Beiträge zum Thema: Familie

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10 Tipps, um eine gute Mutter zu werden

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1. Werdet keine Helikoptermutter

Ja, Vorsicht ist wichtig. Aber mal ehrlich: Ihr seid keine schlechte Mutter, wenn euch Gluten in Lebensmitteln egal ist und wenn Euer Kind auch mal im Schlamm spielen darf, ohne dass ihr panisch mit Sagrotantüchern hinter ihm herlauft.

 

2. Ihr seid nicht nur Mutter

Wer eine gute Mutter sein will, darf nicht aufhören, sich selbst zu erfinden. Viele Mamas gehen in der Rolle total auf – Super! Aber vergesst nicht, Ihr seid auch eine selbstständige Person mit Charakter und nicht nur eine Maschine, die Spuktücher wäscht und Essen kocht. Vergesst nicht – so abgedroschen es klingt – Euer eigenes Ding zu machen. Ansonsten droht Ihr zu einer Helikoptermama zu werden, die mit dem Auszug des Nachwuchses keinen Lebenssinn mehr hat.

 

3. Die kulinarische Mitte 

Sind wir ehrlich: Wir selbst lieben Muttis Hausmannskost. Und auch frisches und leichtes Essen ist sehr wichtig für die Gesundheit und die kindliche Entwicklung. Es zeichnet eine gute (und auch coole) Mutter aber auch aus, wenn es mal eine Pizza, Pommes oder Kuchen sein darf.  

 

4. Interessen haben und wecken

Ihr habt ein leidenschaftliches Hobby und investiert Zeit und Mühe dafür? Ihr liebt Euren Job und arbeitet hart? Gut so. Euer Nachwuchs wird es euch später danken. Wer Kinder, muss (meistens) Vorbild sein. Euer Ehrgeiz und euer Interesse wird sich in der zukünftigen Neugier und Leistungsbereitschaft (egal, ob Schule oder Fußballtraining) niederschlagen.

 

5. Heile Welt ? Nein, Danke.

Es kann nervig sein, immer eine Heile Welt vorgaukeln zu wollen und jeden entschuldigen zu müssen. Kinder – egal, wie alt – müssen lernen, dass nicht immer alles toll und jeder nett ist. Auch Ihr als Mütter könnt mal traurig oder wütend sein. Das macht Euch als Person aus.

 

6. Geheimnisse verbinden

Kleine Geheimnisse und Lästereien verbinden und stärken die Beziehung. Passt dies allerdings an das Alter Deines Kindes an. Es ist nicht mehr so toll, wenn Euer 5 Jähriger Spross beim versehentlichen Ausplaudern des Geheimnisses preisgibt, dass Ihr Eure Tante auch „nervig und doof“ findet.

 

7. Schimpfen und übertriebene Strafen vermeiden

Sicher muss man als Mama konsequent sein. Antiautoritäre Erziehung ist da selten die Lösung. Wichtig ist aber, mit Eurem Kind Lösungen für seine Probleme und Missgeschicke zu finden, statt immer „draufzuhauen“. Denkt dran, auch Ihr mochtet ein solches Gezicke und Gezeter nicht.

 

8. Interesse zeigen

Gut, wir sind manchmal genervt, wenn unsere eigenen Mütter mehrmals die Woche anruft. Aber: Würde sie sich nicht mehr melden, wären wir doch (in der Regel) auch enttäuscht. Hört Eurem Kind zu und interessiert Euch für seine Gedanken- und Gefühlswelt. 

 

9. Vertrauen ins Kind

Manchmal muss man das Kind einfach machen und probieren lassen. Ständige Kontrollen und Penetranz wirken selten fördernd und belasten die Mutter-Kind-Beziehung.

 

10. Ruhepunkt sein

Bei Eurem Kind geht etwas schief, es ist krank, es gab einen Misserfolg in der Schule, es hat Streit mit Freunden? Dann seid der verlässliche Ruhepunkt und gebt Eurem Kind die Sicherheit, die es gerade braucht.

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Mein kleiner aber fixer Geburtsbericht. Meine Tochter ist bereits jetzt 3 Jahre alt, und auch wenn die Schmerzen der Geburt bereits nach wenigen Minuten vergessen waren, das Erlebnis ist dennoch wie in meine Gedanken gebrannt- und das ist auch gut so. Am Tag der Geburt meiner Tochter hätte ich im Leben nicht damit gerechnet, sie noch am selben Tag in meinen Armen halten zu können.

 

Auf die Plätze, fertig - los geht es

Der Morgen war ein ganz gewöhnlicher Morgen. Ich schlief aus, ich ging eine kleine Runde mit dem Hund spazieren und ich machte mich ein wenig zurecht. Meine Hebamme kam zu einem, ganz normalen Vorsorgetermin vorbei. Nichts Besonderes also. Bis zur Geburt waren noch gut 14 Tage Zeit, ich war also die Ruhe in Person. Ich kochte Kaffee und Tee und deckte den Tisch für den Besuch. 

