Beiträge zum Thema: Geburt

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

05_Freitag_Briefe_amKAn dem Tag, an dem du geboren wurdest...

...wurde mein Welt unendlich.

Das schönste und tollste Gefühl ist es, wenn man sein Kind, nach so langem Tragen im Bauch und mit voller Vorfreude sehnsüchtig erwartet, endlich in den Armen hält. Es war ein toller Moment. Ein Moment, den ich immer wieder vor mir sehen werde. Die Geburt war anstrengend, aber auch mit Gelächter verbunden. Uns ging es gut. Denn innerhalb der elf Stunden des Wartens, hatten wir viel Zeit für lustige Gespräche, Ablenkungsversuche um die Schmerzen zu unterdrücken und aufmunternde Telefonate mit deiner Oma. Dein Vater war die ganze Zeit bei mir und hat mich, soweit es ging, unterstützt. Kaum war alles passiert, lagst du auch schon auf meiner Brust. Das ging dann doch relativ schnell. Sauber, wie aus dem Ei gepellt, mit vollen Haaren auf dem Kopf und einem süßen Schmunzeln im Gesicht. Mit stolzen 4 kg warst du kein Leichtgewicht, doch für uns warst und bist du auch jetzt noch "unsere Kleine". Kaum auf die Welt gekommen, wolltest du direkt was naschen. Dein Saugreflex startete nach nicht mal zehn Minuten und wir genossen die innigen Momente. Das waren die ersten Eindrücke und gebliebenen Gedanken zu Deiner Geburt. Nur mit Positivem verbunden. Du hast uns zu den glücklichsten Eltern gemacht und wir sind dankbar für Deine Liebe und Dein Dasein.

Hasret

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_19-08Man sagte uns, mit dem Baby stimmt was nicht. Am Gehirn. Eine Kleinigkeit. Man machte uns Hoffnung es sei nichts Schlimmes.

 

Es folgten viele Tage voller Tränen. Für mich gab es nur eine Frage: werde ich mein Baby lieben können?

 

Es war die Geburt gekommen. Er wollte nicht raus. Er rutschte nicht ins Becken. Er war 16 Tage zu spät. Während der Geburt entschied man, dass ein Kaiserschnitt gemacht werden sollte. Also lag ich im OP. Es rumpelte und wackelte und dann sagte die Hebamme „Hier ist ihr Sohn" und ich sah das erste Mal mein Baby ganz nackig und schleimig. Endlich sieht man zu dem Ungewissen auch ein Bild. Dann merkte ich einen Kloß im Hals und musste husten. Die Schwestern merkten, dass ich keine Luft mehr bekam. Mein Mann wurde mit dem Kind raus geschickt und ich dachte, das erste Mal das ich mein Sohn sehe, ist auch das letzte Mal. Ich hatte so intensiv das Bild von ihm vor Augen, das ich dachte jetzt schließt du deine Augen... was war passiert? Ich habe ein Medikament während der OP nicht vertragen und der Zugang in meiner Hand war schlecht, so dass die Tropfen nicht regelmäßig rein liefen. Die Schwestern wurden plötzlich schnell und rannten umher, rissen meine Brille runter und ich bekam eine Atemmaske auf. Das war für mich wie in einem schlechten Film. Ich dachte ich bekomme keine Luft und habe versucht mir die Maske runter zu reißen, bis eine Schwester sich bemühte meine Atmung kontrolliert zu beruhigen: „einatmen...ausatmen“. Das hat mir sehr geholfen. Ich bekam Sauerstoff gelegt und konzentrierte mich auf meine Atmung. Irgendwann fragte der Arzt, ob ich intubiert sei. Ich versuchte locker zu bleiben und meinte, dass ich noch da sei und mich auf meine Atmung konzentriere. Die OP war dann vorbei, aber anstatt zum Kind musste ich in den Aufwachraum. Eine ganze Stunde lang. Ich habe diese Uhr angestarrt, um die Zeiger schneller laufen zu lassen, aber sie war so lang. Ich wollte doch endlich mein Kind sehen. Endlich war es dann soweit. Mein Bett wurde wieder in den Kreissaal geschoben. Mein Herz raste. Die Tür ging auf und Papa hatte ihn auf den Arm und kam mir mit den Worten „Da ist die Mama" entgegen. Das war so toll. Und dann durfte ich den Wurm auf den Arm nehmen. Endlich mein Baby halten. So kleine Hände - ich war noch gar nicht fertig mit kuscheln und hatte ihn mir noch gar nicht angeguckt, da wurde er in ein anderes Krankenhaus verlegt. Er würde bestimmt um Hilfe wimmern. Er sollte in die Kinderklinik. 2 Tage und 2 Nächte ohne mein Baby. Ganz schrecklich. Papa blieb die ganze Zeit da und schickte mir Fotos aufs Handy. Nach 2 Tagen wurde ich dann ins gleiche Krankenhaus verlegt, weil es ihm nicht gut ging. Die erste Begegnung, ich saß im Rollstuhl (ich konnte nicht laufen mein ganzer Bauch tat vom Kaiserschnitt weh) und sah sein Gitterbettchen. Papa machte das Gitter runter, zog alle Kabel soweit raus, dass sie zu mir reichten und legt ihn mir auf den Arm. Ich habe ihn ganz fest gehalten, gestreichelt, geküsst und angeguckt. Leider war ich so schwach, dass ich ihn nicht lange halten konnte. Ich saß oft an seinem Bett und habe ihn gestreichelt. Die Tanten, Omas und Opas konnte ich nur mit Fotos zufriedenstellen. Die Tage vergingen und die Ärzte machten viele Untersuchungen. Ihm ging es nicht gut und mir auch nicht. Ich konnte schlecht laufen. Man stellte fest, dass ich ein Hämatom am Bauch hatte, was sich abgekapselt hatte und ich nochmal operiert werden musste. Die Hölle für mich. Danach konnte ich aber besser laufen. Bei Henry wurde mit 10 Tagen das erste MRT gemacht und auch die Sache am Gehirn überprüft. Wir lagen 3 Wochen im Krankenhaus. Es war eine schlimme Zeit, die Tage wurden immer länger und ich habe mich einfach nach der Entlassung gesehnt. Irgendwann sagten uns die Ärzte, was Sache sei. Man stellte einen seltenen Gendefekt fest. Man erzählte uns, was alles aufgetaucht sei und man bereitete uns auf die Entlassung vor. Wir bekamen einen Baby Erste Hilfe Kurs, was ist wenn er nicht mehr atmet. Wir bekamen einen Überwachungsmonitor nach Hause und viele Dokumente und Termine in der nächsten Zeit. Ich war total überfordert. Dann konnten wir gehen. Endlich das Baby in eigenen Klamotten. Die Oma hatte extra was genäht. Die Babyautoschale wirkte so groß und er so klein. Endlich mit Kind das Krankenhaus verlassen. Das war so toll. Endlich durfte die Familie ihn sehen. Die erste Zeit war sehr anstrengend. So viel Neues. Einrichtungen die ich vorher nicht kannte und unser Baby musste viel durch machen. Er ist ein so tapferer Junge. Ein Genlabor hat alles bestätigt, was im Raum stand. Aber ich liebe mein Kind so, wie es ist. 

