Beiträge zum Thema: Hebamme

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10 Tipps - zur Geburt

10_Tipps_Dienstag_VorlageGerade für Erstgebärende ist die Geburt des Kindes oft eine Herausforderung. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn man weiss ja eigentlich kaum was auf einen zukommt.

Unsicherheit ist aber ganz normal, wir werden euch diese auch nicht komplett nehmen können, jedoch haben wir uns gedacht, wir schreiben einfach mal Tipps auf, damit ihr der Geburt entspannter entgegensehen könnt.

1. Die Klinikwahl

Schaut euch vorab ruhig mehrere Kliniken und Geburtshäuser im Umkreis an, denn ihr müsst euch dort wohl fühlen. Achtet auf die Räumlichkeiten, darauf ob bestimmte, für euch wichtige Dinge (wie z.B. eine Geburtswanne) vorhanden sind. Versucht auch herauszuhören ob es Unstimmigkeiten im Team gibt oder ob das Personal gut miteinander auskommt, gerade in Stresssituationen ist es wichtig dass alle an einem Strang ziehen. 

Auch, und es ist Schade dass dazu schreiben zu müssen, spielt die Hygiene eine große Rolle. Natürlich sind Keime nicht auf den ersten Blick sichtbar, das wäre zu einfach, aber man kann schon grob sehen ob ein Kranknhaus hygienisch/sauber ist. 

Wichtig ist: Ihr müsste euch wohl fühlen, sonst niemand. Nicht eure Begleitung oder jemand anderes, denn nur ihr selbst gebährt auch euer Kind.

2. Geburtsvorbereitungskurs

Beim Geburtsvorbereitungskurs werdet ihr, wie der Name schon sagt auf die Geburt vorbereitet. Dies kann Ängste und Sorgen nehmen, Unsicherheiten vorbeugen und offene Fragen beantworten. Im Kurs werden z.B. Dinge wie Atemübungen, Entspannungstechniken, spezielle Bewegungen, Geburtshaltungen, die anatomischen Vorgänge, die unterschiedlichen Wehenarten, das baldige Elternsein und Informationen zur Geburt ansich besprochen. 

Circa ab der 20. Woche könnt ihr euch dort anmelden, der Kurs sollte jedoch frühestens in der 25. spätestens jedoch in der 30. Woche beginnen, das hängt aber auch davon ab in welchem engen oder weiten Zeitraum die Kursstunden stattfinden.

In den meisten Fällen werden die Kosten für den Kurs von der Krankenkasse übernommen. Ist der werdende Vater erwünscht muss dieser jedoch meist selbst bezahlen.

Es gilt: Ein Geburtsvorbereitungskurs ist kein muss, eine Teilnahme kann aber wirklich hilfreich sein.

3. Dammmassage

Was ist das überhaupt? 

Bei der Geburt wird der Dammsteg stark belastet, es kann zu Rissen oder zu manuellen Schnitten kommen, dies ist meist während den Wehen nicht schmerzhaft, jedoch nach der Geburt kann dies zu Behinderungen und Schmerzen führen. Bei der Dammmassage bereitet ihr den Steg auf die starke Belastung bei der Geburt vor. Es gibt jedoch leider keine Garantie dafür dass die Massage auch eine Verletzung vorbeugt.

Ab der 34. Woche bietet es sich an dies 3-4x die Woche für circa 10 Minuten anzuwenden. (Informationen über das wie findest du bebildert z.B. hier: http://www.frauenzimmer.de/cms/dammmassage-anleitung-zur-intimen-geburtsvorbereitung-1356045.html)

Mit der Zeit wirst du feststellen dass Gewebe und Muskaltur immer lockerer werden und du das Gefühl der Dehnung immer leichter tolerieren kannst.

4. Nicht zu früh ins Krankenhaus/Geburtshaus

Beim ersten Kind ist man oft nicht sicher ob es richtige Wehen oder Übungswehen sind. Aber glaubt uns, man merkt meist definitiv wenn Wehen "echt" sind. Solange ihr noch darüber nachdenkt oder ohne weiteres sprechen/atmen könnt, sind die Wehen meist noch nicht ausgeprägt genug um sich auf den Weg zu machen. Vielleicht denkt ihr euch: "Lieber zu früh als zu spät.." Jaein, denn häufig endet es in einer Einleitung wenn man viel zu früh ins Krankenhaus fährt. Versucht euch lieber Zuhause noch etwas abzulenken, die letzten Dinge zu erledigen, ausruhen, oder macht einfach das, wonach ihr euch aktuell fühlt. Es kann zudem auch sein, dass wenn ihr zu früh im Krankenhaus ankommt und die Ärzte feststellen, dass es noch nicht so weit ist, ihr wieder heim geschickt werdet da alle Kreissäale besetzt sind, oder es wirklich nur Übungswehen waren.

"Echte" Wehen erkennt man oft an folgenden Punkten:

- regelmäßig, anfangs circa alle 10 Minuten

- dauern jeweils etwa eine bis eineinhalb Minuten

- beginnen leicht, haben einen Höhepunkt und flauen dann allmählich wieder ab

Wenn die Fruchtblase platzt heisst es: Sofort die Hebamme verständigen oder ab ins Krankenhaus!

5. Vertrauen in sich selbst

Unterstützende Geräte, wie z.B. CTG und co sind ein Segen, aber man kann sich dadurch auch enorm verunsichern lassen.

Ist ein Zacken zu hoch? Sind die Linien unregelmässig weil kurzzeitig falsch geatmet wurde? All das ist nicht schlimm, verunsichert Mutter und Vater jedoch sehr! 

Fragen wie: "Geht's meinem Kind nicht gut? Klingt alles normal?" sind mehr als Verständlich in solch einer Situation. Die Angst begleitet die meisten Frauen bei der Geburt.

