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10 Tipps, um Kinder in den Haushalt miteinzubeziehen

 

 

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1. Früh Anfangen

Die meisten Kinder freuen sich wenn sie im Haushalt mithelfen können. Sei es beim Einkaufen die Milch und Butter in den Einkaufswagen zu tun oder die Tassen einzuräumen. Auch wenn kleine Kinder meist noch keine wirkliche Hilfe sind, fühlen sie sich miteinbezogen und lernen mitzuhelfen. 

 

2. Nicht Überfordern

Klingt logisch, wird aber oft vergessen. Wenn ein Kind noch nie gesehen hat wie die Eltern die Spühlmaschine einschalten wird es das auch nicht können. Den Kindern reicht es meist schon, wenn man ihnen einmal genau erklärt was sie zu tun haben, damit sie es auch alleine schaffen. Zudem können Kinder wenn sie sich überfordert fühlen auch abblocken

 

3. Belohnung

Speziell bei kleineren Kindern sollte man nicht vergessen sie für gut gemachte Arbeit zu loben und zu belohnen. Sei es eine halbe Stunde Fernsehzeit oder ein paar Gummibärchen. Wenn Kinder motiviert werden arbeiten sie schneller und besser. Und auch Teenager sind nicht böse, wenn sie für das Staubsaugen oder Rasenmähen ein paar Euro mehr Taschengeld bekommen.

 

4. Arbeitsteilung

Wenn das Kind das Gefühl hat, mit den Eltern, und eventuell mit den Geschwistern, zusammenzuarbeiten motiviert das. Sich als Teil einer Familie und Arbeitsgemeinschaft zu verstehen, lässt das Kind spüren, dass es gebraucht und seine Arbeit geschätzt wird. 

 

5. Arbeit dem Kind erklären

Eine große Hilfe kann schon oft sein, wenn man dem Kind ganz einfach und direkt erklärt warum man diese, oder jene Dinge im Haushalt erledigen muss. Wenn das Kind logisch nachvollziehen kann, dass man z.B. frische Klamotten oder sauberes Geschirr braucht, versteht es den Sinn der Arbeit besser und ist leichter zu motivieren.

 

6. Dem Kind Verantwortung übertragen

Wenn man dem Kind einen eigenen Bereich überträgt, für den es zuständig ist, fühlen sich die Kinder ernst genommen und haben das Gefühl, dass man ihnen vertraut. So kann es zum Beispiel alleine Einkaufen gehen, oder ist dafür zuständig, dass der Boden gesaugt wird.

 

7. Konsequent sein

So hart es manchmal auch sein mag: man muss konsequent sein. Umso mehr da man verständlich machen muss, dass es sich um notwendige Arbeiten handelt und nicht um optionale. Das heißt man muss dem Kind zu verstehen geben, dass die Arbeit gemacht werden muss und zudem immer wieder. Geschirr braucht man nunmal einfach täglich. Das kann auch uns Erwachsenen manchmal die Laune verderben.

 

8. Fair bleiben

Bei der zugeteilten Arbeit, sollte man darauf achten, dass das Kind neben Schule und sonstigen Verpflichtungen auch noch Zeit hat um zu spielen und mit sich selbst die Zeit zu vertreiben. Auch sollte man übermäßige Bestrafungen aber auch übermäßige Belohnungen vermeiden, sondern darauf achten was und wie viel das Kind für den Haushalt leisten kann.

 

9. Gemeinsam macht Freude

Gemeinsam zu arbeiten macht immer mehr Spaß als alleine. Zusammen Einkaufen zu gehen, den Tisch zu wischen lässt das Kind spüren, dass es nicht ganz alleine arbeiten muss. Außerdem macht das auch uns Erwachsenen mehr Spaß.

 

10. Spaß nicht vergessen

Zu guter Letzt, darf man auf den Spaß nicht vergessen. Man kann lustige Lieder oder ein Hörbuch beim Tischdecken oder Geschirrspülen hören. Oder sich gegenseitig von seinem Tag erzählen. Wenn während der Arbeit auch eine soziale Komponente zwischen Kindern und Eltern oder zwischen den Geschwistern vorkommt, macht es einfach mehr Spaß.

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20 Tipps zur Sicherheit im Haushalt

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1. Medikamente

Zur Sicherheit von Kleinkindern im Haushalt sollten Medikamente außerhalb der Reichweite des Kindes aufbewahrt werden. Am besten sind sie abgeschlossen zu verwahren. Auch Hängeschränke mit einer für Kinder unerreichbaren Höhe eignen sich gut. Auf keinen Fall sollten Medikamente im Kinderzimmer gelagert werden.

