Beiträge zum Thema: Briefe

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

05_Freitag_Briefe_amK_04-10-2019Hallo mein Schatz, 

Kaum warst du auf der Welt, habe ich mir auch schon Gedanken darum gemacht, dass ich dich irgendwann leider verlassen muss. Ich hoffe wir werden noch viele Jahre zusammen haben, aber leider weiß man nie wie das Leben so spielt. Wie du weißt habe ich meine Mama sehr früh verloren und ich wünschte ich hätte ein paar Zeilen von ihr, die sie mir vor ihrem Leben geschrieben hat. Ich hatte so viele Fragen. Fragen, die mir niemand außer ihr beantworten kann. Ich möchte das Du all deine Fragen beantwortet bekommst, dass du weißt das du alles bist, was ich jemals wollte und ich immer wieder dieselben Entscheidungen treffen würde. Offene Fragen können einen quälen, aus diesem Grund hatte ich mir vorgenommen, dir jeden Tag einen Brief zu schreiben, welcher hoffentlich jede Frage zu deiner Kindheit beantwortet. Schnell wurde mir klar das, dass kaum möglich sein wird. Somit habe ich mich dazu entschieden, dir zumindest das Wichtigste zu sagen: „Jeder Sekunde meines Lebens habe ich dich mehr geliebt als alles andere auf der Welt. Ich bin so stolz wie eine Mutter auf ihr Kind nur sein kann. Bitte mache  immer das, was dich glücklich macht, nicht das was andere von dir erwarten. Sei du selbst, denn so bist du perfekt. Jede Hürde in deinem Leben, sollst du nehmen egal wie hoch sie ist, denn du kannst alles schaffen. Es gab keine Minute in der ich je an dir gezweifelt habe.

Es gibt so viele schöne Momente, welche ich dir erzählen könnte, so unfassbar viele. Dafür reicht aber kein Block mit Papier aus. 

Das erste Mal, als du mich richtig fest gedrückt hast, war der allerschönste Moment für mich, dass erste Lächeln und das erste Lachen - werde ich nie vergessen. In so kurzer Zeit kamen so viele neue Erfahrungen in mein, und vor allem in deinem Leben vor. 

Wenn du Erwachsen bist und selbst mal Papa wirst, falls du das möchtest, wirst du dich fragen: „Wann bin ich eigentlich zum ersten Mal gelaufen? Wann habe ich alleine gesessen?“ Fragen die ich dir unter Umständen nicht mehr beantworten kann. Aus diesem Grund gebe ich dir hier die Antworten darauf. Mein Schatz, du bist mit 9 Monaten das erste mal freihändig gelaufen, gesessen hast du mit 6 Monaten und gekrabbelt bist du eigentlich gar nicht.

Du bist auch schon mit 2 Jahren und 3 Monaten aufs Töpfchen gegangen und das alles hast du getan, weil du es wolltest. Du warst vom ersten Tag an ein richtiger Kämpfer und immer an der Front mit dabei. Jede Kleinigkeit die du gelernt hast, hat mich so unfassbar stolz gemacht, dass kannst du dir nicht vorstellen!  Ebenso war ich stolz darauf, dass du wusstest was du willst.  Du hast schon mit 2 Jahren versucht deinen Kopf durchzusetzen mit allen Mitteln. Dein starker Charakter hieß für mich, starke Nerven zu bewahren. Wenn du deinen Willen nicht bekommen hast, hast du dich auf dem Boden geworfen und gestrampelt und geschrien - es war richtig Bühnenreif  und ich wusste nicht was ich tun soll. Obwohl es nicht immer leicht war, denke ich gerne an jede einzelne Sekunde zurück. Die Zeit vergeht so schnell und ist so wertvoll jeder Moment ist mehr wert als es Geld auf der Erde gibt. Mein Kind, bitte denke daran egal wie hektisch der Alltag sein mag, vergiss niemals die Momente zu genießen, glücklich zu sein auch wenn dafür andere Dinge mal liegen bleiben. Die Zeit mit deinen Lieben wirst du nie zurückbekommen, die Wohnung jedoch ist auch noch morgen unordentlich. Ich habe immer versucht dir die wichtigen Werte im Leben zu vermitteln, Dankbarkeit , Respekt und Hilfsbereitschaft, das sind im Leben die wichtigsten. Denk  immer daran das ohne diese Grundlagen ein Zusammenleben nicht funktionieren kann. Ich habe dir bei deiner Geburt versprochen, dass ich immer deine Hand halten werde solange du es möchtest, du sollst wissen das du immer ein zu Hause hast, in dem du willkommen bist. Selbst wenn es mich nicht mehr geben sollte, wird es viele Menschen geben, die dich lieben. Dein Papa würde alles für dich geben, ebenso der Rest der Familie. Ich möchte, dass du nie vergisst, dass Familie das wichtigste ist - diese Menschen werden immer da sein, um dich aufzufangen wenn du mal fällst und zögern auch nicht dich zu schubsen, wenn es mal nötig ist. 

