Beiträge zum Thema: Erinnerungen

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Liebe Marie,

 

heute möchte ich dir von dem Tag erzählen, an dem du geboren wurdest bzw. was danach passierte. Ich bin mir ziemlich sicher dass ich nicht übertreibe wenn ich sage, dass es der aufregendste Tag in dem Leben von mir und deinem Papa war.

 

Aber fangen wir mal ganz von vorne an! Deine Geburt war nicht einfach (ich glaube, das ist keine Geburt), doch wenn ich mich mit anderen Mamis vergleiche, hast du es mir doch einigermaßen leicht gemacht! Sie dauerte acht Stunden und am Ende musstest du mit der Saugglocke geholt werden.

 

...und dann, ganz plötzlich und ganz ohne Vorwarnung warst du da. DU! Dein erstes Quietschen (irgendwie hattest du noch keine Lust auf Schreien) war der schönste Laut, den ich jemals gehört hatte. Du wurdest in ein Handtuch gewickelt und mir dann sofort auf die Brust gelegt. Endlich konnte ich dich zum ersten Mal betrachten. Du warst so winzig und doch warst du ein perfektes Wesen. Ich zählte deine Finger und Zehen und roch an deinen nassen, schwarzen Haaren. Ich verspürte das starke Bedürfnis, die Zeit für immer anzuhalten. Ich wollte einfach Ewigkeiten so daliegen, mit dir auf dem Arm, und glücklich sein. Was um uns herum geschah, nahm ich nur noch ganz verschwommen wahr. Alle Schmerzen, der Schweiß und die Tränen waren wie weggeblasen. Es war um ein Vielfaches schöner, als die Leute immer sagten.

 

Ich wurde noch einmal untersucht und auch du wurdest kurz von der Hebamme mitgenommen. Sie wog dich und auch deine Größe ermittelte sie. 

 

Zwei Stunden durften wir im Kreißsaal bleiben, die wir mit kuscheln und schmusen verbrachten. Es fielen nicht viele Worte in dieser Zeit. Es waren einfach keine Worte nötig.

 

Nach diesen zwei magischen Stunden kam eine Schwester, die uns in ein Krankenzimmer schob. Und plötzlich spürte ich, wie meine Kraft langsam nachließ. Das Adrenalin, das mich wach gehalten hatte, verabschiedete sich langsam aus meinem Körper. Und du entdecktest, dass du eine Stimme hast. Dir war nämlich bewusst geworden, dass du nicht mehr im warmen Bauch schlummern durftest, sondern das irgendwas anders war. Und auf einmal passte dir das gar nicht mehr. Du schriest aus vollem Hals und dein Papa lief ein paar Stunden mit dir auf und ab, in der Hoffnung, du beruhigst dich. Ich döste derweil so vor mich hin und versuchte ein wenig, alles zu verarbeiten und einen klaren Kopf zu bekommen. Das war gar nicht so leicht. Irgendwann wurdest du dann kurz von einer Schwester mitgenommen, die dich hübsch machte. Sie zog dir einen winzigen Body und einen niedlichen rosa Strampler an. Auch deine erste Windel bekamst du. 

 

Natürlich hatten deine Großeltern, Tanten und Onkels auch erfahren, dass du auf unserer Welt angekommen warst. Und jeder wollte dich unbedingt sehen. Nach und nach trudelten Richtung Nachmittag alle ein, um dich zu halten und zu bewundern. Und keiner konnte wirklich in Worte fassen, wie süß du bist! Es war so schön, alle Liebsten um uns versammelt zu haben und unser Glück mit ihnen teilen zu dürfen. 

 

Auf Trinken hattest du noch gar keine Lust, was mich ziemlich in Sorge versetzte. Heute weiß ich, dass Babys in den ersten Tagen fast nichts brauchen. Damals dachte ich, du verdurstest gleich. Ständig probierte ich dich anzulegen. Mit Stillhütchen, in den verschiedensten Positionen, mit der Hilfe von sämtlichen Schwestern. Aber du brauchtest einfach noch deine Zeit. Der erste Tag mit dir neigte sich dem Ende zu und es sollten noch viele, schlaflose Tage und Nächte folgen. Aber die nehme ich auch heute noch gerne in Kauf. Wenn ich dich jetzt so betrachte, bin ich erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und wie viel Fortschritte du bereits gemacht hast. Und das fällt mir erst recht auf, wenn ich an den Tag deiner Geburt zurückdenke, an den schönsten, aufregendsten aber auch stressigsten Tag in unserem Leben. 