 

Als meine Hebamme bei uns ankam, quatschen wir zunächst ein wenig über mein Wohlbefinden. Später legte ich mich zur Untersuchung auf die Couch, alles bereits reine Routine. Während ich also gemütlich mit frei liegendem Bauch auf der Couch lümmelte wusch sich meine Hebamme die Hände. Sie trat zu mir ins Wohnzimmer und hielt plötzlich mitten im Satz inne. Mit der Untersuchung hatte sie noch gar nicht begonnen, sie stand noch einige Meter entfernt von der Couch. "Nimm deine Kliniktasche und fahr ins Krankenhaus", war alles was sie sagte. Ich war zunächst irgendwie leicht verwirrt. Es stellte sich heraus, dass sie auch aus einigen Metern Entfernung sehen konnte, dass mein Bauch eckig wurde. Laut ihrer Aussage hatte ich verdammt starke wehen. "Merkst du denn gar nichts?" war die Frage. Naja ich hatte ein wenig Rückenschmerzen, aber an sich nichts Neues. Die Fruchtblase war nicht geplatzt. 

 

Nachdem ich 20 Minuten erstmal meinen Mutterpass gesucht hatte – ja, ich hatte ihn scheinbar verlegt, ging es dann auch los ins Krankenhaus. Wir kamen auch ziemlich schnell an die Reihe. Es wurde einiges getestet, ich durfte ans CTG (in meiner Schwangerschaft bereits gefühlt das 100. Mal) und es wurde geprüft, ob ich Fruchtwasser verliere. Allerdings - war bei mir alles im grünen Bereich. Ich verlor kein Fruchtwasser und auch meine Wehen hatten sich wieder gelegt. Das könnte noch dauern, hieß es.

 

Da bleiben sollte ich dennoch. Ich war mit meinen 21 Jahren wohl (laut Aussage der Hebammen) ziemlich jung, außerdem sei es mein erstes Kind. Im Krankenhaus bleiben kann also nicht schaden. Sollte sich über Nacht nichts ändern könnte ich auch nochmal nach Hause fahren. Super, ich kuschelte mich also ins Krankenhausbett und begann fröhlich zu lesen.

 

Währenddessen forderte ich Essen an - verdammt ich hatte Hunger! Mein Frühstück bzw. Mittagessen musste schließlich etwas unsanft abgebrochen werden. Und so saß ich einige Stunden im Krankenhaus und aß so vor mich hin. Bis ich auf die Toilette musste. Als ich aufstand sammelte sich unter mir eine riesige Pfütze Blut. Also rief ich die Schwester. - Und man glaubt es kaum, ich durfte wundervolle 30 Minuten wieder am CTG liegen. Auch die stärkeren Wehen waren zurückgekehrt. Es war zwar nicht schmerzhaft aber so langsam wurde es wirklich unangenehm. Als die dortigen Hebammen auf das VTG schauten gaben sie allerdings wieder Entwarnung, aber man wolle mal nach meinem Blutverlust schauen.

 

Also lief ich, das erste Mal in meinem Leben, in einen Kreissaal. " BVB oder Schalke Fan?" wurde ich gefragt. Wie bitte!?! Die Hebamme lachte: "Wir haben einen blauen und einen gelben Kreissaal, irgendeinen Wunsch?". Lachend wanderten wir in den gelben Kreissaal. Dort sollte ich erstmal stehen bleiben, damit das Kind auch schön im Becken liegt, und man schauen kann, was los ist. Als ich nun im Kreissaal herum stand, ein wenig Wasser trank und aus dem Fenster schaute, wurde es dann irgendwann doch verdammt unangenehm und ich musste mich hinsetzen. Da kam auch schon eine Hebamme um nachzuschauen. Nach einem kurzen Blick auf die untere Gegend sagte sie humorvoll "also ich hab gleich Feierabend, aber das schaffen wir noch, ihr Baby kommt - jetzt". Super dachte ich mir. Und glaub darauf ging es auch wirklich heftig los. Ich glaube, die anderen Kreißsäle konnten mich fluchen hören. Irgendwann dachte ich mir nur noch "ich muss jetzt pressen". Auch wenn die Hebammen anderer Meinung waren, ich wollte Pressen! Also hieß es los pressen, und tatsächlich - ich lag schon in den Presswehen. Trotz anderer Aussage der Hebammen. Teilweise habe ich so viel gepresst, dass ich tatsächlich Sternchen gesehen habe. Ich hatte keine Schmerzmittel oder anderes, also ja ich habe die volle Geburt mitbekommen und gefühlt, wie mein Engel die Welt betrat. Und es war wunderschön. Knappe 10 Minuten habe ich gepresst. Dann war sie da, meine pure Liebe. Während des Nähens lag sie auf meinem Bauch. Ich bin froh, dass ich nur "einige Macken" davon getragen habe. 

 

Wie lange ich im Kreissaal war? Eigentlich dürfte ich das wohl gar nicht sagen, weil Mamis, die eine lange Geburt und lange Wehen "ertragen" haben, mich jetzt wohl böse anschauen werden. Ich bin in den Kreissaal alleine hineingelaufen - und wurde eine Stunde später mit Baby wieder hinausgeschoben. 

 

Die ersten Stunden nach der Geburt

Nach der Geburt habe ich mich einfach wie auf Wolke sieben gefühlt, nachdem meine kleine Tochter geboren war, waren meine ersten Worte "Gib' sie mir". Ich musste allerdings warten, bis die Nabelschnur durchtrennt war. Doch dieses Glücksgefühl war nicht das einzige, was ich gefühlt habe.