Das muss allerdings nicht sein und kann deutlich eingedämmt werden! Vertraut sowohl der Hebamme und auch eurem Arzt, selbst wenn wenig bis keine Symphatie besteht (hier kommen wieder Näher zum Thema in Tipp 6). Eure Geburtsbegleiter wissen von was sie sprechen und werden euch rechtzeitig auf Gefahren, Unsicherheiten usw. hinweisen. Vertraut bitte auch euch selbst. Seit Jahrtausenden werden Kinder geboren, warum solltet gerade ihr dass dann nun nicht schaffen?

50% der Geburten, die Dauerüberwacht werden enden am Schluss in einem Kaiserschnitt. Warum? Weil man sich als baldige Mutter so arg unter Stress setzt und die natürliche Geburt dadurch blockiert. Sollte eine Dauerüberwachung seitens der Ärzte oder Hebammen notwenidg sein, lasst das CTG von euch wegdrehen und den Ton ausstellen, es reicht wenn fachkundige Personen dies überblicken können.

 

6. Die richtige Hebamme

Vertrauen, wie bereits weiter oben geschrieben, hilft beim Kinder bekommen. Habt ihr jedoch Geburtshelfer mit denen ihr auf menschlicher Ebene nicht zusammen passt, ist Vertrauen schwierig. Auch passt kaum eine Geburt in eine Dienstschicht der Hebamme... Das kann vor und Nachteile haben. Kamt ihr mit der ersten nicht klar, habt ihr bei Schichtwechsel nun die Chance mehr Symphatie zur neuen Hebamme zu haben. Andersrum ist das natürlich auch möglich, falls ihr bei Wechsel nun gar nicht mehr mit der neuen Hebamme klar kommt.

Das kann schlimm sein, denn kaum wann anders lässt man jemand so nah an sich ran wie während einer Geburt. Ist abzusehen dass die Geburt bald statt findet, bleiben die meisten Hebammen aber auch bei "ihren" Frauen bis das Kind geboren ist. 

Sollte es für euch jedoch unzumutbar sein, mit dieser Hebamme zu kommunizieren, könnt ihr auch vorsichtig fragen ob ein Hebammenwechsel möglich ist. Meist ist nicht nur eine diensthabende Hebamme vor Ort. Symphatie besteht in den meisten Fällen beidseitig nicht und auch für die Hebamme ist es verständlich und einfacher wenn hier der Wechsel stattfindet. Aber: Auch wenn das nicht geht, ihr schafft das!

7. Wehenpausen akzeptieren

Euer Körper ist keine Maschine, selbst Tim Bendzko hat das schon besungen ;)

Wehenpausen sind ganz normal, gerade bei Geburten die nachts beginnen. Euer Körper braucht zwischendrin eine Pause - und nicht nur euer Körper sondern auch ihr, zum durchatmen. Selbst eine Pause über mehrere Stunden muss keinenfalls schlimm sein. Sollte wirklich ein Geburtsstillstand vorliegen, erhaltet ihr wehenfördernde Mittel oder es werden weitere Maßnahmen getroffen. Diese obliegen Ärzten und Hebammen, die euch früh genug auf weiteres hinweisen werden. 

Setzt euch nicht unter Druck, falls möglich schlaft auch noch mal, so utopisch das klingt. Wenn der Körper wieder bei Kräften ist, kann auch die Geburt weiter gehen und sogar dann schneller vorangehen wie wenn ihr total ausgelaugt und kraftlos seid.

8. die PDA

Schmerzen bei der Geburt sind eigentlich normal. Lasst euch hier nicht von Foreneinträgen und Videos auf z.B. Facebook irritieren in denen beteuert wird dass eine Geburt auch ohne Hilfsmittel schmerzlos einhergeht. Natürlich ist das möglich, jedoch wirklich eine große Ausnahme. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden, somit muss auch jede Gebährende selbst für sich entscheiden ob schmerzlindernde Mittel zum Einsatz kommen.

Bei einer PDA bleibt ihr bei Bewusstsein, die Wehen kommen jedoch nur noch als Druck und nicht mehr als Schmerz an. Auf das Baby geht das Mittel so gut wie nicht über. Oft wird eine PDA auch dann eingesetzt, wenn ein langsamer Geburtsvorgang von statten geht, um die Durchblutung der Plazenta zu steigern, dem Baby somit mehr Sauerstoff und Kraft zu geben und um den Muttermund weicher zu machen. 

Sich eine PDA zu wünschen ist kein Zeichen von Schwäche. Die Geburt ist kein Wettkampf wer die meisten Schmerzen aushalten kann, im Gegenteil! Eine schöne Geburt, an die ihr euch auch noch gern erinnert ist etwas wundervolles. Zögert daher nicht eure Hebamme, bzw. euren Arzt darauf anzusprechen.

Dennoch gilt: In manchen Fällen ist es für eine PDA schon zu spät, gerade wenn die Presswehen schon eingesetzt haben. Dann habt ihr euer kleines Wunder aber auch so ganz bald im Arm.

9. Ruhe gönnen

Ist euer Kind erstmal geboren wird es in eurem Leben nicht mehr so ruhig sein wie es vorher einmal war. Ihr habt gerade auch unglaubliches geleistet und Kräfte eingesetzt von denen ihr vermutlich nicht mal wusstet dass ihr diese habt. Körperlich und Psychisch. 