 

Henry, heute 2 Jahre alt, Joubert Syndrom. Pflegegrad 4 und Schwerbehindertenausweis BGHAG 100%. Henry ist das Beste was mir je passiert ist. Er ist so niedlich und wickelt alle um den Finger. Er ist ein fröhliches Kind. Unser Leben hat sich um 180° geändert. Wir haben Leute die uns den Rücken kehren aber auch Freunde fürs Leben gefunden. 

 

Lena

 
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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

Briefe_amK_16-08An dem Tag, an dem du geboren wurdest...

startete die Weltmeisterschaft

Es war der 14. Juni letzen Jahres. Die WM hat genau an diesem Tag gestartet. Ganz Deutschland und auch wir waren im Fußballfieber.

Der errechnete Termin war bereits um drei Tage überschritten. Ich war sehr aufgeregt, denn du bist meine erste Schwangerschaft, meine Erstgeborene. Es war klar, in den folgenden Tagen würdest du das Licht der Welt erblicken, doch nur wann?! Ganz nervös mit der täglichen Aufregung, dass es bald losgehen kann, ist es genau an dem Tag um 16 Uhr passiert. Dein Vater und ich saßen im Wohnzimmer, wollten uns das erste WM-Spiel anschauen und hatten soweit alles vorbereitet für einen gemütlichen Spätnachmittag. Doch der Blasensprung riss uns aus unserer Gemütlichkeit. Da schreckte ich von der Couch auf, lief Richtung Bad und ging in die Wanne. Ich wusste, nun geht es los. Wir fuhren ins Krankenhaus nachdem ich mich umgezogen hatte. Es war eine sehr aufregende Fahrt. Ich wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen. Freude, Nervosität und teils auch Ängste begleiteten mich. Im Krankenhaus angekommen durfte ich mein Zimmer beziehen. Ich wurde bereits zuvor kontrolliert und sollte mich weiterhin bewegen, denn "da unten" wollte sich noch nichts tun. Mit einigen Spaziergängen, die ich quälend und langatmig durchgezogen hatte, war es endlich soweit. Wir durften in den Kreißsaal, hatten noch ein Wärmebad für die Entspannung und dann ging alles ganz schnell. In nicht einmal sechs Stunden warst du da. Die Schmerzen und Ängste waren verschwunden. Ich spürte nur noch Liebe. Meine Mama-Gefühle waren unbeschreiblich, der Moment war einfach unbeschreiblich! Ein wundervoller Tag, an den ich gerne zurückblicke. Deine Geburt, deine kleine Geschichte: unsere Ida.

Ein kurzer Brief für unsere bezaubernde Tochter Ida. Auch wenn der WM-Start nicht an Deinem Tag gewesen wäre, würden wir diesen Tag nie vergessen.

(Lara)

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10 Mütter im Interview - Haben die Papas auch Elternzeit genommen?

10_Mutter_14-08„Ja, beide Male 2 Monate Elternzeit - schönste Zeit ever“ (Noreen E.)

 

„Ja mein Mann hat bei beiden Kindern 2 Monate genommen. So konnten wir den ersten Lebensmonat unserer Babys richtig genießen“. (Anja Z.)

 

„Mein Partner hat 2 Monate Elternzeit genommen (1. Monat und der nächste folgt im 10. Lebensmonat).“   (Katharina L.)

 

„Bei beiden Kindern Nein. Beim ersten hatte er zwei Wochen Urlaub. Bei der Kleinen nicht mal eine Woche. 4 Tage waren es meine ich“. (Marion F.)

 

„Unser Papa hat sich zwei Monate Elternzeit genommen und kann es jedem werdenden Papa nur empfehlen. Er hat diese tolle Zeit einfach genossen.“ (Verena A.)

 

„Mein Mann hat sich direkt den ersten Monat in der der Kleine geboren ist Elternzeit genommen und das hat echt geholfen. Er hat das " Tagesgeschäft" zu Hause übernommen als ich mit dem Kleinen daheim war und mit Stillen und Kennenlernen zu tun hatte. Aber er ist eben auch nachts aufgestanden und hat den Kleinen gefüttert und gewickelt, damit Mama mal schlafen konnte. Es war wirklich gut so das er da war, sonst wäre ich wahrscheinlich in Stress ausgebrochen.“ (Denise B.)

 

„Ja, mein Mann war auch zwei Monate mit mir zusammen in Elternzeit und es war eine sehr intensive Zeit als Familie und ich würde es jederzeit wieder so machen.“ (Lisa K.)

 

„Bei uns hat der Papa Elternzeit genommen. Einmal direkt nach der Geburt und den zweiten Teil ein halbes Jahr später.“ (Lisa L.) 

 

„Ja. So konnte mein Mann zumindest ein Teil der ersten intensiven Zeit miterleben und nicht nur Wochenendpapa sein.“ (Anja W.)

 

„Nein, mein Mann hatte nach der Geburt 3 Wochen Urlaub“ (Janine G.)

 
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10 Tipps - zur Geburt

10_Tipps_Dienstag_VorlageGerade für Erstgebärende ist die Geburt des Kindes oft eine Herausforderung. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, denn man weiss ja eigentlich kaum was auf einen zukommt.