 

Als meine Kleine weinte, wusste ich nicht, was sie eigentlich wollte. Ich legte sie an die Brust an und mein Schatz fing an zu trinken. Man sollte meinen, ich war total stolz, aber eigentlich hatte ich die ganze Zeit Angst, etwas falsch zu machen. Drei Mal rief ich die Schwester in mein Zimmer, damit sie sich anschauen kann, ob meine Tochter auch richtig an der Brust liegt. Ich war verkrampft und hatte Angst, sie würde an der Brust ersticken weil vielleicht ihre Nase nicht frei war. Also machte ich ihr immer genug Platz zum Atmen. Schon bald taten mir meine Brust, meine Arme und mein Rücken weh. Vor allem, da ich wahrscheinlich zunächst zu Beginn vollkommen falsch saß und verkrampft war. Als sie schlief, betrachtete ich sie voller Glück. Doch ja, ich legte sie in ihr Beistellbettchen. Man glaubt es kaum, aber so eine Geburt ist anstrengend. Ich rief ebenfalls die Nachtschwester, damit sie die Kleine für ein paar Stunden mitnimmt. Das ist einer der Vorteile von den Tagen im Krankenhaus. Ich wollte irgendwann einfach nur noch schlafen. Auch wenn "meine" Geburt ziemlich schnell vorbei war, ich war vollkommen erschöpft. In der ersten Nacht rief ich zwei Mal nach der Nachtschwester, ich brauchte Schmerztabletten für die Nachwehen - niemals hätte ich damit gerechnet, dass sie so weh tun würden. Sie brachten mich um den Verstand, beinahe mehr als die richtigen Wehen bei der Geburt.

 

Ich persönlich empfand die Geburt als etwas so unglaublich Wundervolles. Die Zeit seit meine Tochter geboren wurde, ist unersetzlich. Wunderschön und emotionsvoll, ja auch noch jetzt, 3 Jahre später.

 

 

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Liebe Marie,

 

heute möchte ich dir von dem Tag erzählen, an dem du geboren wurdest bzw. was danach passierte. Ich bin mir ziemlich sicher dass ich nicht übertreibe wenn ich sage, dass es der aufregendste Tag in dem Leben von mir und deinem Papa war.

 

Aber fangen wir mal ganz von vorne an! Deine Geburt war nicht einfach (ich glaube, das ist keine Geburt), doch wenn ich mich mit anderen Mamis vergleiche, hast du es mir doch einigermaßen leicht gemacht! Sie dauerte acht Stunden und am Ende musstest du mit der Saugglocke geholt werden.

 

...und dann, ganz plötzlich und ganz ohne Vorwarnung warst du da. DU! Dein erstes Quietschen (irgendwie hattest du noch keine Lust auf Schreien) war der schönste Laut, den ich jemals gehört hatte. Du wurdest in ein Handtuch gewickelt und mir dann sofort auf die Brust gelegt. Endlich konnte ich dich zum ersten Mal betrachten. Du warst so winzig und doch warst du ein perfektes Wesen. Ich zählte deine Finger und Zehen und roch an deinen nassen, schwarzen Haaren. Ich verspürte das starke Bedürfnis, die Zeit für immer anzuhalten. Ich wollte einfach Ewigkeiten so daliegen, mit dir auf dem Arm, und glücklich sein. Was um uns herum geschah, nahm ich nur noch ganz verschwommen wahr. Alle Schmerzen, der Schweiß und die Tränen waren wie weggeblasen. Es war um ein Vielfaches schöner, als die Leute immer sagten.

 

Ich wurde noch einmal untersucht und auch du wurdest kurz von der Hebamme mitgenommen. Sie wog dich und auch deine Größe ermittelte sie. 

 

Zwei Stunden durften wir im Kreißsaal bleiben, die wir mit kuscheln und schmusen verbrachten. Es fielen nicht viele Worte in dieser Zeit. Es waren einfach keine Worte nötig.

 

Nach diesen zwei magischen Stunden kam eine Schwester, die uns in ein Krankenzimmer schob. Und plötzlich spürte ich, wie meine Kraft langsam nachließ. Das Adrenalin, das mich wach gehalten hatte, verabschiedete sich langsam aus meinem Körper. Und du entdecktest, dass du eine Stimme hast. Dir war nämlich bewusst geworden, dass du nicht mehr im warmen Bauch schlummern durftest, sondern das irgendwas anders war. Und auf einmal passte dir das gar nicht mehr. Du schriest aus vollem Hals und dein Papa lief ein paar Stunden mit dir auf und ab, in der Hoffnung, du beruhigst dich. Ich döste derweil so vor mich hin und versuchte ein wenig, alles zu verarbeiten und einen klaren Kopf zu bekommen. Das war gar nicht so leicht. Irgendwann wurdest du dann kurz von einer Schwester mitgenommen, die dich hübsch machte. Sie zog dir einen winzigen Body und einen niedlichen rosa Strampler an. Auch deine erste Windel bekamst du. 

 

Natürlich hatten deine Großeltern, Tanten und Onkels auch erfahren, dass du auf unserer Welt angekommen warst. Und jeder wollte dich unbedingt sehen. Nach und nach trudelten Richtung Nachmittag alle ein, um dich zu halten und zu bewundern. Und keiner konnte wirklich in Worte fassen, wie süß du bist! Es war so schön, alle Liebsten um uns versammelt zu haben und unser Glück mit ihnen teilen zu dürfen. 

