Beiträge zum Thema: Baby

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Happy baby - no alcohol - Schreibaby-Ambulanzen helfen Eltern und FAS-Kindern

Happy_Baby_Donnerstag_VorlageEin Baby ist ständig unruhig und angespannt und schreit extrem viel und über Stunden. Selbst durch Herumtragen und Saugen lässt es sich nur kurzzeitig beruhigen. Schrei-Baby wird ein solches Kind genannt. Neben vielen anderen Ursachen spielt auch das Fetale Alkoholsyndrom eine Rolle. Alkoholkonsum der Mutter kann auch bei dem ungeborenen Baby zu einer Alkoholabhängigkeit führen. “Dann macht es nach der Geburt einen schrecklichen Alkoholentzug durch”, sagt Almut Heitmann von der SchreiBabyAmbulanz Dresden. Solche Schrei-Babys bringen die Eltern in der Regel an ihre Grenzen, so dass sie dringend Hilfe und Unterstützung benötigen. Diese finden sie in den sogenannten Schrei-Baby-Ambulanzen.

Wann gilt ein Baby als Schrei-Baby?

Almut Heilmann: Definiert wird ein „Schrei-Baby“ nach der Dreierregel, wenn es an mindestens drei Tagen der Woche über mindestens drei Stunden über drei Wochen exzessiv schreit. Jedoch ist das für unsere Arbeit nicht der ausschlaggebende Maßstab, sondern vielmehr der, wie es den Eltern geht, wie hoch sie belastet sind und dringend Hilfe und Unterstützung benötigen. Das Problem des dauerhaften Schlafentzuges und der völligen Erschöpfung der Eltern kann letztlich zu aggressivem Verhalten dem Baby gegenüber führen, dem sogenannten Schütteltrauma. Wichtig ist auch zu wissen, daß eine solche Reaktion keine Milieu-Frage ist, sondern durch alle Bevölkerungsschichten geht. 

Welche Symptome hat ein Schrei-Baby?

Almut Heitmann: Ein Schreibaby ist ein sehr unruhiges und angespanntes Baby. Es beruhigt sich durch Tragen und Saugen nur kurzzeitig und hat ein hohes Erregungslevel. Häufig hat es eine überstreckte Haltung und einen stark angespannten Muskeltonus. Es schläft tagsüber (teilweise auch nachts) kaum und schreckt immer wieder aus dem Schlaf auf. Die Eltern des Babys haben häufig Probleme mit der Kontaktaufnahme zum Kind, da es wenig Augenkontakt halten kann und fast immer unzufrieden erscheint. In den meisten Fällen waren die Eltern bereits bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten, die keine körperlichen Beeinträchtigungen feststellen konnten. Allerdings im Bereich der emotionalen Ebene wird deutlich, daß das Baby unter sogenannten Regulationsstörungen leidet.

Welche Ursachen gibt es für ein Schrei-Baby?

Almut Heitmann: Es gibt verschiedene Ursachen für ein Schreibaby. Man kann nicht immer genau sagen, was dazu geführt hat. Häufig ist es eine Kombination verschiedener Faktoren. Um einige zu nennen: Ursachen in der postnatalen Zeit sind zum Beispiel die ungewollte Schwangerschaft, drohende Fehlgeburt, Unsicherheiten, wenn durch Diagnostik evt. Fehlentwicklungen vermutet werden, Alkoholkonsum der werdenden Mutter, auch Drogenkonsum und sozial bedingte Konflikte, wie Trennung, finanzielle Probleme, keine Bindungsaufnahme zum ungeborenen Kind (mit folgender Adoption beispielsweise). Alkoholkonsum der Mutter führt zur Abhängigkeit des Kindes. Das Baby macht sehr bald nach der Geburt einen unglaublich schrecklichen Entzug durch und hat ein Leben lang mit den Folgen zu kämpfen. 

Auch die Geburt kann einen weiteren Einfluß auf die Entwicklung des Kindes haben, so ist zum Beispiel ein Notkaiserschnitt ein großer Eingriff, oder auch eine schwierige Spontangeburt mit Komplikationen. Wenn das Neugeborene keine gute erste Bindungserfahrung machen kann, ist der Start ins Leben noch mehr belastet und es kann zum Phänomen des „Schreibabys“ kommen. Das war übrigens schon immer so, nur daß es heute eher zur Sprache kommt. Dennoch müssen wir weiter aufklären, wie wichtig und entscheidend für das gesamte Leben eine geschützte und unbelastete Schwangerschaft für Mutter und Kind sind!

Was kann man tun, einem Schrei-Baby zu helfen?