Unsicherheit ist aber ganz normal, wir werden euch diese auch nicht komplett nehmen können, jedoch haben wir uns gedacht, wir schreiben einfach mal Tipps auf, damit ihr der Geburt entspannter entgegensehen könnt.

1. Die Klinikwahl

Schaut euch vorab ruhig mehrere Kliniken und Geburtshäuser im Umkreis an, denn ihr müsst euch dort wohl fühlen. Achtet auf die Räumlichkeiten, darauf ob bestimmte, für euch wichtige Dinge (wie z.B. eine Geburtswanne) vorhanden sind. Versucht auch herauszuhören ob es Unstimmigkeiten im Team gibt oder ob das Personal gut miteinander auskommt, gerade in Stresssituationen ist es wichtig dass alle an einem Strang ziehen. 

Auch, und es ist Schade dass dazu schreiben zu müssen, spielt die Hygiene eine große Rolle. Natürlich sind Keime nicht auf den ersten Blick sichtbar, das wäre zu einfach, aber man kann schon grob sehen ob ein Kranknhaus hygienisch/sauber ist. 

Wichtig ist: Ihr müsste euch wohl fühlen, sonst niemand. Nicht eure Begleitung oder jemand anderes, denn nur ihr selbst gebährt auch euer Kind.

2. Geburtsvorbereitungskurs

Beim Geburtsvorbereitungskurs werdet ihr, wie der Name schon sagt auf die Geburt vorbereitet. Dies kann Ängste und Sorgen nehmen, Unsicherheiten vorbeugen und offene Fragen beantworten. Im Kurs werden z.B. Dinge wie Atemübungen, Entspannungstechniken, spezielle Bewegungen, Geburtshaltungen, die anatomischen Vorgänge, die unterschiedlichen Wehenarten, das baldige Elternsein und Informationen zur Geburt ansich besprochen. 

Circa ab der 20. Woche könnt ihr euch dort anmelden, der Kurs sollte jedoch frühestens in der 25. spätestens jedoch in der 30. Woche beginnen, das hängt aber auch davon ab in welchem engen oder weiten Zeitraum die Kursstunden stattfinden.

In den meisten Fällen werden die Kosten für den Kurs von der Krankenkasse übernommen. Ist der werdende Vater erwünscht muss dieser jedoch meist selbst bezahlen.

Es gilt: Ein Geburtsvorbereitungskurs ist kein muss, eine Teilnahme kann aber wirklich hilfreich sein.

3. Dammmassage

Was ist das überhaupt? 

Bei der Geburt wird der Dammsteg stark belastet, es kann zu Rissen oder zu manuellen Schnitten kommen, dies ist meist während den Wehen nicht schmerzhaft, jedoch nach der Geburt kann dies zu Behinderungen und Schmerzen führen. Bei der Dammmassage bereitet ihr den Steg auf die starke Belastung bei der Geburt vor. Es gibt jedoch leider keine Garantie dafür dass die Massage auch eine Verletzung vorbeugt.

Ab der 34. Woche bietet es sich an dies 3-4x die Woche für circa 10 Minuten anzuwenden. (Informationen über das wie findest du bebildert z.B. hier: http://www.frauenzimmer.de/cms/dammmassage-anleitung-zur-intimen-geburtsvorbereitung-1356045.html)

Mit der Zeit wirst du feststellen dass Gewebe und Muskaltur immer lockerer werden und du das Gefühl der Dehnung immer leichter tolerieren kannst.

4. Nicht zu früh ins Krankenhaus/Geburtshaus

Beim ersten Kind ist man oft nicht sicher ob es richtige Wehen oder Übungswehen sind. Aber glaubt uns, man merkt meist definitiv wenn Wehen "echt" sind. Solange ihr noch darüber nachdenkt oder ohne weiteres sprechen/atmen könnt, sind die Wehen meist noch nicht ausgeprägt genug um sich auf den Weg zu machen. Vielleicht denkt ihr euch: "Lieber zu früh als zu spät.." Jaein, denn häufig endet es in einer Einleitung wenn man viel zu früh ins Krankenhaus fährt. Versucht euch lieber Zuhause noch etwas abzulenken, die letzten Dinge zu erledigen, ausruhen, oder macht einfach das, wonach ihr euch aktuell fühlt. Es kann zudem auch sein, dass wenn ihr zu früh im Krankenhaus ankommt und die Ärzte feststellen, dass es noch nicht so weit ist, ihr wieder heim geschickt werdet da alle Kreissäale besetzt sind, oder es wirklich nur Übungswehen waren.

"Echte" Wehen erkennt man oft an folgenden Punkten:

- regelmäßig, anfangs circa alle 10 Minuten

- dauern jeweils etwa eine bis eineinhalb Minuten

- beginnen leicht, haben einen Höhepunkt und flauen dann allmählich wieder ab

Wenn die Fruchtblase platzt heisst es: Sofort die Hebamme verständigen oder ab ins Krankenhaus!

5. Vertrauen in sich selbst

Unterstützende Geräte, wie z.B. CTG und co sind ein Segen, aber man kann sich dadurch auch enorm verunsichern lassen.

Ist ein Zacken zu hoch? Sind die Linien unregelmässig weil kurzzeitig falsch geatmet wurde? All das ist nicht schlimm, verunsichert Mutter und Vater jedoch sehr! 

Fragen wie: "Geht's meinem Kind nicht gut? Klingt alles normal?" sind mehr als Verständlich in solch einer Situation. Die Angst begleitet die meisten Frauen bei der Geburt.

Das muss allerdings nicht sein und kann deutlich eingedämmt werden! Vertraut sowohl der Hebamme und auch eurem Arzt, selbst wenn wenig bis keine Symphatie besteht (hier kommen wieder Näher zum Thema in Tipp 6). Eure Geburtsbegleiter wissen von was sie sprechen und werden euch rechtzeitig auf Gefahren, Unsicherheiten usw. hinweisen. Vertraut bitte auch euch selbst. Seit Jahrtausenden werden Kinder geboren, warum solltet gerade ihr dass dann nun nicht schaffen?

