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10 Tipps zum erfolgreichen Abstillen

 

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1. Der richtige Zeitpunkt

Wir kennen es selbst: Veränderungen sind schwierig. Viele Veränderungen auf einmal sind noch schwieriger. Wähle einen Zeitpunkt, mit dem nicht gerade das Zahnen oder die Eingewöhnung bei der Tagesmutter stattfindet.

 

2. Kleine Schritte zur großen Veränderung

Wenn aus medizinischer Sicht nicht gerade ein radikales Abstillen erforderlich ist, ist es ratsam, den Prozess langsam einzuleiten. Kleine Veränderungen über einen längeren Zeitraum sind sanfter und helfen Mutter und Kind sich an die neue Situation zu gewöhnen.

 

3. Stillmahlzeiten einschränken 

Verkürze die Stillzeiten oder noch besser: Biete die Brust nicht mehr an. Gebe sie aber noch, wenn das Baby danach verlangt.

 

4. Reize vermeiden

Animiere dein Kind nicht noch mit offenherzigen Ausschnitten oder mit Sitzen an Eurem gewöhnlichen „Stillplatz“. Vermeiden solche Orte und wähle – sofern es die Jahreszeit zulässt – Oberteile, die mehr hochgeschlossen sind.

 

5. Schritt für Schritt

Ersetze Schritt für Schritt eine Stillmahlzeit durch Beikost. Stichwort: Kleine Schritte zur großen Veränderung.

 

6. Papa muss auch ran

Lasse deinen Partner zunehmend das Kind füttern, denn auch deine Anwesenheit allein kann ein Anreiz zum Wunsch nach einer Stillmahlzeit sein – zumindest in der Anfangszeit der Abgewöhnung.

 

7. Milchstau verhindern

Greife zu einigen Hausmitteln, um die Nebenwirkungen des Milchstaus und des Druck zu lindern. Zuverlässige Helfer sind Quarkwickel, Minztee, Zitronengetränke und Massagen unter der Dusche.

 

8. Interesse wecken

Euer Kind greift nach einem Stück Brot oder der Löffel ist plötzlich ein interessantes Werkzeug? Fördere diese Neugier. Sie kann dir erheblich beim Abstillen zugutekommen.

 

9. Lassen Sie sich nicht verrückt machen

Jeder will Dir erzählen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und wie lange das Abstillen idealerweise zu dauern hat? Hör weg! Jedes Kind ist individuell – egal, um was es geht. Vertraue auf deine Intuition und entscheide selbst, wann der ideale Punkt gekommen ist. Schließlich stehst du deinem Kind näher als irgendjemand anderes.

 

10. Mutig sein

Dein Kind verträgt die richtigen Mahlzeiten gut und es scheint kaum noch in Interesse an der Brust zu haben? Dann sei mutig und wage den Schritt, das Stillen komplett und endgültig einzustellen. Halbseidene Lösungen sind wenig zufriedenstellend.

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

 

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Nun war es soweit zwei Tag vor dem eigentlichen Termin.

 

Es fing an mit Unterleibsschmerzen, als würde ich meine Tage bekomme. Da es unser erstes Kind war, war ich sehr unsicher und rief beim Frauenarzt an. Die nette Arzthelferin meinte nur: "Das sind Wehen. Sie haben ja nur noch zwei Tage bis zur Geburt wir wünschen ihnen eine schöne und angenehme Geburt.“ Okay dachte ich und jetzt? Gut, ich bin dann Treppen gelaufen also hoch und runter, abends bin ich dann in die Wanne gegangen. Die Wehen wurden stärker und der Abstand wurde kürzer. Also sind wir ins Krankenhaus gefahren. Da wurde ich dann direkt ans CTG angeschlossen und untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass der Muttermund schon 5 cm offen war. Somit musste ich dann da bleiben. Die wehen hingegen wurden leider wieder schwächer. Mitten in der Nacht um ca. 05:00 Uhr wurden sie dann wieder stärker, also wieder in den Kreissaal und wieder ans CTG. Die Hebamme war sehr motiviert und meinte, dass das ein guter Tag ist, um Geburtstag zu feiern. Also haben wir uns schon gefreut, dass es heute so weit ist. Da der Muttermund sich nicht verändert hat, wurde ich nochmal auf die Station geschickt. Dort kam mir mein Frauenarzt entgegen und meinte noch, was ich denn schon hier machen würde. Ich habe ihm dann alles berichtet und das mein Baby Boy und auch ich einen Nierenstau hatten. Er hat sich dann mit dem Arzt und den Schwestern zusammengesetzt und entschieden, dass ich eingeleitet werde. Gesagt getan: Also wieder runter in den Kreissaal. Ich wurde mit Hilfe von Tabletten eingeleitet, was wir gegen Mittag leider abbrechen mussten, da es zu viele Geburten gab und zu wenig Hebammen. Ich war mittlerweile echt genervt und sauer. 