Der Körper und auch der Kopf müssen dies nun erstmal verarbeiten - und das nicht nur bei euch, sondern auch bei eurem gerade geborenen Kind. Nehmt euch daher Zeit und Ruhe raus, auch wenn alle anderen jetzt schon den kleinen Erdenbürger besuchen möchten. Lehnt hier vielleicht doch besser erst einmal ab. Nicht nur euch zuliebe. Euer Baby möchte vermutlich erst mal seine Mama und vielleicht auch den Papa kennenlernen bevor noch mehr fremde, neue Eindrücke/Gerüche/Stimmen usw. auf es einprasseln. 

Versucht auch, wenn möglich, so lange wie Möglich im Kreissaal zu bleiben, denn hier seit ihr noch unter euch. Hier gibt es keine Bettnachbarn, kein Besuch, keine Krankenschwestern die das Essen bringen oder ähnliches. Hier seid ihr einfach nur unter euch, nun als kleine Familie! Geniesst das solange irgendwie möglich.

10. Nachwehen lindern

Nachwehen werden oft als "schlimmer" als die Geburtswehen empfunden, denn sie führen zu keinem positiven Ausgang mehr. Euer Kind ist bereits geboren, daher sind Nachwehen in vielen Augen unsinnig und werden als nervig empfunden. Gerade bei einem Dammriss- oder schnitt können einem diese sehr zu schaffen machen. Auch sind Nachwehen beim 2./3./... Kind entsprechend stärker weil die Gebärmutter mehr Kraft braucht um sich erneut zurück zu ziehen. 

Um Nachwehen zu lindern können z.B. Arnica Globuli verabreicht werden, auch Paracetamol und Ibuprofen dürfen eingenommen werden. Bei Dammverletzungen können auch Eichenrindesitzbäder Linderung versprechen. 

Generell gilt auch hier: Alles was es euch leichter macht die Nachwehen auszuhalten, sollte auch erlaubt sein. Bei Unsicherheiten sprecht hier vorab mit eurer Hebamme, diese haben oft noch weitere kleine Tipps und Tricks parat.

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

Geburtsbericht_Montag_VorlageEs war Montag, der 02.01.2017 als ich vorzeitig ins Krankenhaus kam aufgrund meiner Schwangerschaftsvergiftung. Nur noch 4 Tage bis zum geplanten ET und keinerlei Anzeichen von Wehen. Du warst laut der Oberärztin eine kleine Sternenguckerin. Am Abend bekam ich leichte Oberbauchschmerzen und Blut abgenommen, was zum weiteren Verlauf führte. Am nächsten Morgen war ich pünktlich um 7.00 Uhr unten im Kreissaal am CTG; meine Hebamme sollte eigentlich auch da sein, aber sie hatte ein wenig verschlafen. Nach weiteren 2 Std am CTG sollte ich mich bei der Oberärztin entscheiden ob ich eine natürliche Geburt will, was aber nur zu 30% klappen wird laut ihren Aussagen (da noch alles dicht war und keinerlei Wehen, aber sich mein Zustand verschlechterte) oder einen Kaiserschnitt will. Daraufhin wollte ich den Kaiserschnitt, da mir das Risiko zu groß war das ich meinem Würmchen und mir schaden könnte durch die Zustände. Ich hatte so großen Hunger, durfte nichts essen und trinken seit Montagabend. Um ca. 15 Uhr sollte ich im OP dazwischen geschoben werden. Schnell umgezogen, dicke Socken an und einen Tropf drangehangen. Nach ca. 10 Minuten bin ich im durchsichtigem Hemdchen mit meinem Mann(der Gott sei Dank alles verdeckt hatte) und der Hebamme in den Op-Bereich rübergegangen. Ich legte mich auf die kleine Liege, bekam die Betäubung und anschließend die Spinalanästhesie gesetzt. Es war sehr kalt dort, ich zitterte und meine Hebamme hielt mir die Hand. Danach kam mein Mann zu uns und sie machten den Vorhang zu und fingen an. Mir wurde währenddessen ein wenig übel und ich kämpfte mit meiner Atmung, da mir diese plötzlich sehr schwer fiel. Und nach 2 Minuten hörten wir den ersten Schrei, sie legten die kleine Maus kurz auf die Seite von meiner Schulter, der Vater stütze sie. Beide gingen mit der Hebamme in den U-Raum und ich wurde zugenäht und in den Aufwachraum gebracht. Nach einer gefühlten Ewigkeit brachte mich die Hebamme in den Kreißsaal wo die ganze Familie und meine Maus warteten. Der Papa und sie kuschelten ganz nah und ohne Kleider beieinander. 

Und so wurde die kleine Mila mit 55cm, 3360 Gramm um 15:24 Uhr geboren.

 

Lisa H.

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10 Mütter im Interview - Nach welchem Kriterium habt ihr eure Hebamme ausgesucht?

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„Ich bin ein Bauchmensch. Ich habe zwei Hebammen in meine Nähe und bei einer hat es vom Gefühl her beim ersten „Hallo“ am Telefon gestimmt. Wie Liebe auf den ersten Blick.“ (Verena K.)

 

„Meine Hebamme wurde mir von meiner Schwester empfohlen. Außerdem lebe ich im Dorf mit 1000 Einwohnern und 30.000 Schweinen, muss in die nächste Stadt fahren, die ca. 10.000 Einwohner hat. Dort gibt es genau 2 Hebammen, die dort auch Kurse anbieten. Die Auswahl war also nicht sehr groß.“ (Lisa W.)

 

„Hatte keine.“ (Jennifer E.)

 

„Die Hebamme wurde mir vom Frauenarzt empfohlen. Wobei.... die Frau von meinem Frauenarzt war die Hebamme... also wahrscheinlich einfach eine familiäre Empfehlung von meinem Frauenarzt.“ (Marie G.)