Almut Heitmann: Zuerst benötigt man sehr viel Ruhe und Empathie für das Baby und die Eltern. Ein vertrauensvoller Raum muss geschaffen werden, wo sich die Betroffenen im geschützten Rahmen öffnen können und sich verstanden fühlen. Es gilt den Kreislauf des Schreiens verbunden mit der steigenden Unruhe und Angst der Eltern zu durchbrechen. Durch Entspannungs- und Haltearbeit, Atemübungen und Anleitungen, die auch dafür für die häusliche Umgebung gut umsetzbar sind, wird die Mutter/ die Eltern stabilisiert. Zwischen den Eltern/ der Mutter und dem Baby wird sanft und mit hohem Einfühlungsvermögen eine Verbindung aufgebaut und gefördert. Beruhigungsstrategien werden individuell an das Baby angepasst und geben neue Sicherheit. Das braucht Zeit und eine gute Selbstanbindung der Eltern. Dafür ist es auch notwendig, gemeinsam Ressourcen zu suchen – was braucht die Familie, wer kann unterstützen, gibt es weitere Therapieansätze und Hilfsangebote zur Entlastung.

Was sollte man unbedingt vermeiden, wenn man ein Schrei-Baby hat?

Almut Heitmann: Wichtig ist, nicht mit dem Baby allein und zurückgezogen zu bleiben, sondern Hilfe zu suchen, sich mitzuteilen und Kontakt aufzusuchen. Auch Nachbarn, Freunde, Verwandte können unterstützen, wenn sie davon wissen.

Wann ist es angeraten zu einer Schreibaby-Ambulanz zu gehen?

Almut Heitmann: Wenn die Mutter/ der Vater das Gefühl hat, keinen Zugang zum Baby zu bekommen, wenn sie sich überlastet und überfordert fühlen, sich Sorgen um das Baby machen und sich mit dem Kind nicht entspannen können.

Was macht die Schrei-Baby-Ambulanz im Gegensatz zur KinderarztIn oder Hebamme?

Almut Heitmann: Ein Kinderarzt schließt körperliche Ursachen durch eine genaue Diagnostik aus und behandelt bei auftretenden Beschwerden mit einer daraus resultierenden Therapie. Er kann auch präventiv tätig werden durch Aufklärung und Impfungen. Durch die regelmäßigen U- Untersuchungen wird durch festgelegte Tests der Entwicklungsstand des Kindes festgestellt und evt. Therapien eingeleitet.

Eine Hebamme hat vor allem die Aufgabe, sich um das Wohlbefinden von Mutter und Kind ab direkt nach der Geburt über die ersten Wochen hinweg in Abständen zu kümmern. Dazu gehören Themen wie Stillen, Gewichtszunahme, Babypflege, Gesundheits- und Entwicklungszustand und Fragen und Anliegen der Mutter in diesem Bereich. Auch eine Beobachtung der Rückbildung und Empfehlungen zur Beruhigung in einem begrenzten Rahmen (auch zeitlich) gehören dazu. Wenn ein Problem darüber hinaus geht, sollte die Hebamme gut vernetzt sein und der Familie die entsprechenden Ansprechpartner vermitteln.

In der SchreiBabyAmbulanz kann die junge Familie Beratung und Unterstützung erfahren, wenn sie darüber hinaus Anliegen und Probleme hat, die nicht ausschließlich in den medizinischen Bereich fallen. Häufig betrifft das Fragen zum Thema Schlaf, Unruhe, Ängste und Unsicherheiten mit dem Kind im Alter von 0-3 Jahren. Auch Wut und Trotzverhalten können ein Thema sein. Wir geben ihnen Übungen zum Aggressionsabbau und Lösungsstrategien an die Hand, sich selbst wieder regulieren zu können.

Ein Schrei-Baby stresst die Eltern sehr. Viele von ihnen sagen rückblickend, dass es die schlimmste Zeit in ihrem Leben war. 

Worauf sollten sie achten, wie sollten sie sich verhalten, was sollten sie vermeiden?

Almut Heitmann: Natürlich ist es selbstverständlich, in der Schwangerschaft Ruhe und Zeit zu haben, sich entspannt auf das Baby vorzubereiten. Ist das wirklich immer so? Nein, leider gibt es häufig viele stressende Faktoren, die diese Zeit überschatten können. Druck auf Arbeit, Verlust eines lieben Menschen, Ängste und Perfektionismus, die zu Überaktionismus führen können, körperliche Beschwerden, wie starke Übelkeit, Rückenschmerzen oder Schwangerschaftsdiabetes u.a., auch Alkoholkonsum aus Gewohnheit oder „um sich auch mal was zu gönnen“ sind leider keine Seltenheit. Deshalb ist es unglaublich wichtig, dass wir wachsam sind und aufklären und den Schwangeren alle Unterstützung zukommen lassen, die möglich ist.

Habt Ihr Erfahrungen mit alkoholgeschädigten Babys und Kleinkindern? 

Almut Heitmann: In meiner Zeit in der Klinik bei Frühchen und Neugeborenen musste ich leider mehrfach erleben, wie massiv und dramatisch die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft für das neugeborene Baby sind. In der SchreiBabyAmbulanz bieten wir nun auch verstärkt Hilfe an für Pflegeeltern. Bei Finanzierung können wir auch Mütter und Familien mit Kindern, die an diesen Folgen leiden müssen, länger begleiten. Auch hier liegt der Fokus auf dem Bindungsaufbau und einer einfühlsamen, empathischen und aufklärenden Begleitung von Eltern und Kind. 