 

Auf Trinken hattest du noch gar keine Lust, was mich ziemlich in Sorge versetzte. Heute weiß ich, dass Babys in den ersten Tagen fast nichts brauchen. Damals dachte ich, du verdurstest gleich. Ständig probierte ich dich anzulegen. Mit Stillhütchen, in den verschiedensten Positionen, mit der Hilfe von sämtlichen Schwestern. Aber du brauchtest einfach noch deine Zeit. Der erste Tag mit dir neigte sich dem Ende zu und es sollten noch viele, schlaflose Tage und Nächte folgen. Aber die nehme ich auch heute noch gerne in Kauf. Wenn ich dich jetzt so betrachte, bin ich erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und wie viel Fortschritte du bereits gemacht hast. Und das fällt mir erst recht auf, wenn ich an den Tag deiner Geburt zurückdenke, an den schönsten, aufregendsten aber auch stressigsten Tag in unserem Leben. 

 

In Liebe,

deine Mama

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10 Dinge, die man mit Kindern gemacht haben sollte

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1. Gemeinsam die Seele baumeln lassen

Kinder werden viel zu schnell erwachsen. Gerade deswegen sollte man die Zeit, in der sie noch klein sind, nutzen. Einfach mal bei selbstgemachter Limonade und entspannender Musik die Seele baumeln lassen wirkt wahre Wunder.

 

2. Gemeinsam backen

Welches Kind mag keine süßen Naschereien? Gemeinsam einen Kuchen backen macht Spaß und bringt den Kindern ein Erfolgserlebnis, auf das sie stolz sein können.

 

3. Am See baden

Es muss nicht immer der große Urlaub sein. Auch ein Nachmittag am See mit der ganzen Familie ist vor allem für die Kinder ein großes Erlebnis. Tipp: einen Badesee suchen, an dem es auch einen großen Spielplatz gibt. So ist Ihr Kind beschäftigt und lernt gleich neue Spielkameraden kennen.

 

4. Picknicken

Picknicken mag auf den ersten Blick nicht ganz so spektakulär klingen, aber richtig vorbereitet wird das Picknick im Grünen ein großes Abenteuer. Vor allem abends, wenn es langsam dämmert, sorgen Fackeln und ein Nachtspaziergang für eine ganz besondere Stimmung.

 

5. Gemeinsame Rituale pflegen

Regelmäßige Rituale bringen Entspannung und sorgen für eine engere Bindung zwischen Kind und Eltern. Schon das tägliche Vorlesen vor dem Schlafengehen schafft eine enge Vertrautheit, an die sich sowohl Kind und Elternteil ihr Leben lang zurückerinnern werden.

 

6. Gemeinsam Sterne beobachten

Egal ob im Winter oder im Sommer – ein sternenklarer Himmel findet sich zu jeder Jahreszeit. Besonders für Kinder sind Sterne etwas Magisches. Das sollte man nutzen und gemeinsam mit den Kindern versuchen, ein paar Sternbilder herauszufinden. Vielleicht sehen Sie sogar eine Sternschnuppe?

 

7. Nach Italien fahren

Pizza und Pasta – kaum ein Kind sagt dazu nein. Und auch die meisten Eltern können einen entspannenden Italienurlaub gut gebrauchen. Italien ist auch deshalb eine gute Wahl, weil Kinder dort meist sehr gerne gesehen werden.

 

8. Eine Sandburg bauen

Oft braucht es nicht mehr als Sand oder Matsch, um ein Kind glücklich zu machen. Drücken Sie Ihrem und sich selbst eine Schaufel in die Hand und versuchen Sie doch einmal, die größte Sandburg Ihres Lebens zu bauen.

 

9. Jahrmärkte und Zirkus

Eine ganz eigene, wunderbare Welt stellen Jahrmärkte und Zirkusse dar. Fast jedes Kind ist von diesen besonderen Eindrücken und Gerüchen begeistert, welche die Kinderaugen zum Strahlen bringen.

 

10. Ein Bilderalbum basteln

So schön die Bilder mit dem Smartphone auch werden, leider sind sie oft ziemlich schnell wieder vergessen. Erinnerungen lassen sich am besten in Form von Bildern in einem gemeinsam angefertigten Album aufbewahren. 

 

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Am 10.10.2017 schlief ich wie gewöhnlich am Mittag. Ich war immer so furchtbar müde. Ich war alleine zu Hause, denn mein Mann konnte leider in der Woche vom E.T. (12.10.2017) nicht wie geplant zu Hause bleiben. Ich lag mit meiner Hündin auf der Couch. Wie immer machte sie sich unglaublich breit.  So wachte ich auf und wollte mir Platz schaffen. Plötzlich bemerkte ich das meine Hose nass war. Noch im Halbschlaf war ich leicht verwirrt und ging zur Toilette. Da das laufen nicht aufhörte wurde mir klar dass meine Fruchtblase gerissen war. Ich schnappte mir mein Handy und rief meinen Mann an. Der, völlig  aufgelöst, da er so weit weg war, versuchte seine Mutter zu erreichen. Allerdings hatte sie noch Kinder im  Auto, die sie nach  Hause bringen musste. Er rief dann also seinen Vater an. Der wohnt nur 20 min weg von uns und ist dann auch sofort losgefahren. Lustigerweise ist mein Mann wohl wie ein Blitz nach Hause gefahren, denn er kam zeitgleich mit seinem Vater an, obwohl er eigentlich über eine Stunde gebraucht hätte. 