2. Waschmaschine

Waschmaschinen werden unter dem Aspekt der Sicherheit für Kinder im Haushalt schnell vernachlässigt. Doch auch sie sollten gesichert werden. Am besten bleiben sie die meiste Zeit verschlossen oder werden eventuell mit einer Kindersicherung versehen, damit sich Kinder hier nicht die Finger klemmen oder sich beim Versuch hineinzuklettern verletzen.

3. Putz- und Waschmittel

Ähnlich wie Medikamente sollten auch Putz- und Waschmittel, Tabs oder Körperpflegeprodukte nicht in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Gerade Putz- und Waschmittel sowie Tabs am besten wegschließen. Am besten auch keine entsprechenden Produkte in Lebensmittelbehältern aufbewahren, damit es nicht zu Verwechslungen kommen kann bzw. die gefährlichen Produkte für Kinder nicht noch mehr zum Verzehr geeignet erscheinen.

4. Steckdosen

Steckdosen gibt es in jedem Haus zu Hauf und sie stellen für Kinder leider eine große Gefahr dar, wenn diese mit den Fingern oder Spielzeug in die Steckdosen fassen. Daher sollten gerade bei Steckdosen, die sich in Reichweite der Kinder befinden, Kindersicherungen angebracht werden.

5. Wasser

Auch wenn es Kindern viel Spaß macht, im Wasser zu plantschen, so sollten sie nie alleine im Bad oder in der Nähe von Pools gelassen werden.

6. Teppich

Teppiche bilden potentielle Stolperfallen und sind daher ratsam an dem den Kanten zu fixieren. Auch Antirutschmatten in Badewannen oder Duschen minimieren das Verletzungsrisiko.

7. Herd

Eine große Gefahr für Kinder bildet seit je her der Herd in der Küche, dieser sollte vor allem in Haushalten mit kleinen Kindern mit Herdschutzknöpfen und Herdschutzgittern gesichert werden. Auch ist es ratsam Kinder in der Nähe des Herdes nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

8. Spülmaschine 

Auch in die Nähe von Spülmaschinen sollten Kinder nicht ohne Aufsicht. Am besten das Besteck mit den spitzen Seiten nach unten in den Geschirrspüler räumen und diesen bei Nichtbenutzung immer geschlossen lassen. Auch auf nicht ganz aufgelöste Spültabs achten, damit diese nicht zufällig von Kindern verzehrt werden.

9. Wasserkocher 

Wasserkocher scheinen auf den ersten Blick nicht unbedingt die größte Gefahr für Kinder im Haushalt zu sein, allerdings können sie sich auch hier Verbrühungen zuziehen. Daher sollten Kinder nicht auf die Arbeitsplatte in der Küche platziert oder in Reichweite des Wasserkochers unbeaufsichtigt gelassen werden.

10. Herumstehende elektrische Geräte, herumliegende Scheren

Allgemein ist es besser, elektrische Geräte nach dem Gebrauch auszustecken, das ist nicht nur stromsparend sondern auch sicherer für Kinder. Benutzte Scheren sowie spitze oder scharfe Gegenstände am besten auch wegschließen, wenn diese gerade nicht benötigt werden.

11. Besteck und Geschirr

Besteck und Geschirr ist von Kindern schnell aus den Schränken geholt, daher ist es besser diese in Hängeschränken, welche nicht von Kindern erreicht werden können zu lagern. Messer können zudem an höher gelegenen Wandhalterungen angebracht werden.

12. Fenster

Fenster in Räumen, in denen sich Kinder aufhalten, sollten meist verschlossen sein und nur unter Aufsicht geöffnet sein.

13. Pflanzen

Neben Medikamenten und Reinigungsmitteln können auch verschiedene Zimmerpflanzen beim Verzehr schädlich für Kinder sein. Giftige Pflanzen daher besser aus dem Haushalt entfernen.

14. Schränke und Regale

Gerade kleine Kinder ziehen sich gerne an allem hoch, was sie finden können, daher sollten Schränke und Regale stabil aufgebaut und am besten auch an der Wand befestigt sein. Zudem gibt es diverse Kindersicherungen für Schubladen, damit Kinder diese nicht öffnen und Gegenstände herausnehmen können, die für sie nicht geeignet sind oder sich an den Schubladen selbst verletzen.

15. Treppen/Ecken/Kanten

Um das Verletzungsrisiko für Kinder zu minimieren, sollten auch auf Treppen, Ecken und Kanten geachtet werden. Treppen können mit Türschutzgittern gesichert werden auch gibt es einen Kantenschutz, den man verwenden kann.

16. Feuer

Feuer ist nicht nur für Kinder gefährlich, es birgt auch für Erwachsene ein hohes Risiko. Daher sollten im Wohnraum ausreichend Rauchmelder angebracht werden. Feuerzeuge und Streichhölzer sind für Kinder nicht erreichbar zu lagern. Für Kamine und Öfen eignen sich Kamingitter zum Schutz.

