer Kinder wesentlich bewusster Zeit zum mitspielen, wie wenn das Kind neben ihnen auf der Couch beim Fernsehen spielt.

 

preview_COLOURBOX7103787

 

Ihr bloggt gerne und habt Lust auch mal einen Gastbeitrag für uns zu schreiben? 
Dann meldet euch einfach unter info@omaMa-Shop.de und lasst uns einen Themenvorschlag für euren Blogeintrag da. Als Dankeschön vergüten wir jeden veröffentlichten Artikel mit einem 30,- Euro Gutschein für unseren Online-Shop.

Gesamten Beitrag lesen