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10 Tipps - zur Taufe

10_Tipps_Dienstag_VorlageEine Taufe ist ein sehr wichtiger Zeitpunkt im noch kurzen Leben eines Babys. Die Entscheidung das Kind taufen zu lassen ist eine weittragende, denn zumindest die ersten 18 Jahre im Leben eines Kindes ist die religiöse Ausrichtung festgelegt. Diese Entscheidung, ob oder ob nicht und gar in welchem Glauben das Kind getauft werden soll, kann euch niemand abnehmen. Weder muss man selbst gläubig sein, noch verheiratet oder gemeinsam erziehend sein. Ein paar Regeln gibt es jedoch, wobei wir schon beim ersten Tipp wären:

1. Kleine Tücken zu Beginn 


Soll das Kind evangelischen Glauben annehmen, sollte zumindest einer der Elternteile auch Mitglied in der evangelischen Kirche sein. Wird jedoch der katholische Glauben bevorzugt, muss mindestens einer der Paten auch der katholischen Kirche zugehörig sein.

2. Das perfekte Alter


Gleich zu Anfang: Das gibt es nicht. Die meisten Eltern lassen ihr Kind zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat taufen. Aber auch später noch ist eine Taufe möglich. Je älter das Baby, desto schwieriger kann sich dies jedoch gestalten. Kleinkinder verstehen oft nicht was mit ihnen dort passiert, warum sie still sein müssen und warum am besten alles perfekt sein muss. Es ist auch für euch vermutlich keine Freude wenn ihr das Kind "einfangen" müsst. Hier bietet es sich an zu warten bis das Kind in einem Alter ist, in dem es das auch selbst möchte und schon ein wenig versteht was dort mit ihm geschieht. 
Auch zu früh ist vielleicht nicht ganz optimal, denn nach der Geburt stehen schon genug Veränderungen an, dann noch eine Taufe zu planen ist kein Kinderspiel.
Jedoch gilt, nur ihr selbst könnt den richtigen Zeitpunkt für euer Kind finden.

3. Die Paten


Bis zu zwei Paten können gewählt werden, ob hier aus der Familie oder aus dem Bakanntenkreis gewählt wird, steht euch frei, auch das Geschlecht spielt hier keine Rolle. Hier ist, wie bei Tipp 1 schon beschrieben nur wichtig, dass bei einer katholischen Taufe mindestens einer der Paten katholisch sind. Die Paten eurer Kinder sollten jedoch mit Bedacht gewählt werden. Ein Pate sollte eine gute Bindung zu eurem Kind haben, auch sollten ihn die Kinder kennen und nicht all zu selten sehen. Ein Pate übernimmt im Falle das euch Eltern etwas passiert eine tragende Rolle. Diesen zu wählen, nur um einen Gefallen zu tun oder weil man das halt so macht ist nicht der richtige Weg. 
Fragt eure potentiellen Paten auf jeden Fall vorher, ob Sie dieses Amt auch wirklich übernehmen wollen, denn nicht jeder fühlt sich dieser Aufgabe gewachsen. Eine nette Idee dafür sind z.B. sogenannte Patenbriefe, googelt einfach mal. ;-)

4. Bürokratie... Die Unterlagen


Folgende Dokumente sind unabkömmlich:
- Geburtsbescheinigung des Kindes
- Personalausweis eines Elternteils

- Kirche bzw. Taufwunschort aussuchen, diese muss nicht im eigenen Wohnort sein

- Je nach Glaubensrichtung wird noch folgendes benötigt:
- eure Taufscheine
- eure Heiratsurkunde
- Bescheinigung der Kirchenzugehörigkeit der Paten