Ich hoffe, dass ich dich lange begleiten darf, sehen darf wie du groß wirst und deine eigene Familie gründest oder einen anderen Weg gehst, den du dir wünscht. Wenn du glücklich bist, bin ich es auch. 

Wie sagt man so schön, wenn man erfährt, dass man schwanger ist, trägt man sein Kind unter dem Herzen und nach der Entbindung an der Hand, irgendwann wollen die Kinder die Hand der Mutter nicht mehr und werden flügge, aber meine Hand wird immer da sein um dir das zu geben was du brauchst. Ich hoffe wenn du zurück blickst, blickst du auf schöne Momente. Da wäre zum Beispiel der Tag im Safariland, kaum 2 Jahre alt, aber du musstest auf die Achterbahn! Du hast dich so sehr gefreut und gequietscht. Das Wasser konnte dir auch keine Angst einjagen, Schwimmflügel an und eine Arschbombe ins Becken. Für dich gab es immer nur, höher, schneller weiter! Du kleiner Wirbelwind auf zwei Beinen hast mich zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht. Ohne dich hätte ich vergessen, wie schön das Leben ist. Du hast mich gelehrt die Welt aus einem anderen Winkel zu betrachten. Du hast mich daran erinnert, dass eine Pfütze nicht nur dreckiges Wasser ist, sondern ein Paradies zum planschen und springen und das selbst eine Pusteblume ein Wunder der Natur ist. 

Ich konnte nie verstehen, wenn andere Mütter sagten, dass die Liebe zwischen Mutter und Sohn etwas ganz besonderes ist. Ich dachte immer das alle übertreiben, doch ich muss gestehen das ich mich getäuscht habe. Die Liebe zu dir ist nicht in Worte zu fassen, dir mein Kind wünsche ich, dass du es irgendwann einmal selbst erleben darfst. 

Du hast mir so viel gegeben und soviel geschenkt nur mit der Tatsache, das es dich gibt!  Darum kann ich nicht viel sagen außer: danke! 

Danke, dass du mein Kind bist. Danke, dass du mein Leben lebenswert gemacht hast. Danke für jeden einzelnen Moment mit dir und vor allem Danke, dass es für dich ok war, dass ich nicht immer perfekt war, nicht immer die beste Mutter - egal was ich tat, ich tat es um dich glücklich zu machen. Ich wollte immer nur dein bestes, eine schöne Kindheit und eine blühende Zukunft. Danke, dass du mich geliebt hast, auch wenn ich mal unfair war. Manchmal habe ich dich nicht verstanden, egal wie sehr ich es probiert habe, aber du hast mir immer verziehen. In deinen Augen war ich die tollste Mutter der Welt, der perfekte Mensch, der alles wusste und wenn das mal nicht der Fall war, haben wir eben geforscht. Danke, dass du meine Welt wieder bunt gemacht hast!  