Ich schnappte mir meine Tasche und wir fuhren ins Krankenhaus.

Wir kamen im Krankenhaus an und ich wurde gleich am CTG angeschlossen. Die Wehen waren deutlich zu sehen, allerdings spürte ich keine. Die Schwester gab mir eine dieser netten Einlagen, kontrollierte meinen Muttermund und verwies uns ins Wartezimmer damit ein Arzt sich das alles noch einmal anschaut. Und dort saßen wir nun ... volle 2 Stunden! In diesen 2 Stunden bekam ich spürbare Wehen. Ich lief den Gang auf und ab bis der Arzt dann endlich kam. Er untersuchte mich kurz, gab mir ohne weitere Erläuterung eine Tablette mit den Worten das mein Entzündungswert zu hoch sei und verwies uns wieder zur Schwester die nochmal nach meinem Muttermund schauen sollte. 2cm ... wir waren nun schon seit 3 Stunden dort und ich wusste das wird noch länger dauern. Mein Mann und ich gingen draußen spazieren und nach gefühlten 5 Stunden wieder zurück zum Kreißsaal. Dort bot man mir ein Bett und ein Zimmer an. So kam ein netter Herr und fuhr mich aufs Zimmer. Während der Fahrt nach oben wurde mir plötzlich schlecht und ich bekam einen Spuckbeutel den ich auch sofort benutzen musste. Auf der Station wurde ich von der Schwester mit den Worten :"Sie sehen aber gar nicht gut aus" begrüßt. Die Schwester brachte uns in unser Zimmer,  erklärte uns alles und schon brauchte ich einen zweiten Spuckbeutel. Sofort rief die Schwester im Kreißsaal an und ließ mich wieder nach unten bringen. Unsere Sachen können wir im Zimmer lassen sagte sie.

 

Und da waren er wieder. Wir warteten vor dem Wehenzimmer und kamen dann recht fix in ein Zimmer wo ich an ein CTG angeschlossen wurde. Und auch dort verbrachten wir sehr viel Zeit. Die Wehen bekamen spürbar kürzere Abstände und die Schwester bot mir Schmerzmittel über den Tropf an. Leider hatten diese keine große Wirkung. Gegen 21 Uhr wurde meine Muttermund noch einmal kontrolliert ... 5cm ... und schwupps wurden wir in den Kreißsaal geführt. Mittlerweile waren wir schon 6 Stunden im Krankenhaus. Dort bekam ich dann dieses durchaus modische Kittelchen und wurde wieder an sämtliche Geräte angeschlossen. Die Zeit dort verging so unglaublich langsam. Die Schwester teilte mir mit das mein Kind mit dem Gesicht nach oben liegt und sie jetzt versuchen werden ihn zu animieren sich zu drehen. Ich musste  auf allen Vieren auf meinem Bett knien. Das war unter den Umständen dass die Wehen mit nur noch 1 Minute Abstand kamen gar nicht so einfach. Alles versucht, nichts hat geholfen, also wieder in Rückenlage. Da ich unerträgliche Schmerzen hatte wurde mir Lachgas angeboten. Damit kam ich überhaupt nicht klar. So gegen  Mitternacht und 100  Positionswechseln (es stellte sich später heraus das diese mehr als unnötig waren) bekam ich eine PDA. Ab diesem Moment war alles wie auf Wolken, vielleicht war es aber auch die Mischung aus den ganzen Schmerzmitteln? Egal, dachte ich mir und versuchte mich auszuruhen. Ich schlummerte zwei Stunden vor mich hin. Eine Schwester kam zu mir mit den Nachrichten das meine Wehen aufgehört haben und ich nun einen Wehentropf bekomme. Völlig benebelt nickte ich mit dem Kopf und wurde an den Tropf angeschlossen.

 

Am Wehentropf angeschlossen ging es dann flott vorran. Allerdings hörte ich dann wie die Schwestern sich unterhielten und festgestellt haben das dieses blöde CTG Gerät nicht richtig funktioniert. Da wären wir dann bei den unnötigen Positionswechseln, denn geändert hat es am defekten CTG auch nichts. Eine Schwester kam mit einer riesigen Nadel auf mich zu und erklärte, dass sie meinem Baby Blut über den Kopf abnehmen müssten, da es ihm nicht gut geht. Der erste Versuch scheiterte, doch der zweite klappte dann. Nach kurzer Zeit bekam ich die Aussage zu hören, dass mein Fruchtwasser umgeschlagen ist. Auf meine Frage wieso dies so ist war die knappe Antwort der Schwester:" Ihr Kind ist sehr gestresst und hat in das Fruchtwasser gemacht". Keinerlei weitere Informationen. Ständig hörte ich die Schwestern tuscheln und langsam wurde mir etwas mulmig.  Eine weitere unnötige Information war das ein Kaiserschnitt nun nicht mehr möglich ist. Super dachte ich mir. WARUM genau teilt ihr mir das dann mit? Ich war so erschöpft, hatte Kopfschmerzen und stand mittlerweile völlig neben mir. Gegen 4 Uhr und weiteren unerträglichen Wehen kamen endlich die erlösenden Worte. SIE DÜRFEN JETZT PRESSEN ! Nach 45 min dann die Enttäuschung, wir würden es nicht alleine schaffen. Die Saugglocke kam zum Einsatz und um 04.59 Uhr erblickte unser kleiner Prinz das Licht der Welt. Sofort kam der Arzt rein gestürmt und nahm das Kind mit. Ich hatte keine Chance ihn überhaupt zu sehen. Mein Mann, der die ganze Zeit leise und brav in der Ecke saß, war sehr blass, aber sagte kein Wort. Es kam eine Ärztin, die mich nun dank der Saugglocke nähen musste. Mein Mann verließ dabei den Raum und kam auch sehr lange nicht wieder. Nach 40 min waren wir endlich fertig und die Schwester sagte zu mir ich solle mich doch bitte anziehen. Mit einer PDA ist das alleine fast unmöglich also übernahm mein Mann das, sagte aber immer noch keinen Ton.