Kontakt: www.schrei-baby-ambulanz-dresden.de

Autorin: Dagmar Elsen

 

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

Briefe_amK_12-07Mein kleines Herz,

ich will nur, dass Du weißt, wie sehr ich Dich liebe. Bei allen Reibereien, die wir schon hatten und die wir noch haben werden, sollst Du niemals vergessen, dass ich Dich für immer liebe. Egal was kommt und was passiert. Das sag ich Dir jeden Abend, wenn ich Dich ins Bett bringe. Auch und gerade dann, wenn unser Tag wieder ganz besonders anstrengend war. Weil ich Dein Blitzableiter bin für all die Gefühle, die in Dir sind. 

Du warst schon immer besonders sensibel. Schnell war Dir alles zu viel, Du hast so viel geweint und warst nur auf meiner Brust mit Deinem Leben zufrieden. Das war natürlich anstrengend für mich, weil ich in der Zeit nichts anderes machen konnte, als Dich auf mir liegen zu lassen, damit Du besser in dieser Welt ankommen kannst. Du hast praktisch ganze erste Lebenshalbjahr auf mir drauf verbracht. Viele hat das gestört. Sie sagten, dass ich Dich zu sehr verwöhne und dass Du deshalb so schreckhaft auf Fremde reagierst, weil ich Dich ja ständig umsorge. Das war mir aber egal. Ich hab gelächelt und mir still gedacht: „Ach, wenn nur Du mal verwöhnt worden wärst..!“ Die Wochen vergingen und wurden Monate, bald schon Jahre. Eine kleine Schwester kam dazu, den großen Bruder hattest Du bereits bei Deiner Geburt, auch wenn Euch 13 Jahre trennen und Ihr zwei irgendwie nie das klassische Geschwisterpärchen werden konntet. 

Das Zusammenleben mit Dir ist manchmal wirklich sehr anstrengend. Denn Du forderst so viel von mir. Es gibt Tage, an denen ich nicht in der Lage bin, all Deinen Forderungen nachzukommen und muss Dir dann die eine oder andere versagen. Dann bist Du wütend, traurig und weinst und bis sauer auf mich und ich fühl mich schlecht, weil ich nicht möchte, dass Du diese negativen Gefühle hast. Und doch bin ich auch stolz darauf, dass Du in der Lage bist, mir diese negativen Gefühle zu zeigen. Auch, wenn das für mich manchmal schwer zu ertragen ist. Es gibt Stimmen in meinem Umfeld, die Dein Verhalten tyrannisch finden und ja, manchmal empfinde ich das selber so. Aber ich weiß auch, dass Du Deine Gefühle voll auslebst und ausleben darfst und musst. Wie sonst sollst Du später wissen, was Du fühlst, wenn ich Dir das heute verbiete? Und wie sonst sollst Du lernen, wie Du mit Deinen Gefühlen umgehen sollst, wenn Du sie heute nicht ausleben darfst? Du musst noch früh genug lernen, Dich zurück zu nehmen, Deine Gefühle verbergen lernen, Frust aushalten lernen. Bis dahin bin ich weiterhin Dein Blitzableiter und fange Dich und Deine starken Gefühle wieder und wieder auf. Das ist meine Aufgabe als Deine Mama und ich tue es gerne für Dich, damit Du irgendwann als großes, starkes Mädchen in die Welt hinaus gehst und sie für Dich eroberst. Und das wirst Du auch, mein kleines Mädchen. Das Leben mit Dir zehrt manchmal sehr an meinen Kräften, aber spätestens abends, wenn Du im Bett liegst und ich Deine kleine Hand halte und Du mich anlächelst, wenn ich Dir sage, wie sehr ich Dich liebe, merke ich immer wieder, dass es mir das wert ist. Weil Du etwas ganz Besonderes bist. Ich will nur, dass Du das weißt.

In Liebe, Mama

Nicole S.

 
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10 Mütter im Interview - Wie habt ihr entbunden?

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„Beide Male zum Glück natürlich ohne PDA wie gewünscht. Beim zweiten Mal gerade in die Badewanne geschafft“. (Noreen E.)

 

„Meine Tochter war eine Spontangeburt 4 Tage nach ET und mein Sohn ein Notkaiserschnitt nach missglückter Einleitung 10 Tage nach ET. Beide im Krankenhaus.“ (Anja Z.)

 

„Ich habe in der 40ssw ( 39+6) spontan entbunden." (Katharina L.)

 

„Beide Male natürlich. Die erste Geburt wurde jedoch eingeleitet, weil ich keine Geduld mehr hatte zu warten :).“ (Marion F.)

 

„Aufgrund einer Vorerkrankung (Steißbeinbruch) musste ein Kaiserschnitt gemacht werden.“ (Verena A.)

 

„Bei mir war es ein Kaiserschnitt, ich hätte gerne normal entbunden, aber da das alles etwas anderes gelaufen ist und der Kleine sonst zu schwach gewesen wäre, wurde es ein Kaiserschnitt.“ (Denise B.)

 

„Mit Einleitung und per Saugglocke“. (Lisa K.)