 

Ich bin dann am Freitag um ca. 09:00 Uhr wieder runter in den Kreißsaal gegangen. Die Wehen waren kaum da und der Muttermund war auch unverändert. Also begann alles wieder von vorne mit der Einleitung: Immer eine Tablette, eine Stunde CTG und dann laufen, laufen und laufen. Aber das half alles nicht wirklich. Also haben sie sich dazu entschieden, einen Einlauf zu legen. Der sollte wohl Wunder bewirken. Tja, was sollte ich sagen, das tat er auch und ich hatte danach Wehen. Doch leider war der Muttermund unverändert und ich bin wieder auf mein Zimmer gegangen und habe versucht ein bisschen zu schlafen. So gegen 22:00 Uhr hörte ich ein Knacken im Bauch und ich musste dann zur Toilette. Ich habe dann eine Schwester gerufen. Die hat mich wieder in den Kreissaal gebracht. Dort wurde dann festgestellt, dass ich einen Blasensprung hatte. Die Wehen wurden dann immer heftiger. Ich bin dann nochmal in die Wanne gegangen. Dadurch wurden die Schmerzen nur noch schlimmer. Ich habe mich so ca. gegen 3:00 Uhr dann für die PDA entschieden, weil ich es nicht mehr geschafft habe. Ich war bis zu dem Zeitpunkt fast vier Tage wach und hatte keine Kraft mehr.

Leider war der Muttermund immer noch nicht weit genug offen -also hieß es weiter warten. Ich habe dann noch ein Wehenhemmer bekommen, weil wir gesehen haben, dass immer wenn ich Wehen hatte, die Herztöne runtergingen. 

 

Ich habe dann endlich ein bisschen geschlafen und bin so ca. gegen 9:00 Uhr wieder wach geworden, weil das CTG gepiepst hat wo wir mit erschrecken festgestellt haben, dass die Herztöne von meinem Baby Boy weg waren. Relativ schnell wurde festgestellt, dass er hochgerutscht war und ein Notkaiserschnitt gemacht werden musste. Dann ging alles schnell und ich wurde vorbereitet. Mein Partner wurde umgezogen, ich habe Medikamente bekomme und schwups lag ich da und hörte Baby Boy endlich schreien! Ich war so erleichtert, dass es ihm gut ging und gleichzeitig auch so erschöpft und auf einmal waren wieder alle weg. Ich wurde dann kurz darauf zu ihm in den Kreißsaal gefahren, wo uns dann erklärt wurde, dass Baby Boy einen echten Knoten in der Nabel Schnur hatte und der sich immer zugezogen hatte, wenn ich Wehen hatte und das dann die Sauerstoffzufuhr weg war und deswegen seine Herztöne weg waren. Aber Baby Boy geht es super er hat keine bleibenden Schäden davon getragen. Wir sind überglücklich und dieses kleine Wunder hat alles wieder gut gemacht.

 

Tasja

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Diamond Dotz - Der neue Basteltrend mit Diamanten

 

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Der neue Basteltrend

Diamond Dotz ist DER Basteltrend 2018! Mit Diamond Dotz kann man ganz einfach, tolle Motive mit kleinen Diamanten kreieren – Bilder, Kissen, Armbänder und Sticker. Von kleinen Anfängermotiven bis hin zu großen Kunstwerken bietet Diamond Dotz einen Riesenspaß für Groß und Klein! 

 

Malen mit Diamanten

Die Neuheit funktioniert nach dem einfachen Malen-nach-Zahlen-Prinzip, indem gekennzeichnete, klebende Flächen Feld für Feld mit Steinen bestückt werden. Diamond Dotz erhältst du als Komplettset, sodass du in jeder Packung alles hast, was du zum Gestalten eines Motivs brauchst – natürlich sind Verluste der kleinen Diamanten mit kalkuliert.

 

Für jeden was dabei

Die Motive von Diamond Dotz sind so vielfältig, dass jeder auf seine Kosten kommt. Von diversen Tieren, über das Sonnenblumen-Gemälde von Van Gogh bis hin zu weihnachtlichen Motiven ist alles dabei. Ungeduldige können sich an kleinen Bildern versuchen während sich Ausdauer-Profis gleich ans große Werk machen. Für alle gilt: Wer einmal angefangen hat, kann nicht mehr aufhören. Achtung, großes Suchtpotential!

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MyTinkerbox

 

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Auspacken und Staunen

MyTinkerbox bringt den Bastelspaß direkt ins Haus! Eine zeitintensive Ideen- und Materialsuche sind dadurch kein Tehma mehr. Die Bandbreite reicht von Dekoration zum Selbermachen über aktuelle oder saisonale Basteltrends bis hin zu Schmuckkreationen. Außerdem wirst du mit liebevoll ausgewählten Zugaben überrascht – so wird schon das Auspacken zum Erlebnis! Und mit der einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung kommst du ganz entspannt an dein Ziel. 