Von unserem  Kind bis jetzt immer noch keine Spur.

 

Plötzlich kam der Arzt in den Raum - ohne unser Kind. Er erklärte uns kurz das er eine Infektion hat, kurz beatmet werden musste und nun auf der Neo liegt. Wir waren vollkommen geschockt. Mit der Information, dass dies halt manchmal vorkommt und dass wir gleich zu ihm gebracht werden. Meinem Mann schossen die Tränen in die Augen. Ich fragte ihn mehrmals was los sei bis er mir endlich eine Antwort gab. Unser Kind war komplett grün gewesen und hatte die Nabelschnur um den Hals. Die  Ungewissheit wo er ist und wie es ihm geht machte meinen Mann wahnsinnig. Mittlerweile war es 06.30 Uhr und wir waren immer noch in dem Zimmer. Mein Mann ging immer wieder zu den Schwestern und fragte wann wir unser Kind nun endlich sehen dürfen. Die unverschämteste Antwort die wir bekamen war: " Sie müssen noch warten wir haben gerade Schichtwechsel"  BITTE? Na und? Was zur Hölle soll das alles? Dieses Krankenhaus ist furchtbar, was sich im Laufe unseres Aufenthaltes mehrmals bestätigte. Um 7.00 Uhr endlich, nach 2 verdammt langen Stunden wurden wir zu unserem Kind gebracht. 

Dort lag er ruhig in seinem Kasten auf der Neointensiv, angeschlossen an tausend Kabeln. Ich sah ihn zum ersten mal und das war kein schöner Anblick... Ich fing an zu weinen, eine Schwester holte ihn aus seinem Kasten und legte ihn mir auf die Brust. Es war das schönste Gefühl der Welt doch gleichzeitig war ich einfach unglaublich traurig.

Aber er war da... er war endlich da! Und wir waren nun Mama und Papa.

 

Vanessa

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Ich will nur, dass du weißt, dass du für mich das wundervollste Lebewesen auf diesem Planeten bist. Weißt du, bevor es dich gab, hier bei uns, war ich oftmals einfach traurig und dachte viel nach. Seit du bei uns bist, habe ich jeden Tag Freude, lache viel und bin einfach nur glücklich. Glücklich, dass du da bist und dass ich deine Mama sein darf. Jeder Wimpernschlag, ja sogar jedes weinen von Dir macht mich wahnsinnig glücklich, weil ich einfach weiß, dass es dich gibt. Weil ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen kann! Du bist ein toller kleiner Junge und ich möchte, dass du weißt, dass du für immer meine Nummer 1 bist, dass ich immer für dich da bin, wenn du mal wieder an etwas zweifelst, wenn du meinen Rat oder auch einfach nur mal eine Umarmung benötigst. Wenn du eine Schulter zum Anlehnen oder ein offenes Ohr brauchst. Ich bin deine Mama und ich mache diesen Job verdammt gerne, weil ich weiß, dass ich ihn für DICH mache! Du bist die wundervollste Bezahlung, die es auf diesem Planeten gibt!

 

Ich liebe dich 

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Meine Liebe Tochter

 

diesen Brief schreibe ich jetzt an Dich wo Du noch in meinem Bauch bist. 

Dein Papa und ich sind schon seit über 8 Jahren zusammen, es war oft ein auf und ein ab, aber wir haben eine ganz besondere Beziehung, das was wir haben ist gar nicht zu beschreiben. Dein Namen haben wir bzw. dein Papa schon vor zwei Jahren ausgesucht, letztes Jahr war es soweit wir wollten zusammen ein Baby, leider hatte ich zwei Fehlgeburten, dann am 10.August. 2018, ich war wieder schwanger mit dir es war unbeschreiblich deine Geschwister haben dich, unser Regenbogenbaby geschickt, ich habe immer noch Angst um dich das dir was passiert, aber du willst auf jeden Fall leben. Als ich Ende August das erste Mal dein Herzschlag sah hatte ich Tränen in den Augen, dann deine ersten Bewegungen auf dem Ultraschall so schön, und jetzt seit ein paar Tagen spüre ich dich, wir, auch deine Schwester von deinem Papa das erste Kind freuen uns jetzt schon riesig darauf wenn du auf der Welt bist. Ich liebe dich seit dem ersten Schwangerschaftstest und es wird immer mehr, wenn ich jetzt schon an deine Geburt denke überragen mich Glücksgefühle und ich freue mich so wahnsinnig auf den Tag.