50% der Geburten, die Dauerüberwacht werden enden am Schluss in einem Kaiserschnitt. Warum? Weil man sich als baldige Mutter so arg unter Stress setzt und die natürliche Geburt dadurch blockiert. Sollte eine Dauerüberwachung seitens der Ärzte oder Hebammen notwenidg sein, lasst das CTG von euch wegdrehen und den Ton ausstellen, es reicht wenn fachkundige Personen dies überblicken können.

 

6. Die richtige Hebamme

Vertrauen, wie bereits weiter oben geschrieben, hilft beim Kinder bekommen. Habt ihr jedoch Geburtshelfer mit denen ihr auf menschlicher Ebene nicht zusammen passt, ist Vertrauen schwierig. Auch passt kaum eine Geburt in eine Dienstschicht der Hebamme... Das kann vor und Nachteile haben. Kamt ihr mit der ersten nicht klar, habt ihr bei Schichtwechsel nun die Chance mehr Symphatie zur neuen Hebamme zu haben. Andersrum ist das natürlich auch möglich, falls ihr bei Wechsel nun gar nicht mehr mit der neuen Hebamme klar kommt.

Das kann schlimm sein, denn kaum wann anders lässt man jemand so nah an sich ran wie während einer Geburt. Ist abzusehen dass die Geburt bald statt findet, bleiben die meisten Hebammen aber auch bei "ihren" Frauen bis das Kind geboren ist. 

Sollte es für euch jedoch unzumutbar sein, mit dieser Hebamme zu kommunizieren, könnt ihr auch vorsichtig fragen ob ein Hebammenwechsel möglich ist. Meist ist nicht nur eine diensthabende Hebamme vor Ort. Symphatie besteht in den meisten Fällen beidseitig nicht und auch für die Hebamme ist es verständlich und einfacher wenn hier der Wechsel stattfindet. Aber: Auch wenn das nicht geht, ihr schafft das!

7. Wehenpausen akzeptieren

Euer Körper ist keine Maschine, selbst Tim Bendzko hat das schon besungen ;)

Wehenpausen sind ganz normal, gerade bei Geburten die nachts beginnen. Euer Körper braucht zwischendrin eine Pause - und nicht nur euer Körper sondern auch ihr, zum durchatmen. Selbst eine Pause über mehrere Stunden muss keinenfalls schlimm sein. Sollte wirklich ein Geburtsstillstand vorliegen, erhaltet ihr wehenfördernde Mittel oder es werden weitere Maßnahmen getroffen. Diese obliegen Ärzten und Hebammen, die euch früh genug auf weiteres hinweisen werden. 

Setzt euch nicht unter Druck, falls möglich schlaft auch noch mal, so utopisch das klingt. Wenn der Körper wieder bei Kräften ist, kann auch die Geburt weiter gehen und sogar dann schneller vorangehen wie wenn ihr total ausgelaugt und kraftlos seid.

8. die PDA

Schmerzen bei der Geburt sind eigentlich normal. Lasst euch hier nicht von Foreneinträgen und Videos auf z.B. Facebook irritieren in denen beteuert wird dass eine Geburt auch ohne Hilfsmittel schmerzlos einhergeht. Natürlich ist das möglich, jedoch wirklich eine große Ausnahme. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden, somit muss auch jede Gebährende selbst für sich entscheiden ob schmerzlindernde Mittel zum Einsatz kommen.

Bei einer PDA bleibt ihr bei Bewusstsein, die Wehen kommen jedoch nur noch als Druck und nicht mehr als Schmerz an. Auf das Baby geht das Mittel so gut wie nicht über. Oft wird eine PDA auch dann eingesetzt, wenn ein langsamer Geburtsvorgang von statten geht, um die Durchblutung der Plazenta zu steigern, dem Baby somit mehr Sauerstoff und Kraft zu geben und um den Muttermund weicher zu machen. 

Sich eine PDA zu wünschen ist kein Zeichen von Schwäche. Die Geburt ist kein Wettkampf wer die meisten Schmerzen aushalten kann, im Gegenteil! Eine schöne Geburt, an die ihr euch auch noch gern erinnert ist etwas wundervolles. Zögert daher nicht eure Hebamme, bzw. euren Arzt darauf anzusprechen.

Dennoch gilt: In manchen Fällen ist es für eine PDA schon zu spät, gerade wenn die Presswehen schon eingesetzt haben. Dann habt ihr euer kleines Wunder aber auch so ganz bald im Arm.

9. Ruhe gönnen

Ist euer Kind erstmal geboren wird es in eurem Leben nicht mehr so ruhig sein wie es vorher einmal war. Ihr habt gerade auch unglaubliches geleistet und Kräfte eingesetzt von denen ihr vermutlich nicht mal wusstet dass ihr diese habt. Körperlich und Psychisch. 

Der Körper und auch der Kopf müssen dies nun erstmal verarbeiten - und das nicht nur bei euch, sondern auch bei eurem gerade geborenen Kind. Nehmt euch daher Zeit und Ruhe raus, auch wenn alle anderen jetzt schon den kleinen Erdenbürger besuchen möchten. Lehnt hier vielleicht doch besser erst einmal ab. Nicht nur euch zuliebe. Euer Baby möchte vermutlich erst mal seine Mama und vielleicht auch den Papa kennenlernen bevor noch mehr fremde, neue Eindrücke/Gerüche/Stimmen usw. auf es einprasseln. 

Versucht auch, wenn möglich, so lange wie Möglich im Kreissaal zu bleiben, denn hier seit ihr noch unter euch. Hier gibt es keine Bettnachbarn, kein Besuch, keine Krankenschwestern die das Essen bringen oder ähnliches. Hier seid ihr einfach nur unter euch, nun als kleine Familie! Geniesst das solange irgendwie möglich.

10. Nachwehen lindern

Nachwehen werden oft als "schlimmer" als die Geburtswehen empfunden, denn sie führen zu keinem positiven Ausgang mehr. Euer Kind ist bereits geboren, daher sind Nachwehen in vielen Augen unsinnig und werden als nervig empfunden. Gerade bei einem Dammriss- oder schnitt können einem diese sehr zu schaffen machen. Auch sind Nachwehen beim 2./3./... Kind entsprechend stärker weil die Gebärmutter mehr Kraft braucht um sich erneut zurück zu ziehen. 