 

„Ich habe mich vor der Geburt stark mit der selbstbestimmten Geburt und Hypnobirthing beschäftigt. Entbunden habe ich in einem Krankenhaus mit Hebammengeleiteten Kreißsaal, ohne Arzt. Es war eine Spontangeburt ohne Schmerzmittel oder PDA, sehr entspannt und wunderschön.“ (Lisa L.)

 

„Per Kaiserschnitt. Erst eigentlich als geplanter, dann doch etwas früher als erwartet unplanmäßig.“ (Anja W.)

 

„Ich habe beide Kinder natürlich entbunden. Leider hatte ich beide Male eine Sturzgeburt, dennoch finde ich das noch besser als einen geplanten Kaiserschnitt (bei nicht Notwendigkeit).“ (Janine G.)

 

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10 Mütter im Interview - Sonnenschutz für eure Familie - Ja oder nein?

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„Sonnenschutz finde ich sehr wichtig. Im Sommer wird mehrmals täglich gecremt. Bei Babys außerdem Sonne vermeiden“ (Noreen E.)

 

„Für meine Kinder ist das Pflicht, mein Mann und ich vernachlässigen das leider immer etwas.“ (Anja Z.)

 

„Sonnenschutz werden wir definitiv nutzen für den Kleinen wenn wir in unseren Sommerurlaub starten denn wir selber nutzen auch Sonnenschutz.“ (Katharina L.)

 

„Ja defitnitiv. Auch schon fürs Baby. Die Kinder gehen nur mit Kopfbedeckung raus und ich creme sie regelmäßig ein.“ (Marion F.)

 

„Sonnenschutz ist uns sehr wichtig. Egal ob groß oder klein. Alle werden eingecremt und verbringen die Mittagsstunden im Schatten. Auch Tshirts und Kopfbedeckungen sind ein wichtiger Bestandteil. Zumindest bei unserem Sohn.“ (Verena A.)

 

„Als sonnenschutz finde ich sehr wichtig und wir haben für den Sommer immer morgens mit einer starken sonnenschutz Creme eingecremt und halt eine sonnen Mütze getragen.“ (Denise B.)

 

„natürlich ja - wir Eltern müssen ein Vorbild für die Kinder sein.“ (Lisa K.)

 

„JA! Ich finde Sonnenschutz unheimlich wichtig. Viel zu oft wird die Gefahr der UV-Strahlung unterschätzt.“ (Lisa L.)

 

„Auf jeden Fall. Immer eingecremt und mit Kopfbedeckung.“ (Anja W.)

 

„Ja, in Form von Sonnencreme und Kopfbedeckung. Die Kinder bekommen LSF 50 und wir benutzen LSF 30.“ (Janine G.)

 

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10 Mütter im Interview - Fanden eure Männer euch während der Schwangerschaft sexy?

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„persönlich gefragt, ja mein Mann fand mich sexy“ (Noreen E.) 

 

„Ja absolut, mehr noch als sonst hatte ich das Gefühl. Zum Glück war das so, man fühlt sich ja nicht unbedingt attraktiv, wenn man läuft wie ein Pinguin.“ (Anja Z.)

 

„Als ich schwanger war mit ihm fand mein Partner mich sehr sexy, denn ich hatte sehr reine Haut und allgemein war ich eine relativ schöne Schwangere. Ich habe auch nur 11 kg zugenommen gehabt, obwohl ich mit mehr rechnete.“ (Katharina L.)

 

„Das habe ich ihn so nicht gefragt, aber unser Liebesleben war zumindest nicht eingeschlafen.“ (Marion F.)

 

„Mein Lebensgefährte beteuerte immer, dass er mich Mega sexy fand.“ (Verena A.)

 

„Ob mein Mann mich Sexy fand, kann ich gar nicht mehr so genau sagen (lag wohl an der Schwangerschaftdemenz). Ich fand mich einfach nur unförmig.“ (Denise B.) 

 

„Ja, mein Mann fand mich sehr sexy und hätte mich gern täglich flachgelegt..hihi“ (Lisa K.)

 

„Eindeutig JA.“ (Lisa L.) 

 

„Ja ich denke schon. Nur in den letzten Wochen vor der Geburt, als ich nur noch in seine Jogginghose, Wollsocken und Biolatschen passte, liess das glaube ich nach.“ (Anja W.)

 

„Darüber haben wir nie gesprochen, aber da wir regelmäßig Sex hatten, gehe ich davon aus.“ (Janine G.)

 

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

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02.01.2014, 13:30 Uhr: Termin beim Frauenarzt, es sollte mein letzter dort sein, aber dazu später mehr. Ich hatte starke Schmerzen im Nierenbereich, also wurde ein Ultraschall gemacht und dabei wurde festgestellt, dass ich einen Nierenstau hatte da die kleine Maus mir regelrecht alles abgequetscht hatte. Zu allem Unnütz kam dann noch eine Harnwegsinfektion dazu. Meine Frauenärtzin verwies mich direkt ins Krankenhaus, gesagt - getan. 