Ich werde dich immer lieben, mit dem ersten Herzschlag bis über den Tod hinaus.“ 

 

Deine dich immer Liebende Mama 

 

Mandy B.

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

05_Freitag_Briefe_amK_27-09„Ich will nur, dass du weißt was du mir bedeutest.“

Meine Hände zitterten, mein Herz bebte und meine Augen warteten. 

Gerade erst legte ich den Schwangerschaftstest auf den Rand unserer Badewanne ab, als ein paar Minuten später unmissverständlich das Wort „schwanger“ aufblinkte. 

Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so aufgeregt, so glücklich, so voller Vorfreude wie an diesem Tag, als ich erfuhr, dass du in mir heranwachsen würdest. Bis zu diesem Tag wusste ich nicht, was es heißt sich um jemanden zu sorgen und vor allen Dingen wusste ich nicht was es bedeutete, jemanden aufrichtig und bedingungslos zu lieben. 

Ich konnte es kaum erwarten, dass mein Bauch endlich zu wachsen begann.

Weißt du mein Schatz? In diesen 9 Monaten trug ich dich in mir und malte mir schon aus wie du vielleicht aussehen würdest und wem du ähneln würdest. In allen Geschäften rannte ich schnurstracks in die Babyabteilungen. Mein Smartphone war voll mit Apps über Schwangerschaften und mit Links von Babymöbeln und co. Der große Tag rückte immer näher und ich platzte vor Freude, aber gleichzeitig suchten mich Ängste und Sorgen heim. Würdest Du gesund auf die Welt kommen? Würde ich Dir eine gute Mutter sein? Würde ich dich vor allem und jedem Schlechten in dieser Welt beschützen können? Würde ich Dich gut genug erziehen können? Würde ich Dir alles geben können, was Du dir wünschst? 

Ich hatte keine Antworten auf diese Fragen bis zu jenem Moment als ich dein Schreien im Kreißsaal wahrnahm. 

Die Antworten auf all diese Fragen und Sorgen sind gleichgültig, denn ich wusste nur eines: Ich würde Dich lieben, bedingungslos lieben und für Dich kämpfen solange ich lebe. Als du das erste Mal auf meine Brust gelegt wurdest, da sah ich wie von nun an mein Herz außerhalb meines Körpers lebt. Du warst schöner als es meine Vorstellungskraft je hätte erahnen können. Wenn du schläfst, betrachte ich Dich und frage mich womit ich solch ein Geschenk verdient habe. Ich streichle deine zarte Haut, als sei sie aus Seide, Deinen Atem inhaliere ich als würde ich ohne ihn nicht mehr überleben. 

Du warst und bist das Schönste was mir je passiert ist und was mir je passieren wird. Kein einziges Wort und kein Roman können meine Gefühle Dir gegenüber beschreiben. 

Du bist schon als etwas Besonderes auf die Welt gekommen und du wurdest von Tag zu Tag wundervoller. Du bist nicht irgendjemand, du bist meine Sonne im kältesten Winter, du bist der Sommerregen in der dürrsten Wüste. 

Ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich vor deiner Geburt gelebt habe. Mein Leben begann erst mit Dir. Ohne dich existierte ich vorher nicht. Ich war lediglich ein Schatten meiner Selbst und du hast mir Leben eingehaucht. 

Ich bin Deine Mutter und Du mein Kind. Dies ist die stärkste Verbindung auf Erden. Absolut nichts steht dem entgegen. 

Wir sind eins und zwei zugleich und nichts ist uns beiden gleich. 

Ich liebe Dich. 

Deine Mama

Saida A.