 

„Ich habe mir meine Hebammenpraxis anhand guter Bewertungen im Internet herausgesucht und mich auch bewusst für eine Praxis mit mehr als einer Hebamme entschieden, so war im Notfall immer eine Vertretung da.“ (Victoria M.)

 

„Nach Sympathie. Ich habe meine Hebamme damals kennengelernt und wusste nach wenigen Minuten, dass sie mich während und auch nach der Schwangerschaft, begleiten wird. Es hat einfach alles gestimmt, da wir auf der selben Wellenlänge waren und ich mich bei ihr gut aufgehoben und verstanden gefühlt habe.“ (Nicole R.)

 

„Ich habe besonders darauf geachtet, dass unsere Hebamme gewisse Leistungen anbietet. Zum Beispiel Akupunktur, Wochenbett, Rückbildungskurs und so weiter.“ (Emine A.)

 

„Meine Hebamme habe ich im Internet gefunden, ich wollte eine Dame im Mittleren Alter, nicht zu Jung aber auch nicht zu alt. Diese haben Erfahrung und sehen vieles nicht so kritisch.“ 

 

„Ich hatte keine Hebamme weder nach der Geburt noch vor der Geburt, da die auch hier so ausgebucht sind.“ (Nadine K.)

 

„Oh ich glaube den Luxus, sich eine Hebamme aussuchen zu können, hat heutzutage fast niemand mehr! Man muss froh sein überhaupt eine zu bekommen!“ (Ela F.)

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10 Mütter im Interview - Wonach habt ihr euren Kinderarzt ausgewählt?

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„Empfehlung unserer Hebamme, wir haben auch andere getestet – fühlten uns allerdings bei dem Empfohlenen im Nachhinein so wohl, dass wir bei ihm geblieben sind.“ (Noreen E.)

 

„Wir haben unseren Kinderarzt nach Erfahrungsberichten anderer Mamis ausgesucht. Gerade im Geburtsvorbereitungskurs waren viele Mamis, die ihr zweites Kind erwarteten und gute Ratschläge bei der Auswahl des Kinderarztes hatten. Sowie meine Hebamme, ihre Meinung war sehr entscheidend.“ (Verena K.)

 

„Ich habe vieles von unserem Kinderarzt gehört - nur Gutes. Somit haben wir den auch ausgetestet, und wir sind rundum glücklich bei Ihm. Mein kleiner Sohn liebt ihn.“ (Nadine K.)

 

„Wir sind bei der Ärztin, über die wir am wenigsten negatives gehört haben, super, oder?“ (Ela F.)

 

„Empfehlungen von Bekannten, dann getestet und für gut befunden.“ (Jennifer E.)

 

„Der Kinderarzt wurde uns von Freunden empfohlen. Daher war unsere 1. Termin mit dem ersten Kind auch bei diesem Arzt und bis heute noch der gleiche, bei allen 3 Kindern.“ (Marie G.)

 

„Da wir dem Anschein nach nicht nur ein Krippenproblem, sondern nach dem Babyboom in den letzten Jahren auch einen Ärztemangel haben blieb mir nicht viel Auswahl. Am Ende bin ich bei meiner eigenen Kinderärztin untergekommen.“   (Victoria M.)

 

„Ich kenne meine Kinderärztin persönlich und weiß, dass sie eine super Ärztin ist. Außerdem ist sie selbst eine Frühchen Zwillingsmama. Wie könnte es passender sein.“ (Lisa W.)

 

„Ich habe mich vor der Geburt meines Sohnes in meinem Familien- und Freundeskreis umgehört, und hab mich dann auf die Empfehlung anderer Mamas verlassen. Ich kann mich auch absolut nicht beklagen, denn wir haben einen tollen Kinderarzt!“ (Nicole R.)

 

„Wir haben besonders darauf geachtet, dass unser Kinderarzt mit homöopathischen Mitteln arbeitet. Des Weiteren war es uns wichtig, dass der Kinderarzt mit uns kooperiert, vor allem was Impfungen betrifft, da wir absolut dagegen sind und so wenig wie möglich geimpft werden wollen.“ (Emine A.)

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10 Fragen im Interview: Hebamme

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1. Was macht man eigentlich als Hebamme?

 
Als Hebamme kümmert man sich natürlich hauptsächlich um Frauen während der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett. Außerdem hat man auch immer einen Überblick über das Neugeborene. Die Hebammenbetreuung kann auf Wunsch der Frau schon ab positiven Schwangerschaftstest in Anspruch genommen werden. Die Frauen haben die Wahl, die Schwangerschaftsvorsorge einzig und allein von der Hebamme durchführen zu lassen (denn bis auf die Ultraschalluntersuchungen steht die reine Hebammenbetreuung der eines Gynäkologen in nichts nach) oder aber eine Kombination aus ärztlicher Vorsorge und Hebammenvorsorge zu wählen. Die meisten Frauen entscheiden sich für letzteres und das ist auch völlig in Ordnung so. Als Hebamme überwacht man den Schwangerschaftsverlauf, hilft bei Schwangerschaftsbeschwerden und hat in verschiedensten Themen eine beratende Funktion. Die Begleitung und Betreuung der Geburt ist das Hauptaugenmerk der Hebammentätigkeit. Je nachdem, wo man als Hebamme arbeitet, begleitet man die Frauen im Krankenhaus, im Geburtshaus oder Zuhause. Man überwacht stetig den Geburtsverlauf, stellt sicher, dass es Mutter und Kind gut geht und ergreift bei eventuell auftretenden Komplikationen schnell Maßnahmen.
Die Betreuung im Wochenbett ist sehr individuell und kommt auch immer darauf an, welchen "Hebammenbedarf" die Frau hat. In den ersten Tagen nach der Geburt kommen viele Hebammen täglich oder zumindest alle 2 Tage um die Wundheilungs- und Rückbildungsprozesse der Frau zu überwachen, aber auch, um das Neugeborene stets im Blick zu haben. Man hilft beim Stillen/Füttern, überprüft die kindliche Gewichtszunahme, hilft bei der Nabelpflege, beim ersten Baden, usw... 
Die Aufgabenbereiche einer Hebamme sind vielfältig, sie lassen sich schwer in einigen Worten zusammen fassen. Man begleitet Frauen/Familien während einer ganz besonderen, sehr privaten und intimen Zeit, um ihnen und ihren Neuankömmlingen zu einer möglichst unbeschwerte Schwangerschaft und einem guten Start ins Leben zu verhelfen.
 