 

Alles was du brauchst

MyTinkerbox enthält immer alle Materialien, die du zum Gestalten des aktuellen Kreativprojekts braucht und noch mehr. Das Bastelzubehör ist so großzügig kalkuliert, dass genug für weitere kreative Ideen übrig bleibt. Natürlich kannst du auch die hochwertige Box selbst weiterverwenden. Ob für wichtige Unterlagen, als Fotobox oder für Krimskrams, der Karton macht eine gute Figur!

 

Kreativspaß schenken

MyTinkerbox ist auch ein tolles Geschenk: für dich selbst oder einen lieben Menschen, dem du eine Freude bereiten willst. Mit MyTinkerbox schenkst du etwas Besonderes, denn ein vergleichbares Angebot gibt es nicht. Da man bei MyTinkerbox grundsätzlich keine Vorkenntnisse braucht, muss der oder die Glückliche auch kein erprobter Bastler sein. Es reicht, neugierig und aufgeschlossen zu sein und schon kann es losgehen. 

 

Aufpacken, Staunen, lostinkern!

 

www.mytinkerbox.de

 

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10 Mütter im Interview - Bei was habt ihr euch schon einmal ertappt obwohl ihr es nie so machen/sagen wolltet?

 

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„Lieder vom Handy abspielen. Ich wollte immer absolut ohne Multimedia auskommen, aber die Auswahl bei YouTube ist doch größer, als ich es mir dachte.“ (Emine A.)

 

„Das laut werden und schimpfen, wenn man wirklich nicht mehr weiterkommt.“ (Tina R.)

 

„Vor dem Kind mit dem Partner streiten!“ (Luisa M.)

 

„Ich wollte nie schlechte Wörter in Ihrer Gegenwart sagen, mittlerweile ist sie fast vier und passiert doch ab und zu. Nun hatten wir schon eine Phase wo sie bei jedem Wort kack vor sagte. Kackwetter, Kackauto.“ (Noreen E.)

 

„Oh bei so vielen Dingen: mein Kind schläft mit bei uns im Bett, er ist jetzt fast 1 Jahr und ich stille immer noch, er bekommt nie mein Handy in die Hände... mh blöd nur das im schlimmsten Heulkrampf nix anderes da ist um ihn zu beruhigen.“ (Victoria M.)

 

„Fertig Snacks geben...wie z.B. Quetschis oder Fruchtriegel.  Einmal angefangen und gemerkt das es ja viel praktischer ist. Selbstgemachte Kekse oder Fruchtriegel so total mega gesund mit viel Arbeit und Zeit verbunden isst er nicht.“ (Janine B.)

 

„Bei noch gar nichts zum Glück.“ (Pia T.)

 

„Bei nichts Direktem. Aber man kann es sich ja vorher nicht richtig vorstellen wie es einmal sein wird, und da hat man sich viel vorgenommen. Ich werde immer selber Brei kochen, mein Kind wird von Anfang an im eigenen Bett schlafen, ich werde es nicht ständig rum tragen usw. usw. Im Nachhinein habe ich mich kaum an irgendwelche "Vorsätze" gehalten, die ich mir davor gemacht habe.“ (Monja H.)

 

„Hehe da gibt es schon so vieles angefangen damit, dass er neben uns im Bett liegt... da gibt es einiges.“ (Anne W.)

 

„Ja, ich gebe es zu, ich habe ein Taschentuch genommen...Ihr wisst schon...! Ich mache es nie wieder – es ist echt nicht schön – auch nicht, wenn es das eigene Kind ist!“ (Daniela F.)

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10 Tipps für mehr Geduld in der Kindererziehung

 

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1. Jedes Kind konnte irgendwann laufen

Setzt euch nicht selbst unter Druck, weil euer Kind noch nicht das kann, was ihr vielleicht glaubt, was ein Kind in dem Alter schon können sollte. Jedes Kind ist unterschiedlich schnell in seiner Entwicklung, aber es gibt kein (gesundes) Kind, das nie gelernt hat zu laufen. Gebt ihm die Zeit, die es braucht.  

 

2. Zählt bis 10

Wenn man den Apfelbrei die Wand hinunterlaufen sieht, ist es schwer noch ruhig zu bleiben. Eine einfache Entspannungstechnik hilft dabei. Zählt langsam bis 10 und ihr werdet merken wie euer Ärger verfliegt.

 

3. Lasst euer Kind Kind sein

Stellt nicht zu hohe Anforderung an euer Kind. Habt Geduld mit ihm und lasst es seine Kindheit genießen. 