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05_Freitag_Briefe_amK_13-09Der Tag an dem Ihr geboren wurdet, war ein ziemlich angsteinflößender Tag für mich und euren Papa. Ich war gerade erst in der 28. Schwangerschaftswoche und hätte nicht im Traum daran gedacht, dass eure Geburt kurz bevor stand. Die Schwangerschaft war sehr turbulent, und ich lag mehrere Wochen im Krankenhaus wegen starker Blutungen und vorzeitiger Wehen. Am Tag eurer Geburt machte ich noch Witze als die Visite kam und saß schon mit gepackten Koffern, um endlich wieder nach Hause zu gehen. Doch dann kam alles anders. Gegen elf Uhr bekam ich in regelmäßigen Abständen Wehen und musste in den Kreissaal. Dort wurde mir das CTG angelegt und ich konnte euren Herzen lauschen. Komischerweise sah man keine einzige Wehe auf dem Gerät. Die Wehen wurden stärker und die Oberärztin wurde hinzugezogen, diese untersuchte mich und sah mir schnell an, dass es sich um echte Wehen handelte. Mir wurde eine Spritze verabreicht, die eurer Lungenreife dienen sollte und hochdosiertes Magnesium um mögliche Hirnblutungen zu verhindern, da eure Venen und Gefäße noch ganz dünnwandig waren. Sämtliche Versuche die Wehen zu stoppen waren vergebens und so wurde ich gegen vier Uhr nochmal untersucht, zu diesem Zeitpunkt war der Muttermund schon 3 cm geöffnet und eure Geburt unausweichlich. Es ging alles Ratz Fatz und so war ich im Nullkommanix im Op, mir wurde eine Spinalanästhesie verpasst und ein paar Minuten später um genau 17.05 Uhr war er da, der erste kleine Schrei von der kleinen Leni- er war so leise aber er war da und ich war dermaßen erleichtert, dass ich mir die Tränen nicht mehr verdrücken konnte. Viel Zeit blieb mir nicht zum Durchschnaufen und da hörte ich schon den nächsten leisen Schrei von der kleinen Nele. Ich durfte euch nicht sehen, denn die Ärzte mussten euch sofort erstversorgen und euch ein Mittel namens Surfactant in die Lunge spritzen, damit ihr selbst atmen konntet. Nachdem ich genäht war, wurde ich kurz zu euch geschoben und mir wurde mitgeteilt, dass ihr selbstständig atmet, aber eine Atemhilfe benötigt um Atemaussetzer vorzubeugen. Geboren wurdet ihr mit 915 und 870 Gramm und jeweils 35 cm. Eine Handvoll Leben. Eine lange Zeit auf der Neo Intensiv stand uns bevor, aber wir haben jeden Tag gemeistert und ihr habt euch ins Leben gekämpft. Ich bin unsagbar stolz auf euch und liebe euch bis zum Mond und zurück. Der Tag an dem ihr geboren wurdet, hat mich zur Mama gemacht. Ein Tag voller Angst, aber noch mehr Liebe und Hoffnung. 

In ewiger Liebe eure Mama 

Melanie G.

 
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05_Freitag_Briefe_amK_06-09Mein liebes Kind, 

Vor über 6 Jahren lernte ich Dich kennen, ich lernte es Dich zu lieben, ich lernte Dich zu verstehen auch wenn Du leise bliebst. Irgendwann nahmst Du meine Hand, du schenktest mir Vertrauen, Stück für Stück. Wir wurden ein Team, dein Papa, Du und Ich! 

Als Du größer wurdest lernten Wir uns zu streiten und vor allem uns wieder zu versöhnen. 

Für viele ist es normal solch eine Mama an der Seite zu haben, für Dich war es das nicht. Man merkte die Angst, dass ich Dich verlasse, an jedem Abend an dem ich Dich ins Bett bringen durfte, als Ich Dir Lieder sang und Geschichten vorlas. Ich wartete bis Du schliefst, hielt Deine Hand, summte leise Dein Lieblings Schlaflied und war für Dich da. 

Dann wurdest Du ein großer Bruder, dein Vertrauen, dass ich bei Dir bleibe wurde größer, ich hatte es nach 3 Jahren endlich geschafft. 