2. Was ist das Beste an deinem Job?

 
Was das Beste ist, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich liebe die Vielfältigkeit, die mein Beruf mit sich bringt. Jedes Paar, jede Frau, jedes Kind ist anders. Jede Geburt ist auf ihre eigene Weise zauberhaft und es ist sehr schön, an diesem Wunder teilhaben zu dürfen. 
Viele Menschen denken, dass die Geburten das Beste und Schönste am Hebammenberuf sind, und das mag es für viele Hebammen auch sein. Für mich zählt aber das "Große Ganze". Sowohl die Schwangerschaft, als auch die Geburt und die ersten Wochen danach als Hebamme begleiten zu dürfen, dabei mit so viele verschiedenen Menschen zu arbeiten und die Individualität einer jeden Familie kennen zu lernen ist für mich etwas ganz besonderes. Es wird einfach nie langweilig.
 

3. Was magst du gar nicht?

 
Hmm, gute Frage. Ich mag es nicht, alleine Patientenbetten durch die engen Krankenhausflure zu schieben, denn dabei stoß ich immer überall gegen.... Spaß beiseite, ich kann gar nicht so genau sagen, was ich nicht mag. Natürlich gibt es auch immer mal wieder Dinge bei der Arbeit, die ich nicht mag, aber dass ist völlig unterschiedlich und situationsabhängig, kann ich also pauschal nicht sagen.
 

4. Was würdest du dir wünschen, dass die Eltern besser machen?

 
Ich finde, alle Eltern sind gut so, wie sie sind, eben auf ihre eigene persönliche Art und Weise. Allerdings fällt mir oft auf, dass viele Eltern in Hinblick auf die Geburt oder auch auf die erste Zeit mit Baby verunsichert sind, weil sie von den Schwiegereltern, von Freunden/Bekannten, aus einem Erziehungsratgeber (usw.) vermeintlich gute Tipps, Vorgaben, Ratschläge und Empfehlungen bekommen. Natürlich meint das Umfeld es nur gut, allerdings kann diese Vielzahl an verschiedenen Meinungen gerade in so einer empfindlichen und (noch) unbekannten Zeit manchmal eher ins Gegenteil ausschlagen. Daher würde ich mir wünschen, dass viele Eltern viel mehr auf ihr Bauchgefühl hören. Natürlich kann man die Ratschläge und Tipps seines Umfelds anhören und annehmen, denn viele können wirklich hilfreich sein. Ich finde nur, als Elternpaar sollte man sich seine eigene Meinung bilden, an seinen eigenen Erfahrungen reicher werden und auch mal aus eigenen Fehlern lernen. Man sollte Vertrauen in sich selber haben, sowohl als Mutter, sowie auch als Vater. Man wächst mit seinen Aufgaben.
 

5. Hast du Tipps zur Geburt und der ersten Zeit als Familie?

 
Auf jeden Fall sollte man sich im Vorfeld schon einmal Gedanken darüber gemacht haben, wie man sich die Geburt (und auch das Wochenbett) im besten Falle vorstellt. Das diese Vorstellungen oftmals von der Realität abweichen, liegt leider nicht immer in unserer Hand, aber es ist trotzdem gut zu wissen, was man möchte und was nicht. Ich finde es auch hilfreich, wenn man gut informiert ist (z.B. durch den Besuch eines Geburtsvorbereitungskurses), damit man zumindest eine kleine Vorstellung davon hat, was auf einen zu kommt. Wichtig ist, dass negative Gedanken, Ängste und Zweifel im Vorfeld so gut es geht aus dem Weg geräumt werden, dafür bieten sich zum Beispiel ausführliche Gespräche mit der Hebamme an. Man sollte der Geburt und der ersten Zeit als Familie offen entgegentreten. 
 

6. Was hast du schon 100x gesagt und würdest es hier gern noch mal los werden?

 
Viele Frauen trauen sich nicht, ihre tatsächlichen Wünsche zu äußern, aus Angst vor den Reaktionen ihres Umfelds. Um mal ein Beispiel zu nennen, gibt es Frauen die während der Geburt gerne eine PDA haben wollen, sich aber nicht trauen, diesen Wunsch zu äußern, da sie Angst haben, als schwach zu gelten. Sie haben das Gefühl zu versagen. Diese Situation habe ich schon ganz oft im Kreißsaal erlebt. Für viele Frauen, die sich schon über mehrere Stunden tapfer und stark durch die Geburt ihrer Kinder kämpfen, ist eine PDA ein Segen, und in keinster Weise ein Zeichen für Schwäche. Eine Geburt ist wahnsinnig anstrengend und manchmal auch wahnsinnig langwierig, wenn man am Ende seiner Kräfte ist, können Schmerzmittel (auch andere, nicht nur die PDA) eine gute Wahl sein, um der Frau wieder "ein bisschen Luft zum Atmen" verschaffen zu können. Das ist keine Schande. Gleiches gilt für Frauen, die nicht stillen wollen, oder andere Wünsche haben. Ich akzeptiere die Wünsche einer jeden Frau, denn sie allein ist diejenige, die die Entscheidung trägt. Niemand sonst, hat das Recht darüber zu urteilen. Was ich damit sagen will: Die Meinung anderer Leute ist völlig unwichtig, solange die Frau sich mit ihren Entscheidungen wohl fühlt.
 