 

4. Verfallt nicht in einen Wettstreit mit anderen Eltern

Nur weil das Nachbarskind Tom schon sprechen kann, heißt das nicht, dass euer Kleiner es auch schon können muss. Es ist nicht hilfreich, eure Kinder miteinander zu vergleichen und etwas zu suchen, in dem das eigene Kind schneller, größer oder besser ist.

 

5. Vertraut eurer Intuition

Macht euch nicht zu viele Gedanken. Eure Intuition als Eltern wird euch schon sagen wie ihr euch in welchen Situation zu verhalten habt. Ihr dürft auch euch nicht zu sehr unter Druck setzen. 

 

6. Nehmt es mit einem Lächeln

Wenn die weiße Wand voll mit rotem Buntstift ist, dann seht es doch mal so: Im Moment seid ihr verärgert, aber im Prinzip ist es eine lustige Geschichte, über die ihr und später vermutlich auch euer Kind rückblickend lachen werdet. 

 

7. Überlegt, ob ein Wutanfall die Situation verändern würde

Bevor ihr anfangt loszubrüllen und mit eurem Kind zu schimpfen, überlegt kurz, ob das in diesem Moment überhaupt hilfreich wäre. Löst sich dadurch die Fingerfarbe von der Wand oder der Kleber aus dem Hundefell?

 

8. Ihr ward auch einmal Kind

Erinnert euch daran, dass auch ihr Fehler gemacht habt und eure Eltern mit euch geduldig sein mussten. Dieser Prozess ist menschlich und ihr werdet ihn so oder so durchlaufen müssen, ob ihr euch dabei ärgert oder nicht. 

 

9. Seid stolz auf euer Kind

Euer Kind macht nicht nur Blödsinn. Vergesst das nicht. Erinnert euch an die Dinge, über die ihr euch gefreut habt und die Situationen, in denen ihr begeistert von seiner Leistung ward. 

 

10. Nutzt Atem- oder Entspannungsübungen

Es gibt eine Menge einfacher Übungen, mit denen man es schaffen kann, dass man ruhiger wird. Geduld ist etwas, das man lernen und trainieren kann. Probiert es aus. 

 
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Geburtsbericht - Montagsblogserie

 

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Henry sollte am 22.09.2017 das Licht der Welt erblicken, leider kam alles anders als geplant.

 

Am 18.07.2017 konnten die Ärzte nur noch den Tod unseres kleinen Babys feststellen. Somit ging es in die Geburtsphase. 

Mit diesem Gedanken, wie man uns sowas antun kann, dass tote Kind auf natürliche Weise auf die Welt zu bringen, konnten wir uns garnicht anfreunden, es war so absurd und schmerzhaft zugleich. Wie konnte man mir das antun? 

 

Da wir eigentlich noch acht Wochen Zeit gehabt hätten, wurde natürlich eingeleitet. Am 19. mit Gel und am 20. mit Tabletten. Die Tabletten waren auf vier Stück verteilt, die ich alle vier Stunden bekommen sollte. Die Erste um 10:00 Uhr morgens bewirkte noch nichts, die Zweite um 14:00 Uhr, lies mich dann gegen 16:00 Uhr den ersten Druck im Unterbauch verspüren. Das Merkwürdige an dieser ganzen Situation war, wir wussten, dass unser Sohn tot ist, dass wenn er da ist, wir nichts von ihm hören werden, ihn nicht beruhigen dürfen, ihn nicht füttern dürfen, dennoch war der funke Hoffnung, die Ärzte haben sich vertan, da. Wir wussten, er ist tot. Um 18:00 Uhr bekam ich die nächste Tablette und die bewirkte, dass die Wehen schmerzvoller wurden. Ich sagte der Krankenschwester Bescheid, die dann die Hebammen informierte, da ich auf einer ganz anderen Station lag, weit weg von den Neugeborenen, lebenden Kindern. 

 

Im Kreißsaal angekommen, bekam ich die ersten Medikamente die mir den Schmerz nehmen sollten, zumindest den körperlichen Schmerz. Unsere guten Freunde haben es nicht aushalten können und kamen uns im Kreißsaal besuchen und weinten unaufhörlich. Durch die Medikamente war ich wie in einem anderen Film, machte Späße und lachte. Sie konnten es kaum glauben, dass ich in dieser Situation lachen konnte, waren aber froh um jede Minute, die ich als Mutter nicht weinen musste. 