 

Dort angekommen wurde mir direkt ein Zugang gelegt und eine Antibiotikabehandlung verordnet, zwischenzeitlich wurden die Schmerzen größer, Fieber kam hinzu und grauenhafter Schüttelfrost machte mir zu schaffen. 

 

Die Nacht war dementsprechend nicht besonders berauschend. Geplagt von Schmerzen, schlechtem Schlaf, ständiges Wechseln der Zugänge weil diese immer wieder dicht gemacht haben. 

 

03.01.2014, 6:50 Uhr: Meine Blase war zum Bersten gefüllt, da ich durch die Harnwegsinkfektion ungern auf die Toilette ging - ich weiß das ist eine selten dämliche Idee, aber nun gut. Ich schlurfte als ins Badezimmer, setzte mich auf den Porzellanthron und FLATSCH! Ganz viel Flüssigkeit auf einmal kam aus mir. Ich in Panik, da der Entbindungstermin eigentlich erst auf den 31.01.2014 angesetzt wurde. Dass es ein paar Tage +/- gibt das war mir bewusst, aber das waren halt nicht nur ein paar Tage.

 

Also Schwester gerufen "ohhh ich denke meine Fruchtblase ist geplatzt" - was soll ich sagen? Sie ist tatsächlich geplatzt. Wehen? Noch keine spürbar. Ich wurde ans CTG geschlossen und siehe da, da wurden leichte Wehen sichtbar. Gespürt habe ich jedoch davon absolut gar nichts, meine Nieren haben ziemlich ablenkt, schmerzten diese noch immer ziemlich stark.

 

9:30 Uhr: Was ich an Wehen bis dahin nicht spürte kam jetzt volle Breitseite, zum Glück war mein Partner schon unterwegs, da ab da alles sehr schnell ging. Eine Hebamme brachte mich in den Kreißsaal. 10 Minuten später war auch schon mein Partner und bald werdender Vater an meiner Seite. Er saß links neben mir bewaffnet mit einem kühlen Waschlappen, ich mit 40 Grad Fieber, pressend. 

 

10:40 Uhr: Ich presste ein letztes Mal, waren meine Kräfte doch am Ende, und da geschah es schon. Unser kleines Mädchen erblickte das Licht der Welt. Klein, schrumpelig und einem dicken Auge. In diesem Moment war sie das schönste Wesen welches ich jemals gesehen habe. Ich hatte immer noch Fieber und eigentlich auch noch Schmerzen, aber diese waren in genau diesen Augenblick weg. Ich spürte nur eines: Liebe. Wir haben ein Wunder vollbracht, ein neues Leben in die Welt gebracht. Uns eine neue, aufregende Aufgabe gegeben. Uns einen Sinn gegeben. Da lag sie - unser Herz, liegend in meinen Armen. 

 

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Die Welt die ich die hinterlassen möchte, für dich... 

 

sind Ruhe und Gelassenheit den du bist ein besonderer Mensch - das warst du schon immer und wirst du immer bleiben. 

 

Alles an Dir ist besonders auch wenn das nicht immer jemand sieht und gewisse Eigenschaften an Dir als unangezogen sehen oder sogar nervig. Manche Menschen sehen besondere Kinder nicht, da sie nicht immer anders aussehen. 

Manche Menschen werden dich kritisieren und an Dir rumnörgeln, ja auch ich als Mutter tue dies manchmal. Aber Zweifel niemals an Dir, den du bist stark. Du bist stärker als du denkst.

Und ich weis du wirst so einige Menschen irgendwann umhauen mit deinen tollen Taten. 

Ihnen zeigen was du kannst.

Einfach alles verändern - und dies versuche ich mit dir. 

 

Ich möchte dir die Welt so hinterlassen wie du es dir wünscht, Dir beim träumen helfen-

mit Dir den richtigen Weg für deine Ziele aussuchen, Schritt für Schritt wie beim laufen lernen in die richtige Richtung gehen um dann zu sehen das du deine Ziele erreicht hast. 

Deine Freude, dein stahlen und Energie zu sehen. Ich wünsche mir für dich eine bessere Welt - mehr Glück und vor allem Gesundheit. 

Menschen die dich so nehmen werden wie du bist. 

Dich lieben lernen, hinter dir stehen und dich auch in den schwersten Tagen begleiten. 

 

Denk immer daran mein Schatz- du bist so stark. 

Und vorallem etwas ganz besonderes.... 

 

In liebe deine Mama 

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Fetales Alkoholsyndrom - Das unsichtbare Handicap - Donnerstagsblogserie

 

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Alleinerziehend? Ohne Mann? Zwei Pflegekinder? Und am Ende auch noch mit FAS? 

 

„Ich möchte mich gerne engagieren und Kinder im Rahmen der Bereitschaftspflege aufnehmen. Ich bin nicht verheiratet und auch nicht liiert“, erklärt Nicola* während des Bewerbungsgesprächs gegenüber der Mitarbeiterin für Pflegekinder-Vermittlung. Nicola arbeitet sozusagen ein paar Zimmer weiter bei derselben Behörde im Rahmen ihrer Ausbildung zur Sozialpädagogin in einem beschaulichen Ort in Nordrhein-Westfalen. Was sie dort an Leid um die „armen kleinen Würmer“ mitbekommt, berührt sie sehr. Sie entschließt sich, dass sie aktiv helfen möchte.