Um Nachwehen zu lindern können z.B. Arnica Globuli verabreicht werden, auch Paracetamol und Ibuprofen dürfen eingenommen werden. Bei Dammverletzungen können auch Eichenrindesitzbäder Linderung versprechen. 

Generell gilt auch hier: Alles was es euch leichter macht die Nachwehen auszuhalten, sollte auch erlaubt sein. Bei Unsicherheiten sprecht hier vorab mit eurer Hebamme, diese haben oft noch weitere kleine Tipps und Tricks parat.

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

Geburtsbericht_12-08Mein Name ist Maike und ich bin 29 Jahre alt. Direkt als mein Partner und ich erfuhren, dass ich schwanger war, hatten wir den kleinen Krümel in meinem Bauch in unser Herz geschlossen. Die Schwangerschaft verlief bis auf die üblichen Wehwehchen, wie hier mal ein Morgen mit Übelkeit und da mal etwas Rückenschmerzen, sehr ruhig und schön und mit jedem Mal Baby-TV bei der Frauenärztin wurde unsere Vorfreude größer und größer. 

Der Krümel entwickelte sich auch super und war schon ziemlich schnell zum Brötchen geworden.

Weil er allerdings so groß geschätzt wurde, bekam ich einen Termin im Klinikum, bei dem geschaut werden sollte, ob eingeleitet wird, damit das Krümelchen nicht zu groß für eine natürliche Geburt wurde...Immerhin ist er mein erstes Kind.

In der Nacht vor dem Termin (der 4 Tage vor dem errechneten Entbindungstermin lag) hatte ich dann allerdings auch schon leichte Wehen und im Klinikum wurde festgestellt, dass ich auch schon etwas Fruchtwasser verloren hatte, weshalb dann direkt eingeleitet wurde. Das kam für meinen Partner (der mich morgens spontan begleitet hat) und mich dann zwar ziemlich plötzlich, aber irgendwie war man auch erleichtert dass es endlich losging. 

Um 11 Uhr wurde mir dann das Zäpfchen gelegt und gegen 15 Uhr hatte ich die ersten deutlichen Wehen.

Da wir allerdings gerade erst umgezogen waren, musste mein Partner nochmal weg, da ein die Wohnungsübergabe anstand. Also hielt ich die ersten Wehen ohne Hand zum Festklammern aus und musste regelmäßig zum CTG schreiben. Die Wehen kamen wurden schnell stärker und pünktlich zum Platzen der Fruchtblase gegen 17.30 Uhr kam mein Partner dann endlich zurück. Da ich zu dem Zeitpunkt schon auf meinem Zimmer lag und natürlich, wie das dann immer so ist, die beiden Zimmernachbarinnen gerade Besuch hatten, rief er eine Schwester, die mich samt Bett direkt in den Kreißsaal schob...Es sollte also losgehen.

Es ging dann auch tatsächlich alles ganz schnell, was laut Hebamme wohl eher ungewöhnlich war für eine Erstgeburt. Der Muttermund öffnete sich recht zügig und auch die Presswehen meldeten sich rasch an. Genau die machten uns dann aber Probleme. Als ich das erste Mal pressen durfte, meldete sich das CTG mit einem fiesen Piepen...Die Herztöne des Krümels waren gefährlich abgesackt und mit einem Mal ging alles ganz schnell...Während mein Partner mich beruhigte standen auf einmal statt der einen Hebamme noch 3 weitere und zwei Ärzte im Kreißsaal und ich wurde für einen Notkaiserschnitt umgezogen. So wirklich realisiert was passiert habe ich allerdings gar nicht, weil ich nur Sorge um mein Krümelchen hatte. Nachdem sich die Herztöne noch einmal beruhigt hatten und es dann bei der nächsten Presswehe aber doch wieder kritisch wurde, wurde ich in den OP gebracht. Leider durfte mein Partner nicht mitkommen, da alles so schnell gehen musste. In der Hektik und da ich noch Schmerzen durch die Wehen hatte und schlecht stillhalten konnte, war das setzen der Betäubung schwierig, klappte dann aber irgendwann zum Glück doch, sodass ich zumindest keine Vollnarkose bekommen musste.

Dann ging alles ziemlich schnell. Ein sehr netter Pfleger saß die ganze Zeit an meinem Kopf und redete mit mir. Irgendwann konnte ich dann endlich einen Schrei hören und wusste der Krümel ist da. Nachdem er untersucht wurde durfte ich ihn dann auch endlich kurz sehen und ich kann euch sagen: Noch nie in meinem Leben war ich so glücklich...Er war gesund und munter...Die Herztöne waren mit jeder Presswehe abgesackt, weil sich seine Nabelschnur um seinen Hals gelegt hatte, aber das hatte der kleine Superheld gut überstanden.

Während er dann schon zum Papa gebracht wurde, der die ganze Zeit wartend im Kreißsaal verbracht hatte und schon ziemlich nervös war, wurde meine Bauchdecke noch wieder zugenäht und ich musste noch eine Weile im Aufwachraum überwacht werden.

Als ich dann endlich zu meinen zwei liebsten durfte, war das ehrlich gesagt ziemlich komisch. Da lag mein Freund auf dem Bett und auf seiner Brust ein kleines Wesen. Mein erster Gedanke war: Das ist mein Baby? 

Als er mir dann auf dem Bauch gelegt wurde brauchte ich tatsächlich noch einen Moment um zu verstehen dass er tatsächlich das Krümelchen ist, das 9 Monate in meinem Bauch war. Irgendwie fehlte mir dieser Moment ihn direkt nach der Geburt bei mir gehabt zu haben. 

Ich stillte den kleinen das erste Mal und genoss die Zeit dann immer mehr mit ihm. Ehrlich gesagt...So richtig verstanden dass er mein Kind ist, habe ich in der Nacht noch nicht...Das brauchte tatsächlich seine Zeit und die ersten Tage waren etwas schwer. Aber mit jeder Minute wurde meine Liebe zu dem Krümel immer größer und langsam wurde mir auch bewusster, dass ich Mama bin...Endlich. Und es gibt nichts Schöneres als dieses Gefühl. Wenn der Kleine mich heute, 3 Monate später anlacht, könnte ich Purzelbäume schlagen vor Freude. Und auch wenn seine Geburt ziemlich aufregend war, gab es für mich keinen schöneren Tag in meinem Leben.