Als sie nach Hause gingen, war ich sehr müde. Mein Mann stets an meiner Seite. Um 22:00 Uhr bekam ich die letzte Tablette. Ich war bereits 16 Std. wach, denn in den Nächten davor war an Schlaf nicht zudenken. Die Hebamme half mir in mein Bett, damit ich etwas schlafen konnte. Als ich mich grade hingelegt habe, wurde mir schlagartig sehr übel und ich musste mich übergeben, somit war die letzte Tablette dahin und die Hebamme holte mir eine Neue, die ich dann nahm. Überwältigt von den Schmerzen rief die Hebamme die Anästhesistin die mir dann die PDA setzte. Alle Anwesenden zutiefst mitgenommen, was später passieren würde. Die Schmerzen ließen nach und ich konnte mich einen Moment ausruhen. Ich auf dem Kreißbett, mein Mann auf dem Sessel neben mir. Mein Mann schlief, wir hatten grade ungefähr 00:00 Uhr und auch ich konnte mich nicht mehr wach halten und schlief ein. Kurz darauf von den Wehen geweckt worden, bat ich erneut Medikamente nachzuspritzen. Der Muttermund war schon etwas geöffnet, aber nicht genug. Man ließ uns allein, bedacht uns es so angenehm wie möglich zu machen. Wie angenehm kann man Eltern eine Geburt machen, wissend, das Baby nicht behalten zu können? Wir schliefen wieder ein. 

Es muss 02:20 Uhr ungefähr gewesen sein. Ich klingelte, da ich wieder Druck verspürte. Die Hebamme wollte erst nachsehen, wie weit sich alles geöffnet hatte. Sie fragte mich direkt, ob ich irgendwas grade gespürt habe und ich fühlte mich ertappt und sagte "Naja es hat sich grade angefühlt, ob eine riesige Blase durch mein Bauch wandert und drückt jetzt nach unten", sie schaute mich an und sagte: "Ja die Fruchtblase schaut raus. Dann werden wir sie wohl jetzt mal öffnen.“ Mein Mann schaute und sagte, dass sie so groß wie eine Faust sei. Beim öffnen der Fruchtblase, schoss das Fruchtwasser nur so raus und in dem selben Augenblick sagte ich: “Er kommt!" 

 

Die Welt drehte sich in diesem Moment ein Stück langsamer. Ganz langsam und mit bedacht, dass wird jeden Moment genießen können, merkte ich wie mein kleiner Stern den Weg nach draußen antrat. Er drehte sich wohl noch einmal als er noch lebte, denn er kam mit den Füßen zuerst. Wie in Zeitlupe verlief es in diesem Augenblick. Ich merkte wie er aus mir raus kam, wie er da lag. Die zweite und letzte Wehe. Das letzte was meinem Körper bleibt von dir. Das letzte mal das du und ich eins sind. Und da war er nun. Nicht mehr in meinem Bauch. 

 

Und wir hörten nichts. Es war leise. Ganz leise. 

 

Mein Mann brachte es nicht übers Herz unseren geliebten Sohn von mir zu trennen und bat die Hebamme die Nabelschnur durchzuschneiden. Dann begriff auch ich, dass er nichts mehr sagen wird. Die Hebamme und Ärztin ließ uns mit unserem Sohn alleine und wir konnten weinen, was wir die Tage zuvor nicht geschafft hatten. Da war er nun, unser kleiner Sohn, unser so sehr gewollter und geliebter Sohn Henry, 02:42 Uhr mit 1450 g und 43 cm. 

 

An diesem Tag hörte nicht nur sein Herz auf zu schlagen, unser Herz auch.

 

Loraine

 

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10 Mütter im Interview - Was sind eure Horrorgeschichten aus der Elternzeit?

 

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„Unser Sohn war höchstens 2 Wochen alt glaube ich und mein Mann hatte Magen Darm. Ich hatte auch Bauchweh und musste nachts oft aufs Klo. Konnte ihn nicht in Ruhe stillen, weil ich aufs Klo musste. Dann hat er immer so geweint. Das tat mir in der Seele weh. Mein Mann lag den ganzen Tag im Bett, dazu hatte mein Sohn einen schlechten Tag. Nur am Weinen und nur an Mamas Brust. Da war ich das erste einmal richtig überfordert.“ (Pia T.)

 

„Bisher bin ich ja noch relativ am Anfang meiner Elternzeit! Doch Horror für mich ist der wöchentliche Einkauf! Ich versuche immer das Armin bei irgendeiner Oma diese verflixten 2 Stunden unter kommt.“ (Luisa M.)

 

„Die 1. Impfung war für mich ganz schlimm, den kleinen einfach leiden zu sehen bricht einen jedes einmal fast das Herz. Eine richtige Horrorstory habe ich nicht, Oskar ist wirklich schon immer recht Pflegeleicht.“ (Victoria M.)

 

„Ein schlimmer Sturz über die Treppe bei unserer zweiten Tochter mit ca. 10 Monaten!“ (Claudia A.)

 

„Die ersten drei Jahre mit Kind Nr. 2 und 3 war oft Horror für mich. Trotzphasen tagsüber, nachts Drama und Geschrei, weil Nr.2 an der Flasche hing, Nr.3 wurde dann auch wach...das übliche halt. Und jedes Mal Horror für mich, wenn eines der Kinder operiert werden musste, Platzwunden hatte oder Knochenbrüche – bei drei Kindern kommt da manchmal was zusammen.“ (Daniela F.)