 

In Liebe,

deine Mama

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Ich will nur, dass du weißt, dass du für mich das wundervollste Lebewesen auf diesem Planeten bist. Weißt du, bevor es dich gab, hier bei uns, war ich oftmals einfach traurig und dachte viel nach. Seit du bei uns bist, habe ich jeden Tag Freude, lache viel und bin einfach nur glücklich. Glücklich, dass du da bist und dass ich deine Mama sein darf. Jeder Wimpernschlag, ja sogar jedes weinen von Dir macht mich wahnsinnig glücklich, weil ich einfach weiß, dass es dich gibt. Weil ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen kann! Du bist ein toller kleiner Junge und ich möchte, dass du weißt, dass du für immer meine Nummer 1 bist, dass ich immer für dich da bin, wenn du mal wieder an etwas zweifelst, wenn du meinen Rat oder auch einfach nur mal eine Umarmung benötigst. Wenn du eine Schulter zum Anlehnen oder ein offenes Ohr brauchst. Ich bin deine Mama und ich mache diesen Job verdammt gerne, weil ich weiß, dass ich ihn für DICH mache! Du bist die wundervollste Bezahlung, die es auf diesem Planeten gibt!

 

Ich liebe dich 

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Meine Liebe Tochter

 

diesen Brief schreibe ich jetzt an Dich wo Du noch in meinem Bauch bist. 

Dein Papa und ich sind schon seit über 8 Jahren zusammen, es war oft ein auf und ein ab, aber wir haben eine ganz besondere Beziehung, das was wir haben ist gar nicht zu beschreiben. Dein Namen haben wir bzw. dein Papa schon vor zwei Jahren ausgesucht, letztes Jahr war es soweit wir wollten zusammen ein Baby, leider hatte ich zwei Fehlgeburten, dann am 10.August. 2018, ich war wieder schwanger mit dir es war unbeschreiblich deine Geschwister haben dich, unser Regenbogenbaby geschickt, ich habe immer noch Angst um dich das dir was passiert, aber du willst auf jeden Fall leben. Als ich Ende August das erste Mal dein Herzschlag sah hatte ich Tränen in den Augen, dann deine ersten Bewegungen auf dem Ultraschall so schön, und jetzt seit ein paar Tagen spüre ich dich, wir, auch deine Schwester von deinem Papa das erste Kind freuen uns jetzt schon riesig darauf wenn du auf der Welt bist. Ich liebe dich seit dem ersten Schwangerschaftstest und es wird immer mehr, wenn ich jetzt schon an deine Geburt denke überragen mich Glücksgefühle und ich freue mich so wahnsinnig auf den Tag.

In Liebe deine Familie 

 
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10 Schritte zum eigenen Tagebuch

Ein Schwangerschafts-Tagebuch
 
 
Denkt ihr auch darüber nach, Tagebuch zu führen, Alltägliches und Nicht-Alltägliches aufzuschreiben um die Erinnerung zu bewahren? Solltet ihr euch mit dem Gedanken tragen, Mama oder Papa zu werden, wäre ein Schwangerschafts-Tagebuch eine tolle Idee, sich auch nach Jahren noch an diese so wertvolle und einmalige Zeit zurück zu erinnern. 
 
Wir haben ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, die euch helfen, ein tolles Tagebuch über die schönen und aufregenden 9 Monate bis zur Geburt eures Kindes zu erhalten.  
 