 
 
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10 Tipps - um Wehen zu fördern

10_Tipps_Dienstag_VorlageDie letzten Wochen/Tage einer Schwangerschaft sind die kräftezehrendsten, das wissen auch wir... Viele Schwangere wünschen sich daher, gerade dann wenn es über den Entbindungstermin geht ein paar Kniffe und Tricks um die Geburt schneller herbeizuführen.

 

Doch vorab: Alle unsere Tipps können nur funktionieren wenn das Baby bereit für die Geburt ist und selbst dann können wir keine Garantie auf die erfolgreiche Wirkung geben.

Wir haben hier 10 Tipps zum "Ansporn" für euch.

1. Das "heiße" Bad


Wenn ihr die Möglichkeit einer Badewanne habt und euer Kreislauf noch fit genug ist, kann auf diese Weise Wehen ausgelöst werden. Macht das aber besser nicht wenn ihr allein Zuhause seid, denn der Kreislauf ist am Schluss der Schwangerschaft nicht mehr ganz so fit und es ist auch nicht mehr so einfach alleine aus der rutschigen Wanne zu steigen. Macht das Wasser nicht zu heiß, auch Badezusätze sind, bei noch geschlossenem Muttermund gerne erlaubt. Generell ist diese Methode eher unbedenklich, kann entspannend wirken und ein schnelles Ergebnis hervorrufen.

2. Massage


Diese Methode eignet sich am besten nach Methode 1, dem warmen Bad, denn so kann das Öl besser einziehen.
Ein bekanntes Rezept ist hierfür: 10ml Mandelöl mit jeweils zwei Teelöffeln Nelkenöl, Zimtöl, Eisenwurzöl und Ingweröl. Alles vermischt ergibt dies eine wohlriechende Massagebasis, welche sanft auf deinem Bauch einmassiert werden kann. Übt hier nicht zu viel Druck aus, nur so viel dass es für euch angenehm ist und ihr euch gut entspannen könnt. 
Nelken, Zimt, Ingwer und Eisenwurz sind bekannt für ihre Stimulationswirkung auf die Muskulatur und wirken daher wehenfördernd. Diese Methode ist nicht bedenklich und trägt auch noch zur Entspannung in den eh schon stressigen Tagen bei.

3. Heublumensitzbad


Neben dem eben erwähnten heißen Bad ist auch ein Sitzbad über Heublumenextrakt ein sehr hilfreiches und angenehmes Mittel. Ein bis zweimal die Woche kann man den in der Apotheke gekauften Zusatz anwenden. Wie folgt könnt ihr dabei vorgehen: Sucht euch entweder eine Schüssel die ihr in die Toilette stellen könnt oder nutzt ein Bidet und füllt dieses mit heißem, kochenden Wasser sowie einer Kappe vom Heublumenextrakt. Setzt euch nun für 10 Minuten darüber, nicht hinein! Hier besteht sonst Verbrühungsgefahr! Sollte es euch unangenehm sein oder zu heiß werden, brecht den Vorgang kurzzeitig ab und wartet ein paar Minuten bis das Wasser sich ein wenig abgekühlt hat.

Diese Methode hat gleich 2 Vorteile: Zum einen wird der Beckenboden durch ein Heublumenbad gelockert, was wiederum Wehen fördern kann, zum anderen kann man den Damm dadurch auf die Geburt vorbereiten. 

4. Brustwarzenstimulation


Diese weitere Methode kann gut und gerne zusammen mit dem Partner eingesetzt werden. Bei der Stimulation der Brustwarze wird das Wehenhormon Oxytocin freigesetzt, allerdings nur bei längerer Stimulation durch Massage.
Aber Achtung! Wenn die Gebärmutter bereit ist, setzen die Wehen normalerweise innerhalb einer Stunde ein. 

5. Sex


Ja, knallhart ausgesprochen. (Die Redaktion lacht sich grade wie 13 jährige kaputt über den Zusammenhang von Sex und knallhart, bitte entschuldigt dies...)

Zurück zum Thema: Auch Geschlechtsverkehr kann rund um den Geburtstermin Wehen auslösen. Denn, das Wehenhormon Oxytocin wird durch sexuelle Erregung hervorgerufen. Dazu kommt noch, dass Sperma Prostaglandine, das sind Gewebehormone, enthält. Gleiche Hormone werden auch bei der medikamentösen Einleitung verwendet. Diese machen den Muttermund weich und helfen dem Gebärmutterhals dabei, sich zu verlängern. Weiterhin kann auch der Orgasmus der Frau förderlich sein, denn dabei zieht sich die Gebärmutter zusammen und kann Wehentätigkeit auslösen.

 

6. nicht zu viel Faulenzen


Zwar sollten anstrengende Arbeiten und Tätigkeiten vor der Geburt vermieden werden - man braucht die Kräfte noch früh genug - jedoch leichte körperliche Aktivitäten können Wehen fördern. Spazieren gehen ist z.B. eine davon. Das Baby rutscht dadurch tiefer ins Becken und drückt dabei immer wieder auf den Gebärmutterhals. Auch kreisende Bewegungen auf dem Gymnastikball oder ein Bauchtanzkurz machen sich gut in dieser Situation. Treppensteigen, wie es allgemein verrufen ist, zählt allerdings nicht zu leichten Aktivitäten und zehrt wertvolle Kräfte die bei der Geburt noch benötigt werden, verzichtet darauf also lieber.

7. Alternative Methoden


Schon mal etwas von Akupunktur gehört? Oder vielleicht von einer Fussreflexzonenmassage? Hilfreich kann auch Homöopathie sein. Lasst diese Methoden jedoch nur und ausschliesslich von erfahrenen Personen durchführen! Wo genau es solche Alternativangebote bei euch gibt, wer diese anbietet oder ausführen kann bringt ihr am besten durch Suchmaschinen in Erfahrung. Auch wer an solche Mittel nicht "glaubt": ausprobieren schadet nicht.