 

Kaum ihren persönlichen Hintergrund ausgesprochen, weht ihr auch schon strikte Ablehnung entgegen. Ohne Mann? Alleinerziehend? Nein! Undenkbar! Aber Nicola lässt nicht locker. Sie wirbt damit, dass sie aus einer Großfamilie kommt mit Pflegekinder-Erfahrung und in einem Mehrgenerationen-Haushalt lebt. Als Nicola verspricht, dass auch ihre Mutter den notwendigen Kurs für Pflegeeltern besuchen würde, ist die Sachbearbeiterin schließlich weich geklopft.
Nicola freut sich nicht nur darüber: „Nach mir hat es immer wieder Alleinerziehende gegeben, die Pflegekinder bekommen haben.“

 

Es kam der Tag, an dem Nicola, umringt von ihrer Großfamilie, die kleine Laura* zu Hause begrüßen durfte. Laura war zwar schon fünf Jahre alt, ihr Entwicklungsstand lag aber bei drei Jahren. Schwerst misshandelt von den leiblichen Eltern weggenommen, sollte das kleine Mädchen nur für kurze Zeit in der Obhut von Nicola’s Großfamilie bleiben, bis ein Gutachten über das Kind erstellt worden sei. Diese „kurze Zeit“ dauerte eineinhalb Jahre. In dem Gutachten wurde festgestellt, dass es um die „Psyche des Kindes schwerwiegend“ bestellt sei. Das Kind werde wohl nicht in der Lage sein, eine Bindung aufzubauen. Fazit: Nicht vermittelbar!
Die „süße Maus“ in ein Heim geben? Das kam für Nicola und ihre Familie nicht in Frage. Nun begann der Spießrutenlauf, für das Mädchen die bestmögliche Unterstützung zu bekommen. Nicola, die aufgrund diverser Fortbildungen ein für das Fetale Alkoholsyndrom geschultes Auge hat, hegte inzwischen den Verdacht, dass Laura alkoholgeschädigt sein könnte. Es gab so viele Indizien: Loch im Herzen, Lippenspalte, viel zu klein, plötzliche Aggressionsausbrüche, Distanzlosigkeit, indem sie mit jedem mitlief, macht bis heute in die Hose, extrem unordentlich, lügt viel.
Dr. Reinhold Feldmann in der Klinik Walstedde, Experte für das Fetale Alkoholsyndrom, gab Nicola nach eingehenden Untersuchungen recht. Das Jugendamt hingegen, Laura’s Vormund, und auch der Kinderpflegedienst, waren da ganz anderer Auffassung und werteten das Ergebnis als „Modediagnose“ ab. Unterstützung – von wegen. „Es hat sehr viel Mühe gekostet, alles auf den Weg zu bringen“, sagt die Pflegemutter, die für Laura erreichte, dass sie schulisch ein Jahr zurückversetzt wurde, und dass sie an die für sie passende Förderschule, eine für seelische Entwicklung, kam. „Dabei wollte die Rektorin an der Regelschule mein Kind gar nicht haben. Sie sagte: So ein Kind will ich nicht an meiner Schule!“, erinnert sich Nicola immer noch mit Entsetzen. Und das vor dem Hintergrund, dass der Inklusionsgedanke in Deutschland generell vorangetrieben werden soll.


Gewollt ist Laura auch andernorts nicht. „Laura hat es schwer Freunde zu finden. Besonders hart hat es sie getroffen, nicht mehr in den Turnverein gehen zu dürfen“, erzählt ihre Mutter. Ein bisschen werde die Situation dadurch aufgefangen, dass Laura zum therapeutischen Reiten und Schwimmen geht und auch durch die Schule in einer kleinen Tanzgruppe dabei ist. „Aber für alles muss ich kämpfen, kämpfen, kämpfen“, klagt die 28jährige.
Nicht anders erging es Nicola und ihrer Familie mit dem zweiten Bereitschaftspflegekind. Die Sozialarbeiterin wurde angefragt, für kurze Zeit ein Baby aufzunehmen. Nur so lange, bis ein Platz in der Mutter-Kind-Einrichtung frei würde. So kam es auch, aber nur für fünf Tage. Dann bekam Nicola Baby Sebastian wieder zurück. Die leibliche Mutter hatte sich entschlossen, das Mutter-Kind-Heim wieder zu verlassen – ohne ihren kleinen Sohn.
Sebastian war zunächst ein super ruhiges Baby, das unentwegt schlief. „Optisch hatte man bei ihm wegen seiner Augen und des Mundes sofort den Gedanken, es handele sich um ein Kind mit Trisomie 21“, berichtet Nicola. Doch am Tag der Geburt war schon der Verdacht auf Fetales Alkoholsyndrom geäußert worden. Der Spießrutenlauf um eine Diagnose von einem zum anderen Arzt begann. Nervenaufreibend. Das Jugendamt hatte die Lösung. Nicola: „Bis zur Klärung des Gesundheitszustandes sollte der Junge jeweils für sechs Wochen von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht werden, damit weder Pflegefamilie noch Pflegekind eine Bindung aufbauen.“ Für Nicola ein unfassbarer Vorschlag. Dass so ein kleiner Kerl kaputt gemacht würde, konnte sie mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren.