 

Nun bist Du bald 12 Jahre alt, ab und zu bin ich Dir peinlich und vor allem bin ich gemein, wenn Du aufräumen sollst. Im Streit sagst Du oft "Du hast mir nichts zu sagen, Du bist nicht meine Mutter" und bereust das sofort. Du verdrehst gern die Augen und stöhnst genervt, wenn Ich dir was sage. Klar tut das weh, aber es ist ok - es liegt am Alter und nicht an mir, das habe ich gelernt. 

Eine Mama kann niemand ersetzen, aber ich gebe mein bestes Dir eine Freundin zu sein, ein Vertrauter, ein Vorbild, der Trost an schlechten Tagen. Ich bin für Dich da, solange Du mich brauchst. 

Ich liebe Dich

Deine (fast) Mama ❤ 

 
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05_Freitag_Briefe_amKMein geliebtes Kind,

der Tag an dem du geboren wurdest, war regnerisch, grau und wild, aber für mich war es der perfekte Tag. 

Du hast mich zur Mama gemacht, für mich hat die Sonne gestrahlt. 

Unser Start war alles andere als perfekt und ich wusste nicht wie ich Dich alleine so wundervoll groß ziehen soll. Deine Mama trennte sich noch in der Schwangerschaft von Deinem Papa... wobei kann man ihn wirklich Papa nennen? Er hat nie Interesse gezeigt, seit du auf der Welt bist, habt ihr euch niemals gesehen. Ich habe immer gedacht, Dir würde vielleicht etwas fehlen, aber wie soll Dir etwas fehlen, das du nie kanntest? Wir haben die ersten anderthalb Jahre deines Lebens unfassbar gut gemeistert, bis unser liebster Mann in unser Leben trat. Er hat sofort die Rolle für Dich als Papa übernommen, als er merkte das es für dich in Ordnung war, er ging mit Dir in den Kindergarten zum Laterne basteln, er hat Deine Geburtstagsfeiern mit organisiert, Deine Weihnachtsgeschenke verpackt, aber viel wichtiger: er hat Dich liebevoll ins Bett gebracht, Dich getröstet wenn Du geweint hast, Dir gezeigt wie man Fussball spielt, oder die Borussia Raute malt.

Nie habe ich gedacht, einen Mann zu finden der so perfekt zu uns, und zu Dir passt. Du hast mein Leben großartig gemacht, Du hast mich verzaubert, Du hast mich stark und mutig gemacht, Du hast mir gezeigt wie wundervoll die Liebe ist. 

 

Ich wünsche Dir, dass Dein Leben schön ist, dass Du großartiges erreichst, dass Du dir Deine Träume erfüllen kannst. 

Mein Schatz, sei mutig, sei wild.

Spring durch die Wiesen, hüpf in die Pfützen, bau Sandkuchen. 

Du musst noch früh genug erwachsen werden, genieß die Welt mit Kinderaugen.

Wir werden jeden Weg mit Dir gehen, egal wie holprig es auch werden wird, lass Dir niemals einreden dass du falsch bist, du bist vollkommen, mein Schatz. 

 

Ich werde dir immer beistehen, ob du nun vier oder 40 Jahre alt bist, ich bin Deine Mama, Du hast mich zur Mama gemacht und ich danke Dir dafür von Herzen. 

Ich liebe Dich mein Schatz, aus tiefstem Grund meines Herzens.

 

Für immer und ewig,

deine Mama. (Jaqueline)

 
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05_Freitag_Briefe_amKAn dem Tag, an dem du geboren wurdest...

...wurde mein Welt unendlich.