7. Warum gerade dieser Job?

 
Seit meinem 10. Lebensjahr wollte ich Hebamme werden, mich hat dieser Beruf schon immer fasziniert. Die ganze Thematik rund um die Entstehung eines Menschen, die Schwangerschaft, die Geburt und die Neugeborenenzeit hat mich schon immer in ihren Bann gezogen und ich bin unglaublich stolz darauf, daran teilhaben zu dürfen. Ich könnte mir keinen anderen Beruf vorstellen.
 

8. Was machen in deinen Augen viele Eltern falsch?

 
Spontan fällt mir dazu ehrlich gesagt gar nichts ein. Ich finde, alle Eltern sollten einen Weg für sich finden, so wie sie ihn für richtig halten. Meine persönliche Meinung spielt dabei keine Rolle.
 

9. Kannst du daheim gut abschalten?

 
Ja, ich kann sehr gut zuhause abschalten. Sobald ich im Auto sitze und auf dem Heimweg bin, verlasse ich mit jedem Kilometer den ich fahre, gedanklich auch die Arbeit. Wenn ich Zuhause bin, bin ich Ich. Mutter und Ehefrau. Ich kümmere mich um meine Familie, erledige den Haushalt und mache Sachen, die mir gut tun. Dabei denke ich selten an die Arbeit. Wenn ich bei der Arbeit etwas erlebt habe, was einem auch als Hebamme nie leicht fällt (z.B. die Begleitung einer Totgeburt, ein krankes Neugeborenes, schwere Komplikationen bei der Mutter), muss ich natürlich auch Zuhause erst einmal alles Sacken lassen. Manchmal hilft es auch, mit Kolleginnen über die Erlebnisse zu sprechen. Es ist wichtig, Arbeit und Privatleben voneinander zu trennen, denn sonst können manche Erlebnisse ziemlich belastend sein. Man muss hier einfach eine gewisse Distanz gegenüber den eigenen Empfindungen aufbauen und Abstand wahren, eben viele Dinge nicht zu nah an sich ranlassen. Das bedeutet nicht, dass man als Hebamme nicht mitfühlt, denn das tun wir immer, in jeglicher Hinsicht. Ob mit Freude, oder Trauer.
 

10. Wie lässt sich dein Beruf mit dem Familienleben vereinbaren?

 
In meinem Fall ist es schon ziemlich schwierig, da meine Tochter noch relativ klein ist und ihre Kindergartenzeiten sich in keinster Weise mit meinen Arbeitszeiten decken. Daher klappt es bei uns nur, weil mein Mann Gleitzeit hat, also morgens flexibel zur Arbeit fahren kann. Außerdem haben wir sehr viel Unterstützung von der Oma, ohne die wahrscheinlich gar nichts klappen würde. Wenn ich am Wochenende arbeiten muss, ist das natürlich immer etwas bedauerlich. Mein Mann und meine Tochter unternehmen viel ohne mich, was sehr schade ist. Allerdings habe ich durch die Wochenenddienste auch oft unter der Woche frei, sodass ich die Zeit mit meiner Tochter ganz in Ruhe nachholen kann. Letztendlich muss man schon so ehrlich sein und sagen, dass der Hebammenberuf sehr schwer vereinbar ist mit einem eigenen Familienleben. Nichts desto trotz ist es nicht unmöglich, solange man gut plant und organisiert. Ich arbeite Vollzeit im Schichtdienst, natürlich haben andere Frauen mehr von ihren Kindern und Ehemännern, allerdings habe ich nicht das Gefühl, zu viel zu verpassen. Die Zeit, die ich Zuhause mit meiner Familie verbringe, genieße ich in vollsten Zügen.
 
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10 Tipps zur Geburt

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Gerade für Erstgebärende ist die Geburt des Kindes oft eine Herausforderung. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn man weiss ja eigentlich kaum was auf einen zukommt.

Unsicherheit ist aber ganz normal, wir werden euch diese auch nicht komplett nehmen können, jedoch haben wir uns gedacht, wir schreiben einfach mal Tipps auf, damit ihr der Geburt entspannter entgegensehen könnt.

1. Die Klinikwahl

Schaut euch vorab ruhig mehrere Kliniken und Geburtshäuser im Umkreis an, denn ihr müsst euch dort wohl fühlen. Achtet auf die Räumlichkeiten, darauf ob bestimmte, für euch wichtige Dinge (wie z.B. eine Geburtswanne) vorhanden sind. Versucht auch herauszuhören ob es Unstimmigkeiten im Team gibt oder ob das Personal gut miteinander auskommt, gerade in Stresssituationen ist es wichtig dass alle an einem Strang ziehen. 

Auch, und es ist Schade dass dazu schreiben zu müssen, spielt die Hygiene eine große Rolle. Natürlich sind Keime nicht auf den ersten Blick sichtbar, das wäre zu einfach, aber man kann schon grob sehen ob ein Kranknhaus hygienisch/sauber ist. 

Wichtig ist: Ihr müsste euch wohl fühlen, sonst niemand. Nicht eure Begleitung oder jemand anderes, denn nur ihr selbst gebährt auch euer Kind.