 

Die engagierte Sozialarbeiterin entschloss sich auch bei Sebastian für eine Dauerpflegschaft. Bedingung vom Jugendamt: Sie sollte für ein Jahr in Elternzeit gehen. „Das war finanziell eine harte Zeit“, gibt Nicola zu. Beruflich war ihr zwar gestattet in Elternzeit zu gehen, aber Elterngeld gab es nicht. Für die Pflegschaft bekam sie 750 Euro im Monat. Kleine Anmerkung: „Eine Heimunterbringung kostet 4500 bis 5000 Euro pro Monat!“, weiß die Sozialarbeiterin. „Wir sind nur über die Runden gekommen, weil meine Eltern uns unterstützt haben“, stellt Nicola klar. Selbst die Hebamme zeigte sich entsetzt. „Sie kam umsonst, weil Sebastian nicht versichert war“, schildert Nicola die Situation.

 

Da die leibliche Mutter von Sebastian inzwischen zugab, während der Schwangerschaft Alkohol getrunken zu haben, hatte Nicola dadurch ein etwas leichteres Spiel. Zumal hinzu kam, dass der Junge, der für sein Alter nicht nur sehr klein und leicht war, inzwischen kaum noch schlief. „Er schläft bis heute keine Nacht durch“, sagt seine Mutter. Von Unruhe getrieben ist das Kind permanent in Bewegung, will Aufmerksamkeit um jeden Preis, ob mit positivem oder negativem Antrieb, Hauptsache Aufmerksamkeit erheischen und im Mittelpunkt stehen.
Ein Termin mit Sebastian bei Dr. Feldmann stellte klar: Dass er die ersten Wochen nur geschlafen hat, ist dem Alkoholentzug geschuldet. Danach brachen sich die weiteren Auswirkungen der Alkoholschäden im Gehirn Bahn. Ob sich das Loch in seinem Herzen, so wie bei seiner Pflegeschwester, noch auswächst, kann bislang keiner sagen.
Wenigstens ist klar, dass Sebastian seine Bindungsstörungen am Überwinden ist. „Wenn wir irgendwo in der Fremde sind, dann will er entweder zu mir oder meiner Mutter auf den Arm“, erzählt Nicola. Das ist nicht nur wichtig, es tut auch gut.
Nun hat die Pflegefamilie für Sebastian eine eindeutige Diagnose von einem erwiesenen Experten vorliegen. Es wird auch befürwortet, dass Sebastian bestmöglich gefördert werden soll. Und was sagt die Kinderärztin? „ Sie ist der Meinung, er ist normal entwickelt. Nur ein bisschen klein“, so Nicola. Super Voraussetzung, beim Versorgungsamt eine vorgeburtliche Schwerbehinderung zu beantragen. „Es läuft gerade eine Klage gegen das Versorgungsamt“, sagt die Pflegemutter und gesteht wie froh sie ist, so viel Rückendeckung von der Familie zu haben, die ihr vieles abnimmt. Denn dieser ständige Kampf um Unterstützung, Anerkennung und Gerechtigkeit raubt Zeit und Energie. Zeit und Energie, die sie lieber auf die Kinder verwenden würde.

 

*Alle Namen sind zum Schuzt der Familie geändert

 

Autorin: Dagmar Elsen

 

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Briefe an mein Kind - Freitagsblogserie

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Mein wunderbarer Sohn,

 

Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Denn Du hast mich zu einer Mama gemacht. Dabei wollte ich anfangs nie Kinder, bis Du Dich heimlich eingeschlichen hast. Unerwartet, ungeplant und zu einem Zeitpunkt, der unpassender kaum hätte sein können. Denn ich war jung. Zu jung. Und ohne berufliche Perspektive. Doch als ich beim Frauenarzt saß, weinend und verzweifelt, und er den Ultraschall machte, hab ich Dich zum ersten Mal gesehen. Nur 5 mm groß, mit hektischem Herzschlag. Es war sofort Liebe! Ungeachtet der Umstände, meiner persönlichen Probleme und dem sozialen Stand. Ich wusste, dass ich jetzt erwachsen werden muss, weil ich bald für Dich sorgen muss. Zum ersten Mal in meinem Leben ignorierte ich kritische Stimmen in meinem Umfeld. Keiner traute es mir zu, für Dich sorgen zu können. Ehrlich gesagt, ich kann das aus heutiger Sicht sogar verstehen, aber damals tat mir das fehlende Vertrauen wirklich weh. Um so mehr bemühte ich mich, Dir die Mutter zu sein, die Du brauchst. Lange, bevor Schlagwörter wie „Bindungsorientiert“ oder „Attachement Parenting“ bekannt wurden, handelte ich vor allem nach meinem Bauchgefühl und nicht danach, was in Ratgebern stand oder was mir vermeintliche Ratgeber einzutrichtern versuchten. Und wieder äußerten sich die Stimmen in meinem Umfeld kritisch. Du würdest mir auf der Nase herumtanzen. Du würdest auf die schiefe Bahn geraten. Deine Zukunft wurde in den düstersten Farben gemalt. Doch ich wusste, dass ich das Richtige tue. Spätestens mit einem Blick in Deine wunderbaren Augen wusste ich, dass sich alles zum Guten wenden wird. Und das tat es auch. Du warst vier Jahre alt, als ich meine Ausbildung begann und etwa zeitgleich auch eine Person in unser Leben trat, der uns bis heute begleitet und Dir ein wenig den Vater ersetzte, den es zwar biologisch gab, sozial aber nur wenig Bedeutung für uns hatte, auch wenn er Dich genau so sehr liebt wie ich. 

