Geburtsbericht - Montagsblogserie

Veröffentlicht am von

Geburtsbericht - Montagsblogserie

01_Montag_Geburtsbericht_16-09Samstagvormittag (06.01.) waren wir zum CTG in der Klinik, da ich ja schon ein paar Tage drüber war & alle 2 Tage zum Frauenarzt musste, blieb mir auch nichts anderes übrig. 

Dann sagte die Ärztin, wenn vorher nichts passiert, werde ich am Donnerstag (11.01) eingeleitet. 

Wie auch sonst war keine einzige Wehe zu sehen. Also ging es wieder nach Hause. Am Montag (08.01.) hatte ich dann schubartig heftige Rückenschmerzen, aber hab es nicht ernstgenommen, da ich auch die Monate davor dort immer mal wieder Schmerzen hatte. Also ging es wieder los zum Frauenarzt.

Alles wie immer: keine Wehe. Gar nichts. Nicht mal die Schmerzen konnte er erklären. Naja gut, also ging es wieder nachhause.

Mein Freund hat mir noch eine Wärmflasche gemacht, damit gingen die Schmerzen auch weg. Natürlich haben wir beim Arzt dann noch einen Termin für Mittwochmorgen (10.01.) ausgemacht.

Dienstagmorgen (09.01.) waren die Rückenschmerzen weg. Gegen Mittag wurde es aber wieder unerträglich. Da wir aber von Freunden Geschichten gehört hatten von wegen: „Die schicken euch wieder weg, wenn es noch nicht losgeht“, blieben wir zu Hause auf meinen Wunsch. 

Ich habe im Laufe des Tages vor Schmerzen das ganze Haus zusammen geschrien, irgendwann dämmerte es mir dann auch: DAS SIND WEHEN. Naja gut, ging dann auch irgendwann weg.

Mittwoch (10.01) immer noch dasselbe aber weniger, dafür, wenn sie kamen, umso schmerzhafter.

Eigentlich hätte ich ja meinen Frauenarzttermin gehabt, aber ich glaube die Busfahrt hätte ich nicht überstanden.

Gegen 19:30 war es dann so weit: Fruchtblase geplatzt. Erstmal das ganze Bett geflutet. 

Ich konnte mich vor Panik erstmal nicht bewegen, aber bin dann doch noch duschen gegangen (mit Hilfe von meinem Freund).

Mein Freund hat in der Zeit seinen Schwager angerufen (arbeitet auch beim städtischen Klinikum & kennt natürlich gefühlt jeden) – er  hat sich dann ins Auto gesetzt und uns zur Klinik gefahren. 

Um 20:13 Uhr wurde ich offiziell aufgenommen.

Soweit so gut. Ich wurde ans CTG angeschlossen, allerdings war ich dort grad mal 30 min.  Dann waren die Schmerzen so unerträglich, dass ich drauf bestand etwas dagegen zu bekommen. 

Also erstmal an den Tropf. Schmerzen noch schlimmer, also nach einer PDA gebettelt.

Der, der die legen sollte war schon auf dem Weg, als er mit meinem Schwager ins Gespräch kam (von wegen: was machst du denn hier etc.). Dann meinte er auch, dass eine PDA bei mir schon nichts mehr bringt.

Nach 2 Stunden Klinik-zusammenbrüllen und Freund-fast-erwürgen (hab mich an seinem Pullover Kragen festgehalten) war der kleine Schatz um 22:15 Uhr da.

Ich werde nie vergessen wie mein Freund geschaut hat, er wollte weinen aber hat es unterdrückt. Er sagt mir bis heute noch wie sehr sich das Ereignis eingebrannt hat.

Er hat dann die Nabelschnur durchtrennt und ich hab erstmal mit Max gekuschelt, danach angelegt zum Stillen, da ich wollte, dass er die gute Vormilch bekommt. Dann habe ich 2 Abstilltabletten bekommen (persönliche Gründe). Die Ärztin hat alle Papiere fertig gemacht, was ewig gedauert hat. Gegen 00:30 Uhr ist mein Freund dann nach Hause gefahren (irgendwer muss sich ja noch um den Hund kümmern); gegen 01.30 Uhr waren wir auf unserem Zimmer, der Kleine hat durchgeschlafen und ich hab ihn die ganze Nacht beobachtet, weil ich es immer noch nicht fassen konnte .

Am 13.01. haben wir mit unserem Schwager und der Schwester von meinem Freund die Klinik verlassen und sind nach Hause gefahren.

Die 3 haben dann noch ein Paket vorbereitet mit Pre-Nahrung, Fläschchen und allem, was man so braucht. 

Damit hatte sich die Einleitung für Donnerstag (11.01) auch erledigt.

 

Vanessa W.

Kommentare: 0
Mehr über: CTG, Einleitung, Geburt, Geburtsbericht, Nabelschnur, PDA, Wehen, schmerzen

Das Schreiben von Kommentaren ist nur für registrierte Benutzer möglich.
Anmelden und Kommentar schreiben Jetzt registrieren