17. Haustiere

In vielen Haushalten leben auch tierische Familienmitglieder. Diese können eine große Bereicherung für Kinder sein, allerdings sollte schon den Kleinen der richtige und sorgsame Umgang mit ihren tierischen Freunden beigebracht werden, um das Verletzungsrisiko z.B. durch sich eine wehrende Katze zu senken.

18. Garten

Die meisten Kinder lieben es, draußen in der Natur zu spielen und ein abgegrenzter Garten ist dafür ein sehr gut geeigneter Ort. Allerdings sollte darauf geachtet werden, keine Gartengeräte rumliegen zu lassen, an denen sich der Nachwuchs verletzen kann. Auch gefährliche Pflanzen wie Dornenbüsche sollten besser umzäumt und somit für Kinder nicht erreichbar sein.

19. Werkzeuge

Kinder sollten im Garten oder der hauseigenen Werkstatt nicht unbeaufsichtigt bleiben. Vorhandene Werkzeuge am besten in Hängeschränken oder gesicherten Schubladen aufbewahren.

20. Spielzeug und Kleinteile

Für Kinder sollte Spielzeug entsprechend ihrer Altersgruppe angeschafft und besonders auf verschluckbare Kleinteile geachtet werden. Gerade bei mehreren Kindern verschiedenen Alters ist es ratsam potentiell gefährliches Spielzeug für die Kleineren in gesicherten Boxen zu lagern, die diese nicht alleine öffnen können.

 

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10 Fragen im Interview: Alleinerziehend im 3 Generationshaus

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1. Was macht man eigentlich als allein erziehende Mutter anders?

 
Ich kann ja nur von mir sprechen, aber ich denke man ist durchgeplanter. 
Ich plane zum Teil sogar das Duschen.
Ich betreue meinen 3,5 jährigen Sohn Zuhause und pflege meinen 86 jährigen Vater. Da ist Planung alles.
 

2. Was ist das Beste an einem 3-Generationen-Haushalt?

 
Bei uns ist immer Leben in der Bude. 
Was ich sehr schätze, ist die Zeit die mein Sohn mit meinem Vater verbringt. Da der Kontakt zum leiblichen Vater sehr gering ist, hat er in seinem Opa seine männliche Bezugsperson gefunden. 
 

3. Was magst du gar nicht?

 
Das ich so wenig spontan sein kann! 
 

4. Was sollte der Staat zur Unterstützung Alleinerziehender besser machen? 

 
Schwierige Frage. Was sich wohl viele Alleinerziehende wünschen ist mehr finanzielle Unterstützung.
Vor allem auch bessere Berechnungen für die Rente später.  Da ich aber meinen Vater pflege, und er eine Pflegestufe hat, ist das finanzielle bei uns besser gesichert. 
 

5. Hast du Tipps für andere Alleinerziehende?

 
Nehmt euch soviel Zeit für euch wie es nur geht. Ich mache das oft selbst zu wenig und merke es dann gesundheitlich oder auch seelisch. 
 

6. Was hast du schon 100x gesagt und würdest es hier gern noch mal los werden?

 
Das ich meinen vollen Respekt gegenüber jedem Alleinerziehenden habe, egal ob Mutter oder Vater. Man ist einfach so oft auf sich allein gestellt, auch mit seinen Nöten und Ängsten. 
 

7. Warum hast du dich für diesen Weg entschieden?

 
Als ich 20 Jahre alt war, starb meine Mutter völlig unerwartet. Ich lebte noch zuhause. Mein Vater war zu diesem Zeitpunkt 79 Jahre alt. Da war es für mich klar, dass wir zusammen leben bleiben. Von dem Vater meines Sohnes trennte ich mich, als mein Sohn 15 Monate war. Ich bereue es nicht einen Tag. 
 

8. Was machen in deinen Augen viele Eltern falsch?

 
Viele wollen zu perfekt sein. Wohnung top ordentlich, Klamotten und Makeup sollen sitzen. So ein Verhalten habe ich schon lange abgelegt.
 

9. Kannst du trotz dieser Situation auch mal abschalten?

 
Selten, weil mein Sohn sehr anhänglich ist. Abends wenn er dann schläft habe ich meine zwei Stunden Feierabend. In diesen Stunden mache ich manchmal Sport, lackiere meine Nägel, lese ein Buch oder schaue Serien. Diese Zeit genieße ich dann sehr. 
 

10. Wie lässt sich ein eventueller Beruf mit diesem Familienleben vereinbaren?

 
In meiner Situation momentan sehr schwer. Ab Sommer wird mein Sohn in einen heilpädagogischen Kindergarten gehen, da er leichter Asperger Autist ist. 
Ich hoffe, dass ich dann wenigstens Halbzeit arbeiten gehen kann.  Man muss ja wenigstens ein bisschen für die Rente vorsorgen...
 
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