5. Vorgespräch mit der Kirche


Macht einen Termin zur Besprechung aller aufkommenden Fragen mit der Kirche aus. Wann soll die Taufe stattfinden? In welcher Art Gottesdienst soll getauft werden? Welche Lieder passen? Wie können Taufpaten, Familie und Freunde eingebunden werden? Wer kümmert sich um die Dekoration? Dürfen Fotos gemacht werden? Was ist mit einer Taufkerze und den Taufsprüchen? Wie läuft die Salbung ab? Wohin geht die Kollekte? Wird während des Sonntagsgottesdienst getauft, oder bei einer Sammeltaufe oder gar in einem Sondergottesdienst?
Alles worin ihr euch unsicher seid, ihr zu wenig Informationen vorliegen habt oder auch die Wünsche die euch auf dem Herzen liegen können hier angesprochen werden. 

6. Taufkleid oder nicht 


Ein Taufkleid ist nicht zwingend notwendig, dennoch ist es eine schöne Tradition, vor allem wenn das Taufkleid über Generationen weiter vererbt wird. 
Sollte dies noch nicht vorhanden sein, ist das auch ein Anlass dafür die Tradition zu beginnen. Der Vorteil liegt hier klar darin, dass nach eigenem Geschmack entschieden werden kann. Wem ein neues Taufkleid zu teuer ist, er aber nicht auf dieses traditionelle Gewand verzichten möchte, kann auch auf dem Gebrauchtmarkt richtige schöne Kleider finden. 
Es geht allerdings auch ohne. Festliche, elegante, aber auch keine unbequeme Kleidung für das Kind ist hier angesagt. Achtet einfach darauf, dass euer Baby die Kleidung über Stunden gut tragen kann. Ein klarer Vorteil ist hier: Die alternative Kleidung kann doppelt besorgt werden, somit ist auch ein Unglück beim Essen kein Problem.

7. To-Do Liste


- Termin planen
- Taufpaten aussuchen
- Taufe bei der Gemeinde anmelden
- Taufeinladungen gestalten und verteilen
- Räumlichkeiten für die Feier aussuchen und reservieren
- Fotograf engagieren (dies kann auch ein zuverlässiges, kreatives Familienmitglied sein)

8. der Ablauf


Plane für die Taufe in einem Sonntagsgottesdienst circa 60 Minuten ein. Auch anschließend solltest du weitere 15-20 Minuten für Glückwünsche und Fotoaufnahmen noch mit in die Planung aufnehmen. 
Grundsätzlich ist der Ablauf von Religion zu Religion, von Gemeinde zu Gemeinde und von Pfarrer zu Pfarrer jedoch unterschiedlich. Fragt hier am Besten direkt denjenigen der die Taufe auch ausführt. Gebt den Ablauf dann auch an eure Paten weiter und schreibt diesen grob in ein Programmheft, damit auch alle Beteiligten wissen wann was von statten geht.

9. Geschenke zur Taufe


Ihr fragt euch jetzt sicher warum euch das betrifft, das ist doch eigentlich eher Sache der Familienmitglieder und Freunde. Eigentlich schon, ja, aber macht es nicht mehr Sinn die Geschenke grob vorzugeben als unnötige oder doppelte Dinge zu erhalten? Einige eurer Gäste sind vermutlich sogar froh über eine Vorgabe, denn auch für das Umfeld fällt die Wahl nicht immer leicht.
Am besten ihr teilt jedem auf der Einladung direkt mit in welche Richtung euer Wunsch geht oder sprecht eure Gedanken konkret bei Nachfrage an. Fühlt euch jedoch dann nicht auf den Schlips getreten, wenn der ein oder andere doch eine eigene Geschenkidee umsetzt, ab und an ist diese vielleicht auch gar nicht so schlecht.

10. Alternativen zur Taufe


Wenn man auf eine Feier zur Geburt des Kindes nicht verzichten möchte, gibt es alternative Namensfeiern. Im Rahmen dessen kann das Baby in der Familie und bei den Freunden willkommen geheißen werden. Auch hier können Paten gewählt werden, die das Kind auf seinem weiteren Lebensweg begleiten und unterstützen sollen. 