Das schönste und tollste Gefühl ist es, wenn man sein Kind, nach so langem Tragen im Bauch und mit voller Vorfreude sehnsüchtig erwartet, endlich in den Armen hält. Es war ein toller Moment. Ein Moment, den ich immer wieder vor mir sehen werde. Die Geburt war anstrengend, aber auch mit Gelächter verbunden. Uns ging es gut. Denn innerhalb der elf Stunden des Wartens, hatten wir viel Zeit für lustige Gespräche, Ablenkungsversuche um die Schmerzen zu unterdrücken und aufmunternde Telefonate mit deiner Oma. Dein Vater war die ganze Zeit bei mir und hat mich, soweit es ging, unterstützt. Kaum war alles passiert, lagst du auch schon auf meiner Brust. Das ging dann doch relativ schnell. Sauber, wie aus dem Ei gepellt, mit vollen Haaren auf dem Kopf und einem süßen Schmunzeln im Gesicht. Mit stolzen 4 kg warst du kein Leichtgewicht, doch für uns warst und bist du auch jetzt noch "unsere Kleine". Kaum auf die Welt gekommen, wolltest du direkt was naschen. Dein Saugreflex startete nach nicht mal zehn Minuten und wir genossen die innigen Momente. Das waren die ersten Eindrücke und gebliebenen Gedanken zu Deiner Geburt. Nur mit Positivem verbunden. Du hast uns zu den glücklichsten Eltern gemacht und wir sind dankbar für Deine Liebe und Dein Dasein.

Hasret

 
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Briefe_amK_16-08An dem Tag, an dem du geboren wurdest...

startete die Weltmeisterschaft

Es war der 14. Juni letzen Jahres. Die WM hat genau an diesem Tag gestartet. Ganz Deutschland und auch wir waren im Fußballfieber.

Der errechnete Termin war bereits um drei Tage überschritten. Ich war sehr aufgeregt, denn du bist meine erste Schwangerschaft, meine Erstgeborene. Es war klar, in den folgenden Tagen würdest du das Licht der Welt erblicken, doch nur wann?! Ganz nervös mit der täglichen Aufregung, dass es bald losgehen kann, ist es genau an dem Tag um 16 Uhr passiert. Dein Vater und ich saßen im Wohnzimmer, wollten uns das erste WM-Spiel anschauen und hatten soweit alles vorbereitet für einen gemütlichen Spätnachmittag. Doch der Blasensprung riss uns aus unserer Gemütlichkeit. Da schreckte ich von der Couch auf, lief Richtung Bad und ging in die Wanne. Ich wusste, nun geht es los. Wir fuhren ins Krankenhaus nachdem ich mich umgezogen hatte. Es war eine sehr aufregende Fahrt. Ich wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen. Freude, Nervosität und teils auch Ängste begleiteten mich. Im Krankenhaus angekommen durfte ich mein Zimmer beziehen. Ich wurde bereits zuvor kontrolliert und sollte mich weiterhin bewegen, denn "da unten" wollte sich noch nichts tun. Mit einigen Spaziergängen, die ich quälend und langatmig durchgezogen hatte, war es endlich soweit. Wir durften in den Kreißsaal, hatten noch ein Wärmebad für die Entspannung und dann ging alles ganz schnell. In nicht einmal sechs Stunden warst du da. Die Schmerzen und Ängste waren verschwunden. Ich spürte nur noch Liebe. Meine Mama-Gefühle waren unbeschreiblich, der Moment war einfach unbeschreiblich! Ein wundervoller Tag, an den ich gerne zurückblicke. Deine Geburt, deine kleine Geschichte: unsere Ida.

Ein kurzer Brief für unsere bezaubernde Tochter Ida. Auch wenn der WM-Start nicht an Deinem Tag gewesen wäre, würden wir diesen Tag nie vergessen.

(Lara)

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Briefe_amK_Freitag_VorlageLiebe Emma, 

der Tag an dem du geboren wurdest... ich kann mich noch ganz genau erinnern. 

Sonntag, 9. Juli 2017. 

Es war warm. Ein toller Tag! 

Nachts fingen die Wehen an, bis zum Morgen konnte ich es aber noch zu Hause aushalten. 