In Liebe deine Familie 

 
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10 Mütter im Interview - Top gestylt oder Messibun? Wie ist das so seid Ihr Mama seid?

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„Also ich bin auch schon vor der Schwangerschaft immer einmal wieder ungeschminkt aus dem Haus gegangen, das mache ich tagsüber jetzt aber noch öfters. Ich liebe es aber trotzdem immer noch mich richtig fertig zu machen, wenn wir irgendetwas vorhaben.“ (Anne W.)

 

„Ich bin zu Hause überhaupt nicht gestylt, sobald ich aber das Haus verlasse, mache ich mich zurecht und achte sehr auf Äußerlichkeiten.“ (Marie G.)

 

„Ich habe kurze Haare also fällt der Messibun sowieso weg. Die ersten paar Wochen/ Monate habe ich nicht so viel Wert drauf gelegt Top gestylt zu sein. Aber mittlerweile seit ein paar Monaten geh ich ungeschminkt nicht mehr raus, ich denke man sollte sich als Mutter nicht auf das Mutter sein runter reduzieren. Ich Style und Schminke mich gerne und sehe das als kleine Auszeit für mich selbst.“ (Janine B.)

 

„Definitiv Messibun außer wir gehen wirklich einmal aus, shoppen oder auf Hochzeiten.“ (Seyda A.)

 

„Top gestylt war ich auch vor den Kindern nie. Seitdem ich Mama bin muss es funktional sein. Jacke muss immer Wetterfest sein. Schuhe immer auch so sein das man damit in den Sandkasten gehen kann oder auch einmal durch Matsch hinterher laufen kann ohne zu weinen, weil die Schuhe schmutzig werden.“ (Susanne B.)

 

„Daheim Messibun, aber wenn es rausgeht, bin ich top gestylt. Mama sein bedeutet nicht, dass man sich gehen lassen muss.“ (Emine A.)

 

„Top gestylt sicher nicht mehr, jedoch achte ich schon noch auf mein Aussehen, man ist ja schließlich noch Frau. Ungeschminkt geht es trotzdem nicht aus dem Haus und die Haare sollten auch nicht zu wüst aussehen.“ (Julia B.)

 

„Am Anfang zieht man den Schlabberlook wahrscheinlich vor, aber einfach auch aus dem Grund das man sich noch total unförmig vorkommt. Jetzt nach dem sich mein Körper fast 1 Jahr erholen konnte fühle ich mich auch langsam wieder wohl und mach mich gern etwas schicker, denn auch als Mama darf man das.“ (Victoria M.)

 

„Mir lag immer sehr daran, nicht wie die klassische Mama auszusehen, also lege ich viel Wert auf mich und mein Äußeres mit dem Manko, dass ich dafür sehr zeitig aufstehe.“ (Verena K.)

 

„Ich habe mir damals, als ich schwanger war, fest vorgenommen, dass ich die bleibe, die ich auch ohne Kind war. zu 100% ist das natürlich nicht umsetz.B.ar. Dennoch glaube ich, dass ich mir schon selbst treu geblieben bin. Ich geh sicher auch einmal ungeschminkt vor die Tür, aber ich bin noch nie im Schlabberlook los gefahren - ich fühl mich einfach auch besser, wenn ich mich zurechtgemacht habe.“ (Daniela F.)

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10 Sätze, die man Kindern niemals sagen sollte

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1. Wenn du das machst, habe ich dich nicht mehr lieb

Kinder haben das Bedürfnis, von ihren Eltern geliebt zu werden. Dies sollte man seinem Kind auch zeigen, denn der Rückhalt in der Familie ist wichtig für die Entwicklung des Kindes. 

 

2. Das schaffst du doch sowieso nicht

Der Aufbau von Selbstvertrauen gehört zu der Entwicklung eines jeden Kindes. Fortschritte können durch solche Sätze jedoch schnell zerstört werden. Dem Kind Mut zusprechen und Unterstützung zukommen lassen, ist angesagt. 

 

3. Aus dir wird nie etwas

Dieser Satz klingt nach einer absoluten Horrorvorstellung für jedes Kind. Die meisten Kinder haben das Bedürfnis, ihre Eltern stolz zu machen. Solche Sätze können eine Distanz zwischen Kind und Eltern schaffen, welche später nur schwer rückgängig zu machen sein wird. 

 

4. "Muss ich dir das schon wieder erklären?" oder 

"Tut mir leid, aber ich mache das besser. "

 

Erklärungen und Entschuldigen können in manchen Situationen helfen. Problematisch wird es aber, wenn diese Stilmittel inflationär gegenüber dem Kind eingesetzt werden. Denn dann nutzen sich Entschuldigungen und Erklärungen ab und verlieren schneller ihre Wirkung, als man denkt. 

 

5. Wenn du das machst, bekommst du dies

Kleinere Bestechungen werden von vielen Eltern gegenüber ihren Kindern benutzt. Allerdings kann auch dies langfristig zur Folge haben, dass die Kinder stets eine Gegenleistung erwarten. Und das wünscht sich doch kein Elternteil. 