 

„Horrorgeschichten gibt es bei mir in diesem Sinne nicht. Nur das doch weniger gewordene Geld zerrt manchmal an einem.“ (Tina R.)

 

„Mein Kleiner ist vor knapp 5 Monaten so doof mit dem Hinterkopf auf einen Schrankgriff gefallen das es am Kopf hinten offen war, eine Platzwunde. Zwar echt nicht groß aber das gefühlt 5 Stunden in der Notaufnahme sitzen, bis sich drum gekümmert wurde, war schon echt Horror und danach dann das Kleben... wie heftig und doll er festgehalten werden musste und das er dann vor lauter brüllen richtig blau angelaufen ist, war echt total schlimm.“ (Janine B.)

 

„Wenn sie schreit und ich einfach nicht weiß, was sie hat. Die Ratlosigkeit kann ich nicht in Worte fassen und es schmerzt innerlich sie so zu sehen.“ (Emine A.)

 

„Da wir einen kleinen "unzerstörbaren" Mann haben hat er in seinen jungen Jahren schon viel angestellt. Horror jetzt nicht, aber er hat letztens (mit 6 Monaten) einen kompletten Blumentopf samt Erde und Blumen geschafft umzukippen und im 1. Moment dachte ich, es wäre auf ihn gekippt... oder am Fön gezogen und 2mm neben ihn aufgekommen oder jetzt letztens unser neuer Akkustaubsauger. 1 Sekunde nicht aufgepasst, pfaff Staubsauger lag auf dem Boden, direkt neben ihm.“ (Anne W.)

 

„Zähne! Das Zahnen und die damit verbundenen schlaflosen Nächte.“ (Monja H.)

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10 Tipps, um Kinder in den Haushalt miteinzubeziehen

 

 

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1. Früh Anfangen

Die meisten Kinder freuen sich wenn sie im Haushalt mithelfen können. Sei es beim Einkaufen die Milch und Butter in den Einkaufswagen zu tun oder die Tassen einzuräumen. Auch wenn kleine Kinder meist noch keine wirkliche Hilfe sind, fühlen sie sich miteinbezogen und lernen mitzuhelfen. 

 

2. Nicht Überfordern

Klingt logisch, wird aber oft vergessen. Wenn ein Kind noch nie gesehen hat wie die Eltern die Spühlmaschine einschalten wird es das auch nicht können. Den Kindern reicht es meist schon, wenn man ihnen einmal genau erklärt was sie zu tun haben, damit sie es auch alleine schaffen. Zudem können Kinder wenn sie sich überfordert fühlen auch abblocken

 

3. Belohnung

Speziell bei kleineren Kindern sollte man nicht vergessen sie für gut gemachte Arbeit zu loben und zu belohnen. Sei es eine halbe Stunde Fernsehzeit oder ein paar Gummibärchen. Wenn Kinder motiviert werden arbeiten sie schneller und besser. Und auch Teenager sind nicht böse, wenn sie für das Staubsaugen oder Rasenmähen ein paar Euro mehr Taschengeld bekommen.

 

4. Arbeitsteilung

Wenn das Kind das Gefühl hat, mit den Eltern, und eventuell mit den Geschwistern, zusammenzuarbeiten motiviert das. Sich als Teil einer Familie und Arbeitsgemeinschaft zu verstehen, lässt das Kind spüren, dass es gebraucht und seine Arbeit geschätzt wird. 

 

5. Arbeit dem Kind erklären

Eine große Hilfe kann schon oft sein, wenn man dem Kind ganz einfach und direkt erklärt warum man diese, oder jene Dinge im Haushalt erledigen muss. Wenn das Kind logisch nachvollziehen kann, dass man z.B. frische Klamotten oder sauberes Geschirr braucht, versteht es den Sinn der Arbeit besser und ist leichter zu motivieren.

 

6. Dem Kind Verantwortung übertragen

Wenn man dem Kind einen eigenen Bereich überträgt, für den es zuständig ist, fühlen sich die Kinder ernst genommen und haben das Gefühl, dass man ihnen vertraut. So kann es zum Beispiel alleine Einkaufen gehen, oder ist dafür zuständig, dass der Boden gesaugt wird.

 

7. Konsequent sein

So hart es manchmal auch sein mag: man muss konsequent sein. Umso mehr da man verständlich machen muss, dass es sich um notwendige Arbeiten handelt und nicht um optionale. Das heißt man muss dem Kind zu verstehen geben, dass die Arbeit gemacht werden muss und zudem immer wieder. Geschirr braucht man nunmal einfach täglich. Das kann auch uns Erwachsenen manchmal die Laune verderben.