Dein Papa bestand nach 6 Stunden darauf, ins Krankenhaus zu fahren. 

Wir durften direkt in den Kreißsaal, als wir im Krankenhaus ankamen. Dort verbrachten wir auf die Minute genau 4 Stunden bis zu deiner Geburt! Es war eine schöne Geburt, genau so wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Wir verbrachten weitere 4 Stunden im Kreißsaal bis wir auf unser Zimmer gezogen sind.

Wir haben gekuschelt, die ersten Stillversuche haben wir gewagt und du hast mich angepinkelt. 

Alles war mir egal, ich war so froh dass du da warst! 

Gerade als wir auf unser Zimmer gekommen sind, kam deine Oma... oder wie du sie heute nennst 'Ela'. 

Sie konnte sich kaum halten vor Freude und war direkt verzaubert von dir. 

Kurz danach kam dein Opa. Er brachte seine Kamera mit und machte die ersten richtigen Schnappschüsse von dir. 

Deine Haare noch ganz verklebt, du hattest so tolle dunkle dichte Haare. 

Dein Papa konnte es gar nicht abwarten dich auch endlich mal zu halten. Er hatte ja sonst nur deine Tritte durch meinen Bauch gespürt. 

Er war so stolz, stolz auf dich, auf uns. Wir haben es geschafft! 

Ich bin schnell unter die Dusche gehuscht. Als ich wieder raus kam, warst du eingeschlafen. Dein Papa war auch eingenickt. 

Ich legte mich zu euch und beobachtete euch beide, bis du wach wurdest.

Wir wagten den nächsten Stillversuch und es klappte immer besser. 

Ich war so erleichtert, dass es klappte. Das hatte ich mir so gewünscht! 

Als alle weg waren, konnten wir so richtig zur Ruhe kommen. Ich konnte meine Augen nicht von dir lassen, ich musste dich einfach anstarren. 

Du hast die Nacht in meinem Arm verbracht, ich konnte dich nicht weg legen. 

Es ist als würde die Welt stoppen, wie in einer Seifenblase... nur wir. 

Dieser Tag ist nun fast 2 Jahre her. Oft denke ich zurück und dann schaue ich dich an. Wie du jetzt hier umher läufst, wie du lachst und ja, auch wenn du zickig bist, bist du das windervollste Kind was es für uns gibt! 

Wir lieben dich und hoffen, dass du dich immer geliebt fühlst.

Danielle

 
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Briefe_amK_26-07Ich will nur, dass du weisst...

...dass ich immer auf dich aufpassen werde.

 

16.02.2019, vor nicht einmal vier Wochen mussten wir ins Krankenhaus.

Ich war etwas verunsichert. Denn zum ersten Mal hattest du dich verletzt. Du und ich waren alleine zu Hause und haben, so wie jeden Tag, gespielt. Gerade bist du in deiner "Hopps"-Phase und möchtest ständig auf- und abspingen. Kaum eine Sekunde etwas lockerer gehalten, da ist es passiert. Dein Kopf fällt mit einem Rückwurf an die Ecke des Laufgitters. Du weinst, du schreist so laut vor Schmerzen. Mein Herz blutet. Doch ich bleibe klar. Meine erste Reaktion: dich aufheben, halten und versuchen dich zu beruhigen.

 

Eine Stunde zuvor hatte ich dir was zu essen gegeben. Vom lauten Schreien hattest du alles erbrochen. Ich war etwas verunsichert, habe die Notfall-Kindernummer angerufen und mich telefonisch beraten lassen. Da du sonst auf mich einen guten Eindruck gemacht hattest, war ich vorerst zu Hause geblieben. Doch mein Innerstes blieb nicht ruhig. Zwei Stunden später bin ich mit dir ins Krankenhaus gefahren. Dort wurdest du, als kleine Patienten, gleich kontrolliert. Die Äüßerliche Erscheinung war in Ordnung, außer, dass du einen kleinen roten Fleck auf dem Kopf hattest. Da du, aber nicht mal acht Monate alt warst, blieben wir zur Beobachtung 24 Stunden stationär. So wurden wir Samstagabend eingewiesen und wurden am Montag gleich frühs entlassen. Deine Werte waren zum Glück erfreulich und wir kamen "nur" mit einem Schrecken davon.