8. Tee trinken


Verschiedene wehenfördernde Tees gibt es beispielsweise in der Apotheke, aber auch selbst machen ist möglich. Wir haben hier ein Rezept für euch:
1 Stange Zimt, 10 Gewürznelken, 1 kleine Ingwerwurzel und 1 EL Eisenkraut vermischen und mit 1 L kochendem Wasser übergießen. Lasst den Tee anschließend circa 10 Minuten ziehen und trinkt diesen lauwarm über den ganzen Tag verteilt in kleinen Schlucken. Ein weiterer, hilfreicher Tee ist auch der Himbeerblättertee, von dem bis zu 3 bis 4 Tassen am Tag getrunken werden können. Diesem wird nachgesagt er mache den Muttermund weich und lockere die Muskulatur der Gebärmutter.

9. Entspannung


Das klingt jetzt vielleicht in manchen Ohren wie Hohn, denn wie soll man sich denn jetzt noch entspannen, aber genau das ist eben wichtig. Stress ist ein fast garantierter Blocker für Wehen! Wer sich also mal zurück lehnt, die Füße hochlegt, die Gedanken sortiert und sich nicht mehr unter Druck setzt, der hat eine wesentlich höhere Wahrscheinlichkeit um Wehen zu bekommen. Das Stresshormon Cortisol ist auch nicht gut für euer Baby, versucht euch daher wirklich zu entspannen, soweit noch irgendwie möglich...

10. Wehencocktails, Nelkentampons, Rizinusöl, Abführmittel, Alkohol...


Bitte lasst die Finger davon! Wehencocktails, Nelkentampons und Rizinusöl sollten wenn überhaupt nur von und mit einer Hebamme angewandt werden, NIEMALS alleine und in Eigenregie! Sprecht das in jedem Falle mit eurer Hebamme oder dem Frauenarzt ab. 
Und zum Thema Alkohol... Jeder von uns weiß ja eigentlich dass man auf Alkohol in der Schwangerschaft zu 100% verzichten sollte, macht es daher bitte auch nicht aus Verzweiflung weil die Geburt noch nicht startet, keiner von euch möchte vermutlich vernebelt die Geburt seines Kindes erleben, außerdem kann dies zu Komplikationen bei einer Anästhesie oder einer PDA führen. Somit - Finger weg!

Alles in allem bleibt jedoch die Frage: Ist es wirklich notwendig Wehen auszulösen? Euer Baby wird noch früh genug groß, um so länger es also bei euch im Bauch bleibt, desto später wird es auch 18 Jahre alt ;) Denkt mal drüber nach...

Wir wünschen euch alles Gute bei eurer anstehenden Geburt!

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

Geburtsbericht_Montag_VorlageEs war Montag, der 02.01.2017 als ich vorzeitig ins Krankenhaus kam aufgrund meiner Schwangerschaftsvergiftung. Nur noch 4 Tage bis zum geplanten ET und keinerlei Anzeichen von Wehen. Du warst laut der Oberärztin eine kleine Sternenguckerin. Am Abend bekam ich leichte Oberbauchschmerzen und Blut abgenommen, was zum weiteren Verlauf führte. Am nächsten Morgen war ich pünktlich um 7.00 Uhr unten im Kreissaal am CTG; meine Hebamme sollte eigentlich auch da sein, aber sie hatte ein wenig verschlafen. Nach weiteren 2 Std am CTG sollte ich mich bei der Oberärztin entscheiden ob ich eine natürliche Geburt will, was aber nur zu 30% klappen wird laut ihren Aussagen (da noch alles dicht war und keinerlei Wehen, aber sich mein Zustand verschlechterte) oder einen Kaiserschnitt will. Daraufhin wollte ich den Kaiserschnitt, da mir das Risiko zu groß war das ich meinem Würmchen und mir schaden könnte durch die Zustände. Ich hatte so großen Hunger, durfte nichts essen und trinken seit Montagabend. Um ca. 15 Uhr sollte ich im OP dazwischen geschoben werden. Schnell umgezogen, dicke Socken an und einen Tropf drangehangen. Nach ca. 10 Minuten bin ich im durchsichtigem Hemdchen mit meinem Mann(der Gott sei Dank alles verdeckt hatte) und der Hebamme in den Op-Bereich rübergegangen. Ich legte mich auf die kleine Liege, bekam die Betäubung und anschließend die Spinalanästhesie gesetzt. Es war sehr kalt dort, ich zitterte und meine Hebamme hielt mir die Hand. Danach kam mein Mann zu uns und sie machten den Vorhang zu und fingen an. Mir wurde währenddessen ein wenig übel und ich kämpfte mit meiner Atmung, da mir diese plötzlich sehr schwer fiel. Und nach 2 Minuten hörten wir den ersten Schrei, sie legten die kleine Maus kurz auf die Seite von meiner Schulter, der Vater stütze sie. Beide gingen mit der Hebamme in den U-Raum und ich wurde zugenäht und in den Aufwachraum gebracht. Nach einer gefühlten Ewigkeit brachte mich die Hebamme in den Kreißsaal wo die ganze Familie und meine Maus warteten. Der Papa und sie kuschelten ganz nah und ohne Kleider beieinander. 

Und so wurde die kleine Mila mit 55cm, 3360 Gramm um 15:24 Uhr geboren.

 

Lisa H.

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

Briefe_amK_Freitag_VorlageLiebe Emma, 

der Tag an dem du geboren wurdest... ich kann mich noch ganz genau erinnern. 

Sonntag, 9. Juli 2017. 

Es war warm. Ein toller Tag! 

Nachts fingen die Wehen an, bis zum Morgen konnte ich es aber noch zu Hause aushalten. 

Dein Papa bestand nach 6 Stunden darauf, ins Krankenhaus zu fahren. 

Wir durften direkt in den Kreißsaal, als wir im Krankenhaus ankamen. Dort verbrachten wir auf die Minute genau 4 Stunden bis zu deiner Geburt! Es war eine schöne Geburt, genau so wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Wir verbrachten weitere 4 Stunden im Kreißsaal bis wir auf unser Zimmer gezogen sind.