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10 Tipps zur Taufe

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Eine Taufe ist ein sehr wichtiger Zeitpunkt im noch kurzen Leben eines Babys. Die Entscheidung das Kind taufen zu lassen ist eine weittragende, denn zumindest die ersten 18 Jahre im Leben eines Kindes ist die religiöse Ausrichtung festgelegt. Diese Entscheidung, ob oder ob nicht und gar in welchem Glauben das Kind getauft werden soll, kann euch niemand abnehmen. Weder muss man selbst gläubig sein, noch verheiratet oder gemeinsam erziehend sein. Ein paar Regeln gibt es jedoch, wobei wir schon beim ersten Tipp wären:

1. Kleine Tücken zu Beginn 


Soll das Kind evangelischen Glauben annehmen, sollte zumindest einer der Elternteile auch Mitglied in der evangelischen Kirche sein. Wird jedoch der katholische Glauben bevorzugt, muss mindestens einer der Paten auch der katholischen Kirche zugehörig sein.

2. Das perfekte Alter


Gleich zu Anfang: Das gibt es nicht. Die meisten Eltern lassen ihr Kind zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat taufen. Aber auch später noch ist eine Taufe möglich. Je älter das Baby, desto schwieriger kann sich dies jedoch gestalten. Kleinkinder verstehen oft nicht was mit ihnen dort passiert, warum sie still sein müssen und warum am besten alles perfekt sein muss. Es ist auch für euch vermutlich keine Freude wenn ihr das Kind "einfangen" müsst. Hier bietet es sich an zu warten bis das Kind in einem Alter ist, in dem es das auch selbst möchte und schon ein wenig versteht was dort mit ihm geschieht. 
Auch zu früh ist vielleicht nicht ganz optimal, denn nach der Geburt stehen schon genug Veränderungen an, dann noch eine Taufe zu planen ist kein Kinderspiel.
Jedoch gilt, nur ihr selbst könnt den richtigen Zeitpunkt für euer Kind finden.

3. Die Paten


Bis zu zwei Paten können gewählt werden, ob hier aus der Familie oder aus dem Bakanntenkreis gewählt wird, steht euch frei, auch das Geschlecht spielt hier keine Rolle. Hier ist, wie bei Tipp 1 schon beschrieben nur wichtig, dass bei einer katholischen Taufe mindestens einer der Paten katholisch sind. Die Paten eurer Kinder sollten jedoch mit Bedacht gewählt werden. Ein Pate sollte eine gute Bindung zu eurem Kind haben, auch sollten ihn die Kinder kennen und nicht all zu selten sehen. Ein Pate übernimmt im Falle das euch Eltern etwas passiert eine tragende Rolle. Diesen zu wählen, nur um einen Gefallen zu tun oder weil man das halt so macht ist nicht der richtige Weg. 
Fragt eure potentiellen Paten auf jeden Fall vorher, ob Sie dieses Amt auch wirklich übernehmen wollen, denn nicht jeder fühlt sich dieser Aufgabe gewachsen. Eine nette Idee dafür sind z.B. sogenannte Patenbriefe, googelt einfach mal. ;-)

4. Bürokratie... Die Unterlagen


Folgende Dokumente sind unabkömmlich:
- Geburtsbescheinigung des Kindes
- Personalausweis eines Elternteils

- Kirche bzw. Taufwunschort aussuchen, diese muss nicht im eigenen Wohnort sein

- Je nach Glaubensrichtung wird noch folgendes benötigt:
- eure Taufscheine
- eure Heiratsurkunde
- Bescheinigung der Kirchenzugehörigkeit der Paten

5. Vorgespräch mit der Kirche


Macht einen Termin zur Besprechung aller aufkommenden Fragen mit der Kirche aus. Wann soll die Taufe stattfinden? In welcher Art Gottesdienst soll getauft werden? Welche Lieder passen? Wie können Taufpaten, Familie und Freunde eingebunden werden? Wer kümmert sich um die Dekoration? Dürfen Fotos gemacht werden? Was ist mit einer Taufkerze und den Taufsprüchen? Wie läuft die Salbung ab? Wohin geht die Kollekte? Wird während des Sonntagsgottesdienst getauft, oder bei einer Sammeltaufe oder gar in einem Sondergottesdienst?
Alles worin ihr euch unsicher seid, ihr zu wenig Informationen vorliegen habt oder auch die Wünsche die euch auf dem Herzen liegen können hier angesprochen werden. 