 

Ich versuche mein Bestes als Mutter zu geben, dich zu beschützen, auf dich so gut es geht aufzupassen. Solch ein Missgeschick hätte nicht passieren dürfen. Von nun an, habe ich ein doppeltes Auge auf dich und auf meine Handlungen mit dir. Denn du bist das Kostbarste für mich und meine kleine Welt mein Engel.

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Briefe_amK_19-07Mein geliebter Sonnenschein,

es gibt Züge an Dir, die an Dir wirklich besonders sind. Du bist so schnell in Deiner Entwicklung, viel schneller als Deine beiden Geschwister. Du erstaunst uns immer wieder mit dem, was Du schon alles kannst und wie schnell Du das alles lernst. Du bist keine zwei Jahre alt und formulierst schon Drei-Wort-Sätze, benennst Tiere und Farben und Personen. Nur Papa sagst Du noch nicht. Immer noch nicht. Sehr zum Leidwesen Deines Vaters. 

Du bist noch wirklich klein. Viel kleiner als andere Kinder in Deinem Alter. Trotzdem spürt man aber sofort Deine Anwesenheit im Raum, sobald Du ihn betrittst. Und das liegt nicht nur daran, dass man Deine Schritte weitläufig hören kann, wenn Du läufst, sondern vor allem an Deiner Persönlichkeit. So klein Du bist, hast Du schon eine unheimlich starke Persönlichkeit. Du setzt Dich durch. Um jeden Preis. Selbst gegenüber Deiner großen Schwester. Ich hatte in der Schwangerschaft mit Dir eigentlich erwartet, dass ich Dich eines Tages mal vor Deiner Schwester schützen müsste. Heute ist es so, dass ich die große Schwester manchmal vor Dir schützen muss.

Du haust mich immer wieder um mit all Deinen Fähigkeiten. Ich sitze hier und beobachte staunend, wie Du Deine Welt für Dich entdeckst und wie schnell Du dabei lernst. Angst ist Dir dabei überwiegend fremd. Es gibt nicht viel, wo vor Du Angst hast. Da geht natürlich dann auch mal was bei schief. Wie oft hab ich schon eine Beule von Dir gepustet, weil Du Dich selbst überschätzt hast. Wenn Du zum Beispiel unbedingt auf den Tisch klettern musstest und Du auf halbem Weg gemerkt hast, dass das dann doch noch eine Nummer zu groß für Dich ist. Doch das große Gebrüll hält nur wenige Minuten und dann probierst Du es nochmal und wenn Dir dann was gelingt, sitzt Du stolz da und freust Dich wie ein kleiner Keks und ich kann nichts anderes machen als zu staunen und zu lachen und mich zu wundern, wie schnell Du groß geworden bist. Das sind alles Züge, die an Dir wirklich besonders sind und für die ich Dich bewundere und ich freue und fürchte mich zugleich vor dem, was noch vor uns liegen mag, wenn ich Dich dabei beobachte, wie Du Deine Welt Stück für Stück entdeckst. Vor allem aber hab ich Freude dabei und wenn es mal doch schief geht, bin ich für Dich da und tröste Dich und ermutige Dich, es ein weiteres Mal zu versuchen, bis es klappt. Weil ich Deinen Ehrgeiz sehe und Dein Selbstvertrauen und weil ich Dich über alles liebe und mir wünsche, dass Du Dir diese Eigenschaften bewahrst und daraus eines Tages etwas Großes machst.

In Liebe, Mama

Nicole S.

 
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