Wir haben gekuschelt, die ersten Stillversuche haben wir gewagt und du hast mich angepinkelt. 

Alles war mir egal, ich war so froh dass du da warst! 

Gerade als wir auf unser Zimmer gekommen sind, kam deine Oma... oder wie du sie heute nennst 'Ela'. 

Sie konnte sich kaum halten vor Freude und war direkt verzaubert von dir. 

Kurz danach kam dein Opa. Er brachte seine Kamera mit und machte die ersten richtigen Schnappschüsse von dir. 

Deine Haare noch ganz verklebt, du hattest so tolle dunkle dichte Haare. 

Dein Papa konnte es gar nicht abwarten dich auch endlich mal zu halten. Er hatte ja sonst nur deine Tritte durch meinen Bauch gespürt. 

Er war so stolz, stolz auf dich, auf uns. Wir haben es geschafft! 

Ich bin schnell unter die Dusche gehuscht. Als ich wieder raus kam, warst du eingeschlafen. Dein Papa war auch eingenickt. 

Ich legte mich zu euch und beobachtete euch beide, bis du wach wurdest.

Wir wagten den nächsten Stillversuch und es klappte immer besser. 

Ich war so erleichtert, dass es klappte. Das hatte ich mir so gewünscht! 

Als alle weg waren, konnten wir so richtig zur Ruhe kommen. Ich konnte meine Augen nicht von dir lassen, ich musste dich einfach anstarren. 

Du hast die Nacht in meinem Arm verbracht, ich konnte dich nicht weg legen. 

Es ist als würde die Welt stoppen, wie in einer Seifenblase... nur wir. 

Dieser Tag ist nun fast 2 Jahre her. Oft denke ich zurück und dann schaue ich dich an. Wie du jetzt hier umher läufst, wie du lachst und ja, auch wenn du zickig bist, bist du das windervollste Kind was es für uns gibt! 

Wir lieben dich und hoffen, dass du dich immer geliebt fühlst.

Danielle

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

Geburtsbericht_Montag_VorlageMeine Schwangerschaft war von Anfang an eine Risiko Schwangerschaft. Es war schon seit der 13ssw. Klar dass mein Mäuschen nur per Kaiserschnitt zur Welt kommen durfte.

Der ET war der 29.5.2018, für die Ssw. 38+0 war der KS geplant...

 

Doch wie so oft im Leben lief auch hier nichts wie geplant...

In der Ssw. 38+6 stellte meine FÄ einen verkürzten Gebärmutterhals fest, es waren nur noch 2,0 cm... Sie hatte mir Magnesiumtabletten verordnet und ich sollte mich so gut es geht schonen und liegen. Gesagt getan.

Bei 29+3 machte meine FÄ nochmal eine Kontrolle - da war der Gebärmutterhals schon nur noch 1,5 cm lang. Auf direktem Weg ging es für mich in die Klinik. Hier wurde dann gleich eine Lungenreife durchgeführt und ich hatte gelockerte Bettruhe.

Bei 30+6 und 31+6 wurde jeweils noch mal kontrolliert und ein Frühgeburtlichkeitstest gemacht. Mein Gbmh war dann mittlerweile schon nur noch 7mm lang und beide Male war der Test Positiv. Da aber meine Situation Stabil war und sich bei 32+6 noch nichts geändert hatte wurde ich nach Hause entlassen unter der Voraussetzung, dass ich 2x die Woche meine FÄ besuche zur Kontrolle und CTG. 

Gesagt getan. Mein erster Kontrolltermin bei meiner FÄ war dann bei 33+3, alles super, keine Änderung, keine Anzeichen dafür, dass die kleine demnächst kommen möchte, meine FÄ war zuversichtlich dass wir es bis 38+0 schaffen... 

 

Einen Tag später 33+4... morgens um 8:00 aufgestanden, alles ganz normal, angezogen, ins Wohnzimmer gegangen, mit meinem Freund darüber unterhalten demnächst zu frühstücken, wollte mich aber noch mal kurz ausruhen... 

Auf dem Sofa sitzend wollte ich mich zur Seite legen - Plötzlich innerhalb einer Sekunde bekomme ich einen Boxhieb meiner Tochter, es macht PLOP und es strömte nur so aus mir heraus... die Fruchtblase war geplatzt! Bei jeder Bewegung kam immer mehr und mehr heraus gelaufen. 

Aus diesem Grund entschied mein Partner sich dafür den Krankentransport zu alarmieren, das Krankenhaus in dem ich Gebären musste war auch ca. 30 Minuten entfernt... 

Im Krankenhaus angekommen ging es gleich in den Kreißsaal, dort wurde mir das CTG angehängt und eine Ärztin machte Ultraschall... meine Maus lag komplett trocken... 

Nach Langem hin und her entschieden sich die Ärzte noch mal eine Lungenreife durch zu führen und die Kleine erst bei 33+6 zu hohlen. 

Ich kam in einen Überwachungsraum, 2x pro Tag CTG und zur Vorsorge Wehen Hemmer. 

Wehen hatte ich aber die ganze Zeit über nicht.

 

Montag 16.04.2018 ssw. 33+6 

Um 10:00 Uhr ging es in den Op. Ich wurde vorbereitet, bekam die Spritze in den Rücken. Vor meinem Kopf wurde ein Tuch aufgehängt und mein Partner saß neben mir. Es wurde an mir rum gezubbelt und geruckelt, der Anästhesist erkundigte sich immer wieder nach meinem Befinden und um 10:39 Uhr hörten wir die ersten schreie unserer Tochter.

Die allerdings sofort in ärztliche Obhut kam und auf die Intensiv Station der angrenzenden Kinderklinik transportiert wurde.

So langsam wurde meine Anästhesie auch schon weniger, ich wurde noch zugenäht und kam wieder in mein Zimmer im Kreißsaal. 

Mein Partner durfte eine Stunde später schon zur Kleinen... Ich musste mich noch bis 16 Uhr gedulden.

Aber das Warten hatte sich gelohnt, auch wenn ich sie erst nur mit den Händen durch den Inkubator berühren durfte... 

 

Jasmin L.

 
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