 

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6. Taufkleid oder nicht 


Ein Taufkleid ist nicht zwingend notwendig, dennoch ist es eine schöne Tradition, vor allem wenn das Taufkleid über Generationen weiter vererbt wird. 
Sollte dies noch nicht vorhanden sein, ist das auch ein Anlass dafür die Tradition zu beginnen. Der Vorteil liegt hier klar darin, dass nach eigenem Geschmack entschieden werden kann. Wem ein neues Taufkleid zu teuer ist, er aber nicht auf dieses traditionelle Gewand verzichten möchte, kann auch auf dem Gebrauchtmarkt richtige schöne Kleider finden. 
Es geht allerdings auch ohne. Festliche, elegante, aber auch keine unbequeme Kleidung für das Kind ist hier angesagt. Achtet einfach darauf, dass euer Baby die Kleidung über Stunden gut tragen kann. Ein klarer Vorteil ist hier: Die alternative Kleidung kann doppelt besorgt werden, somit ist auch ein Unglück beim Essen kein Problem.

7. To-Do Liste


- Termin planen
- Taufpaten aussuchen
- Taufe bei der Gemeinde anmelden
- Taufeinladungen gestalten und verteilen
- Räumlichkeiten für die Feier aussuchen und reservieren
- Fotograf engagieren (dies kann auch ein zuverlässiges, kreatives Familienmitglied sein)

8. der Ablauf


Plane für die Taufe in einem Sonntagsgottesdienst circa 60 Minuten ein. Auch anschließend solltest du weitere 15-20 Minuten für Glückwünsche und Fotoaufnahmen noch mit in die Planung aufnehmen. 
Grundsätzlich ist der Ablauf von Religion zu Religion, von Gemeinde zu Gemeinde und von Pfarrer zu Pfarrer jedoch unterschiedlich. Fragt hier am Besten direkt denjenigen der die Taufe auch ausführt. Gebt den Ablauf dann auch an eure Paten weiter und schreibt diesen grob in ein Programmheft, damit auch alle Beteiligten wissen wann was von statten geht.

9. Geschenke zur Taufe


Ihr fragt euch jetzt sicher warum euch das betrifft, das ist doch eigentlich eher Sache der Familienmitglieder und Freunde. Eigentlich schon, ja, aber macht es nicht mehr Sinn die Geschenke grob vorzugeben als unnötige oder doppelte Dinge zu erhalten? Einige eurer Gäste sind vermutlich sogar froh über eine Vorgabe, denn auch für das Umfeld fällt die Wahl nicht immer leicht.
Am besten ihr teilt jedem auf der Einladung direkt mit in welche Richtung euer Wunsch geht oder sprecht eure Gedanken konkret bei Nachfrage an. Fühlt euch jedoch dann nicht auf den Schlips getreten, wenn der ein oder andere doch eine eigene Geschenkidee umsetzt, ab und an ist diese vielleicht auch gar nicht so schlecht.

10. Alternativen zur Taufe


Wenn man auf eine Feier zur Geburt des Kindes nicht verzichten möchte, gibt es alternative Namensfeiern. Im Rahmen dessen kann das Baby in der Familie und bei den Freunden willkommen geheißen werden. Auch hier können Paten gewählt werden, die das Kind auf seinem weiteren Lebensweg begleiten und unterstützen sollen. 

 

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