 

8. Fair bleiben

Bei der zugeteilten Arbeit, sollte man darauf achten, dass das Kind neben Schule und sonstigen Verpflichtungen auch noch Zeit hat um zu spielen und mit sich selbst die Zeit zu vertreiben. Auch sollte man übermäßige Bestrafungen aber auch übermäßige Belohnungen vermeiden, sondern darauf achten was und wie viel das Kind für den Haushalt leisten kann.

 

9. Gemeinsam macht Freude

Gemeinsam zu arbeiten macht immer mehr Spaß als alleine. Zusammen Einkaufen zu gehen, den Tisch zu wischen lässt das Kind spüren, dass es nicht ganz alleine arbeiten muss. Außerdem macht das auch uns Erwachsenen mehr Spaß.

 

10. Spaß nicht vergessen

Zu guter Letzt, darf man auf den Spaß nicht vergessen. Man kann lustige Lieder oder ein Hörbuch beim Tischdecken oder Geschirrspülen hören. Oder sich gegenseitig von seinem Tag erzählen. Wenn während der Arbeit auch eine soziale Komponente zwischen Kindern und Eltern oder zwischen den Geschwistern vorkommt, macht es einfach mehr Spaß.

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Geburtsbericht - Montagsblogserie

 

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Die Geburt unseres Sohnes begann am 21.11.2015, ein sonniger Samstag.

 

Es war 05:40 Uhr als ich wach wurde, weil ich mal wieder auf Toilette musste. Beim Aufstehen hatte ich bereits das Gefühl, es nicht mehr halten zu können und es landeten einige Tropfen in der Hose. Natürlich dachte ich sofort an einen Blasensprung, war wegen der Menge jedoch verunsichert. Es war mein erstes Kind und aus Filmen kennt man das Ganze ja immer so, dass direkt ein ganzer Schwall kommt. 

Zum Glück hatte meine Hebamme mir einen Teststreifen dagelassen, welchen ich natürlich auch direkt anwendete. Negativ. Wäre es Fruchtwasser gewesen, hätte sich dieser dunkel verfärben müssen. Der Teststreifen behielt allerdings seine Farbe. Ich machte mich also wieder auf den Weg ins Bett. Als ich mich gerade hinlegen wollte, landeten erneut einige Tropfen in meiner Hose. Unsicher wie ich mich verhalten sollte, weckte ich meinen Mann. Da wir eine Beleghebamme hatten lautete seine Antwort lediglich: "Ruf doch einfach Gabi an."

Ich stand also wieder auf, machte mich auf den Weg ins Wohnzimmer und rief unsere Hebamme an. Als ich ihr sagte, ich hätte das Gefühl meine Fruchtblase sei gesprungen, kam ein ordentlicher Schwall und lief mein Bein herunter. Ich lachte und korrigierte meine Aussage: "Gabi, meine Fruchtblase ist gerade geplatzt.“

 

Um die Wartezeit auf unsere Hebamme zu überbrücken, legte ich die Couch mit Handtüchern und Wickelunterlagen aus & weckte meinen Mann- es ging los, endlich.

Unsere Hebamme war um 07:00 Uhr bei uns und schrieb zu Beginn ein CTG- minimale Wehen, die ich weder spürte, noch irgendwas in Gang brachten. Mein Muttermund war 2 cm geöffnet. Wir vereinbarten mit unserer Hebamme, dass wir uns 14:00 Uhr vor dem Kreißsaal treffen. Sollten starke Wehen einsetzen, sollte ich sie natürlich nochmal anrufen.

Leider setzten die Wehen nicht von alleine ein und somit hatten wir einige Stunden zu überbrücken, die sich wie Kaugummi zogen. 

Unser Sohn machte sich 9 Tage eher auf den Weg. Ich gehörte zu den Schwangeren die dachten: "Was brauche ich denn noch...ach, ist ja noch Zeit."

So saß ich am 21.11.2015 also auf der Couch und dachte: Verdammte Kacke, ich habe weder diese sexy Mama-Schlüpfer zu Hause, noch die Einlagen für das Wochenbett. 

An dieser Stelle - Danke Mama! Sie klapperte an diesem Morgen die Stadt ab und versorgte uns mit den fehlenden Utensilien.

Es war kurz nach halb 2, als wir uns auf den Weg ins Krankenhaus machten. 

Zu Beginn legte mir meine Hebamme einen Zugang und schrieb ein CTG. Wehen? Fehlanzeige.

Weiter ging es mit einem Einlauf. "Sarah", sagte meine Hebamme, "versuch bitte, wenn möglich, das Ganze 10 Minuten zu halten." Ich lachte und war nach 3 Minuten auf der Toilette verschwunden. 

Nach dieser unschönen Sache bekam ich noch zwei wehenanregende Zäpfchen und durfte in die Badewanne. Eine absolute Erholung. Nach ca. 5-10 Minuten in der Badewanne setzten die ersten Wehen ein.

 

Es war nun kurz vor 15:30 Uhr. 