 

Mit den Jahren wurdest Du natürlich größer. Einer turbulenten Grundschulzeit folgten entspanntere Oberschuljahre. Du wurdest immer größer. Eines Abends bist Du als kleiner Junge ins Bett gegangen und als junger Mann wieder aufgestanden. So kommt mir das jedenfalls vor, denn ich habe kaum bemerkt, wie schnell Du größer geworden bist und wie sehr Du Dich verändert hast. Letztes Jahr hast Du Deinen hervorragender Realschulabschluss abgelegt. Und ich saß unendlich stolz im Publikum und dachte an all die Lehrerinnen, die mir vor etlichen Jahren sagten, aus Dir könne nichts werden.

 

Gestern hast Du Deinen Ausbildungsvertrag unterschrieben. In wenigen Monaten machst Du nun Deinen ersten Schritt in ein eigenständiges Leben. Dann bist Du fast 18 Jahre alt und bald bist Du flügge. Das heißt für mich nicht, dass ich mich nun entspannt zurück lehnen werde im Sinne von „Meine Arbeit ist getan“. Das werden schon Deine beiden kleinen Schwestern zu verhindern wissen. Aber ich kann voller Stolz darauf zurückblicken, dass mein Widerstand und mein Trotz Dich und mich eng zusammen geschweißt haben und ich hoffe sehr, dass ich Dich mit all den notwendigen Fähigkeiten ausgestattet habe, die Du für die Welt da draußen brauchst. Doch egal, wohin es Dich verschlägt und was noch kommen mag: Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Denn durch Dich hab ich gelernt, was das Leben bedeutet und nur durch Dich hab ich Jahre später den Mut gehabt, das Abenteuer Mutterschaft noch ein bisschen zu verlängern und Deinen zwei kleinen Schwestern das Leben geschenkt. Danke, dass ich Deine Mama sein darf.

 
In Liebe, Mama

 

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10 Mütter im Interview - Welche Pflegeprodukte benutzt ihr für eure Babys?

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„Die Eigenmarke von Rossmann finde ich am Besten, wir hatten aber auch schon welche von Hipp oder Penaten.“ (Anja Z.)

 

„Wir nutzen für unseren jetzt 7 Monate alten Sohn die Pflegeprodukte von Bübchen und sind bislang damit sehr zufrieden.„ (Katharina L.)

 

„Ich benutze für mein Baby noch nur palliativ Creme und wasche sie mit Muttermilch und Wasser. Pflegeprodukte nutze ich erst so nach 8 Monaten, da ist es mir egal welches. Mein Sohn ist 2 und sucht sich seine immer selber aus :)“ (Marion F.)

 

„Wir lieben die Produkte von „Weleda Calendula". Diese riechen gut, tun gut und lassen sich gut verarbeiten beim eincremen.“ (Verena A.)

 

„Also als Pflegeprodukte für den Kleinen benutzten wir Bübchen und Penaten. Von Bübchen haben wir meistens die Wind-und-Wetter-Creme und auch die SOS-Creme, die hilft super bei einem wunden Po. Von Penaten benutzten wie das Gute-Nacht-Bad und auch bei Erkältungen das Erkältungsbad, zum hinterher eincremen gibt es die Bodylotion mit Olivenöl von Penaten.“ (Denise B.)

 

„Weleda und Bübchen“. (Lisa K.)

 

„Hauptsächlich verwende ich Olivenöl. Für den wunden Po Wundschutzsalbe.“ (Lisa L.)

 

„Wir hatten in erster Linie die Produkte von Weleda. Die sind zwar etwas teurer, aber waren für uns super.“ (Anja W.)

 

„Beim Duschgel/Shampoo benutze ich gern die Produkt von Bübchen. Sonst nehmen ich die Produkte von Rossmann. Wir haben damit noch keine schlechten Erfahrungen gemacht.“ (Janine G.)

 

„Für Babys benötigt man keine Pflegeprodukte. Außer Muttermilch und etwas Calendulaöl. Außerdem Windschutzcreme. Später kann man leicht anfangen Babys einzucremen, aber um so später umso besser, da die Haut sich dran gewöhnt.“ (Noreen E.) 

 

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