2. Geburtsvorbereitungskurs

Beim Geburtsvorbereitungskurs werdet ihr, wie der Name schon sagt auf die Geburt vorbereitet. Dies kann Ängste und Sorgen nehmen, Unsicherheiten vorbeugen und offene Fragen beantworten. Im Kurs werden z.B. Dinge wie Atemübungen, Entspannungstechniken, spezielle Bewegungen, Geburtshaltungen, die anatomischen Vorgänge, die unterschiedlichen Wehenarten, das baldige Elternsein und Informationen zur Geburt ansich besprochen. 

Circa ab der 20. Woche könnt ihr euch dort anmelden, der Kurs sollte jedoch frühestens in der 25. spätestens jedoch in der 30. Woche beginnen, das hängt aber auch davon ab in welchem engen oder weiten Zeitraum die Kursstunden stattfinden.

In den meisten Fällen werden die Kosten für den Kurs von der Krankenkasse übernommen. Ist der werdende Vater erwünscht muss dieser jedoch meist selbst bezahlen.

Es gilt: Ein Geburtsvorbereitungskurs ist kein muss, eine Teilnahme kann aber wirklich hilfreich sein.

3. Dammmassage

Was ist das überhaupt? 

Bei der Geburt wird der Dammsteg stark belastet, es kann zu Rissen oder zu manuellen Schnitten kommen, dies ist meist während den Wehen nicht schmerzhaft, jedoch nach der Geburt kann dies zu Behinderungen und Schmerzen führen. Bei der Dammmassage bereitet ihr den Steg auf die starke Belastung bei der Geburt vor. Es gibt jedoch leider keine Garantie dafür dass die Massage auch eine Verletzung vorbeugt.

Ab der 34. Woche bietet es sich an dies 3-4x die Woche für circa 10 Minuten anzuwenden. (Informationen über das wie findest du bebildert z.B. hier: http://www.frauenzimmer.de/cms/dammmassage-anleitung-zur-intimen-geburtsvorbereitung-1356045.html)

Mit der Zeit wirst du feststellen dass Gewebe und Muskaltur immer lockerer werden und du das Gefühl der Dehnung immer leichter tolerieren kannst.

4. Nicht zu früh ins Krankenhaus/Geburtshaus

Beim ersten Kind ist man oft nicht sicher ob es richtige Wehen oder Übungswehen sind. Aber glaubt uns, man merkt meist definitiv wenn Wehen "echt" sind. Solange ihr noch darüber nachdenkt oder ohne weiteres sprechen/atmen könnt, sind die Wehen meist noch nicht ausgeprägt genug um sich auf den Weg zu machen. Vielleicht denkt ihr euch: "Lieber zu früh als zu spät.." Jaein, denn häufig endet es in einer Einleitung wenn man viel zu früh ins Krankenhaus fährt. Versucht euch lieber Zuhause noch etwas abzulenken, die letzten Dinge zu erledigen, ausruhen, oder macht einfach das, wonach ihr euch aktuell fühlt. Es kann zudem auch sein, dass wenn ihr zu früh im Krankenhaus ankommt und die Ärzte feststellen, dass es noch nicht so weit ist, ihr wieder heim geschickt werdet da alle Kreissäale besetzt sind, oder es wirklich nur Übungswehen waren.

"Echte" Wehen erkennt man oft an folgenden Punkten:

- regelmäßig, anfangs circa alle 10 Minuten

- dauern jeweils etwa eine bis eineinhalb Minuten

- beginnen leicht, haben einen Höhepunkt und flauen dann allmählich wieder ab

Wenn die Fruchtblase platzt heisst es: Sofort die Hebamme verständigen oder ab ins Krankenhaus!

5. Vertrauen in sich selbst

Unterstützende Geräte, wie z.B. CTG und co sind ein Segen, aber man kann sich dadurch auch enorm verunsichern lassen.

Ist ein Zacken zu hoch? Sind die Linien unregelmässig weil kurzzeitig falsch geatmet wurde? All das ist nicht schlimm, verunsichert Mutter und Vater jedoch sehr! 

Fragen wie: "Geht's meinem Kind nicht gut? Klingt alles normal?" sind mehr als Verständlich in solch einer Situation. Die Angst begleitet die meisten Frauen bei der Geburt.

Das muss allerdings nicht sein und kann deutlich eingedämmt werden! Vertraut sowohl der Hebamme und auch eurem Arzt, selbst wenn wenig bis keine Symphatie besteht (hier kommen wieder Näher zum Thema in Tipp 6). Eure Geburtsbegleiter wissen von was sie sprechen und werden euch rechtzeitig auf Gefahren, Unsicherheiten usw. hinweisen. Vertraut bitte auch euch selbst. Seit Jahrtausenden werden Kinder geboren, warum solltet gerade ihr dass dann nun nicht schaffen?

50% der Geburten, die Dauerüberwacht werden enden am Schluss in einem Kaiserschnitt. Warum? Weil man sich als baldige Mutter so arg unter Stress setzt und die natürliche Geburt dadurch blockiert. Sollte eine Dauerüberwachung seitens der Ärzte oder Hebammen notwenidg sein, lasst das CTG von euch wegdrehen und den Ton ausstellen, es reicht wenn fachkundige Personen dies überblicken können.

 

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6. Die richtige Hebamme

Vertrauen, wie bereits weiter oben geschrieben, hilft beim Kinder bekommen. Habt ihr jedoch Geburtshelfer mit denen ihr auf menschlicher Ebene nicht zusammen passt, ist Vertrauen schwierig. Auch passt kaum eine Geburt in eine Dienstschicht der Hebamme... Das kann vor und Nachteile haben. Kamt ihr mit der ersten nicht klar, habt ihr bei Schichtwechsel nun die Chance mehr Symphatie zur neuen Hebamme zu haben. Andersrum ist das natürlich auch möglich, falls ihr bei Wechsel nun gar nicht mehr mit der neuen Hebamme klar kommt.