Leider fand ich die Badewanne auf Dauer nicht sehr angenehm. Meine Hebamme trocknete mich ab und ich legte mich wieder ins Bett.

Meine Aufregung hielt sich in Grenzen. Natürlich hatte ich vorher viele Freundinnen gefragt, wie sie die Geburt empfanden, was war schlimmer- die Einleitungswehen, oder das Pressen? Alle waren sich einig- das Pressen war eindeutig erleichternd.

Ich ging also mit dem Gedanken an die Geburt, dass ich nur die ersten Wehen überstehen musste. Puh. 

Meine Wehen kamen nun in regelmäßigen Abständen und steigerten sich langsam. Ich konnte mich also gut an die Schmerzen gewöhnen. Auch das Veratmen und ein leichtes "aaaahh" und "ooohhhh" machten die Wehen erträglich. Es war kurz vor 20:00 Uhr, als meine Hebamme erneut den Muttermund tastete. 5cm. Die Hälfte war geschafft. Sie schlug mir einen Tropf vor, welcher den Muttermund weicher und mich etwas dudelig machen sollte. Und siehe da- nach wenigen Minuten entfaltete das Medikament seine Wirkung und die ulkigsten Dinge sprudelten aus meinem Mund. Natürlich gehörte auch diese peinliche Frage an meine Hebamme dazu: "Gabi. Wenn das Pressen anfängt ist es doch so, als würde ich ein großes Geschäft verrichten, oder?"

Heute schäme ich mich etwas für diese Frage.

Nun ging alles ziemlich schnell. Nach nur einer weiteren Stunde, es war viertel 10, sagte meine Hebamme: "Ich rufe nun eine zweite Hebamme und die Ärztin hinzu, der Muttermund ist bei 9 cm."

Mein erster Gedanke: "Was? Das war's? Das waren die schlimmen Wehen? Jetzt nur noch pressen und es ist geschafft? Pf, das war ja einfach." ...und so grinste ich vor mich hin ohne zu wissen, was uns noch erwarten wird. 

Die erste Presswehe kam keine fünf Minuten später. Ich hing auf allen Vieren an der Rückenlehne des Geburtsbettes und dachte, diese Wehe würde mich zerreißen. Es war furchtbar, da der Schmerz bis in den Rücken zog. In dieser Position schaffte ich nur die erste Wehe. Meine Hebamme half mir, mich wieder auf den Rücken zu legen. Die nächste Presswehe kam, deutlich erträglicher und mit ihr die schlechten Herztöne unseres Kindes. Ich wurde nun bei jeder Wehe gedreht. Rechte Seite, Rücken, linke Seite, Rücken, rechte Seite...

Die Herztöne nahmen stetig ab und ich schaffte es einfach nicht, meinem Kind auf die Welt zu helfen. 

Auf dem Rücken liegend hockte die zweite Hebamme, Maria, zusammen mit der Ärztin auf meinem Bauch und drückten wie wild von oben, während meine Hebamme Gabi meinen Damm massierte. Langsam überkam mich Panik und ich begann zu weinen, furchtbar zu weinen. Unser Sohn schaffte es einfach nicht über den Damm. Im Hintergrund lief immer noch das CTG und ich hörte die Herztöne die so langsam waren, dass ich schreien wollte. 

Erlösung. Die Ärztin schrie: "Nur noch 30 Schläge."

Ich bekam den Befehl so stark zu pressen wie ich nur konnte, wenn die Ärztin "jetzt" rief. Gesagt, getan und plötzlich merkte ich, wie es warm und nass wurde und dann war er da- der Kopf. Dammschnitt sei Dank. Mit der nächsten Wehe kamen Arme, Körper und Beinchen auf die Welt. Es war 21:41 Uhr. 

Unser armer Schatz. Er war blitzeblau, schrie wie am Spieß und kuschelte sich an meine Brust. Meine Gefühle? Unbeschreiblich. Ich habe vor Glück und Dankbarkeit geweint ohne Ende. Mein Mann war an diesem Tag meine größte Unterstützung. Er hielt einfach nur meine Hand und war da. Er gab kein Wort von sich, unterließ alle blöden Sprüche. Voller Stolz durchtrennte er die Nabelschnur und half der Hebamme beim Wiegen, Messen und Anziehen, während die Ärztin meinen Schnitt nähte. 

Im Nachhinein kann ich eines ganz klar sagen: die Schmerzen der Wehen waren nicht im Ansatz so schlimm wie die Schmerzen des Dammschnittes in der ersten Woche nach der Geburt. 

An alle Mamas, die all das noch vor sich haben:

Ihr schafft das! Lasst euch nicht von Filmen beeinflussen in denen die Frauen schreien, als würden sie einen Elefanten auf die Welt bringen. Unser Körper schafft so viel mehr, als wir ihm zutrauen!

 

Sarah

 

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