1. Wenn ihr euch entschlossen habt, ein Tagebuch zu führen, beginnt die Zeit des Experimentierens. Zuerst solltet ihr herausfinden, welche Tageszeit euch zusagt. Ruhig sollte es in eurer Umgebung sein. Vielleicht seid ihr Frühaufsteher aus Leidenschaft. Dann, wenn alle anderen noch schlafen, ist vielleicht eure kreativste Zeit. 
Nutzt diese Zeit um den vergangenen Tag Revue passieren zu lassen. Habt ihr schon oft überlegt, wie ihr eure Mittagspause sinnvoll nutzen könnt? Dann schreibt euer Tagebuch doch in dieser Zeit! Wie ihr später noch erfahren werdet, muss ein Tagebuch kein dickes Nachschlagewerk werden. Auch ein Kalender oder ein kleines Heftchen nehmen eure Notizen auf, so dass euer Tagebauch auch in der Handtasche Platz findet. Und ganz nebenbei kommt ihr zur Ruhe und Besinnung. 
Nachteulen werden eher vor dem Schlafengehen zum Stift greifen um Erlebtes zu notieren. Wenn ihr dieses Ritual am Ende eines Tages fest einplant, kann das Einschlaf-Störungen vermindern. Denn eure Gedanken habt ihr eurem Tagebuch anvertraut und müsst sie nicht mehr mit in den Schlaf nehmen. 
 
2. Fangt einfach an euch täglich ein paar Notizen zu machen. Am besten, ihr besorgt euch noch heute ein kleines Büchlein, in dem ihr einfach alles aufschreibt, was euch in den Sinn kommt. Völlig unbefangen und wertfrei. Das können Stichworte sein, ganze Sätze, Erzählungen oder auch einfach nur eine Skizze. Habt keine Angst, wenn ihr in ein paar Jahren in euer Tagebüchlein schaut, werdet ihr anhand der Notizen – egal ob ausführlich oder nur sehr sporadisch – sofort wieder vor eurem inneren Auge diesen Tag Revue passieren lassen können.
 
3. Vertraut eurem Tagebuch alles an. Freude, Trauer, Angst, Wut, Verzweiflung, Begeisterung. Euer Tagebuch wird im Laufe der Zeit einer eurer engsten Vertrauten. Stellt euch das so vor: Euer Tagebuch ist eine Schatzkiste, die das wertvollste beinhaltet, das es im Leben gibt, die Erinnerung. Unser Leben ist heutzutage so schnelllebig geworden, viele Eindrücke und Erlebnisse rauschen an uns nur so vorbei. Aber was wir „schwarz auf weiß“ niedergeschrieben haben, das bleibt. Heute, morgen, übermorgen und für lange Zeit. Und das Beste: Wer aufschreibt, was ihn bewegt, hat schon damit begonnen, Dinge aufzuarbeiten, Erlebtes zu verarbeiten und nach Lösungen zu suchen. 
 
4. Dein Tagebuch ist nicht nur ein Erinnerungs-Schatzkästchen, dein Tagebuch kann dir auch so manche Last von den Schultern zu nehmen. Wie? Ganz einfach: Wenn dich zum Beispiel jemand geärgert oder enttäuscht hat, dann ist es gerade in der Schwangerschaft gar nicht so einfach, darüber zu reden. Jede Frau, die schon einmal schwanger war, weiß, dass die Emotionen in diesen 9 Monaten Achterbahn fahren und dass man so manches ausgesprochene Wort schon bereut, kaum dass es ausgesprochen ist. Das Tagebuch kann helfen: Schreibe dem oder der betreffenden Person einen Brief – einen, den du aber nie abschicken wirst. Einen, in dem du dir deinen Kummer von der Seele schreibst, in dem du deinem Ärger Luft machst, der aber niemanden verletzen kann. Manchmal löst sich die Wut dann in Nichts auf, manchmal hilft es aber auch, sich auf ein Gespräch, das vielleicht wirklich nicht zu vermeiden ist, vorzubereiten. 
 
5. Hast du schlecht geträumt? Hast du Angst vor der Geburt deines Kindes, weißt du nicht, wie du dich darauf vorbereiten sollst? Oder hast du sogar Zweifel, deinem Kind eine gute Mutter zu sein? Schreibe deine Zweifel auf! Schreibe in dein Tagebuch, was du von einer guten Mutter erwarten würdest, was du besser machen möchtest als vielleicht deine eigene Mutter oder was du auf jeden Fall ganz genau so machen möchtest wie sie. Schreibe auf, was dir auf dem Weg zur Geburt deines Kindes am meisten Angst macht und versuche auch zu notieren, welche Ratschläge du dir von wem holen möchtest. Dein Tagebuch kann nämlich auch ein Notizbuch sein, das dich durch 9 Monate voller aufregender Erlebnisse und Eindrücke begleitet. Besonders gut geeignet bei einsetzender „Schwangerschafts-Demenz“, die jede werdende Mutter nur zu gut kennt, oder?
 