Das kann schlimm sein, denn kaum wann anders lässt man jemand so nah an sich ran wie während einer Geburt. Ist abzusehen dass die Geburt bald statt findet, bleiben die meisten Hebammen aber auch bei "ihren" Frauen bis das Kind geboren ist. 

Sollte es für euch jedoch unzumutbar sein, mit dieser Hebamme zu kommunizieren, könnt ihr auch vorsichtig fragen ob ein Hebammenwechsel möglich ist. Meist ist nicht nur eine diensthabende Hebamme vor Ort. Symphatie besteht in den meisten Fällen beidseitig nicht und auch für die Hebamme ist es verständlich und einfacher wenn hier der Wechsel stattfindet. Aber: Auch wenn das nicht geht, ihr schafft das!

7. Wehenpausen akzeptieren

Euer Körper ist keine Maschine, selbst Tim Bendzko hat das schon besungen ;)

Wehenpausen sind ganz normal, gerade bei Geburten die nachts beginnen. Euer Körper braucht zwischendrin eine Pause - und nicht nur euer Körper sondern auch ihr, zum durchatmen. Selbst eine Pause über mehrere Stunden muss keinenfalls schlimm sein. Sollte wirklich ein Geburtsstillstand vorliegen, erhaltet ihr wehenfördernde Mittel oder es werden weitere Maßnahmen getroffen. Diese obliegen Ärzten und Hebammen, die euch früh genug auf weiteres hinweisen werden. 

Setzt euch nicht unter Druck, falls möglich schlaft auch noch mal, so utopisch das klingt. Wenn der Körper wieder bei Kräften ist, kann auch die Geburt weiter gehen und sogar dann schneller vorangehen wie wenn ihr total ausgelaugt und kraftlos seid.

8. die PDA

Schmerzen bei der Geburt sind eigentlich normal. Lasst euch hier nicht von Foreneinträgen und Videos auf z.B. Facebook irritieren in denen beteuert wird dass eine Geburt auch ohne Hilfsmittel schmerzlos einhergeht. Natürlich ist das möglich, jedoch wirklich eine große Ausnahme. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden, somit muss auch jede Gebährende selbst für sich entscheiden ob schmerzlindernde Mittel zum Einsatz kommen.

Bei einer PDA bleibt ihr bei Bewusstsein, die Wehen kommen jedoch nur noch als Druck und nicht mehr als Schmerz an. Auf das Baby geht das Mittel so gut wie nicht über. Oft wird eine PDA auch dann eingesetzt, wenn ein langsamer Geburtsvorgang von statten geht, um die Durchblutung der Plazenta zu steigern, dem Baby somit mehr Sauerstoff und Kraft zu geben und um den Muttermund weicher zu machen. 

Sich eine PDA zu wünschen ist kein Zeichen von Schwäche. Die Geburt ist kein Wettkampf wer die meisten Schmerzen aushalten kann, im Gegenteil! Eine schöne Geburt, an die ihr euch auch noch gern erinnert ist etwas wundervolles. Zögert daher nicht eure Hebamme, bzw. euren Arzt darauf anzusprechen.

Dennoch gilt: In manchen Fällen ist es für eine PDA schon zu spät, gerade wenn die Presswehen schon eingesetzt haben. Dann habt ihr euer kleines Wunder aber auch so ganz bald im Arm.

9. Ruhe gönnen

Ist euer Kind erstmal geboren wird es in eurem Leben nicht mehr so ruhig sein wie es vorher einmal war. Ihr habt gerade auch unglaubliches geleistet und Kräfte eingesetzt von denen ihr vermutlich nicht mal wusstet dass ihr diese habt. Körperlich und Psychisch. 

Der Körper und auch der Kopf müssen dies nun erstmal verarbeiten - und das nicht nur bei euch, sondern auch bei eurem gerade geborenen Kind. Nehmt euch daher Zeit und Ruhe raus, auch wenn alle anderen jetzt schon den kleinen Erdenbürger besuchen möchten. Lehnt hier vielleicht doch besser erst einmal ab. Nicht nur euch zuliebe. Euer Baby möchte vermutlich erst mal seine Mama und vielleicht auch den Papa kennenlernen bevor noch mehr fremde, neue Eindrücke/Gerüche/Stimmen usw. auf es einprasseln. 

Versucht auch, wenn möglich, so lange wie Möglich im Kreissaal zu bleiben, denn hier seit ihr noch unter euch. Hier gibt es keine Bettnachbarn, kein Besuch, keine Krankenschwestern die das Essen bringen oder ähnliches. Hier seid ihr einfach nur unter euch, nun als kleine Familie! Geniesst das solange irgendwie möglich.

10. Nachwehen lindern

Nachwehen werden oft als "schlimmer" als die Geburtswehen empfunden, denn sie führen zu keinem positiven Ausgang mehr. Euer Kind ist bereits geboren, daher sind Nachwehen in vielen Augen unsinnig und werden als nervig empfunden. Gerade bei einem Dammriss- oder schnitt können einem diese sehr zu schaffen machen. Auch sind Nachwehen beim 2./3./... Kind entsprechend stärker weil die Gebärmutter mehr Kraft braucht um sich erneut zurück zu ziehen. 

Um Nachwehen zu lindern können z.B. Arnica Globuli verabreicht werden, auch Paracetamol und Ibuprofen dürfen eingenommen werden. Bei Dammverletzungen können auch Eichenrindesitzbäder Linderung versprechen. 

Generell gilt auch hier: Alles was es euch leichter macht die Nachwehen auszuhalten, sollte auch erlaubt sein. Bei Unsicherheiten sprecht hier vorab mit eurer Hebamme, diese haben oft noch weitere kleine Tipps und Tricks parat.

 

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