 

6. Lass mir ein bisschen Zeit und setz dich stattdessen vor den Fernseher

Pädagogisch eher wenig sinnvoll ist der Einsatz des Fernsehers als kurzfristiger Babysitter. Auch wenn der Großteil der Elternteile zumindest manchmal zu dieser Methode greifen, sollten anderen Beschäftigungsmöglichkeiten vorrangig gewählt werden. Auch ein Puzzle kann Kinder, zumindest für kurze Zeit, selber beschäftigen. 

 

7. Hör doch auf zu weinen

Kinder denken, dass sie ihre Gefühle nicht zeigen dürfen. Wer aber möchte schon ein Kind groß ziehen, dass keinerlei Gefühle mehr zeigt? Hier sollte man dem Übel an der Wurzel packen: Nach der Ursache fragen und dem Kind bei der Problembewältigung helfen.

 

8. Das habe ich dir doch schon tausendmal gesagt

Hier sollte das Elternteil dem Kind lieber helfen. Andernfalls denkt das Kind, dass es versagt hat und wird beim nächsten Mal sich noch unsicherer in der Situation verhalten. 

 

9. Warum hat dein Sitznachbar denn eine viel bessere Note als du? 

Das Kind wird sich sofort mit den anderen Schülern vergleichen. Die Botschaft ist: Du bist schlechter als der Rest. Besser ist es, wenn man dem Kind in Problemfächern hilft und ihm klar macht, dass es so geliebt wird, wie es ist. Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen.

 

10. Daran bist du ganz alleine Schuld

Ein verunsichertes Kind ist die Folge dieses Satzes. Da Kinder sich sowieso schon schneller die Schuld für etwas geben, sollte man diesen Satz unbedingt vermeiden. 

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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Geburt Milo

 

Am 7.11 2017 war meine zweite Geburt. Dieser Tag begann mit einer Einleitung. Gefühlte unzählige Stunden hing ich am CTG, voller Aufregung. Schließlich hatte ich eine Einleitung noch nie erlebt. Und ganz ehrlich: Das wollte ich eigentlich nie. Nun war es aber soweit, gegen 12 Uhr bekam ich die erste Tablette und hing zwei Stunden am CTG. Ich hatte schon tierische Schmerzen und auch Wehen. Die kannte ich ja von der ersten Geburt von vor einem Jahr. Die Krankenschwester aber war der Meinung, das könnten keine Wehen sein, die kämen erst bei einer höheren Dosis. Ich hätte ja erst eine viertel Tablette bekommen. Die leichten Wehen blieben aber und ich wartete ab. Um 18 Uhr gab es die nächste Tablette. Dieses Mal hatte ich überhaupt keine Schmerzen und lag bis 20 Uhr am CTG. Ich wollte so so gerne eine ganz schnelle Entbindung. Besser gesagt, eine zeitnahe, denn ich wollte so schnell als möglich wieder nach Hause zum meinem anderen Sohn. Und das natürlich mit Milo. Um 21 Uhr kam meine Freundin und wir sind das Treppenhaus hoch und runter gelaufen. Und plötzlich fingen die Wehen wieder an, sehr regelmäßig, alle vier Minuten. Um 10 Uhr sollte ich zur kurzen Kontrolle in den Kreißsaal kommen. Das tat ich dann auch. Zu diesem Zeitpunkt waren die Wehen schon alle 3 Minuten und die Hebamme wollte ein CTG anschließen. Ich habe sie aber gebeten, mich erst einmal zu untersuchen. Und siehe da, mein Muttermund war schon bei 5 cm und keine einzige Wehe am CTG zu erkennen. Ich wusste was das heißt und habe ganz schnell mein Mann angeufen und meine Freundin. Die befand sich gerade schon wieder auf dem Heimweg.  Ich bat sie zu Lias zu fahren und meinen Mann zu mir zu kommen. Dann ging alles wie beim ersten Mal, nur noch schneller. Die Wehen wurden immer schlimmer, ich wurde nur noch schnell auf den Stuhl gesetzt. Ich erinnere mich nur noch so halb, wie mein Mann herein kam, die Schmerzen waren heftig.  Ich  hatte sehr schmerzhafte Wehen und vier Presswehen später, um 22:26 Uhr, war Milo geboren. Es war wieder eine wahnsinnig schnelle Geburt, aber so viel angenehmer. Ich war ganz alleine im Kreißsaal  und durfte Milo noch ganz ganz lange auf dem Arm behalten. Wir sind sehr gut versorgt worden. Auch wenn Milo nach der schnellen Geburt auf die Intensivstation musste, weil er seine Körpertemperatur nicht halten konnte und sein Blutzucker nicht optimal war. Aber 3 Tage später durften wir nach Hause. 

Alles in allem kann ich mich nicht beschweren. Wer wünscht sich nicht eine schnelle Geburt. Selbst die Intensivbehandlung war nicht wirklich schlimm. Mir war es immer wichtig bei meinem Kindern zu sein. Das war bei Milo, wie auch bei unserem großen Sohn, kein Problem. Ich durfte jederzeit bei ihnen bleiben.  Genauso wünsche ich es mir fürs dritte Kind. Wobei ich schon ein bisschen Angst habe dass, ich dann nur zehn Minuten dauert.

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