6. Dein Tagebuch, das du übrigens, nur weil es so heißt, nicht zwingend jeden Tag führen musst, kann auch die Basis für spätere Lebensentscheidungen bilden. Wie? Ganz einfach: Schreibe dir auf, was du im Leben noch erreichen möchtest, was du unbedingt mit deiner kleinen Familie erleben möchtest. Schreibe eine „Bucket-List“, also eine Wunschliste, in der deine Lebensträume stehen. Wenn dein Kind erst einmal geboren ist, sind deine Tage angefüllt mit Verpflichtungen, mit Eindrücken, Ängsten und Hoffnungen, so dass du vielleicht deine eigenen Ziele und Träume schon mal vergessen kannst. In ein paar Jahren aber, wenn du dein Tagebuch wieder zur Hand nimmst, hast du deine Träume wieder vor Augen und kannst daran arbeiten, sie zu verwirklichen. 
 
7. Du hast keine Lust zu schreiben? Macht nichts – du kannst in dein Tagebuch auch Fotos einkleben, Zeitungsartikel, Postkarten, Eintrittskarten vom letzten Konzertbesuch vor der Geburt. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die uns im Alltag begleiten, die es verdient hätten, als Erinnerungsstück in einem Tagebuch ihren Platz zu finden. Ein Gänseblümchen vielleicht, dass du auf der Wiese gepflückt hast, als du das erste Mal dieses Kribbeln im Bauch gespürt hast, als dein Baby sich bewegt hat. Oder das Etikett vom Glas deiner Lieblingsgurken, auf die du während der Schwangerschaft so einen Heißhunger hattest. Du siehst, Tagebuch führen geht auf unterschiedlichste Art und Weise. 
 
8. Das, was du in dein Tagebuch schreibst, muss nicht perfekt sein. Es muss weder frei von Rechtschreibfehlern sein noch musst du in deiner schönsten Schrift schreiben. Schreibe, wie es dir gerade gefällt. Heute einen Brief, morgen ein oder zwei Stichworte, übermorgen gar nichts und am Sonntag wird ein Bild gemalt. Alles ist möglich, alles ist erlaubt. Je weniger du dich einem Zwang unterwirfst, desto freier kannst du deine Gedanken fließen lassen. Das tolle an einem Tagebuch ist ja: Du bestimmst was drin steht, sei es noch so belanglos. Niemand, wirklich niemand hat das Recht zu zensieren oder zu kritisieren. 
 
9. Du bist eher der technische Typ? Liebst dein Smartphone über alles oder sitzt gerne am PC? Dann schreibe dein Tagebuch doch dort! Es muss ja nicht auf Papier sein. Heute gibt es eine Menge Tagebuch-Apps oder einfache Textverarbeitungsprogramme, die hilfreich beim Verfassen eines Tagebuchs sein können. Ein großer Vorteil ist zum Beispiel, dass du ganz einfach mit dem Smartphone gemachte Fotos zu den einzelnen Einträgen hinzufügen kannst. Und wenn dir nach ein paar Tagen zu einem Eintrag noch vieles einfällt, lässt sich das wesentlich einfacher nachtragen als in einem echten Tagebuch, in das du unter Umständen Seiten einkleben müsstest.
 
 
10. Egal ob in einem Buch, einem Kalender, in einer Sammelmappe voller loser Zettel oder am PC oder Smartphone – ein Tagebuch zu schreiben macht Spaß, in doppelter Hinsicht: Beim Schreiben selbst und Jahre später bei Erinnern! 
 
 
Haben wir in euch die Lust geweckt ein Schwangerschafts-Tagebuch zu schreiben? Dann schaut doch mal in unseren Shop, vielleicht ist unser Schwangerschafts-Tagebuch ja genau das Richtige für Euch. 
Wir wünschen euch auf jeden Fall  schöne, spannende und aufregende 9 Monate!

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